Stadtrat vergibt Bauauftrag

Jahn soll ab Juni 2015 in neuem Stadion spielen

Zum Festpreis und mit Fertigstellungsgarantie hat die BAM Sports GmbH den Zuschlag für den Bau des neuen Stadions erhalten. Insgesamt wird die Stadt rund 52 Millionen Euro ausgeben.
Das Siegermodell der BAM GmbH. Foto: Peter Ferstl/ Stadt Regensburg

Das Siegermodell der BAM GmbH. Foto: Peter Ferstl/ Stadt Regensburg

Im Juni 2015 soll es fertig sein das neue Regensburger Fußballstadion. Am Freitag präsentiert Oberbürgermeister Hans Schaidinger unter großem Presserummel und den Augen der versammelten Jahn-Spitze den Entwurf, der das Rennen gemacht und dem der Stadtrat bereits am Donnerstag – gegen die Stimmen der Linken und der ödp – in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt hat. Den Zuschlag unter anfänglich fünf Bietern, die sich an der europaweiten Ausschreibung beteiligt haben, erhielt die BAM Sports GmbH. Trotz des aufwändigen und komplizierten Vergabeverfahrens, das die Stadtverwaltung „bis an den Stehkragen gefordert“ habe, gab es bis zum Ablauf der Einspruchsfrist am Mittwoch keine Rüge von anderen Bietern.

Seitenhieb auf SPD

Das Düsseldorfer Unternehmen, eine Tochter der BAM Deutschland AG, die wiederum eine Tochter der milliardenschweren niederländischen Royal BAM Group ist, baut zum Netto-Preis von 27,5 Millionen Euro das Stadion (19,8 Millionen) und übernimmt die Überplanung des umgebenden Geländes. Das Angebot beinhalte einen „Festpreis mit Fertigstellungsgarantie“, so Schaidinger, der sich einen Seitenhieb auf den Koalitionspartner SPD nicht verkneifen konnte: Wer behauptet habe, der Spatenstich könne 2013 erfolgen, der habe „eben keine Ahnung“. Mit dem Preis liege man am unteren Ende der Spannbreite von Angeboten, die zuletzt zwischen 25,8 und 33 Millionen Euro gelegen habe. Doch auch in punkto Architektur und „Nachhaltigkeit“ habe der Entwurf am Besten abgeschnitten.

Alles außer A-Länderspiele

Der Entwurf ist für etwas mehr als 15.000 Zuschauer ausgelegt und bietet Erweiterungsmöglichkeiten auf bis zu 18.000. „Damit erfüllen wir die Vorgaben für alle Ligen mit Ausnahme von A-Länderspielen.“ Eingeplant sind auch Büroflächen für den SSV Jahn und den Bayerischen Fußballverband. Den Witterungsschutz bezeichnet Schaidinger als „Alleinstellungsmerkmal“ des Regensburger Stadions. Unter anderem knapp 1.000 hochpreisige Business-Plätze sollen dafür sorgen, dass der Jahn irgendwann dazu in der Lage sein wird, der Stadt das zu bezahlen, was im Juni 2011 in einem „Letter of Intent“ zwischen dem Verein und der Stadt vereinbart wurde: eine „rentierliche Miete“, der die „reinen Baukosten“ zugrunde gelegt werden sollen. Wie hoch diese Miete sein könnte, mochte Schaidinger noch nicht beziffern, ließ aber durchblicken, dass der Jahn wohl nur in der ersten Liga in der Lage sein dürfte, diese Miete tatsächlich kostendeckend zu entrichten. „Wir können dem Jahn nur abverlangen, was er leisten kann.“ Geld soll aber auch durch die Vermietung von Kiosken und anderen – noch nicht näher definierten – Funktionen hereinkommen.

Spatenstich im Januar

Der Spatenstich soll im Januar 2014 erfolgen. Bis zur Fertigstellung wird die Stadt Regensburg nach derzeitigen Planungen insgesamt rund 52 Millionen Euro ausgeben. Neben den 27,5 Millionen für BAM gehören dazu etwa zwölf Millionen für die innere und fünf für die äußere Erschließung, sowie ein nicht näher definierter Posten „für Unvorhergesehenes“, so Schaidinger.

Was passiert mit dem alten Stadion?

