TAMTAM im Labyrinth

Kunst als Wirtschaftsfaktor – zumindest für die Wirtschaft

Es ist eine feine Ausstellung, die da derzeit am Arsch der Welt stattfindet. Die Kunstreihe TAMTAM macht Station in Regensburg und der Umgang der Offiziellen damit ist ein schlagendes Beispiel kulturpolitischer Ignoranz. „Eigentlich wollten wir den Alten Schlachthof“, sagt Matthias Stadler, dessen Veranstaltungs- und Kunstreihe TAMTAM nach Passau, München und Deggendorf nun auch in Regensburg angekommen ist. „Die Stadt hat uns aber davon abgeraten, weil der Schlachthof viel zu baufällig sei. Man hätte da aber noch ein anderes Gebäude im Blick, das zu uns passen würde, und so vermittelte man uns den Kontakt zum Geschäftsführer der Regensburger Filiale des Elektronikmarktes“, so der Kommunikationsdesigner . Der junge Deggendorfer scheint froh zu sein, dass die Raumvermittlung so reibungslos geklappt hat. Und nun stehen wir hier, Freitag Nachmittag – in einer seit Jahren ungenutzten Halle auf dem blödesten Berg von Regensburg, im Industriegebiet neben der Autobahn. Laufkundschaft gleich null, öffentliche Verkehrsmittelanbindung mehr als bescheiden. Draußen vor der Halle tobt der Wind und eine gelangweilt hingestellte Verkaufsmesse für allerlei elektronische Gerätschaften und Gefährt, Bratwurst inklusive.

Die Stadt sponsert drei Jalousien

Drinnen Dunkelheit, ein Labyrinth aus Formen, Geräuschen und Lichtimpulsen, völlig untypisch für Regensburg, deshalb seltsam-liebenswert. Die Lounge-Atmosphäre lässt erahnen, dass TAMTAM auch Partys ausrichtet. Die Medienkunst ist angenehm neutral, nicht avantgardistisch, nicht politisch, aber schön verspielt. Die jungen Künstler führen motiviert ihre Werke vor und plaudern mit den wenigen Besuchern über Medienkunst. Wenn man Matthias Stadler fragt, was die Künstler denn an dieser Sause so verdienen und ob sie vom Elektronikfachmarkt oder von der Stadt Regensburg bezahlt werden, dann muss man unwillkürlich weinen: die Stadt Regensburg, die für sinfonische Blasmusik gerne mal 300.000 Euro in die Hand nimmt, zahlte hier den Gegenwert von drei Jalousien: „Sie haben uns finanziell geholfen, die Halle dunkel zu kriegen“, bestätigt Stadler. Und der Elektronikfachmarkt, der die Ausstellung der Künstler unverhohlen als Marketing-Gag benutzt, überall Logos angebracht hat und auch sonst keinen Hehl daraus macht, dass die Klientel von jungen technikaffinen Künstlern genau in sein Kundenbeuteschema passt? Denkste. Der lässt sich sein Marketing nichts kosten.

Schamlose Ausbeutung

„Die Künstler erhalten hier die Möglichkeit, sich und ihre Werke zu präsentieren“, so Stadler. „Dafür stellt uns der Elektronikmarkt die Räumlichkeiten und die technischen Geräte zur Verfügung.“ Das ist so beschämend, dass man irgendwen schütteln möchte: die Stadt, deren Agenda und einseitige Bevorzugung mal wieder klar heraussticht, den Elektronikmarkt, der junge Leute schamlos zum Nulltarif ausbeutet, oder die Künstler, die sich hier völlig unter Wert verkaufen. Man muss sich das Elend schon auf der Zunge zergehen lassen: Eine Gruppe Künstler kommt nach Regensburg und will hier Kunst machen. Die Stadt behauptet, rein zufällig kein passendes Gebäude in öffentlicher Hand parat zu haben und schiebt die naiven Künstler weiter Richtung Industriegebiet auf den wirtschaftlichen Sektor ab. In Form des Elektronikmarktes ist dieser hochentzückt, dass da jemand umsonst für ihn Werbung machen will und bindet die Kunstaktion gleich in eine großangelegte Wochenend-Werbestandaktion mit Bier und Bratwurst ein, die Kunden in den Fachmarkt am Arsch der Welt locken soll. Die Künstler sind angeschmiert und stehen trotzdem grinsend und sich freuend in der dunklen Halle rum, weil sie Kunst realisieren „dürfen“. Das die auch einen Gegenwert hat, weiß man in Regensburg gepflegt zu ignorieren. TAMTAM im Labyrinth. Noch heute und morgen 10-18 Uhr in der Langobardenstrasse 2. Findet man nur schwer – einmal durch die außen aufgebaute Verkaufsausstellung des Elektronikmarktes mit dem gelben Schriftzug auf Blau durch – dann erst kommt die Halle mit der Kunst. Live-Performance am Samstag 17 Uhr. Closing Party am Samstag im Leeren Beutel, ab 21 Uhr mit DJs (besser zu finden).

