Briefe aus der Wagenburg

Diözese an Missbrauchsopfer: Wir bedauern, aber Sie lügen!

UPDATE am 25.02.12: Mittlerweile liegen uns weitere Schreiben der Diözese an Missbrauchsopfer vor. Sie haben alle denselben Wortlaut. Wir haben mehrere Anfragen an die Diözese und die Deutsche Bischofskonferenz gestellt. UPDATE ENDE

„Perfides Nachtreten.“ So nennt die Therapeutin eines Opfers von sexueller Gewalt ein Schreiben der Diözese Regensburg. In wohlgesetzten Worten wird der heute 63jährige Mann darin zum Lügner abgestempelt. Wenn er die Gründe wissen wolle, könne er sich ja an den Anwalt des Bistums wenden, schreibt ihm Generalvikar Michael Fuchs. Wir veröffentlichen den Brief im Original.

Die Missbrauchsbeauftragte Birgit Böhm: Für Udo Kaiser eine einzige Enttäuschung. Fotto: Archiv

Die Therapeutin von Udo Kaiser war entsetzt. Als „perfides Nachtreten“ bezeichnet sie ein Schreiben des Bistums Regensburg an den 63jährigen Tenor und Schauspieler. „Ich werde zum Lügner abgestempelt“, sagt uns Kaiser am Telefon über das Schreiben, das er vier Tage vor Heiligabend bekommen hat und das ihn für einige Wochen in eine tiefe Depression gestürzt hat. „Das hat mich völlig zurückgeworfen. Ich habe mich wieder gefühlt wie der kleine Junge von damals.“

Das „alltägliche Grauen“

Damals – das war 1956. Als Kind wurde Kaiser an der Vorschule und später am Gymnasium der Regensburger Domspatzen verprügelt, sadistisch misshandelt und sexuell missbraucht. In vielen Gesprächen mit der Missbrauchsbeauftragten Birgit Böhm und Briefen an das Bistum hat er dieses „alltägliche Grauen“ detailliert geschildert. Er erzählte, wie er mit Händen, Fäusten und Füßen grün und blau geschlagen wurde. Wie er sich vor einem Präfekten nackt ausziehen musste, der ihn dann mit den Rohrstock schlug und sich gleichzeitig an ihm befriedigte. Wie er das alles über Jahre in Therapien aufgearbeitet hat.

Werbung

Doch Kaiser ging nicht nur zum Bistum. Als die Verantwortlichen ihn dort immer wieder vertrösteten, sich nicht mehr meldeten und keinen Bericht zu den Gewalttaten vorlegten, wandte er sich Ende 2010 an die Öffentlichkeit und erzählte – ebenso wie einige wenige andere – seine Geschichte (unter anderem auch bei regensburg-digital).

Bischofskonferenz versprach unkomplizierte Lösung

Als im März 2011 die deutsche Bischofskonferenz mit einem Entschädigungsangebot für die Missbrauchsopfer auf den Plan trat und eine unkomplizierte Lösung versprach, stellte auch Kaiser einen Antrag, füllte einen zwölfseitigen Fragebogen aus und gab eine eidesstattliche Versicherung zu seinen Schilderungen ab. Kaiser: „Es ging mir nicht um die 5.000 Euro. Das Geld hätte ich gespendet. Es ging mir darum, dass das Bistum anerkennt, was mit mir gemacht wurde.“

„Anträge auf Entschädigung bei der katholischen Kirche können Personen stellen, die geltend machen, als Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Bereich geworden zu sein. Die Richtigkeit der Angaben ist schriftlich an Eides statt zu erklären, weitergehende Belege oder Beweise werden nicht verlangt.“

Bischof Stephan Ackermann zur Entschädigungsregelung (März 2011)

Am 20. Dezember hat ihm Generalvikar Michael Fuchs geantwortet. Die Hoffnung Kaisers hat sich nicht erfüllt. Und das keine eineinhalb Seiten lange Schreiben ist vor dem Hintergrund der versprochenen unkomplizierten Entschädigungslösung ein Hohn.

Das Schreiben ist eine Verhöhnung

„Perfides Nachtreten.“ Das Schreiben des Bistums an Udo Kaiser liest sich wie ein individualisierter Standardbrief.


Da stehen viele Sätze, in denen viel von Betroffenheit, von Bedauern und von Leid die Rede ist. Ganz allgemein gesprochen, nicht mit Bezug auf Kaiser, bei dem man sich allerdings bedankt, dass er „so viel Geduld beim Warten auf unsere Antwort“ bewiesen habe.

Für ihn persönlich gibt es nur einige wenige Sätze:

„Wir konnten (…) Ihre Aussagen zur Frage eines sexuellen Missbrauchs nicht nachvollziehen. Eine Leistung in Anerkennung von erlittenem Leid erscheint vor diesem Hintergrund nicht gerechtfertigt.“

Falls Kaiser etwas zu den Gründen für diese Entscheidung erfahren wolle, könne er sich unter dem Stichwort „Anerkennung“ an den Rechtsanwalt der Diözese wenden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren, rät Fuchs.

„Die Quittung dafür, dass ich den Mund aufgemacht habe.“

Kaiser wird das nicht mehr tun. „Ich habe eben die Quittung dafür bekommen, dass ich es gewagt habe, öffentlich den Mund aufzumachen.“ Als wir mit Kaiser telefonieren, kommt er gerade nachhause. „Ich habe mich endlich von dieser Steuergemeinschaft befreit und bin nach 63 Jahren aus der Kirche ausgetreten.“ Seinen Gang an die Öffentlichkeit bereut er nicht. „Auch wenn mich dieser Brief erst einmal fertig gemacht hat – ich bin mit mir selbst im Reinen. Ob das die Verantwortlichen der Diözese Regensburg von sich behaupten können, wage ich zu bezweifeln.“

„Perfide fertig gemacht“

Wir veröffentlichen das Schreiben an Udo Kaiser mit seiner Zustimmung komplett. Er selbst will sich nun noch an den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz wenden. „Nicht, weil ich mir davon noch irgendetwas erhoffe, aber weil ich will, dass alle erfahren, mit welcher Perfidie der Regensburger Bischof Missbrauchsopfer fertig machen will.“

Bis heute hat das Bistum Regensburg keinen Bericht zu Gewalt und Missbrauch in ihren Einrichtungen vorgelegt. Hier versucht man, die Sache auszusitzen. Auf Kosten der Opfer.

Regensburg Digital zahl ich!

Werden Sie Mitglied!


Bezahlen Sie via PayPal!

65 Kommentare

  1. Das Problem ist, das nicht nur die Kirchendiener (in diesem Fällen die christlichen) sich gegenüber uns Opfern so verhält. Nein auch Ihre Anhänger. Ihre Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber uns Opfern verhelfen diesen Kirchendienern uns erst so zu behandeln. Wir sind für weit über 90% dieser Christen doch nur Nestbeschmutzer. Und weil das ja alles so lange her ist, sollten wir doch endlich Ruhe geben und damit lernen zu leben. Und die Sache doch endlich vergessen. Solange sich die Christen und auch Nichtchristen sich gegenüber uns Opfern von jahrelanger Folter, jahrelanger brutalen sadistischen Verbrechen, jahrelanger brutalen Vergewaltigungen verhalten werden die Kirchendiener Ihre Einstellung nicht ändern. Die Hauptschuld das wir niemals Gerechtigkeit erfahren können und die Kirchen nie deswegen zivilrechtlich und strafrechtlich dafür zur Verantwortung gezogen werden können, liegt an der Ignoranz und Gleichgültig unserer Mitmenschen. Denen ist es egal. Die waren der Folter, den Demütigungen den Vergewaltigungen ja nicht ausgesetzt. Also warum sollte sie das etwa angehen und sich mit diesem Thema beschäftigen. Für Stuttgart21 kommen Zehntausende. Aber bei einer Demonstration für ehemalige Opfer von Folter und Vergewaltigen durch Staat und Kirche bekommt man noch nicht mal 50 zusammen. Die einzigen die dafür auf die Strasse gehen sind wir Opfer selber. Und sollte hier jemand das Gegenteil behaupten. Sorry ich selber erlebe die Ignoranz und Gleichgültigkeit seit über 3 Jahren. Bis Anfang 2010 waren wir sowieso nur Lügner und Märchenerzähler. Ja man zeigt Betroffenheit. Aber uns durch ihrem Stimmen zum Kampf für unsere Entschädigung helfen zu wollen ist nicht drin “Dafür” haben wir keine Zeit. Klar man zeigt Betroffenheit und Bestürzung. Mehr ist aber nicht drin. In diesem Brief von der Diözese lese ich die gleichen Worte wie die allgemeine Gemeinschaft hier in Deutschland. Die häufigsten Sätze lauten dann. Das ist ja schon so lange her. Was kann man da jetzt noch machen. Und könnt Ihr das überhaupt beweisen. Denn die meisten und das sind immer noch die große Mehrheit glauben uns immer noch nicht. Und viele von denen sind auch noch der Meinung, das wir es sowieso nicht anders verdient hätten. Es war ja damals allgemein so üblich. Klar eine Vergewaltigung scheint wohl eine gerechte Strafe gewesen zu sein und allgemein so üblich. Auch Folter und sadistische Verbrechen waren damals auch üblich und noch immer für viele heute noch als eine gerechte Strafe angesehen zu werden.
    Nach diesem Kommentar werden viele wieder aufschreien. Aber ich spreche nur das an was wir Opfer erleben, wenn wir mal den Mut aufbringen anderen über unsere Hölle zu schildern der wir über Jahre – in meinem Fall fast 8 Jahre – ausgesetzt waren. Und immer noch der Hölle der Erinnerung und der Albträume bis zu unserem Tod ausgesetzt sind. Für uns gibt es keine Verjährung. Nur die Täterorganisation der beiden großen Kirchen.

