Donaustauf diskutiert über "Asylanten" und einen "Unruhestifter"

„Ein Asylbewerberheim ist wie der 11. September“

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In Donaustauf soll die ehemalige Pension Walhalla in ein Flüchtlingslager umgewandelt werden. Der Besitzer des Gebäudes gilt den Gegnern als „Saubär“, „Arschloch“ und „elender Hund“. Man sei aber schon gastfreundlich. Das und mehr bekamen unsere Gastautoren Emil Mosebach und Mathias Roth bei der Marktratssitzung am Donnerstag zu hören.

Ein seltenes Bild: Der Gemeindesaal in Donaustauf war am Donnerstag überfüllt.

Selten darf sich der Donaustaufer Marktrat über so viel Aufmerksamkeit freuen: Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger sowie etliche Medienvertreter wohnen der Sitzung am Donnerstag bei. Zusätzliche Stühle werden geholt und als diese nicht mehr ausreichen, stellen sich die Leute in den Treppenaufgang. Die anstehende Diskussion um eine geplante Flüchtlingsunterkunft in der Pension Walhalla sorgt für Unruhe. Und bereits vor der Sitzung übergibt Reinhard Schweiger, Anwohner der Pension und Wortführer der Gegner, 818 Unterschriften, die binnen kürzester Zeit gesammelt wurden. Bürgermeister Jürgen Sommer nimmt diese entgegen. Derweil wird kräftig applaudiert.

„Den Ärger nach Donaustauf gebracht“

Die Sitzung verläuft zunächst ohne Zwischenfälle. Es werden ein Bushäuschen, eine Sockelerhöhung und der Bebauungsplan in der Straße „im Elend“ diskutiert. Als sich Marktrat Karl Schützmeier (FDP) zum ersten Mal zu Wort meldet und eine Frage zu diesem Bebauungsplan stellt, geht ein Raunen durch die Menge. Denn er – Schützmeier – ist es der laut den Anwesenden den „Ärger nach Donaustauf gebracht hat“. Er möchte seine Pension in ein Flüchtlingslager umwandeln (Hier ein Gespräch das Schützmeier mit dem Regensburger Wochenblatt geführt hat.). Diese liegt in einem Wohngebiet – in direkter Nähe eine Schule und ein Kindergarten.

Nach kurzer Diskussion droht Schützmeier an, die Sitzung bereits zu diesem Zeitpunkt zu verlassen. Der Bürgermeister sorgt allerdings für Ruhe und so bleibt der Marktrat – zumindest vorerst.

„Baurechtlich alles in Ordnung“

Dann kommt der Tagesordnungspunkt 6 – der, auf den alle gewartet haben. „Bauantrag von Karl Schützmeier über Umnutzung einer Frühstückspension in ein Wohnheim für Asylbewerber, Ausbau eines Dachgeschosses, Errichtung von 9 zusätzlichen Stellplätzen, auf dem Grundstück Fl.–Nr. 456/3, Gem. Donaustauf, an der Ludwigstraße“. Und obwohl Bürgermeister Sommer gleich zu Beginn klarmacht, dass „baurechtlich alles in Ordnung“ sei, wird die Entscheidung über Schützmeiers Bauantrag am Ende auf den 6. Dezember vertagt werden.

Sommer berichtet von vielen E-Mails, Briefen, Telefonaten und Gesprächen. Er sei „kein Asylfachmann“ und entsprechend könne er nicht mehr einfach zum normalen „Bürgermeisteralltag“ übergehen. Grundsätzlich betont Sommer zwar die „Fürsorgepflicht für die Menschen“, aber: Er habe auch viele Fragen. Und so hat er einen Katalog an das Landratsamt geschrieben. Darin fragt er nach Anzahl, Art, Herkunft, Versorgung, Status, Bleibedauer und alternativer Unterbringung für die Geflüchteten.

Wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, kennt die Antwort des Landratsamts: 45 bis 55 Menschen (in Krisenzeiten auch mal mehr) sollen in Donaustauf untergebracht werden, Herkunft aus aktuellen Krisenländern, teils Familien, teils alleinstehend, zwei Mal die Woche Essenspakete, keine psychologische Betreuung, keine Integrationshilfen, keine Freizeitgestaltung, teilweise noch im Asylverfahren, teilweise schon abgewiesen. Es werden ein Hausmeister und Winterdienst benötigt. Weitere Unterkünfte im Landkreis werden gesucht.

Aufforderung: Das Landratsamt anrufen!

Bürgermeister Jürgen Sommer weiß all das offenbar nicht. Und so ruft er die empörte Bürgerschaft dazu auf im Landratsamt anzurufen („Je mehr umso besser.“). Von diesem wolle er einen Bürgerinformationsabend, da es ihm an Transparenz fehle. Bevor er sich den Wortmeldungen der Markträte zuwendet, gibt Sommer noch bekannt, dass er aufgrund offener Fragen für eine „Vertagung“ des Antrags sei.

Als Sommer Karl Schützmeier dazu auffordert, durch ein Wegrücken vom Tisch klarzumachen, dass er als persönlich befangen gilt, entlädt sich unter den Anwesenden regelrechter Hass. Im Saal wird es lauter. Es folgen die ersten Beschimpfungen. Schützmeier steht auf und erklärt, dass er die Sitzung verlassen werde.

CSU-Marktrat startet Schimpftirade

Auch Marktrat Martin Sendlbeck (CSU) steht sofort auf und schlägt mit der Faust auf den Tisch, wirft vor lauter Aufregung seine Getränke um. Dann beschimpft der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Union Kreisvorsitzender den Antragsteller als „Unruhestifter“ und einiges mehr. Doch Sendlbecks Beschimpfungen gehen in der Lautstärke des Publikums unter. „Saubär“, „Arschloch“, und „elender Hund“ schallt es durch den Saal. Bürgermeister Sommer sorgt vermittels eines Ordnungsrufes zum zweiten Mal für Ruhe.

In der anschließenden kurzen Diskussion bezeichnet Schützmeier Donaustauf als den „ausländerfeindlichsten Ort ganz Bayerns“, der keine Asylbewerber aufnehmen wolle. Auch hier wieder Beschimpfungen aller Art vom Publikum. Erst als Schützmeier den Raum verlässt, kehrt langsam Ruhe ein.

818 Unterschriften gegen eine Asylunterkunft: Schweigert übergibt an Bürgermeister Sommer (li).

Die nun aufgerufenen Markträte erklären, dass Donaustauf „ausländerfreundlich“ und „gastfreundlich“ sei. Aber so viele Asylbewerber (1,3 Prozent der Gesamtbevölkerung von Donaustauf) – das passe nicht zum Standort. Da werde die Wohnqualität gemindert und weil die Asylbewerber den ganzen Tag nichts zu tun hätten, würden sie sich nur bei der nahe gelegenen Schule herumtreiben.

„Ein Asylbewerberheim ist wie der 11. September“

Die Markträte äußern die Ängste und Bedenken der Donaustaufer in Bezug auf das Flüchtlingslager und die Befürchtung, dass die schöne Marktgemeinde angesichts dieser Diskussion gar als „braunes Nest“ gelten könnte. Es werden Leserbriefe zitiert in denen steht: „Ein Asylbewerberheim in Donaustauf ist wie der 11. September“ und „Wenn das Asylantenheim da ist, dann liegen auch die ersten Spritzen auf dem Schulhof“.

Den latenten Rassismus und die Feindseligkeit gegenüber „Fremden“, die sich darin widerspiegeln, bringt niemand zur Sprache. Und wann immer das Wort „Ablehnung des Antrages“ fällt, kommt heftiger Applaus von den Anwesenden.

Nur eine wird nicht beklatscht: Brigitte West (UL-Grüne). Sie plädiert dafür, die geflüchteten Menschen in Donaustauf aufzunehmen und nicht feindselig gestimmt zu sein. Und West ist die Erste und eigentlich Einzige, die dafür plädiert, die Ängste der Bevölkerung abzubauen. Dies würde sie gerne mit Hilfe einer Podiumsdiskussion machen.

„Genau! Die passen nicht zu uns!“

Dennoch sind sich alle einig: Mehr Informationen müssen gesammelt werden, es sollen erst Informationsveranstaltungen durchgeführt werden und dann in der nächsten Sitzung am 6. Dezember soll der Antrag entschieden werden. Auch weist Herrn Sommer nochmals eindringlich darauf hin, beim Landratsamt anzurufen. Die Nummer liest er vor.

