Bürgerbegehren erfolgreich

Mit freundlicher Unterstützung der Koalition: Etappensieg der RKK-Gegner

Der Stadt Regensburg steht der vierte Bürgerentscheid zu einem Kultur- und Kongresszentrum ins Haus. Die Unterschriften sind eingereicht. Für diesen Erfolg dürfen sich die Gegner des Projekts auch bei der Koalition bedanken.

Etwas mehr als vier drei Monate hat es gedauert: Anfang der Woche konnte das Bündnis gegen ein Kultur- und Kongresszentrum auf dem Ernst-Reuter-Platz über 7.000 Unterschriften an die Stadt Regensburg übergeben, um einen Bürgerentscheid zu beantragen. 5.777 – fünf Prozent der Wahlberechtigten – wären nötig gewesen, doch erfahrungsgemäß braucht es immer eine gewisse Fehlerreserve. Diese Reserve hat gereicht: Am heutigen Donnerstag konnte die Stadt vermelden, dass das Quorum mit 5.843 Stimmen erreicht wurde. Nun muss der Stadtrat noch abstimmen. Dann muss innerhalb von drei Monaten ein Termin gefunden werden, an dem die Regensburgerinnen und Regensburger über folgende Frage abstimmen:

„Sind Sie dafür, dass alle Vorarbeiten und Planungen für ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) auf dem Kepler-Areal unverzüglich gestoppt werden?“

Wunschdatum der BI und der Stadt Regensburg wäre der 14. Oktober, zeitgleich zur Landtagswahl.

2004 und 2006 ging es schneller

Am Montag feierten die Vertreter der Bürgerinitiative ihren Etappensieg mit einem kleinen Sektempfang vor dem städtischen Bürgerzentrum. Und tatsächlich ist die Zeit, in der die Unterschriften gesammelt wurden so schlecht nicht. Zwar hatte es bei den beiden Bürgerbegehren 2004 und 2006, damals ging es um ein RKK auf dem Donaumarkt, lediglich drei bzw. zwei Monate gedauert, bis die damals notwendigen Unterschriften beieinander waren, allerdings war die politische Debatte darüber weitaus hitziger. Die Gegner im Stadtrat meldeten sich regelmäßig deutlich zu Wort und die damaligen Bürgerinitiativen unter Führung von Altmeister Lutz Tittel verstanden es gut, sich und ihre Argumente medial in Szene zu setzen.

Im Vergleich dazu war die Debatte im Zuge der aktuellen Unterschriftensammlung ebenso überschaubar wie die Öffentlichkeitsarbeit der BI. Auch sind die Zusammensetzung und Argumentationsstränge weitaus heterogener als noch vor zwölf bzw. 14 Jahren und man muss auch nicht unbedingt bei jedem Argument gegen den Standort folgen.

Nicht jedes Argument sticht

Der Punkt etwa, dass die Stadt mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren solle, klingt zwar zunächst durchaus überzeugend, allerdings steht das in keinem offensichtlichen Widerspruch zum RKK. Die Stadt Regensburg hätte genug Geld für beides. Auch die Liebe zum Wirsing-Bau am Kepler-Areal und der nun geforderte Erhalt des Hochhauses kommt reichlich spät. Und manchmal wurde auch übers Ziel hinausgeschossen.

Montag: Sektempfang zur Einreichung der Unterschriften.

Die Aussage der Grünen Jugend beispielsweise, derzufolge der Bau des RKK die Einführung der Stadtbahn verzögern würde, lässt sich schlicht nicht belegen – wenngleich es sich vermutlich lohnen würde, ein wachsames Auge darauf zu haben, mit welchem Enthusiasmus die zuständigen Referate innerhalb der Stadtverwaltung – allen voran das Planungsreferat unter Christine Schimpfermann – das Thema verfolgen werden. Doch das ist ein anderes Thema.

Experten rieten von der Bürgerbefragung ab

Am Ende geht es wohl vor allem um die Frage, ob Regensburg ein solches RKK nun unbedingt braucht oder nicht und dass zumindest die Unterstützer des Bürgerbegehrens diese Frage verneinen und sich mit ihrer Unterschrift beteiligt haben, dafür darf sich die Bürgerinitiative auch bei den Verantwortlichen der Stadt Regensburg bedanken.

Mit der völlig unnötigen und offensichtlich manipulativen Bürgerbefragung zu den Themen RKK, Stadtbahn und Busbahnhof hat man Vertrauen, das durch die zuvor durchgeführten und allseits gelobten Ideenwerkstätten geschaffen wurde, sehenden Auges zerstört. Zu offensichtlich sah es danach aus, dass die Befragten lediglich legitimieren sollten, was politisch ohnehin schon lägst entschieden war. Und wenn manche politisch Verantwortlichen bis heute diesen Humbug verteidigen, dann kann man das nur als Realitätsverweigerung und völligen Mangel an Selbstkritik bezeichnen.

Wie aus dem Umfeld der Stadtpolitik verlautet, waren es gerade die extern beauftragten Agenturen, die der Stadt Regensburg dringend von der Befragung ab- und stattdessen zu einer Fortführung des begonnenen Dialogs geraten hatten. Bekanntlich erfolglos. Vor diesem Hintergrund war die im Stadtrat präsentierte Machbarkeitsstudie für das RKK mit ihren offensichtlichen Auslassungen und parteilichen Interpretationen für das Projekt nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein der Unglaubwürdigkeit.

Koalitionsräson statt Überzeugung

Wie ein Bürgerentscheid am Ende ausgeht ist deswegen zwar noch längst nicht ausgemacht, aber – gelinde gesagt – skeptischen Aussagen zum RKK wie jene von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und SPD-Chefin Margit Wild bei einer Diskussion mit der Juso-Hochschulgruppe oder auch die bestenfalls gleichgültige Haltung des Grünen-Kreisverbands gegenüber der Pro-RKK-Position der Grünen-Fraktion im Stadtrat zeigen, dass man innerhalb der Koalition zwar noch vordergründig geschlossen hinter dem Projekt steht, dass es aber für einige schon längst keine Herzensangelegenheit mehr ist, sondern ein der Koalitionsräson geschuldetes notwendiges Übel.

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Kommentare (43)

  • eduardo

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    Herrn Prof. Dr. Hubel sind wir Regensburger zu großem Dank verpflichtet, auch weil er der Motor ist/war.
    Nicht zuletzt der grünen Jugend gebürt der Dank. Auch Stadtrat Christian Janele sagen wir Danke und freuen uns auf seinen Einsatz im Stadtrat für unser Regensburg .

    Mit Recht kann darauf verwiesen werden, dass wir uns nun endlich vom Joch das Hans Sch. verabschiedet haben.

  • mkv

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    Die Abstimmung über den Bürgerentscheid nicht(!) auf den Tag der Landtagswahl zu legen, wäre nach Ex-OB Schaidinger (siehe Abstimmung zur Verkehrsber. Domplatz) der zweite diesbezügliche Affront gegenüber der Bürgerschaft.

    Die Bestimmungen in der BayGO besagen, dass die Durchführung von Bürgerbegehren und – entscheiden bürger- und demokratiefreundlich zu geschehen habe. Dass bei Schaidinger solche Freundlichkeit nicht zu erwarten war, sollte Antrieb genug sein, es jetzt besser zu machen.

    Mit einer Abstimmung über den Bürgerentscheid anlässlich der Landtagswahl ist eine hohe Beteiligung und damit die Erfüllung des Quorums zu erwarten, was der Politik- und Demokratieverdrossenheit entgegenwirkte und die Beteiligungsrechte stärkte.