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Kommentare (22)

  • Radlertölpel

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    Die leerstehende Maximilianapotheke und das unter Nutzungs- und Denkverbot stehende Becken des Europabrunnendeckels (Danke Kommission Kunst und Bauen, Kulturreferat, Städtische Galerie und ! BBK ! fürs verscharren!!!) böten eine gute Basis für eine Kunstaktion mit viel Publikumsverkehr… (siehe auch Kulturentwicklungsplan)
    Ein bisserl sind die Künstler schon selbst schuld, wenn sie sich nicht für Freiräume engagieren, sondern sich so abspeißen lassen. An den Rahmenbedingungen zu basteln gehört eben auch dazu.

    Von wegen Conrad und E-Mobility: Der SPD Ortverein Burgweinting hat mit versammelter Partei- und REWAG-Prominenz vor 3 Tagen erst ihre jährliche, diesmal besonders unverfängliche, Diskussionsveranstaltung im sonst so gut wie immer ungenuzten „Bürgersaal“ im BUZ abgehalten: „Elektro- Mobilität“. Ja gibt es denn in Burgweinting nichts Ortsteilspezifischeres zu besprechen?

    ( Welche bundesweit beachtete Vorreiterrolle z.B.Kunst schon vor 15 Jahren im Planungsprozess des Stadtteils spielen sollte, wurde geflissentlich verschüttet und findet sich auch in der Stadtteilchronik nicht wieder, wohl aber aktuell im Bericht zur sozialen Lage.)
    Ja fällt euch den sonst nichts ein?
    (Blos nicht über das Niveau der Tageszeitung hinausschießen, das macht nur Arbeit.)

    So wundert es auch nicht, dass es Künstlern von Seiten dews Kulturreferats empfohlen wird sich hinterm Elektromarkt zu präsentieren.
    Die Kunst soll sich halt da einfügen, wo die üblichen Ablenkungsmanöver gefahren werden, in den Marketing- und Schleichwerbungseinheitsbrei.

    Den Diskurs flach halten; Wirklichkeit harmlos simulieren.

  • Radlertölpel

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    …und ich bin beeindruckt wie viele Leute hier mal einfach mal so auf und abgebaut haben und wie sie diese große Halle bespielt haben. Die Performance war ziemlich witzig: Endlich mal wieder eine Band, die hinterm Vorhang stümpert, mit Gucklöchern und Turm. Mal was anderes. Es wird Zeit, das ihr den Etablierten (oder sollte ich schreiben „den ewig gestrigen 68ern, die jetzt am Drücker sitzen“ das Wasser abgrabt. Vieleicht aber habt ihr das garnicht nötig. Denn hinter der Regensburger Expertise zurückzubleiben ist schlicht und einfach unmöglich.

  • Radlertölpel

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    bitte löscht meinen 2. Kommentar vom 31. März 2012 um 18:06 Uhr .
    Mein Gesammteindruck:
    Partydeko Verkaufsausstellung hinter der schrottigen E Mobility Gasse auf dem Parkdeck mit Leerer Beutel Party für anfang Zwanzigjährige. 5 € Eintritt, da wie immer 300€ Saalmiete und Blechen für die Anlage (trotz Conrad).
    Warum habe ich bloß die Springbreak Party im Mintrachinger Feuerwehrhäusl verpasst, da hätte es mehr zum reflektieren gegeben.

  • tramper

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    Zu mir: Ich bin nicht der Veranstalter, habe aber die drei-monatige Vorbereitungs-, Überzeugungs-, Planungs- und Konstruktionsarbeit mitgemacht.

    Zu den Kommentaren von Radlertölpel:

    Am Samstag gegen Ende der Ausstellung habe ich ihn noch getroffen, vor der Halle wo er mich gleich angesprochen hat. Zu der Zeit hat er mir noch seinen Gefallen an der Ausstellung bekundet und dies auch im Kommentar vom Samstag so dargestellt.

    Samstag Abend gab es ein Wiedersehen im Foyer vom Leeren Beutel. Leider kein schönes, da Herr Radlertölpel incl. Anhang keinen Eintritt (Unkostendeckung) bezahlen wollte – also hat er die Party gar nicht betreten. In der gleichen Nacht kam seine Reaktion —> siehe Kommentar vom 1. April um 2:33 Uhr. Wenn reflektiert werden will, sollte man evtl. mal bei sich selbst ansetzen.

    Zu dem „journalistischen“ Werk oben:

    Der Artikel ist ja ganz gut geschrieben, leider aber ist die emotionale und wahrscheinlich aus Erfahrungen des Autors / Informationsbereitstellers entstandene Einfärbung aus meiner Sicht eindeutig. Da ihr keinen blassen Schimmer davon habt, wie wir vorgegangen sind und wie das ganze wirklich entstanden ist, empfinde ich diese Interpretation und Verdrehung der spärlich erhaschten Tatsachen als deprimierend.