Am Schluss berichtet der Bürgermeister von einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Rothfischer aus Wörth (an der Donau). Der habe ihm erzählt, dass es eigentlich keinen Anlass zur Sorge gebe. Über das Asylbewerberheim in Wörth a.d. Donau gäbe es keine Beschwerden, stattdessen sogar viel ehrenamtliches Engagement. Allerdings – das betont Bürgermeister Sommer – sei die Situation in Wörth ganz anders. Dort sei das Flüchtlingsheim schließlich nicht in einem „schönen, tollen Wohngebiet“. Zum letzten Mal an diesem Abend gibt es tosenden Applaus und Rufe wie: „Genau! Die passen nicht zu uns!“

Nachtrag: Im Landratsamt wird es am kommenden Donnerstag ein Gespräch mit den Beteiligten geben.

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Kommentare (83)

  • Sylvia

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    unglaublich!

  • mj

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    818 unterschriften? wie geil…

  • Gondrino

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    Fremdenfindlichkeit, hier eigentlich Angst vor den Fremden zeigt sich bei solchen Anlässen immer wieder sehr deutlich.
    So viel zu einer aufgeklärten, pluralistischen Gesellschaft. Und das ist kein Problem von Donaustauf. In diesem Fall ist Donaustauf (fast) überall.

    Vieles würde sich ändern, wenn man die Leute mehr aufklären würde und wenn nicht so viele C-Politiker gegen die Asylanten hetzen würden…

  • Bernhard Segerer

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    Mein Hirn tut weh bei soviel Bockmist – wenn es ein Polt-Satire wäre würd ich sagen, ja gut, dem fällt halt auch nimmer viel neues ein aber recht hat er leider noch immer.
    Ist aber Realität 2012 – also wenn diese Donaustaufer auf dieser Veranstaltung repräsentativ sind bleibt mir nur eines zu sagen: Donaustaufer raus aus Donaustauf! Ihr seid eben auf meinem Achtungs-Barometer durch den Boden geschlagen.

  • StuhloderSessel

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    Hoffentlich schlägt sich diese drohende Donaustaufer Bürgerschaft schleunigst gegenseitig die Schädel ein, bevor von denselben moralisch ganz und gar verwahrlosten Besitzstandswahrern wieder Menschen verächtlich gemacht, geschlagen und angezündet werden.

    Ausnahmen bestätigen sogar in diesem Scheißdorf die Regel.

    Den Mehrheitsdonaustaufern spreche ich hiermit ein Zutritts- und Wohnverbot für mein Stadtviertel aus.
    Die passen nicht zu „uns“.

  • IS

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    Ein reines Familienviertel soll ein Asylantenhaus aufnehmen? Noch dazu ein gutes Stück von der Stadt entfernt? Wie sollen denn die Asylsuchenden Anschluss und vor allem Arbeit finden..
    Es ist sicherlich viel leichter und effektiver in Deutschland ein Dorf als „braun“ zu bezeichnen, als auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen und die wahren Beweggründe (finanzielle) offenzulegen.

  • Tommy

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    @IS
    Wie die „Asylsuchenden Arbeit finden wollen?“.

    Wie meinen Sie das? Schon mal die bundesdeutsche Asylgesetzgebung zur Kenntnis genommen?
    Oder doch nur am hetzen?

    „Anschluss finden“?
    Wo? In einer feindlich gesinnten Umgebung?

    „Familienviertel“?
    Deshalb nicht geeignet für Flüchtlinge?

    „Braun“?
    Das ist Ihr Sprachgebrauch.

    „Bedürfnisse der Bürger“?
    Die sind offenkundig.

    Bitte weiter so!
    Die Masken fallen in selten dagewesener Geschwindigkeit.

  • El Gringo

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    Asylantenheime sind vor allem eins – ein Riesengeschäft für den jeweiligen Vermieter. Wer an die humanitäre Gründen des Marktrats Schützmeier glaubt, den kann man getrost als naiv bezeichnen. Der Landrat aus Landshut läßt grüßen, sowas fällt wohl eher unter den leidlichen Begriff „Asylgeschäft“.

    Und so leid es mir tut, wer schon mal neben oder sogar in einem Asylantenheim gewohnt hat, weiß, dass vor Ort diverse Probleme auftauchen. Manche sicher durch die bestehenden Asylgesetze gefördert; viele entstehen allerdings erst, wenn man versucht Menschen aus diversen Kulturkreisen unter ein Dach zu sperren.
    Ob es also unbedingt ein Standort neben einer Grundschule und diversen Eigenheimen sein muss? In einer Mietumgebung könnte man ja bei Gefallen oder Nichtgefallen hin- oder wegziehen. Das wäre weniger problematisch.

    Jetzt ein ganzes Dorf auf Grund von einigen Zwischenrufern als „braun“ oder rassistisch abzustempeln, ist nicht minder ignorant als eben jene Zwischenrufe.

  • NannyOgg07

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    Zitat:“Allerdings – das betont Bürgermeister Sommer – sei die Situation in Wörth ganz anders. Dort sei das Flüchtlingsheim schließlich nicht in einem „schönen, tollen Wohngebiet“.“

    Nun, das stimmt so nicht, das Asylantenheim in Wörth liegt direkt am Rande des Ortskerns und am Schulweg der Wörther Hauptschüler, trotzdem bleibt der große Ärger aus. Stress gab es dagegen schon immer mit der nahe gelegenen Diskothek, in der es schon auch mal zu Schlägereien kommt.
    http://www.chamer-zeitung.de/anzeigen/stellenmarkt/artikel/2008/12/14/polizeibericht-regensburg-vom-14-dezember-2008.html

    Derartiges kann Donaustauf auch , und zwar auch ohne Asylantenheim:
    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10070&pk=840910&p=1

    Aber so ein Oktoberfest ist schließlich unsere eigene Kultur, das passt ja zu uns :-/

    Gruß mone

  • Luchs

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    Nach monatelanger Flucht nun traumatisiert, heimat- und besitzlos in der nächsten Katastrophe gelandet: Bei den Wutbürgern Donaustaufs. Wer sollte hier vor wem geschützt werden?
    Über Donaustauf thronen die „rühmlich ausgezeichneten Teutschen“ in ihrer Walhalla, unten im Dorf kämpfen unaufgeklärte Betonköpfe mit einer menschenverachtenden, ignoranten Asylpolitik.

  • B. Werber

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    Da hat die Friedrich-Ebert-Stiftung erst vor kurzem folgendes herausgefunden:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextremismus-studie-jeder-dritte-ostdeutsche-ist-auslaenderfeindlich-1.1520771
    Und dann stimmt das schon wieder nicht mehr. Ich gehe von einer fast 100%igen paranoiden Fremdenphobie bei den deutschen Spießern aus.
    Ich kann mich an einen Fall in Franken erinnern, wo ein Unternehmer einen Puff eröffnen wollte. Zack – hat sich eine BI dagegen gebildet. Das gehe nicht, wegen der Kinder und so. Dann hat er gedroht, ein Asylbewerberheim daraus zu machen. Jetzt hat er ein Puff. Das war den locals dann doch lieber.
    Das war irgendwann in den 90ern. Geändert hat sich seit dem nichts. Die Deutschen sind nur NOCH rassistischer geworden.

  • Marco

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    Genau! Applaus für Bayerns verbohrte, ewig gestrige Dorfgemeinschaften!
    Das gilt nicht nur für Asylbewerberheime sondern auch für viele andere Belange. Ich bin mit meinen 29 Lenzen noch Jung genug um darauf hoffen zu können das -Wort-wörtlich gemeinte- Aussterben dieser Engstirnigkeit noch miterleben zu dürfen!
    In diesem Sinne: „Prost Mahlzeit und gute Nacht armes Bayern!“

  • peter sturm

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    lieber marco,
    auf das aussterben der engstirnigen hoffst du vergeblich. solange die c-parteien immer noch von einer last durch ausländische mitbürger schwadronieren wachsen die genannten nach wie die schwammerl.
    wobei mich die donaustaufer nun schon recht erstaunen.