    Im Übrigen: Kostensparend wäre ein Mehrheitsbeschluss des Stadtrats, der das Bürgerbegehren übernähme – voll inhaltlich. Damit entfiele die Abstimmung, denn das Ziel wäre erreicht.

    Dann kann man sich unverzüglich an eine zeitgemäße und der künftigen Mobilität angemessene Gestaltung des Entrées der Stadt machen.

  • Anna-Lena Schnaudt

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    Drei Monate haben wir gebraucht ;)
    Das Bürgerbegehren wurde Anfang April gestartet.

  • Jürgen

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    Was soll man dazu noch sagen?
    Die Stadthalle an gebührenden Standort, dem Donaumarkt zu bauen, haben wir vertan. Ein Zusammenschluss von Klamauk, Marketingstrategen, einigen Stadträten und Anwohnern haben die Stadthalle sehr geschickt gekippt. Viele Argumente liefen in Richtung Wochenmarktrettung am Donaumarkt. Ich hatte damals schon prognostiziert, dass der ehemalige Bombentrichter aus dem zweiten Weltkrieg als Freifläche nicht lange zu halten wäre. Leider hatte ich Recht und jetzt steht da ein Haus mit fraglicher Nutzung. Ich hoffe die Museumsmacher haben langsam ein paar Exponate gesammelt, denn zu Beginn des Baus waren sie blank!
    Nachdem Stadthallen überall und sogar auf dem Land existieren und Regensburg diverse Veranstaltungsorte hinzu bekommen hat, ist das Thema wohl erledigt. Was bleibt ist der Bedarf eines Kongresszentrums. Für Kongresszentren gibt es keine zwingende Nähe zur Stadt mehr. Auch die angeblich wichtige Nähe zum Bahnhof ist einfach nur Unsinn. In Augsburg zum Beispiel, ist dem Kongresszentrum ein Hotel angegliedert. Diese Kombination wäre viel wichtiger. Hauptsächliche Nutznießer wären die großen Firmen und natürlich die Universität. Das sollte berücksichtigt werden und nicht wo man nächstes Jahr seine frischen Landeier kaufen kann.
    Ich kann nur sagen, weiter so Regensburg! Nochmals 25 Jahre verpennen und wir haben auch keinen Bedarf mehr für ein Kongresszentrum, weil irgendein Dorf im Landkreis uns zuvor gekommen ist. Wenn man zum Beispiel mit Medizinern der Uni spricht, weiß man dass der Bedarf riesig ist. Aber wir haben unendlich Zeit. Noch geht es der Wirtschaft gut.
    Ach ja zum Thema Wohnungsbau, der hier auch angeschnitten wurde. Die Erkenntnis kommt wohl etwas spät, nachdem Schaidinger die Stadtbau GmBH handlungsunfähig gemacht hat, um seinen Immobilien Spezies die ganzen attraktiven Areale zu zuschachern, aber „Meierhütchen“ haben gereicht, um eine damals erfolgreiche Bürgermeisterin (bester Finanzhaushalt aller westdeutschen Kommunen) abzuwählen.

  • Lutherer

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    Ja Dankeschön Herr Hubel – Der will doch nur diesen Wirsing Bau erhalten. Da geht es kaum um Regensburg sondern um die Klitterung eines baulichen Scheusals.

  • dünnster Künstler

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    Im Artikel heißt es:
    „Auch die Liebe zum Wirsing-Bau am Kepler-Areal und der nun geforderte Erhalt des Hochhauses kommt reichlich spät.“

    z.B. im Vorfeld der „Bürgerbeteiligung“ Februar 2017: vollcornform ideenwerkstatt: http://europabrunnendeckel.de/download/vollcornform/vollcornform_1000_hinten.jpg
    hier im Netz: http://europabrunnendeckel.de/?p=5573
    In der FUF Argumentationsskizze vom März 2017 „1.Maidemo umleiten“, die selbstverständlich auch bei nonconform (Stadtraum-gemeinsam-gestalten) abgegeben und dort präsentiert wurde heißt es u.a: „Um öffentliche Räume zu schaffen […] sollte die Stadt Regensburg ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen und das Areal erwerben. Bis zu umfassenden Sanierungsarbeiten der brutalistischen Architektur, Umbauten oder Abbruch des Komplexes können sich dann die kulturelle Bedürfnisse besser artikulieren und sind so für die Stadtverwaltung leichter ablesbar, wovon auch die Architektur eines Neubaus erheblich profitieren würde.“

    Auch diesen Gedanken habe ich noch etliche Male aufgegriffen und unterschiedlich verpackt, 2017 mit Aufklebern, bei einer Ausweichdemo, einem Fest rund ums Planungsareal, der vollcornform Zwistelwerkstatt… zuletzt im Juni 18 beim vollcornform Bohnenpalast (siehe Flyer, Pressemitteilung, Farbpalette:-) http://europabrunnendeckel.de/?p=7235

    und beim vollcornform Kepler-Campus Rundgang 2018 beim Gassenfest: http://europabrunnendeckel.de/?p=7317
    Siehe den in dieser Hinsicht lesenswerten Begleittexten für eine auf den öffentlichen Raum ausgerichtete Nutzung durch soziale Einrichtungen.

    Ich jedenfalls stelle es mir schön vor, wenn beispielsweise aus der drei Meter neben der Albertstraße und hinter einer Absperrkette mit „Betreten verboten! Privatgrund – keine Toilette“-Schild versteckten Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge eine öffentliche Werkstatt mit Flüchtlingen für alle werden würde. Oder aus einem Café für psychisch Erankte ein Café geführt mit Hilfe von psychisch Erkrankten. Es wäre schön, wenn es den Passanten nicht gleichgültig sein müsste, ob hier sich noch eine Theaterakademie befindet oder nicht. Dies wäre möglich, wenn diese aus einem öffentlichen Campus heraus die Architektur, die anderen Einrichtungen, die dort wohnenden Studenten und den umliegenden Stadtraum bespielt und nicht nur für sich selbst da ist. Bis vor nicht allzu langer Zeit handelte es sich um einen abgeschlossenen Diakonie-Kosmos, jetzt nur noch um ein trostloses Klo. 45 Jahre lang Privat Grund- Betreten verboten – nun mit einer ganz anderer Absicht.

    Ich sage: Mit ein paar Netzen wären die dann öffentlich zu machenden Wege, Terrassen und Plateaus des Keplercampus sicher. Stellt einen Hausmeister ein. Lockt die Leute von allen Richtungen her rund um die Uhr über das dann endlich öffentliche Areal – es kann ja nicht so schwer sein!

    Selbstverständlich lässt es die Stadtverwaltung alternativlos erscheinen das Areal möglichst schnell von der Kirche abbrechen zu lassen um eine Ausgleichfläche für den ZOB zu schaffen. Es wurde ja nicht nach Alternativen gesucht.

    Im Artikel steht:
    „Wie aus dem Umfeld der Stadtpolitik verlautet, waren es gerade die extern beauftragten Agenturen, die der Stadt Regensburg dringend von der Befragung ab- und stattdessen zu einer Fortführung des begonnenen Dialogs geraten hatten.“

    Ja – diese Agenturen, nonconform und urbane Projekte, hätten es auch gerne gesehen, wenn die Stadt zu diesem Zwecke Zwischennutzung auf dem Keplerareals etabliert hätte, das haben sie des Öfteren durchblicken lassen und im Gespräch auf entsprechende tolle Beispiele aus anderen Städten verwiesen. Die seit 2009 mit dem RKK Auftrag (Bedarfsanalyse, Betriebskonzept, Raumplan, Baumassenstudie…) versehene Stadtverwaltung ist in dieser Hinsicht beratungsresistent und verschaukelt so nicht nur Bürger, sondern auch die Beteiligungsagenturen, deren Qualitätskriterien für nachhaltige Bürgerbeteiligung ausser acht gelassen wurden. Nonconform.at hat einen Ruf zu verlieren und wird sich dem abgebrochenen, manipulativen und nicht ergebnisoffenen Regensburger Beteiligungsprozess kaum in die Vita schreiben.

