Triathlon-Event: Alles für eine oder einer für alle?

Wer bekommt ein Stück vom Challenge-Kuchen?

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Regensburg braucht wieder eine Triathlon-Großveranstaltung, befindet der Oberbürgermeister. Ausgerichtet werden soll dieses Event, für das die Stadt mit rund 1,5 Millionen in die Bütt geht, vom Unternehmen seiner Fitnesstrainerin und Wahlkampfhelferin Sonja Tajsich. Hat das ein Gschmäckle? Nicht unbedingt. Kommt darauf an, wer wie eingebunden wird.

Fitness-Trainerin und Unterstützerin: Sonja Tajsich mit dem damaligen Oberbürgermeister-Kandidaten auf einem Wahlkampf-Foto. Foto: pm

Fitness-Trainerin und Unterstützerin: Sonja Tajsich mit dem damaligen Oberbürgermeister-Kandidaten auf einem Wahlkampf-Foto. Foto: pm

Der Oberbürgermeister setzt auf Transparenz und eine Akzeptanz-Offensive. Offenbar scheint Joachim Wolbergs sich darüber bewusst zu sein, dass es durchaus für Gerede sorgen könnte, sollte seine persönliche Fitnesstrainerin und Wahlkampfhelferin, die dreifache Ironman-Gewinnerin Sonja Tajsich, den Zuschlag für eine Großveranstaltung erhalten, die von der Stadt Regensburg in den nächsten fünf Jahren mit Geld- und Sachleistungen in siebenstelliger Höhe unterstützt wird.

Es geht um einen Challenge-Triathlon über Langdistanz, der ab 2016 anstelle des umstrittenen Ironman treten soll. Diesen Ironman hat Wolbergs nie dezidiert abgelehnt, allerdings, dass erklärte er noch im Wahlkampf, wolle er diese Veranstaltung „nicht um jeden Preis“ in Regensburg behalten.

Challenge-Macher: „Ironman ist Abzocke“

Die Organisatoren des Ironman stehen in einem schlechten Ruf: Sie fordern hohe Sachleistungen und Ausfallgarantien von den Ausrichter-Kommunen, speisen ehrenamtliche Helfer lokaler Vereine mit T-Shirts und Trinkflaschen ab, ohne etwas von den erzielten Gewinnen in der Region zu hinterlassen. Die Versprechungen überregionaler Bekanntheit und voller Hotels erweisen sich meist als völlig unrealistisch.

Mit den Ironman-Veranstaltern hat die Stadt Regensburg schlechte Erfahrungen gemacht. Foto:

Mit den Ironman-Veranstaltern hat die Stadt Regensburg schlechte Erfahrungen gemacht. Foto: Veranstalter

Das musste nach drei Veranstaltungen 2010, 2011 und 2012 auch die Stadt Regensburg erfahren. Recherchen, die Regensburg Digital bereits im Vorfeld des ersten Ironman-Triathlons veröffentlicht hatte, bestätigten sich. Die Forderungen der Ironman-Macher wurden immer unverschämter, die Akzeptanz in der Bevölkerung sank auf den Nullpunkt und nach zwei abgesagten Veranstaltungen schließlich wurde der Vertrag gelöst.

Felix Walchshofer, führender Kopf der in Roth bei Nürnberg ansässigen Team Challenge GmbH hält mit seiner Meinung über das konkurrierende Ironman-Unternehmen nicht hinter dem Berg. Er sprach in der Vergangenheit von einem „Hedgefonds“, der „Abzocke“ betreibe. Die „Challenge Family“ hingegen habe eine völlig andere Philosophie.

Die nackten Zahlen scheinen dies zu bestätigen. Seit Ausrufung des ersten Challenge Roth im Jahr 2002 – damals hatten sich die dortigen Veranstalter von dem Ironman-Unternehmen abgespalten – ist die Zahl der Challenge-Triathlons kontinuierlich gestiegen. Mehrere Veranstaltungsorte wechselten von Ironman zu Challenge. 2015 soll es weltweit 41 Challenge-Veranstaltungen geben. Man wolle etwas für die Region tun und suche sich zu diesem Behufe auch immer einen lokalen Partner.