Etwas verschnupft zeigt sich Schaidinger über Spekulationen zur Fläche des alten Jahn-Stadions in Prüfening. Wird das Bauteam Tretzel, das den Verein mehrfach vor der Insolvenz bewahrt hat, hier bevorzugt behandelt werden? „Es ist schon lange klar, was dort passiert.“ Ein Teil diene der Brauerei Bischofshof als Erweiterungsfläche, der größte Teil werde für den Bau einer Grundschule benötigt. Der Rest wird für Wohnbebauung verwendet. „Das wird öffentlich ausgeschrieben.“

Was Fans skandieren…

„Wir machen mit der Entscheidung deutlich, dass wir den SSV Jahn als sportliches Aushängeschild in Ostbayern unterstützen wollen.“ Man baue eben jetzt keine Wohnungen für 27 Millionen, sondern ein Stadion. Das sei für eine Stadt der Größe Regensburgs eine wichtige und notwendige Infrastruktureinrichtung. Schaidinger: „Vielleicht kriegt der Jahn ja jetzt seine Fans dazu, nicht zu skandieren, dass nur sie der Jahn seien und andere nicht.“ Alle eingereichten Modelle für das Stadion können vom 29. Juli bis zum 9. August im Neuen Rathaus besichtigt werden (Raum 004, Montag bis Freitag von 10 bis 18, Samstag von 10 bis 16 Uhr).

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Kommentare (25)

  • SPD Mitglied

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    Wozu baut die Stadt Regensburg, auf Kosend es Steuerzahlers, ein Stadtion für eine Kapitalgesellschaft, hier Jahn Regensburg? Dies ist die entscheidene Frage? In meinen Augen eine Verschwendung von Steuergeldern der CSU/SPD Fraktion im Regensburger Stadtrat!

  • jahnsinn

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    Als Steuerzahler kann ich ja nur froh sein, dass der OB alles so positiv sieht.
    Vergessen sind die üblichen Probleme (Bauzeitverlängerungen, Kostensteigerungen, Qualität) bei den bekannten Projekten in Regensburg (Nibelungenbrücke, Turnhalle, StBrücke, Westbad, Parkhaus). Aber die Wahrheit erfahren wir erst nach den Kommunalwahl 2014 und dann war wieder mal keiner Schuld.

    Interessant finde ich auf jeden Fall die Anzahl der ‚anfänglich fünf Bieter‘ bei der europaweiten Ausschreibung.

  • Peter Petry

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    Der OB sagte in der Pressekonferenz ,Konzerte usw sind Kokolores bzgl Lärmschutz. Der Mann sagt nur die halbe Wahrheit, die Stadt hat lt Sportstättenverordnung 18 mal im Jahr die Möglichkeit solche Veranstaltungen zu genehmigen.
    Die Oberislinger werden es ihm und seiner CSU danken.

  • Lothgaßler

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    An SPD-Mitglied: Frag doch mal den Hartl, den Wolbergs und die Wild!

    Wann wird der SSV Jahn in der ersten Liga spielen? Nie!
    Wann wird der SSV Jahn eine rentierliche Miete zahlen? Nie!
    Wer sind die Deppen? Wir, die wir diesen Schlamassel nicht aufhalten konnten und die Rechnung indirekt bezahlen dürfen.

    Das Vorhaben wird die Stadt jährlich teuer zu stehen kommen. Ich fordere hier Transparenz, damit die Damen und Herren Befürworter dieses Stadions sehen, was dieses Infrastruktur-Leuchtturmprojekt kostet.

  • Jochen Schweizer

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    Interessant die Zusammensetzung der Gremien dieses Konstruktes SSV Jahn 2000 Regensburg GmbH & Co KGaA:

    SSV Jahn 2000 Regensburg e. V.

    Vorstand
    Ulrich Weber (Vorsitzender)
    Thomas Hufsky

    Aufsichtsrat
    Christian Schlegl (Vorsitzender)
    Rüdiger Nowak (Stellv. Vorsitzender)
    Joachim Wolbergs
    Norbert Fritsch
    Heinrich Gietl
    Fritz Huber
    Günther Roggenhofer
    SSV Jahn 2000 Regensburg GmBH & Co. KGAA

    Geschäftsführer
    Prof. Dr. Christian Keller
    Johannes Baumeister

    Aufsichtsrat
    Ulrich Weber (Vorsitzender)
    Christian Schlegl
    Joachim Wolbergs
    Franz Wild
    Johann Süß
    Josef Gerber
    Josef Hartl

    Auffällig ist, das Stadträte in diesen Gremien sitzen, die gleichzeitig Steuergelder für ein Stadion, dass der Jahn Regensburg weder kaufen noch unterhalten kann, bewilligen. Wurde den der steuerzahlende Bürger hier gefragt? Mir ist so eine Umfrage nicht bekannt!

