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Podcast

Der Feinsender, 101 – #EndlichRuhe

Die wunderschöne Welterbestadt Regensburg ist wieder im Wahlkampf. Der Feinsender 101 hat das mitbekommen und nun ist nichts mehr, wie es vorher einmal war.

Der Feinsender, Ausgabe 101 – #EndlichRuhe. Bild: om/ld.

Der Wahlkampf ist zurück in Regensburg – oder war er nie weg? David und Modl thematisieren Strukturen, Mechanismen und grundsätzliche Inhalte des heraufziehenden Kommunalwahlkampfs. Ist Wahlwerbung heute überhaupt noch mit der alten Zeit zwischen Plakatekleben, Flugblättern und Infostand vergleichbar? Welche Regensburger Partei schneidet im digitalen Wahlkampf besonders gut ab, von welcher ist eher nichts zu erwarten?

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Kommentare (8)

  • Giesinger

    |

    @David, zu den ersten Minuten:

    Meiner Meinung nach haben Sie eindeutig eine Allergie!

    Ich kenne mich da aus, ich bin Allergiker seit meinem 11. Lebensjahr.
    Und es wird tatsächlich schlimmer, die letzten Jahre.

    Meine Empfehlung, Lassen Sie sich mal durchuntersuchen.

    (Geben Sie dabei nicht unbedingt viel auf den Alternativ-Medizin-Kritiker Modl).

  • eva

    |

    Es war über weite Strecken echt unangenehm euch zuzuhören, weil ihr euch so oft ins Wort fallt.
    Ich finde auch, dass die Grünen das bei Instagram echt gut machen. Beim persönlichen Account von Malt-Schwarzfischer wirkt das schon viel sperriger.
    VG Eva

  • XYZ

    |

    Brainstorming ist eine Gesprächsart bei der neue Ideen spontan geäussert werden können und das Unbewusste zur Sprache kommt, im Gegensatz zu verlesenen Reden.
    Sehr schön der erste Satz: damit man merkt wie es hinter den Kulissen zugeht.
    Im übrigen: ein etwaiges Einstellungsurteil der wievielten (Besen) Kammer ist kein Sachurteil wie im ersten Verfahren, der BGH müsste ggf. wohl erst zurückverweisen

  • Robert

    |

    Danke für die Anregungen, auch wenn die ÖDP in euren Überlegungen gar nicht vorgekommen ist.

    Würde mich auch freuen, wenn ihr bei 1889fm.de mal reinhört.

    Kollegiale Onlinemediengrüße,
    Robert :D

  • Nocheinüberlebender

    |

    Feinabstimmung, Feinsender.
    Der Regensburger im Himmel nach Ludwig Thoma: Der Münchner im Himmel – Kapitel 5
    Franzi Hingerl, Nr. 172, Dienstmann in Regensburg, besorgte einen Auftrag mit solcher Hast, dass er vom Schlage gerührt zu Boden fiel und starb.
    Zwei Engel zogen ihn mit vieler Mühe in den Himmel, wo er von St. Petrus aufgenommen wurde. Der Apostel gab ihm eine Harfe und machte ihn mit der himmlischen Hausordnung bekannt. Von acht Uhr früh bis zwölf Uhr mittags »frohlocken«, und von zwölf Uhr mittags bis acht Uhr abends »Hosianna singen«. – »Ja, wann kriagt ma nacha was z’trink’n?« fragte Franzi. – »Sie werden Ihr Manna schon bekommen«, sagte Petrus.
    »Auweh!« dachte der neue Engel Franziskus, wie er jetzt hieß, »dös werd schö fad!« In diesem Momente sah er einen roten Radler, und der alte Zorn erwachte in ihm. »Du Lausbua, du mistiga!« schrie er, »kemmt’s ös do rauf aa?« Und er versetzte ihm einige Hiebe mit dem ärarischen Himmelsinstrument.
    Dann setzte er sich aber, wie es ihm befohlen war, auf eine Wolke und begann zu frohlocken:
    »Ha-lä-lä-lä-lu-u-hu-hiah!«…
    Ein ganz vergeistigter Heiliger schwebte an ihm vorüber. – »Sie! Herr Nachbar! Herr Nachbar!« schrie Franziskus, »hamm Sie vielleicht an Schmaizla bei Eahna?« Dieser lispelte nur »Hosianna!« und flog weiter.
    »Ja, was is denn dös für a Hanswurscht?« rief Franziskus. »Nacha hamm S‘ halt koan Schmaizla, Sie Engel, Sie boaniga! Sie ausg’schamta!« Dann fing er wieder sehr zornig zu singen an: »Ha-ha-lä-lä-lu-u-uh – – Himmi Herrgott – Erdäpfi – Saggerament – – lu – uuu – iah!«
    Er schrie so, daß der liebe Gott von seinem Mittagsschlafe erwachte und ganz erstaunt fragte: »Was ist denn da für ein Lümmel heroben?«
    Sogleich ließ er Petrus kommen und stellte ihn zur Rede. »Horchen Sie doch!« sagte er. Sie hörten wieder den Franziskus singen: »Ha – aaaaah – läh – – Himml – Himml Herrgott – Saggerament – uuuuuh – iah!« …
    Petrus führte sogleich den Franzi Hingerl vor den lieben Gott, und dieser sprach: »Aha! Ein Regensburger! Nu natürlich! Ja, sagen Sie einmal, warum plärren denn Sie so unanständig?«
    Franzi war aber recht ungnädig, und er war einmal im Schimpfen drin. »Ja, was glaab’n denn Sie?« sagte er. »Weil Sie der liabe Good san, müaßt i singa, wia ‚r a Zeiserl, an ganz’n Tag, und z’trinka kriagat ma gar nix! A Manna, hat der ander g’sagt, kriag i! A Manna! Da balst ma net gehst mit dein Manna! Überhaupts sing i nimma!«
    »Petrus«, sagte der liebe Gott, »mit dem können wir da heroben nichts anfangen, für den habe ich eine andere Aufgabe. Er muss meine göttlichen Ratschlüsse dem Regensburger Stadtrat, der Diözese und der lieben Gloria überbringen; da kommt er jede Woche ein paarmal nach Regensburg.«
    Des war der Franziskus sehr froh. Und er bekam auch gleich einen Ratschluss für die drei zu besorgen und flog ab.
    Allein, nach seiner alten Gewohnheit ging er mit dem Brief zuerst ins Kneitinger, wo er noch sitzt. Oberbürgermeisterin, Bischof und Gloria warten heute noch vergeblich auf die göttliche Eingebung.
    Es in den Oberpfälzer Dialekt zu übersetzen, überlass ich anderen…

