Putzunternehmer macht Schlagzeilen

Affäre Götz: Unter Cartellbrüdern

Die Regensburger Medien haben sich ein Schweigegelübde verordnet. Dafür sorgt die fragwürdige Dissertation des Putzunternehmers Karlheinz Götz überregional und international für Aufregung. Und zwischenzeitlich gibt es weitere Ungereimtheiten bei der Arbeit des bestens vernetzten Katholiken. Von Robert Werner und Stefan Aigner
Von Cartellbruder zu Cartellbruder: Innenminister Herrmann überreicht das Bundesvedienstkreuz an Götz: Foto: Bayerisches Innenministerium

Von Cartellbruder zu Cartellbruder: Innenminister Herrmann überreicht das Bundesvedienstkreuz an Götz: Foto: Bayerisches Innenministerium

Am heutigen Mittwoch berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Druckausgabe und online unter der Überschrift „Grenzenloser Stuss“ über die Affäre Götz und greift die bei Regensburg Digital veröffentlichten Recherchen von Robert Werner auf. Am Nachmittag zog Spiegel Online nach. Wie Werner bereits am 9. Januar dargelegt hatte, weist Götz‘ Arbeit zahlreiche Mängel auf und ist durchzogen von Plagiaten. Und allein schon, dass der Regensburger Runtinger-Preisträger seinen Doktortitel 2005 an der spanischen Universität Oviedo erlangte, erscheint äußerst zweifelhaft.

Doktormutter betreute sonst keine Dissertation

Für sein Thema „Die Entwicklung des Schulwesens in der Oberpfalz und in der freien Reichsstadt Regensburg bis 1810 sowie in Salzburg bis 1816“ gibt es dort keine Experten. Götz‘ Doktormutter María del Rosario Piñeiro Peleteiro lehrte Didaktik der Geografie. Götz promovierte in Erziehungswissenschaften. Wie die Süddeutsche Zeitung nun berichtet, hat María del Rosario Piñeiro Peleteiro „keine anderen Doktorarbeiten betreut“ außer jener von Götz. Unmittelbar nach dessen Promotion ging sie in Ruhestand. Ähnlich sieht es mit den Mitgliedern der Prüfungskommission aus, die Götz Doktorwürde in Spanien abgesegnet hat. Die Schlagzeile der SZ entstammt übrigens einem Zitat von Hans-Michael Körner, emeritierter Professor für Geschichtsdidaktik an der LMU München. „Jeder Doktorvater würde verhindern, dass er mit einem Produkt dieser Qualität blamiert würde“, so Körner zur SZ. Er ist nicht der einzige Wissenschaftler, der sich mehr als deutlich zu der Arbeit von Götz äußert.

Aufregung an der Universität Oviedo

Am Wochenende hatte bereits die spanische Tageszeitung El Comercio über den Fall berichtet. Ein spanischer Nachrichtenblog hatte zuvor die Berichterstattung von Regensburg Digital aufgegriffen und übersetzt.
Zum Vergrößern anklicken. Zusammenstellung: Robert Werner

Zum Vergrößern anklicken. Zusammenstellung: Robert Werner

An der Universität Oviedo herrscht nun helle Aufregung. Während Götz‘ Doktormutter die Arbeit verteidigt, hat die Universitätsleitung angekündigt, eine Prüfung einzuleiten, sobald es eine formelle Beschwerde geben sollte.

„Universität de Oviedo“: Verschiedene Versionen der Dissertation

Recherchen von Regensburg Digital über die Druckfassung(en) der Dissertation brachten weitere Kuriositäten zu Tage. So ist das Werk irregulärerweise weder in der Spanischen Nationalbibliothek noch in der Unibibliothek von Oviedo gelistet. Indes bleibt weiter unklar, in welcher Sprache Götz seine Arbeit einreichte.
350 Seiten, schlichter Einband: Die Götz-Arbeit in der Staatlichen Bibliothek.

