Morgen, Regensburg

Immerhin – zwar fallen die Grünen im Wahlkampf kaum auf, doch der OB-Kandidat Jürgen Mistol hat den Antrag zur Sondersitzung mit Martin Daut unterstützt. Allerdings nur per Mail, nicht per Unterschrift. Ob diese Unterstützung gültig ist – man weiß es bislang nicht. Keine Unterstützung für den Antrag gab es von Kurt Schindler (Ex-SPD, bald Ex-Stadtrat). Günther Riepl hatte aber Schindlers Namen im Briefkopf. Ein Fauxpax. Und nun regt sich Schindler auf, weil Riepl seinen Namen „missbraucht” habe. Missbraucht – ein zu hartes Wort für meinen Geschmack. „Ohne den Schindler machen wir nicht mit” Denn: Auch wenn es nicht korrekt ist, was Günther Riepl gemacht hat – glaubt Schindler wirklich, dass irgendjemand nicht unterschrieben hätte, wenn sein Name nicht auf dem Antrag gestanden wäre? Nach dem Motto: „Nein! Wenn der Schindler da nicht unterschrieben hat, mach ich nicht mit!” Herr Schindler, bitte: Von der CSU hat doch eh keiner mitgemacht. Und auf deren Posten saßen Sie schließlich im Aufsichtsrat der Stadtbau. Es ist eher fragwürdig, wenn Herr Schindler nach dem Motto „kommt ja eh nix dabei raus”, als einer der Aufsichtsräte, die die Affäre verpennt haben, eine weitere Möglichkeit, Licht ins Dunkel zu bringen, nicht unterstützt. Das tut nicht einmal der OB, dem die Sondersitzung so oder so schaden könnte. Immerhin! (Ent)spannende Lektüre!

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Kommentare (1)

  • Mathilde Vietze

    |

    Es ist Schindlers letzter, verzweifelter Ver-
    such, doch noch einmal „ins Gespräch“ zu kom-
    men. Nach dem 2. März wird kein Hahn mehr
    nach ihm krähen.
    Und das ist g u t so!

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