    Und eins finde ich auch immer wieder abscheulich. Wenn man uns vorwirft, das es uns nur um Geld geht. Sorry aber wer weigert sich strikt unsere Therapien und Behandlungen zu bezahlen und Entschädigungen die wir dadurch erlitten haben. Geht es denen dann nicht ums Geld? Die evangelische Kirche hat sogar behauptet, dass sie fast pleite ist und deswegen nicht in der Lage ist Entschädigungen und Behandlungen zu bezahlen. Aber beide großen Kirchen haben kein Problem etwa 15 Milliarden Euro pro Jahr an Steuergeldern, Subventionen von kirchlichen Einrichtungen (Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten usw.), Subventionen zum Erhalt von Klöstern und Kirchen, Gehälter von Pfarrer und Bischöfen, Unterstützung zum Erhalt von kirchlichen Denkmälern zu kassieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Erich Scheuch
    der im ehemaligen Kinderheim Köln Sülz fast 8 Jahre im Namen Gottes brutalster Folter ausgeliefert war. Und trotz Wissen des Kölner Jugendamtes, des gesetzlichen Vormund (Sozialdienst katholischer Männer/Frauen) und der Kölner Vormundschaft die Folter nicht unterbunden haben.
    PS. : Googelt mal nach den Paragraphen 1631, 1622 und dem elterlichen Züchtigungsgesetz. Das werden einigen die Augen aufgehen. Das es per Gesetz überhaupt Prügelstrafen nie erlaubt waren. Und wer überhaupt berechtigt war zu schlagen. Wenn überhaupt nur die Eltern. Und erst ab 1956 auf Grund der Gleichberechtigung auch die Mutter das Recht auf das elterliche Züchtigungsrecht hatte. Davor durfte sie es auch nicht anwenden. Jeder Lehrer und andere die keine Vater und Mutter des Kindes war durfte nach dem Gesetz ein Kind schlagen. Noch nicht mal einen Klaps auf den Hintern oder eine Ohrfeige war erlaubt. Und wenn er es doch gemacht hat, hat er sich einer kriminellen Handlung strafbar gemacht. Man kann alles so leicht über das Internet heraus finden. Aber niemand macht sich mal die Mühe ob es der Wahrheit entspricht, dass Prügelstrafe überhaupt erlaubt war. Es ist einer der größten Lüge von der gottesfürchtigen Kindesschläger und Kindesvergewaltiger. Und nur um Ihre menschenrechtverletzenden Verbrechen im Nachhinein zu legalisieren.

  2. Pingback: Bischof Rudolf und sein fragwürdiger Berater | Regensburg Digital

  3. Ich habe bis heute geschwiegen.

    Jetzt nicht mehr.!!!

    Wir können Herrn Kaiser nur helfen wenn Wir Missbrauchsopfer zusammenhalten damit wir nicht als Lügner hingestellt werden.
    Das ist der einzige Grund warum ich mich jetzt melde und das in aller Öffentlichkeit, auch wenn es bei mir ein Heim im
    Münsterland war.

  4. Pingback: Heute im BR: „Im Zweifel gegen die Opfer?“ | Regensburg Digital

  5. Pingback: „Im Zweifel gegen die Opfer?“ | Regensburg Digital

  6. Niemand kann von dieser Sektenführung irgendetwas erwarten.
    stellt euch nur mal vor, 2000jahre habt ihr den Dummköpfen(gläubige oder nicht) weisgemacht das es dort oben jemanden gibt.
    ihr habt euch eine einträgliche Art des Einkommens geschaffen (ablass – Kirchensteuer)
    ihr bringt Menschen dazu für euch im Zölibat zu leben und andere ehrenamtlich für euch zu arbeiten.
    ihr bringt Mütter dazu euch ihre Kinder zu bringen, mit denen ihr so ziemlich alles machen könnt.
    ihr bringt die Menschen dazu dies alles weiterhin zu tun, obwohl mittlerweile der ganzen Welt bekannt ist was ihr mit diesen Kindern so alles macht.
    ihr bringt einen Staat (Deutschland) dazu für euch die Kirchensteuer einzuziehen, auch wenn eigentlich niemand diese Steuer bezahlen will.
    ihr bringt diesen Staat dazu Feiertage zu erlassen. Gesetze zu ändern und den Sekten die all diese Grausamkeiten auch heute noch tun eigene Gesetze zu schaffen.

    GLAUBT ODER HOFFT IHR WIRKLICH DAS DIESE SEKTENFÜHRER (nichts anderes sind sie) SICH FÜR IRGENDETWAS SCHÄHMEN?

    ES WIRD NUR EINS WIRKLICH HELFEN:
    ABSCHAFUNG DER ZUGELASSENEN KIRCHEN (wer glauben will soll selbst bestimmen an was und dafür zahlen)
    ABSCHAFUNG DER KIRCHENGESETZE (in einem selbstständigen Staat kann es nicht sein das eine Sekte über dem Gesetz steht)
    ABSCHAFUNG DER KIRCHENSTEUER (siehe zugelassene Kirchen)
    ABSCHAFUNG JEDWEDER FINANZIELLER UNTERSTÜTZUNG ZUM ERHALT DER SEKTENGEBÄUDE (wenn sie doch soo viele Gläubige haben dann sollen die dafür aufkommen und nicht der Steuerzahler)
    ABSCHAFUNG DER VERJÄHRUNGSZEIT EGAL FÜR WELCHEN ART VON ÜBERGRIFF- KÖRPERLICHER – SEELISCHE ODER PHYSISCHER GEWALT. FÜR ETWAIGE ÜBERGRIFFE SOLLTEN DIE VERMÖGEN DER GESAMMTEN SEKTENBRUDERSCHAFT EINGEZOGEN UND DIE GESCHÄDIGTEN DAVON ENTSCHÄDIGT WERDEN.

