Parfum geklaut

Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom: 23.04.2015

Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Sicherstellung von gefälschten Markenparfums auf der Autobahn bei Regensburg

REGENSBURG. Ein dufter Kontrollerfolg gelang Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg am späten Mittwochabend, 22.04.2015. Mit der Auswahl eines VW Touran mit Dortmunder Zulassung zeigten die Beamten in wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Riecher. An der Anschlussstelle Burgweinting wurde das von einem 46jährigen Mann gelenkte Fahrzeug angehalten. Besetzt war der Wagen zudem mit einer 42jährigen Frau, die wie der Fahrer rumänische Staatsangehörige ist. Im Pkw entdeckten die Verkehrspolizisten 370 Flakons bekannter Hersteller wie beispielsweise Armani, Hugo Boss und Chanel. Im Original wären jedes Parfum etwa 70-80 Euro wert. Doch sehr schnell bestand der Verdacht, dass es sich dabei um Fälschungen handelt. Dies führte zur Sicherstellung der Parfumfläschchen und gegen die beiden Fahrzeuginsassen zu Ermittlungen wegen Verstößen unter anderem gegen das Markengesetz. Die weitere Bearbeitung übernahm noch in der Nacht die Kripo Regensburg. Das Duo wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt.

Kriminalpolizeiinspektion Weiden

Mercedes Transporter bei Waidhaus sichergestellt.

WAIDHAUS, BAB A 6. Einen Transporter Mercedes Vito im Wert von 20 000 Euro stellten Fahnder der PIF Waidhaus am Donnerstag, 23.04.2015 kurz nach Mitternacht sicher. Für das Fahrzeug mit schwedischer Zulassung bestand eine internationale Fahndungsnotierung. Demnach wurde der Transporter Anfang März in Schweden angemietet und nicht termingerecht zurückgegeben. Daher erfolgte nach derzeitigem Ermittlungsstand Mitte März eine Strafanzeige gegen den Anmieter wegen Unterschlagung was auch zum Eintrag im Fahndungsbestand führte. In der Folge übernahm die Kripo Weiden die weitere Sachbearbeitung. Gelenkt wurde der Wagen von einem 28jährigen Rumänen, der in einer ersten Befragung auch einräumten das Fahrzeug angemietet zu haben. Weiter versuchte er zu erklären, warum er den Rückgabetermin mittlerweile um mehr als einem Monat überschritten hat. Auf Grundlage der Bestimmungen des Internationalen Rechtshilfegesetzes (IRG) gilt es nun für die Ermittler die genauen Ereignisse in Schweden zu klären und in Abstimmung mit verschiedenen Behörden festzulegen, wie mit dem festgenommenen Fahrzeuglenker und dem sichergestellten Fahrzeug weiter verfahren wird. Die Ermittlungen der Kripo Weiden dauern an.

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