Buchvorstellung im Rathaus: Kirche voller Fehl und Tadel

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„Er war geil! Schlimmer als es jedes Tier dieser Welt sein könnte. Ich sehe dieses schwitzende, eklige und grausame Monster noch immer vor mir. Ich fühlte mich wie in einem Käfig eingesperrt, keine Chance zu entkommen. Der Pfarrer bat mich zu sich, hielt mich fest, umklammerte mich und schmiegte sich schleimig an mich.“

Manchmal fällt es schwer, in dem Buch weiter zu lesen, das am kommenden Freitag im Alten Rathaus in Regensburg vorgestellt wird (Freitag, 16. September, 19.30 Uhr, Dollingersaal). In „(Ohne) Fehl und Tadel – Kirche, klerikale Täter und deren Opfer“ kommen ausschließlich Betroffene von sexuellem Missbrauch, deren Angehörige und Vertrauenspersonen zu Wort. Sie schildern intensiv und schonungslos, was ihnen widerfahren ist, welche Folgen das für sie und ihre Familien hatte, warum sie oft lange geschwiegen haben und gegen welche Widerstände innerhalb, aber auch außer der Kirche sie zu kämpfen hatten, als sie ihr Schweigen schließlich brachen.

Der Sozialpädagoge Johannes Heibel, Vorsitzender der international tätigen „Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V.“, hat die Fälle zusammengetragen und Anfang September in Buchform herausgebracht. „Die Kirche muss eigene schwere Verfehlungen uneingeschränkt öffentlich eingestehen und spürbare Konsequenzen einleiten“, appelliert Heibel. Er erkenne zwar an, dass man sich seit dem Jahr 2010 „etwas intensivere Gedanken“ darüber gemacht habe, wie man innerhalb der Kirche Übergriffe auf Kinder und Jugendliche verhindern könne, aber: „Die bisher eingeleiteten Reformen reichen bei Weitem nicht aus.“

Drei Fälle aus der Diözese Regensburg

Dass die erste Vorstellung des Buches in Regensburg stattfindet, kommt nicht von ungefähr: Drei darin geschilderte Fälle sind hier in der Diözese passiert und gerade der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ist dafür bekannt, dass er Kritik an seiner Person oder dem ihm umgebenden Führungspersonal scharf zurückweist und jedwede persönliche Verantwortung ablehnt. Dass dies die Opfer durchweg anders sehen, wird nicht nur er diesem Buch entnehmen können. Sehr detailliert und sehr persönlich schildern sie, wie die Kirche und ihr persönliches Umfeld mit ihnen umgegangen sind. Man erfährt, wie Gespräche zwischen Betroffenen und den Verantwortlichen im Ordinariat ablaufen. Es wird beschrieben, wie ein von der Kirche als Missbrauchsbeauftragter eingesetzter Psychologe den Opfern von einer Strafanzeige abrät und eine Religionslehrerin die Schilderungen eines missbrauchten Jungen als Einbildung abtut. Betroffene erzählen, wie sie von Gemeindemitgliedern geschnitten und zum Teil bedroht werden, nachdem sie an die Öffentlichkeit gingen. Auch das das Bistum ursprünglich versprochen Therapiekosten verweigerte, nachdem das Schweigen gebrochen wurde, ist ein Thema.

„Anstatt über das Erlebte zu sprechen und es zu verarbeiten, griff ich zu Alkohol und Drogen, um die Situation für mich erträglicher zu machen. (…) Auf Fremde, insbesondere auf Frauen, zuzugehen, fiel mir sehr schwer. Die Kirche fragte nicht einmal nach, ob es unserer Familie besser ging. Wir wurden einfach alleingelassen.“

Verschweigen, vertuschen, versetzen

Ob nun in Riekofen, wo der Pfarrer Peter K. 2008 wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilt wurde, Georgenberg, wo Pfarrer Franz K. 2003 wegen sexuellen Missbrauchs an zwölf Jungen ebenfalls drei Jahre ins Gefängnis musste oder Falkenberg, wo 2006 ein Priester wegen sexueller Nötigung 18 Monate auf Bewährung bekam: Stets hatte es zuvor schon solche Vorwürfe, zum Teil Verurteilungen gegeben, die bei den Kirchenoberen bekannt waren. Stets waren die Priester stillschweigend versetzt und erneut auf Kinder losgelassen worden.