  • Andreas

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    Erschreckend kleinkariert, was hier so an Kommentaren abgelassen wird. Regensburg darf ruhig mal ein wenig von seiner Provinzialität ablegen.

    Ich bin nun wahrlich kein Freund der CSU und Schaidingers, aber die Zustände an der Prüfeninger Straße waren einer Stadt wie Regensburg nicht würdig. Ein Neubau außerhalb des Kernstadtgebietes war dringend überfällig.

    Mich stören an dem Stadionneubau eher andere Dinge:

    – Es könnte eines Tages zu klein sein. Es sollte zumindest die Möglichkeit da sein, es für wenig Geld aufzustocken.

    – Die Beschränkungen zur Durchführung von Konzerten ist hinderlich für eine anderweitige Kostendeckung, falls der Jahn es auch mit mehr Zuschauern im Rücken nicht bringt.

  • Otto N

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    Lt. der Regensburger OB-Postille soll der Jahnturm mitwandern.
    Die für die Geldverschwendung zuständigen SchaidingerWolbergsundCo haben damit gleich ein Omen für den zukünftigen Erfolg eines 4.klassigen Fußballclubs in Regensburg gesetzt. Die miserablen (Heimspiel-) Ergebnisse sind sicherlich abgespeichert um jederzeit wiederangezeigt zu werden.

  • Quadil

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    Wer kann mir sagen, wie oft bzw. in welcher Regelmäßigkeit oder ob überhaupt die Regensburger Eishockey-Teams Stadionmiete in der Donau-Arena gezahlt haben ?

    Angenommen, der Jahn steigt aus der zunehmend stärker werdenden 3. Profiliga in die 4. Liga/Regionalliga Bayern ab ? Was dann ? Die Aufsteiger der 4. Ligen werden nicht schwächer…

    Im ersten Heimspiel letzten Samstag, bei schönstem Wetter, im bayerischen Derby gegen Unterhaching waren ca. 4500 Zuschauer…

  • Sport ist mord/smäßig wichtig

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    @ Quadil 27.072013, 18:02h

    Fragen Ihrer Art stellt man nicht, das ist nicht weltkulturerbeüblich.
    Zahlen stören nur, wenn man nicht positiv fragt, z. B.: wann werden EU-Ausspielungen in Regensburg ausgetragen, wenn mit dem Stadion-Neubau der SSV Jahn Regensburg GmbH & Co KGaA ruck-zuck mindestens in die 1. Bundesliga aufsteigt und seinen überfußballgroßen Schatten auf ein Stadion in einem Münchner suburbanen Stadtteil wirft?
    Wie hoch wird dann der Aktienwert sein, durch den unsere(!) Kicker enorme Gewinne (inklusive Gewerbe- und andere Steuern) in den Stadthaushalt spülen werden?
    Kann dann auch der CSU-McMosher die Promi-Lounge hautcuisinen, oder muß er lediglich die niederen Ränge abburgern?
    Immerhin ist unter den Geschäftsführern jetzt auch ein „Prof. Dr.“ (siehe hier Jochen Schweizer, 27.07.13, 09:15h); das bürgt doch für akademische Leistungsqualität wie auf Landesfinanzebene ein Prof. Dr. Falthauser vorgeführt hat.
    Also, Kopf hoch, vorwärts und Augen zu mit CSU/SPD/usw.!
    Hier liegt ein klarer Fall von Merkelscher Alternativlosigkeit vor, und den ewiggestrigen NörglerInnen rufen wir ein Pofallasches „Fresse!“ zu.