    Einige werden jetzt aufschreien—Übertreibung und Dummheit…usw., doch denkt mal einen Moment nach………………………wenn auch nur eine/r unter euch das durchgemacht hat und heute sieht wie es auch jetzt noch genauso wie damals einfach weitergeht und NIEMAND sieht das LEID die Ohnmacht die ANGST das VERSAGEN die ALPTRÄUME die wir jeden Tag durchmachen. Ich kann nicht einfach so VERGESSEN, ich habe durch das ERLEBTE nie eine CHANCE gehabt auf ein sogenanntes normales Leben. Ich erwarte eine sehr hohe Finanzielle Entschädigung für jedes einzelne Opfer, von ANFANG bis heute. Nur so sehe ich für uns eine Chance wenigstens den Rest unseres Lebens so zu verbringen wie WIR es brauchen.
    ICH STERBE SEID DIESER ZEIT
    JEDEN VERDAMMTEN TAG
    UND “DIE LEBEN WEITER IN PROTZ UND HERRLICHKEIT UNTER DEM SCHUTZ DER POLITIK

  7. Pingback: Am Tagungsort der Bischofskonferenz: Missbrauchsopfer in Serie abgelehnt | Regensburg Digital

  8. @katholisch:
    Also ich denke hier bis vor kurzer Zeit wirklich den Bischof von Regensburg nahezu in Schutz genommen zu haben. Immer dachte ich – sowohl bzgl. der Laienstreitigkeiten, als auch sonst – dass er nur die sog. “falschen Berater” hatte, also selbst nicht wusste, was hier läuft. Nun habe ich einerseits festgestellt, dass er seit langer Zeit in der Präfektur der Glaubenskongregation tätig ist, also bestimmte Schriftstücke und Vorgänge, die aus seiner Diözese dorthin gelangt sind, seit mindestens 2007 hinreichend zur Kenntnis nehmen konnte. Er hat nichts getan, obwohl hier manche Sachen regelrecht “zum Himmel st.ncken”. Nun haben wir seit 2010 mit dem Aufdecken der Missbrauchsfälle, bei denen sich nur die Jesuiten in Berlin einigermassen einsichtig verhalten haben, dasselbe Spiel gegenüber den Missbrauchsopfern!

    “Nennen Sie mir eine objektive Unverschämtheit an dem Schreiben des Bistums oder irgendein “Nachtreten” oder ein “Verarschen des vermeintlichen Opfers”!

    Die “Unverschämtheit” liegt im Gebärden der Diözese Regensburg, ja der Kath. Kirche Deutschlands! Wer gibt hier denn vor, verständnisvoll, barmherzig … zu sein, kann und will aber nicht akzeptieren, dass diese Opfer über Jahrzehnte als “Lügner” etc. hingestellt wurden?
    Nee, bei allem Verständnis für die “Organisation Kath. Kirche”, die hier alles tun muss, um irgendwie unbeschadet wieder raus zu kommen. So geht es wirklich nicht, und das Formular der DBK, das die Opfer ausfüllen mussten, “schreit zum Himmel”, weil hier die Opfer meiner Meinung vorab gleich einmal jedwede Entschädigungsleistung als freiwillige Leistung anerkennen sollen. Wo sind wir denn in der Bundesrepublik Deutschland? Haben hier Mitverantwortliche das Recht Entschädigungsverpflichtungen und Schadensersatzansprüche als “milde Gaben” zu bezeichnen?
    Mein gut gemeinter Rat: Ein Schreiben direkt in den Vatikan – Adressen gibt es hier: http://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/offizialat/ehe-verf/3faq/pap-ger.html
    - ist egal welche Stelle Ihr/ man wählt, und dann – sollte dort die Vielzahl der eingehenden Schreiben nicht “erhört” werden – an die Öffentlichkeit, am besten die englische, französische, oder die Schweizer Medien.

  9. katholisch: “Diesen Bericht, in dem die Überschrift schon eine Interpretation und Bewertung ist, empfinde ich tatsächlich als Hetze gegen die Kirche.”

    Ja von mir aus, wenn sie nichts Besseres und Wichtigeres zu tun haben.
    Ist ja wieder groß in Mode gekommen, bei religiösen Fundis aller Sorten Wahrheit als Hetze zu empfinden.

    Wenn Sie Serienbriefe an die Opfer – wobei dann ziemlich wahrscheinlich rein gar nichts “überprüft” wurde – nicht als Verarschung empfinden, sondern den Bericht darüber als “Hetze” – Ihr Bier, Ihr reines Privatvergnügen – dummerweise noch in diesem Lande.

    Wenn Sie jetzt nur nicht in die Hölle kommen, ob Ihrer grenzenlosen Verachtung und Herabsetzung der Opfer, und dem Leid, das denen jede einzelne solcher Aussagen immer wieder zufügt – aber da träfen Sie ja immerhin all Ihre ach wie guten Hirten wieder………….

    Wirklich schade, dass ich nicht an Gerechtigkeit im Jenseits glaube – aber Sie doch, oder nicht?!

  10. “Damit Sie erfahren können, wie wir zu diesem Ergebnis gekommen sind, bieten wir Ihnen an, zu uns nach Regensburg zu kommen…….”

    Das Opfer hat also sein Maul zu halten, darf nur der “Obrigkeit” zuhören, hat sich zu fügen! – Widerspruch ausgeschlossen! :-(((((((((((((((((

    Dabei ist die Beweislage – nach meinem Dafürhalten – anhand von Dokumenten eindeutig:
    1. die Zeit des Opfers in Regensburg
    2. die langjährigen Therapien danach……

    Zwar ist der Ausdruck “Kinderfickersekte” in meinen Augen ziemlich krass, und es erstaunt mich, dass das Gericht in Berlin ihn nicht als Verleumdung ansieht. – Noch krasser ist aber die Weigerung der Schuldanerkennung von Seiten der Katholischen Kirche! Und damit werden die Opfer ein weiteres Mal bestraft und dazu als Lügner hingestellt. – Pfui!

  11. @katholisch

    Wie oft soll der Mann noch vorsprechen?
    Wie respektvoll ist ein Serienbrief?
    Warum schreibt man die Gründe nicht in den Brief?

    Und Jammern Sie nicht ständig über Hetze gegen die katholische Kirche. Bischof Müller trampelt auf den Opfern herum nicht umgekehrt.

  12. @Dubh:

    Ja, Sie haben natürlich mit einigen ihrer Äußerungen Recht! Sie haben aber eben auch den Fehler begangen “Schwarz-Weiß” zu malen und eben nicht in Betracht zu ziehen, dass es alles auch ganz anders sein kann, als es uns hier darstellt.

    Bezgl. Trittbrettfahrer unterstellen Sie mir:

    “Meine Güte, so blöde wie Sie und die RKK alle Leute halten, sind nun mal leider, leider nicht alle………………”: Das habe ich nie gesagt und genau das ist das Problem! Ich plediere für einen gerechten, ergebnisoffenen Prozess und der ist m.E. bisher erfüllt. Ich behaupte weder das eine noch das andere.

    Warum ist es falsch oder in irgendeiner Art und Weise schlecht den Mann vorsprechen zu lassen?! Wie kann man einen Menschen ernster nehmen, als ihm zu zu hören und die Sache genau zu prüfen?

    Wieso soll das Bistum Gründe in dem Brief erläutern? Das würde ich als “abwimmeln” und “unverschämt” bewerten, da der Mann keinen Gelegenheit zur Stellungnahme hätte. Das würde bedeuten, die Sache ist entschieden. Es ist hier von Zweifeln die Rede und einem Gesprächsangebot nicht von einer endgültigen Entscheidung.

    Diesen Bericht, in dem die Überschrift schon eine Interpretation und Bewertung ist, empfinde ich tatsächlich als Hetze gegen die Kirche.
    @Mathilde Vietze “Ich kann den von der Amtskirche verarschten Opfern nur
    empfehlen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Da werden
    die “Unschuldslämmer” zwar wieder von “kirchenfeindlicher
    Hetze” reden, aber das nimmt ihnen eh keiner mehr ab.”

    Nennen Sie mir eine objektive Unverschämtheit an dem Schreiben des Bistums oder irgendein “Nachtreten” oder ein “Verarschen des vermeintlichen Opfers”!

