SOZIALES SCHAUFENSTER
Briefe aus der Wagenburg

Diözese an Missbrauchsopfer: Wir bedauern, aber Sie lügen!

UPDATE am 25.02.12: Mittlerweile liegen uns weitere Schreiben der Diözese an Missbrauchsopfer vor. Sie haben alle denselben Wortlaut. Wir haben mehrere Anfragen an die Diözese und die Deutsche Bischofskonferenz gestellt. UPDATE ENDE

„Perfides Nachtreten.“ So nennt die Therapeutin eines Opfers von sexueller Gewalt ein Schreiben der Diözese Regensburg. In wohlgesetzten Worten wird der heute 63jährige Mann darin zum Lügner abgestempelt. Wenn er die Gründe wissen wolle, könne er sich ja an den Anwalt des Bistums wenden, schreibt ihm Generalvikar Michael Fuchs. Wir veröffentlichen den Brief im Original.

Die Missbrauchsbeauftragte Birgit Böhm: Für Udo Kaiser eine einzige Enttäuschung. Fotto: Archiv

Die Therapeutin von Udo Kaiser war entsetzt. Als „perfides Nachtreten“ bezeichnet sie ein Schreiben des Bistums Regensburg an den 63jährigen Tenor und Schauspieler. „Ich werde zum Lügner abgestempelt“, sagt uns Kaiser am Telefon über das Schreiben, das er vier Tage vor Heiligabend bekommen hat und das ihn für einige Wochen in eine tiefe Depression gestürzt hat. „Das hat mich völlig zurückgeworfen. Ich habe mich wieder gefühlt wie der kleine Junge von damals.“

Das „alltägliche Grauen“

Damals – das war 1956. Als Kind wurde Kaiser an der Vorschule und später am Gymnasium der Regensburger Domspatzen verprügelt, sadistisch misshandelt und sexuell missbraucht. In vielen Gesprächen mit der Missbrauchsbeauftragten Birgit Böhm und Briefen an das Bistum hat er dieses „alltägliche Grauen“ detailliert geschildert. Er erzählte, wie er mit Händen, Fäusten und Füßen grün und blau geschlagen wurde. Wie er sich vor einem Präfekten nackt ausziehen musste, der ihn dann mit den Rohrstock schlug und sich gleichzeitig an ihm befriedigte. Wie er das alles über Jahre in Therapien aufgearbeitet hat.

Doch Kaiser ging nicht nur zum Bistum. Als die Verantwortlichen ihn dort immer wieder vertrösteten, sich nicht mehr meldeten und keinen Bericht zu den Gewalttaten vorlegten, wandte er sich Ende 2010 an die Öffentlichkeit und erzählte – ebenso wie einige wenige andere – seine Geschichte (unter anderem auch bei regensburg-digital).

Bischofskonferenz versprach unkomplizierte Lösung

Als im März 2011 die deutsche Bischofskonferenz mit einem Entschädigungsangebot für die Missbrauchsopfer auf den Plan trat und eine unkomplizierte Lösung versprach, stellte auch Kaiser einen Antrag, füllte einen zwölfseitigen Fragebogen aus und gab eine eidesstattliche Versicherung zu seinen Schilderungen ab. Kaiser: „Es ging mir nicht um die 5.000 Euro. Das Geld hätte ich gespendet. Es ging mir darum, dass das Bistum anerkennt, was mit mir gemacht wurde.“

„Anträge auf Entschädigung bei der katholischen Kirche können Personen stellen, die geltend machen, als Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Bereich geworden zu sein. Die Richtigkeit der Angaben ist schriftlich an Eides statt zu erklären, weitergehende Belege oder Beweise werden nicht verlangt.“

Bischof Stephan Ackermann zur Entschädigungsregelung (März 2011)

Am 20. Dezember hat ihm Generalvikar Michael Fuchs geantwortet. Die Hoffnung Kaisers hat sich nicht erfüllt. Und das keine eineinhalb Seiten lange Schreiben ist vor dem Hintergrund der versprochenen unkomplizierten Entschädigungslösung ein Hohn.

Das Schreiben ist eine Verhöhnung

„Perfides Nachtreten.“ Das Schreiben des Bistums an Udo Kaiser liest sich wie ein individualisierter Standardbrief.


Da stehen viele Sätze, in denen viel von Betroffenheit, von Bedauern und von Leid die Rede ist. Ganz allgemein gesprochen, nicht mit Bezug auf Kaiser, bei dem man sich allerdings bedankt, dass er „so viel Geduld beim Warten auf unsere Antwort“ bewiesen habe.

Für ihn persönlich gibt es nur einige wenige Sätze:

„Wir konnten (…) Ihre Aussagen zur Frage eines sexuellen Missbrauchs nicht nachvollziehen. Eine Leistung in Anerkennung von erlittenem Leid erscheint vor diesem Hintergrund nicht gerechtfertigt.“

Falls Kaiser etwas zu den Gründen für diese Entscheidung erfahren wolle, könne er sich unter dem Stichwort „Anerkennung“ an den Rechtsanwalt der Diözese wenden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren, rät Fuchs.

„Die Quittung dafür, dass ich den Mund aufgemacht habe.“

Kaiser wird das nicht mehr tun. „Ich habe eben die Quittung dafür bekommen, dass ich es gewagt habe, öffentlich den Mund aufzumachen.“ Als wir mit Kaiser telefonieren, kommt er gerade nachhause. „Ich habe mich endlich von dieser Steuergemeinschaft befreit und bin nach 63 Jahren aus der Kirche ausgetreten.“ Seinen Gang an die Öffentlichkeit bereut er nicht. „Auch wenn mich dieser Brief erst einmal fertig gemacht hat – ich bin mit mir selbst im Reinen. Ob das die Verantwortlichen der Diözese Regensburg von sich behaupten können, wage ich zu bezweifeln.“

„Perfide fertig gemacht“

Wir veröffentlichen das Schreiben an Udo Kaiser mit seiner Zustimmung komplett. Er selbst will sich nun noch an den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz wenden. „Nicht, weil ich mir davon noch irgendetwas erhoffe, aber weil ich will, dass alle erfahren, mit welcher Perfidie der Regensburger Bischof Missbrauchsopfer fertig machen will.“

Bis heute hat das Bistum Regensburg keinen Bericht zu Gewalt und Missbrauch in ihren Einrichtungen vorgelegt. Hier versucht man, die Sache auszusitzen. Auf Kosten der Opfer.

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Kommentare (80)

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    gebranntes kind

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    geht euch schämen, Moral verjährt nicht!
    Da verstecken sich die, welche das C in der Verfassung haben wollen, hinter unseren Gesetzen. Pfui Teufel!!!!

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    Veronika

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    Bezeichnet ist ja, dass der Generalvikar – täusche ich mich, oder war Pfarrer Franz K. nicht ehemals Kurskollege von Herrn F. ? – vier Tage vor Heiligabend solche Briefe rausgibt.
    Übrigens, am 27.02.2012 kommt der Apostolische Nuntius höchstpersönlich nach Regensburg zur Bischofskonferenz-Sitzung. Richtet Eure Beschwerden doch einfach mal an diesen. Unter http://www.nuntiatur.de gibt es die Kontaktdaten!
    Denkt immer an den “Marienhof-Spruch”: Es wird viel passieren, nichts bleibt mehr gleich …”, denn die finanziell guten Tage der Kath. Kirche in Deutschland scheinen längst gezählt!

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    Veronika

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    Zusatz: Es ist ja wirklich “schön”, dass die Diözese hier das Anschreiben des Herrn Kaiser als “Antrag” wertet. Sind wir schon so weit, dass man bei den Schuldigen Anträge stellen muss. Die Dt. Bischofskonferenz kann sich Herr Kaiser übrigens “schenken”. Die Dt. Kath. Kirche hält hier “wie Pech und Schwefel” zusammen. Da hilft – traurig, dass man dies als gläubige Katholikin sagen muss – nur, dieser Teilkirche alle staatlichen Subventionen entziehen zu lassen. Was der Papst seit 2007 gefordert hat, muss nun durch alle Opferorganisationen durchgedrückt werden. Immer daran denken: 2013 ist Wahl!

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    Veronika

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    Zusatz 2: Bitte diesen zwölfseitigen Fragebogen, den Herr Kaiser ausfüllen musste, als nichtausgefülltes Formular Online präsentieren! Es wäre doch interessant, was hier für Fragen gestellt wurden/ werden. Am besten alle Formulare etc. die von der Diözese zum Ausfüllen und Wiedereinsenden übergeben wurden, nichtausgefüllt veröffentlichen.

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    Mathilde Vietze

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    Hat jemand von Euch von Fuchs & Co etwas anderes er-
    wartet? Der handelt doch auch nur im Auftrag seines
    “Herrn”

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    Corinna

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    Hallo Frau Vietze, na, dann gibts von Ihnen doch sicherlich bald ein lustiges Michael-Fuchs-Gedicht, oder? Bin schon echt gespannt!

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    Veronika

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    @Corinna
    @Frau Vitze: Ja, es ist Fasching, die Namen der Beteiligten im BOR sind sprechende Namen. Da liesse sich doch wohl von irgendjemand in Regensburg etwas Lustiges auf die Beine stellen. Ins Lächerliche ziehen ist, was diese Leute partout nicht ausstehen können, weil es ja “nur” den “Religions”-Beschimpfungs-Paragrafen gibt.

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    Martina Kindsmüller

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    Mir bleibt die Luft weg angesichts dieses Vorgehens: Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht von jemandem, der bereits Opfer war und nun erneut zum Opfer gemacht wird. Es ist auch der Missbrauch der Missbrauchsbeauftragten Dr. Birgit Böhm, die offenbar Herrn Kaiser auch noch erläutern soll, warum ihm nicht geglaubt wird. Teile der Kirche bleiben der Tradition, Menschen zu entwürdigen, wahrhaft treu!

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    Rosina Glose

    |

    Fassungslos! – Ohne Worte! – Eine SCHANDE! – Schämt euch!

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    Herrmann

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    So ganz kann ich die Vorwürfe hier nicht nachvollziehen. Soll also allen, die sich als Opfer melden das Geld ausbezahlt werden, ohne zu überprüfen, ob diese Angaben auch stimmen? Das kann wohl nicht im Sinne des Erfinders sein!! Wenn nach der Prüfung feststeht, dass es nicht nachgewiesen werden kann, ist es eindeutig, dass kein Geld ausbezahlt werden kann! Es ist aber klar das hier geschimpft wird, schließlich ist die Kirche ja ein geeignetes Stammtischthema!

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    Pragmatiker

    |

    @Hermann:
    Ich kann das Ganze auch nicht nachvollziehen. Aber aus genau dem entgegengesetzten Grund wie Sie: Herr Kaiser hat doch LÄNGST und “in vielen Gesprächen” (u.a. mit der Missbrauchsbeauftragten – lesen Sie doch vielleicht erst mal den Artikel) belegt, was passiert ist. Wozu also die im Artikel geschilderte, kirchliche Schikane gegen ihn? Wieso muss er erneut lang und breit darstellen, was er bereits lang und breit dargestellt hat? Für wen arbeitet diese Missbrauchsbeauftragte denn? Na?

    Und falls es noch etwas zu überprüfen geben sollte: Dies konnte die Kirche doch bereits längst bequem tun. Sie hat doch offensichtlich alle dazu nötigen Angaben bekommen – von Herrn Kaiser, in Form “vieler Briefe an das Bistum” und von Frau Böhm.

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    Rosina Glose

    |

    Herrmann, nicht alle Dinge im Leben sind – zumal nach so langer Zeit! – im Detail nachprüfbar. – Die Tatsache, dass der Sänger damals “Regensburger Domspatz” war und dass, aufgrund mehrerer Aussagen, dort damals Gewalt an Kindern ausgeübt wurde, sollte hinreichend Beweis genug sein für die Qualen, die der Sänger selbst und andere Kinder dort erleiden mussten!
    Es ist mehr, als ein Armutszeugnis, mit solch einem Argument dem Opfer zu begegnen! – Pfui!

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    Rudolf Gaßenhuber

    |

    Recht haben wollen, sich verteidigen, sich behaupten statt auf den anderen eingehen, Mitgefühl aufbringen, bedauern.
    Hier ist jemand wohl sich selbst der Nächste.