    Anstatt zum Beispiel die Vielfalt der eingereichten Ideen der Bürger und die auf den bestellte Bedarfsanlalysen und den einseitigen Planungen seit 2009 basierenden RKK-Varianten der eingeladenen Planungsteams über längere Zeit als drei Abende einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, wie dies beispielsweise immer noch mit sehr geringem finanziellem Aufwand auf dem Kepler-areal oder in einem leerstehenden Kaufhaus möglich wäre, verschickte die Stadt noch einseitigere Informationen und manipulative Fragebögen. Ein teurer Spaß, der nur die Gleichgültigkeit gegenüber dem immer belangloser werdenden öffentlichen Raum und den Planungen befördert.

    Bgm. Huber spricht trotzdem immer noch vom „größten Beteiligungsprozess“ den die Stadt jemals gemacht hat – nun vielleicht war es die größte Kampagne, damit ginge ich konform.

    !!!!
    Nun ist es jedoch so, dass das Planungsamt selbst gerne einen Projektraum auf dem Keplerareal zwischennutzen (meingottklingtdashipp!) würde um die von den RKK-Gegnern ach so arg missverstandenen städtischen Planungen vorzustellen, sich aber die Verhandlungen mit der Evangelischen Kirche für die Stadt als äußerst schwierig herausstellen….

    Was für eine Show: Die Stadt pachtet das Areal und verpflichtet die evangelische Kirche zum möglichst schnellen Abriss der Gebäude, den wiederum die Stadt bezahlt. Dann lässt die Stadt es so aussehen als wären das die von der Kirche gestellten Vertragsbedingungen und als seien ihr bezüglich dem Thema Zwischennutzung die Hände gebunden und als hätte sie mit der Entmietung nichts zu tun. Die Kirche hätte die Gebäude wohl saniert.

    Vor zwei Monaten sah ein leitender Mitarbeiter die Treuhandverwaltung noch kein Problem darin, wenn die Farbplatten des Hochhauses als Kunstaktion neu gestrichen würden. Der langjährige Hausmeister hätte mir selbstverständlich für eine Fotodokumentation auch gerne sämtliche Räume aufgesperrt, doch nun gibt es an alle mit dem Objekt betrauten Mitarbeiter neue Weisungen von oben in der Kirche: Niemanden unter keinen Umständen Zutritt oder Auskunft gewähren! Nicht einmal dem Planungsamt der Stadt selbst! Diese Anweisungen, das lassen die Kirchenmitarbeiter durchblicken, kommen wohl letztendlich von der Stadt Regensburg, die das Gelände, nicht aber die darauf stehenden Gebäude pachtet. Kastrierte Stadt.

    Die Stadt will ein „Kulturzentrum“ bauen entledigt sich jedoch in dessem Um- und Vorfeld aller Räume für Kunst und Verhandlung von Alltagskultur – wohl um ein RKK (ohne integriertes Hotel…) zu schützen mit dem sie selbst nicht mehr allzuviel anfangen kann. Die Stadtverwaltung lässt das Planungsareal seit Jahren gezielt verkommen anstatt es zu beleben. Die bereits fertig geplante Römertouristenrastplatzbodensprenkelanlage mit der der Möglichkeitsraum unter dem Europabrunnendeckel zubetoniert werden soll gibt weiterhin die Richtung vor. Sie ist auch ein der Koalitionsräson geschuldetes notwendiges Übel. (Bunte Koalition sagt ja zu von ihr weitergeführten Schaidinger- und Unger-Plänen).

    Immerhin gibt es auf öffentlichem Grund ein Demonstrationsrecht…

  • peter sturm

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    wer wegen so etwas bitter unnötigem wie einem rkk das keplerhaus abreißt vergeht sich an bezahlbaren wohnraum.
    leider will der stadtrat –in seiner mehrheit– diese unsägliche tradition verfestigen.

  • Lothgaßler

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    Lob!
    Und nun gilt es die Hälfte der trägen Masse für die Ablehnung des RKK zu motivieren. Leichter gesagt als getan, denn Bürger auf Zeit fühlen sich nicht verpflichtet über solche Projekte nachzudenken.
    Aber liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Geldverschwendung zeitigt Konsequenzen, denn das Geld um hier Löcher zu stopfen muss an anderer Stelle eingespart werden. Wollen wir hoffen, dass dies nicht bei Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Sportanlagen, Vereinszuschüsse u.a. der Fall sein wird.
    Erinnern wir uns, wer dieses RKK unbedingt haben will: einige wenige Veranstalter und Hotelies. Erinnern wir uns auch an das was sie nicht wollen: Diese Lokation selber auf die Beine stellen. Statt dessen der kindliche Wunsch nach mehr neuen und hippen Lokations.
    Die Rolle der Verwaltung: Lässt sich nur noch schwer erfassen. An diese bzw. dessen Köpfe richtet sich die Frage: Wessen Interessen vertreten Sie?

  • Regensburger

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    Ich bin überzeugt, dass dieses Theater um RKK kann schon aufhören.
    Wir Regensburger haben schon einmal entschieden, dass wir ein Kulturzentrum mit mehr als 1000 Sitzplätzen und mit einer ausgezeichneten Akustik brauchen. Wenn jemand behauptet, dass Marina Centrum für die Veranstaltungen reicht, oder sogar das Kolpinghaus, dann hat er keine Ahnung über die Kulturveranstaltungen. Regensburg hat über 160 Tausend Bürger und mit dem Kreis bestimmt über 300 Tausend. Die Mehrheit diesen Menschen – außer den 7 Tausend, brauchen einen Raum für Großveranstaltungen , Kultur und Gesellschaft. Was war das für ein Zirkus wegen RKK am Donaumarkt! Jetzt steht dort ein Klotz noch hässlicher und unbrauchbares als das Abgelehnte RKK. Wo waren Alle die „Altstadt Freunde“ die den Blick auf Dom und Altstadt schützen wollen? Jetzt benutzen die „Wiederständer“ wieder lächerliche Argumente, die bei einem gesunden Verstand nicht halten können. Was für Sozialwohnungen oder Studenten- Treff oder Studenten-Wohnungen auf dem Kepler-Areal bauen wollen? Das Bild auf die Stadt, wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, ist unter jede menschliche Würde. Nach den Wünschen von den „Grünen“ Politiker, spiegelt sich vor dem Bahnhof, in dem Park und dem Busbahnhof das Bild ihrer gewünschten „bunten Kultur. Ob das ein richtiges Bild für UNESCO Stadt ist, bin ich aber selbst nicht überzeugt. Ist wirklich das, was sich die Mehrheit der Regensburger wirklich wünschen? Es ist lächerlich, wenn diese Initiative rechnet wie vieles Geld uns das Alles in der Zukunft kosten werde. Rechne bitte lieber die Milliarden die die unsere Politiker in misslungenen oder falsch geplanten Projekten investieren. Hier wird wenigsten das Geld in einem Ort der Kultur und Begegnungen investiert. Ich selbst erlebe diese Fertigstellung der RKK sicherlich nicht, ABER ich denke nicht an mich, sondern an die jungen Menschen die ihre Zuliebe für Musik, Konzerte, und Veranstaltungen nicht bei Fernsehapparat – in Wohnzimmer mit Hausschuhen und Flasche Bier- konsumieren wollen.
    Regensburg war und bleibt immer eine Provinzstadt. Was ich selbst nicht mag, das müssen auch die anderen nicht haben.
    Die Argumente, dass diese „Bürgerbegehren“ die Steuerzahler nichts kosten werde, wenn diese Abstimmung an den Tag die Landtags- und Bezirkswahl kommt, ist auch falsch. Als langjähriger Mitglied des Wahlvorstandes werde ich an Alle Mitarbeiter appellieren, dass wir für diese Mehrarbeit um 10 EURO mehr Lohn kriegen.
    Nach „uns“ kommt bestimmt keine Überflutung.

