SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 6. September 2011

Eine Stammzelltransplantation ist Regina Wiesers letzte Rettung. Im März 2010 diagnostizierten die Ärzte bei der 24jährigen Studentin Lymphdrüsenkrebs. Nach einer erfolglosen Chemotherapie bleibt ihr nur noch die Hoffnung, einen Stammzellspender mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen im Blut zu finden. Bislang war die Suche nach einem passenden Spender für die Studentin erfolglos. Die Hochschule Regensburg hat deshalb heute zu einer öffentlichen Typisierungsaktion aufgerufen. Um Regina Wiesner zu helfen, hat eine Initiativgruppe der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) diese Aktion für den 19. Oktober organisiert. Sie findet von 14 bis 18 Uhr an der Hochschule statt. Spenden können alle gesunden Menschen zwischen 18 und 55 Jahren. Bei der DKMS kann man sich auch online als Spender registrieren lassen. Das Wattestäbchen für den Abstrich kommt kostenlos per Post. Bei der Typisierung werden den Spendern fünf Milliliter Blut entnommen. Die DKMS speichert die im Labor gewonnenen Daten. Die Typisierung ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer eventuellen Stammzellspende. Sollte man als Spender für Regina Wieser oder einen anderen Patienten in Frage kommen, folgen weitere Untersuchungen. Bei der Spende selbst werden die Stammzellen in den meisten Fällen ambulant aus dem Blut entnommen, in seltenen Fällen erfolgt eine Punktion des Beckenkamms unter Vollnarkose. Da die Registrierung und Typisierung eines Spenders 50 Euro kostet, sind die HS.R und die DKMS auf Geldspenden angewiesen, um die Typisierung überhaupt realisieren zu können (Spendenkonto: Kreissparkasse Tübingen, Konto 2101244, BLZ 641 500 20). Die Organisatoren sind für jeden Euro dankbar. Regina Wieser hofft inständig, einen für sie passenden Spender zu finden.

Tabula rasa an der Badstraße

Das Donauufer entlang der Badstraße wird bald um einiges kahler aussehen. Weil die Ufermauer gesichert werden muss, werden jetzt auf einer Länge von 350 Metern Bäume und Büsche abgeholzt. Bereits am 26. August war die Badstraße halbseitig gesperrt worden, ebenso der Fußweg entlang des Donauufers. Untersuchungen hätten ergeben, dass die fast 170 Jahre alte Mauer […]

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