  • Radlertölpel

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    @ tramper:
    mei omei, warum hab ich überhaupt was geschrieben und dann auch noch so viele Oberstußopfer! (Bis auf die Elektromobilität, die regt mich wirklich auf.)

    Der Autor des Artikels hat ein gutes Gespür für die absurdeste Veranstaltung bewiesen und den Namen des Elektronikmarkt eleganterweise nicht ausgeschrieben.
    Mir hats gefallen.

    Abends hab ich mir die Tanz Party gespart und noch einige Zeit mit einem eurer Filmemacher (Wo war eigentlich der Film zu sehen?) darüber diskutiert, was die ganze Sache denn mit Kunst zu tun hat und ob es nun verwerflich ist sich so vom Elektrogroßmarkt vereinnehmen zu lassen und das zu rekapitulieren… Ich hab die Chance darin gesehen sich eventuell gezielt benutzen zu lassen, das nächste mal vieleicht von Addidas, Coca Cola, BMW oder MC Donalds, Jägermeister,…. ( ihr passt eben besonders gut zum Elektromarkt).

    Also was hat der Elektromarkt zu bieten ? Leuchten, Schwarzlicht, Kameras etc., elektroskateboarddantler…
    Und wie schaut das uniformierte Personal aus? Blaue Krawatte, am besten noch Knopf im Ohr…
    Perfekt ins Format passen.
    Überraschend das Format sprengen.
    Oder überrauschenderweise doch eben überhauptgarnicht.
    (Wie üblich nur besser!)
    Das mit der Irritation habt ihr hingekriegt.
    Ihr wollt einfach garnichts sondern macht einfach was mit den Mitteln die ihr kriegt. (Schön wenn Kultur Raum gegeben wird…) Und ich finde, da solltet ihr was draus machen.

    Ich bin gespannt auf die Rahmenbedingungen der nächsten Ausstellung.

    Teil einer Werbekampagne (Conrad Young Creatives pres: TAM TAM) zu sein ist doch eine einmalige Erfahrung!

    „TAM TAM: Einer Nichtigkeit wirdübertrieben viel Aufmerksamkeit geschenkt“ Also das hat mir mit Bezug auf den die Kritik auf die Elektronikmarkt auch jeder gesagt….

    Das ist ja auch schön, wenn die Erwartungen an irgendeine Aussage von allen Seiten so gründlich enttäuscht werden, zum Weinen, wie der Autor des Artikels schreibt. Das regt an zum unbevormundeten Denken.
    (((((((
    Das Paradox dabei ist, das erst die Kritik an den Werkekampagnen von Konzernen die Underground Jugendkultur (in eurem Fall ganz bewußt weniger Underground ) benutzen, wie z.B. Streetart, diesen endgültig zu noch breiterem Erfolg verhilft. Und was sagt der Chefredakteur von der MZ: „Du wist sehen, wichtig ist das überhaupt jemand schreibt, Schlechte Presse ist besser als überhauptkeine Presse.“ Und was sagt der Redakteur vom Kulturjournal zum Europabrunnendeckel (Regensburger will ünber den Stadtraum schreiben): „Weg weeg weg! Weg! Absolut tot gestorben. Weg damit wäääg!“
    Also du siehst schon: Mein Reflexionsvermögen hält sich arg in Grenzen, denn ich scheiß mir nur selbst ans Bein.
    )))))

    Kommt diese Naivität im Booklet, das mir mindestens 5 mal in die Hand gedrückt worden ist von Euch oder von Conrad? Oder macht das gar keinen Unterschied?

    Ein Trost: Die Städtische Galerie (auch im Leeren Beutel, der anscheinend auch Sponor ) ist in Ihrer Sparte mindestens genauso naiv und noch dazu viel unambitionierter. Für die Jungen Leid gibts im Beutel ebend Drum &Bas und Visuals…

    Ist das Kunst oder nur Trend und ist das überhaupt Trend?
    Orginal oder Fälschung? Ernst oder ernst gemeint? Also Da bin ich mal gespannt.

    Eure Definition im Booklet ist bei genauerer Betrachtung eine gute Grundlage:
    DEF: Gebrauch,Grund,Frage,Antwort,Mittel
    und: „Große Aufregung, lautes Getue, aufwendige Aktion mit der Aufmerksamkeit erregt werden soll.“

    Das Booklet kommt auf jeden Fall in meine Sammlung.*
    „Du bist 82 Milionen. Du bist TAM TAM“ ich bin 82 mal hin und her.