  • Hansemann52

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    Tolle Leistung von den Iniatoren und Mitstreitern gegen ein Kultur- und Kongresszentrum auf dem Kepler-Areal. Wir brauchen kein RKK, keine Stadtbahn und keinen Busbahnhof.
    Man sollte das viele Geld lieber in bezahlbaren Wohnraum stecken und den ÖPNV besser fördern und verbessern.
    Sagen Sie mir eine Stadt in der Bundesrepublik, wo Sie, wenn Sie den Bahnhof verlassen, soviele und gesunde Bäume Sie empfangen. Den Bahnhofsvorplatz kann man ganz sicher mit weniger Mitteln verbessern.

  • highwayfloh

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    @Regensburger: Gegenfragen!

    Wie sehen Sie dann eine dauerhafte Auslastung eines RKKs gegeben? Nur für die Elite der Stadt Regensburg, die sich dann den Eintritt (sofern sie nicht freien Eintritt aufgrund der beruflichen Position geniessen) leisten kann? Die breite Bevölkerung wird auf der Strecke bleiben. Die Indoor-Veranstaltungen der Unternehmen und auch der OTH und der Uni konnten bisher problemlos von diesen Einrichtungen gehandelt werden, das Einzige was diesbezüglich moniert wird, ist, dass für diese Fach-Touristen nicht genügend Hotelkapazität vorhanden ist, was spezielle Zeiträume anbelangt.

    Denken Sie wirklich, dass das RKK – sofern es gebaut wird – OHNE steuerliche Subventionen auskommen wird? Wenn ja, dann sind Sie sehr blauäugig. Oder denken Sie, dass jede Woche eine hochkarätige Aufführung stattfinden wird wie z.B. Konzerte vom Bayrischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Maron Janson? Wer dies glaubt, ist meiner Meinung nach völlig auf dem Holzweg und läuft in die Irre.

    Genauso ist das neue „Museum“ – ich nenne es eher verschandeltes Industrie-Parkhaus-Gebäude – ein völliger Irrsinn und eine entsprechende Fehlplanung und darüber hinaus (meine Meinung) eine absolute Bausünde und eine Vergewaltigung unserer Stadt, noch dazu an diesem sensiblen Punkt. Das Parkhaus am Peters-Tor ist da wesentlich gefälliger, wass die neue Fasade nach der Sanierung anbelangt, um nur ein Beispiel aufzuführen.

  • Markus Frowein

    |

    @ Jürgen (20. Juli 2018 um 08:11)

    „In Augsburg zum Beispiel, ist dem Kongresszentrum ein Hotel angegliedert. Diese Kombination wäre viel wichtiger. Hauptsächliche Nutznießer wären die großen Firmen und natürlich die Universität.“

    Wenn Sie sich mal den Veranstaltungskalender der Augsburger Kongresshalle
    anschauen, werden Sie feststellen, dass keine einzige „große Firma“, wie Sie es
    hier propagieren, von dem Angebot der Hallennutzung Gebrauch gemacht hat.
    Auch die hiesige Universität finde ich im Kalender mit keinem einzigen Event.
    Im Gegenteil, man lässt sogar den Kopp-Verlag in der Halle seine kruden Thesen
    verbreiten und ist sich auch nicht zu schade, mit einem Festival das angrenzende
    Landschaftsschutzgebiet plattwalzen zu lassen, nur um die Halle voll zu bekommen
    sowie 35.000 € vom Festival-Zuschuss als indirekte Subvention der Halle zu benutzen.
    Aber machen Sie sich selbst ein Bild darüber, welche Bereicherung das sein könnte:

    Veranstaltungskalender: http://www.kongress-augsburg.de/kalender.html

    Kopp-Verlag: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Demo-bei-Veranstaltung-des-Kopp-Verlags-am-Kongress-am-Park-id39578612.html

    Der Veranstalter über den städtischen Zuschuss von 75.000 € für das Modular-Festival:
    „Denn 35.000 Euro fließen als Miete für die Kongresshalle ohnehin an die Stadt wieder zurück. Bleiben noch 30.000 Euro. Das sind gerade einmal ein Euro pro Besucher“
    Artikel der Augsburger Allgemeinen: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Modular-Festival-2016-ein-Erfolg-doch-die-Veranstalter-haben-Wuensche-id37939217.html

    Das Hotel wird übrigens nicht von der Stadt betrieben, sondern von der Dorint GmbH
    in Köln und nimmt nur einen Teil des angrenzenden sogenannten Hotelturms ein, die
    andere Hälfte wird durch andere private Investoren als Wohnungen/Büros vermietet,
    da eine Gesamtauslastung als Hotel in einer Stadt dieser Größe äußerst utopisch wäre.
    Zudem hat die Stadt direkt angrenzend keinerlei Parkmöglichkeiten bereitgestellt und
    das direkt angrenzende Parkhaus, welches auch von den o.g. privaten Investoren
    betrieben wird, steht schon seit mindestens seit 10 Jahren als renovierungsbedürftige
    Bauruine zum größten Teil leer, so dass die Besucher, von denen die meisten mit dem
    PKW anreisen, gezwungen sind, angrenzende Wohnviertel zuzuparken, sowie überdies
    massenweise illegal im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet ihre Autos abstellen.
    Wie kostspielig der Unterhalt der Kongresshalle sein muss, kann man daran ablesen,
    dass es nach einer Generalsanierung 2010/2012 immer noch durch das Dach regnet.

    Sanierung: https://de.wikipedia.org/wiki/Kongress_am_Park#Modernisierung

    Dach undicht: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Kongress-am-Park-Das-Dach-ist-undicht-id51358851.html

    Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, dass die Rolltreppen der Straßenunterführung
    schräg gegenüber der Kongresshalle, die wegen der erwarteten Besuchermassen
    gebaut wurden, seit Jahren stillgelegt sind und seither leider vor sich hin gammeln.
    Ich persönlich kann jedem nur empfehlen, selbst nach Augsburg zu reisen und sich
    einmal anzuschauen, wie das in der Praxis aussieht, was auf geduldigem Papier so
    toll dargestellt wird. Selbst als Investor kann man unschwer erkennen, dass es weit
    risikoärmere Objekte gibt, bei denen man aus einem Müllhaufen Gold spinnen kann.

