Im Gedenken an die Nazi-Opfer: Bleibt wachsam!

PM der Stadt Regensburg

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, am ersten gemeinsamen Gedenkweg teilzunehmen

 Seit Jahrzehnten wird der 23. April in Regensburg als Mahn- und Gedenktag begangen. 70 Jahre nach den historischen Ereignissen gedenkt die Stadt Regensburg an sechs Stationen erstmals gemeinsam der Opfer von Widerstand und Verfolgung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind am Donnerstag,  23. April 2015, um 18 Uhr eingeladen, am Gedenkweg teilzunehmen. Der Gedenkweg beginnt um 18 Uhr am Gebäude „Colosseum“ in Stadtamhof, Stadtamhof 5, und endet gegen 19.30 Uhr auf dem Dachauplatz.

Stationen

Colosseum/Stadtamhof

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs eröffnet den Gedenkweg. Es sprechen Dr. Hans Simon-Pelanda und Zbigniew Kołakowski, Überlebender der Außenstelle des KZ Flossenbürg/Colosseum. Die Station wird von der Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg e.V. gestaltet.

 

Dom Westportal

Zu Ehren der Opfer sprechen Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss. Die Station wird von der katholischen und der evangelisch-lutherischen Kirche gestaltet.

 

Neupfarrplatz

Es spricht Christian Dietl, Regionsgeschäftsführer Oberpfalz/Deutscher Gewerkschaftsbund. Die Station wird vom Deutschen Gewerkschaftsbund gestaltet.

 

Jüdische Gemeinde

Es spricht Rabbiner Josef Chaim Bloch. Die Station wird von der Jüdischen Gemeinde Regensburg gestaltet.

 

Gedenktafel für Wolfgang Waller, Minoritenweg 9

Es spricht Peter Lorenz-Uttendorfer. Die Station wird von Jehovas Zeugen gestaltet.

 

Dachauplatz

Es sprechen Luise Gutmann, VVN-BdA, und Auschwitz-Überlebender Hugo Höllenreiner.

Schlusswort: Oberbürgermeister Joachim Wolbergs

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