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    Corinna

    |

    Ich muss Herrmann in gewissen Sinne beipflichten, dass man natürlich nicht jedem Geld ausbezahlen kann, wenn man es nicht nachweisen (zB durch Aussagen von Klassenkameraden) kann.
    Es gibt nunmal auch zu viele, die gerne von sich sagen sie seien ” von der Kirche missbraucht” worden, weil der Lehrer ihnen damals mal eine gescheuert hat. Nur war das damals einfach normal, heute kann man das bei einem Schulkind natürlich nicht machen.
    Wer in diesem beschriebenen Fall Recht hat und wer nicht, weiß ich nicht und möchte daher auch nicht darüber urteilen weil ich weder ein ehemaliges Missbrauchsopfer verhöhnen noch aber einen ehemaligen Lehrer jetzt zu unrecht verdächtigen will.

    ABER:
    Die Kirche täte gut daran, auch wenn der Missbrauch nicht nachweisbar sollte, einfach wenns sein muss ein Auge zu zu drücken und zu zahlen. Es ist denke ich nicht so clever, sich gegen (mögliche) Missbrauchsopfer zu lehnen, ist doch klar dass das raus kommt und schlechte Publicity macht. Wenn es der Kirche also nicht immer um die Opfer geht, dann sollte sie doch einfach mal an sich selber denken und an das Bild, wie es in der Öffentlichkeit ankommt. Dann sollen die Verantwortlichen doch einfach zahlen, damit ersparen sie sich und den Opfern eine Menge Ärger. Am Geld kann es nicht liegen. Was verdient der Pressesprecher des Bistums nochmal? Soviel wie der Bischof oder?? Also Geld wäre meine ich da…

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    Veronika

    |

    @Frau Kindsmüller:
    Ich denke nicht, dass der GV meinte, dass sich Herr Kaiser hier an die durch die Diözese eingesetzte Missbrauchsbeauftragte (ebenfalls Rechtsanwältin), sondern noch einen extra von der Diözese beauftragten Rechtsanwalt wenden sollte. Das perfide an dieser Sache ist, dass die Diözese hier als kleinster Teil der grossen Kath. Kirche scheinbar mit profanen Rechtsanwälten arbeitet, um sich kirchenrechtlich einen sauberen Leumund verschaffen zu können. Habe gestern eine Info an den Vatikan weitergeleitet, denn mir ist “zu schlimm”, was hier abläuft, und meiner Meinung nach schon bald die gesamte Kath. Kirche Deutschlands gesellschaftlich inakzeptabel machen wird. Die sollten sich darum kümmern, sonst ist wohl das aktuelle “Vatileaks” zukünftig deren kleinstes Problem.

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    peter sturm

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    frau böhm ist dabei ihren guten ruf zu verlieren und sich einen anderen aufzubauen.

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    EMaK

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    Die Katholische Kirche benutzt diesen Modus Operandi seit über 2000 Jahren.
    Was aber noch fataler ist, ist die Gefühllosigkeit in der Bevölkerung.
    Ein emotional zerstörtes Volk redet und erklärt viel, bringt aber keine Beweise für das was es sagt.
    Einige Kommentare hier beweisen genau das.
    So werden Opfer erneut zu Opfern gemacht.

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    H. Müller

    |

    So wird Jesus Christus jeden Tag aufs neue ans Kreuz genagelt – von seiner eigenen Kirche.

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    Marion Puhle

    |

    Eigentlich sollte es die Aufgabe der Missbrauchsbeauftragten und der kath. Kirche sein, den Opfern brutaler Gewalt mit Respekt und Einfühlungsvermögen zu begegnen. Sicherlich ist es Herrn Kaiser nicht leicht gefallen über seine Geschichte zu erzählen und liebe Leute, so etwas erfindet man nicht einfach so. Opfern so zu begegnen, ist eine Schande.
    Wenn die Kirche sich schon schwer tut, den Missbrauch öffentlichkeitswirksam aufzuklären, so sollte sie doch den Opfern mit dem nötigen Respekt begegnen und nicht gleich wieder eins oben drauf setzen. Oder will sich die kath. Kirche gleich wieder versündigen?
    Marion Puhle

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    Veronika

    |

    @Red.: Danke, und noch mal kurz – T’schuldigung – meine Anfrage, ob man die Formulare, die Herr Kaiser für den Entschädigungsantrag ausfüllen musste, einsehen kann? Wäre interessant zu wissen, was hier in welcher Weise abgefragt wurde/ wird.

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    Pragmatiker

    |

    @Veronika: An die könnte man wohl sogar selber herankommen. Einfach bei Frau Böhm anfordern (notfalls in Vertretung für einen “Bekannten/Freund”, der vorerst anonym bleiben will).

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    Veronika

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    Also dieses Faschingswochenende möchte ich nicht mit sog. “höheren Geistlichen” der Diözese, schon gar nicht mit dem Oberhirten zusammentreffen. Da heute in Rom die neuen Kardinäle eingesetzt wurden (der Jesuit Becker scheint hier den für den Regensburger Bischof vorgesehenen Platz eingenommen zu haben), wird der Bischof jetzt wohl toben.
    Man sieht: Es gibt Gerechtigkeit!

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    Rufus

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    Eine sehr unhoefliche Art und Weise!
    Herr Fuchs , das Bistum Regensburg hat auf Bezug diesen Themen auch eine sehr grosse moralische Verpflichtung uns
    den damaligen Opfern gegenueber. Sie wissen auch heute was sich da damals in diesen Stiftungen wirklich abgespielt hat, also zeigen Sie auch eine gewisse Verantwortung und machen Sie auch bitte Ihren Job!
    Stiftungen und Geld , Erbschaften und Immobilien , usw.
    Das Bistum weis alles und Sie eben auch!
    In Etterzhausen bekamen die Buben damals ein paar Fleischfaeden zu essen und sollten jeden Tag
    eine Top Leistung bringen!

    Singen und Schweigen?
    Der Bistumssprecher Clemens Neck sprach von “Zwangsmaßnahmen, die die Kinder bis zum Erbrechen quälten, bewusster Ungerechtigkeit und nachhaltiger Körperverletzung”. Die damals acht bis zehn Jahre alten Jungen hätten sich verlassen, ausgeliefert und entmündigt gefühlt, so Neck.
    Herr Fuchs , wenn Sie der ganzen Wahrheit nicht ins Auge
    sehen wollen , dann muss man sich fragen , welches Ziel dort in Regensburg wirklich verfolgt wird!
    http://www.intern-at.de

  • Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche | Ivo & Thea

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    […] „Perfides Nachtreten.“ So nennt die Therapeutin eines Opfers von sexueller Gewalt ein Schreiben der Diözese Regensburg. In wohlgesetzten Worten wird der heute 63jährige Mann darin zum Lügner abgestempelt. Wenn er die Gründe wissen wolle, könne er sich ja an den Anwalt des Bistums wenden, schreibt ihm Generalvikar Michael Fuchs. Wir veröffentlichen den Brief im Original. […]

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    W.Müller

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    verehrter Herr Herrman
    Dass sie die Vorwürfe nicht nachvollziehen können, hängt ganz einfach mit ihrem Glauben zusammen, den man ihnen offensichtlich von Kindheit an indoktriniert hat und sich später in Fundamentalismus gesteigert hat oder fungieren sie als Gebetsmühle des Herrn Bischofs.
    Die Glaubwürdigkeit von Herrn Kaiser über die geschilderten Missbrauchsvorfälle durch Angehörige der katholischen Kirche ist außerordentlich überzeugend dokumentiert, zumal die katholische Kirche bisher alle Möglichkeiten genutzt hat, derartige Vorgänge systematisch zu vertuschen und die Opfer z.T. massiv unter Druck zu setzten. ( Mixa hatte die anzeigenden Frauen mit teueren Prozessen gedroht. Nur durch die Hilfestellung der Süddeutschen Zeitung wurden die eidesstattlichen Erklärungen abgegeben und das Ungeheuer Bischof Mixa konnte entfernt werden)
    Jetzt versucht man Herrn Kaiser durch immer neue Befragungen zu verunsichern und mürbe zu machen bis er aufgibt. In USA hat die katholische Kirche hunderte Millionen Dollar bezahlen müssen, was hat sie bei uns bezahlt? Fast Nichts. Die Pfarrer hier sind mindestens genau so geil wie in USA .
    Sie kommen mir vor wie Pater Peter Hintze bei seiner schwachsinnigen Wulf Verteidigung.
    Ihre Argumente sind identisch mit denen von Bischof Mixa und Ludwig Müller, die bis zuletzt alle rechtlichen Mittel (auf Kosten der Schafe ) und z.T sogar bis zu Gerichten nach Hamburg gegangen sind, um ihre kruden Vorstellungen von althergebrachter kirchlicher Gerechtigkeit und Unfehlbarkeit, (gepaart hier mit Altersstarrsinn) die 2000 Jahre uneingeschränkt zu ihren Gunsten funktioniert hat, mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Nur heute in unserer Demokratie, funktioniert dies nicht mehr. Identisch zu Pater Hintze wird die Presse, die die Schweinereien der katholischen Kirche und die unwürdigen Handlungen des Herren Bundespräsidenten in ungeahnter Weise aufgedeckt haben, beschimpft, die Pressefreiheit zu missbrauchen und den Schnäppchenjäger Wulf und die pädophilen Pfaffen als Opfer der Presse hinzustellen. Die Zeiten als man die Überbringer schlechter Nachrichten schon mal einen Kopf kürzer machte, sind endgültig vorbei, wenn auch in den Rückzugsgebieten der Katholischen Kirche weiterhin massiv um die Unfehlbarkeit des von der Kanzel verzapften Unsinns weiter gestritten wird. ( siehe verlorener Prozess durch alle Instanzen gegen Schmidt-Salomon)

    Verjagt die Kinderficker und noch mehr, deren Vertuscher.
    Interessanter Link
    http://deutschelobby.com/2012/02/15/berlin-katholische-kirche-darf-als-kinderficker-sekte-verleumdet-werden/

    W.Müller

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    W.Müller

    |

    Nachtrag:
    Da wundert es nicht, dass mit allen Mitteln versucht wird, an die e-Mailadressen und IP-Adressen der Forenteilnehmer zu gelangen, die eindeutig und offen gegen die katholische Kirche auftreten und ein großer Stachel im Hintern der Exzellenz Müller sind. Derartige Methoden wie der Einbruch in den Server von Regensburg-Digital haben eine lange Tradition. Die Inquisition hätte früher schon längst 90% aller Forenteilnehmer öffentlich in Regensburg unter großem Beifall der Kirche (wie im Mittelalter) verbrannt.
    Darum wollen die Piusbrüder ganz schnell wieder dorthin zurück.

    W.Müller

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    Patrick

    |

    Hier ist der Link zu den Entschädigungsanträgen:

    http://www.bistum-regensburg.de/borPage003383.asp

    Wir müssen unsere Kinder schützen.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Kinder von Soldaten dieser Kinderf.-Sekte mit Religion vergiftet werden, die unseren Kindern Ängste einflößt und jedgliches Selbstbewusstsein raubt.
    Wir müssen unseren Kindern “erlauben” NEIN sagen zu dürfen, egal ob zum Pfarrer, Reitlehrer, Onkel oder zu einem anderen Familienangehörigen, -bekannten.
    Wir müssen unseren Kindern erlauben, Gefühle zeigen zu dürfen und wir müssen lernen diese zu respektieren.

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    Hans-Adolf Herrmann

    |

    @ redaktion

    Hallo, aufwachen!!!

    Schläft die Zensurabteilung?!?

    Im Kommentar “W.Müller, 19.02.12, 18:10h” wurde ein Link gesetzt auf “Deutschelobby’s Weblog” das “Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – gegen Linke und Islam!” sein will.
    Die herrschaftsfreie Diskursförderung darf auf Ihrem Blog keinesfalls soweit gehen, daß die Meinungsfreiheit durch derartige Links rechts statt links umgangen wird. Abendländisches muß unterdrückt werden, weil sonst der Rassismus, Kolonialismus, Chauvinismus etc. ge- und befördert wird.
    Denken Sie an das mentale Wohlbefinden Ihrer politischen Scheuklappen – Klientel!