Lokaler Challenge-Partner: Sonja Tajsich

Freilich ist klar: Auch die Team Challenge GmbH bzw. deren lokale Partner fordern Sachleistungen und Ausfallgarantien, sollte eine bestimmte Teilnehmerzahl nicht erreicht werden. In Regensburg würden sich diese Geld- und Sachleistung über fünf Jahre hinweg dem Vernehmen nach auf etwa 1,5 Millionen Euro belaufen.

Der lokale Partner in Regensburg steht aber offenbar schon länger fest: Es sind die Eheleute Tajsich mit ihrer Pureendure GbR. Seit Längerem befinde sich denn auch die Stadt Regensburg „in guten Gesprächen“ mit den Tajsichs, so Oberbürgermeister Wolbergs.

Challenge 2015 scheiterte an Koalition und Ältestenrat

Wolbergs wollte bereits für 2015 einen Challenge-Triathlon in Regensburg durchsetzen. Dafür gab es mehrere Gespräche innerhalb der Koalition und im Ältestenrat, wo alle Stadtratsfraktionen vertreten sind. Die erwünschte Einigkeit in diesen Gremien, die auch eine breite Zustimmung im Stadtrat nach sich gezogen hätte, ließ sich allerdings nicht erzielen.

Mit Statements, auf Fotos und ganzseitigen Artikeln in der Wahlkampf-Zeitung warb Sonja Tajsich für einen Oberbürgermeister Wolbergs. Foto: Wahlkampf-Zeitung "Hallo Regensburg"

Mit Statements, auf Fotos und ganzseitigen Artikeln in der Wahlkampf-Zeitung warb Sonja Tajsich für einen Oberbürgermeister Wolbergs. Foto: Wahlkampf-Zeitung „Hallo Regensburg“

Sowohl aus der Opposition als auch innerhalb der Koalition gab es skeptische Stimmen. Schließlich stellte Wolbergs die zunächst als sehr dringlich dargestellte Entscheidung zurück – wohl auch um eine unangenehme Diskussion über die Verquickungen mit Tajsich als seine Trainerin und ihre sehr aktive Rolle im SPD-Wahlkampf zu vermeiden. Stattdessen wählte er nun den Weg über die Medien.

Wolbergs wirbt öffentlich um Akzeptanz

Was im Ältestenrat nicht durchzusetzen war, verkündete der Oberbürgermeister Anfang Oktober 2014 über die Mittelbayerische Zeitung: „Challenge Regensburg ist das Ziel“, wurde geschlagzeilt. Wolbergs warb für eine Triathlon Veranstaltung unter dem Dach der „Team Challenge Gmbh“ und kündigte für November einen Sportgipfel an. Dazu wolle er alle Regensburger Vereine und Pureendure – Firma der Familie Tajsich, deren Name allerdings in diesem Zusammenhang nicht fiel – an einen Tisch holen und dort wolle er „die neuen Pläne mit einem neuen Partner vorstellen“, so die MZ.

Es gehe nämlich nicht nur um eine Großveranstaltung, sondern um „mehrere Etappen“, ein breit angelegtes und über Monate laufendes Rahmenprogramm, das „ordentlich Geld kosten“ werde, so der OB. Der Sportgipfel hat bislang allerdings noch nicht stattgefunden.

Das Interesse im Stadtrat ist verschwindend gering

Auf Nachfrage erklärt Wolbergs, dass das Treffen nun im Februar einberufen werden solle. Außerdem ist die Zielsetzung jetzt eine etwas andere als noch im Oktober ausgerufen. So schreibt Wolbergs: „Anders als vermutet, geht es dabei nicht um das Werben für eine ‚Challenge-Akzeptanz‘, sondern darum, über alle Sportgroßveranstaltungen und deren Situation zu sprechen und ggf. Unterstützungsmaßnahmen auszuloten. Dabei stehen vor allem gemeinsame Werbe- und Marketingaktionen im Mittelpunkt der Gespräche, um das Thema ‚Sportstadt Regensburg‘ weiter voranzubringen.“

Stattgefunden hat allerdings zwischenzeitlich eine Informationsfahrt nach Roth für Stadträte und Medien. Ein erster Termin wurde mangels Interesse zunächst abgesagt und auch bei der schließlich durchgeführten Fahrt am 24. Januar nahmen neben Wolbergs von 50 Stadträten lediglich zwei – Juba Akili (SPD) und Maria Simon (Grüne) – teil. Das Interesse scheint also bei den Entscheidern nach wie vor nicht sonderlich groß zu sein. Doch immerhin die Mittelbayerische Zeitung war von der Fahrt begeistert. In einem geradezu euphorischen Kommentar riet der mitfahrende Sportredakteur den „lieben Regensburgern“, es „diesmal bitte nicht (zu) vermasseln“.