Nach der Buchvorstellung wird am Donauufer eine Feuerinstallation stattfinden.

Die Motive der Verantwortlichen beschreibt eine Pfarrgemeinderätin in dem Buch so: „Um das Ansehen der Kirche nicht zu beschädigen, schrecken Geistliche vom Pfarrer bis hin zum Generalvikar (gemeint ist der frühere Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner, d. Red.) trotz besseren Wissens nicht vor der Verbreitung von Unwahrheiten zurück. Die Kirche hat anscheinend kein Interesse daran, strafrechtliche Tatbestände aufzuklären, anzuklagen und vor ein unvoreingenommenes weltliches Gericht zu bringen. (…) Sie vertuscht, gibt nur so viel zu wie unbedingt nötig, und das auch nur, wenn der Druck von außen durch Pfarrangehörige zu groß wird.“

„Der Kirche aktiv Paroli bieten“

Im Anschluss an die Buchvorstellung werden die Organisatoren am Donauufer eine Feuerinstallation mit dem Titel „Mut“ entzünden. Man kann das Spektakel auf Höhe der Historischen Wurschtkuchl beobachten. Dass auch den Verantwortlichen im bischöflichen Ordinariat ein Licht aufgeht, bleibt zumindest zu hoffen.

„Im Nachhinein bin ich sehr froh, den Weg in die Öffentlichkeit geschafft zu haben, weil ich dadurch gelernt habe, dieses Thema ganz anders zu betrachten. Anstatt in der passiven Opferrolle stecken zu bleiben, habe ich mich dafür entschieden, der Kirche aktiv Paroli zu bieten. (…) Ich wünsche jedem, der etwas Ähnliches erlebt hat, den Mut, aufzustehen und ‚Nein!‘ zusagen. Nein zu dieser Ungerechtigkeit – in der Hoffnung, dass sich in unserer Gesellschaft in Zukunft einiges ändern wird.“

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Kommentare (17)

  • Mathilde Vietze

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    Ich begrüße es, daß dieses Buch vorgestellt wird und habe extra einen anderen
    Termin abgesagt, um dabeisein zu können. Um der vielen untadeligen Pfarrer
    wegen muß hier die Spreu vom Weizen getrennt werden.
    Natürlich werden diejenigen, die in der Kirche das Sagen haben, nur wieder
    das Totschlagargument „kirdhenfeindlich“ auftischen. Das sollte man nicht
    zu ernst nehmen, denn denen fällt halt nichts anderes ein.

  • omei

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    “kirdhenfeindlich”

    Liebe Mathilde was willst Du uns damit sagen?

    Vielleicht wäre deine Teilnahme am anderen Termin für alle besser gewesen?

  • Mathilde Vietze

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    Lieber „omei“ wenn einer sich hinter einem solchen Pseudonym versteckt,
    entlarvt er sich doch selbst. Ich kann immer meinen vollen Namen nennen,
    denn ich stehe zu dem, was ich sage. Und – welchen Termin ich wahrnehme,
    möge „omei“ mir schon selbst überlassen.

  • Corelli

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    <>

    Das Glühen der Telefondrähte in der bischöflichen Rechtsabteilung wird das einzige Licht sein, das dem Ordinariat in dieser Angelegenheit aufgeht. Man darf gespannt sein, was sich die mit allen Weihwassern gewaschenen Mietmäuler des Gotteskriegers einfallen lassen, um diese Veranstaltung zu verhindern.

