ödp: Daut soll in den Stadtrat

„Das Schreiben von Ex-Stadtbau-Geschäftsführer Martin Daut wirft die Frage auf, ob das Problem Stadtbau nicht noch gravierender ist als bislang angenommen“, meint ödp-Stadtrat Joachim Graf nach der Stellungnahme Dauts (wir berichteten am Samstag). „Wenn die Aussagen Dauts stimmen, dann wäre er damit nur dem Wunsch des OB gefolgt“, stellt der ödp-Politiker fest. Die ödp fordert deshalb, dass Daut in der nächsten Stadtratssitzung Rede und Antwort stehen müsse. Von der Befragung erhofft sich der ödp-Stadtrat auch Erkenntnisse zur besseren Transparenz der städtischen Tochtergesellschaften. Neben Graf hatten schon Jürgen Mistol (Grüne), Horst Meierhofer (FDP), Günther Riepl (FW) und Teile der SPD eine Anhörung Dauts gefordert.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (1)

  • Reiner Gottl

    |

    Leidet Daut an „Realitätsverlust“ oder war er der „Handlanger“ des OBs?

    Daut äußert gegenüber der MZ vom 31.1.08 „ nach einem langen und überaus erfolgreichen Wirken für die Stadtbau“.
    Da muss man sich Ernsthaft fragen, ob er da seine Ebay-Ersteigerungen während der Arbeitszeit meint. Der OB und der Aufsichtsrat haben davon gewusst. Bei seinen eigenen Ebay-Geboten, die Daut in einer grenzenlosen Intensität betreibt, eine vierstellige Zahl erfolgreicher Zuschläge und eine hohe fünfstellige Anzahl von Geboten belegen dies, überbot er sich selbst und gab diese jeweils doppelt ab. Die festgehaltenen Zeiten belegen, dass Daut diesen privaten Tätigkeiten fast ausschließlich während der üblichen Bürozeiten nachging und sich dienstlicher Einrichtungen und der Mailadresse: m.daut@stadtbau-regensburg.de bediente. Dauts Ebay-Mitgliedsnamen lsutet „nitramtuad“. Die Ähnlichkeit mit seinem Namen/Vornamen ist greifbar. Seine Mailadresse war die dienstliche m.daut@stadtbau-regensburg.de.

    Aus der jetzigen Äußerung von Daut: die üblicherweise sehr eingeschränkte Information des Aufsichtsrates in Personalfragen sei von Schaidinger beabsichtigt gewesen, schließe ich, dass Daut der Handlanger des OBs war.
    Daut selbst oder als Handlanger des OBs führt seit längerem eine Kampagne gegen mich und meine Familie führt. Deshalb waren und sind neuerdings vor dem Arbeitsgericht Regensburg, Amtsgericht Regensburg und der Staatsanwalt Regensburg eine Vielzahl von Verfahren (etwa 27) anhängig. Keine seiner Anschuldigungen, die er regelmäßig doppelt behauptete, konnte er vor Gericht belegen. Der im November 2006 vorgenommene unbegründete Entzug meiner Prokura ist ein grober Verstoß gegen eine gerichtliche Vereinbarung vom April 2004, nach der er ua das arbeitgeberseitige Weisungsrecht aufgeben musste. Derzeit sind mindestens sechs Gerichtsverfahren anhängig.
    Im Mobbingprozeß bestätigte ein Mitarbeiter, dass Daut ihm gegenüber folgende Äußerung begann: „ den Gottl schlachte ich nach meiner Wiederbestellung ab“. Im Übrigen hat er diese Äußerung gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung (Ausgabe vom 05.01.08) … er wolle Gottl abschlachten, wiederholt. Die Frage sei nun erlaubt, handelte er eigenständig oder auf Weisung?
    Ferner beklagt Daut die wirtschaftlichen Folgen eines drohenden Rechtsstreites, der mit einem sechsstelligen Betrag letztendlich zu Lasten der Stadtbaumieter gehen kann. Wenn er wirklich so sozial für die Mieter eingestellt ist, soll er doch seine unberechtigte Klage auf Zahlung einer Abfindung in Höhe von 200.000 € zurückziehen. Im Übrigen haben die zahlreichen Arbeitsgerichtsprosse eine Unsumme von Geldern, Gelder der Steuerzahler zu Lasten der Stadtbaumieter geführt. Diese dürften nach einer Grobschätzung bereits einen Gesamtbetrag von nahezu 100.000 € betragen. Hinzu kommen noch erhebliche Schadeneratzforderungen des Betroffenen. Der gesamtwirtschaftliche Schaden dürfte das Dreifache ausmachen. Das alles hat Daut nie berührt, weil es das Geld der Stadtbau war. Seinen Rechtsstreit muss er jetzt selbst finanzieren. Nur deshalb drückt er auf die soziale Tränendrüse. Soll die Stadt/Stadtbau freiwillig die geforderte Abfindung bezahlen? Ein weiterer Korruptionsversuch oder Realitätsverlust?
    Ferner beklagt Daut, dass er nicht an seine persönliche Notizen und Kalendereinträge käme. Hat er da seine Ebay-Ersteigerungen gespeichert oder wie mir selbst bekannt (und mit Beweisen belegt) Dossiers mit zum Teil diskriminierenden Unterstellungen, angelegt? Möchte er diese für seinen Selbstschutz sichern?
    Das sich Daut endlich einer psychologischen Behandlung unterzieht, war längst überfällig. Es gibt noch viel Aufklärung bei der Ära Daut in der Stadtbau.

Kommentare sind deaktiviert