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    Hans-Adolf Herrmann

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    @ W.Müller, 19.02.2012, 18:10h

    “Pater Peter Hintze bei seiner schwachsinnigen Wulf” (sic) “Verteidigung …” und “Pater Hintze” sind beide (?) keine katholischen Ordensgeistlichen.
    Falls Sie, und das nehme ich an, den CDU – Politiker Peter Hintze meinen, dann sollten Sie zur Kenntnis nehmen, daß jener zwar ein Gutmensch, ein Islam – Versteher, ein bekennenderMülltikültürist, ein Parteigänger der EUdSSR und ein politischer Speichellecker des regierenden Hosenanzugs mit den tiefroten Socken, jedoch kein Priester ist.
    Die korrekte Ansprache dieses CDU – Vorzeigepolitikers ist “Herr Hintze”, da er als protestantischer Pfarrer erwerbstätig war, obschon der Vater des Protestantismus, der entsprungene Augustinermönch Pater Martin Luther seinen Jüngerinnen und Jüngern mit auf den Weg ins Paradies gab: jeder Getaufte ist sein eigener Pfarrer, Bischof und Papst.
    Daß dieser Herr Hintze Herrn “Wulf” verteidigt ist durchaus nicht schwachsinnig, sondern CDU – logisch, loben doch beide die Religion des Friedens und die damit daherkommenden Kültürbereicherer und Fachkräfte.

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    W.Müller

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    Gutern Tag Herr Herrman
    Zu ihren Statements ein paar Hinweise.
    1. Herr Hintze wurde niemals als kath. Pfarrer bezeichnet.
    der hat sich nach seinen unqualifizierten Auftreten in den unzähligen Foren selbst lächerlich gemacht.
    2. Herrn M.Luther als entsprungenen Augustinermönch abzuqualifizieren entspricht der katholischen mittelalterlichen Meinungsmache. Tatsache ist dass er mit seinen 95 Thesen, die er mit lauten Hammerschlägen an die katholische Kirche Wittenberg genagelt hat, die Welt verändert hat indem er die Gaunereien der kath. Kirche, wie Verkauf von Sünden-Ablass (wenn das Gold im Beutel klingt, die Seele aus dem Feuer springt) und sonstige Auswüchse angeprangert hat. Die Folge des Machterhaltungskampfes der katholischen Kirche war der 30-jährige Krieg, der Europa auf die Einwohnerschaft des heutigen Hamburgs dezimiert hat. Seine erstmalige Bibelübersetzung ins Deutsche sollte erwähnt werden.
    3. Zu den Ausführungen des Herrn Wulf: der Islam gehöre zu Deutschland, erlaube ich mir einen diesbezüglichen Auszug einzufügen:
    http://deutschelobby.com/2012/02/03/%E2%80%9Efrauen-gegen-islamisierung/
    verehrte Diskussionsteilnehmerinnen
    Gratulation zu ihrer Initiative gegen Islamisierung. Wenn der Chef dieser schwachsinnigen Religion 5 Frauen hatte, die jüngste 9 Jahre; dann ist es Aufgabe jedes denkenden Europäers, dieser frauenverachtenden Sekte, das Handwerk zu legen und sie zu keinerlei Einfluß in unserem schönen Europa gelangen zu lassen. Es geht nur über die mutigen Frauen, die sich nicht scheuen, trotz massivster Strafverfolgung die Wahrheit über diese Religion der Kinderficker zu veröffentlichen. Auch wenn der deutsche Bundespräsident, der größte Schleimer vor dem Herrn(Jetzt hat man seine Maske heruntergerissen und den Herrn enttarnt) behauptet, der Islam gehört zu Deutschland. Er gehört ausschließlich zu den Schaf und Ziegenhirten in entlegenen Wüstengegenden, die immer noch in der Vergangenheit leben. Dort soll er auch bleiben zur Ergötzung von Touristen. Die Entwicklung zu einer freiheitlichen Lebensweise haben die europäischen Frauen mit ungeheueren Opfern und Demütigungen durch die katholische Kirche sich mühsam erkämpfen müssen. (Lesen sie nur den Hexenhammer) und sie werden sich niemals mehr in die Gewalt dummer Koranschüler begeben. (es gab niemals einen Nobelpreisträger aus dieser verdummten Religionsgemeinschaft), die heute noch Genitalverstümmelungen an Mädchen durchführen.
    Jagt sie zurück zu ihren Kamelen und ihren Ziegenherden in die Wüsteneien, in unserem wunderbaren Europa haben sie Nichts zu suchen.
    weitere Ausführungen sind nicht mehr erforderlich.
    Ein weiterer Aspekt der massiven Aufdeckung des Missbrauchs von Kindern ist die Tatsache, dass viele pädophil veranlagte Menschen nicht mehr den Priesterberuf wählen, bei dem sie problemlos großen Einfluß auf Kinder bekommen und deshalb die Anzahl der Priester massiv zurückgehen. Da hilft auch kein Dauerbeten in Passau mehr.
    Ich hoffe sie geholfen zu haben und vielen Dank für ihre Vorlage
    W.Müller

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    Hans-Adolf Herrmann

    |

    @ W.Müller, 20,02,2012, 12:41h

    Ui, jujui, jujui …
    Au Backe, da haben Sie aber sehr unschöne Rosenmontagskomplimente an die lieben ausländischen Freunde dieses Blogs und deren Friedensreligion verteilt!
    Offenbar haben Sie die turko- und islamophoben Auslassungen Ihres Idols, des entsprungenen Augustinermönches Pater Martin Luther (OSAE) zu sehr verinnerlicht. Da müssen Sie unbedingt was dagegen tun!
    Das, was Sie schreiben, geht natürlich überhaupt nicht; schließlich ist Herr Erzengel Gabriel persönlich zu Herrn Muhammad geflattert und hat ihm alles das an rechtgeleiteter Religion geoffenbart, was Sie als “schwachsinnig” bezeichnen: merke, Erzengel lügen nie!
    Gehen Sie also in sich, bedauern Sie das in Ihrem Kommentar gesagte (für Ähnliches ist vor einigen Jahren Theo van Gogh abgestochen worden!) und lassen Sie sich Islamverständnis z. B. von den politischen Islamexperten der hiesigen CSU, Frau Aischa-Bernadette Dechantoglu und Herrn Abdulrachman-Christian Schleglü, in Intensivstkursen beibringen: Regensburgs Zukunft ist grün, der Farbe des Propheten (gelobt sei sein Name).
    Und das ist gut so, dann kommt endlich mal Hochkültür ins städtische Welterbe!

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    Dubh

    |

    @ W.Müller
    Es ist doch immer wieder zu schön, wenn übel rassistische faschistoide Hetzer wie Sie ausgerechnet Frauen für ihre Zwecke missbrauchen wollen und bezeichnend wenn Sie sich dem extremen Frauen- und Judenfeind Martin Luther herzlich verbunden fühlen.

    Ein kleiner ach wie „menschenfreundlicher“ Fundiprotestant, was?

    Dann verfolgen und jagen Sie ja auch keineswegs nur Muslime, sondern alle Anders-/Nichtgläubigen, und nicht zuletzt Homosexuelle und Frauen, die nicht ganz in Ihrem Sinne spuren.
    Ganz wie die RKK!

    Von dumm und sachlich falsch muss ich nichts weiter sagen, das versteht sich bei Ihrer Couleur, und was sie unter “Demokratie” verstehen muss man auch nicht weiter erläutern, die, die SIE meinen hatten wir ja schon mal!

    Zur Abwechslung jetzt auch muslimfrei, nicht nur judenfrei? Ganz Europa, aber klar!

    “Erstlich, das man jre Synagoga der Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.” – Luther, Von den jüden und iren lügen, 1543

    Die Frauen wiederum sollen massenhaft rechtgläubige protestantische Bälger werfen und ansonsten das Maul halten?

    “Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, daß die Männer durch sie geboren werden.”

    “Will die Frau nicht, so komm’ die Magd!”

    “Ob sie (die Weiber) sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß’ sie nur todt tragen, sie sind darumb da.”

    “Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes.”
    Alles Luther

    Was Hexenverfolgungern anbetrifft, die ab der frühen Neuzeit – also überwiegend NACH der Reformation stattfanden sind diese keineswegs r.k. Spezialität im Gegenteil in Italien und Spanien gab es kaum welche aber viele in Skandinavien und den NL, auch in Gebieten der USA…………….

    „Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder … Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“
    Luther – Predigt vom 6. Mai 1526, WA 16, 551f.
    Zauberinnen nicht Zauberer, da hält er sich ganz ans alte Testament
    „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“ 2, Mose 22,17 Luther

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    Katholisch

    |

    Mal wieder zum eigentlichen Thema, nachdem unschönen “Exkurs” in dieser Diskussionsreihe:

    Ich sehe diesen Artikel gespalten. Natürlich ist man schnell geneigt, sich dem vermeintlichen Opfer an die Seite zu stellen und darauf zu pochen, dass diesem Wiedergutmachung wiederfährt. Ich möchte an dieser Stelle “vermeintlich” betonen, da wir in Deutschland zum Glück nach dem Prinzip “in dubio pro reo” verfahren und so lange nichts erwiesen ist, niemanden vorzeitig zum Opfer bzw. Täter machen!!!
    Es geht mir bei meinem Kommentar um eine objektive Sicht der Dinge, nicht darum irgendjemandem etwas zu unterstellen, denn der Herr sagt es sei alles so gewesen, wie er sagt. Das Bistum hat daran offenbar Zweifel. Zwei unterschiedliche Statements, die wir erst mal zur Kenntnis nehmen müssen-genauso wie es vorkommt, dass Täter nie verurteilt werden, Opfer ihr Leben lang keine Genugtuung/Gerechtigkeit erfahren und es aber auch Trittbrettahrer u.ä. gibt. Ich kann an diesem Brief kein “Nachtreten” und auch sonst nichts Unverschämtes finden. Er ist sehr respektvoll und mitfühlend formuliert (was hätte man sonst schreiben sollen, bzw. kritische Anfrage: “Hätte das Bistum etwas Richtiges schreiben können!?” (außer, hiermit erhalten sie einen Scheck über 5000 Euro) und eröffnet weitere Angebote. Über ein Gespräch über die Gründe und das Angebot das Ganze weiter zu verfolgen. Offenbar ist die ganze Sachlage aber noch nicht eindeutig genug!?
    Ich finde es ungerecht, was hier geschieht und ich bin froh, dass wir in Deutschland (auch in der Kirche) ein Rechtssystem haben, dass Vorwürfe genaustens prüft.

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    Dubh

    |

    @ katholisch

    Man hätte beispielsweise die Gründe aufführen können, warum es angezweifelt wird, worin Widersprüche zu Erkenntnissen der Diözese bestehen, warum Herr Kaiser als Lügner hingestellt wird.

    Macht man freilich nicht, das wäre ja was Handfestes.

    Das Opfer soll nochmal persönlich vorsprechen, und es wird nur Mündliches geben, damit man danach wiederum jedes Wort das das Opfer sagt als Lüge hinstellen kann.

    Er sollte mit Anwalt und Aufnahmegerät hingehen, kein Wort zur Sache würde fallen, darauf wette ich.

    “Ich finde es ungerecht, was hier geschieht und ich bin froh, dass wir in Deutschland (auch in der Kirche) ein Rechtssystem haben, dass Vorwürfe genaustens prüft.”

    Da haben sie was Grundsätzliches nicht verstanden:
    Weltliche Prozesse sind ÖFFENTLICH!

    Aber da das meiste verjährt ist, kann die RKK drauf setzen, dass sich da nichts weiter tut, weiter vertuschen, abwarten und Gras drüber waschen lassen – und genau das tut sie auch!

    Wie viele Fälle gibt es denn, in denen Alt- Opfer nun nach diesem pro cedere in D anerkannt wurden?
    Das wissen Sie doch ganz bestimmt – oder?

    Keines – oder dürfen die dann wieder nicht mehr sagen dass sie anerkannt wurden – oder wie isses?

    Alle nur Trittbrettfahrer was?

    Meine Güte, so blöde wie Sie und die RKK alle Leute halten, sind nun mal leider, leider nicht alle………………

    In den USA hat das nichts geholfen, deren Zivilrecht macht deutsche Verhältnisse unmöglich.

    Hier aber können Täter und Täterschützer die Opfer verhöhnen und sich selbst als Opfer stilisieren!

