SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 5. Mai 2009

gugau_arminSeit Montag macht die Nachricht in der Regensburger CSU die Runde: Bei der Neuwahl des Kreisvorstands am 16. Mai wird Franz Rieger nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Der Landtagsabgeordnete legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Nachfolger soll der 37jährige Armin Gugau werden. Gugau bestätigte am Dienstag entsprechende Gerüchte. „Ich bin der Wunschnachfolger von Herrn Rieger und habe auch im Kreisvorstand überwältigenden Zuspruch erhalten.“ Rieger werde ihn als Stellvertreter unterstützen. Bleibt nur noch die Wahl am 16. Mai zu überstehen. Hier scheinen die Zeichen weniger auf Versöhnung, denn auf Sturm zu stehen. CSU-Fraktionschef Christian Schlegl hat sich bereits darüber beschwert, dass der Termin nicht mit ihm abgestimmt worden sei. Er selbst hat offenbar an diesem Tag keine Zeit. Ebenso für Zündstoff sorgen dürfte die Tatsache, dass Riegers Wunschkandidat Gugau zu jenen vier CSU-Stadträten zählt, die nicht der Fraktion angehören. Gugau war im Verbund mit den Stadträten Hans Renter und Hans Melzl der Fraktion nicht beigetreten, nachdem JU-Chefin Martina Dräxlmaier die Aufnahme in die Fraktion verweigert worden war (mehr dazu). Eine Forderung ist damit bereits klar: „Einen Ausgleich zwischen den beiden Lagern kann es nur geben, wenn alle CSU-Stadträte der Fraktion angehören“, so Gugau. Es könne nicht sein, „dass sich eine Seite vor der anderen erniedrigt“. Im Gegenzug gebe es bereits länger das Angebot, Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Bürgermeister Gerhard Weber im Kreisvorstand kooptieren zu lassen. Darüber hinaus werde Rieger in den kommenden Tagen mehrere Gespräche mit Mitgliedern des „Schaidinger-Lagers“ führen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im künftigen Kreisvorstand abzuklopfen. Dabei befindet er sich in einer komfortablen Ausgangsposition: Wenigstens 70 der 120 Delegierten, die am 16. Mai den neuen Kreisvorstand wählen, stehen auf Seiten von Franz Rieger und dürften damit auch seinem Wunschkandidaten Armin Gugau die Stange halten. Eines macht Gugau im Gespräch mit regensburg-digital.de aber bereits im Vorfeld klar: „Für eine paritätische Besetzung des neuen Kreisvorstands mit Angehörigen beider Lager gibt es keine Mehrheit.“ anzeige1

Kündigungsgrund Verdacht!

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