    *ua mit Pro Christ Mobil & einem Vorwort des OB,
    dem Mc Donalds Kinderhilfswerk mit Frau Von der Leyen besagtem Vortrag im Bürgersaal Burgweinting über Elektromobilität, der MZ Club Dirndlgewinnerin von letzter Woche usw.

  • nope

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    liebes regensburg-digital, erstmal bin ich froh, dass ihr euch da einem thema (ausstellung) angenommen habt, das in den anderen medien etwas untergegangen ist. schwer zu sagen woran es gelegen hat, vielleicht weil kein galerist irgendeinem redakteur einen vip-platz beim sektempfang versprochen hat oder wie oder was. plakate wären gut gewesen, ein ernsthafter verbesserungsvorschlag den man im artikel hätte machen können, aber was verstehen blogger schon von printmedien?
    nun gut, arsch der welt, ist zwar eine meinung, aber beweist letztlich auch nur dass man a) selbst zu faul ist sich auf entdeckungstour zu machen und man b) davon ausgeht, dass die leser auch alle so ticken. schade. parkplätzte gabs jedenfalls genug und auch die nächste bushaltestelle war nicht weit.
    jetzt aber zu meiner hauptkritik: dieser überflüssige schaidingerhass, der allmählich die früher eigentlich gute berichterstattung von regensburg-digital völlig erstickt. mir kommt es immer öfter so vor, als würden solche experimente wie conrad trifft tamtam, und mehr sollte es ja nie sein, von leuten wie herrn auberger einfach nur ausgeschlachtet, um immer wieder dieselbe message „unterschwellig“ mit zu befördern: nämlich die verwaltung schaidinger ist doof. na und? schaidinger war wenigstens da. er hat sich rumführen lassen und er weiß jetzt, dass da ein neues kunstkollektiv ist, das konstruktiv mit gegebenheiten umgehen kann. der leser nicht! junge kreative wie matthias stadler, die nicht von neid und missgunst zerfressen um die gunst der immer gleichen geldgeber buhlen, um sich dann bei jeder ablehnung als übergangene opfer der allgemeinen inkompetenz gerieren, sondern sich und anderen neue wege öffnen.
    im grunde ist der artikel eine themaverfehlung, weil das motiv, ihn zu schreiben nicht die ausstellung, die idee dahinter war, sondern das bedürfnis eines wie auch immer bezahlten journalisten, sich über den für ihn immer gleichen dreck auszukotzen, weil man damit inzwischen bei regensburg-digital offenbar das größere zielpublikum bedient.
    mal im ernst, wer besucht denn eine ausstellung, nur weil ein journalist ein persönliches problem mit der stadtverwaltung hat? gepostet wurde der artikel am samstag um 15:30, also hätte der autor durchaus über die klanginstallation eines jonas glotz schreiben können, ein mit bewegungs- und annäherungssensoren gekoppelter audioverstärker, der menschen erst überrascht und dann zu spontanen tänzen hinreisst. man hätte die zeluphanskulpturen erwähnen können, von ventilatoren auf über vier meter aufgeblasen und im dunkel der halle durch die effektvolle led-beleuchtung wie ein unterseeischer korallengarten anmutend. vieles gab es zu entdecken! nicht zuletzt hätte man sich die performance der „akademiker from outa space“ ansehen können, bei der sich ein junger mann auf einem baugerüst selbst in wickelfolie verpackte, bevor ein anderer im conrad-tempel die wir-sind-doch-nicht-blöd-fahne hisste.
    und man hätte erfahren können, dass conrad die künstler keineswegs ausnutzte, sondern sie im gegenteil mit elektronischem equipment regelrecht eingedeckt hat.

    jetzt wo ich selber die arbeit erledigt habe, die ich eigentlich von regensburg-digital erwartet hätte, möchte ich noch die vermutung äußern, dass der autor selbst höchstens flüchtig und uninteressiert vor ort war. so unscharf und schlampig kann man eigentlich nicht beobachten, mit platitüden um sich werfen, als wäre es halt eine ausstellung wie jede andere. das ist arbeitsverweigerung. punktum. lieber herr aigner, ich bitte sie inständig, ihr unternehmen fortan qualitätsvoller wachsen zu lassen. meinen monatsbeitrag kann ich auch für anderes ausgeben.

  • nope

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    es war freitag, der 30., aber egal, wenn er drin war, war er ja schließlich drin

  • Radlertölpel

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    @ nope
    war im Foyer am 1. April,

    Den Artikel vom Max Auberger finde ich im Gegensatz zu meinem frustrierten Geschreibsel in vollem Umfang zutreffend. Nur weil im Netz nichts von der MZ zu finden ist, bedeutet das nicht, dass kein Artikel erschienen ist.
    Arsch der Welt, das kann ein Ausweg sein.

