„Ironman ja, aber nicht um jeden Preis!“

– Bürgermeister Joachim Wolbergs will lieber in den eigenen Sportnachwuchs investieren Bürgermeister Joachim Wolbergs ist von den heutigen Aussagen des Frankfurter Veranstalters zum Ironman 2014 in der Regensburger Presse enttäuscht. „Wir haben in der Vergangenheit viel möglich gemacht, um den Ironman nach Regensburg zu holen: Wir sind dem Team von Xdream in finanziellen und organisatorischen Fragen entgegengekommen, weil wir uns für die Stadt Regensburg eine enorme Strahlwirkung erhofft haben. Jetzt aber stelle ich fest, dass Xdream dies offensichtlich gar nicht zu würdigen weiß. Ich glaube, wir können vom Veranstalter durchaus Kompromissbereitschaft bei der Terminfindung erwarten und müssen keinem einseitig diktierten Forderungskatalog an die Stadt nachgeben. Das sind wir im übrigen auch den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, weil wir mehr Interessen zu berücksichtigen haben, als auf die Sonderwünsche des Veranstalters Xdream einzugehen.“ Laut Renndirektor Kai Walter steht der Ironman im kommenden Jahr wieder auf der Kippe. Ferner haben er und sein Team sich selten so unwillkommen gefühlt wie in diesem Jahr. „Ich habe den Ironman bisher immer anders erlebt“, meint Bürgermeister Joachim Wolbergs. „Ich habe viele begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eine Menge Besucher gesehen, denen die Veranstaltung richtig Spaß gemacht hat. Ich bin schon deshalb an einer Wiederholung des Ironman in Regensburg interessiert, aber eben nicht um jeden Preis. Lieber investieren wir das Geld in unseren eigenen Sportnachwuchs und eigene sportliche Events, die von hiesigen Veranstaltern mit Engagement und Herzblut organisiert werden.“

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Kommentare (2)

  • Peter Lammel

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    Als Vorstand des Biketeam Regensburg e.V. hoffe ich, dass die Regensburger Welt-Kult-Tour, die heuer zum 6. Mal organisiert wird, auch mal etwas Wertschätzung erfährt. Bisher wurden unserer Förderanträge stets abgelehnt, wie man auch aus dem heutigen Bericht in der MZ entnehmen kann. Eine Veranstaltung mit jährlich mehr als 1.000 Teilnehmern aus der gesamten BRD, Österreich, Schweiz und Tschechien ist scheinbar kein Sportevent, das förderwürdig ist! Aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt!

  • Wer bekommt ein Stück vom Challenge-Kuchen? » Regensburg Digital

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    […] Es geht um einen Challenge-Triathlon über Langdistanz, der ab 2016 anstelle des umstrittenen Ironman treten soll. Diesen Ironman hat Wolbergs nie dezidiert abgelehnt, allerdings, dass erklärte er noch im Wahlkampf, wolle er diese Veranstaltung „nicht um jeden Preis“ in Regensburg behalten. […]

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