Exzellenzpreis für Regensburger Studentin

Exzellenzpreis 2011 der Deutsch-Französischen Hochschule geht an Regensburger Studentin Anlässlich des 13. Deutsch-Französischen Forums (DFF), der deutsch-französischen Hochschul-Studienmesse, wurden am Freitag, den 18. November 2011 die Exzellenzpreise der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) in Straßburg verliehen. In diesem Jahr wurden neun Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Mit Julia Schell konnte sich auch eine Regensburger Studentin über die renommierte Auszeichnung freuen. Sie erhielt den Preis in der Kategorie „Geistes- und Sozialwissenschaften und Lehrerbildung“. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro verbunden. Die Wurzeln für Julia Schells Frankreichbegeisterung reichen bis in ihre Schulzeit zurück. „Bereits während meiner Schulzeit bot mir die aus einem Schüleraustausch entstandene, langjährige Freundschaft zu einer französischen Familie nicht nur die Möglichkeit, in die französische Kultur hineinzuwachsen, sondern gleichzeitig auch einen Teil meiner eigenen Kultur weiterzugeben“, erzählt die 22-jährige Absolventin des Studiengangs Deutsch-Französische Studien. „Gerade in solch wertvollen interkulturellen Erfahrungen liegt auch der Mehrwert unseres deutsch-französischen Studienprogramms“, ist Julia Schell überzeugt. „So konnte ich sowohl in das deutsche als auch in das französische Studentenleben eintauchen.“ Ihre Bachelorarbeit, für die Julia Schell von der DFH und dem Lions Club Senlis mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet wurde, schrieb sie über „Länderimages und Country-of-Origin-Strategien in der europäischen Automobilfernsehwerbung“. „Dieses Thema hat es mir – ganz im Sinne der Interdisziplinarität meines Studiengangs – erlaubt, kulturwissenschaftliche Ansätze mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen des internationalen Marketings zu verbinden“, erklärt Julia Schell. Frankreich sei für sie eine Art zweite Heimat geworden. „Mein Studium hat mir somit nicht nur eine Kultur näher gebracht, sondern auch meinen Wunsch, weitere Kulturen kennen und verstehen zu lernen, noch verstärkt.“ Auch für die Zeit nach dem Studium hat sie bereits sehr konkrete Vorstellungen: „Wenn ich den Masterabschluss habe, würde ich gerne an einem Trainee-Programm in einem großen internationalen Unternehmen teilnehmen – am liebsten in Deutschland oder Frankreich“. Zum Hintergrund: Die Deutsch-Französische Hochschule ist eine internationale Einrichtung und wurde 1997 anlässlich des deutsch-französischen Gipfels von Weimar gegründet. Sie ist ein Netzwerk von über 180 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt rund 130 integrierte binationale und trinationale Studiengänge mit jährlich ca. 5.000 Studierenden anbieten. Ziel der DFH ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in den Bereichen Hochschule, Forschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses (www.dfh-ufa.org). Das Deutsch-Französische Forum ist eine Veranstaltung der Deutsch-Französischen Hochschule und verfolgt das Ziel, europäische Unternehmen, Hochschulen und die bedeutendsten Institutionen aus Forschung und Bildung sowie am Partnerland interessierte Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen an einem Ort zu versammeln. Das Deutsch-Französische Forum findet jedes Jahr im Herbst in Straßburg statt (www.dff-ffa.org). Die Exzellenzpreise wurden auf Initiative von Jacques Renard (Club des Affaires Sarre-Lorraine) und der DFH im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Sie belohnen die besten Absolventen der DFH für ihre herausragenden fachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Jeder Preis in Höhe von 1.500 Euro wird durch ein Unternehmen gesponsert.

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