SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 15. Oktober 2019

Etwa 500 Menschen schlossen sich am Montag einer Solidaritätskundgebung für die Kurden in Nordsyrien an.

„Hände weg von Rojava“, forderten 500 Demonstranten am Montag Foto: Bothner

Ein roter Balken oben, ein grüner Balken unten. In der Mitte scheint auf weiß eine gelbe Sonne. Es ist die kurdische Fahne, die am Montagnachmittag allgegenwärtig ist. Privatpersonen hatten zu einer Demonstration durch die Stadt aufgerufen, um Solidarität mit den Menschen in den kurdischen Gebieten in Syrien zu zeigen. Es ist eine laute und energiegeladene Demonstration, die ab 17 Uhr vom Hauptbahnhof durch die Stadt zieht. Das autonom verwaltete kurdische Gebiet Rojava an der Grenze zur Türkei wird seit dem 9. Oktober von der Türkei angegriffen. Offiziell möchte die türkische Regierung dort eine Sicherheitszone einrichten, um tausende Geflüchtete, die derzeit im türkisch-syrischen Grenzgebiet leben, anzusiedeln. Doch für die Demonstranten stellt die Offensive einen Angriff gegen die kurdische Bevölkerung dar, wie in Redebeiträgen mehrfach betont wird.

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