  • Luna Schneck

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    Auffällig gewordene Pfarrer werden auch jetzt noch versetzt. Die Opfer von Diözese, Gemeinemitgliedern und Hauptamtlichen teilweise bedroht und genötigt. Was haben denn solche Pfarrer und diese Menschen mit Christentum oder Caritas zu tun? Vielleicht gibts ja tatsächlich so etwas wie deren Rachegott. Dann werden sie sich alle in der Hölle treffen und dort vor sich hinschmoren.
    Aber die Christen gehen ja beichten, dann ist ihnen alles verziehen. Sie können wieder beginnen mit Hass, Ausgrenzung, Lügen und Niedertracht. Fröhlich bis zur nächsten Beichte. Denn der liebe Gott verzeiht ja alles, nur nicht die Wahrheit.
    Schöne Grüße von einer Ungläubigen.

  • W.Müller

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    Der 16.9.2011 ist ein ganz besonderer Tag für die Freiheit und für die katholische Kirche. Bis vor wenige Jahre konnte sie mit dem Index (Librorum) bestimmen, welche Bücher die Menschen lesen durften und welche nicht. Sie hatte rechtzeitig erkannt, welche ungeheuere Macht vom geschriebenen Wort ausgeht. Sie hat diese selbst jahrhunderte lang dazu benutzt um einfältige Menschen mit der Bibel, speziell aufbereitet für die Dummen ( nur mit Imprimatur gestattet) zu verängstigen und gefügig zu machen, um an ihr Geld zu kommen. Die Bibel inzwischen von berühmten Wissenschaftlern (R.Dawkins, Erzfeind von Bischof Müller, da unendlich schlauer als dieser) zerlegt in folgende Haupt-Bestandteile: rachsüchtig, gewalttätig, frauenfeindlich, und eifersüchtig.
    Dass ein solches Buch, das auch die Dümmsten verstehen können, da es hier um das Leben und Wohl ihrer Kinder geht, Feuer im erzböschöflichen Ordinariat ist klar. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die Vorstellung dieses Buches in der Diözese Regensburg nicht verhindert wird. Dem Bischof Müller kostet dies Jahre seines Lebens.
    Dass Leute wie im Beitrag ohmei (dümmstes Synonym) und sämtliche vom Glaubens-Wahn befallene Gotteskrieger dieses Buch mit allen Mitteln verhindern wollen ist klar.
    Kommen sie alle am 16.9, als Demonstation gegen Unterdrückung der Meinungsfreiheit durch die katholische Kirche.
    Danke fürs Lesen
    W.Müller ( wederverwandt oder verschwägert mit L.Müller)

  • W.Müller

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    Guten Tag Luna Schneck und Mathilde
    Sie haben das Spiel durchschaut, gratuliere ihnen. Bedenken sie, dass es überhaupt keinen Gott gibt, auch keinen Rachegott. (Wenn es einen gäbe, gäbe es sowieso nur den Rachegott wie in der Bibel beschriebeen, anders sind die Taten der kath. Kirche nicht erklärbar)
    Tausende Jahre andauernde Religsformen von Zeus, Thor Mithra etc sind verschwunden, genauso wird die katholische Kirche verschwinden, da die Leute immer schlauer werden durch Internet und verschiedenstartige Wissensvermittlung. Was jetzt noch passiert, sind die letzten Rückzugsgefechte.
    Weiter so, die Herde wird laufend kleiner gemäß Bischof Müller
    Ihr ungläubiger W.Müller

