Stadtbau-Geschäftsführer: Entscheidung vertagt! (Audio)

Wer wird neuer Geschäftsführer bei der Stadtbau GmbH? In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats gab es noch keine Entscheidung. Der sogenannte „beschließende Ausschuss“ konnte sich im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung offenbar auf keinen Bewerber einigen, der dem Gremium vorgeschlagen werden sollte. Nun wurde die Entscheidung vertagt. Fünf der insgesamt rund 50 Bewerber sind in die engere Wahl gekommen. Mit ihnen wurden am Wochenende Bewerbungsgespräche geführt. Unter ihnen: Bürgermeisterin Petra Betz (Mehr dazu). Dem „beschließenden Ausschuss“, der sich nun auf einen Bewerber bzw. eine Bewerberin einigen muss, gehören neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Hans Schaidinger, die Stadträte Helgit Kadlez (CSU) und Lothar Strehl (SPD) an. In der Vergangenheit hatte sich Oberbürgermeister Hans Schaidinger vehement gegen den Vorwurf der Mauschelei verwahrt. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Rahmen des Kommunalwahlkampfs hatte Schaidinger erklärt: „Seit zehn Jahren ist aus dem Stadtrat niemand in eine leitende Position einer städtischen Tochtergesellschaft gewechselt.“ Einen Auszug aus der Pressekonferenz hören Sie hier.

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Kommentare (3)

  • Frust

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    Schade für Frau Betz, die in ein unnötiges Spektakel verwickelt wurde. Nach dem GmbHG ist das für die Bestellung des Geschäftsführers maßgebende Organ die Gesellschafterversammlung. Soweit ich es mitbekommen habe, werden Gesellschafterbeschlüsse im Stadtrat beraten und dem Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung die Vollmacht erteilt. Wieso kommt es dann auf einen beschließenden Ausschuss an? Er mag vielleicht eine Entscheidung vorbereiten, kann eine Empfehlung aussprechen, mehr aber nicht. Welch ein Schauspiel! Die Stadtbau ist wieder einmal in den Schlagzeilen. Na bravo! Jeder Bewerber, der auf sich hält, muss in so einer Situation aufgeben. Will man das?

  • Frust2

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    Na ja, da gibt es andere Berichte über den Ablauf. Es ist nur recht komisch, wenn alle merken (sollen/wollen/müssen), dass eine Person finanziell unterzubringen ist. Ob das die Hohlmeier ist oder die Frau Deml oder sonst wer. Hat nicht der Norbert Hartl erklärt, dass den Posten nur die „am besten qualifizierte Persönlichkeit“ künftig einnehmen soll. Recht hat er. Ein Führerschein allein ist doch keine Qualifikation!

  • düsseldorf

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    Ein weiterer Vorschlag:Derzeit will unser OB ein Museum nach Regensburg holen. Wie wäre es mit Frau Betz als Direktorin? Dann wäre die Stadtbau frei für eine/n Fachmann/frau.

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