  • Dugout

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    Spätestens am Freitag hat auch der unpolitischte Regensburger bemerkt das Wahlkampf ist. Nämlich als OB Schaidinger höchst persönlich vom „sportlichen Aushängeschild Ostbayerns“ sprach. Dieses Prädikat in einem Satz mit „Jahn Regensburg“ aus seinem Munde hat ihm jahrelang nicht jeder wirklich abgenommen. Und man kann auch durchaus anderer Meinung sein angesichts der eher bescheidenen sportlichen Erfolge. Da hat Regensburg wahrlich mehr zu bieten.
    Dem altehrwürdigen Jahn muß man allerdings entschuldigend zugute halten das die „Gurkentruppe“ auf dem Platz noch öfter von der „Gurkentruppe“ hinter den Bürotüren des Managements übertrumpft wurde.
    Ein Zuschauerschnitt von knapp 5000 in der dritten Liga trägt auch nicht unbedingt zur großen Akzeptanz des 50 Mille Projekts bei.
    Aber es hilft ja nichts , die Alternative wäre eh: „warten bis der DFB uns von Jahnstadion scheidet“
    Und deshalb sag auch ich als Anhänger einer anderen Sportart: So ein versifftes Loch wie das Jahnstadion hat auch der Jahn Regensburg nicht verdient!
    Ich wünsche dem Jahn ein Topmanagement wie es die Legionäre haben, Topsportler wie bei der LG Telis Finanz und Regensburger die auch mal hingehen wenns nicht so gut läuft!

  • Balljunge

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    Das ganze kann nur funktionieren, wenn der Jahn sich über kurz oder lang aufsteigt, un sich in der 2. Liga halten kann.
    Was wir alle natürlich hoffen!
    Aber wehe er dümpelt über Jahre irgendwo in der 3.Liga rum, dann halte ich einen Zuschauerschnitt von 5000 in Regensburg doch für sehr, sehr wohlwollend !
    Also Sponsoren haltet euch ran, dann wirds auch was mit der 2. Liga :o)

  • Mikel

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    Ein DANKE an die Stadträte!,
    die mit dem Bau eines neuen Stadions, entgegen mancher hier abgegeben Kommentare div. Schreiberlinge,
    die Stadt Regensburg sportlich bereichert.

    Diese neue Sportstätte ist für Regensburg eine Notwendigkeit und ist für die Bürger der Stadt und Umland nun künftig eine zeitgemäße Einrichtung, wie sie in vielen anderen vergleichbaren Städten bereits vorhanden ist.

    Mit dieser Neubau schafft die Stadt Regensburg die erforderlichen Voraussetzung und erfüllt die nationalen Anforderungen für den Fußballsport, wie sie vom DFB auch erwünscht werden.

    Mich freut es sehr, dass unsere Stadträte so vernünftig gehandelt haben
    DANKE

  • @ SPD Mitglied

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    Gegenfrage:
    Warum baute die Stadt die Donau-Arena?
    Warum bauen andere, ärmere Städe, neue Stadien?

    Warum baut die Stadt Straßen, Infrastruktur etc. für andere Kapitalgesellschaften?
    Warum wird bzw. wurde auf Kosten des Steuerzahlers die Donau ausgebaut? Davon profitieren auch hauptsächlich einige wenige Unternehmen, d.h. „Kapitalgesellschaften“.

    Aber wenn ich mir Ihren Beitrag inkl. aller Rechtschreibfehler durchlese, bin ich auch der Meinung, Steuergelder sollten lieber in unser Bildungssystem investiert werden.

  • SehrVerbunden

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    Ich bin sicherlich kein CSU und schon gar kein Schaidinger Freund. Auch zähle ich wahrscheinlich zu den sogenannten „Erfolg-Fans“, wenn ich denn überhaupt ein Fußball Fan bin. Aaaaaber: Ständig wird über die Provinzialität der Stadt lamentiert und dass ja nix für die Bürger, sondern nur für den Fremdenverkehr getan wird. Museum hier, Museum da! Alles Mist, bla bla! usw.!!! Die Finanzierung ist natürlich ein Problem, da es sich der Jahn nicht leisten kann und dann muss wieder der arme Steuerzahler bluten und man könnte doch… Ja und! Mit „meinen“ hart erarbeiteten Steuergeld wird zu 99% eh nur Mist veranstatlet und dann ist so ein Stadion wirklich das kleinste „Übel“. Als Aushängeschild würde ich die Sache nicht bezeichnen, aber Regensburg wird durch einen neuen markanten Punkt im Stadtbild reicher, der mal nicht nur (sowieso nicht sozialer) wohnbaulicher oder „kultureller“ Art ist. Der Abriss des alten Stadions ist beschlossene Sache! Hier kommt ne Schule, die Erweiterung des Bischofshofs und ne Straße hin. Was sollte also mit dem Jahn jetzt passieren. Sofort aufhören, weil er sich nicht in der 2. Liga halten kann? Eine neue Infrastruktur für den Jahn kann auch einen Stein in’s Rollen bringen und motivierend für Trainer, Spieler und Fans sein. Also jammert nicht rum! Stadion jetzt!