  • Luna Schneck

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    Hallo Hr. Müller, danke für den Aufruf. Ich würd´s halt den lieben Christen so wünschen ihrem Rachegott zu begegnen. Komischerweise sterben sich Christen oft sehr schwer und sie haben „höllische“ Angst vor dem Tod. Warum nur, kommen sie doch alle mit vollgefressenen Oblatenbäuchen ins Paradies ewig geläutert. Nach 10 Jahren Beziehung zu einem katholischen Pfarrer hier im Umkreis, hab ich täglich hinter die verlogenen Mauern geschaut. Über das Mobbing, die Lügen und Heuchelei in Kirchenkreisen, die Unterdrückung schwacher Charaktere, einen völlig kaputten Mann der angefangen hat zu prügeln, aber der liebe Herr Pfarrer ist, bis heute, ich bin die böse böse lasterhafte Frau. Man versucht nun mich täglich hier einzuschüchtern, man verfolgt mich, man hat mich angezeigt, ich werd aufs Übelste verleumdet, ich bekomme auch Drohbriefe von guten Christen. Hab bereits die 3. Telefonnummer. Würd meine Geschichte auch gerne aufschreiben. Ach übrigens, schwule Pfarrer versetzt man in Regensburg auch schon mal gerne in ein Frauenkloster (herrlich), darin erkennt man fast einen Hauch von Humor in der Regensburger Kirchenchefetage. Ich selbst bin vor 19 Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, 2 Wochen vor der Kommunion meines Sohnes, da sich etliche Dorfhausfrauen fast geprügelt hatten, wollte doch jede den Ablauf dieses blöden Festes auf ihre Art gestaltet. Da fragte ich mich endgültig nach Jahren solcher Geschichten, was hab ich eigentlich mit solchen Leuten zu tun?
    Übrigens bekam ich auch von einem Rechtsanwalt einen Drohbrief, ich dürfe nicht behaupten, dass der Pfarrer gewalttätig ist, laut Pfarrer habe die Diözese diesen beauftragt, die Diözeseleitung sagt es wäre alleine vom Pfarrer ausgegangen. Er fängt morgen in seiner neuen Pfarrei an, strafversetzt, als ein äusserst beliebter Mann. Hat noch ein rauschendes Fest hier gefeiert, von der MZ noch kommentiert, der beliebte Herr Pfarrer. Tatsächlich hat er die meisten Leute in seiner Gemeinde gehasst, hat ihnen ständig was vvorgespielt, ein Meister der Heuchelei und Verstellung.
    Bravo ihr Christen, die Kirche hat in Staatsangelegenheiten nichts zu tun, dafür sollte man kämpfen.
    Was kann man schon von Leuten verlangen, die sich eine Leiche an die Wand hängen und behaupten oder sogar glauben (wer weiß das schon) dadurch wurden sie erlöst. Diese Logik entzieht sich meinem (kleinen) Frauenverstand.
    Übrigens „heilige Mathilde“ Omei find ich Klasse.