  • Schubert

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    Schade, als teilnehmende Marktgemeinderätin sehe ich im Artikel meinen Redebeitrag unterschlagen. Auch ich lehne Asylbewerber und ihre Unterbringung in Donaustauf nicht ab. Frau West steht mit ihrer Meinung nicht alleine und mein Redebeitrag bekam durchaus Applaus. Schade finde ich auch das sich die Berichterstattung auf die „skandalösen“ Äußerungen stürzt, anstatt die besonnenen Zwischentöne zu hören, die es durchaus auch in vielen Gesprächen an besagtem Donnerstag Abend gab. So trägt die Berichterstattung durchaus eine Mitverantwortung an der in den obrigen Kommentaren zu lesenden Schadenfreude über oder gar Beschimpfungen der Donaustaufer Bevölkerung.

  • ExRA

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    Von irgendetwas müssen die Jungs, die derartige Plattformen, wie „regensburg-digital“, betreiben, ja leben, werte Frau Marktgemeinderätin Schubert. Jetzt trägt also
    der Autor dieses Beitrages die (Mit-)Verantwortung an den
    Donaustauf-Beschimpfungen in den Kommentaren? Interessante Ansicht. Da muss ich glatt mal drüber nachdenken.

  • B. Werber

    |

    Ne, ne, Frau Schubert. Fremdenhass funktioniert in D auch ganz ohne alternative Medien. Quasi von innen heraus.
    Am Wochenende beglückte mich ein (deutscher) Handwerker unvermitelt, und ohne dass ich ihm dazu den geringsten Anlass gegeben hätte, mit folgender Weisheit:
    „Beim Hiendl, dou sprechern dei Handwerker ja blouß nu Tschechisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Bulgarisch und woswaasichnetnualles-isch. Deitsch konn dou kahner. Nou probiern ses halt mit englisch. Obber des kenners ja ah net. Klasse.“
    Unnötig zu erwähnen, dass besagter Gesprächspartner selbst kein Wort englisch kann (und auch keine der anderen von ihm genannten Sprachen, selbst mit einigermaßen verständlichem Deutsch tat er sich schon sehr hart). Eine besondere Zuneigung zu Menschen aus anderen Ländern (besonders zu solchen aus osteuropäischen, und damit für den deutschen Durschnittsnazi –Untermenschen–) konnte ich seiner Aussage jetzt nicht entnehmen.
    Was meinen Sie – wie hat er das jetzt gemeint? Fehlt ja nur noch der Satz „Ich hab ja an sich nichts gegen Ausländer, aber…“

  • Sylvia

    |

    oder wenn in der Zeitung steht: „eine deutsche Zugehfrau“ wird gesucht. Oder „tschechische Frauen auch für Landwirte geeignet“. Das ist doch grauenhaft, dass sowas überhaupt gedruckt wird. Auch wenn RD Ihren Beitrag, Frau Schubert, unterschlagen haben soll, die über 800 Unterschriften sprechen eindeutig. Es ist wohl leider nur eine Dunkelziffer. Es ist nicht auszuschließen, dass viele gegen ein Asylbewerberheim sind und doch nicht unterschreiben.

  • Danke, Donaustauf

    |

    @ Sylvia 12.11.2012, 18.32 h
    „unglaublich!“ in der Tat, man kann’s nicht glauben, die Donaustaufer sind aufgewacht: aufgewachte/aufgeweckte mündige Bürger, die nun endlich Theodor Körner rezipiert haben.

    @ Sylvia 14.11.2012, 09.15 h
    Ein Hoch auf Ihre Donaustaufer „Dunkelziffer“ mit einem Bier (Farbe des Bieres wird mit Rücksichtnahme auf § 130 dStGB nicht angesprochen)!

  • Schani

    |

    Es ist absolut lachhaft und erbärmlich wie hier von links- bis linksradikaler Seite auf normale, bodenständige, nicht-radikale Donaustaufer Bürger, die sich in überwältigender Mehrheit nie in ihrem Leben irgendwas zu schulden haben kommen lassen, eingeknüppelt wird. Die Diffamierungskampgne läuft also in vollen Zügen, und auch der schnelle Griff zur Nazikeule – einem Totschlagargument im Sinne der Kommunikationstheorien von Schulz von Thun – ist bei einigen nur zu verlockend. Schließlich braucht man sich dadurch nicht auf argumentativer Ebene mit dem Sachverhalt beschäftigen, sondern kann die Gegenseite in einem Atemzug diskreditieren und als „rückständige Dorftrottel“ hinstellen.

    Tatsache ist, daß der Protest gegen das geplante Asylbewerberheim von ganz normalen redlichen Menschen und Bürgern getragen wird. Väter, Mütter, Familien, Arbeiter, Angestellte, Selbstständige und andere Personengruppen.

    Mir ist die geplante Unterkunft bekannt weil ich in den frühen 90er Jahren in die Donaustaufer Grundschule gegangen bin. Die Pension „Walhalla“ liegt de facto direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Schule, nicht mal 10 Meter von der Schulbushaltestelle entfernt. Das Viertel dort ist durch idylische Eigenheime und kleinere Wohngebäude, die vermietet werden, geprägt. Kriminalität oder sozialer Unfrieden ist dort ein Fremdwort.

    Ich halte es für völlig inakzeptabel ein solches befriedetes, funktionierendes Umfeld durch ein Asyblbewerberheim zu zerstören. Die Eltern könnten ihre Kinder nicht mehr ohne Sorge in die Schule gehen lassen bzw. in Frieden auf den Schulbus warten lassen. Auch die Lärmbelästigung für die Anwohner wäre nicht tragbar.

    Ihr haut ja gerne mit pol. Schlagworten um euch um euch vom „Rest“ abzuheben, wie z.B. „pluralistischer Gesellschaft“. Nun, wenn ihr auch nur einen Funken Reflektionsvermögen hättet würdet ihr wissen daß „Pluralität“ bedeutet andere Meinungen in der Gesellschaft haben zu dürfen und diese auch zu tolerieren. Bei euch ist aber jeder, der gegen ein Asylbewerberheim auf diesem Anwesen bzw. in diesem Dorf ist, ein ewiggestriger, reaktionärer Spießer und Dörfler.

    Diejenigen, denen es an ausreichender pluralistischer Gesinnung und Toleranz fehlt, seid ihr selbst.

    Die Markträte und Politiker in Donaustauf (und in allen anderen Kommunen) werden gewählt um sich primär um das Wohlergehen der ansäßigen Bürger zu kümmern und Schaden von ihnen abzuwehren. Asylpolitik muss hinter der angemessenen Vertretung der Interessen der Anwohner zurücktreten. 818 Unterschriften (und es werden noch mehr werden) sprechen eine deutliche Sprache.

    All die Städter und Hetzer, die hier mit Dreck auf Donaustauf werfen, sind aufgerufen Asylbewerberplätze in ihren privaten Wohnungen und Häusern zu schaffen. Warum räumen Leute wie Hr. Eigner oder Kommentarschreiber wie Sylvia, Gondrino, Hr. Segerer oder Luchs nicht ihre eigenen Keller oder ihren eigenen Wohnraum frei? Ein Bett mehr in eure Wohnung stellen wär doch kein Problem, und ihr könntet sie auch selbst betreuen.

    Aber nö, lieber Empörung heucheln und den Bürgern das Anrecht auf eine friedliche, befriedete Umgebung absprechen. In einer pluralistischen Gesellschaft haben Bürger auch das Recht „NEIN!“ sagen zu dürfen und bestimmte Zuwanderung abzulehnen. Ansonsten können wir nämlich gleich eine Linksdiktatur einführen, und wer nicht spurt erntet negative Konsequenzen im Privatleben und Beruf.

  • Is scho recht

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    @Schani

    Danke! Sie sind herausragender Vertreter dieses Donaustaufer Volksmobs, der sich für anständig hält.

    Nein – das sind sicher nicht alle Donaustaufer, aber vor Leuten wie Ihnen muss man in Ihrer Unmenschlichkeit Angst haben.

  • Silvia Gross

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    Ich war bisher immer gern in Donaustauf. Aber diese Diskussion ist so bodenlos, dass ich derzeit gar nicht nach Donaustauf möchte. Dabei geht es noch nicht einmal um die Diskussion an sich, sondern um die Wortwahl, die man im Zuge dessen so lesen kann. Schade, dass Donaustauf so nah an Regensburg liegt, zu nah derzeit.