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    W.Müller

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    Verehrte Kritiker des W.Müller
    Mit ihren persönlichen Anwürfen, die immer nach dem gleichen Prinzip ablaufen, tun sie mir Unrecht. Ich bin ein Feind aller totalitären Gruppen, dazu gehören alle Religionen, Diktaturen und ähnliche Gruppierungen. Da ich keiner Kirche angehöre, kann ich mich unvoreingenommen dazu äußern. ( Der beste Ausspruch Luthers war: in der Woche zwe-dre-vier, schadet weder ihm noch ihr) Da wir hier gerade über die Missetaten der katholischen Kirche diskutieren, habe ich diese und den Islam über Wulf aufs Korn genommen.
    Tatsache ist, dass nahezu jeglicher Konflikt auf unserer schönen Erde durch die Religionen verursacht wird. Ursache dfür ist der Anspruch jeder Religion, die absolute Wahrheit durch ihren Gott in Besitz zu haben und diese Anderen auf zu zwingen . ( Der Bibelsatz: Gehet hin und lehret alle Völker” ist einer der größten Sprengsätze dazu mit der Missionierung) Damit sind die Konflikte vorprogrammiert. Selbst innerhalb der einzelnen Religionen herrscht erbitterter Krieg wie zwischen Sunniten und Schiiten, die sich heute gegenseitig durch feige Selbstmordattentate laufend in die Luft sprengen.
    Bei den Christen wurde erbittert zwischen Katholiken und der evangelischen Kirche gekämpft mit Millionen toter Menschen. Erst im Laufe ist Einsicht eingetreten, nachdem ein großer Teil der Gläubigen ihre Kirchen verlassen haben.(auch wenn Papst Benedikt der evangelischen Kirche den Status einer Religion bis vor Kurzem abgesprochen hat).
    Die jahrhundertelange Verfolgung der Juden, ist damit erklärbar. (Heute beschützen sie uns mit ihren Atombombemn vor dem Irren Islamisten Ahmadinedschat. Ich hoffe sie wenden sie an, bevor er eigene besitzt)
    Erst wenn es gelingt religiöse Menschen und ungläubige Menschen in getrennten Teilen der Erde leben zu lassen, gäbe es bei den Nichtgläubigen Frieden, Fortschritt und Wohlstand, während der religiöse Teil sich in kürzester Zeit sich selbst auslöschen würde.
    Intelligente Menschen sind zu der Überzeugung gekommen, dass Religion eine mehr oder minder große Geisteskrankheit ist, die ein menschliches Zusammenleben unmöglich macht, die Praxis hat es jahrtausende lang bewiesen.
    Ich hoffe sie entwickeln ein wenig Verständnis für meine vorigen Statements, die niemals rassistisch oder persönlich waren, sondern nur aus tiefster Verachtung gegenüber Religionen und deren Machthaber und Entgleisungen gegen Kinder und Wehrlose bestehen.

    W.Mülle

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    Veronika

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    @Patrick: Ja, diese Seite “kr….net” gehören sich schnell abgeschaltet. So dachte ich jedenfalls lange Zeit, bis mir aufging, dass auf diese Weise Staats- und Verfassungsschutz viel schneller an die Infos kommen, die diese benötigen, um die dortigen Spinner erfolgreich von einer Realisierung deren Dinge abhalten zu können.

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    Dubh

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    W. Müller: “Ich hoffe sie entwickeln ein wenig Verständnis für meine vorigen Statements, die niemals rassistisch oder persönlich waren, sondern nur aus tiefster Verachtung gegenüber Religionen ……”

    Ah so, Rassismus “nur” aus Religionsverachtung ist keiner?

    Sie verlinkten eine übel rassistische Seite, Sie schrieben übelst Rassistisches – Sie sind Rassist, ob Sie nun was glauben oder nicht.

    Zu den intelligenten Menschen sollten sie sich nicht zählen, wenn Sie offenbar Rassismus nicht definieren können, und sich tatsächlich einbilden, wenn sie augenblicklich nichts gegen Juden – in Israel(?!) – haben, dann seien sie eh kein Rassist, oder welchen Schwachsinn auch immer Sie sich einbilden, warum sie keiner seien, obwohl ihre Äußerungen davon triefen.

    “Tatsache ist, dass nahezu jeglicher Konflikt auf unserer schönen Erde durch die Religionen verursacht wird.”

    Auch das ist kompletter Unsinn!
    Allerdings war es die Christenheit, die erstmals vorgab, es ginge um Religion und nicht um Macht und Besitz an und über Gebiete in denen was zu holen war – schon im ersten Kreuzzug!

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    W.Müller

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    verehrter Herr Dubh
    Oberlehrer wie haben wir schon genug, Ihre Äußerungen sind ohne jegliche Qualifikation und sprechen für sich.
    Hier geht es ausnahmsweise nicht um ihre Selbstdarstellung, sondern um das Wohl des von der Kirche massivst beschädigten Herrn Kaiser.
    Zu ihrer Kritik:
    Wahrscheinlich sind alle Leute wie Richard Dawkins,( einer der gescheitesten Menschen auf der Erde, der massivste Kritik an den Religionen übt, ebenso Schmidt-Salomon) die zudem völlig ungläubig sind und gemäß ihrer Definition alle Rassisten und Faschisten, obwohl sie unendlich schlauer sind als Sie.(fast 90% aller Nobelpreisträger sind ungläubig und religionskritisch ), Typisch für sie, Leute als faschistoide Hetzer zu bezeichnen, die eine Frauenbewegung unterstützen, die sich gegen ihre jahrtausende lange Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung ihrer Gesundheit etc. durch eine Religion gebildet hat und die siegreich sein wird. Ihre ganze Argumentation besteht darin alle Leute, die eine andere Meinung als Sie haben, als Faschisten und Rassisten, nebst den bekannten Spielarten wie rechtsradikal etc zu diffamieren und deren Äußerungen als Unsinn oder andere Leute als dumm zu bezeichnen. So dumm wie sie gerne gescheit sein möchten, bin ich garantiert nicht. Auch ihre anderen Statements triefen vor Überheblichkeit, Alles wird als dumm abqualifiziert. Sie verwechseln offensichtlich meine Kritik am Islam mit Rassismus, weil dessen Mitglieder hauptsächlich einer anderen Rasse angehören. Einen Doofen erkennt man am Besten daran wenn er wie Sie ohne vernünftige Argumente, andere als dumm bezeichnet.
    Hätten sie doch geschwiegen, dann wären sie vielleicht als niederbayerischer Philosophen durchgegangen.
    W.Müller

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    Patrick

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    Dubh

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    W. Müller: “Sie verwechseln offensichtlich meine Kritik am Islam mit Rassismus, weil dessen Mitglieder hauptsächlich einer anderen Rasse angehören. ”

    Einen richtig Doofen erkennt man daran, dass er tatsächlich glaubt, es gäbe Menschenrassen, und Rassismus wäre davon abgeleitet! – wie es die Helleren unter den Rechtsideologen vorgeben, für Leute wie Sie, die in Ermangelung jeglicher eigener Kenntnisse schön alles nachplappern.

    Ansonsten bin ich absolut ungläubig – und finde im Gegensatz zu Ihnen auch Luther nicht supi – schon vergessen?

    Schmidt Salomon würde sich sehr bedanken, von dunkelbraunen Socken wie Ihnen für Ihre Zwecke missbraucht zu werden, und die “Frauenbewegung” erst.
    Aber vermutlich war Frau Goebbels für Sie wahre Feministin………………….

    Patrick: “Unser Rechtsstaat würde aber laut der aktuellen Gesetzgebung nur die “Hexen” – Verbrenner bestrafen.
    Die anderen Verbrecher sind durch unser Grundgesetz gedeckt (freie Ausübung religiöser Handlungen).”

    Wie blöd denn noch?

    Dummheit allerdings ist tatsächlich nicht strafbar – ob sie nun religiöse Hintergründe hat oder nicht!

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    mkJV

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    Patrick

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    Patrick

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    Stefan Aigner

    |

    Eine Reihe von Kommentaren habe ich gelöscht, weil sie mit dem Thema absolut nichts mehr zu tun hatten. Das ist noch milde ausgedrückt. Das werde ich auch weiter so handhaben.

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    Veronika

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    Ich habe jetzt endlich das Antragsformular (incl. Begleitmaterial) gefunden, welches Herr Kaiser wohl ausfüllen musste. Gibt es auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz:
    http://www.dbk.de/themen/thema-sexueller-missbrauch/
    Also wenn ich die Dinge so durchlese, dann fällt mir immer wieder auf, dass Alles “freiwillige Leistungen unter Ausschluss des Rechtsweges” sind. Ich weiss ja nicht wie Juristen darüber denken, aber derartige Angaben zu machen, und zugleich die “Freiwilligkeit der Leistung unter Ausschluss des Rechtsweges” anzuerkennen. Ist so etwas nicht Roßtäuschung, oder ganz einfach der Versuch die Leute vom OEG (Opferentschädigungsgesetz) etc. fernzuhalten. Meine Meinung ist ja, so schnell wie möglich – ist jetzt über das Wochenende natürlich etwas “dumm” – eine Petition zu verfassen, und diese am Montag dem Apostolischen Nunitus persönlich zu überreichen. Bitte freundlich sein, denn dieser Mann ist auch sehr nett und zuvorkommend, und ich denke dass er am Montag intern sehr deutliche Worte finden wird.

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    Mathilde Vietze

    |

    Ich kann den von der Amtskirche verarschten Opfern nur
    empfehlen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Da werden
    die “Unschuldslämmer” zwar wieder von “kirchenfeindlicher
    Hetze” reden, aber das nimmt ihnen eh keiner mehr ab.

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    Mathilde Vietze

    |

    Liebe Corinna, d e n werde ich nicht auch noch mit einem
    Gedicht aufwerten, aber vielleicht fällt Ihnen etwas Passen-des ein.

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    mkveits

    |

    „Es ist meine Hoffnung, dass die ernsthaften Anstrengungen der Kirche, sich dieser Wirklichkeit zu stellen, der Gesellschaft insgesamt hilft, Fälle sexuellen Missbrauchs in ihrem wahren Ausmaß und ihren verheerenden Folgen zu erkennen.“
    Papst Benedikt XVI.

    Quelle: „Kathpress“ am 26.11.2011

    Der Papst empfielt damit das Vorgehen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch als Vorbild für die gesamte Gesellschaft.

    “Noch am 18.5.2001 stellte er in einem feierlichen Rundschreiben an alle Bischöfe der Welt die Missbrauchsfälle unter das„päpstliche Geheimnis“, bei dessen Verletzung man sich schwere Kirchenstrafen zuziehen kann. Weder Täter noch Opfer noch Mitwisser klerikaler Verbrecher durften ihr Wissen kundtun. Nur der Vatikan durfte davon erfahren.”

    Quelle:

    http://www.kanzlei-sailer.de/papst-und-sexuelle-gewalt-gegen-jugendliche-291111.pdf

    Ergo: Als logisch denkender Mensch meine ich: die Verhältnisse werden sich erst dann ändern, wenn in der Glaubenskongregation und auf dem Stuhl Petri andere Stellvertreter Einzug gehalten haben.

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    W.Müller

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    verehrte Regensbg-Digital. – Herr Aigner.
    Einesteils bewundere ich ihre Geduld bei den Beiträgen, andererseits zeigen auch die von ihnen aufgegriffenen “heissen Themen” ( von den alteingesessenen Zeitungen bisher wohlweislich gemieden, da sie nicht das Missfallen der Katholischen Kirche erregen wollten und die Chefredakteure weder zu lange im Fegefeuer oder gar in der Hölle wie ihnen von höchster Stelle vorausgesagt, schmoren wollen) Wie sehr diese Themen von einer breiten Öffentlichkeit erwartetet werden und welche massiven Zustimmung sie erhalten (mehr als 90% der Beiträge sind positiv), spricht aus der großen Anzahl der Beiträge.
    Die meisten hiesigen Presse-Berichterstattungen über die Missbrauchsfälle beginnen meistens mit großen Ankündigungen wie ” Alles muss auf den Tisch” über Vorgänge, die weitgehend bekannt sind. Im Laufe der Artikel werden die Vorfälle zunehmend relativiert ( Pfarrer sind auch nur sündige Menschen etc.) und praktisch nie wird eine wirklich kritische Meinung zu den ungeheueren Schweinereien und deren ständigen Vertuschungen geäußert.
    Deshalb diese breite Zustimmung zu ihren offenen und kritischen Veröffentlichungen, die ihnen zwar wie den Spiegel und der Süddeutsche Zeitung den Titel einer katholisch-feindlichen Zeitung eingetragen hat und den angeblichen Missbrauch der Pressefreiheit, die nur zu gerne wieder abgeschafft würde.
    Dass sie unsachliche persönlich beleidigende Beiträge gelöscht haben, ist im Hinblick auf des ernste Thema dieses Vorfalles verständlich. ( einer ist sogar in Michl Friedmann-Manier aufgetreten, leider habe ich nicht wie damals Sarrazin bei Friedmann mit A…ch reagiert)
    Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sie diese kritische Zeitung in Regensburg über längere Zeit erfolgreich veröffentlichen können.
    freundlichst
    W.Müller

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    katholisch

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    @Dubh:

    Ja, Sie haben natürlich mit einigen ihrer Äußerungen Recht! Sie haben aber eben auch den Fehler begangen “Schwarz-Weiß” zu malen und eben nicht in Betracht zu ziehen, dass es alles auch ganz anders sein kann, als es uns hier darstellt.