303 Seiten, schlichter Einband: Die Götz-Arbeit in der Staatlichen Bibliothek.

Der Staatlichen Bibliothek Regensburg übergab Götz im Jahr 2008 das bereits mehrfach zitierte 303-seitige Werk, für das er kapitelübergreifend das Handbuch der Geschichte des Bayerischen Bildungswesens (1991) plagiierte. Für die Deutsche Nationalbibliothek musste eine besondere Fassung her. Dort deponierte Götz im Jahr 2005 ein mit Lederimitat gebundenes und mit Goldschnitt versehenes Werk, das auf etwa 470 aufgebläht und offensichtlich überarbeitet wurde.
470 Seiten, Kunstleder, Goldrand und Siegel: Die Götz-Arbeit in der Nationalbibliothek.

470 Seiten, Kunstleder, Goldrand und Siegel: Die Götz-Arbeit in der Nationalbibliothek.

Als ob dies nicht peinlich genug wäre, stellte er seinen Titel unter das (bischöfliche) Signum der Universität von Oviedo. Vermutlich ohne Erlaubnis. Jedenfalls gibt es auch in dieser Fassung keine Angabe zu Verlag, Druck, Herausgeber. Offenbar will Götz mit dem Signum den Eindruck erwecken, seine Dissertation sei vom DEPARTAMENTO DE CIENCIAS DE LA EDUCACION publiziert worden. Dies ist jedoch auszuschließen, denn die zuständigen Stellen wüssten, dass man nicht im deutsch-spanischen Mischmasch von UNIVERSITÄT DE OVIEDO spricht. In Deutschland wäre die unerlaubte Benutzung von beispielsweise des Signums der Universität Regensburg justiziabel.

Die Tageszeitung schweigt

Die Mittelbayerische Zeitung, deren Herausgeber Peter Esser unter anderem über die IHK eng mit Götz verbandelt ist, hat bislang kein Sterbenswörtchen über die Affäre verloren. Dort wurde letzte Woche lediglich über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Karlheinz Götz berichtet. Überreicht wurde ihm diese Auszeichnung vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, mit dem Götz über den Cartellverband katholischer Studentenverbindungen bestens vernetzt ist. Götz‘ Verbindung, die Rupertia, gilt seit langem als seine wichtigste Machtbasis. Von 1999 bis 2007 war Götz zudem Vorsitzender des CV-Rats und des Altherrenbundes, mit die machtvollste Position im Cartellverband.

Auszeichnungen und Würdigungen

Die erste (und bis vor kurzem) einzige Erwähnung der Götzschen Doktorarbeit stammt ebenfalls von einem Cartellbruder des Putzunternehmers. In der Academia, Verbandszeitschrift des Cartellverbands, ließ sich der Historiker Peter Claus Hartmann 2005 in eineinhalb Spalten mit wohligen Worten über das Werk seines Verbandsbruders aus. Insbesondere hielt Hartmann es für erwähnenswert, dass Götz „eine sehr gute Note erzielt“ habe und die Arbeit „noch ergänzt (wird) durch ein Literaturverzeichnis und einen Anhang“. In derselben Academia-Ausgabe 2005 wird eine Seite zuvor über die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens an Götz – er hat der Auszeichnungen viele – berichtet. Überreicht wurde ihm der Orden vom damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Cartellbruder über die katholische Studentenverbindung Trifels München. Vorgeschlagen wurde der Putzunternehmer damals von der Bezirksregierung der Oberpfalz. Der 2005 für Orden und Auszeichnungen zuständige Abteilungsleiter war übrigens auch Mitglied der Rupertia. Wohl dem, der solche Cartellbrüder hat. Auch gegenüber der Süddeutschen Zeitung wollte Götz keine Stellung nehmen. Sein Terminkalender sei zu voll, ließ der 72jährige verlauten, ehe er nach Kanada abreiste, von wo er vor März nicht zurückkehren will. Unabhängigen Journalismus können Sie übrigens hier unterstützen.