  • W.Müller

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    Guten Tag verehrte Frau Luna Schneck
    Ihr Beitrag ist an Authentität nicht zu überbieten, da sie Alles selbst erlebt haben mit diesem heuchlerischen Priester, der ihr Leben weitgehend zerstört hat unter dem Schutz seiner Oberen..
    Schreiben Sie ihr Buch, Sie sind es vielen anderen Opfern schuldig. Am Besten gefallen hat mir ihr Ausdruck mit der Leiche am Kreuz. Die Kreuzigung war die übliche Bestrafung für die damaligen Terroristen, die sich um Jesus geschart hatten und in Heckenschützenmanier gegen den damaligen römischen Staat aus dem Hinterhalt gekämpft haben. Erlauben Sie ein Wort zu seinen Jüngern. Die vielgerühmten zwölf Apostel haben teilweise sehr aufschlussreiche Beinamen (Mt 16,17). Grundsätzlich galt die Region von Galiläa als Brutstätte für antirömische Revolutionäre. Die Aufständischen agierten unter verschiedenen Bezeichnungen. Überliefert sind u.a. die Ausdrücke Zeloten (griech. Eiferer) oder Sikarier (Dolchleute, von lat. Sica = Dolch). Am offensichtlichsten ist der Beiname des Simon, der als Zelot bezeichnet wird. Bei Judas ist die wahrscheinlichste Etymologie seines Beinamens ‘Iskariot’, dass er von ‘Sikarier’ abstammt. Auch Petrus scheint, bevor ihn die Christen zum Wächter des Himmelstores machten, eine bewegte Jugend gehabt zu haben. Sein Beiname ‘Bar Jona’ heißt aramäisch so viel wie ‘Vogelfreier’ und ist eine übliche Bezeichnung für Zeloten. Die Brüder Jakobus und Johannes werden ‘Boanerges’ (Donnersöhne) genannt, eine Bezeichnung, die in diesem Rahmen nicht für eine besonders friedfertige Einstellung spricht
    Petrus, der Fels auf dem Jesus seine Kirche gebaut hat, hat als Erster vor Angst geantwortet: ich kenne diesen Menschen nicht, als er nach Jesus befragt wurde.
    Zum Mythos Jungfrauengeburt füge ich fur Sie noch hinzu:
    Man muss unterscheiden zwischen der Historie und dem Mythos. Die Wahrscheinlichkeit liegt dabei wesentlich näher bei Celsus (178 n.Ch.), der darüber folgendes berichtet: „Seine Entstehung aus einer Jungfrau hat Jesus erdichtet. In Wahrheit stammt er aus einem jüdischen Dorf und von einem bäuerischen, armen, um Lohn spinnenden Weibe. Von ihrem Gatten, einem Zimmermann seiner Kunst nach, wurde sie aus dem Haus getrieben, nachdem sie als Ehebrecherin überwiesen worden war. (Dies überschneidet sich auch mit Matthäus 1.19) Vom Manne verstoßen und ehrlos herumirrend gebar sie dann in der Dunkelheit von einem gewissen (römischen) Soldaten Panthera her Jesus.“ (siehe auch Bericht Spiegel, der spricht lediglich von einem strammen römischen Legionär als Vater) Der Stall zu Bethlehem und die angebliche Volkszählung ist nachweislich falsch, wie Alles falsch ist an diesem Märchenbuch für damalige dumme Schaf und Ziegenhirten.
    Und seine älteren Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? Und seine Schwestern ? fragte der hochkarätige Kabarettist und ehemalige Ministrant Bruno Jonas aus Passau, war die Maria danach immer noch Jungfrau? Da holte der Passauer Bischof ganz schnell den Staatsanwalt. Zum Glück gehen auch die Uhren in Niederbayern nicht mehr so wie früher.
    Sie mögen selbst entscheiden zwischen Mythos, Historie und dem gesunden Menschenverstand, der beim Glauben offenbar immer zu kurz kommt. Welche Klimmzüge die katholische Kirche unternehmen musste um das Dogma der Jungfrauengeburt bis zur heutigen Zeit aufrecht zu erhalten, ist ausführlich dokumentiert. Sogar Kriege mit unzähligen Toten wurden wegen diesem unglaubwürdigen Dogma geführt. (Auch der berühmte Studienkollege von Ratzinger, Prof Küng und Ranke Heinemann glauben diesen Unsinn nicht und mussten ihren Lehrstuhl räumen.
    Die Jungfrauengeburt ist in den meisten Religionen schon viel früher beschrieben worden, der Jungfrauenwahn hat sich bei den Gläubigen monotheistischer Religionen vor Allem beim Islam bis heute ungebrochen erhalten. Dämlichen Menschen wird dabei eingeredet, sich Sprengstoffgürtel umzuschnallen, diese zu zünden um unverzüglich in den Himmel zu kommen und mit 72 Jungfrauen ohne Ende zu schnackseln. Die Christen müssen sich nur als Hobbymissionare beschwatzen lassen und in den Jemen gehen und sich dort für den Glauben abmurksen lassen, um dies zu erreichen ( aber ohne Jungfrauen). Die mordlustigen Kreuzritter fielen schon viel früher auf die gleichen Versprechungen herein.
    Noch heute pilgern unzählige kranke Schäflein zur Maria nach Lourdes in der Hoffnung gesund zu werden, dabei warten dort lediglich eine große Zahl von Taschendieben.
    Ich hoffe Sie in Ihrer verständlichen Wut auf die maffiöse Organisation und ihre Vertreter ein wenig unterstützt zu haben.
    Keine Gnade mehr für die Kinderficker und Verführer auch wenn sie Talar tragen.und bleiben sie weiterhin so tapfer wie bisher
    Danke für ihr mutiges Schreiben
    W.Müller