    Hier noch ein Artikel zur Parksituation: https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachrichten/augsburg_artikel,-kongressparkhaus-augsburg-stammtischstreit-um-bauruine-_arid,251475.html

    Und eine realitätsnahe Beschreibung der Unterführung: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Ueber-den-Charme-der-Kongresshallen-Unterfuehrung-id36524882.html

  • Jack

    |

    Ich bin klar für ein RKK und gegen einen Bürgerentscheid. Erstens kostet der Geld und zweitens ist er so unnötig wie das RKK nötig ist.
    Ein wirtschaftlich so starker Standort braucht eben entsprechende Räumlichkeiten für Kongresse und für die Bevölkerung wird es ein größeres Kulturangebot bedeuten. Schaut doch mal auf die Veranstaltungen der Stadthallen in Deg, Passau (z.B.Fanta4), Würzburg: https://www.wuerzburg.de/events-termine/index.html?ev%5Bsearch%5D=&ev%5Baddr%5D=4145&ev%5Bstart%5D=15.05.2018&ev%5Bend%5D=31.12.2019&kt%5Bsb%5D=&kt%5Bsd%5D=&kt%5Blt%5D=&_kae=&_bxd=2cf31e68217647d9af0f30f4a37dc11b&page_=
    Von Salzburg gar nicht zu sprechen…..
    Wenn ich den Veranstaltungskalender dieser Städte mit dem von Regensburg vergleiche, dann wird doch klar, dass wir ein großes Defizit offensichtlich nachgefragter Veranstaltungs-Angebote haben.

    Wer da noch sagt Regensburg bräuchte kein RKK der könnte ja ebenso sagen Regensburg bräuchte keinen Dom, kein (altes und neues) Jahn-Stadion, keine Dult, kein Jahninselfest, kein Jazz-Weekend, kein Stadttheater, keine Musikschule …etc, alles entweder subventioniert oder nicht für die breite Beölkerung.
    Keine einzige Sozialwohnung wird in Regensburg mehr gebaut, wenn kein RKK gebaut wird !
    Und was die Wirschaft und deren Nutzen für ein RKK betrifft, sollte man berücksichtigen, dass Wirtschaft oft und zurecht vom Staat oder von den Städten begünstigt
    wird und nicht vergessen das leztlich alles Geld (auch und gerade eben für Soziales, Flüchtlingshilfe, Kultur…etc) von und in der Wirtschaft verdient wird.
    Man braucht ja nur in die wirtschaftsschwachen Länder zu schauen, welch kulturelle Angebote dort der Bevölkerung zur Verfügung stehen bzw. wie wenige Menschen sich dort Kultur,in ihrer ganzen Vielfalt, leisten können.

    Welches Ergebnis hätte wohl ein Bürgerbegehren in Deggendorf, Passau, Würzburg oder Salzburg mit der Frage ob anstatt den bestehenden Veranstaltunszentren dort, lieber bezahlbarer Wohnraum enstehen soll ?
    Es würde ganz schnell klar werden, dass kaum jemand dort ein Problem mit Veranstaltungszentren hat, nur in Regensburg die Regensburger Querulanten eben….
    Gute Nacht Regensburg.

  • Ute Bleibda

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    ‚die Regensburger Querulanten eben….
    Gute Nacht Regensburg‘
    Jack, i find di echt geil. Gute Nacht Jack, schlaf weiter.

  • Jonas Wihr

    |

    An Herrn Jack und alle anderen Verfechter eines RKK:
    Regensburg ist Regensburg. Wegen des Doms, weg des Jahninselfest und dergl. mehr.
    München ist München und Salzburg ist Salzburg, warum sollte man nach etwas gieren, was es andernorts schon gibt?

    Die Drei-Länder-Halle in Passau ist ungleich größer als es ein RKK auf dem Ernst-Reuter-Platz je sein kann. Fanta4 kriegen Sie nur in Hallen mit mehr als 3000 Plätzen. Das RKK auf dem Ernst Reuter-Platz kann maximal, wenn man sehr eng baut, 1200 Besucher fassen.
    Fanta4 – ich erinnere mich sehr gut an deren Konzert in der Donau-Arena, die waren nämlich schon öfter in Regensburg.

    Die „Wirtschaft“ und auch die Hoteliers können sich ja gerne ein RKK bauen, niemand hält sie davon ab. Wenn so ein Ding unerlässlich ist, warum haben sie noch längt keins gebaut?
    Nur, warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen, der nichts, buchstäblich NICHTS von so einer Halle haben wird. Ganz im Gegenteil, er wird noch des letzten Zipfels Grüns beraubt, an dieser Stelle der Allee noch steht.

    Kongresse? Sonstige Veranstaltungen? AfD-Parteitage? Selbst CSU-Parteitage passen nicht in den großen Saal eines RKK am Ernst-Reuter-Platz. Denken hilft! Wer nicht denken kann, kann sich ja von klügeren ZeitgenossInnen helfen lassen.

  • Jonas Wihr

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    Nochmal an Herrn Jack

    gehen Sie doch zu den Thurn und Taxis Schlossfestspielen. Dort sind schon Tom Jones, Udo Jürgens, Liza Minelli, Placido Domingo und Bryan Ferry, Sting und die Scorpions aufgetreten. Oder waren Ihnen die Eintrittspreise zu hoch? Im RKK müssten Sie ein Vielfaches für derartige Acts zahle, weil die nich in Hallen mit unter 3500 besuchern gehen. das lohnt sich schlichtweg nicht.

  • Bertl

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    Wenn man schon der Meinung ist, es bräuchte ein Kongresszentrum für die sog. „Elite“, warum macht man das nicht beim Prüfeninger Schloß samt Hotel? Vielleicht mit einem modernen Glasbau als Gegensatz zum historischen Bau? Die Schienenanbindung mit einer Stadtbahn wäre durch den Prüfeninger Bahnhof gegeben. Vielleicht könnte man in diesem Fall die gegenseitigen Vorurteile zwischen Fürstenhaus und Stadt beiseite lassen.
    Und das Hochhaus am Bahnhof könnte sinnvoller genutzt werden, als für ein RKK.

  • Jack

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    @Markus Frowein

    Ich find den Veranstaltungkalender der Augsburger Kongresshalle gar nicht mal schlecht:
    http://www.kongress-augsburg.de/kalender.html
    Da ist für (fast) jeden was dabei, sogar die Weltpremiere des Musicals „Atlantis“ z B.
    Mit 40 ,- € Eintritt übrigens bezahlbar für ein breites Puplikum. Haben Sie schon mal die Akustik in der Donau-Arena „genossen“?
    Was juckt es mich, wenn dort der Kopp-Verlag auftritt, der ist eben anderer Meinung als sie und ich, vielleicht auch falscher Meinung und verbreitet diese auch noch.
    Würde man alle falschen Meinungen verbieten, hätten wir ja keine Meinungsfreiheit mehr, die übrigens in BRD eh schon eingeschränkt ist, bzw. eine Meinungsfreiheit gibt es schon, aber nur eine eingeschränkte Meinungsäußerungsfreiheit.
    Das kritisiert übrigens zurecht der Kopp-Verlag.
    Und es ist auch definitiv falsch als Argument gegen ein RKK in Regensburg den Auftritt des Kopp-Verlages in Augsburg zu nutzen.

  • dugout

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    @Jack

    Ich kann mich Ute Bleibda nur anschließen:
    schlaf weiter^^

  • Günther Herzig

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    Ich wohne nicht in Regensburg und verstehe deshalb auch nicht immer, warum das eine oder andere Thema bei RD zum großen Aufreger bei den Besuchern der Seite mutieren kann.
    Ich habe vorerst nur eine einfache Frage, um durch Antworten hoffentlich mein Bewusstsein erweitern zu können:
    Gibt es eigentlich mehr bezahlbaren Wohnraum, wenn das Kongresszentrum nicht gebaut wird?

    Oder sind das nur die Verfechter von Planwirtschaft (statt der freien Marktwirtschaft), die hier Wechselwirkungen behaupten?
    Ich wohne im Landkreis Cham, wo bewaffnete Auseinandersetzungen drohen, wenn eine 90 – 100 qm-Wohnung mehr als 500,00 € kosten soll.