    Deinem Kommentar entnehme ich, das nicht Kunst sondern E Mobility die Politprominenz auf den Plan ruft: In Burgweinting die SPD Spitze (jährliches) Bürgergespräch, beim Elektromarkt der wie du schreibst der OB und bei der DONA der Rest.

    Mir gehts wie dem Autor: Bei soviel Naivität da verspüre ich den Wunsch jemanden unmittelbar (freundschaftlich) zu schütteln um dahinter zu kommen ob das Elektrofachmarkt Experiment wirklich als solches gemeint ist, oder sich als solches sowieso selbst erfüllt.

    Jetzt könnt ich noch die 3 Sätze aus dem Elektrofachmarkt Flyerhandbuch zitieren, die ich noch nicht erwähnt habe und fragen:
    Wie passt das zusammen, eine Fahne auf der „Wir sind doch nicht blöd“ und der schriftliche Maincontent. Ironie wird ad absurdum geführt und allen Seiten ist gedient:
    „Werde Reich und berühmt !!
    Ein Schmetterling kann einen Taifun auslösen. Der Windstoß, der durch seinen Flügelschlag verdrängt wird, entwurzelt vieleicht ein paar Kilometer weiter Bäume. Genauso wie sich ein Lufgthauch zu einem Sturm entwickelt, kann deine Tat wirken. TAM TAM hat genug Hände um mit anzupacken. Wir sind 82 Millionen! Machen wir uns die Hände schmutzig. Du bist die Hand. Du bist 82 Millionen. Du bist TAMTAM.“ …äh Conrad.

    „Werde reich und berühmt

  • Max Auberger

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    nope: ich nehme die Kritik um meinen Artikel gerne an, möchte aber gerne einige Anmerkungen machen. In dem Artikel geht es, wie du richtig feststellst, nicht primär um die Inhalte der Kunstausstellung. Mir geht es um die eklatante Regelverletzung der Kunstförderung, und zwar nicht nur von Seiten der Stadt, sondern auch von Seiten eures Kunden, der euch megamäßig über den Tisch gezogen hat und von eurer Seite aus, weil ich dachte, dass ihr Spielregeln mißachtet. Ich habe erst später gemerkt, dass ihr die Spielregeln offenbar gar nicht kennt.

    Ihr hattet einen solventen Klienten aus dem Wirtschaftssektor, dem ihr eine Marketingaktion mit künstlerischen Mitteln hingestellt habt (zu merken an der Einbettung eurer Ausstellung in die restliche Werbeaktion des Kunden, seine Logoverteilung, der Übernahme der Offline-Werbekampagne durch euren Kunden und der Bereitstellung eurer Kunstmittel durch Geräte aus seinem Verkaufsangebot etc.). Wenn euch nicht bewußt war, dass ihr da zu Marketingzwecken vor Ort wart, dann ist das eine an Gefährlichkeit grenzende Naivität, die ich euch nicht unterstellen mag.

    Kunden aus dem Wirtschaftssektor zu haben ist nicht verwerflich per se, es ist für freie Künstler üblich und normal. Man läßt sich dann aber diese Marketingaktionen mit dem Gegenwert von drei bis vier Monatsmieten bezahlen, um in der Zeit, die man dadurch gewinnt, Kunst machen zu können. Und man ist ehrlich zu sich und anderen und nennt Marketing auch Marketing. Das sind die Spielregeln der Kunstförderung durch den wirtschaftlichen Sektor.

    Wenn man ein Spiel nicht kennt und deshalb ständig verliert, hat das nichts mit „neue Wege öffnen“ zu tun sondern damit, dass man sich vielleicht erstmal die Spielregeln durchlesen sollte.

  • nope

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    lieber herr auberger,

    ich habe gar nichts hingestellt. ich war als besucher der ausstellung vor ort. da ich mich für kultur interessiere, habe ich mich einfach informiert, was halt gedauert hat. ich weiß gar nicht wie ich mich dazu jetzt verhalten soll. das ist schon fast der gipfel, dass leser hier zu beteiligten gemacht werden, nur um ihnen die objektivität abzusprechen! eine entschuldigung wäre wohl angebracht. unbeschadet dessen dürfen sie gerne totschweigen, was ihnen angemessen erscheint. das ist pressefreiheit.

    und es war natürlich klar, dass es eine pr-aktion für den sponsor war. ich denke sie haben mit herrn stadler gesprochen, worüber eigentlich? also bestimmt nicht über die technologie, um die es ging. die hat nämlich auch ihren preis. als ob nicht jeder künstler zwangsläufig pr für seinen aussteller machen würde, indem er ihm material oder performance zu verfügung stellt, was soll dieser albern-arrogante belehrungseifer?

    und zuletzt das kunst-„spiel“ und die „spielregeln“ die tamtam bricht, darauf hatte ich sowieso noch nie bock. diese peinlichen pfründesicherer und besitzstandswahrer, die die ganze stadtkultur lähmen und behindern! dagegen anzugehen, das ist ja durchaus politisch, ein aspekt der ausstellung, auf den ich jetzt tatsächlich ohne Sie nie gekommen wäre. aber leider steht bei Ihnen das gegenteil. ach, was soll ich noch sagen…

  • Radlertölpel

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    Na dann möcht ich mich auch mal gleich entschuldigen, bei den Künstlern. Und mich für ausserdem noch für euer Irritationsmanöver bedanken. Ich hoffe ich habe nichts totgeschwiegen.