Pureendure: Keine Erfahrung mit Großveranstaltungen, aber ein gutes Produkt-Portfolio

Doch wie bringt man die lieben Regensburger dazu, es diesmal nicht zu vermasseln oder anders ausgedrückt: Wie schafft man es, eine breite Akzeptanz für eine solche Großveranstaltung zu schaffen, mit der die Stadt – wenngleich mit anderem Partner – bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat?

Die Pureendure GbR hat bislang keine nennenswerte Erfahrung mit der Organisation von Großveranstaltungen. Zum Portfolio von Pureendure gehören bislang insbesondere der Verkauf von Sportartikeln, Laufseminaren oder Schwimmkurse – Produkte, die sich sicher innerhalb des von Wolbergs angesprochenen breit angelegte Rahmenprogramms gut verkaufen lassen, aber mehr auch nicht.

Der Frauenlauf als Referenz?

Lediglich der 1. Regensburger Frauenlauf 2014, an dem etwa 500 Läuferinnen teilnahmen, kann als Erfahrungswert des Familienunternehmens herhalten. Zum Vergleich: Bei einer Zahl von unter 1.500 Teilnehmern wurden bei Ironman städtische Ausfallgarantien von 50.000 Euro fällig. Ganz abgesehen von dem höheren organisatorischem Aufwand, den also allein die notwendigerweise höhere Teilnehmerzahl erfordert – unter 2.000 Sportlern ist diese Veranstaltung nicht rentabel – gilt es beim Triathlon zudem für einen reibungslosen Ablauf von drei Disziplinen – Schwimmen, Laufen, Radfahren – über eine längere Distanz zu sorgen.

Wie werden Vereine eingebunden?

Selbstverständlich gäbe es Vereine, die mit der Organisation von solchen Veranstaltungen weit mehr Erfahrung haben. Eine kleine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Beim Regensburger Triathlon des Tristar e.V. nahmen zuletzt immerhin 1.100 Sportlerinnen und Sportler teil. Der Arber-Radmarathon des Veloclubs verzeichnet alljährlich bis zu 7.000 Teilnehmer. Es gibt die Welt-Kult-Tour des Bike-Team Regensburg e.V., den Regensburg Marathon des LLC Marathon, verschiedene Veranstaltungen des Schwimmclubs und, und, und.

Großveranstaltung mit 7.000 Teilnehmern: der Arber-Radmarathon des Veloclubs. Wie werden solche Vereine eingebunden? Foto: pm

Großveranstaltung mit 7.000 Teilnehmern: der Arber-Radmarathon des Veloclubs. Wie werden solche Vereine eingebunden? Foto: pm

Ist geplant, Vereine wie Tristar in die Ausrichtung eines eventuell stattfindenden Challenge Regensburg einzubinden? Wolbergs bejaht dies gegenüber unserer Redaktion ausdrücklich, allerdings ohne nähere Details zu nennen. Bereits von den Veranstaltern des Ironman wurden Mitglieder dieser Vereine selbstverständlich eingebunden – als ehrenamtliche Helfer, die mit irgendeinem T-Shirt abgespeist wurden. Geld sahen die Vereine dafür nicht.

Arbeit für T-Shirts und Trinkflaschen?

Werden sie sich nun erneut so ausbeuten lassen, nur weil jetzt Challenge statt Ironman über einer durchaus profitablen Großveranstaltung steht, das die Stadt mit Leistungen im Wert von mehr als 1,5 Millionen Euro unterstützt? Oder gelten die „Verhandlungen, (die noch) zu führen“ sind und von denen Wolbergs etwas kryptisch gegenüber unserer Redaktion spricht, auch der Ausgestaltung des Unternehmens, das am Ende für den Challenge Triathlon Regensburg verantwortlich zeichnen könnte?

Wie wäre es denn, wenn Arbeiten und organisatorischer Aufwand entsprechend der Kompetenzen an Vereine vergeben und auch entsprechend vergütet werden?

