SOZIALES SCHAUFENSTER

Todessschüsse in Steinweg: Zwölf Kugeln trafen 24jährigen

Knapp zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf den 24jährigen Studenten Tennessee Eisenberg hat die Regensburger Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag das Obduktionsergebnis bekannt gegeben. Demnach wurde Eisenberg nicht, wie zunächst berichtet, von zehn, sondern von zwölf Schüssen getroffen. Der Student hatte am Vormittag des 30. April seinen Mitbewohner mit einem Messer bedroht. Der flüchtete und rief die Polizei. Insgesamt zehn Beamte waren schließlich vor Ort. Auch sie soll Eisenberg mit dem Messer bedroht haben. Dann fielen die tödlichen Schüsse. Drei Kugeln trafen die Beine, drei die Arme, drei den Oberkörper. Ein Schuss traf den 24jährigen ins Herz. Ein Sachverständiger habe bestätigt, dass der Student noch kurze Zeit handlungsfähig gewesen sein soll, so die Regensburger Staatsanwaltschaft. Der leitende Oberstaatsanwalt Günther Ruckdäschel geht von einer Notwehrsituation aus. Vater und Bruder des Getöteten wollen nun eine Nebenklage einreichen. Für Tennessee Eisenberg fand am Montag auf dem Friedhof am Dreifaltigkeitsberg eine Trauerfeier statt.
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Kommentare (84)

  • Norbert

    |

    *Ich stell mir jetzt mal bildlich vor, wie 10 Polizisten die Treppe raufrennen … *

    Man muß sich natürlich dazu bildlich vorstellen, warum die Polizisten die Treppe hoch gelaufen sind.

    Die Polizeibeamten wurden von einem Mitbewohner, den der Getötete gedroht hatte, ihn mit einem Messer abzustechen, zu Hilfe gerufen.

  • hans

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    Jeder Bürger in unserer Demokratie sollte ein großes Interesse daran haben, dass die Umstände welche zur Tötung von Tennessee Eisenberg führten, lückenlos aufgeklärt werden. Wenn sich die Befürworter der Polizei so sicher sind, dass die Polizisten hier nur ihre notwendige Arbeit getan haben, so werden besonders auch diese Personen eine lückenlose Aufklärung begrüßen. Jeder kann einen kleinen Beitrag in Form einer Spende leisten um diese Aufklärung tatsächlich zu ermöglichen. Informationen unter http://www.tennessee-eisenberg.de.

  • Bleibtreu

    |

    Ach was soll denn der Unfug. Der Herr Oberstaatsanwalt war doch an dem Geschehen nicht beteiligt.

    Mensch, Leute, ihr dürft nicht immer auf letzte Minute des Dramas abheben, sondern müßt auch die Vorgeschichte (Bedrohen mit abstechen und verfolgen des Mitbewohners, bedrohen der zu hIlfe gerufenen Polizeibeamten, Weigerung zum Weglegen der Waffe, bewaffneter Angriff auf die Polizeibeamten). Dann ist der Geschehensablauf auch plausibel und man braucht keine Verschwörunstheorien zu bemühen.

  • Hans

    |

    Jeder Bürger in unserer Demokratie muss ein sehr großes Interesse daran haben, dass die Umstände welche zur Tötung von Tennessee Eisenberg führten, lückenlos aufgeklärt werden. Wenn sich die Befürworter der Polizei so sicher sind, dass die Polizisten hier nur ihre notwendige Arbeit getan haben, so werden besonders auch diese Personen eine lückenlose Aufklärung begrüßen. Jeder kann einen kleinen Beitrag in Form einer Spende leisten um diese Aufklärung tatsächlich zu ermöglichen. Informationen unter http://www.tennessee-eisenberg.de.

  • Waldorf

    |

    Die für derartige Angelegenheiten zuständigen Stellen sind bereits mit der gewünschten Klärung befasst. Die erforderlichen Kosten werden von der Allgemeinheit getragen.

    Wofür sollen denn die eingesammelten Spenden verwendet werden ?

  • Sternenfee

    |

    Die Kosten für die Aufklärung werden nicht wie hier behauptet von der Allgemeinheit getragen; um einen Staatsanwalt Ruckdäschel dazu zu bringen, zuzugeben, was er eigentlich schon innerhalb weniger Stunden wissen mußte, nämlich daß nicht nur 4 x sondern wesentlich öfter geschossen wurde, (wenn er mit seinen Polizisten gesprochen hat, wußte er es)braucht es in unserem Rechtsstaat wohl einen Rechtsanwalt, der Fragen stellt. Warum bekommt ein Angehöriger erst 5 Stunden nach der Tat die Information über Freunde und nicht über die Polizei? Der Mitbewohner hat gewußt, daß es einen Bruder gab; wie lt. Medienbericht vorgestern zu hören war. 5 Stunden, in denen die Polizisten, den Staatsanwalt über die wirkliche Schußabgabe informieren konnten.
    Aber abgesehen davon, ist es erschreckend zu lesen, wie viele Menschen, versteckt hinter einem Psaeudonym, schreien recht so, gut geschossen. Schämt Ihr Euch nicht? Traut Ihr Euch das auch unter Eurem richtigen Namen? Für die Hinterbliebenen müssen diese Aussagen ein Schlag ins Gesicht sein. Mein Name ist Martha Müller aus Regensburg.

  • grace

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    nach ZDF (Lanz)gabs 3 Schüsse von hinten, u.a. in den Rücken.

    Notwehr?

  • Eichenstein

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    Ein wesrntlichen Gutachten im Falle Eisenberg fehhlt noch: das psychiatrische Gutachten der beiden Polizisten.

  • Schichtl

    |

    Ja aber sag mir doch einer ob das richtig ist, wenn eine Polizistin zusieht wie die Kollegen einen Menscher erschiessen und dann zu Protokoll gibt: das war ein „Zombie“. Man sollte doch meinen, dass man sich wenigstens entschuldigt, wo es nun schon passiert ist. Aber den Toten dann noch beleidigen und Mutter, Vater und Bruder dazu – nicht mit einem Wort sagen: es tut uns leid. Uns haben die Nerven verlassen. Tot schiessen und dann noch frech werden – ein Zombie. Wenn einer den Toten beleidigt, kann er die Tat nicht bedauert haben. –

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