  • semmeldieb

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    ich bin absolut für den bau des rkk genau an diesem standort.
    bin gespannt, was bei dem bürgerentscheid herauskommen wird.

  • dünnster Künstler

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    Im Artikel steht:
    „Nicht jedes Argument sticht
    Der Punkt etwa, dass die Stadt mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren solle, klingt zwar zunächst durchaus überzeugend, allerdings steht das in keinem offensichtlichen Widerspruch zum RKK.“
    Für das RKk werden für den Anfang mal irgendetwas zwischen 100 und 200 Mio € veranschlagt… Wird es gar ein Faß ohne Boden? Eine kleine Elfie, wie ein städtischer Architekt ins schwärmen kam? Es wäre ja schön, wenn die Stadt auch nur annähernd so viel…und so viel mehr… in sozialen Wohnungsbau investieren würde, der dringend benötigt wird. Leider hat die Stadt jedoch einen großen Verlust an Sozialwohnenungen zu beklagen und es wird mit sehr viel weniger Geld gegengesteuert.

    Zwischen Bahnhof und Ernst laufen alle Bevölkerungsgruppen am zentral gelegenen Kepler_Areal vorbei. Es ist ein großer Unterschied ob sich Regensburg hier als eindimensional touristisch überformte Groß-Kongresstadt oder als soziale Kulturstadt präsentieren will. Das starre Raumprogramm eines „perfekt ausgestatteten“ RKK ist für Engagement und bewegliche Kultur oder gar Kunst vollkommen ungeeignet. Kreativität; Eigeninitiative, Engagement und Beweglichkeit wird mit Geld und überdimensionierten Räumlichkeiten erdrückt.
    Es lohnt sich Gebäude zu erhalten! Hierzu ein interessanter Artikel: http://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-genial-raeudig-1.4027347

  • Markus Frowein

    |

    @ Jack (21. Juli 2018 um 15:20) + (21. Juli 2018 um 20:32)

    „Ich bin klar für ein RKK und gegen einen Bürgerentscheid.“
    „… aber nur eine eingeschränkte Meinungsäußerungsfreiheit.
    Das kritisiert übrigens zurecht der Kopp-Verlag.“

    Ich hatte immer gedacht, dass Koppverlag-Liebhaber auf direkte Demokratie in Form
    von Volks- oder Bürgerentscheiden stehen. Das wurde jedenfalls stets kommuniziert.
    Das gilt dann wohl nicht für alle Themen und auch nicht für alle Bürger? Oder wie?

    „… Musicals „Atlantis“ z B. Mit 40 ,- € Eintritt übrigens bezahlbar …“

    Natürlich kann man Mainstreammüll für einen Discountpreis von 40,- in den höchsten
    Tönen loben. Als Argumentation für eine so teure Stadthalle ist das mehr als dünn …

  • Tom

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    „…..bin gespannt, was bei dem bürgerentscheid herauskommen wird…..“

    Dazu muss man kein Prophet sein. Natürlich wird das RKK abgelehnt werden. Es wird so sein wie bei den meisten Bürgerbegehren, dass eine umtriebige Minderheit über eine satte und faule Mehrheit bestimmen wird.

    Erstaunlich finde ich immer wieder , wie sich die Akteure von Bürgerbegehren immer gerne als die letzten Kämpfer für die Demokratie hinstellen, dabei aber von Intoleranz und Egoismus nur so strotzen!

  • Lothgaßler

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    @Tom:
    Sie werfen den RKK-Kritikern und -Ablehnern „Egoismus“ vor? Welche Eigeninteressen treibt diese Leute denn um?
    Auch „Intoleranz“ erscheint mir ein wohlfeiler Begriff, der als Totschlagargument genutzt wird aber inhaltslos verpufft: Intolerant gegenüber wen oder was? Stätten um diese mit Kultur zu füllen gibts eine Menge, ich halte niemanden davon ab entsprechend Gebrauch zu machen.
    Welche faule Mehrheit wird von dieser lauten Minderheit überstimmt? Die „Mehrheit“ interessiert sich für dieses Thema nicht, erkennt also weder Mangel noch Bedarf. Wenn diese Mehrheit „satt“ ist, dann wohl auch gesättigt vom Kulturangebot, welches sie überwiegend nicht nutzt.
    Ich bitte um eine tiefergehende Beschäftigung mit der Thematik, die seit Jahrzehnten in Regensburg umgeht.

  • peter sturm

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    „Die Stadt Regensburg hätte genug Geld für beides“
    falls die stadt regensburg wirklich so viel geld hat (und ich glaube das auch) baut die stadt eher zwei mal ein rkk als bezahlbaren wohnraum.
    gut, dass die rkk-gegner den finger in diese klaffende wunde legen.

  • Mr. T

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    Tom hat insofern Recht, dass bei Bürgerbegehren eine umtriebige Minderheit über eine satte und faule Mehrheit bestimmen wird. Das ist leider öfter mal so und lässt sich immer wieder mal beobachten, auch wenn man mal über den Bodensee schaut. Gerade die Satten und Faulen führen hier die direkte Demokratie ad absurdum.
    Der Rest, den er schreibt, ist natürlich Schmarrn.
    Ein Kongresszentrum scheint nicht unbedingt nötig. Und wenn, dann bitte nicht mitten in die Stadt. Irgendwo draußen bei der Arena oder sonstwo, wo es Platz und gute Verkehrsanbindungen gibt. Und dann bitte auch von denen mitfinanziert, die da unbedingt davon profitieren wollen.
    Mittlerweile stehen ja auch bei den Stadtoberen immer weniger dahinter. Die ziehen den toten Gaul halt noch etwas mißmutig hinterher weil es eben so abgesprochen war.

  • Markus Frowein

    |

    @ dünnster Künstler (22. Juli 2018 um 19:20)

    „Für das RKk werden für den Anfang mal irgendetwas zwischen 100 und 200 Mio € veranschlagt…“

    Ja, so ist das, wenn eine Stadt „irgendetwas“ veranschlagt, da kann die Hälfte oder
    auch das Doppelte herauskommen oder wie im Fall des von der Stadt Augsburg
    zu Beginn für einen Tunnel veranschlagten 68 Millionen, steigt der Preis erst auf
    75 Millionen, dann auf 143 Mio. laut Süddeutscher Zeitung vom 01.12.2014 …

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/tunnel-unter-dem-augsburger-bahnhof-hier-wurde-ein-riesenmist-gebaut-1.2245254

    … und zuletzt durfte man Folgendes lesen: „Beim Bau des Bahnhofstunnels rückt die Kostenobergrenze von 193,75 Millionen Euro für Bau und Planung, die sich Stadt und Stadtwerke gesetzt haben, immer näher.“

    https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wie-teuer-wird-der-Augsburger-Bahnhofstunnel-id43384776.html

    Wenn früher ein Bauträger, während er Ihnen die Hand gab, sagte, dass das Haus,
    welches er für Sie baut, 300.000 DM kostet, dann kostete es höchstens 325.000 DM.
    Wenn heute ein Oberbürgermeister die Ankündigung eines Projektes nach außen
    kommuniziert, lässt er vorher den anzugebenden Preis erwürfeln, wobei ich mir
    nicht sicher bin, dass es sich vielleicht um eine Sekte handelt, bei der der vorher
    veranschlagte Preis vielleicht Glaubenssache ist. Sie können es glauben oder nicht.
    Leider finde ich auf die Schnelle nicht den Artikel von vor ein paar Jahren, in dem
    sinngemäß stand, dass die Stadtwerke einfach IRGENDEINEN Preis veranschlagten.
    Sie können ja selbst mal nachrechnen, was der Unterschied beim RKK ausmacht …

  • mkv

    |

    Was ist gemeint mit:
    „Gerade die Satten und Faulen führen hier die direkte Demokratie ad absurdum.“?