  • Danke, Donaustauf

    |

    Der Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht.

  • Dubh

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    Schubert:“So trägt die Berichterstattung durchaus eine Mitverantwortung an der in den obrigen Kommentaren zu lesenden Schadenfreude über oder gar Beschimpfungen der Donaustaufer Bevölkerung.“

    DAS also ist Ihre Hauptsorge?!

    Na dann gucken Sie mal, schon hat Donaustauf doch allerherzlichsten Zuspruch!

    Danke, Donaustauf: „..die Donaustaufer sind aufgewacht: aufgewachte/aufgeweckte mündige Bürger, die nun endlich Theodor Körner rezipiert haben.“

    „Theodor Körner wurde aber auch durch die Nationalsozialisten für sich reklamiert: Die Zeile „Das Volk steht auf, der Sturm bricht los“, Anfangszeile des Gedichtes „Männer und Buben“ lieferte Joseph Goebbels die Textvorlage für die Phrase „Nun Volk, steh´ auf und Sturm brich los!“, das Finale der Sportpalastrede“
    Quelle: Wikipedia

    Da würde ich mich an Ihrer Stelle ja eher drum sorgen, ob Donaustauf demnächst eine „national befreite Zone“ sein wird, es scheint sich dort ja um eine diesbezüglich recht aufgeschlossene Bürgerschaft zu handeln.

    Denn mit „Ängsten“, die auch nur noch halbwegs im Bereich des Rationalen liegen haben ja wohl „11. Sept., Spritzen, Schulhof sowie Kindergartennähe etc.“ rein gar nichts zu tun.

    Es soll kein Freigängerknast für Terroristen, Junkies und Pädophile nach Donaustauf, nur Menschen, die auf der Flucht vor Verfolgung sind, und auf Hilfe angewiesen wären.

    Den Donaustaufern, denen Hysterie und Xenophobie das Hirn nicht völlig vernebelt hat, steht es durchaus frei sich zu ebenfalls zu äußern.
    Solange man solches aber nicht hört, muss man halt von mehrheitlicher Zustimmung zu dem Irrsinn ausgehen.

  • David

    |

    @Schani:

    Fremdenfeindlichkeit ist, wenn man aus der Tatsache, dass jemand fremd oder ein Asylant ist, ableitet, dass er laut, dreckig, verkommen und/oder kriminell sein muss, bzw. davon ausgeht, dass ein Asylantenheim automatisch die Umgebung versaut. Es mag schon sein, dass da in Donaustauf lauter normale, redliche, bodenständige Leute im Saal saßen, aber so wie sie sich verhalten und argumentieren sind sie nun mal leider auch fremdenfeindlich. Sorry, da beißt die Maus keinen Faden ab, exakt das ist Fremdenfeindlichkeit.

    Und nein, eine tolerante Gesellschaft muss keine Intoleranz tolerieren. Ihr mögt alle das Recht haben, so rückständig und verbort zu sein wir ihr nur wollt, aber das macht eine solche Haltung noch lange nicht gut und richtig.

  • Bert

    |

    Jetzt regen sich also Rassisten schon darüber auf, dass sie als Rassisten beschimpft werden.

    Die armen, braven Donaustaufer Bürger. Nie haben sie sich was zuschulden kommen lassen. Kein einziger Kanak ist da seit ’45 umgebracht worden und jetzt will man das mit so einem Asylantenheim geradezu provozieren. Da braucht sich aber dann keiner mehr zu wundern, wenn…

    Das muss schließlich in einer pluralistischen Gesellschaft drin sein, dass man mal „NEIN“ sagt. Notfalls auch mit Molli und Baseballschläger. Alles andere wäre ja eine linke Gutmenschen-Diktatur. Wär ja noch schöner, wenn man sich auch noch um Menschen kümmern müsst, die nicht mal das Oberpfälzer Houbou sprechen.

  • Bernhard Segerer

    |

    @Schani

    Man muss weder links noch linksradikal sein um die rassistischen Unterstellungen in Ihrem Beitrag zu erkennen:

    – mit den Asylbewerbern ziehen „Kriminalität und sozialer Unfrieden“ in das Viertel ein.

    – Asylbewerber „zerstören“ ein „befriedetes, funktionierendes Umfeld“

    – Asylbewerber bedrohen die Sicherheit von Schulkindern

    Da brauch ich keine „Nazi-Keule“, Zitate reichen.

    Im Übrigen hat niemand von Ihnen verlangt, ein Bett zur Verfügung zu stellen, Ihre Heuchelei-Vorwurf geht also ins Leere.

  • B. Werber

    |

    Eigentlich wollte ich ja fragen, ob Schani da Schaum vorm Mund hat, aber die braune Farbe und die wurstartige Form sprechen doch zu sehr dagegen.

    Genausowenig wie ein Alkoholiker sehen und zugeben wird, dass er ein Alkoholiker ist, geben Rassisten zu, dass sie Rassisten sind. Für beide ist es völlig normal.

  • Luchs

    |

    Liebe Donaustaufer,
    bevor Ihr Nachts schweißgebadet aufwacht und Euch die Bilder von zertrampelten Vorgärten, drogenabhängigen Grundschülern und gebrandschatzten Einfamilienhäusern gar nicht mehr aus dem Kopf weichen sollten – geht lieber mal zu Flüchtlingen, sprecht mit ihnen und lasst Euch deren Erlebnisse von Gewalt und Vertreibung schildern. Die Bilder, die da entstehen sollten Euch wirklich Angst machen – nicht die Vorstellung, dass ein paar Meter weiter jemand wohnt, den man nicht kennt.

  • Veronika

    |

    So fügen wir denn „Donaustauf“ zu den Listen derjenigen Orte hinzu, welche fortan von Touristen nicht mehr besucht werden sollten. Wenn sich dann auch noch Regensburg selbst derart artikulieren sollte, dann wird auch Regensburg auf diesen Listen landen.
    ————————–
    Frage: Wo sind denn hier eigentlich unsere toleranten, christkatholischen BürgerInnen, die einen solchen Rassismus im „Jahr des Glaubens“ und bei einem bayerischen Papst zulassen?

  • Veronika

    |

    Also wenn man sich die Homepage von Donaustauf so ansieht, dann dürfen die doch eigentlich froh sein, wenn dort überhaupt jemand wohnen will.
    http://www.donaustauf.de/startseite.asp?NAVIID={ACA3F9C8-6975-4C56-96EE-0E670002A4F7}

    Da ist doch echt ausser der Walhalla nix zu sehen, und auch sonst nix los! Arme AsylbewerberInnen!

  • Donaustaufer Bürger

    |

    @ veronika

    Anscheinend hast du überhaupt keine Ahnung. Wenn deine Meinung ist, außer Walhalla gibt es nichts zu sehen, dann hast du keine Ahnung und kein Recht solche Kommentare zu schreiben. In Donaustauf befindet sich das modernste Krankenhaus für Atemwegserkrankungen, einer der berühmtesten Physiotherapeuten Deutschlands lebt hier und behandelt hier. Ständig befinden sich dort sehr berühmte Hochleistungssportler wie Fußballer z.B… Neben Historischer Salvatorkirche und Chinesischem Turm befindet sich die Burgruine mit schönem Ausblick nach Regensburg und in Richtung Gäuboden. Ich würde sagen, nicht umsonst ist der Quadratmeter Preis in Donaustauf so hoch. Und über einen Ort wegen seiner Hompage u.a. zu urteilen, das ist echt peinlich. Für mich ist und bleibt Donaustauf der schönste und hilfsbereiteste Ort. Mfg… Ein Donaustaufer

  • Schani

    |

    Diskussion? Welche Diskussion? Ich sehe in diesem Kommentarbereich bisher fast ausschließlich Leute, die mit Polemik und hanebüchenden Anspielungen auf die NS-Zeit oder auf einem imaginär.abstrusen Volksmob, der Asylbewerber in Donaustauf bedrängen, schlagen und gar verbrennen würde, arbeiten.

