SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 12. Mai 2009

Knapp zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen auf den 24jährigen Studenten Tennessee Eisenberg hat die Regensburger Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag das Obduktionsergebnis bekannt gegeben. Demnach wurde Eisenberg nicht, wie zunächst berichtet, von zehn, sondern von zwölf Schüssen getroffen. Der Student hatte am Vormittag des 30. April seinen Mitbewohner mit einem Messer bedroht. Der flüchtete und rief die Polizei. Insgesamt zehn Beamte waren schließlich vor Ort. Auch sie soll Eisenberg mit dem Messer bedroht haben. Dann fielen die tödlichen Schüsse. Drei Kugeln trafen die Beine, drei die Arme, drei den Oberkörper. Ein Schuss traf den 24jährigen ins Herz. Ein Sachverständiger habe bestätigt, dass der Student noch kurze Zeit handlungsfähig gewesen sein soll, so die Regensburger Staatsanwaltschaft. Der leitende Oberstaatsanwalt Günther Ruckdäschel geht von einer Notwehrsituation aus. Vater und Bruder des Getöteten wollen nun eine Nebenklage einreichen. Für Tennessee Eisenberg fand am Montag auf dem Friedhof am Dreifaltigkeitsberg eine Trauerfeier statt.

Studidemo am Mittwoch: Verkehr vor Demonstrationsfreiheit?

In einem „Protestcamp“ haben sich Mitglieder des „Regensburger Aktionszirkels gegen Studiengebühren“ seit einer Woche auf dem Campus niedergelassen. Tag und Nacht besetzen sie die zentral gelegene Wiese neben dem Uniteich. Ihre Forderung: Weg mit Studiengebühren. Dafür wollen sie am Mittwoch, ebenso wie die Studierenden, Schüler und Eltern in zehn anderen bayerischen Städten, auf die Straße […]

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