  • Mikel

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    @SPD-Mitglied,
    oder sollte ich besser sagen Die Linke- bzw. ÖDP-Mitglied,
    denn die SPD hat sich ja auch für den Bau eines neuen Stadion entschieden.

    In demokratischen Staaten gibt es Kapitalgesellschaften, das ist richtig.
    In totalitären Staaten wird versucht, mit konzentrierter Staatsgewalt alle Lebensbereiche seiner Bürger zu beherrschen.
    Wer will das schon?

    Man sollte mehr Steuergeld in unser Bildungssystem investieren, da kann ich Ihnen nur Recht geben.
    …wenn Sie auch ihre Forderung scheinbar nur auf Grund meiner „Rechtschreibfehler“ aufstellen. :-)

    Der Stadion-Neubau wurde demokratisch beschlossen, das hat man einfach zu akzeptieren!

    Hätte sich im 12. Jahrhundert Heinrich der Löwe für Regensburg und nicht für München entschieden, wer weiß, vielleicht könnte man sich diese Diskussion jetzt ersparen.

    Sie können mich gern lektorieren, vielleicht finden Sie ja dieses mal auch Argumente und nicht nur Rechtschreibfehler :-)

  • Capital-Soziale-Union

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    @ Mikel 30.07.2013, 11:53h

    „In demokratischen Staaten gibt es Kapitalgesellschaften, das ist richtig“.
    In der Volksrepublik China gibt es auch Kapitalgesellschaften (privater Art in den Sonderwirtschaftsregionen), also ist die VR China ein demokratischer Staat; ist das richtig?

  • Rainer

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    Ich war Anfangs sehr skeptisch ob der Jahn dieses Stadion braucht. Aber eine Stadt wie Regensburg darf auch mal gerne ein Stadion bauen, nachdem in sämtlichen Oststädten ein Stadion nach dem anderen hochgezogen wird und wurde!
    Die Architektur und der Standort des neuen Stadion sind mehr als perfekt. Als Regensburger darf man sich getrost drauf freuen! Ich zumindest tu es!

  • Mikel

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    @Capital-Soziale-Union,
    ein gewisser Gerhart Schröder sagte einmal:
    „Wladimir Putin sei ein lupenreiner Demokrat!“

    Schröder müsste ja normalerweise als ehemaliger Bundeskanzler die höhere Einsicht haben?

    Schließt man auf solch gewichtige Aussagen, dann könnte man durchaus auch die VR China für einen demokratischen Staat halten.

    Ich glaube aber nicht Alles, was Politiker manchmal so von sich geben. ;-)

  • mzplag?

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    Es ist erfreulich, dass anscheinend der Leserbriefschreiber R. S. aus R. in der Druckausgabe der MZ vom 9.8.13 Seite 22, auch das Onlinemagazin „Regensburg Digital“ aufmerksam liest. Da stellt sich aber doch auch die Frage ist der Inhalt des Leserbriefs „Bisherige Probleme am Bau verdrängt?“ ein Plagiat mit leichten Änderungen/Ergänzungen des Blogs von „jahnsinn sagte am 26. Juli 2013 um 13:48 Uhr :“

    http://www.regensburg-digital.de/jahn-soll-ab-juni-2015-in-neuem-stadion-spielen/26072013/#comments

    Hatten da zwei Schreiber zu unterschiedlichen Zeiten die gleichen Gedanken. Was soll’s, es sei dem Leserbriefschreiber gegönnt. Wichtiger ist die Verbreitung der message und dass das RD in aller Munde ist :-)
    Frei nach dem Motto der MZ: Schreiben sie uns Ihre Meinung.

  • Thomas Werner

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    Und wer trägt nun die kolportierten Mietkosten von rund 400 Tsd Euro ? Der Jahn sicherlich nicht, woher soll das Geld nun kommen ?

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