Wolbergs schreibt zur eventuellen Vergabe eines Regensburg Challenge: „Was letztendlich dem Stadtrat vorgeschlagen wird, hängt nun von den weiteren Verhandlungen ab, die das Sportamt und das Referat V mit der Challenge, aber auch mit dem Landkreis und der Stadt Neutraubling führt. In jedem Falle ist davon auszugehen, dass sich – anders als im Fall Ironman – die Challenge-Company einen örtlichen Kooperationspartner suchen wird, da dies – im Übrigen sinnvollerweise – deren Lizenzphilosophie entspricht.“

Voraussichtlich im März wird der Stadtrat über das Thema beraten.

Kommentar: Symbolfigur nutzen, aber…

Es ist kein Geheimnis: Sonja Tajsich – bzw. die Pureendure GbR – wird Partner für einen eventuellen Challenge Triathlon in Regensburg sein. „Wenn man so eine Symbolfigur hat, muss man die nutzen“, hat Joachim Wolbergs unlängst gegenüber der MZ erklärt. Da hat er recht. Die bekannteste Triathletin Regensburgs muss man einbinden, wenn man ein solches Event veranstalten will. Sollte allerdings lediglich das Unternehmen der Tajsichs den möglichen Profit dieser Großveranstaltung und des ebenfalls nicht kostenlosen, mehrmonatigen Einstimmungs- und Rahmenprogramms absahnen und damit als einzige von der städtischen Unterstützung profitieren, dann hätte das weder etwas mit der vielbeschworenen Förderung des Breitensports zu tun, noch wäre es für eine Akzeptanz des Challenge innerhalb der Regensburger Vereinsszene besonders förderlich. Und darüber hinaus hätte das Engagement des Oberbürgermeisters für eine verdiente Wahlkampfhelferin – unter solchen Voraussetzungen – ein deutliches Gschmäckle.

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Kommentare (18)

  • Lothgaßler

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    Ohne weiterführende Erkundung möglicher Partner trägt eine Vorfestlegung immer den Anschein einer Begünstigung in sich. Letztlich kann das auch dem scheinbar Begünstigten mehr schaden als nutzen.
    Was sollen diese Sport-Großveranstaltungen eigentlich bringen, und vor allem wem sollen sie was bringen? Bei diesen Sport-Großveranstaltungen geht es immer um Geld und Berichterstattung. Die meisten Teilnehmer (Amateure) spielen nur eine Nebenrolle, wichtiger sind die wenigen Profis, die Zuschauer vor Ort bzw. die Event-Konsumenten via TV, Internet oder Paper. Die zwangsbeglückten Anwohner sind irgendwann nur noch genervt über das Spektakel incl. Rahmenprogramm.
    Wenn die Stadt also Geld investieren will (OB)/ muss (wir Bürger), dann um Nicht-Regensburgern zu zeigen wie toll unsere Stadt ist. Wenn das nur mit Triathlon und Profifußball geht, dann muss es wohl sein. Es reut mich ums Geld, aber wenn das Ego einiger Politiker damit befriedigt wird, dann darfs schon mal was kosten.
    Wenn es dem OB tatsächlich um den Breitensport gehen würde, wären das Geld anders sicher zielgerichteter investiert.

  • Mr. T

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    Mir geht auch irgendwie nicht ein, warum man so viel Geld in eine eintägige Veranstaltung stecken muss.
    Ich finde es ja super, wenn man Veranstaltern, die in Regensburg was auf die Beine stellen wollen, den roten Teppich ausrollt und sie nach allen Möglichkeiten unterstützt, anstatt dass man sie blockiert und gängelt, wie es in der Kultur viel zu oft passiert. Aber in eine einzige Veranstaltung so dermaßen viel Geld reinzublasen entzieht sich meinem Verständnis.

  • wollwirker

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    Wenn ich schmaler Breitensportler für dieses Event trainieren möchte, draussen am Baggerweiher, muß ich im Winter im Dunkeln rumstochern und höllisch aufpassen, dass ich keinen Krötenstecher (Walker) oder verdunkelten Radfahrer über den Haufen renne.
    Geld für eine Beleuchtung dieser stark frequentierten Route von der Holzlände bis Maria Ort is nicht da.