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Kommentare (30)

  • erik

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    Bundesverdienstkreuz, Zeitung schweigt usw. Ich meine hier das System CSU zu erkennen.
    Dieses System sorgt dafür, das die Posten, Aufträge und Anerkennungen an die Personen vergeben werden, die im Umfeld der eigenen Parteibücher, des eigenen Klüngels und einer „geistigen Verwandschaft“ zu finden sind.
    Wer nicht zu diesem Personenkreis gehört, geht leer aus, d.h. bekommt den Posten oder Auftrag nicht und muss sich mit dem begnügen was übrig bleibt bzw. keiner will oder zieht weg, was dem Zirkel ganz gelegen kommt. Nur so konnte diese Partei solange an der Regierung bleiben und Skandalen gelassen ins Auge blicken. Eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus! Gleich und gleich gesellt sich gerne! Man pisst nicht an das Bein, welches einen in den Posten gehoben hat! So würde ich die Wechselwirkungen zwischen Exekutive, Legislative, Judikative und Regierungspartei naher Industrie und Wirtschaft in
    Bayern zusammenfassen. Was in Bayern das System CSU ist, ist in anderen Länder das System SPD oder ein Hybrid aus Beidem.

  • SPD-Mitglied

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    In Bayern gibt es ein deftiges, aber mitunter zutreffendes
    Sprichwort: „Da Dreg find’t sein G’firt’n!“

  • Kerstin Lange

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    Diese „Kultur“ des Schweigen dieser Cartellbrüder erinnert mich irgendwie an das Gehabe einer obskuren Geheimloge! P2 in Regensburg- das würde noch fehlen, dann wäre das Kraut echt fett! ;-)

  • Gondrino

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    Was für ein Vorbild für die Gesellschaft und für unsere Jugend…

  • Dr. Glaubichnicht

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    Stammt nicht von mir. Siehe BKU-Journal 2_06 Seite 11.
    -Im CV sind 126 katholi- sche, meist deutsche Studen- tenverbindungen, zusammen-geschlossen. Mit 32 000 Mit- gliedern ist er der größte ka- tholische Akademikerverband. Er entstand im Jahre 1856 im Zeichen des Kulturkampfes in Preußen als Gegenbewegung zu nationalistischen Burschen- schaften.
    Prominente Mitglieder sind unter anderem TV-Moderator Thomas Gottschalk, NRW-Mi- nisterpräsident Jürgen Rüttgers, heute-journal-Leiter Claus Kle- ber und Papst Benedikt XVI.-
    http://bku.de/download?dokument=1&file=66_bku_journal_206.pdf

  • JUler

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    Da ist in der Tat jedes Wort richtig. Der CV ist aus meiner Sicht auch ein hochanständiger Verband. Die Frahe ist nur, ob dieser Anstand nicht über Gebühr ausgenutzt wurde!

  • hf

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    chappeau!

  • neonorange

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    chapeau

  • Stefan Aigner

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  • Mr. T

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    Nach dem Artikel in der Süddeutschen kann die Mittelmäßige nimmer aus :-)
    Früher war nicht nur die Zukunft besser, sondern auch die Vertuscherei einfacher!

  • Romulus

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    Mit diesem Rumgeeiere hat die MZ auch noch ihren letzten kümmerlichen Rest an Glaubwürdigkeit verloren
    ..

  • Hans-Peter Dantscher

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    Und wieder einmal zeigt das „kleine“ Regensburg digital, wie sehr die „große“ MZ mit großem Einsatz kritische Stimmen unterdrücken will. Ich hoffe, dass die Opposition bei der Kommunalwahl deutlich zulegt, in erster Linie die Linke (Richard Spiess und Irmgard Freihofer wussten ziemlich sicher, dass sie für ihre Kritik Prügel kassieren). Auch um der Spd klar zumachen, dass sie mit Personen wie Hartl und Wollbergs (welche die Preisverleihung an Götz verteidigten) keine Wahlen gewinnen kann.

    Hans-Peter Dantscher Listenplatz 21 für die Linke

  • Lothgaßler

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    Wie schwadroniert die CSU gerade so laut: Wer betrügt, der fliegt! Der Götz ist folgerichtig erst mal nach Kanada geflogen.
    Ich plädiere dafür, dem hochgeehrten Dr. Götz zu seinem grandiosen Werk zu gratulieren, und ihn um ein signiertes Exemplar beider Ausgaben zu bitten.

    Die Studentenbünde mit dem (Dach-) Cartellverband muss man nüchtern als das sehen was sie sind: Übungsgruppen für zukünftige Seilschaften. Die gegenseitige Unterstützung, Beweihräucherung und Bevorteilung gehört zum guten Umgangston in diesen geschlossenen Kreisen. Leider hört das nach dem Ende des Studiums nicht auf, sondern fängt erst richtig an.