    Bezgl. Trittbrettfahrer unterstellen Sie mir:

    “Meine Güte, so blöde wie Sie und die RKK alle Leute halten, sind nun mal leider, leider nicht alle………………”: Das habe ich nie gesagt und genau das ist das Problem! Ich plediere für einen gerechten, ergebnisoffenen Prozess und der ist m.E. bisher erfüllt. Ich behaupte weder das eine noch das andere.

    Warum ist es falsch oder in irgendeiner Art und Weise schlecht den Mann vorsprechen zu lassen?! Wie kann man einen Menschen ernster nehmen, als ihm zu zu hören und die Sache genau zu prüfen?

    Wieso soll das Bistum Gründe in dem Brief erläutern? Das würde ich als “abwimmeln” und “unverschämt” bewerten, da der Mann keinen Gelegenheit zur Stellungnahme hätte. Das würde bedeuten, die Sache ist entschieden. Es ist hier von Zweifeln die Rede und einem Gesprächsangebot nicht von einer endgültigen Entscheidung.

    Diesen Bericht, in dem die Überschrift schon eine Interpretation und Bewertung ist, empfinde ich tatsächlich als Hetze gegen die Kirche.
    @Mathilde Vietze “Ich kann den von der Amtskirche verarschten Opfern nur
    empfehlen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Da werden
    die “Unschuldslämmer” zwar wieder von “kirchenfeindlicher
    Hetze” reden, aber das nimmt ihnen eh keiner mehr ab.”

    Nennen Sie mir eine objektive Unverschämtheit an dem Schreiben des Bistums oder irgendein “Nachtreten” oder ein “Verarschen des vermeintlichen Opfers”!

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    Sepp

    |

    @katholisch

    Wie oft soll der Mann noch vorsprechen?
    Wie respektvoll ist ein Serienbrief?
    Warum schreibt man die Gründe nicht in den Brief?

    Und Jammern Sie nicht ständig über Hetze gegen die katholische Kirche. Bischof Müller trampelt auf den Opfern herum nicht umgekehrt.

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    Rosina Glose

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    “Damit Sie erfahren können, wie wir zu diesem Ergebnis gekommen sind, bieten wir Ihnen an, zu uns nach Regensburg zu kommen…….”

    Das Opfer hat also sein Maul zu halten, darf nur der “Obrigkeit” zuhören, hat sich zu fügen! – Widerspruch ausgeschlossen! :-(((((((((((((((((

    Dabei ist die Beweislage – nach meinem Dafürhalten – anhand von Dokumenten eindeutig:
    1. die Zeit des Opfers in Regensburg
    2. die langjährigen Therapien danach……

    Zwar ist der Ausdruck “Kinderfickersekte” in meinen Augen ziemlich krass, und es erstaunt mich, dass das Gericht in Berlin ihn nicht als Verleumdung ansieht. – Noch krasser ist aber die Weigerung der Schuldanerkennung von Seiten der Katholischen Kirche! Und damit werden die Opfer ein weiteres Mal bestraft und dazu als Lügner hingestellt. – Pfui!

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    Dubh

    |

    katholisch: “Diesen Bericht, in dem die Überschrift schon eine Interpretation und Bewertung ist, empfinde ich tatsächlich als Hetze gegen die Kirche.”

    Ja von mir aus, wenn sie nichts Besseres und Wichtigeres zu tun haben.
    Ist ja wieder groß in Mode gekommen, bei religiösen Fundis aller Sorten Wahrheit als Hetze zu empfinden.

    Wenn Sie Serienbriefe an die Opfer – wobei dann ziemlich wahrscheinlich rein gar nichts “überprüft” wurde – nicht als Verarschung empfinden, sondern den Bericht darüber als “Hetze” – Ihr Bier, Ihr reines Privatvergnügen – dummerweise noch in diesem Lande.

    Wenn Sie jetzt nur nicht in die Hölle kommen, ob Ihrer grenzenlosen Verachtung und Herabsetzung der Opfer, und dem Leid, das denen jede einzelne solcher Aussagen immer wieder zufügt – aber da träfen Sie ja immerhin all Ihre ach wie guten Hirten wieder………….

    Wirklich schade, dass ich nicht an Gerechtigkeit im Jenseits glaube – aber Sie doch, oder nicht?!

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    Veronika

    |

    @katholisch:
    Also ich denke hier bis vor kurzer Zeit wirklich den Bischof von Regensburg nahezu in Schutz genommen zu haben. Immer dachte ich – sowohl bzgl. der Laienstreitigkeiten, als auch sonst – dass er nur die sog. “falschen Berater” hatte, also selbst nicht wusste, was hier läuft. Nun habe ich einerseits festgestellt, dass er seit langer Zeit in der Präfektur der Glaubenskongregation tätig ist, also bestimmte Schriftstücke und Vorgänge, die aus seiner Diözese dorthin gelangt sind, seit mindestens 2007 hinreichend zur Kenntnis nehmen konnte. Er hat nichts getan, obwohl hier manche Sachen regelrecht “zum Himmel st.ncken”. Nun haben wir seit 2010 mit dem Aufdecken der Missbrauchsfälle, bei denen sich nur die Jesuiten in Berlin einigermassen einsichtig verhalten haben, dasselbe Spiel gegenüber den Missbrauchsopfern!

    “Nennen Sie mir eine objektive Unverschämtheit an dem Schreiben des Bistums oder irgendein “Nachtreten” oder ein “Verarschen des vermeintlichen Opfers”!

    Die “Unverschämtheit” liegt im Gebärden der Diözese Regensburg, ja der Kath. Kirche Deutschlands! Wer gibt hier denn vor, verständnisvoll, barmherzig … zu sein, kann und will aber nicht akzeptieren, dass diese Opfer über Jahrzehnte als “Lügner” etc. hingestellt wurden?
    Nee, bei allem Verständnis für die “Organisation Kath. Kirche”, die hier alles tun muss, um irgendwie unbeschadet wieder raus zu kommen. So geht es wirklich nicht, und das Formular der DBK, das die Opfer ausfüllen mussten, “schreit zum Himmel”, weil hier die Opfer meiner Meinung vorab gleich einmal jedwede Entschädigungsleistung als freiwillige Leistung anerkennen sollen. Wo sind wir denn in der Bundesrepublik Deutschland? Haben hier Mitverantwortliche das Recht Entschädigungsverpflichtungen und Schadensersatzansprüche als “milde Gaben” zu bezeichnen?
    Mein gut gemeinter Rat: Ein Schreiben direkt in den Vatikan – Adressen gibt es hier: http://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/offizialat/ehe-verf/3faq/pap-ger.html
    – ist egal welche Stelle Ihr/ man wählt, und dann – sollte dort die Vielzahl der eingehenden Schreiben nicht “erhört” werden – an die Öffentlichkeit, am besten die englische, französische, oder die Schweizer Medien.

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    Peter Zeller

    |

    Niemand kann von dieser Sektenführung irgendetwas erwarten.
    stellt euch nur mal vor, 2000jahre habt ihr den Dummköpfen(gläubige oder nicht) weisgemacht das es dort oben jemanden gibt.
    ihr habt euch eine einträgliche Art des Einkommens geschaffen (ablass – Kirchensteuer)
    ihr bringt Menschen dazu für euch im Zölibat zu leben und andere ehrenamtlich für euch zu arbeiten.
    ihr bringt Mütter dazu euch ihre Kinder zu bringen, mit denen ihr so ziemlich alles machen könnt.
    ihr bringt die Menschen dazu dies alles weiterhin zu tun, obwohl mittlerweile der ganzen Welt bekannt ist was ihr mit diesen Kindern so alles macht.
    ihr bringt einen Staat (Deutschland) dazu für euch die Kirchensteuer einzuziehen, auch wenn eigentlich niemand diese Steuer bezahlen will.
    ihr bringt diesen Staat dazu Feiertage zu erlassen. Gesetze zu ändern und den Sekten die all diese Grausamkeiten auch heute noch tun eigene Gesetze zu schaffen.

    GLAUBT ODER HOFFT IHR WIRKLICH DAS DIESE SEKTENFÜHRER (nichts anderes sind sie) SICH FÜR IRGENDETWAS SCHÄHMEN?

    ES WIRD NUR EINS WIRKLICH HELFEN:
    ABSCHAFUNG DER ZUGELASSENEN KIRCHEN (wer glauben will soll selbst bestimmen an was und dafür zahlen)
    ABSCHAFUNG DER KIRCHENGESETZE (in einem selbstständigen Staat kann es nicht sein das eine Sekte über dem Gesetz steht)
    ABSCHAFUNG DER KIRCHENSTEUER (siehe zugelassene Kirchen)
    ABSCHAFUNG JEDWEDER FINANZIELLER UNTERSTÜTZUNG ZUM ERHALT DER SEKTENGEBÄUDE (wenn sie doch soo viele Gläubige haben dann sollen die dafür aufkommen und nicht der Steuerzahler)
    ABSCHAFUNG DER VERJÄHRUNGSZEIT EGAL FÜR WELCHEN ART VON ÜBERGRIFF- KÖRPERLICHER – SEELISCHE ODER PHYSISCHER GEWALT. FÜR ETWAIGE ÜBERGRIFFE SOLLTEN DIE VERMÖGEN DER GESAMMTEN SEKTENBRUDERSCHAFT EINGEZOGEN UND DIE GESCHÄDIGTEN DAVON ENTSCHÄDIGT WERDEN.

    Einige werden jetzt aufschreien—Übertreibung und Dummheit…usw., doch denkt mal einen Moment nach………………………wenn auch nur eine/r unter euch das durchgemacht hat und heute sieht wie es auch jetzt noch genauso wie damals einfach weitergeht und NIEMAND sieht das LEID die Ohnmacht die ANGST das VERSAGEN die ALPTRÄUME die wir jeden Tag durchmachen. Ich kann nicht einfach so VERGESSEN, ich habe durch das ERLEBTE nie eine CHANCE gehabt auf ein sogenanntes normales Leben. Ich erwarte eine sehr hohe Finanzielle Entschädigung für jedes einzelne Opfer, von ANFANG bis heute. Nur so sehe ich für uns eine Chance wenigstens den Rest unseres Lebens so zu verbringen wie WIR es brauchen.
    ICH STERBE SEID DIESER ZEIT
    JEDEN VERDAMMTEN TAG
    UND “DIE LEBEN WEITER IN PROTZ UND HERRLICHKEIT UNTER DEM SCHUTZ DER POLITIK

  • „Im Zweifel gegen die Opfer?“ | Regensburg Digital

    |

    […] Ende Februar hatte regensburg-digital über den Serienbrief (hier im kompletten Wortlaut), zwei Betroffene und das hartnäckige Schweigen der Diözese berichtet. Einer von ihnen erlitt […]

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    Gerd Altena

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    Ich habe bis heute geschwiegen.

    Jetzt nicht mehr.!!!

    Wir können Herrn Kaiser nur helfen wenn Wir Missbrauchsopfer zusammenhalten damit wir nicht als Lügner hingestellt werden.
    Das ist der einzige Grund warum ich mich jetzt melde und das in aller Öffentlichkeit, auch wenn es bei mir ein Heim im
    Münsterland war.