  13. verehrte Regensbg-Digital. – Herr Aigner.
    Einesteils bewundere ich ihre Geduld bei den Beiträgen, andererseits zeigen auch die von ihnen aufgegriffenen “heissen Themen” ( von den alteingesessenen Zeitungen bisher wohlweislich gemieden, da sie nicht das Missfallen der Katholischen Kirche erregen wollten und die Chefredakteure weder zu lange im Fegefeuer oder gar in der Hölle wie ihnen von höchster Stelle vorausgesagt, schmoren wollen) Wie sehr diese Themen von einer breiten Öffentlichkeit erwartetet werden und welche massiven Zustimmung sie erhalten (mehr als 90% der Beiträge sind positiv), spricht aus der großen Anzahl der Beiträge.
    Die meisten hiesigen Presse-Berichterstattungen über die Missbrauchsfälle beginnen meistens mit großen Ankündigungen wie ” Alles muss auf den Tisch” über Vorgänge, die weitgehend bekannt sind. Im Laufe der Artikel werden die Vorfälle zunehmend relativiert ( Pfarrer sind auch nur sündige Menschen etc.) und praktisch nie wird eine wirklich kritische Meinung zu den ungeheueren Schweinereien und deren ständigen Vertuschungen geäußert.
    Deshalb diese breite Zustimmung zu ihren offenen und kritischen Veröffentlichungen, die ihnen zwar wie den Spiegel und der Süddeutsche Zeitung den Titel einer katholisch-feindlichen Zeitung eingetragen hat und den angeblichen Missbrauch der Pressefreiheit, die nur zu gerne wieder abgeschafft würde.
    Dass sie unsachliche persönlich beleidigende Beiträge gelöscht haben, ist im Hinblick auf des ernste Thema dieses Vorfalles verständlich. ( einer ist sogar in Michl Friedmann-Manier aufgetreten, leider habe ich nicht wie damals Sarrazin bei Friedmann mit A…ch reagiert)
    Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sie diese kritische Zeitung in Regensburg über längere Zeit erfolgreich veröffentlichen können.
    freundlichst
    W.Müller

  14. „Es ist meine Hoffnung, dass die ernsthaften Anstrengungen der Kirche, sich dieser Wirklichkeit zu stellen, der Gesellschaft insgesamt hilft, Fälle sexuellen Missbrauchs in ihrem wahren Ausmaß und ihren verheerenden Folgen zu erkennen.“
    Papst Benedikt XVI.

    Quelle: „Kathpress“ am 26.11.2011

    Der Papst empfielt damit das Vorgehen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch als Vorbild für die gesamte Gesellschaft.

    “Noch am 18.5.2001 stellte er in einem feierlichen Rundschreiben an alle Bischöfe der Welt die Missbrauchsfälle unter das„päpstliche Geheimnis“, bei dessen Verletzung man sich schwere Kirchenstrafen zuziehen kann. Weder Täter noch Opfer noch Mitwisser klerikaler Verbrecher durften ihr Wissen kundtun. Nur der Vatikan durfte davon erfahren.”

    Quelle:

    http://www.kanzlei-sailer.de/papst-und-sexuelle-gewalt-gegen-jugendliche-291111.pdf

    Ergo: Als logisch denkender Mensch meine ich: die Verhältnisse werden sich erst dann ändern, wenn in der Glaubenskongregation und auf dem Stuhl Petri andere Stellvertreter Einzug gehalten haben.

  15. Liebe Corinna, d e n werde ich nicht auch noch mit einem
    Gedicht aufwerten, aber vielleicht fällt Ihnen etwas Passen-des ein.

  16. Ich kann den von der Amtskirche verarschten Opfern nur
    empfehlen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Da werden
    die “Unschuldslämmer” zwar wieder von “kirchenfeindlicher
    Hetze” reden, aber das nimmt ihnen eh keiner mehr ab.

  17. Ich habe jetzt endlich das Antragsformular (incl. Begleitmaterial) gefunden, welches Herr Kaiser wohl ausfüllen musste. Gibt es auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz:
    http://www.dbk.de/themen/thema-sexueller-missbrauch/
    Also wenn ich die Dinge so durchlese, dann fällt mir immer wieder auf, dass Alles “freiwillige Leistungen unter Ausschluss des Rechtsweges” sind. Ich weiss ja nicht wie Juristen darüber denken, aber derartige Angaben zu machen, und zugleich die “Freiwilligkeit der Leistung unter Ausschluss des Rechtsweges” anzuerkennen. Ist so etwas nicht Roßtäuschung, oder ganz einfach der Versuch die Leute vom OEG (Opferentschädigungsgesetz) etc. fernzuhalten. Meine Meinung ist ja, so schnell wie möglich – ist jetzt über das Wochenende natürlich etwas “dumm” – eine Petition zu verfassen, und diese am Montag dem Apostolischen Nunitus persönlich zu überreichen. Bitte freundlich sein, denn dieser Mann ist auch sehr nett und zuvorkommend, und ich denke dass er am Montag intern sehr deutliche Worte finden wird.

  18. Pingback: Bischofskonferenz versprach unkomplizierte Lösung « Dierk Schaefers Blog

  19. Eine Reihe von Kommentaren habe ich gelöscht, weil sie mit dem Thema absolut nichts mehr zu tun hatten. Das ist noch milde ausgedrückt. Das werde ich auch weiter so handhaben.

  20. W. Müller: “Sie verwechseln offensichtlich meine Kritik am Islam mit Rassismus, weil dessen Mitglieder hauptsächlich einer anderen Rasse angehören. ”

    Einen richtig Doofen erkennt man daran, dass er tatsächlich glaubt, es gäbe Menschenrassen, und Rassismus wäre davon abgeleitet! – wie es die Helleren unter den Rechtsideologen vorgeben, für Leute wie Sie, die in Ermangelung jeglicher eigener Kenntnisse schön alles nachplappern.

    Ansonsten bin ich absolut ungläubig – und finde im Gegensatz zu Ihnen auch Luther nicht supi – schon vergessen?

    Schmidt Salomon würde sich sehr bedanken, von dunkelbraunen Socken wie Ihnen für Ihre Zwecke missbraucht zu werden, und die “Frauenbewegung” erst.
    Aber vermutlich war Frau Goebbels für Sie wahre Feministin………………….

    Patrick: “Unser Rechtsstaat würde aber laut der aktuellen Gesetzgebung nur die “Hexen” – Verbrenner bestrafen.
    Die anderen Verbrecher sind durch unser Grundgesetz gedeckt (freie Ausübung religiöser Handlungen).”

    Wie blöd denn noch?

    Dummheit allerdings ist tatsächlich nicht strafbar – ob sie nun religiöse Hintergründe hat oder nicht!

  21. verehrter Herr Dubh
    Oberlehrer wie haben wir schon genug, Ihre Äußerungen sind ohne jegliche Qualifikation und sprechen für sich.
    Hier geht es ausnahmsweise nicht um ihre Selbstdarstellung, sondern um das Wohl des von der Kirche massivst beschädigten Herrn Kaiser.
    Zu ihrer Kritik:
    Wahrscheinlich sind alle Leute wie Richard Dawkins,( einer der gescheitesten Menschen auf der Erde, der massivste Kritik an den Religionen übt, ebenso Schmidt-Salomon) die zudem völlig ungläubig sind und gemäß ihrer Definition alle Rassisten und Faschisten, obwohl sie unendlich schlauer sind als Sie.(fast 90% aller Nobelpreisträger sind ungläubig und religionskritisch ), Typisch für sie, Leute als faschistoide Hetzer zu bezeichnen, die eine Frauenbewegung unterstützen, die sich gegen ihre jahrtausende lange Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung ihrer Gesundheit etc. durch eine Religion gebildet hat und die siegreich sein wird. Ihre ganze Argumentation besteht darin alle Leute, die eine andere Meinung als Sie haben, als Faschisten und Rassisten, nebst den bekannten Spielarten wie rechtsradikal etc zu diffamieren und deren Äußerungen als Unsinn oder andere Leute als dumm zu bezeichnen. So dumm wie sie gerne gescheit sein möchten, bin ich garantiert nicht. Auch ihre anderen Statements triefen vor Überheblichkeit, Alles wird als dumm abqualifiziert. Sie verwechseln offensichtlich meine Kritik am Islam mit Rassismus, weil dessen Mitglieder hauptsächlich einer anderen Rasse angehören. Einen Doofen erkennt man am Besten daran wenn er wie Sie ohne vernünftige Argumente, andere als dumm bezeichnet.
    Hätten sie doch geschwiegen, dann wären sie vielleicht als niederbayerischer Philosophen durchgegangen.
    W.Müller

  22. W. Müller: “Ich hoffe sie entwickeln ein wenig Verständnis für meine vorigen Statements, die niemals rassistisch oder persönlich waren, sondern nur aus tiefster Verachtung gegenüber Religionen ……”

    Ah so, Rassismus “nur” aus Religionsverachtung ist keiner?

    Sie verlinkten eine übel rassistische Seite, Sie schrieben übelst Rassistisches – Sie sind Rassist, ob Sie nun was glauben oder nicht.

    Zu den intelligenten Menschen sollten sie sich nicht zählen, wenn Sie offenbar Rassismus nicht definieren können, und sich tatsächlich einbilden, wenn sie augenblicklich nichts gegen Juden – in Israel(?!) – haben, dann seien sie eh kein Rassist, oder welchen Schwachsinn auch immer Sie sich einbilden, warum sie keiner seien, obwohl ihre Äußerungen davon triefen.