    Über die MZ zu schimpfen ist so, als würde man in die Donau kotzen. Das bringt nix! Ich kauf mir das Blatt nicht mehr, nur das ist die richtige Antwort auf die bescheidene journalistische Leistung.

  • Romulus

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    Die MZ kauf ich schon lange nicht mehr. Das ist pure Geldverschwendung. Und journalistisch sowieso untere Schublade. Keine investigativen Bemühungen, wie man gerade am Fall Götz wieder sehen kann. Ansonsten Abschreiben oder eine Lokalberichterstattung auf dem Niveau einer Schülerzeitung. Aber so geht es Zeitungen eben, die an guten Journalisten sparen, dafür aber solche Hofberichterstatterinnen finanzieren wie M. Sperb, die Götz in den Himmer hochjubelte. Und man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die SPD, besonders Hartl und Wolbergs, den viele hier zum sozialen Heiland stilisieren, die Preisverleihung an Götz vehement verteidigt haben. Sehr sozialdemokratisch…..

  • Wahrheitsminister

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    Uiuiui, da wird sich der zuständige MZ-„Journalist“ wohl eine Abmahnung einfangen. Wie konnte er nur so fahrlässig „Berichterstattung im Fall Götz“ schreiben. Dabei müsste er doch wissen, dass es so oder zumindest so ähnlich zu lauten hat: „Berichterstattung über die unbegründeten und schändlichen Vorwürfe gegen den vielfach geehrten und ausgezeichneten Träger des Bundesverdienskreuz 1. Klasse und des Bayerischen Verdiensordens DR. Karlheinz Götz“. Eigentlich sollte man es auch nicht erwähnen müssen, dass in dem darunterstehenden Text die in der SZ zitierten Professoren kritisch hinterfragt werden. Dabei ist auf die Frage hinzuweisen, ob deren fachliche Qualifikation überhaupt ausreicht, um die offenkundige wissenschaftliche Qualität der Götzschen Dissertation zu bewerten.

    Beispielhaft hingegen ist der Kommentar im dem die ruchlose Dreistigkeit zwei Stadträte der Linken ans Licht gebracht wurde, die es sich in ihrer Schamlosigkeit erdreisteten nicht in der allgemeinen Jubelgesang zur Verleihung der Runtingermedallie an DR. Karlheinz Götz einzustimmen. Ganz selbstverständlich wie konsequent wurde dabei den sowjetrussischen Querulanten die Eignung zur Ausübung des Stadtrats aberkannt.

    Sollte es sich bei dieser groben Verletzung „journalistischer“ Sorgfalt nicht um das Vergehen eines Praktikanten gehandelt haben, dem so etwas bei Erstbegehung eventuell nachzusehen ist, kann dies nur mit einer Strafversetzung zur Rundschau geahndet werden.

  • Fr.Streng

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    Die MZ spricht von einem „Zusatz“ in der „Berichterstattung im Fall Götz“, ohne zu sagen, was denn der Gegenstand des Berichts sein könnte. Lässt man die Gesetze der Logik walten, müsste es sich um eine Ergänzung zum (letzten) Verdienstkreuzjubelbericht „Eine große Ehre für Dr. Karlheinz Götz“ handeln.
    Doch halt, es geht hier nicht um Logik und seine Verbindungen zum CSU-Apparat sondern um die zur „UNIVERSITÄT DE OVIEDO“.

    Diese Meldung – verfasst im hyper-redaktionellen WIR – dürfte ein Unikum darstellen. Irgendwie hat sich dieses MZ-Über-Wir in die Sphäre des Enthüllungsjournalismus hineinprojiziert und glaubt nun sorgfältig(-er als die SZ und R-Dig.) recherchieren zu müssen. Muss man das nicht ohnehin und immerzu tun als Monopolzeitung?

    Laut MZ-Zusatz sei man noch unentschieden, ob der Relevanz und der zu wahrenden Persönlichkeitsrechte und ob man die Geschichte jetzt schon bringen könne. Hier ist ein gewisser Realitätsverlust zu konstatieren, wo doch die Causa Götz schon länderübergreifend eingeschlagen hat. Überall? – nein der MZ-Verlag blieb irgendwie verschont.

