Klima-Messungen am Wochenende: Künstlicher Nebel macht Luftströmungen sichtbar

Im Auftrag der Stadt Regensburg führt das Büro für Umweltmeteorologie aus Paderborn seit Anfang August wetterkundliche Messungen im Regensburger Stadtgebiet durch. In diesem Zusammenhang werden am Wochenende, 20. und 21. Oktober 2012, die örtlichen Strömungsverhältnisse entlang der innerstädtischen Luftleitbahnen mit Hilfe von künstlichem Nebel sichtbar gemacht. Die Untersuchungen finden während der abendlichen Dämmerungsphase und gegebenenfalls zusätzlich bei Sonnenaufgang zwischen Burgweinting und Oberisling, nördlich des Universitätsgeländes, in Dechbetten, sowie im Altstadtbereich entlang der Donau statt. In diesen Bereichen kann es während der Messungen zu einer leichten Trübung der Luft und geringen Geruchsbelästigungen kommen. Die emittierten Stoffe sind jedoch in keiner Weise gesundheitsschädlich. Das meteorologische Messprogramm unterstützt die Konzepte der Stadtverwaltung für eine umweltgerechte Stadtplanung. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) fördert Regensburg neben acht weiteren deutschen Städten im Rahmen des Forschungsprojekts „Urbane Strategien zum Klimawandel“. Dabei sollen kommunale Strategien und Potenziale entwickelt werden, wie sich Städte auf den Klimawandel und seine Folgen anpassen können.

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Kommentare (1)

  • mief

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    künstlicher nebel? jetzt hams an schlog. wir haben sowieso gefühlt ständig nebel.
    wenn die stadt in den vergangenen zeit bei der stadtplanung mehr sorgfalt auf den erhalt und ausbau von frischluftschneisen hätte walten lassen, würde der luftaustausch besser funktionieren.
    wichtigstes thema wäre ein generelles verbot aller brennstoffe wie holz und kohle.

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