SOZIALES SCHAUFENSTER

Wunsch: Flüchtlinge besser integrieren

Asylbewerber sollen Angebote der Stadt kostenlos erhalten. Einen kleinen, aber deutlichen Wunschzettel hat das Regensburger Flüchtlingsforum (RFF) an den neu gewählten Stadtrat gerichtet. Städtische Einrichtungen sollen von den Asylbewerbern künftig ebenso kostenlos genutzt werden dürfen, wie der Stadtbus. Bis auf wenige Ausnahmen erhalten die in Bayern lebenden Flüchtlinge Essenspakete und lediglich 40 Euro „Taschengeld” im Monat. Arbeit erhalten sie nur, wenn es dafür nicht einen geeigneten deutschen oder EU-Staatsbürger gibt. Gelingt das, ist die Entlohnung sehr niedrig. Marion Puhle vom RFF: „Alle im Stadtrat vertretenen Parteien sollten sich mehr für Flüchtlinge einsetzen.” Darüber hinaus solle sich die Stadt für eine freie Wohnungswahl der Flüchtlinge einsetzen. Bislang leben sie in einer Sammelunterkunft. Schon zu Beginn des Wahlkampfes hatte das RFF kritisiert, dass die Belange der in Regensburg lebenden Flüchtlinge in keinem Wahlprogramm berücksichtigt wurden. Einzige Ausnahme: Die Linke.
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