  • norbert e. wirner

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    ich war leider nicht auf diesem event, wäre aber sehr gerne hingegangen und hätte mich auf das gefreut, was die künstler zu bieten hatten, und ebenso hätte ich gerne die verschiedenen elektromobile einmal versammelt gesehen.

    ob das nun conrad, mediamarkt, aldi oder peters schnellbeschiss organisiert, und sich dabei als mäzen gleich gross mitbewirbt, das ist mir dabei erstmal egal. als kunst- und technikinteressierte sind doch solche wie ich die zielgruppe für tamtam und conrad gleichzeitig. ist doch ok. warum sollte tamtam nicht genau mit conrad kooperieren?

    wäre der schlachthof oder eine halle im hafen wirklich die bessere wahl für tamtam gewesen? der arsch der welt ist überall. da oben gibts bus und parkplatz, wie nope schrieb. und publikum ist auch schon da. vielleicht wurde deshalb, weil der hauptveranstalter ja bereits für „passanten“ gesorgt hatte, an teurer werbung gespart. verstehe ich gut.

    solange unterscheidbar ist, was nun die kunst ist und wo der hauptveranstalter sich gerade selber beräuchert, habe ich kein problem damit. ausstellungen sind teuer. sponsoren wollen genannt und hofiert werden. hält sich alles die waage, hat man eine symbiose, ist doch fein!

    es ist sauschwer, geeignete locations für kunstausstellungen, bzw. happenings zu finden. wo man am ende landet, ist aber irgendwie auch wieder egal, hauptsache man landet endlich und macht aus dem raum etwas. dafür ist man künstler.

    schade ist, dass man nichts oder nur sehr wenig über die angelegenheit im www findet. so bleibt mir – zur stunde von coburg aus – bisher nur das, was ich bei regensburg-digital lese.
    und ich habe jetzt zwei ganz gegensätzliche bilder im kopf:

    eine zugige, leere riesenhalle, in der weitab vom bratwurststand traurige künstler vom elektrodiscounter geknechet und mutterseelenallein im schein einiger bunter glühbirnen zitternd und bangend inmitten fremder werbeplakate stehen. am ende (^^) der welt, im entsetzlichsten teil von regensburg ausgesetzt und abgedrängt von einer eiskalten verwaltung. lasst alle hoffnung fahren – es kommt sowieso keiner zu euch in die finsternis! wenigstens ist dann abends noch eine party, auf der man sich den frust wegtrinken kann…. so ungefähr.

    und dann das andere bild:

    offenbar standen die traumatisierten künstler nicht zitternd herum, sondern machten mit allerhand gerät, das sie umsonst gestellt bekammen, eine ganze menge performance- und installationskunst. offenbar konnten sie die halle zur galerie umfunktionieren, leisteten überzeugendes und offenbar waren sie also alles andere als erfolglos. beim nächsten mal sehe ichs mir an!

    natürlich ist es das recht der redaktion, ihre linie zu verfolgen und unaussprechliches zur sprache zu bringen und deshalb mag ich ja die seite auch. aber in dem fall war es nicht schön für die künstler, meine ich.

  • Radlertölpel

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    @ Norbert e Wirner
    „sponsoren wollen genannt und hofiert werden. hält sich alles die waage, hat man eine symbiose, ist doch fein!“usw:
    …das Engagement der Sponsoren setzen die von der Steuer ab. Letztendlich zahl es die Allgemeinheit, das ist dir aber schon klar oder? Auch du bist 82 Millionen.

  • norbert e. wirner

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    hallo, radlertölpel!

    ja, das ist mir klar, dass sponsoren natürlich alles, was sie absetzen können auch absetzen werden.

    ich hoffe, dass auch tamtam von der spraydose bis zum kabel alles irgendwo steuerlich unterbringen kann.

    ist auch in ordnung, solange nicht privatvergnügen abgesetzt wird, denn das wäre dann in meinen augen beschiss an der allgemeinheit.

    und die künstler geben das geld wieder aus für allerhand zeug und die zeughersteller bezahlen davon wieder ihre lieferanten und verkäufer und mieten und steuern, für die wir einen europa-brunnendeckel kaufen können usw….

    warum soll also ein unternehmen, das geld in marketing investiert und dabei auch den kunstsektor berücksichtigt, dies denn nicht absetzen können oder als gewinnmindernd unterbringen?

