SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Bürgerbeteiligung’

PV-Anlage im Donautal?

Sinzings Zwei-Hektar-Problem

Auf zwei Hektar Ackerfläche möchte Johannes Espach eine Photovoltaik-Anlage zwischen den Ortsteilen Sinzing und Minoritenhof umsetzen. Doch das Projekt sorgt seit Wochen für Unruhe in der Gemeinde südwestlich von Regensburg. Eine „Verschandelung der Natur“ nennen es die Kritiker. Als „wichtigen regionalen Beitrag zur Energiewende“ bezeichnet es der Bürgermeister. Ein „Vorzeigeprojekt“ nennen es die Grünen und Johannes Espach.

Auf zwei Hektar soll hier künftig Solarstrom erzeugt werden. Im Hintergrund der Ortsteil Minoritenhof. Foto: bm

Es ist der 20. Juni. Etwa 50 Personen sind im Innenhof des Golfplatzes am Minoritenhof bei Sinzing versammelt. Dessen Betreiber Martin Horlacher und seine Frau Valeska Lach haben an diesem Abend zur Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative „Rettet das Sinzinger Donautal“ geladen. Es herrscht Unmut über das Bauvorhaben ihres Nachbarn – und auch über die Politik. Denn die, so die Einschätzung, habe schon seit längerem davon gewusst und erst einmal die Kommunalwahl aussitzen wollen.

„Wir hätten vermutlich anders gewählt“, schildert wenige Tage später Lach den Grundtenor des 20. Juni gegenüber unserer Redaktion. Gemeinsam mit Anton Eschenwecker und Helmut Kraft bildet Lach den Vorstand der neugegründeten Bürgerinitiative. „Man fühlt sich als Wähler völlig übergangen“, sagt die Anwältin und unterstellt dem Bürgermeister Patrick Grossmann (CSU), „nicht mit offenen Karten gespielt“ zu haben. „Völliger Quatsch“, sagt dieser.

Stadt will "Sondergebiet Hafen" ausweiten

Hafenbewohner haben Angst vor “kalter Enteignung”

Die Stadt Regensburg plant eine Ausweitung des “Sondergebiets Hafen” auf Wohnhäuser im Auweg. Die Anwohner befürchten noch mehr Schmutz, noch mehr Lärm und weniger Rechte. Sie kritisieren die widersprüchliche Informationspolitik von Stadt und der bayernhafen GmbH des Freistaats Bayern. Erste Klagen sind bereits eingeleitet. Wer plant dort was und warum?

Diskussionsreihe im EBW

Wo gibt es Platz für ein “Haus der Bürger”?

Mit deutlicher Mehrheit haben die Regensburgerinnen und Regensburger im vergangenen Herbst ein Kultur- und Kongresszentrum auf dem Kepler-Areal abgelehnt. Bei einer Veranstaltungsreihe im Evangelischen Bildungswerk stand nun die Frage im Raum, ob das eigentlich zum Abriss freigegebene Hochhaus ein geeigneter Ort für ein „Haus des Engagements“ wäre.

Sanierungsgutachten gefordert

Kepler-Hochhaus: Bündnis verklagt Stadt vor dem Verwaltungsgericht

Das „Bündnis für die Zukunft des Keplerareals“ hat den renommierten Verwaltungsrechtler Dr. Thomas Troidl beauftragt, eine einstweilige Anordnung gegen die Stadt Regensburg zu erwirken. Das Ziel: Kein Abriss des Hochhauses, bevor es ein Sanierungsgutachten gibt. Der Architekturkreis fordert derweil, die Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Areals wiederaufzunehmen, für das die Stadt derzeit ohnehin kein Konzept habe.

Wolbergs wirbt um "Testimonials"

Pro-RKK-Kampagne: Geld vorhanden, Unterstützer gesucht

Das Faltblatt ist fast fertig, auch die Homepage steht kurz vor dem Launch – allerdings sucht man offenbar noch nach genügend Regensburgern, die sich mit Namen und Gesicht für ein Kultur- und Kongresszentrum aussprechen. Unter Federführung des Stadtmarketing Regensburg läuft gerade eine professionelle Kampagne für weitere RKK-Planungen auf dem Kepler-Areal an – mit prominenter Unterstützung.

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