    Und: Wer sind die „Satten“ und „Faulen“? Woran erkennt man sie? Und wieso bilden sie die „Mehrheit“? Da liegen sie im Gras, den Strohhalm im Mund und tun was – außer rülpsen?

    Die demokratische Abstimmung nach den Regeln der Bay. Gemeindeordnung gibt jedem Regensburger/In das Recht, nach seinen Überzeugungen abzustimmen. Eine Wahlpflicht ergibt sich aus den gesetzlichen Regeln nicht. In anderen Ländern gibt es eine Wahlpflicht. Wollen wir die hier einführen?

    Man stelle sich vor: Die regelmäßig etwa 30 % der Nichtwähler bei der bay. Landtagswahl m ü s s t e n wählen und würden sich dann nicht FÜR die CSU einscheiden?!

    Da würde selbst Mr. Trump mit seiner doppelten Verneinung der Tweet im Halse stecken bleiben.

    YES: Ich bin dafür, dass wir dagegen sind. Der Beleg, dass ein RKK gebraucht wird, wurde seit 1996 (Abwahl OB Viehbacher, Wahl Meier zur OB) nicht erbracht. Seit Jahr und Tag im Hinblick auf die mittlerweile vielen Kultur- und Kongressmöglichkeiten um so weniger.

    Zumal, siehe internationaler Handelskrieg, das große Sprudeln des Steuereinkommens in R. im Hinblick auf die ansässigen DAX-Unternehmen zur Deckung des jährlichen Millionendefizits u.a. eines RKK auf Sicht in Frage stehen dürfte.

    Der Kampf gegen den Krieg „ARM GEGEN REICH“ (Warren Buffett) scheint mir daher auch in R. im Hinblick auf soziale Mangelzustände überaus wichtiger und befriedender als ein nicht zwingend notwendiges RKK.

    Ich werbe daher für (!) die Unterstützung des BB. Der Stadtrat sollte es übernehmen und sich aus eigenem Recht und Überzeugung final gegen das RKK entscheiden. Der Kampf währt seit spätestens 1996. Nun ist mal gut.

  • Barnie Geröllheimer

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    Die Kostenangaben sind politisch veranlaßt, da müssen die nichteinmal Würfeln. Es wird einfach eine verkaufbare Zahl in den Raum gestellt. Es würde keine Zustimmung aus der Bevölkerung (gibt es überhaupt soetwas, oder ist das max. Duldung) geben, wenn man erklären würde, das RKK koste 150 Mio. und die Bimmelbahn 750 Mio. Also wird alles unterbugetiert und später immer in kleinen Portionen – durch den Stadtrat in nicht öffentlicher Sitzung genehmigt – nachgetragen. Der Bürger (Bezahler des Schadens) erfährt nur am Ende was es wirklich gekostet hat. Früher evtl. bei einem Farbwechsel an der Stadtspitze , um dem Vorgänger schlechte Ausgabenpolitik nachzuweisen, mit dem Ziel das Geld ab diesem Zeitpunkt mit noch volleren Händen auszugeben.
    Und wenn das politisch zu heiß oder zu defizitär ist, läßt man das einfach durch die REWAG/Stadtwerk machen (siehe das rote Gebäude neben der Autobahn). Bezahlen tuts der „kleine Mann“ mit 30-40 % überhöhten Energiepreisen ggü. nicht regionalen Anbietern.

  • Jack

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    @ Markus Frowein (die Instanz des guten Geschmacks)
    Nur weil man nicht alles falsch findet was der Kopp-Verlag verbreitet ist man doch noch lange kein Liebhaber desselben, wie kommen Sie den darauf ? Kritisch differenzieren zu versuchen hilft da ungemein.
    Und Meinungs(äußerungs)freiheit bedeutet ja nicht dass man alles dem „Volk“ entscheiden lassen muss, dann bräuchten wir ja gleich keine Politiker mehr zu wählen.
    Am besten noch „Kinder an die Macht“, gell, dann könnten die sich gleich einigen über Feien- und Pausenzeiten…etc.

    In einem bin ich jetzt auch ins Grübeln gekommen: Eine richtige Veranstaltungshalle mit mind. 3000 Personen Fassungsvermögen wäre schon eine bessere Lösung, dann wahrscheinlich eher am Stadtrand z. B. Pürkelgut ?

    Der Begriff „Mainstreammüll“ beleidigt die „breite Bevölkerung“ für die ja, gerade hier in RD, eine Nutzung des Keppler-Areals gefordert wird.
    Mainstream bedeutet leut Wikipedia übrigens:
    „Mainstream ([ˈmeɪnstriːm], engl. Hauptströmung[1]) spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, den Massengeschmack der Massenkultur im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground. Es entspricht damit weitgehend dem Begriff der populären Kultur.“
    Es ist schon ziemlich überheblich den Geschmack der Allgemeinheit so zu verurteilen, als ob der eigene der bessere wäre, lach.
    Ich möchte nicht wissen, wie Ihre Wohnung/ Haus eingereichtet ist,welchen Kleidungs- und Musikstil sie bevorzugen und welches Ihr Lieblingsrestaurant ist, wenns denn kein Mainstream ist, ist es dann was Besseres?

  • Jürgen

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    @ Markus Frowein:
    Da habe ich wohl unabsichtlich in ein Ameisennest gestochert. Augsburg diente nur als Beispiel für die Kombination Kongresszentrum und Hotel. Ich wollte damit verdeutlichen, dass dieser Aspekt außen vor gelassen wurde und stattdessen fragwürdige Egozentrik in den Vordergrund geschoben wurde. Augsburg kam mir in den Sinn, weil ich mich dort, zugegeben es ist schon eine Zeit lang her, regelmäßig über mehr als zehn Jahre in der Nähe aufgehalten hatte. Dass die Größe des Hotels nicht glücklich gewählt war, ist angesichts Ihrer Erläuterung ohne Zweifel. Das war wohl der Investorengier geschuldet. Wie Sie vielleicht merken, schreibe ich nur von einem Kongresszentrum. Ich denke eine weitere Kulturstätte ist in Regensburg bereits gestorben. Ich bin auch nicht der Meinung die Stadt müsse ein Hotel betreiben. Mit Nichten. Das ist nicht Aufgabe einer Kommune!
    Ich denke dass die Kombination aus nicht staatlich finanziertem Hotel und staatlich finanziertem Kongresszentrum eher als Option zu überprüfen wäre als die eierlegende Wollmilchsau „Kultur- und Kongresszentrum“. Ihre Ausführungen am Beispiel Augsburgs sind sehr interessant. So etwas erwarte ich mir von der Stadtverwaltung, wenn ich ein solches Projekt angehe. Schließlich muss man Fehler nicht mehrfach begehen. Man kann durchaus aus solchen Fehleinschätzungen lernen.

    @ Günter Herzig: Nein gäbe es nicht. Hierzu müsste der Fokus ganz anders gesetzt werden.
    Die Stadtbau GmbH müsste wieder bevollmächtigt werden Wohnungsbau betreiben zu dürfen. Das Land Bayern hätte nicht Wohnungen verkaufen dürfen und die Bundesrepublik Deutschland müsste auch mit anschieben. Ich schätze nach ca. 20 bis 25 Jahren hätten wir wieder normale Verhältnisse am Mietmarkt. Aber dann greift die Demographie eh und wir haben ab diesem Zeitpunkt sowieso einen größeren Leerstand zu erwarten.