    “Tatsache ist, dass nahezu jeglicher Konflikt auf unserer schönen Erde durch die Religionen verursacht wird.”

    Auch das ist kompletter Unsinn!
    Allerdings war es die Christenheit, die erstmals vorgab, es ginge um Religion und nicht um Macht und Besitz an und über Gebiete in denen was zu holen war – schon im ersten Kreuzzug!

  23. @Patrick: Ja, diese Seite “kr….net” gehören sich schnell abgeschaltet. So dachte ich jedenfalls lange Zeit, bis mir aufging, dass auf diese Weise Staats- und Verfassungsschutz viel schneller an die Infos kommen, die diese benötigen, um die dortigen Spinner erfolgreich von einer Realisierung deren Dinge abhalten zu können.

  24. Verehrte Kritiker des W.Müller
    Mit ihren persönlichen Anwürfen, die immer nach dem gleichen Prinzip ablaufen, tun sie mir Unrecht. Ich bin ein Feind aller totalitären Gruppen, dazu gehören alle Religionen, Diktaturen und ähnliche Gruppierungen. Da ich keiner Kirche angehöre, kann ich mich unvoreingenommen dazu äußern. ( Der beste Ausspruch Luthers war: in der Woche zwe-dre-vier, schadet weder ihm noch ihr) Da wir hier gerade über die Missetaten der katholischen Kirche diskutieren, habe ich diese und den Islam über Wulf aufs Korn genommen.
    Tatsache ist, dass nahezu jeglicher Konflikt auf unserer schönen Erde durch die Religionen verursacht wird. Ursache dfür ist der Anspruch jeder Religion, die absolute Wahrheit durch ihren Gott in Besitz zu haben und diese Anderen auf zu zwingen . ( Der Bibelsatz: Gehet hin und lehret alle Völker” ist einer der größten Sprengsätze dazu mit der Missionierung) Damit sind die Konflikte vorprogrammiert. Selbst innerhalb der einzelnen Religionen herrscht erbitterter Krieg wie zwischen Sunniten und Schiiten, die sich heute gegenseitig durch feige Selbstmordattentate laufend in die Luft sprengen.
    Bei den Christen wurde erbittert zwischen Katholiken und der evangelischen Kirche gekämpft mit Millionen toter Menschen. Erst im Laufe ist Einsicht eingetreten, nachdem ein großer Teil der Gläubigen ihre Kirchen verlassen haben.(auch wenn Papst Benedikt der evangelischen Kirche den Status einer Religion bis vor Kurzem abgesprochen hat).
    Die jahrhundertelange Verfolgung der Juden, ist damit erklärbar. (Heute beschützen sie uns mit ihren Atombombemn vor dem Irren Islamisten Ahmadinedschat. Ich hoffe sie wenden sie an, bevor er eigene besitzt)
    Erst wenn es gelingt religiöse Menschen und ungläubige Menschen in getrennten Teilen der Erde leben zu lassen, gäbe es bei den Nichtgläubigen Frieden, Fortschritt und Wohlstand, während der religiöse Teil sich in kürzester Zeit sich selbst auslöschen würde.
    Intelligente Menschen sind zu der Überzeugung gekommen, dass Religion eine mehr oder minder große Geisteskrankheit ist, die ein menschliches Zusammenleben unmöglich macht, die Praxis hat es jahrtausende lang bewiesen.
    Ich hoffe sie entwickeln ein wenig Verständnis für meine vorigen Statements, die niemals rassistisch oder persönlich waren, sondern nur aus tiefster Verachtung gegenüber Religionen und deren Machthaber und Entgleisungen gegen Kinder und Wehrlose bestehen.

    W.Mülle

  25. @ katholisch

    Man hätte beispielsweise die Gründe aufführen können, warum es angezweifelt wird, worin Widersprüche zu Erkenntnissen der Diözese bestehen, warum Herr Kaiser als Lügner hingestellt wird.

    Macht man freilich nicht, das wäre ja was Handfestes.

    Das Opfer soll nochmal persönlich vorsprechen, und es wird nur Mündliches geben, damit man danach wiederum jedes Wort das das Opfer sagt als Lüge hinstellen kann.

    Er sollte mit Anwalt und Aufnahmegerät hingehen, kein Wort zur Sache würde fallen, darauf wette ich.

    “Ich finde es ungerecht, was hier geschieht und ich bin froh, dass wir in Deutschland (auch in der Kirche) ein Rechtssystem haben, dass Vorwürfe genaustens prüft.”

    Da haben sie was Grundsätzliches nicht verstanden:
    Weltliche Prozesse sind ÖFFENTLICH!

    Aber da das meiste verjährt ist, kann die RKK drauf setzen, dass sich da nichts weiter tut, weiter vertuschen, abwarten und Gras drüber waschen lassen – und genau das tut sie auch!

    Wie viele Fälle gibt es denn, in denen Alt- Opfer nun nach diesem pro cedere in D anerkannt wurden?
    Das wissen Sie doch ganz bestimmt – oder?

    Keines – oder dürfen die dann wieder nicht mehr sagen dass sie anerkannt wurden – oder wie isses?

    Alle nur Trittbrettfahrer was?

    Meine Güte, so blöde wie Sie und die RKK alle Leute halten, sind nun mal leider, leider nicht alle………………

    In den USA hat das nichts geholfen, deren Zivilrecht macht deutsche Verhältnisse unmöglich.

    Hier aber können Täter und Täterschützer die Opfer verhöhnen und sich selbst als Opfer stilisieren!

  26. Mal wieder zum eigentlichen Thema, nachdem unschönen “Exkurs” in dieser Diskussionsreihe:

    Ich sehe diesen Artikel gespalten. Natürlich ist man schnell geneigt, sich dem vermeintlichen Opfer an die Seite zu stellen und darauf zu pochen, dass diesem Wiedergutmachung wiederfährt. Ich möchte an dieser Stelle “vermeintlich” betonen, da wir in Deutschland zum Glück nach dem Prinzip “in dubio pro reo” verfahren und so lange nichts erwiesen ist, niemanden vorzeitig zum Opfer bzw. Täter machen!!!
    Es geht mir bei meinem Kommentar um eine objektive Sicht der Dinge, nicht darum irgendjemandem etwas zu unterstellen, denn der Herr sagt es sei alles so gewesen, wie er sagt. Das Bistum hat daran offenbar Zweifel. Zwei unterschiedliche Statements, die wir erst mal zur Kenntnis nehmen müssen-genauso wie es vorkommt, dass Täter nie verurteilt werden, Opfer ihr Leben lang keine Genugtuung/Gerechtigkeit erfahren und es aber auch Trittbrettahrer u.ä. gibt. Ich kann an diesem Brief kein “Nachtreten” und auch sonst nichts Unverschämtes finden. Er ist sehr respektvoll und mitfühlend formuliert (was hätte man sonst schreiben sollen, bzw. kritische Anfrage: “Hätte das Bistum etwas Richtiges schreiben können!?” (außer, hiermit erhalten sie einen Scheck über 5000 Euro) und eröffnet weitere Angebote. Über ein Gespräch über die Gründe und das Angebot das Ganze weiter zu verfolgen. Offenbar ist die ganze Sachlage aber noch nicht eindeutig genug!?
    Ich finde es ungerecht, was hier geschieht und ich bin froh, dass wir in Deutschland (auch in der Kirche) ein Rechtssystem haben, dass Vorwürfe genaustens prüft.

  27. @ W.Müller
    Es ist doch immer wieder zu schön, wenn übel rassistische faschistoide Hetzer wie Sie ausgerechnet Frauen für ihre Zwecke missbrauchen wollen und bezeichnend wenn Sie sich dem extremen Frauen- und Judenfeind Martin Luther herzlich verbunden fühlen.

    Ein kleiner ach wie „menschenfreundlicher“ Fundiprotestant, was?

    Dann verfolgen und jagen Sie ja auch keineswegs nur Muslime, sondern alle Anders-/Nichtgläubigen, und nicht zuletzt Homosexuelle und Frauen, die nicht ganz in Ihrem Sinne spuren.
    Ganz wie die RKK!