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    Erich Scheuch

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    Das Problem ist, das nicht nur die Kirchendiener (in diesem Fällen die christlichen) sich gegenüber uns Opfern so verhält. Nein auch Ihre Anhänger. Ihre Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber uns Opfern verhelfen diesen Kirchendienern uns erst so zu behandeln. Wir sind für weit über 90% dieser Christen doch nur Nestbeschmutzer. Und weil das ja alles so lange her ist, sollten wir doch endlich Ruhe geben und damit lernen zu leben. Und die Sache doch endlich vergessen. Solange sich die Christen und auch Nichtchristen sich gegenüber uns Opfern von jahrelanger Folter, jahrelanger brutalen sadistischen Verbrechen, jahrelanger brutalen Vergewaltigungen verhalten werden die Kirchendiener Ihre Einstellung nicht ändern. Die Hauptschuld das wir niemals Gerechtigkeit erfahren können und die Kirchen nie deswegen zivilrechtlich und strafrechtlich dafür zur Verantwortung gezogen werden können, liegt an der Ignoranz und Gleichgültig unserer Mitmenschen. Denen ist es egal. Die waren der Folter, den Demütigungen den Vergewaltigungen ja nicht ausgesetzt. Also warum sollte sie das etwa angehen und sich mit diesem Thema beschäftigen. Für Stuttgart21 kommen Zehntausende. Aber bei einer Demonstration für ehemalige Opfer von Folter und Vergewaltigen durch Staat und Kirche bekommt man noch nicht mal 50 zusammen. Die einzigen die dafür auf die Strasse gehen sind wir Opfer selber. Und sollte hier jemand das Gegenteil behaupten. Sorry ich selber erlebe die Ignoranz und Gleichgültigkeit seit über 3 Jahren. Bis Anfang 2010 waren wir sowieso nur Lügner und Märchenerzähler. Ja man zeigt Betroffenheit. Aber uns durch ihrem Stimmen zum Kampf für unsere Entschädigung helfen zu wollen ist nicht drin “Dafür” haben wir keine Zeit. Klar man zeigt Betroffenheit und Bestürzung. Mehr ist aber nicht drin. In diesem Brief von der Diözese lese ich die gleichen Worte wie die allgemeine Gemeinschaft hier in Deutschland. Die häufigsten Sätze lauten dann. Das ist ja schon so lange her. Was kann man da jetzt noch machen. Und könnt Ihr das überhaupt beweisen. Denn die meisten und das sind immer noch die große Mehrheit glauben uns immer noch nicht. Und viele von denen sind auch noch der Meinung, das wir es sowieso nicht anders verdient hätten. Es war ja damals allgemein so üblich. Klar eine Vergewaltigung scheint wohl eine gerechte Strafe gewesen zu sein und allgemein so üblich. Auch Folter und sadistische Verbrechen waren damals auch üblich und noch immer für viele heute noch als eine gerechte Strafe angesehen zu werden.
    Nach diesem Kommentar werden viele wieder aufschreien. Aber ich spreche nur das an was wir Opfer erleben, wenn wir mal den Mut aufbringen anderen über unsere Hölle zu schildern der wir über Jahre – in meinem Fall fast 8 Jahre – ausgesetzt waren. Und immer noch der Hölle der Erinnerung und der Albträume bis zu unserem Tod ausgesetzt sind. Für uns gibt es keine Verjährung. Nur die Täterorganisation der beiden großen Kirchen.

    Und eins finde ich auch immer wieder abscheulich. Wenn man uns vorwirft, das es uns nur um Geld geht. Sorry aber wer weigert sich strikt unsere Therapien und Behandlungen zu bezahlen und Entschädigungen die wir dadurch erlitten haben. Geht es denen dann nicht ums Geld? Die evangelische Kirche hat sogar behauptet, dass sie fast pleite ist und deswegen nicht in der Lage ist Entschädigungen und Behandlungen zu bezahlen. Aber beide großen Kirchen haben kein Problem etwa 15 Milliarden Euro pro Jahr an Steuergeldern, Subventionen von kirchlichen Einrichtungen (Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten usw.), Subventionen zum Erhalt von Klöstern und Kirchen, Gehälter von Pfarrer und Bischöfen, Unterstützung zum Erhalt von kirchlichen Denkmälern zu kassieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Erich Scheuch
    der im ehemaligen Kinderheim Köln Sülz fast 8 Jahre im Namen Gottes brutalster Folter ausgeliefert war. Und trotz Wissen des Kölner Jugendamtes, des gesetzlichen Vormund (Sozialdienst katholischer Männer/Frauen) und der Kölner Vormundschaft die Folter nicht unterbunden haben.
    PS. : Googelt mal nach den Paragraphen 1631, 1622 und dem elterlichen Züchtigungsgesetz. Das werden einigen die Augen aufgehen. Das es per Gesetz überhaupt Prügelstrafen nie erlaubt waren. Und wer überhaupt berechtigt war zu schlagen. Wenn überhaupt nur die Eltern. Und erst ab 1956 auf Grund der Gleichberechtigung auch die Mutter das Recht auf das elterliche Züchtigungsrecht hatte. Davor durfte sie es auch nicht anwenden. Jeder Lehrer und andere die keine Vater und Mutter des Kindes war durfte nach dem Gesetz ein Kind schlagen. Noch nicht mal einen Klaps auf den Hintern oder eine Ohrfeige war erlaubt. Und wenn er es doch gemacht hat, hat er sich einer kriminellen Handlung strafbar gemacht. Man kann alles so leicht über das Internet heraus finden. Aber niemand macht sich mal die Mühe ob es der Wahrheit entspricht, dass Prügelstrafe überhaupt erlaubt war. Es ist einer der größten Lüge von der gottesfürchtigen Kindesschläger und Kindesvergewaltiger. Und nur um Ihre menschenrechtverletzenden Verbrechen im Nachhinein zu legalisieren.

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    Veronika

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    Man sollte die Dinge von hier, betr. die fehlende Entschädigung und Kooperationsbereitschaft der D.R. und der Kath. Kirche allgemein mal nach Tschechien melden. Da regt sich neuerdings Kardinal EB Duka aus Prag auf, dass es mit der Kirchenrestitution zu langsam vorwärts geht – http://kath.net/news/46381
    Haben die vielleicht berechtigte Angst, dass man in der Tschechischen Republik R-Digital liest und weiss, dass die Kath. Kirche nichts mehr hergibt, wenn die es mal in den Klauen hat.
    Ausserdem könnte sich ja Tschechien vielleicht sogar mit deutschen Missbrauchsopfern solidarisch erklärten?

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    Angelika Oetken

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    Zum “Opfern-nicht-glauben” oder “Opfer lügen”:

    eine ganz bekannte, altbewährte Strategie bei allen, die verantwortlich sind oder sich des aktiven Wegguckens schuldig gemacht haben. Gibt es in jedem Missbrauchskontext. Klassiker: die Mutter des missbrauchten Kindes, die angeblich vom Missbrauch durch den Vater/Stiefvater/Bruder… nichts mitbekommen hat.

    Missbrauchsopfer sollten solche Aussagen auf keinen Fall auf sich beziehen. Sondern als das bewerten, was sie sind: Zeichen von Dummheit, Ignoranz, schlechtem Charakter, Feigheit, Bequemlichkeit oder sogar kriminellen Einstellungen. Und zwar bei denjenigen, die sich wie oben beschrieben äußern.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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    Erich Scheuch

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    Hallo Frau Oetken,
    es ist nicht nur das wegschauen wenn solche Verbrechen verübt werden. Nein wie oft müssen wir hören das diese Verbrechen doch schon so lange zurück liegen und wir doch endlich alles vergessen sollten, Ruhe geben sollten oder endlich mal darüber hinweg kommen sollten. Das sind Ignoranten die zum Glück nicht der Hölle von Folterungen und Vergewaltigungen ausgeliefert waren. Für uns gibt es „kein schon lange her“. Alpträume und verschiedene Situationen im Leben holen diese Verbrechen immer wieder in die Gegenwart zurück. Wir müssen bis an unserem Lebensende und vielleicht sogar über den Tod hinaus mit unseren schlimmen Erinnerungen der sprichwörtlichen Hölle auf Erden leben. Es lässt sich nicht verhindern, dass wir ehemals wehrlosen Kinder ständig durch Alpträume und anderen Situationen fast täglich daran erinnert werden. Auch sind wir keine Nestbeschmutzer wie die meisten strenggläubigen Christen uns nicht selten vorwerfen. Der/die Einzigen die den christlichen Glauben und Ihre Kirchen beschmutzt haben, waren und sind die Kindesfolterer und Kindervergewaltiger. Und nicht selten betonten sie es dies im Namen Gottes sogar zu tun. Aber auf andere Religionsgemeinschaften mit dem Finger zeigen und denen vorwerfen mit Kritik nicht umgehen zu können. Da haben die schon recht. Aber die meisten Christen auch nicht. Übrigens noch eine Information zur heutigen Situation von Kindern die der brutalen Folter der eigenen Eltern, Pflegeeltern und anderen ausgeliefert sind. Pro Woche sterben 3 Kinder durch Folter hier in Deutschland. Das macht 156 zu Tode gefolterte Kinder im Jahr. Und das ist nur die offizielle Zahl. Und die Kinder die durch Vergewaltigungen in Deutschland jedes Jahr sterben sind da auch noch nicht mitgerechnet worden. Und dass sogar aktuell Kinder immer noch keine Hilfe von Politik erwarten können zeigt der Skandal mit der Haasenburg GmbH. Ein privates Unternehmen das in Deutschland mehrere „Geschlossene Einrichtungen“ betrieb und dort Kinder brutal folterte und wieder mal zur Zwangsarbeit trieben konnte erst auf Grund des öffentlichen Druck und der Eltern der Kinder geschlossen werden. Obwohl die Foltermethoden und der Zwang zur Arbeit jahrelang bekannt waren weigerten sich besonders die Parteien der CDU und der SPD die Foltereinrichtungen zu schließen. Und wie üblich wussten auch die verantwortlichen staatlichen Stellen wie Jugendämter bestens über die Folterungen in den geschlossenen Einrichtungen der „Haasenburg GmbH“ bestens Bescheid. Wie war nochmal unsere Forderung. Nie wieder Missbrauch und schwarze Pädagogik. Nur in Deutschland nicht. Da wird weiter mit Wissen der Politiker und der zuständigen Ämter gefoltert und vergewaltigt.

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    Erich Scheuch

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    An die Redaktion.
    Ich hoffe, dass Sie meine Kommentare veröffentlichen. Vielleicht sehen sie davon ab weil ich immer das Wort Folter benutze. Aber hier nur einige Beispiele die von der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) als Folter bezeichnet werden.
    Erzwungenes Verharren in schmerzhaften Positionen
    Stehen auf einem Stuhl (“einen Adler ermüden”)
    Das Opfer steht auf einem hohen Stuhl. In dieser Position müssen die Opfer in manchen Fällen noch ihre Arme nach oben strecken. Sobald das Opfer aus Erschöpfung vom Stuhl fällt, wird es geprügelt und auf den Stuhl zurück gezwungen.

    Langes Stehen auf einem Bein
    Das Opfer wird gezwungen, das Gleichgewicht auf einem Bein zu halten. Gelingt das nicht, oder fällt das Opfer vor Erschöpfung um, wird es getreten und geschlagen.

    Verweigern ausreichender medizinischer Versorgung
    Personen, die krank inhaftiert wurden oder in der Haft erkrankten, werden teilweise dadurch bestraft, dass ihnen die notwendige medizinische Versorgung oder auch nur Schmerzmittel verweigert werden. Durch Misshandlungen oder Folter entstehen häufig äußere oder auch innere Verletzungen. Die Weigerung, die Opfer angemessen medizinisch zu versorgen oder zeitnah zu behandeln, erhöht und verlängert das Leiden der Opfer weiter.

    Quetschungen
    Die Hand des Opfers wird zwischen zwei Tischen oder in einer Tür eingequetscht. Verbreitet sind auch Quetschungen der Haut.
    eiskaltes Wasser über den Kopf gießen
    Dem Opfer wird ein Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet. Insbesondere im Winter leidet das durchnässte (in einigen Fällen auch nackte) Opfer sehr unter der Unterkühlung.
    Oder hier eine weitere Quelle: Foltermethoden können unter gegebenen Voraussetzungen gemäß UN-Antifolterkonvention sein:
    anale oder vaginale Vergewaltigung (mit diversen Gegenständen, mit verbundenen Augen, durch Fesseln bewegungslos fixiert, von mehreren Personen)
    Zwangshaltungen (Strafestehen, Torstehen, Knien, Sitzen, Hängen, Fesseln vor allem über längere Zeiträume z.B. mittels „Hogtie“, Zuchtstuhl)
    Schläge (u.a. Bastonade, Auspeitschung, Schläge auf dem Prügelbock, „Telefono“, Schläge durch mehrere Personen)
    massive Erniedrigung (Exkremente essen, Urin trinken, öffentlich masturbieren)
    Erschöpfung durch Zwangsarbeit
    Zwangshaltungen (Strafestehen) Strafestehen oder Strafstehen bezeichnet eine Form der Strafe, bei der der Delinquent für einen bestimmten Zeitraum an einer bestimmten Stelle, meist möglichst reglos, stehend zu verweilen hat.
    Nahrungsentzug: Als Nahrungsentzug bezeichnet man das absichtliche Vorenthalten von Nahrung eines anderen Menschen, so dass dieser hungert oder verhungert. Daneben können auch andere Motive relevant sein.
    Schlafentzug: Darüber hinaus ist der erzwungene Schlafentzug als eine Foltermethode bekannt.
    Kitzeln: Lange andauerndes Kitzeln kann für Menschen so unerträglich sein, dass es als Foltermethode zu bezeichnen ist. Zum Kitzelreiz selbst kommen nach längerer Zeit durch das Lachen und Bewegungsreflexe verursachte Lungen- und Muskelschmerzen.
    Scheinhinrichtung: Scheinhinrichtung ist eine Foltermethode, bei der eine Exekution scheinbar durchgeführt wird, es sich also für das Opfer so darstellt, als ob die eigene Hinrichtung unmittelbar bevorstünde. Es handelt sich um eine Form der psychischen Folter, bei der das Opfer tatsächliche Todesangst durchlebt. Scheinhinrichtungen können darin bestehen, dass das Opfer zum Hinrichtungsplatz geführt wird, womöglich sein eigenes Grab ausheben muss.
    Toilettenverbot: Das Toilettenverbot ist eine Maßnahme, die international als Folter anerkannt ist, unter anderem auch von Amnesty International. Dem Gefangenen, Verhöropfer, Verdächtigten oder Bestraften wird verboten, die Toilette zu benutzen, was nach einiger Zeit dazu führt, dass er sein Bedürfnis nicht mehr unterdrücken kann. Diese Form der Folter dient vor allem der Demütigung und Erniedrigung und wird teilweise sogar vor bzw. während eines Verhörs angewandt. Häufig müssen sich die so Bestraften teilweise oder ganz nackt ausziehen.
    Waterboarding: Als Waterboarding wird eine Foltermethode des simulierten Ertränkens bezeichnet. Beim Opfer wird durch Ausnutzen des Würgereflexes physiologisch der Eindruck unmittelbar drohenden Ertrinkens hervorgerufen, indem die Atmung durch ein Tuch über Mund und Nase, das ständig mit Wasser übergossen wird, stark erschwert wird.