    @ Hansemann52: Das stimmt. Grundsätzlich sind Bahnhofsareale immer etwas zwielichtig. Ein Konzept (ohne Vorgaben der Stadt) nach einem Abriss des Studentenwohnheimes wäre hier sinnvoll. Soweit mir bekannt ist, kann man das (architektonisch durchaus wertvolle) Studentenwohnheim nicht sanieren. Zu geringe Geschoßhöhen und zu viele Schadstoffe verhindern dies.

    @ Jack: Grundsätzlich richtig. Nicht zu vergessen einer meiner Lieblingszitate vom Landeshauptmann von Oberösterreich, Dr. Josef Pühringer: „Die Kultur kostet sehr viel Geld, jedoch kostet es viel mehr Geld eine Unkultur zu beseitigen.“ Ich finde die Kombination aus Kultur und Kongresszentrum fragwürdig. Weiter finde ich die Herangehensweise an dieses Thema äußerst unprofessionell.

    Viele subjektive Äußerungen über die Ästhetik andere Projekte hier im Forum sind leider auch unpassend und oft aus dem Bauch heraus ohne sich wirklich mit dem Thema tiefer auseinandergesetzt zu haben. Jeder meint sich äußern zu müssen, ohne sich vorher unvoreingenommen mit der Sache befassen zu müssen. Sie schnitzen sich ein vereinfachtes Weltbild und geben dies zum Besten. Das scheint wohl voll im Trend zu liegen.

  • mkv

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    Kosten – Life Cycle Costing (LCC)

    Neben den unmittelbaren und mittelbaren Planungs- und Baukosten sind für die Dauer von 60 Jahren weitere Kosten für die Dauer des Lebenszyklus´ (einschließlich Abriss) einzurechnen.

    Ausführlich dazu
    Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften
    https://pd.zhaw.ch/publikation/upload/211090.pdf

    Es findet sich ein Beispiel Kongresszentrum.

  • Jack

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    @Jürgen
    Sie haben Recht, so manches hier wird unprofessionell diskutiert. Aber wir sind ja auch keine Politiker und Stadtplaner, sondern „nur“ mehr oder weniger engagierte Bürger, die sich eben so ihre Gedanken machen und hier Meinungen austauschen.

    Und genau deswegen bin ich auch gegen einen Bürgerentscheid, denn es ist ja kaum vorstellbar das dieser von, sagen wir mal, 30 000″professionellen und kompetenten Personen entschieden wird. Hier hingegen wird ja nur diskutiert.
    Dann doch lieber gleich die Profis ranlassen, mit allen Konsequenzen.

  • Hartnäckig

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    Jack schreibt: Dann doch lieber gleich die Profis ranlassen, mit allen Konsequenzen.
    Und ich stelle dazu fest, dass die Profis, soweit sie lohnabhängig sind, auch weisungsgebunden sind. Oder andersrum: Wer zahlt schafft an !

  • Jürgen

    |

    @ Jack:
    Die unprofessionelle Herangehensweise ist beiden Seiten anzulasten, wobei die, auf Seiten der Stadt, auf Grund besserer Möglichkeiten sich Fachleute mit ins Boot zu holen und der Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit anderen Kommunen, schwerer wiegt. Ein Laie hat das Recht unprofessionell zu sein.
    Es ist gut engagierte Bürger zu haben, da bekommt so manches Thema einen anderen Fokus den man ggf. übersehen hat, jedoch wird es schwieriger zu filtern. Mir fehlt bei solchen weitreichenden Projekten die neutrale Sichtweise, die nur Außenstehende haben können.

  • dünnster Künstler

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    @Jürgen 23. Juli 2018 um 13:19 | #
    „… Soweit mir bekannt ist, kann man das (architektonisch durchaus wertvolle) Studentenwohnheim nicht sanieren. Zu geringe Geschoßhöhen und zu viele Schadstoffe verhindern dies.“
    Schadstoffe müssen, sowohl bei einer Sanierung, als auch bei einem Abriss, zuerst ausgebaut werden. Bisher sind sie sicher verbaut. Offenbar genügen die Geschosshöhen für Studentenwohnen. Übrigens: Auf dem Keplerareal (Werner Wirsing) gibt es 2 Studentenwohnheime und rundherum auf verschiedenen Ebenen zahlreiche Räumlichkeiten… schön eingewachsen von der Allee. (siehe meine Kundgebungen zum Thema). Mir graust vor einem RKK-Betrieb bei dem auch noch der sog. „öffentliche Freiraum“ dran glauben muß: http://europabrunnendeckel.de/download/vollcornform/plaene_mai_kl/DSC09452.jpg

  • Lothgaßler

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    @Jack:
    „…Dann doch lieber gleich die Profis ranlassen, mit allen Konsequenzen…“
    Gelungener Scherz, denn welcher „Profi“ in dieser Stadt hat denn schon ein Kultur- und Kongresszentrum auf die Beine gestellt? Keiner! Sogar das Schönrechnen wird von Externen übernommen.
    Und Vorsicht mit der Zuschreibung der Laienposition, denn in Bürgerbewegungen stecken nicht selten Personen mit Fachwissen bzw. solche die Studien u.a. aufmerksamer lesen als jeder Stadtrat.

  • Giesinger

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    Was läuft eigentlich mittlerweile im Marinaforum? Läuft da überhaupt was, außer Kinofilmen und Granderwasser? Die RKK-Gegner könnten uns doch mal über die dortigen Aktivitäten auf dem Laufenden halten. Das wäre bestimmt gelungene Werbung für ihr Anliegen (kein RKK).

  • altstadtkid

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    Danke Giesinger,
    aber man kann sich über keine Aktivitäten informieren, weil es anscheinend keine gibt.
    Oder macht die Tourist GmBH ,die ja der Mieter ist, die Veranstaltungen auf ihrer Web Seite nicht publik. Oder hab ich die richtige Seite nicht gefunden
    Ist einfach zu klein und zu abgelegen, und darum brauchen wir ja das RKK unbedingt.
    Man kann einfach nicht genug Kongresszentren mit Steuergeldern bezuschussen….

  • Jonas Wihr

    |

    Herr Giesinger,

    im Marina Forum ist demnächst eine – wie passend – Immobilienmesse. Dann lange nichts, Dann kommt im November ein gastspiel einer Wanderbühne (Miss-Marple-Schauspiel) und dann im Februar ein Gastspiel des Musicals My Fair lady. Sonst? Ja, sonst steht das Ding halt einfach herum so in der Gegend. Und kostet, und kostet, und Herr Dietlmeier reibt sich die Hände, weil seine Bestechungs-Strafe davon wunderbar abbezahlt wird.

  • Markus Frowein

    |

    @ Jack (23. Juli 2018 um 14:16)

    „Dann doch lieber gleich die Profis ranlassen, mit allen Konsequenzen.“

    Es spricht dem Wurschtl-Hans ja keiner seine Professionalität ab, auch der
    Wolbergs-Joschi hat(-te) bestimmt seine Qualitäten und die Nachfolgerin aus
    der SPD, die liebe Trudi kann bestimmt auch was, was Sie nicht können, aber
    haben Sie nicht auch langsam die Nase voll davon, dass Menschen, die Ahnung
    von allem außer Stadtplanung haben, für Sie und Andere diese Stadt planen?

  • altstadtkid

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    Danke Herr Wihr,
    und das ganze zahlt der Steuerzahler, ein beindruckendes Geschäftsmodell :o(
    I.k.K

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