    Sorgfalt vor Tempo will die MZ nun walten lassen. Mit Herrn Götz sprechen. Der wird sich aber freuen. Endlich eine Instanz, der er sich mit seinen Herzensangelegenheiten anvertrauen kann.

    Sorgfalt vor Tempo, jetzt wird alles anderes, nachdem die SZ die R-Dig-Berichte zu Götz aufgriff.
    Als es um das Kritiker-Bashing nach der Verleihung der Runtinger- Medaille an Götz ging, lies die MZ Sorgfalt UND Tempo zeitgleich walten. Die Kritiker von Götz musste man damals unmittelbarst und sogfältigst abwatschen, da durfte kein Tag versäumt werden.

    Es gäbe noch einige Fragen, die die nun investigative MZ angehen könnte:
    Was trieb Karlheinz Götz bei Legionären Christi in Rom, die wg. sexuellen Missbrauchs von Seminarschülern und anderen Schutzbefohlenen aufgelöst wurden.

    Wie und mit wessen Hilfe erreichte die Götzsche Firma diese monopolartige Stellung?? Usw. usf.

  • blauäugig

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    Soso, Sorgfalt geht vor Tempo. Warum unterschlägt die MZ dann den Dr.-Titel und schreibt nur von „Herr Götz“?

  • Brigitte

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    K. G. engagiert sich u.a. im Bund Katholischer Unternehmer (lt.Wiki)
    Zusätzlich zu den 10 Geboten an die sich der normale Kathole halten muß, hat er noch einige mehr zu erfüllen.
    Die 10 Gebote für Unternehmer vom BKU
    http://www.bku.de/index.php?ka=6&ska=103

  • Rega

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    Charivari hat heute früh zum ersten Mal über den ehrenwerten Dr. Götz und die Uni Oviedo in den Nachrichten den Bürger informiert.

  • Veronika

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    @Rega: Was man nun nicht mehr unter dem Tisch halten kann, davon muss man berichten um es wenig später relativieren zu können. So erlebe ich seit Jahren aus der Ferne die sog. „etablierten Oberpfälzer Medien“. Wenn es Regensburg-Digital nicht geben würde, man müsste es erfinden.

    @Brigitte: Der BKU dient soweit ich weiss auch dazu, aus ganzen Regionen weltanschauungsfremde Unternehmen und deren Investitionen fernzuhalten. Man ist – nomen est omen – gerne konservativ katholisch unter sich. zumeist ohne Betriebsrat oder sonstige Mitbestimmung. Jesus hatte mit seinen 12 Aposteln ja auch keinen Betriebsrat ;-)

  • Stattamhofer

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    Das Wochenblatt hat in Affäre Götz geschafft, woran die MZ noch brütet: R-Digital zu verschweigen und die Causa Götz trotzdem eigennützig zu erwähnen. Dr. Christian Eckl: „Seit Kurzem wurde [sic] bekannt, dass Götz auf dubiose Weise einen Doktorgrad erwarb.“

    Allerding gelingt es auch dem WB nicht, die sachliche Nachrichtenlage ohne Verdrehungen und Selbstbespiegelung wiederzugeben. Eckl kann über die Causa Götz offenbar nur berichten, indem er sie mit einer Soße aus Selbstgefälligkeit („Götz, das Wochenblatt berichtete, unterhält etwa dubiose Beziehungen zu extremen Kirchenorganisationen wie die „Legionäre Christi“.“) und Linken-Bashing (Kurios, dumm, Eifer …) überzieht. Eckl hinsichtlich Götz: „Dennoch: Die Linken scheinen einen Blender enttarnt zu haben.“

    DIE LINKEN also. Vermutlich haben sie Regensburg-Digital gekauft. Das Geld kam wie immer in solchen Fällen aus Moskau, nein Cuba, oder weiß der Teufel woher …
    Herr Eckl decken und klären Sie uns bitte auf!

    http://www.wochenblatt.de//nachrichten/regensburg/regionales/Regensburgs-Linke-wollen-der-katholischen-Kirche-die-Kindergaerten-nehmen;art1172,224977