    Alles Foltermethoden die wir ehemaligen Heimkinder ausgeliefert waren. Übrigens Vergewaltigung wird auch als Folter bezeichnet.
    Ich selber war jahrelang den Foltermethoden von Waterboarding, Toilettenverbot, Scheinhinrichtung als 6jähriger, Kitzeln, Nahrungsentzug, massive Erniedrigung (bis zum Erbrechen essen und das Erbrochenen essen müssen, Exkremente ins Gesicht gedrückt), Schläge bis nicht wenig Blut floss und/oder ich zum Glück endlich bewusstlos geschlagen wurde, Zwangshaltungen, Langes Stehen auf einem Bein, Kniebeugen machen bis ich vor Erschöpfung bewusstlos wurde (was aber dieses Monster nicht davon abhielt auf mich einzuschlagen weil ich ja nicht weiter gemacht habe/konnte), Quetschungen in den Türen, eiskaltes Wasser über den Kopf gießen oder minutenlanges abwechselnd heisses und eiskaltes Wasser mit starken Duschstrahl usw. uws. Knochen wurden mir auch gebrochen. Immer auf der linken Seite, weil ich Linkshänder bin. Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht wie oft ich in den fast acht Jahren diesen Folterungen aus geliefert war. Da ich dies jeden Tag ausgeliefert war wurde ich etwa 5800mal brutal gefoltert. Mindestens 2mal pro Monat (wenn nicht sogar mehr) bis zur Bewusstlosigkeit. Das macht dann mindestens 200mal. Und da jedes Mal dabei Blut geflossen ist (meins natürlich) kann ich davon ausgehen das ich in diesen fast 8 Jahren bestimmt 20 Liter Blut verloren habe.
    Ich habe mehrere Zeugen (auch staatliche Zeugen) so dass ich dies sogar als Beweis jederzeit vor legen kann. Außerdem wurde diese Verbrechen durch die Zeugen beim LWR als Beweis akzeptiert und als glaubwürdig eingestuft. Zusätzlich erkläre ich hiermit eidesstaatlich das alles der Wahrheit entspricht und kein Wort davon gelogen ist
    Mit freundlichen Grüßen
    Erich Scheuch

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    Angelika Oetken

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    “Der/die Einzigen die den christlichen Glauben und Ihre Kirchen beschmutzt haben, waren und sind die Kindesfolterer und Kindervergewaltiger”

    @Erich,

    das sehe ich genauso.

    Die sexuelle Ausbeutung und sexualisierte Folterung von Kindern hatte aber für Teile des Katholischen Führungskaders und ihre Kumpane auch Vorteile.

    Deshalb unterscheide ich ziemlich deutlich zwischen den Gläubigen an sich, deren Glaube und Treue von den organisiert arbeitenden Kriminellen auf höherer Ebene in den Schmutz gezogen wurde und dem administrativen Apparat der RKK. Der dafür verantwortlich ist, dass der Laden läuft. Und zwar nach Recht und Gesetz.

    Kirche darf kein Outback sein, in dem die Grundprinzipien des menschlichen Zusammenlebens ignoriert werden.

    “Nein wie oft müssen wir hören das diese Verbrechen doch schon so lange zurück liegen und wir doch endlich alles vergessen sollten, Ruhe geben sollten oder endlich mal darüber hinweg kommen sollten”

    Herr Scheuch: wir sind in der Lage, zu akzeptieren, dass sexueller Missbrauch ein Teil der Alltagskultur ist.

    Vielen Menschen machen solche Gedanken Angst. Und deshalb versuchen sie die Vorstellung abzuwehren, dass jetzt, hier und heute Kinder missbraucht werden. Indem sie alles für “vergangen” erklären. Beliebter Reflex, unabhängig vom Grad der Intelligenz.

    Ein weiterer Punkt: selbstverständlich wirkt die Missbrauchskriminalität bei den Domspatzen und in Etterzhausen bis heute nach.

    Ein Blick auf diese Homepage oder in die Regensburger Lokalnachrichten genügt.

    Die Begleit- und Beschaffungskriminalität der klerikalen Missbraucher und ihrer Freunde ist zäh und für manche Zeitgenossen so ergiebig, dass es wohl ziemlich dauern wird, sie zu beseitigen.

    Es wurde damit wohl noch nicht mal begonnen.

    Stichwort “Haasenburg”: die Betreibergesellschaft war ein Parkplatz für gescheiterte Politiker. Darum wuchs sie auch. Sie bot Arbeitsplätze, an denen es nichts zu tun gab.

    Prinzip: “sorgen-für-die-seinen”.

    Vertrauen in die entsprechenden Parteien fördert das nicht gerade.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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    Angelika Oetken

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    @Erich Scheuch,

    noch eine Ergänzung zu Ihrer sehr anschaulichen Schilderung:

    die UN-Menschenrechtskommission hat die Zuständigen im Vatikan nicht ohne Grund angezählt.

    Hier ein Auszug aus einem Bericht dazu:

    “Von einer Kampagne gegen die katholische Kirche sprechen Unterstützer des Vatikans. Schriftlich nennt der Vatikan die Unterstellung falsch, dass Missbrauch von Kindern Folter oder eine auch von der Konvention verfolgte grausame, menschenverachtende oder entwürdigende Bestrafung darstellt. Ein Punkt, dem der UN-Ausschuss vehement widerspricht: dies müsse im Einzelfall geklärt werden. Doch für die meisten dieser Einzelfälle fühlt Erzbischof Tomasi sich ohnehin nicht zuständig”

    Etliche Opfer und Menschen, die Kirchenopfer als Therapeuten, Anwälte oder Seelsorger begleiten sehen es genauso wie die Mitglieder des UN-Ausschusses.

    Die systematische sexuelle Ausbeutung und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen durch weltliches und ordiniertes Kirchenpersonal erfüllt die Kriterien der Folter. Wenn es sich um Täter und Täterinnen mit sadistischer Persönlichkeitsstörung handelt und/oder die Misshandlungen im Zuge organisierter Missbrauchskriminalität statt finden.
    Genauso können die sexuellen Übergriffe die Funktion einer grausamen, menschenverachtenden oder entwürdigenden Bestrafung haben. Da wo die Täter in ihrer Persönlichkeit schwer entstellt sind. Etwa weil sie ihre sexuellen Süchte auf die Kinder projizieren und sie stellvertretend bestrafen.

    Dass der klerikale Führungskader in Rom etwas gegen diese Darstellung hat, ist unschwer zu verstehen.

    Bedeutet sie doch, dass offiziell festgestellt wird, dass es innerhalb der RKK kriminelle Kartelle gibt, dass ein Teil des Klerus nicht nur von abartigen sexuellen Neigungen betroffen ist, sondern ihnen auch noch in Form von Kindesmissbrauch nachgeht und dass die Institution nicht etwa alles daran setzt, diesen Zustand zu beenden. Sondern ihn klammheimlich fördert.

    Falls jetzt Leute wirklich anfangen sollten zu graben, dann hilft wohl auch kein Papa Franz mehr. Der Imagesupergau wird kommen. Wie so häufig in solchen Fällen: einfach im Zuge der Offenlegung der Wahrheit.

    Tröstlich: das hilft allen Menschen, außerhalb und innerhalb der Katholischen Kirche, die sich ihr mutig gestellt haben. Und zwar schon vorher.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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    Erich Scheuch

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    sexualisierte Folterung

    Vielen, vielen Dank Frau Oetken für diesen Begriff. Denn was ich erst nach über 40 Jahren erfahren musste, dass dieses Monster (richtiger Name Gruppenmutter Wiesemann) mit dem Pastor Hilberath (der in dem Heim der Pastor war) ein sehr intensives regelmäßiges Sexualleben ausübten. Und sie oft vor der Messe in der Sakristei verschwand um mit Ihm ihre sexuellen Lust ausübte. Jetzt muss ich mich nicht wundern warum sie gerade vor dem Gang zur Messe mich besonders verprügelte. Einen Grund fand sie immer. Ich war somit Ihr sexuelles Vorspiel. Ich dachte bis dahin immer das sie mit diesem Priester meine Beichte überprüfte. Denn die musste ich immer nach Vorgabe dieses Monsters komplett Wort für Wort auswendig lernen. Die angeblichen Sünden wurden natürlich von Ihr vorgegeben. Besonders perfide war es das ich sogar gegen das 5. Gebot, das 6. Gebot, das 7. Gebot und gegen das 10. Gebot verstoßen haben sollte. Einmal hatte ich beim beichten nachgefragt wie ich denn gegen diese Gebote verstoßen haben sollte. Da kam dieser Pastor Hilberath wie von der Tarantel gestochen aus dem Beichtstuhl und prügelte mich windelweich. Ein zweites Mal fragte ich nie mehr wieder. Ach ja am Sonntag einen Tag später gab es dann nach der Messe als Zugabe von Monster Wiesemann zusätzliche Prügel. Sie benutzte nie Ihre Hand dazu. Handfeger, Besenstiele, Stuhlbeine, Äste usw. lagen immer griffbereit in der Nähe. Der Pastor brauchte keine Hilfsmittel. Der hatte Hände so groß und natürlich so hart wie eine Bratpfanne. Seine harten Hände hatte er sich in der russischen Gefangenschaft geholt. Das betonte er immer gerne. Besonders wenn er uns Kinder damit folterte. Übrigens war es Ihm nicht genug das er mit einigen Erzieherinnen (auch Nonnen) seinen sexuellen Trieben nachging er vergewaltigte auch dort mehrere Kinder. Besonders seine Messdiener. Das Kölner Bistum gab den ehemaligen Opfern die Empfehlung sich mit diesem Kindesvergewaltiger in Verbindung zu setzen und mit Ihm das abzuklären. Das Bistum selber fühlte sich nicht dafür verantwortlich. Übrigens bekam der Priester nachdem er in den Ruhestand ging eine üppige Rente und eine bezahlte Haushälterin. Beides vom Vater Staat finanziert. Bis zu seinem Tod. Wir Opfer gehen dafür bis zum heutigen Tag völlig leer aus.

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    Angelika Oetken

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    @Erich Scheuch,

    ich schätze, dass Ihre Folterer von einer sadistischen Persönlichkeitsstörung betroffen waren. Die sich in Folge frühkindlicher Traumatisierung entwickelt.
    Auch das, was wie ein überbordender Sexualtrieb aussieht, ist in Wirklichkeit die Unfähigkeit Sexualität zu genießen.

    Bei Frauen finden wir dieses für Außenstehende schwer zu verstehende Phänomen in der “Nymphomanie”. Hinter der sich nichts anderes verbirgt, als eine Frau, die vom Babyalter an so intensiv sexuell missbraucht und emotional misshandelt wurde, dass sie sexuelle Täterintrojekte ausleben muss, um überhaupt ihren Gefühlshaushalt regulieren zu können.