  • Olaf West

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    Beleuchteten Breitensporthighway im Westen finde ich voll in Ordnung.
    Die Stadt macht auch Winterdienst am Baggersee und im Donaubogen räumt und salzt die Schotterwege. Mit dem zweifelhaften Erfolg, das man in aufgeweichten Schlammwüsten rumläuft oder doch wieder lieber die schneebedeckten Wiesen bevorzugt.

    Geld gibt’s offensichtlich im Prominentenviertel in Hülle und Fülle. Nur die Verwendung ist fragwürdig?
    Wie wärs mit einem überdachten Radlweg entlang der Donau.

  • peter

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    @wollwirker
    in belgien sind die autobahnen beleuchtet, kann man machen, halte ich persoehnlich aber fuer ausgemachten schwachsinn.
    warum energie verblasen und lichtverschmutzung vgl:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung
    erzeugen, wenn es auch so geht?
    @Olaf West
    ich bin mir unsicher wo bei dir die ironie anfaengt/aufhoert

  • wollwirker

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    Ich klage nicht, weil ich ein subjektives Luxusproblem habe, sondern ich spreche von allgemeiner Sicherheit.

  • MJ

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    Wenn man als Stadt einem drittklassigen Fußballverein ein neues Stadion hinstellt, welches pro Jahr ein 7-stelliges Defizit aufweist, dann kann man auch Sportgroßereignisse in der Stadt unterstützen!!!

  • Das Sportevent des Jahres » Regensburg Digital

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    […] „Darf ein Oberbürgermeister denn keine Freunde mehr haben? Sind wir schon so weit gekommen in diesem Land?“ Ja. Es ist schlimm geworden in diesem Land. Da glauben manche, Fragen stellen zu müssen, weil mit Triathletin Sonja Tajsich eine namhafte Wahlkampfunterstützerin von Joachim Wolbergs dank oberbürgermeisterlichen Einsatzes …. […]

  • Robert

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    Ich war gestern im Spital in Stadtamhof zum Verwandtenbesuch und musste wg der öffentlich inszenierten und finanzierten Quälerei von Menschen, die ihre gesundheitlichen und körperlichen Grenzen offenbar völlig ignorieren, mehrfache Hindernisse und Einschränkungen hinnehmen. Alle mit denen ich sprach, fanden die Veranstaltung im Grunde bescheuert, machten sich lustig über die Quälerei der Teilnehmer. Regensburg hat so etwas nicht nötig, die Vertragsvergabe gehört für mich zu Wobergs Spezlwirtschaft.

  • John Maier

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    Da kommen die Nörgler wieder aus ihren Löchern. Wenn eine Veranstaltung seitens der Stadt mit ein wenig Geld unterstützt wird wird geschimpft, aber für ein paar Drittklassige Balltretter wird für Millionen ein Stadion hingestellt welche auch noch Jahr für Jahr 3 Millionen extra kostet. Zusätzlich schenkt man die Vermarktungsrechte des Stadions auch noch dem Jahn. Wo ist da der Aufschrei?

    Sicher ist die Teilnahme nicht gesundheitsförderlich, aber stört sich wer daran wenn einer pro Tag ein paar Schachteln Kippen durchzieht? Hat vielleicht schon jemand daran gedacht, dass die Teilnehmer daran Spaß haben?

  • Ida Kraus

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    Na ja fürs Kippen durchziehen muss auch nicht die ganze Umgebung gesperrt werden…..

  • Mr. T

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    Das Stadion wurde nicht für den Jahn gebaut. Das wurde gebaut, um die Filetgrundstücke unter dem alten Stadion frei zu machen, damit die Immospezeln wieder einen neuen Spielplatz bekommen. Eine Banlieu-artige Siedlung für Siemens-Ingenieure im inneren Westen fehlt ja noch.
    Triathlon kann ja machen wer will, aber der Aufwand entspricht meiner bescheidenen Meinung nach nicht im Ansatz dem Nutzen. Was könnten da der Regensburger Breitensport mit diesem Geld anstellen …

  • Ich

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    Was könnte man schönes mit den 3 Millionen für den Unterhalt des Stadions alles machen?

  • Mr. T

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    Mit den Unterhaltskosten fürs neue Stadion könnte man viel anfangen, aber sie sind Teil des Deals, um den Jahn aus Prüfening zu bekommen.

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