    Von dumm und sachlich falsch muss ich nichts weiter sagen, das versteht sich bei Ihrer Couleur, und was sie unter “Demokratie” verstehen muss man auch nicht weiter erläutern, die, die SIE meinen hatten wir ja schon mal!

    Zur Abwechslung jetzt auch muslimfrei, nicht nur judenfrei? Ganz Europa, aber klar!

    “Erstlich, das man jre Synagoga der Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.” – Luther, Von den jüden und iren lügen, 1543

    Die Frauen wiederum sollen massenhaft rechtgläubige protestantische Bälger werfen und ansonsten das Maul halten?

    “Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, daß die Männer durch sie geboren werden.”

    “Will die Frau nicht, so komm’ die Magd!”

    “Ob sie (die Weiber) sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß’ sie nur todt tragen, sie sind darumb da.”

    “Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes.”
    Alles Luther

    Was Hexenverfolgungern anbetrifft, die ab der frühen Neuzeit – also überwiegend NACH der Reformation stattfanden sind diese keineswegs r.k. Spezialität im Gegenteil in Italien und Spanien gab es kaum welche aber viele in Skandinavien und den NL, auch in Gebieten der USA…………….

    „Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder … Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“
    Luther – Predigt vom 6. Mai 1526, WA 16, 551f.
    Zauberinnen nicht Zauberer, da hält er sich ganz ans alte Testament
    „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“ 2, Mose 22,17 Luther

  28. @ W.Müller, 20,02,2012, 12:41h

    Ui, jujui, jujui …
    Au Backe, da haben Sie aber sehr unschöne Rosenmontagskomplimente an die lieben ausländischen Freunde dieses Blogs und deren Friedensreligion verteilt!
    Offenbar haben Sie die turko- und islamophoben Auslassungen Ihres Idols, des entsprungenen Augustinermönches Pater Martin Luther (OSAE) zu sehr verinnerlicht. Da müssen Sie unbedingt was dagegen tun!
    Das, was Sie schreiben, geht natürlich überhaupt nicht; schließlich ist Herr Erzengel Gabriel persönlich zu Herrn Muhammad geflattert und hat ihm alles das an rechtgeleiteter Religion geoffenbart, was Sie als “schwachsinnig” bezeichnen: merke, Erzengel lügen nie!
    Gehen Sie also in sich, bedauern Sie das in Ihrem Kommentar gesagte (für Ähnliches ist vor einigen Jahren Theo van Gogh abgestochen worden!) und lassen Sie sich Islamverständnis z. B. von den politischen Islamexperten der hiesigen CSU, Frau Aischa-Bernadette Dechantoglu und Herrn Abdulrachman-Christian Schleglü, in Intensivstkursen beibringen: Regensburgs Zukunft ist grün, der Farbe des Propheten (gelobt sei sein Name).
    Und das ist gut so, dann kommt endlich mal Hochkültür ins städtische Welterbe!

  29. Gutern Tag Herr Herrman
    Zu ihren Statements ein paar Hinweise.
    1. Herr Hintze wurde niemals als kath. Pfarrer bezeichnet.
    der hat sich nach seinen unqualifizierten Auftreten in den unzähligen Foren selbst lächerlich gemacht.
    2. Herrn M.Luther als entsprungenen Augustinermönch abzuqualifizieren entspricht der katholischen mittelalterlichen Meinungsmache. Tatsache ist dass er mit seinen 95 Thesen, die er mit lauten Hammerschlägen an die katholische Kirche Wittenberg genagelt hat, die Welt verändert hat indem er die Gaunereien der kath. Kirche, wie Verkauf von Sünden-Ablass (wenn das Gold im Beutel klingt, die Seele aus dem Feuer springt) und sonstige Auswüchse angeprangert hat. Die Folge des Machterhaltungskampfes der katholischen Kirche war der 30-jährige Krieg, der Europa auf die Einwohnerschaft des heutigen Hamburgs dezimiert hat. Seine erstmalige Bibelübersetzung ins Deutsche sollte erwähnt werden.
    3. Zu den Ausführungen des Herrn Wulf: der Islam gehöre zu Deutschland, erlaube ich mir einen diesbezüglichen Auszug einzufügen:
    http://deutschelobby.com/2012/02/03/%E2%80%9Efrauen-gegen-islamisierung/
    verehrte Diskussionsteilnehmerinnen
    Gratulation zu ihrer Initiative gegen Islamisierung. Wenn der Chef dieser schwachsinnigen Religion 5 Frauen hatte, die jüngste 9 Jahre; dann ist es Aufgabe jedes denkenden Europäers, dieser frauenverachtenden Sekte, das Handwerk zu legen und sie zu keinerlei Einfluß in unserem schönen Europa gelangen zu lassen. Es geht nur über die mutigen Frauen, die sich nicht scheuen, trotz massivster Strafverfolgung die Wahrheit über diese Religion der Kinderficker zu veröffentlichen. Auch wenn der deutsche Bundespräsident, der größte Schleimer vor dem Herrn(Jetzt hat man seine Maske heruntergerissen und den Herrn enttarnt) behauptet, der Islam gehört zu Deutschland. Er gehört ausschließlich zu den Schaf und Ziegenhirten in entlegenen Wüstengegenden, die immer noch in der Vergangenheit leben. Dort soll er auch bleiben zur Ergötzung von Touristen. Die Entwicklung zu einer freiheitlichen Lebensweise haben die europäischen Frauen mit ungeheueren Opfern und Demütigungen durch die katholische Kirche sich mühsam erkämpfen müssen. (Lesen sie nur den Hexenhammer) und sie werden sich niemals mehr in die Gewalt dummer Koranschüler begeben. (es gab niemals einen Nobelpreisträger aus dieser verdummten Religionsgemeinschaft), die heute noch Genitalverstümmelungen an Mädchen durchführen.
    Jagt sie zurück zu ihren Kamelen und ihren Ziegenherden in die Wüsteneien, in unserem wunderbaren Europa haben sie Nichts zu suchen.
    weitere Ausführungen sind nicht mehr erforderlich.
    Ein weiterer Aspekt der massiven Aufdeckung des Missbrauchs von Kindern ist die Tatsache, dass viele pädophil veranlagte Menschen nicht mehr den Priesterberuf wählen, bei dem sie problemlos großen Einfluß auf Kinder bekommen und deshalb die Anzahl der Priester massiv zurückgehen. Da hilft auch kein Dauerbeten in Passau mehr.
    Ich hoffe sie geholfen zu haben und vielen Dank für ihre Vorlage
    W.Müller

  30. @ W.Müller, 19.02.2012, 18:10h

    “Pater Peter Hintze bei seiner schwachsinnigen Wulf” (sic) “Verteidigung …” und “Pater Hintze” sind beide (?) keine katholischen Ordensgeistlichen.
    Falls Sie, und das nehme ich an, den CDU – Politiker Peter Hintze meinen, dann sollten Sie zur Kenntnis nehmen, daß jener zwar ein Gutmensch, ein Islam – Versteher, ein bekennenderMülltikültürist, ein Parteigänger der EUdSSR und ein politischer Speichellecker des regierenden Hosenanzugs mit den tiefroten Socken, jedoch kein Priester ist.
    Die korrekte Ansprache dieses CDU – Vorzeigepolitikers ist “Herr Hintze”, da er als protestantischer Pfarrer erwerbstätig war, obschon der Vater des Protestantismus, der entsprungene Augustinermönch Pater Martin Luther seinen Jüngerinnen und Jüngern mit auf den Weg ins Paradies gab: jeder Getaufte ist sein eigener Pfarrer, Bischof und Papst.
    Daß dieser Herr Hintze Herrn “Wulf” verteidigt ist durchaus nicht schwachsinnig, sondern CDU – logisch, loben doch beide die Religion des Friedens und die damit daherkommenden Kültürbereicherer und Fachkräfte.

  31. @ redaktion

    Hallo, aufwachen!!!

    Schläft die Zensurabteilung?!?

    Im Kommentar “W.Müller, 19.02.12, 18:10h” wurde ein Link gesetzt auf “Deutschelobby’s Weblog” das “Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – gegen Linke und Islam!” sein will.
    Die herrschaftsfreie Diskursförderung darf auf Ihrem Blog keinesfalls soweit gehen, daß die Meinungsfreiheit durch derartige Links rechts statt links umgangen wird. Abendländisches muß unterdrückt werden, weil sonst der Rassismus, Kolonialismus, Chauvinismus etc. ge- und befördert wird.
    Denken Sie an das mentale Wohlbefinden Ihrer politischen Scheuklappen – Klientel!