    Auf sachlicher Ebene habe ich bisher kaum Argumente der Gegenseite gehört, außer litaneihafte Beleidigungen gegen die ach so „intolerante, reaktionäre, spießige und ausländerfeindliche“ Bürgerschaft Donaustaufs. Alles natürlich unter der Prämisse, daß die Meinung der hießigen Bevölkerung nichts zu zählen hat wenn es um Zuwanderung und Asylbewerber gibt. Die Prioritäten sind klar: „Asylbewerber“ sind aus eurer Ideologie heraus automatisch und unkonditionell zu befürworten, etwaiger Widerspruch ist automatisch mind. latent ausländerfeindlich und reaktionär.

    Mit einem derartigen Schubladendenken und einer dermassen aufgeblasener Ideologie wird eine Debatte unmöglich. Ideologie steht oft der Rationalität im Wege.

    Die Frage ist nämlich nicht, ob Asylbewerber in der Oberpfalz bzw. im Raum Regensburg allgemein ein „Problem“ sind oder abzulehnen sind – diese Frage wurde nämlich gar nicht aufgeworfen, weder von der Bürgerschaft noch von den 818 Unterzeichnern der Petition ist!

    Nein, die Frage ist, ob man ein Asylbewerberheim mitten in eine Wohngegend setzen sollte, neben einer Grundschule, einer Bushaltestelle und verschiedenen gehobenen Wohnhäusern mit Familien und älteren Personengruppen..

    Aufgrund der mit dem Asyrecht einhergehenden Tatsachen und den realen Folgen, die mit Asylfragen einhergehen, ist ein Asylheim mitten in einer Wohnsiedlung nicht gutzuheißen und nicht zielführend. Es würde zu sozialen Unfrieden führen, die Wohnpreise ruinieren, zu gegenseitiger Ablehnung führen und einen Ortsteil bzw. einen ganzen Markt spalten. Die Frage ist also: Ist es das wert? Warum muss ein friedliches, eingespieltes Viertel von Donaustauf derart gespalten werden!? Alternativen sind gefragt.

    Natürlich ist mir bewußt dass es einige hier nicht lieber hätten wenn ein Asylbewerberheim dieses von ihnen verhasste, funktionierende und friedliche „Spießeridyll“ zerbersten ließe, aber das kann nicht das Ansinnen anständiger Politik sein.

    Im Umkehrfall wären nämlich Angehörige der entsprechend tendenziell linken, urban-geprägten Personengruppe die ersten, wenn z.B. plötzlich im Hamburger alternativen Schanzenviertel, direkt neben der „Roten Flora“, plötzlich ein Fünf-Sterne-Spießerhotel mit Casino, Pool, Luxusschlittengarage und anderen Dekadenzien aufmachen würde.

    Da wären die Linken sofort auf der Straße um gegen die Verschantelung ihres eingespielten alternativen Viertels zu demonstrieren. Wehe, die Spießersäcke wagen es da einzudringen. Die Molis wären schon bereit…

    Im Übrigen könnt ihr euch eure Allusionen gerne sparen, ich bin Sozialpädagoge (FH) und kümmere mich um benachteiligte Leute in und um Regensburg, v.a. um Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen. Im Rahmen des Ziels des Empowerment gebe ich ihnen Antrieb und notwendige Hilfen, um ihr Leben besser zu meistern. Auch sorge ich mich bei einigen Klienten um den Antrag für das Persönliche Budget und deren Verwaltung Ich bin weder rechts noch links, ich bin Vertreter der Demokratie und Respekt gegenüber den Meinungen der Bürger. Wenn 820 Bürger kein Asylbewerberheim mitten in einem Wohnviertel wollen, dann ist das von der Politik zu akzeptieren.

    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    1) Die von Donaustaufer Bürgern gewählten Politiker und Markträte Donaustaufs achten und respektieren die Meinung der Donaustaufer Bürger zu dieser Frage und lassen entweder den Plan fallen oder suchen einen Ersatzstandort an einer anderen Stelle – außerhalb eines Wohnviertels. Das wäre Handeln im Sinne der Volksvertretung.

    ODER

    2) Die Donaustaufer Politiker und Markträte hören auf Leute und Polemiker, die überhaupt nicht in Donaustauf leben und ihren mit Ideologie gesättigten, (tendenziell) linksalternativ-urbanen Lifestyle auf eine funktionierende Marktgemeinde transferieren möchten. Das wäre dann aber kein Handeln im Sinne von Volksvertretung, sondern ein Kniefall vor Druck von außen und von einer Art Meinungscamarilla, die keine andere Meinung und Ideologie akzeptiert als die eigene.

    Man darf gespannt sein was sich Anfang Dezember so tut.

  • Na dann Prost

    |

    „Ich würde sagen, nicht umsonst ist der Quadratmeter Preis in Donaustauf so hoch.“
    „…die Wohnpreise ruinieren…“

    Achsoooo. Es geht Euch um die Mieteinnahmen. Sagt es doch gleich.
    Rassismus gepaart mit Gier. Daraus werden Diktaturen gemacht. V.a. mit Hilfe der bürgerlichen.

    No-go-area.

  • steffi

    |

    ich frag mich, welcher mob hysterischer ist, die xenophoben regenstaufer oder die hyperventilierenden kommentatoren. sehr selbstgerecht, beide seiten

  • Tommy

    |

    Was haltet Ihr alle eigentlich von einer Städtepartnerschaft Wolgast – Donaustauf?

    http://www.youtube.com/watch?v=fxPvt1LNs4s

    Bayerisches Familienviertel und Plattenbau vereint gegen Asylbewerberunterkünfte. Da würde doch zusammenwachsen was zusammen gehört.
    Na, Ihr „Staufis“? Geht da was mit den „Saufis“?
    Zwecks der Demokratie und Bürgerbeteiligung und so!?
    In Wolgast ist auch kein Mensch ein „Brauner“ und der Bürgermeister ist auch über jeden Vorwurf erhaben. Genauso wie der Sommer mitten im Donaustaufer Winter.
    Auch in Wolgast meint das keiner böse. Auch dort will man nur unter sich bleiben.

    Das wird mal wohl noch vorschlagen dürfen!

  • StuhloderSessel

    |

    @schani

    Wortergreifungsstrategie für Anfänger. Aber OK, ich spiele dein Spielchen ein bißchen mit:

    „Unkonditionell“? Noch besoffen oder doch BWL-Student?

  • norbert e. wirner

    |

    das hier ist ein enttäuschender nicht-dialog.

    ich glaube, nach dem prinzip können kriege enstehen.

  • coffein-junkie

    |

    Mir geht hier auch die Sachlichkeit von beiden Seiten ab… man könnte doch mal im Interesse beider hier argumentierenden Gruppen auf den Kern des Problems blicken: Das währe nämlich die Zwangsunterbringung von Asyl suchenden in Heimen/Lagern in Verbindung mit einem Arbeitsverbot und Residenzpflicht….
    Wenn die Asylsuchenden hierzulande nicht dazu gezwungen währen per Gesetz in derartigen Heimen untergebracht zu werden und noch obendrauf aufgrund der Residenzpflicht die Ortschaft, bis auf ein paar Kilometer in der Umgebung, nicht verlassen dürfen und auch keiner sinnvollen Beschäftigung nachgehen dürfen, dann gäbe es kein Problem mit einem Heim, dass irgendwo nunmal stehen muss. Man muss sich dass mal vorstellen da werden ein haufen Leute aus verschiedenen Kulturen zusammengepfercht und dürfen dann selbige Örtlichkeit noch nichteinmal verlassen oder sich mit einer Arbeit beschäfftigen, ist doch klar das dass dann uumst. zu Problemen führt.

    Die Lösung währe einfach: Abschaffung der Zwangsunterbringung von Asyl suchenden. Dann gibts auch keine Heime über deren Standort man sich streiten müsste und jedem währe geholfen, sowohl dem Asylanten als auch dem Bürger der so ein Lager nicht unbedingt neben seinem Eigenheim stehen haben will.