    Praktisch heißt dass, dass sie so oft wie möglich ihre eigene Vergewaltigung reinszeniert. Bei der sexuellen Unkultur, die damals noch viel mehr Männer betraf als heute, war es sicher für sie nicht schwer, entsprechende “Partner” zu finden. Wie z.B. diesen Pfarrer.

    Manche dieser Menschen richten ihre Aggressionen gegen sich, z.B. durch Selbstverletzung oder Selbstbestrafungsrituale, andere wiederholen selbst Erlebtes an Kindern.

    Vermutlich finden Sie Ihre Gruppen”mutter” und auch einen Teil des übrigen Misshandlerpersonals in dem Heim, in dem Sie aufgewachsen sind hier wieder
    http://www.borderline-muetter.de/cms/gewaltundtraumatisierung

    Ich führe das keinesfalls als Entschuldigung für das Verhalten Ihrer Folterer an, aber als Versuch einer Erklärung für deren Fehlentwicklung.

    Und es kann auch sein, dass die klerikalen Träger des Heimes mit so etwas wie sexuellen Persönlichkeitsstörungen nicht viel anfangen konnten. Vor allem da sie ja – zu mindestens theoretisch – von Sex und allen seinen Spielarten und Aberrationen keine Ahnung haben durften.

    Anders ein Heimarzt oder sowas. Ein Angehöriger dieser Zunft hätte eigentlich wissen müssen, was Sexsucht ist und wie sie sich äußert. Zudem möchte ich wetten, dass der Pfarrer und/oder ein paar von den beteiligten Frauen sich gegenseitig mit Geschlechtskrankheiten angesteckt haben.

    Darüber wurde auch damals schon ein Register geführt. Eigentlich.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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    Erich Scheuch

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    @ Angelika Oetken
    Muss Ihnen leider widersprechen. Dann müssen die Hälfte der dort ansässigen Nonnen, Erzieher und Erzieherinnen als Kinder missbraucht worden sein. Und nicht nur dort. Denn gerade zwei Orden „Die vom arme Kinde Jesu“ und „Die vom guten Hirten“ haben in ganz Deutschland Ihre sadistischen Spuren der Folter und Vergewaltigungen von hilflosen Heimkindern hinterlassen. Zu beiden Orden kann man ohne Scheu sagen. Blutspuren pflasterten zwischen 1948 und 1973 Ihren Weg. Und die sollen als Kinder selbst misshandelt und vergewaltigt worden sein? Sorry das bezweifel ich doch sehr. Und eins wollen wir doch mal feststellen. Das fast alle ehemalige Heimkinder die durch die Hölle der Vergewaltigungen und Folter nicht vorbestraft sind und ihre Kinder oder andere Kinder gefoltert oder vergewaltigt haben. Nur ein sehr geringer Teil weit unter dem normalen Bundesdurchschnitt sind mit Gesetz aneinander geraten oder sind durch Kindesvergewaltigungen oder anderen Verbrechen gegen Kinder aufgefallen. Die Medien suggerieren gerne das viele ehemalige Heimkinder auch gewältigt wurden. Aber das ist eine Lüge. Man nimmt immer wieder die gleichen weil die Quoten und Leser anlocken. Und um dann die These zu bringen. Die haben es doch nicht anders verdient. Ein Sadist wird nicht erst zum Sadisten weil er einen anderen Sadisten als Kind ausgeliefert war. Es steckt von Geburt in einem Menschen drin und als Erwachsener kommt seine Triebfeder des Sadismus raus. Und seine Triebe als Kindesvergewaltiger. Anwälte benutzen dies gerne als Ausrede um ein besseres Urteil zu erreichen. Sorry ich weiss das. Weil mir 2 Anwälte dies selber mündlich bestätigt hat. Ist Ihnen schon mal aufgefallen das diese Verbrecher nie Ross und Reiter nennen oder nur angebliche Täter nennen die nicht mehr leben. Ich befasse mich schon seit Jahren aus eigenem Interesse mit diesem Thema. Und weiss bestens Bescheid dass die Ausrede selbst als Kind misshandelt oder vergewaltigt worden zu sein in den seltensten Fällen der Wahrheit entspricht. Triebe sind Triebe. Die werden nicht erzeugt und können auch nicht geheilt werden. Das ist keine Krankheit sondern ein Zustand das weggesperrt werden muss. Opferschutz vor Täterschutz. Macht für sie ein eigenes Gefängnis wo sie vor anderen Strafgefangenen geschützt werden. Aber lasst sie niemals mehr in Freiheit. Auch nicht unter Aufsicht. Denn zu oft wurde bewiesen dass diese Verbrechern wenn sie wollen sich der Aufsicht entziehen und sich dann wieder an Kinder vergreifen.

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    Angelika Oetken

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    “Muss Ihnen leider widersprechen. Dann müssen die Hälfte der dort ansässigen Nonnen, Erzieher und Erzieherinnen als Kinder missbraucht worden sein. Und nicht nur dort. Denn gerade zwei Orden „Die vom arme Kinde Jesu“ und „Die vom guten Hirten“ haben in ganz Deutschland Ihre sadistischen Spuren der Folter und Vergewaltigungen von hilflosen Heimkindern hinterlassen. Zu beiden Orden kann man ohne Scheu sagen. Blutspuren pflasterten zwischen 1948 und 1973 Ihren Weg. Und die sollen als Kinder selbst misshandelt und vergewaltigt worden sein?”

    @Erich Scheurich,

    haben Sie mal in Erwägung gezogen, dass diese Menschen zu dem, was sie taten gezielt abgerichtet wurden? Solche Leute sind insgesamt nützlich für Institutionen wie Orden sie sind. Sie nehmen es nämlich mit Recht und Gesetz auch sonst nicht so genau. Und begehen ohne großes Zögern auch schwerste Verbrechen. Wie Sie es ja selbst erleben, vor allem erleiden mussten.

    Wenn man Täter- und Tatortelandkarten anlegt, bestätigt sich dieser Verdacht.

    Aber um das wirklich zu diskutieren, ist ein Forum wie dieses aber nicht geeignet.

    Vom 14. – 17.5. tagt die Deutsche Oberenkonferenz in Berlin. Ich hoffe, dass sich dann auf Parallelveranstaltungen für Opfer dieser Orden die Gelegenheit ergibt, solche Karten vorzustellen und damit einige Täternester und entsprechende -linien der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Ob und inwieweit die Neigung sexuelle Gewalt auszuüben angeboren ist, darüber streiten sich die Geister.

    Ich gehe davon aus, dass es sich um erlerntes Verhalten handelt.

    Und dass nur ein kleiner Teil der sexuell missbrauchten Kinder selbst zum Täter wird, ist auch kein Gegenbeweis. Um aus einem Kind einen Täter zu machen, muss man es psychisch manipulieren, regelrecht abrichten. Und mit dem Missbrauch schon im Kleinstkindalter anfangen. Zum Glück ist das in diesen schrecklichen Heimen, von denen hier die Rede ist häufig nicht gelungen.

    Die vielen entwertenden Mythen über Heimkinder sind mir bekannt. Auch einige “Experten” nähren sie. Ich habe früher mal in Kinderheimen gearbeitet und kooperiere jetzt mit sexuell missbrauchten Ehemaligen Heimkindern, die sich politisch engagieren.

    “Diffamierung” und was man gegen sie tun kann ist immer wieder Thema.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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    Erich Scheuch

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    Könnte gut möglich sein. Besonders weil ein Naziverbrecher Namens Friedrich Tillmann Heimleiter während der Nazizeit im Kölner Kinderheim Köln Sülz war. Und von 1940 bis 1942 auch Leiter der Büroabteilung der mit der Durchführung der „Euthanasie-Aktion T4“ beauftragten Zentraldienststelle-T4. Ein „Euthanasie“-Programm mit der gezielten Ermordung von Kranken und Behinderten. Die gleichen Nonnen “Vom arme Kind Jesu” halfen ihm dabei über das Kinderheim kranke und behinderte Kinder in die Gaskammer zu transportieren. Diese Nonnen halfen Ihm dabei im Kloster Steinfeld kurz vor Ende des Krieges viele Beweise seiner Verbrechen zu vernichten. Die Nonnen blieben nach dem Krieg im Kinderheim Köln Sülz. Tillman sah auch persönlich bei Tötungen zu. Am 15. Juli 1960 wurde er in Untersuchungshaft genommen und angeklagt, die „Tötung von etwa 70.000 erwachsenen Insassen von Heil- und Pflegeanstalten gefördert zu haben“. Der Beginn der Hauptverhandlung war auf den 18. Februar 1964 terminiert. Eine Woche vorher, am 12. Februar 1964, stürzte sich Tillmann aus dem achten Stockwerk des Bundesverwaltungsamtes. Sein behauptet immer noch das er aus dem Fenster gestürzt sei.
    Über meinem Namen können sie leicht im Internet meine E-Mail Adresse heraus kriegen. Ich bin morgen auf einer Veranstaltung in der ehemalige Heimkinder über Ihre Erlebnisse im Kinderheim Köln Sülz berichten dürfen. Ich bin einer der ehemaligen Heimkinder. Herr Tilly der die Prügelnonne gebaut hat ist auch dabei. Wenn sie möchten können Sie mir schreiben und ich Ihnen darüber berichten.

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    Erich Scheuch

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    Kennen Sie einen Professor Manfred Kappeler in Berlin. Ein deutscher Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Er war von 1989–2005 emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der TU Berlin. Er hat mehrere Sachbücher zu diesem Thema geschrieben. Er unterstützt die Anliegen der ehemaligen Heimkinder in politischen und fachlichen Gremien, in den Medien und in der Fachöffentlichkeit und tritt in der Jugendhilfe für eine kompromisslose Anerkennung ihrer Vergangenheitsschuld ein, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der auch in Heimen vielfach ausgeübten sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. In den 1960er/70er Jahren beteiligte er sich an der Kritik der Heim- und Fürsorgeerziehung durch die Heimkampagne und an der Entwicklung von Alternativen zur Fürsorgeerziehung.

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    Angelika Oetken

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    Hallo Herr Scheuch,

    ich melde mich bei Ihnen. Komme aber erst am kommenden Donnerstag dazu.

    Wegen Manfred Kappeler: ja er ist mir ein Begriff. Ich habe ihn auch schon auf Veranstaltungen erlebt. Und er saß ja mit am Runden Tisch Heimerziehung.

    Was den Zusammenhang von faschistischer Einstellung/Nazizeit und sexualisierter Gewalt angeht, hat Jürgen Müller-Hohagen darüber viel zusammen getragen
    http://www.dachau-institut.de/psychologie/sexueller_missbrauch.html

    Und was den Einfluss nationalsozialistischer Einstellungen auf die Bildung organisiert-rituell missbrauchender Gruppierungen betrifft, gibt diese PDF ersten Aufschluss
    http://www.dissoziation-und-trauma.de/pdf/tbl-rituelle-gewalt.pdf

    Ich bin in einem Nazimilieu aufgewachsen und vertrete die These, dass es sich um keine politische Richtung, sondern um eine psychiatrische Störung handelt. Für die die Bezeichnung “Spinner” noch harmlos ist….

    Schon allein die Vorstellung welch “perfekte” Folterknechte das von Kindesbeinen an früh trainierte, spätere KZ-Personal in seinem dritten Leben in Südamerika oder im Nahen Osten abgab, lässt den Begriff “Rattenlinie” in neuem Licht erscheinen
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8700913.html
    http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article124863191/Fluchthilfe-fuer-Nazis-vom-Vatikan-und-US-Agenten.html
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neue-studie-zum-bka-versorgungsanstalt-fuer-ex-nazis-a-802215.html

    Dass sexuelle Gewalt bzw. sexualisierte Gewalt im Zusammenhang mit Folter oder auch Faschismus eine Rolle spielt, wird noch sehr wenig thematisiert. Vermutlich weil diese Vorstellung auch Menschen, die ansonsten einiges gewohnt sind, buchstäblich an die Substanz geht. Liegt aber auch daran, dass einige Stifter von entsprechenden Organisationen mit aufklärerischer Mission nicht ganz sauber sind, was das Thema “Missbrauch” angeht.

    Wie drückte es mal eine Mitstreiterin aus, die nicht selbst Missbrauchsopfer ist “wenn man sich ne Weile damit beschäftigt, vergeht einem ja alles. Das hat auch Auswirkungen auf das Eheleben”.

    Stimmt. Sowas muss man aufarbeiten. Auch als Experte ;-)

    Viel Erfolg und alles Gute für die Veranstaltung morgen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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