  • Giesinger

    |

    @Nocheinüberlebender

    Zuerst habe ich nicht gewußt, was ihr Kommentar soll, aber man muß ihn zu Ende lesen.

    Ich finde es freundlich, zuvorkommend, gnädig, wie auch immer, hier auf dieses Thema zurückgreifen zu können.

    Schließlich bin ich durch die Berichterstattung von regensburg-digital über die Mißbrauchsopfer erst auf dieses Medium r-d aufmerksam geworden.

    Auch ich war in einem Katholischem „Studienseminar“, wurde zwar nicht vergewaltigt, aber mein Cousin, der in Niederbayern in einem Internat war, hat sich mit 17 Jahren das Leben genommen.
    Dessen Bruder (ein blitzgescheiter Mensch) , der in Regensburg im Internat war, ist seitdem psychisch krank und für sein Leben lang arbeitsunfähig. Diese Aussage stammt übrigens vom 3. überlebenden Bruder.

    @Redaktion. Lassen Sie meinen Beitrag bitte zu, die „Zwei- Wochen-Sperr-Regel“ ist für manche Themen einfach nicht geeignet.

    Nachtrag @Nocheinüberlebender;

    Am Freitag lief auf Arte „Zwei Herren im Anzug“.

    Dieser Film hat mich voll mitgenommen!

    Man kann ihn glaube ich noch bis Monatsende in der arte-mediathek sehen.

  • Giesinger

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    Jetzt ist es eh scho Wurscht. Habet Erbarmen, @Liebe Redaktion.
    Es paßt auch zu meinem ersten Beitrag mit der Allergie.

    Meine Allergie habe ich im 11. Lebensjahr von „heute auf Morgen“ urplötzlich bekommen.

    Ich wurde nach den Pfingstferien ins Canisiuskonvikt gesperrt.
    Als wir am Wochenende mit dem Bus in eine bescheuerte Wallfahrtskirche pilgern/fahren mußten und der Direktor M. anfing das Busmikrofon zu ergreifen und uns aufforderte „Rosenkranz“ zu beten, da brach ein nie vorher gekannter „Heuschnupfenanfall“ bei mir los.
    Seitdem bin ich Allergiker. Das kriegt man nicht mehr los. Ebenso geht es wohl Mißbrauchsopfern. Das hast Du dein Leben lang.

  • Nocheinüberlebender

    |

    „Zwei Herren im Anzug“
    @Giesinger Bei meinem Vater war es das gleiche wie bei dem einen Bauernsohn: Aufgrund seiner schwersten Verletzung im Krieg (Handgranate, überall Splitter am Körper usw.) konnte er sich einfach nicht eingestehen, dass alles völlig umsonst gewesen sei und hat krampfhaft nach einen „Sinn“ gesucht – aber es gibt eben keinen Sinn im Krieg und im Nazi-Regime auch nicht. Es war vollkommen sinnlos und darf sich einfach nicht wiederholen: Von der Aufklärung lernen heißt denken lernen.
    Wir haben so viel geschafft: Die Gewalt hat abgenommen und die Übergriffe haben abgenommen und das dürfen wir jetzt nicht alles wieder aufs Spiel setzen. Herr Pfeiffer sagt sinngemäß (einst Leiter des KRIMZ), dass Sozialpädagogen – also wir, ich bin ja auch einer – hervorragende Arbeit geleistet haben und noch tun werden.
    https://www.n-tv.de/politik/Kriminalitaet-sinkt-Unsicherheit-steigt-article20400082.html

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