    Und noch was an all jene Schlaumeier die Asylant mit Krimminellen oder Drogenabhängigen gleichsetzen nur um polemisch Wind gegen ein Heim zu machen das in ihrer Nachbarschafft errichtet werden soll und offenbar keine Ahnung davon haben was ein Asylant denn eigentlich ist: Ich kann zwar durchaus verstehen das ihr das Heim nicht in eurer Umgebung wollt ABER was ich nicht verstehe und nicht toleriere ist, wenn man hierfür Personen von denen ihr offenbar keine Ahnung habt, die ihr nicht kennt und wohl auch noch nie kennengelernt habt verunglimpft. Stellt euch bitte mal vor ihr würdet in einem unterdrückten Land leben und dort für eure Rechte kämpfen und werdet hierfür verfolgt. Irgendwann flüchtet ihr in ein fremdes Land und dann werdet ihr in einem sooo „tollen“ Asylheim wie bei uns Zulande untergebracht und dann stehen da auch noch ein paar Hanseln die euch nicht kennen und überhaupt nicht wissen warum ihr hier seid und diese behaupten dann ihr seid alle Drogenabhängige Krimminelle… na wie würdet ihr euch fühlen?? Ach ja ich vergaß… euch könnte so soetwas ja gar nicht passieren weil ihr seid ja alles koreckte, anständige und angepasste Bürger….

  • Bert

    |

    @Norbert Wirrner
    @coffein-junkie

    Bis zu einem gewissen Grad kann ich irgendwelche Ängste nachvollziehen, auch wenn sie irreal sind. Das mag an fehlenden Informationen etc. liegen.

    Was aber unerträglich ist, sind „Argumente“ wie sie z.B. @Schani bringt. Das ist einfach offener Rassismus:

    Asylbewerber bringen Dreck, Kriminalität etc., etc. und deshalb hat man doch das Recht dagegen zu sein und wer dieses Recht leugnet ist Propagandist einer linken Gutmenschen-Diktatur oder wie immer es Schani ausgedrückt hat.

    Ähnliches gilt für @IS

    „Ein reines Familienviertel soll ein Asylantenhaus aufnehmen? Noch dazu ein gutes Stück von der Stadt entfernt? Wie sollen denn die Asylsuchenden Anschluss und vor allem Arbeit finden..“

    Genau: Wie sollen Menschen in einem Viertel voller Menschen Anschluss finden? Geht es noch dümmer, vorurteilsbehafteter und vor allem abwertender gegenüber „anderen“ Menschen?

    Kommt niemand auf die Idee, dass es hier um Menschen geht, die aus vielfältigsten Gründen aus allen möglichen Regionen der Welt geflüchtet sind und Zuflucht brauchen?

    In der zentralen Aufnahmestelle in Zirndorf werden Zelte aufgestellt. Im November.

    Kommt niemand auf die Idee, mal darüber nachzudenken, dass sich die katholische Nächstenliebe, auf die sich auch im schönen Donaustauf die größte Mehrheit beruft und wie eine Monstranz vor sich herträgt, noch zu etwas mehr verpflichtet als jeden Sonntag seinen Pelzmantel in die Kirche zu führen?

    Warum haben so viele Donaustaufer Angst vor Menschen, die aus anderen Ländern kommen und fraternisieren damit mit denjenigen, die man eigentlich fürchten sollte: dem rassistischen Nazi-Pack, das sich gerade ob der Diskussion in Donaustauf, bei der sich bislang die Mehrheit der Stimmen einfach gegen die „Asylanten“ ausspricht, die Hände reibt?

    Zuflucht für 50 Menschen, die man auch kennenlernen kann. Andere kriegen das hin.

    Ist das in Donaustauf nicht drin? Und wenn ja, warum????

  • Eleonore

    |

    Hmmmm.

    Ich lese relativ regelmäßig die MZ. Daß da sehr viel von verbrecherischen und unfriedenstiftenden Aktivitäten der Asylbewerber hier in Regensburg zu lesen wäre,
    daran kann ich mich nicht erinnern.
    Gibt es denn darüber irgendeine Art von Statistik, die befragt worden ist ?

    Es wird momentan ein Sexualstraftäter gesucht. Das ist beunruhigend. Beunruhigend finde ich auch die Verseuchung der Stadt, der öffentlichen Anlagen und der Busse durch Menschen, die Bier kistenweise mit sich tragen …..
    – ein Phänomen, das zunimmt seit einigen Jahren.

    Darüber könnte man sich mal den Kopf zerbrechen.

    Und darüber, warum eine Staatsregierung nach wie vor bewußt die Unterkünfte und die Lebensbedingungen für Asylbewerber auf einem Niveau hält, das eher an Massentierhaltung als an Menschenwürde gemahnt.

    Was die Donaustauffer hier präsentieren ist kleinbürgerliche Houdibou – Haltung auf bekanntem Niveau.

    Eleonore

  • Eleonore

    |

    ps: Die Spritzen, die angeblich durch die Asylbewerber nach Donaustauf kommen werden, die sind doch schon längstens da. Jeder Jugendliche, der Drogen braucht , kriegt die heutzutage relativ einfach.

    El.

  • B. Werber

    |

    StuhloderSessel sagte am 14. November 2012 um 22:17 Uhr :

    „@schani

    Wortergreifungsstrategie für Anfänger. Aber OK, ich spiele dein Spielchen ein bißchen mit:

    “Unkonditionell”? Noch besoffen oder doch BWL-Student?“

    Nein. Sozialpädagoge. Siehe auch:

    http://www.orthografietrainer.net/service/phrasendreschmaschine.php

    Oder, um wieder ein wenig ontopic zu werden:

    Es gibt ‚Menschen‘, die sich immer wieder neue Ausreden einfallen lassen, um Unmenschlichkeit gutzuheißen:
    – Arbeitsplätze
    – Kinder
    – Sicherheit
    – Fortschritt
    – Wirtschaft
    – etc.
    Um die Nöte, Sorgen und Ängste von betroffenen Menschen geht es dabei nie. Nur um den eigenen Besitzstand.
    Donaustauf zeigt, wie das geht. Die einen fürchten um die Kinder, die anderen um die Mieten, der nächste entwickelt ein Drogensumpfszenario.
    So wird ein miteinander völlig ummöglich. Angst ist ein schlechter Ratgeber, taugt aber super, um andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.

    Der Deutsche bleibt ja sowieso gerne eher unter sich: steigende Buchungszahlen bei all-inclusive-‚Urlauben‘ in hermetisch abgeschotteten Bettenburgen mit locals als billige Arbeitssklaven belegen dies. Dort kann man dann gepflegt die Sau rauslassen und darüber lästern, dass die ‚Russen‘ und die ‚Holländer‘ die schlimmsten Schweine am Bufett wären.

    Oder um es etwas provokanter auszudrücken:
    „Mein Börrrgermeister, ich melde: Donaustauf ist Asölantenfrrrei!“

  • Silvia Gross

    |

    Man darf sicher davon ausgehen, dass auch in Donaustauf heuer in den Kirchen rührselig die Weihnachtsgeschichte samt Herbergssuche gespielt werden wird…..
    Ich habe schon viel mit Asylbewerbern gearbeitet und niemals erlebt, dass Menschen, nur weil sie aus einem anderen Land und aus schwierigen Situationen kommen, per se kriminell, asozial, Ungeziefer oder Schmutz wären. Es sind in erster Linie einfach Menschen. Kann man das in dieser Debatte so einfach vergessen?
    Zudem habe ich selbst eine Zeit lang in Afrika gelebt und kann nur sagen, die Gastfreundschaft, die ich dort erfahren habe von Menschen, die quasi nichts hatten, ist unvergesslich und beschämend.
    Natürlich kann man über ein Asylbewerberheim in einem Wohnviertel diskutieren. Aber dann nicht über die Menschen, die dort hinkommen sollen, sondern über das Prinzip, Flüchtlinge zusammenzupferchen auf engstem Raum, sie ihrer Verantwortung für sich selbst zu entheben, da eigene Wohnung und Arbeit für sie vom politischen Willen her gar nicht vorgesehen sind. Da liegt der Hase im Pfeffer. Und nicht bei den Flüchtlingen, die in erster Linie Menschen sind. Niemand, zumindest die wenigstens, verlässt seine Heimat einfach so zum Spaß, und Flüchtlingsfamilien schon gar nicht.

  • B. Werber

    |

    „Man darf sicher davon ausgehen, dass auch in Donaustauf heuer in den Kirchen rührselig die Weihnachtsgeschichte samt Herbergssuche gespielt werden wird…..“

    Na klar. Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe hört für den Deutschen dann auf, wenns um den eigenen Wanst geht.