  • W.Müller

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    Verehrter erik, sie haben das System gut durchschaut, erlauben sie mir noch eine Ergänzung. Durch ihr beschriebenes System konnte die katholische Kirche 2000 Jahre an der Macht bleiben und seit Bismark jährlich Millionen kassieren (letzter Zeit ca. 4300€/Jahr gemäß Wissenschaftler K.Frerk). Sie kann jeden teueren Prozess auf Kosten der Steuerzahler,ohne eigenes Risiko, durch alle Instanzen führen, wie es Bischof Müller erfolglos gegen Schmidt-Salomon, Regensbug-Digital, Spiegel etc. getan hat um damit eine freie Meinungsäußerung der Bürger durch hohe Gerichtskosten und Abmahnkeule zu unterdrücken.(darum wurde auch schon versucht, die e-Mailadressen von Kommentar-verfassern der Regensburg-Digital zu stehlen, warum wohl?) Diese hohen Herren schieben sich wie von ihnen beschrieben die guten Posten gegenseitig zu mit dem Spruch: „manus manum lavat“-Eine Hand wäscht die andere).
    Die zu kurz gekommenen Gläubigen, deshalb auch Schafe genannt, werden getröstet : „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt“ und. „Die Letzten werden die Ersten sein“ etc. Leute die sich mit solchen Sprüchen abspeisen lassen, werden zurecht als Schafe bezeichnet, dem Wappentier der Katholischen Kirche.
    Sie werden als Stimmvieh gebraucht in unserer Demokratie ( Frau Merkel lässt jede politische Entscheidung deshalb vorher durch Stimmvorhersagen prüfen. Deshalb zahlt sie die 4000 Millionen jährlich weiter an die Kirchen, früher gabs noch die bischöflichen Hirtenbriefe für die Schafe) Das einzige Mittel, das wirklich hilft, ist aus dieser maffiösen Sekte auszutreten, um die Stimmanzahl und damit die Macht dieser undemokratischen Sekte zu verringern. Mit Aufdeckung der ungeheueren Missbräuche mit z.T. lebenslanger Schädigungen von Kindern durch Diener Gottes (Riekofen ist überall) haben selbst langjährig Gläubige endlich reagiert und sind aus dieser Kirche ausgetreten.(Die Austrittszahlen in Regensburg erfährt man nirgends)
    Die Austrittslawine rollt und ist nicht mehr zu stoppen, da sich auch der Parrernachwuchs verringert, weil die pädophilen Kandidaten Angst haben, beim Kindsmissbrauch erwischt zu werden.(Da hilft auch kein Dauerbeten mehr in Passau).
    Keine Angst mehr vorm Pfarrer, der Austritt erfolgt per Unterschrift in der Gemeinde.
    Missbrauch : Aktenzeichen dieses Gerichtsentscheids lautet:
    AZ: (263b Ds) 224 Js 3745/11 (228/11).
    Kinderfickersekte siehe: http://www.seite3.ch/Katholische+Kirche+Begriff+Kinderficker+Sekte+zulaessig+/529818/detail.html
    W.Müller

  • Veronika

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    @Zitta K.:

    Wenigstens heisst die bei der Metzelder-Stiftung für das Backoffice zuständige Dame auch gleich FILZ.
    http://www.metzelder-stiftung.de/stiftung/kuratorium
    Erleichtert obwohl sicher gar nicht vorgesehen bei Mitgliedschaft von EX-DR. KHG die Positionierung. Wer schreibt übrigens mal den Moraltheologen an, der ebenfalls im Stiftungsrat sitzt?

  • JUler

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    Da stimmt doch was hinten und vorne nicht! Gegenüber der MZ
    erzählt Dr. (sic!) Götz, dass er Professoren der Universität Oviedo
    kennen gelernt hätte, als er in den 70ern und 80ern für eine
    „Wirtschaftsgesellschaft“ in Madrid tätig war. Andererseits
    berichtet die MZ im selben Artikel, dass er bis 1980 als Lehrer
    tätig gewesen wäre. Diesen Umstand muss mir jetzt mal einer
    erklären.

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