    zäumen wir das mal von hinten auf: tatam, oder auch regensburg digital bekommt eine spende in sach- oder geldform. der spender setzt den betrag bisher ab.

    plötzlich beginnt er zu rechnen, da er nun der meinung ist, die allgemeinheit nicht mit seinen spenden belasten zu dürfen.

    beide spendenempfänger würden sich sauber bedanken für das bisschen, das am ende bei ihnen gebucht wird (und das sie dann evtl. versteuern dürfen), der spender nur noch den komplett steuerbereinigten betrag anweist, also am ende nach umst., gewerbesteuer, ekst. etc. nur noch ein paar laue cent – dafür von herzen – ankommen.

    aber es geht doch eigentlich nicht um die steuerpolitik. natürlich ist weniger die wilde absetzerei als die gerechte umverteilung das problem. oder? siehe die sache mit den 300.000 für blasmusik im park oder so^^ eine frage der umverteilung, nicht des geldes, denn das scheint ja da zu sein….

    das ist was grundsätzliches. das können wir hier garnicht ansatzweise zum konsens bringen. wobei auch noch ausgerechnet kunst irgendwie der unglücklichste kritik-spielball dafür ist. aber bitte: wieso müssen denn künstler eigentlich immer unabhängig sein, immer frei und ungezwungen? sie sind es in der regel nicht. und wau! wie gehts ab in der kunstszene… von wegen jeder ist sich selbst der nächste und alle anderen sind das letzte…gerade hier mag der satz in aller doppeldeutigkeit provokant klingen, aber ich gehe ziemlich davon aus, dass mir die meisten künstler zustimmen: „nur ein verkauftes bild ist ein gutes bild.“

    ich war ja jedenfalls leider nicht dort, am arsch der welt, neben busdepot, uni, schule, zulassungsstelle und unweit der heiligen papstwiese, kann mir aber schon vorstellen, wessen logo einem da primär ins auge fiel.

    dennoch: sobald die kunst derer, die genau mit sochem gerät, das der e-markt verkauft, arbeitet und diese kunst dann erkennbar eigene, unabhängige kunst zeigt, dann hört sich das sinnvoll an, wenn sie genau dort einen eigenen bereich frei gestalten konnten. waren denn in der halle auch (im übermaß) die plakate des gastgebers?

    und himmeldonnerwetter: was wäre ich froh, wenn mich derselbe e-markt in sein lager lässt und ich für eine ausstellung mal eben „bissl was“ aussuchen dürfte. müsste ich dann allerdings sein logo auf dem hirn tragen und nur bilder in seinen firmenfarben aufhängen, dann gäbe es halt ganz einfach keine aussellung mit mir. oder eine dicke rechnung für die promotion. und das hat wohl der autor des artikels so prinzipiell auch mit seiner kritik gemeint. aber der grat ist schmal. wann dominiert mein sponsor meine ausstellung so, dass ich mich klar erkennbar nur verkaufe? wann schadet es mir, meiner kunst?

    was mich richtig ärgert: diese diskussion hätte doch vor der veranstaltung schon laufen können, dann hätten die genau das gehabt, was sie brauchen: dialog und auseinandersetzung um ihr werk. und interesierte, die sich ein bild von der wirklichkeit machen und eine meinung bilden. und das hätte ich der truppe gegönnt, ob ich nun an den kosten ein 82-millionstel mittrage oder nicht.

  • Radlertölpel

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    @ Norbert e Wirner,
    ich bezweifle das TAM TAM irgendetwas steuerlich absetzen kann, dazu müsste ja gewaltig Gewinn gemacht worden sein.

    Es geht nicht nur um Umverteilung von Geldern, sondern auch um die Bedingungen die erfüllt werden müssen um an das wenige Geld für Kunst von der Stadt zu kommen:

    Wenn man auf regionaler Ebene eine Projektförderung vom Kulturreferat haben will (und nicht nur die 500 €), muß man das regulär mindestens 1 Jahr vorher anmelden und nachweisen, das 8o Prozent der Kohle von Sponsoren aufgebracht werden (oder von einem selber). Das hat wohl der Stadtrat irgendwann mal so beschloßen und ist gängige Praxis.
    Der Haupteffekt hat also zumeist darin zu bestehen, dass sich die Künstler zwangsläufig der Wirtschaft andienen, die so kostenlose Werbung bekommt und ihr symbolisches Kapital aufpolieren kann.
    Die Bayerischen Kulturpreise sind z.B. der E-on Preis. E-on bekommt so für lächerlich wenig Geld (das Buffet kostet sicherlich mehr) einen kostenlosen Kompatibilitätswettbewerb an den Kunsthochschulen (nicht die interessanteste Arbeit gewinnt, sondern die für E-on repräsentativste, das ist immer sichergestellt ) und eine Werbekampagne in der Presse.
    Es ist auch kein Wunder, dass die Politiker immer auf der Matte stehen, sobald es um das Image der Wirtschaft geht.
    Vielleicht wegen den Parteispenden?
    Aber das ist nun wirklich ein anderes Thema.