  • Veronika

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    Ich danke Herrn Heibel jetzt schon einmal für seine Bemühungen!!! Leider kann ich bei der Vorstellung nicht dabei sein, denke aber das diesem Buch noch weitere Bücher über die Diözese Regensburg und höchst frag-würdige Dinge folgen werden.
    Auch ich habe hier bereits einige deutlichere Hinweise erhalten, und diese entsprechend Journalisten weitergegeben. Wie „Luna Schneck“ richtig bemerkt, wird sich in dieser Diözese Regensburg (aber leider auch in anderen v.a. bayerischen Diözesen) nur dann überhaupt etwas ändern, wenn alle diese Dinge für Jede/n öffentlich lesbar niedergelegt sind.

  • Veronika

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    Frage zum Fall „Falkenberg“: Hiess der Priester mit Familiennamen K.? Bitte kurze Info, denn dazu gibt es dann noch mehr zu wissen und aufzuklären!

  • Veronika

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    An die Diskussionscommunity: Bitte wenn möglich klären: Von dem genannten Georgenberger Pfarrer F. K. soll „der Weg“ zu einem 2009 verstorbenen in der Region vorsitzenden Pfarrer führen, welcher aufgrund seiner Pfarrei in seinem Amt durchaus länger hatte über die Vorfälle in G. schweigen müssen. Es soll mit dem KMD zu tun haben, der vormals „Chef“ eines mittlerweile bedeutsamen Prälaten gewesen ist.

  • elisabeth harant

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    bin froh dass ich mein buch noch vertreiben darf. in diesem buch schreibe ich ausführlich auch über die gefühle der „mißbrauchten vaterseele“ von don giovanni (wilhelm johann treimer), dem vater eines von einem katholischen priester (p.k) der diözese regensburg missbrauchten sohnes, und den umgang damit. im nachhinein bedauere ich nicht intensiver und noch ausführlicher den missbrauch und die folgen geschildert zu haben. bin froh dass sich dafür immer mehr und so viele andere menschen finden.

  • Maurus

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    Liebe Veronika, der Priester aus Falkenberg hieß J.P. Er wurde in ein benachbartes Frauenkloster versetzt.
    Im Fall Georgenberg wurde Franz K. schon während seiner Haft zwangslaiisiert, lebt heute von Hartz 4, untherapiert und völlig unkontrolliert von seiten der Kirche
    (.. der hat unsere weiße Weste beschmutzt) in einer Sozialwohnung. Daneben sind eine Schule und ein Kindergarten. Soviel zur Verantwortung der Bistumsleitung. Punkt.

  • Veronika

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    @Maurus: Danke! Also dies mit Franz K. wusste ich bislang noch nicht! Deckt sich aber mit den Vorstellungen, die ich die letzten drei Jahre vom BO in Regensburg gewonnen habe. Aber das mit „weisser Weste beschmutzen“, wenn das so gesagt/ geschrieben wurde, ist in Bezug auf die sich derart Äussernden höchst bedenklich. Man sollte ja wirklich mal zeigen, dass die „weisse Weste“ gerade einmal den weissen Einsatz vom Priesterkragen umfasst. Mehr „weiss“ kann ich da in Regensburg NMgasse auch zur Zeit noch nicht erblicken.

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