  32. Hier ist der Link zu den Entschädigungsanträgen:

    http://www.bistum-regensburg.de/borPage003383.asp

    Wir müssen unsere Kinder schützen.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Kinder von Soldaten dieser Kinderf.-Sekte mit Religion vergiftet werden, die unseren Kindern Ängste einflößt und jedgliches Selbstbewusstsein raubt.
    Wir müssen unseren Kindern “erlauben” NEIN sagen zu dürfen, egal ob zum Pfarrer, Reitlehrer, Onkel oder zu einem anderen Familienangehörigen, -bekannten.
    Wir müssen unseren Kindern erlauben, Gefühle zeigen zu dürfen und wir müssen lernen diese zu respektieren.

  33. Nachtrag:
    Da wundert es nicht, dass mit allen Mitteln versucht wird, an die e-Mailadressen und IP-Adressen der Forenteilnehmer zu gelangen, die eindeutig und offen gegen die katholische Kirche auftreten und ein großer Stachel im Hintern der Exzellenz Müller sind. Derartige Methoden wie der Einbruch in den Server von Regensburg-Digital haben eine lange Tradition. Die Inquisition hätte früher schon längst 90% aller Forenteilnehmer öffentlich in Regensburg unter großem Beifall der Kirche (wie im Mittelalter) verbrannt.
    Darum wollen die Piusbrüder ganz schnell wieder dorthin zurück.

    W.Müller

  34. verehrter Herr Herrman
    Dass sie die Vorwürfe nicht nachvollziehen können, hängt ganz einfach mit ihrem Glauben zusammen, den man ihnen offensichtlich von Kindheit an indoktriniert hat und sich später in Fundamentalismus gesteigert hat oder fungieren sie als Gebetsmühle des Herrn Bischofs.
    Die Glaubwürdigkeit von Herrn Kaiser über die geschilderten Missbrauchsvorfälle durch Angehörige der katholischen Kirche ist außerordentlich überzeugend dokumentiert, zumal die katholische Kirche bisher alle Möglichkeiten genutzt hat, derartige Vorgänge systematisch zu vertuschen und die Opfer z.T. massiv unter Druck zu setzten. ( Mixa hatte die anzeigenden Frauen mit teueren Prozessen gedroht. Nur durch die Hilfestellung der Süddeutschen Zeitung wurden die eidesstattlichen Erklärungen abgegeben und das Ungeheuer Bischof Mixa konnte entfernt werden)
    Jetzt versucht man Herrn Kaiser durch immer neue Befragungen zu verunsichern und mürbe zu machen bis er aufgibt. In USA hat die katholische Kirche hunderte Millionen Dollar bezahlen müssen, was hat sie bei uns bezahlt? Fast Nichts. Die Pfarrer hier sind mindestens genau so geil wie in USA .
    Sie kommen mir vor wie Pater Peter Hintze bei seiner schwachsinnigen Wulf Verteidigung.
    Ihre Argumente sind identisch mit denen von Bischof Mixa und Ludwig Müller, die bis zuletzt alle rechtlichen Mittel (auf Kosten der Schafe ) und z.T sogar bis zu Gerichten nach Hamburg gegangen sind, um ihre kruden Vorstellungen von althergebrachter kirchlicher Gerechtigkeit und Unfehlbarkeit, (gepaart hier mit Altersstarrsinn) die 2000 Jahre uneingeschränkt zu ihren Gunsten funktioniert hat, mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Nur heute in unserer Demokratie, funktioniert dies nicht mehr. Identisch zu Pater Hintze wird die Presse, die die Schweinereien der katholischen Kirche und die unwürdigen Handlungen des Herren Bundespräsidenten in ungeahnter Weise aufgedeckt haben, beschimpft, die Pressefreiheit zu missbrauchen und den Schnäppchenjäger Wulf und die pädophilen Pfaffen als Opfer der Presse hinzustellen. Die Zeiten als man die Überbringer schlechter Nachrichten schon mal einen Kopf kürzer machte, sind endgültig vorbei, wenn auch in den Rückzugsgebieten der Katholischen Kirche weiterhin massiv um die Unfehlbarkeit des von der Kanzel verzapften Unsinns weiter gestritten wird. ( siehe verlorener Prozess durch alle Instanzen gegen Schmidt-Salomon)

    Verjagt die Kinderficker und noch mehr, deren Vertuscher.
    Interessanter Link
    http://deutschelobby.com/2012/02/15/berlin-katholische-kirche-darf-als-kinderficker-sekte-verleumdet-werden/

    W.Müller

  35. Pingback: Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche | Ivo & Thea

  36. Eine sehr unhoefliche Art und Weise!
    Herr Fuchs , das Bistum Regensburg hat auf Bezug diesen Themen auch eine sehr grosse moralische Verpflichtung uns
    den damaligen Opfern gegenueber. Sie wissen auch heute was sich da damals in diesen Stiftungen wirklich abgespielt hat, also zeigen Sie auch eine gewisse Verantwortung und machen Sie auch bitte Ihren Job!
    Stiftungen und Geld , Erbschaften und Immobilien , usw.
    Das Bistum weis alles und Sie eben auch!
    In Etterzhausen bekamen die Buben damals ein paar Fleischfaeden zu essen und sollten jeden Tag
    eine Top Leistung bringen!

    Singen und Schweigen?
    Der Bistumssprecher Clemens Neck sprach von “Zwangsmaßnahmen, die die Kinder bis zum Erbrechen quälten, bewusster Ungerechtigkeit und nachhaltiger Körperverletzung”. Die damals acht bis zehn Jahre alten Jungen hätten sich verlassen, ausgeliefert und entmündigt gefühlt, so Neck.
    Herr Fuchs , wenn Sie der ganzen Wahrheit nicht ins Auge
    sehen wollen , dann muss man sich fragen , welches Ziel dort in Regensburg wirklich verfolgt wird!
    http://www.intern-at.de

  37. Also dieses Faschingswochenende möchte ich nicht mit sog. “höheren Geistlichen” der Diözese, schon gar nicht mit dem Oberhirten zusammentreffen. Da heute in Rom die neuen Kardinäle eingesetzt wurden (der Jesuit Becker scheint hier den für den Regensburger Bischof vorgesehenen Platz eingenommen zu haben), wird der Bischof jetzt wohl toben.
    Man sieht: Es gibt Gerechtigkeit!

  38. @Veronika: An die könnte man wohl sogar selber herankommen. Einfach bei Frau Böhm anfordern (notfalls in Vertretung für einen “Bekannten/Freund”, der vorerst anonym bleiben will).

  39. @Red.: Danke, und noch mal kurz – T’schuldigung – meine Anfrage, ob man die Formulare, die Herr Kaiser für den Entschädigungsantrag ausfüllen musste, einsehen kann? Wäre interessant zu wissen, was hier in welcher Weise abgefragt wurde/ wird.

  40. Pingback: Neues von der …-Sekte – Der Schockwellenreiter

  41. Eigentlich sollte es die Aufgabe der Missbrauchsbeauftragten und der kath. Kirche sein, den Opfern brutaler Gewalt mit Respekt und Einfühlungsvermögen zu begegnen. Sicherlich ist es Herrn Kaiser nicht leicht gefallen über seine Geschichte zu erzählen und liebe Leute, so etwas erfindet man nicht einfach so. Opfern so zu begegnen, ist eine Schande.
    Wenn die Kirche sich schon schwer tut, den Missbrauch öffentlichkeitswirksam aufzuklären, so sollte sie doch den Opfern mit dem nötigen Respekt begegnen und nicht gleich wieder eins oben drauf setzen. Oder will sich die kath. Kirche gleich wieder versündigen?
    Marion Puhle

  42. So wird Jesus Christus jeden Tag aufs neue ans Kreuz genagelt – von seiner eigenen Kirche.

  43. Die Katholische Kirche benutzt diesen Modus Operandi seit über 2000 Jahren.
    Was aber noch fataler ist, ist die Gefühllosigkeit in der Bevölkerung.
    Ein emotional zerstörtes Volk redet und erklärt viel, bringt aber keine Beweise für das was es sagt.
    Einige Kommentare hier beweisen genau das.
    So werden Opfer erneut zu Opfern gemacht.