  • Radlertölpel

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    ach nochwas:
    Wenn diese Diskussion vor der Veranstaltung stattgefunden hätte (mit den beteiligten Künstlern), dann hätte diese Veranstaltung nie stattgefunden…oder woanders. Eh klar oder?

  • norbert e. wirner

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    hallo, radlertölpel!

    in den letzten 2 tagen habe ich immer wieder über das thema spenden nachgedacht und darüber, ob die veranstaltung von tamtam bei vorheriger thematisierung und dramatisierung überhaupt stattgefunden hätte und ich bin zu dem ergebnis gekommen, dass sie dann genauso stattgefunden hätte, und dass sie dann sogar um ein paar aspekte reicher und vielleicht von ein paar personen mehr und gezielter angesteuert worden wäre.

    dass dabei auch menschen, die den e-markt nie besuchen würden dort an dessen auslagen vorbeigeführt worden wären, wäre allerdings auch unvermeidlich geblieben.

    zum thema spenden:

    danke, sie haben mich nachdenklich gemacht und heraus kam dabei eine linie, die ich in zukunft verfolgen werde. demzugrunde liegt meine überzeugung, dass die gerechte umverteilung von steuergeldern innerhalb der gemeinschft das problem ist und weniger die in hülle und fülle vorhandenen mittel.

    was kann man also tun?

    sie bemängeln, dass man spenden absetzen kann, also durch entgangene steuereinnahmen die allgemeinheit belastet.

    das ist das ei des kolumbus!

    was kann denn jeder einzelne tun, der findet, der staat verteilt an falscher stelle? richtig: spenden, somit durch absetzen dem staat geld entziehen und selber das geld genau dorthin schieben, wo man es individuell für richtig hält.

    ja, zum teil auf kosten der allgemeinheit. aber man hat aktiv etwas genau dort getan, wo man zuwenig ankommen sieht. einen werbeeffekt für sich selber hat man dabei auch. was ist daran verwerflich? win-win auf ganzer linie: selber steuern verteilt, was gutes getan, werbung bekommen, sein gerechtigkeitsempfinden ein gramm befriedigt und das ist doch alles ganz positiv.

    genial sogar!

    sie werden sehen, ich werde das umsetzen!

    gut, alles kann fatale kehrseiten haben: spenden für die npd oder einen salafistenverein wären dann eher der klassische griff ins klo. aber beides habe ich eher weniger vor und zum glück bin ich da nicht alleine.

  • Radlertölpel

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    hallo Norbert e Wirner,
    du warst zwar nicht in der Halle, aber auch Dir geht es anscheinend in der Diskussion um grundsätzliches.
    Ein Blick auf deine Webseite offenbart mir um was:

    „Für uns ist Eure Stadt nicht nur mit Audi, Öl und Army zu nennen, sondern voll und ganz als Standort für Kunst und Ambiente in jeder Dimension!“

  • norbert e. wirner

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    falsch!

    da sieht man eindrucksvoll, was ein nackertes zitat im kalten www für fehlinterpretationen zulässt.

    das musste ich in ingolstadt ja schon sagen, nachdem fast jeder ausstellungsbesucher, mit dem man ins gespräch kam, irgendwann sagte: „wissens, i versteh ja garnix von kunst, wir verstehen alle in ingolstadt nix von kunst wir san a bloss audi und öl und so….“ – wirklich jeder!

    ich sagte dann immer: „entspannen sie sich! ich verlange ja garnicht, dass irgendwas verstanden wird, sie sollen sich hier nur wohlfühlen oder nicht und mir das sagen oder auch nicht. ich will keine besprechung und expertise, ich will ihnen was zeigen uns sie müssen garnix wollen“

    diesen freundlich gemeinten gruss wollte ich mit dem zitierten satz den igolstädtern nachwerfen. sonst nix. oder habe ich damit werbung für audi gemacht?

    und bei mir siehts nicht so aus: http://www.polka.de/armut.htm

    leider, die bilder würde ich mir nämlich im büro und zuhause aufhängen. denn (das soll jetzt keine beleidigung sein), noch bevor ich mich um die botschaft in den bildern kümmern konnte, stach mir die lebendigkeit und eleganz so ins auge, dass ich nur sagen kann: schön! mir gefällts.

    oberflächlich?

    nein, bitte beginnen wir keine was-ist-kunst- oder noch schlimmer: was-muss-kunst-dikussion!!

    und klar gehts um was grundätzliches. immer. ich erlebe eine menge bemerkenswerte sachen in ganz gegensätzlichen betätigungsfeldern – das schärft die sinne für hintergünde.

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