    Ich kann jedem Nichtdeutschen nur raten, möglichst schnell gut Fussball spielen zu lernen. Dann klappt das auch mit der Aufnahme recht zügig.
    Ermordete Familienangehörige, Folter, Hunger (ausgebeutet u.a. auch durch uns und unsere maßlose Gier nach Rohstoffen, Lebensmittel und billigen Arbeitskräften), Bürgerkriege (verlängert und verschlimmert auch durch unsere exportierten Waffen) dagegen sind kein guter Grund für einen Aufenthalt in Deutschland.
    Was müssen Menschen von uns denken, die nach tausenden von Kilometern Flucht als letzter ihrer Familie noch lebend von einheimischen Fettwänsten hören, sie seien nicht willkommen, da sonst die Mieten sinken?

    Aber wascht ruhig weiter Eure Autos. Und wenn Ihr das nächste Mal beim Kik ein supergünstiges T-Shirt für 3 EURO kauft, denkt bloß nicht daran, dass es von Kinderhänden in einem Land produziert wurde, in dem die Eltern dieses Kindes als letzten Ausweg den „Verkauf“ des armen Geschöfes an einen skrupellosen Geschäftemacher gesehen hat. Wenn dann gedemütigte, ausgelutschte und mißbrauchte Menschen aus diesem Land vor Eurer Tür stehen, könnt Ihr ihnen mit gutem Gewissen diese Türe vor der Nase zuschlagen und sagen: „Nein. Ihr passt nicht zu uns.“

    Was ich Euch wünsche? Dass Euer Pfarrer am Hl. Abend von der Kanzel herab Euch mal so richtig die Pfeife geradebiegt. Aber sowas gibts ja nur im schlechten Film.

  • sylvia

    |

    @Silvia und B. Weber

    kann mich Eueren Kommentaren nur anschließen und hoffen, dass „Sozial“pädagogen wie Schani nicht allzu großen Schaden anrichten.

    Und Shani: Menschen gehören nicht eingesperrt, auch nicht in Keller, da gehören nicht einmal Tiere hin.
    Aber trinken Sie ruhig Ihren billligen Kaffee und essen Früchte aus den Ländern, woher Asylbewerber fliehen mussten.

  • H.Müller

    |

    Meine Anerkennung gilt den knapp 3000 Donaustaufern, die nicht unterschrieben haben und sich nicht von dumpfem Fremdenhass und primitiven Vorurteilen leiten lassen. Und die sich wahrscheinlich ziemlich schämen für ihre Nachbarn.

    Ich kann mich jedoch des Gefühls nicht erwehren, dass diese Art von Konflikten von unserer Regierung genauso gewollt wird.
    Scheinbar will man sich in dieser angeblich christlich (und neuerdings auch jüdisch, wenn’s gegen Moslems gehen soll) geprägten Republik generell nicht mehr der Verantwortung stellen, Flüchtlinge aufzunehmen.
    Es fehlt am guten Willen und am Gesamtkonzept.

    Und:
    Wo ist eigentlich die Kirche, wenn man sie mal braucht? Zu sehr beschäftigt mit der Gängelung ihrer Schäfchen, der Geldvermehrung und dem Prozessieren?

  • Julia P.

    |

    Ich verstehe euer Problem nicht!!? Ich lebe in Donaustauf nahe der Schule und der Pension und werde in naher Zukunft Mutter. Wir haben die Entscheidung von der Stadt raus aufs Land, nach Donaustauf, zu ziehen ganz bewusst getroffen. Uns sehnt es nicht nach Urbanität sondern nach einer ländlichen Umgebung mit einer relativ „homogenen“ Bevölkerung mit wenig Konflikten und Problemen. Das ist unser gutes Recht – Meinungsfreiheit!? Wohnortfreiheit? Wir haben vorher im Regensburger Ostenviertel gewohnt und es war zum Kotzen! Und ja ich schreibe bewusst das Wort, es ist teilweise ein heruntergekommenes Loch mit Kriminalität, schäbigen Verhalten, Gangs und Gruppen und einem nicht vorhandenden sozialen Zusammenhalt.

    Warum wollt ihr anderen Leuten das Recht absprechen in einer vergleichsweise heilen Welt zu leben!? Warum verachtet ihr das Ideal der „heilen Welt“ so? Ist es Missgunst? Neid!? Es soll doch jeder da leben und so leben wie er will! Ihr wollt die Stadt, die Herausforderungen und Vorteile bzw. Nachteile einer mutlikulturellen Gesellschaft in der Großstadt? Ja bitte, macht es. Aber wir sind aufs Land gezogen um dort eine Familie zu gründen, in einer Umgebung die im Vergleich wirklich noch eine heile Welt darstellt.

    Ich möchte meine Kinder nicht neben einem Asylbewerberheim aufwachsen lassen, ich möchte sie auch nicht neben dem Bahnhofsviertel in Regensburg aufwachsen lassen. Ich möchte ihnen die heile und friedliche Welt bieten, die ich selbst als Kind hatte!! Warum wollt ihr uns das verbieten? Warum wollt ihr uns bevormunden!? Darf es in Deutschland keine Ortschaften mehr geben in denen man größtenteils unter sich ist!?!? Gibt es ein Gesetz welches besagt „Alle Dörfer in Deutschland müssen multikulturell bereichert werden und Asylheime in der Nachbarschaft akzeptieren“?

    Lasst uns doch unsere heile Welt, und wir lassen euch eure Stadt! Die meisten Asylbewerber stellen übrigens zu Unrecht Asylantrag und werden zuhause nicht verfolgt, sondern sie stellen Antrag wegen besserem Leben. Wirtschaftsflüchtlinge fallen aber nicht unser das Asylrecht zum Schutz des Lebens und zum Schutz von Verfolgung.

    Es ist so schade das man bald nirgendwo mehr seine Ruhe hat wenn man als Familie wo leben will wo man unter sich ist und sich keine Sorgen auf dem Schulweg oder wegen dem Umfeld machen muss. Schaut euch das Ostenviertel an!! Soll ganz Deutschland so sein???

  • B. Werber

    |

    Julia P. sülzte am 15. November 2012 um 12:39 Uhr :

    [… jede Menge unerträglich rassistischen Quark entsorgt …]

    Wir sehen uns dann in der heilen Welt von Kik, Julia.

  • Luchs

    |

    Liebe Julia P.,

    schön, dass Sie die Debatte satirisch bereichern. Man muss die gesellschaftliche Realität schon sehr gut erfassen, um sie so treffend karikieren zu können.
    Warum Donaustauf? Sie hätten nach Nimmerland ziehen sollen!

  • peter sturm

    |

    lieb julia p.,
    vielen dank, dass sie den regensburger stadtosten verlassen haben.
    ich weine ihnen keine träne nach.

  • grace

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    Der Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht.

  • B. Werber

    |

    grace sagte am 15. November 2012 um 14:31 Uhr :

    „vielleicht haben einige herren der schöpfung auch nur angst, dass die mit bekanntermassen riesigen dingdongs ausgestatteten “[rassistischer Ausdruck entfernt]” mit ihren vernachlässigten ehefrauen schnackseln, während sie in der arbeit…“

    Das würde dann aber die heile Welt der dortigen Ehemänner doch schwer durcheinander bringen. Wo die dort doch so heile ist.
    Lassen sie uns bitte nicht weiter auf diesem Thema „herumreiten“ (ups… war das schon wieder ein freudscher Verschreiber?)

    Fassen wir zusammen:
    – in Donaustauf ist noch alles in bester Ordnung.
    – Menschen aus dem verwarlosten Regensburg ziehen scharenweise bei der Ankündigung von Nachwuchs dorthin, um der Kriminalisierung der Kurzen zu entgehen.
    – Wichtig ist, den eigenen Kindern eine heile Welt vorzugaukeln, nicht das richtige Leben zu zeigen.
    – Ausländer sind ja eigentlich ganz ok, wenn sie
    1. Fußball spielen können und
    2. woanders wohnen.
    – Es ist gut, dass Mieten hoch sind (das hält auch ein bißchen das Gesocks fern)
    – Städter sind asoziale Hetzer (und links, schmeißen Mollis und ihre 3jährigen Kinder dealen am Hbf.
    – mir san mir

    Bin ich froh, dass ich nicht in so einer Enklave der Glückseeligkeit wohnen muss (und hoffentlich kostet der Spritt bald 10EURO pro Liter).