  44. @Frau Kindsmüller:
    Ich denke nicht, dass der GV meinte, dass sich Herr Kaiser hier an die durch die Diözese eingesetzte Missbrauchsbeauftragte (ebenfalls Rechtsanwältin), sondern noch einen extra von der Diözese beauftragten Rechtsanwalt wenden sollte. Das perfide an dieser Sache ist, dass die Diözese hier als kleinster Teil der grossen Kath. Kirche scheinbar mit profanen Rechtsanwälten arbeitet, um sich kirchenrechtlich einen sauberen Leumund verschaffen zu können. Habe gestern eine Info an den Vatikan weitergeleitet, denn mir ist “zu schlimm”, was hier abläuft, und meiner Meinung nach schon bald die gesamte Kath. Kirche Deutschlands gesellschaftlich inakzeptabel machen wird. Die sollten sich darum kümmern, sonst ist wohl das aktuelle “Vatileaks” zukünftig deren kleinstes Problem.

  45. Ich muss Herrmann in gewissen Sinne beipflichten, dass man natürlich nicht jedem Geld ausbezahlen kann, wenn man es nicht nachweisen (zB durch Aussagen von Klassenkameraden) kann.
    Es gibt nunmal auch zu viele, die gerne von sich sagen sie seien ” von der Kirche missbraucht” worden, weil der Lehrer ihnen damals mal eine gescheuert hat. Nur war das damals einfach normal, heute kann man das bei einem Schulkind natürlich nicht machen.
    Wer in diesem beschriebenen Fall Recht hat und wer nicht, weiß ich nicht und möchte daher auch nicht darüber urteilen weil ich weder ein ehemaliges Missbrauchsopfer verhöhnen noch aber einen ehemaligen Lehrer jetzt zu unrecht verdächtigen will.

    ABER:
    Die Kirche täte gut daran, auch wenn der Missbrauch nicht nachweisbar sollte, einfach wenns sein muss ein Auge zu zu drücken und zu zahlen. Es ist denke ich nicht so clever, sich gegen (mögliche) Missbrauchsopfer zu lehnen, ist doch klar dass das raus kommt und schlechte Publicity macht. Wenn es der Kirche also nicht immer um die Opfer geht, dann sollte sie doch einfach mal an sich selber denken und an das Bild, wie es in der Öffentlichkeit ankommt. Dann sollen die Verantwortlichen doch einfach zahlen, damit ersparen sie sich und den Opfern eine Menge Ärger. Am Geld kann es nicht liegen. Was verdient der Pressesprecher des Bistums nochmal? Soviel wie der Bischof oder?? Also Geld wäre meine ich da…

  46. Recht haben wollen, sich verteidigen, sich behaupten statt auf den anderen eingehen, Mitgefühl aufbringen, bedauern.
    Hier ist jemand wohl sich selbst der Nächste.

  47. Herrmann, nicht alle Dinge im Leben sind – zumal nach so langer Zeit! – im Detail nachprüfbar. – Die Tatsache, dass der Sänger damals “Regensburger Domspatz” war und dass, aufgrund mehrerer Aussagen, dort damals Gewalt an Kindern ausgeübt wurde, sollte hinreichend Beweis genug sein für die Qualen, die der Sänger selbst und andere Kinder dort erleiden mussten!
    Es ist mehr, als ein Armutszeugnis, mit solch einem Argument dem Opfer zu begegnen! – Pfui!

  48. @Hermann:
    Ich kann das Ganze auch nicht nachvollziehen. Aber aus genau dem entgegengesetzten Grund wie Sie: Herr Kaiser hat doch LÄNGST und “in vielen Gesprächen” (u.a. mit der Missbrauchsbeauftragten – lesen Sie doch vielleicht erst mal den Artikel) belegt, was passiert ist. Wozu also die im Artikel geschilderte, kirchliche Schikane gegen ihn? Wieso muss er erneut lang und breit darstellen, was er bereits lang und breit dargestellt hat? Für wen arbeitet diese Missbrauchsbeauftragte denn? Na?

    Und falls es noch etwas zu überprüfen geben sollte: Dies konnte die Kirche doch bereits längst bequem tun. Sie hat doch offensichtlich alle dazu nötigen Angaben bekommen – von Herrn Kaiser, in Form “vieler Briefe an das Bistum” und von Frau Böhm.

  49. So ganz kann ich die Vorwürfe hier nicht nachvollziehen. Soll also allen, die sich als Opfer melden das Geld ausbezahlt werden, ohne zu überprüfen, ob diese Angaben auch stimmen? Das kann wohl nicht im Sinne des Erfinders sein!! Wenn nach der Prüfung feststeht, dass es nicht nachgewiesen werden kann, ist es eindeutig, dass kein Geld ausbezahlt werden kann! Es ist aber klar das hier geschimpft wird, schließlich ist die Kirche ja ein geeignetes Stammtischthema!

  50. Pingback: Diözese an Missbrauchsopfer: Wir bedauern, aber Sie lügen! | Regensburg Digital | Attalan's Blog

  51. Mir bleibt die Luft weg angesichts dieses Vorgehens: Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht von jemandem, der bereits Opfer war und nun erneut zum Opfer gemacht wird. Es ist auch der Missbrauch der Missbrauchsbeauftragten Dr. Birgit Böhm, die offenbar Herrn Kaiser auch noch erläutern soll, warum ihm nicht geglaubt wird. Teile der Kirche bleiben der Tradition, Menschen zu entwürdigen, wahrhaft treu!

  52. @Corinna
    @Frau Vitze: Ja, es ist Fasching, die Namen der Beteiligten im BOR sind sprechende Namen. Da liesse sich doch wohl von irgendjemand in Regensburg etwas Lustiges auf die Beine stellen. Ins Lächerliche ziehen ist, was diese Leute partout nicht ausstehen können, weil es ja “nur” den “Religions”-Beschimpfungs-Paragrafen gibt.

  53. Hallo Frau Vietze, na, dann gibts von Ihnen doch sicherlich bald ein lustiges Michael-Fuchs-Gedicht, oder? Bin schon echt gespannt!

  54. Hat jemand von Euch von Fuchs & Co etwas anderes er-
    wartet? Der handelt doch auch nur im Auftrag seines
    “Herrn”

  55. Zusatz 2: Bitte diesen zwölfseitigen Fragebogen, den Herr Kaiser ausfüllen musste, als nichtausgefülltes Formular Online präsentieren! Es wäre doch interessant, was hier für Fragen gestellt wurden/ werden. Am besten alle Formulare etc. die von der Diözese zum Ausfüllen und Wiedereinsenden übergeben wurden, nichtausgefüllt veröffentlichen.

  56. Zusatz: Es ist ja wirklich “schön”, dass die Diözese hier das Anschreiben des Herrn Kaiser als “Antrag” wertet. Sind wir schon so weit, dass man bei den Schuldigen Anträge stellen muss. Die Dt. Bischofskonferenz kann sich Herr Kaiser übrigens “schenken”. Die Dt. Kath. Kirche hält hier “wie Pech und Schwefel” zusammen. Da hilft – traurig, dass man dies als gläubige Katholikin sagen muss – nur, dieser Teilkirche alle staatlichen Subventionen entziehen zu lassen. Was der Papst seit 2007 gefordert hat, muss nun durch alle Opferorganisationen durchgedrückt werden. Immer daran denken: 2013 ist Wahl!

  57. Bezeichnet ist ja, dass der Generalvikar – täusche ich mich, oder war Pfarrer Franz K. nicht ehemals Kurskollege von Herrn F. ? – vier Tage vor Heiligabend solche Briefe rausgibt.
    Übrigens, am 27.02.2012 kommt der Apostolische Nuntius höchstpersönlich nach Regensburg zur Bischofskonferenz-Sitzung. Richtet Eure Beschwerden doch einfach mal an diesen. Unter http://www.nuntiatur.de gibt es die Kontaktdaten!
    Denkt immer an den “Marienhof-Spruch”: Es wird viel passieren, nichts bleibt mehr gleich …”, denn die finanziell guten Tage der Kath. Kirche in Deutschland scheinen längst gezählt!

  58. geht euch schämen, Moral verjährt nicht!
    Da verstecken sich die, welche das C in der Verfassung haben wollen, hinter unseren Gesetzen. Pfui Teufel!!!!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>