  • Bernd Lauert

    |

    Als Anwohner der Trothen-/ Ostengasse kann ich über die Kriminalität die dort wolh ausgebübt wird berichten:
    Studenten die die billigen Wohnungen etc bewohnen handeln halt auch mal mit Gras….Es finden Ruhestörungen durch masiven Alkoholgenuss statt.
    Kann ich aber noch mit Leben, es sind wie gesagt Leute die der geistigen Elite angehören und Leistungsträger werden…
    Die wohnen dann wie die besorgte Mutter Julia später auch mal in der gated community ala The Waltons.
    Ja, klar, Elend das ich nicht seh brauchmich nicht kümmern.
    Ich finde es ein wenig scheinheilig den Kindern eine heile Welt durch die Wahl des Wohnorts vorzugaukeln. Es wurden meine Eltern im Krieg unter Not und Hunger(Ruhrgebiet, ausgebombt sein.. nicht diese Hobby-Krieg hier in Regensburg….) groß.
    Meine Mom als 5-jähriger Halbwaise wuchs auf und wir Kinder erlebten eine normale Welt und Erziehung.
    Es hat Keinem von uns geschadet das wir die Wahrheit über die Welt erfahren haben
    Aber zurück zur Wahlfreiheit des Wohnorts..natürlich, kein Thema…..aber ich weiss heute schon in welche Partei die Kinder von Julia eintreten werden.

  • B. Werber

    |

    Ich hab jetzt mal „Familiendrama“ und „unauffällig“ in eine bekannte Internetsuchmaschine eingegeben.

    Oioioioi. Da wirds mir ja Angst und Bang um die heilen Welten der Spießer in ihren Schlafschachteln in Nimmerleinsdorf.
    „… beschrieben die Nachbarn die Familie als nett und freundlich …“
    „… am Wochenende feierte man noch zusammen …“
    „… Bürger des Ortes stehen vor einem Rätsel …“
    „… waren erst vor kurzem aufs Land gezogen …“

    Alter Schwede. Wenn das heile Welten sind, möchte ich nicht wissen, wies auf dem Land zugeht, wenn mal was los ist. Ah, jetzt hab ichs:

    http://www.donaukurier.de/lokales/kurzmeldungen/riedenburg/Gillamoos-Schlaegereien-Platzverweise-und-Heil-Hitler-Rufe;art74375,2165825

    oder

    http://www.idowa.de/home/artikel/2012/09/03/schlaegereien-vandalismus-und-diebstaehle-auf-dem-gillamoos.html

    Hat hier nicht vor kurzem eine werdende Mutter gemeint, das wäre alles ein Privileg von „uns Städtern“?
    Aber lassen wir ihr ihre Meiningsfreiheit. Ich geh jetzt lieber mit einer Handvoll intelligenter, sympathischer junger Studenten (aus mehr Ländern als ich Finger an beiden Händen habe) auf ein tolles Konzert. Heimatverein und Blasmusik mit anschließender Kickboxweltmeisterschaft auf dem Parkplatz überlass ich den Menschen in Wohlfühlhausen.

  • mia san mia

    |

    ja klar wohnortfreiheit. steht ja auch in den menschenrechten, die bewegungsfreiheit. die „neger“ sind offenbar keine menschen, die sind ja auch arm, die dürfen nicht da hin gehen wo sie wollen, is doch klar. für euch „gastfreundliche“ bayerische bürger mit „wohnortfreiheit“ zählen ja auch nur echte deutsche, sonst würde euch auch mal auffallen, dass tausende tote jedes jahr im mittelmeer (weil zivile schiffe für die bergung ertrinkender strafverfahren riskieren) die basis eures wohlstands sind. ihr lasst euch dann von deutschen frontex miltärs vor der „ausländerflut“ beschützen und beklagt die 70 (oder meinetwegen 120, auch schlimm) toten an der mauer. aber die neger, bei denen isses ja wurscht.
    bald kommts ja noch besser, wenn die hetzpropaganda gegen die „faulen“ südeuropäer euren rassismus auch in europa wieder rechtfertigt.
    rassismus tötet. und die „gastfreundlichen“ bürger die sich jetzt in donaustauf beschweren sind rassisten. donaustauf: rassistisch.

  • sylvia

    |

    Liebe Julia,

    wovor haben Sie konkret Angst? Warum sollten Asylbewerber Ihrer Familie oder Ihren Nachbarn etwas antun wollen? Es sind junge Mütter wie Sie (herzlichen Glückwunsch), die sich um die Zukunft ihrer Kinder berechtigt fürchten müssen . Es sind junge Männer, ihr ganzes hart verdientes Erspartes für eine gefährliche Fahrt ins Ungewisse ausgegeben haben, ihre Eltern verlassen haben. Jetzt sind sie eingesperrt und dürfen hier nicht arbeiten. Oder fürchten Sie vor deren Kindern? Die haben doch die gleichen Grundbedürfnisse wie wir alle (Markenklamotten, neuestes ipad oder wie auch immer zähle ich nicht zu Grundbedürfnissen).
    Warum sollte das Recht nicht für alle gleich gelten?
    Mein Freund und ich werden unsere Kinder auf jeden zweisprachig erziehen.

  • sylvia

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    auf jeden Fall, natürlich,-)

  • Bernhard Segerer

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    Um mal diesen Land/Stadt-Quatsch zu beenden: Urbaner Rassismus ist nicht weniger besch… als ländlicher. Darum geht es hier nicht.
    Und: Niemand missgönnt irgend jemanden seine „heile Welt“ – wenn sie es denn ist: Gratulation! Lassen Sie andere daran teilhaben, die es nicht so gut wie Sie getroffen haben!

  • Silvia Gross

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    Ich frag mich schon die ganze Zeit, warum kaum ein Verfechter der Donaustaufer Idylle unter seinem richtigen Namen schreibt…? Anonyme Hetze, auch Feigheit genannt, und Fremdenfeindlichkeit passen wunderbar zusammen. Schon mal jemand dort Max Frisch´s „Biedermann und die Brandstifter“ gelesen?: „Schwer hat es, wahrlich, der Bürger! Der nämlich, hart im Geschäft, sonst aber Seele von Mensch, gerne bereit ist, Gutes zu tun. – Wo es ihm passt.“….

  • Landrat verkündet: „Donaustauf ist nicht ausländerfeindlich“ | Regensburg Digital

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    […] Angesichts des Szenarios, dass etwa 50 Flüchtlinge dort in der ehemaligen Pension Walhalla aufgenommen werden sollten, wurden 818 Unterschriften dagegen gesammelt und die Marktverwaltung durch E-Mails, Anrufe und Bürger, die unangekündigt im Rathaus vorstellig wurden, „quasi lahmgelegt“, wie Bürgermeister Jürgen Sommer (SPD) berichtet. Bei der Marktratssitzung, wo das Thema behandelt wurde, hagelte es von den Zuschauern Beschimpfungen… […]

  • Philipp

    |

    Liebe Donaustaufer,

    merkt ihr das nicht, dass ihr genau diese bürgerliche Fremdenfeindlichkeit an den Tag legt, die uns so viele Probleme bereitet – in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft??

    Ich schäme mich, einer von euch zu sein! Ich könnte im Boden versinken!

    Wenn ihr etwas über die Asylbewerber wissen wollt, dann geht doch einfach in eines der 1000 Flüchtlingsheime in ganz Bayern, und SPRECHT MIT IHNEN! Falls ihr Angst vor Sprachproblemen habt: Es sind alle Sprachen vertreten, ihr findet bestimmt jemand, der auch mit eurem sprachlichen Horizont umgehen kann, diese Leute sind im Gegensatz zu euch ein bisschen rumgekommen in der Welt.

    Wenn ihr mal sehen wollt, wie man es richtig macht, dann googelt doch bitte mal „Bürgerinitiative Au in der Hallertau“.

    Achja, ganz allgemein, das gilt auch für Deutsche: Kriminalität und Drogenkonsum (wovor ihr euch scheinbar bei Asylbewerbern fürchtet) sind FOLGEN von sozialer Kälte und Armut, UND NICHT UMGEKEHRT.

    Aber zeigt euren Flüchtlingen mal die kalte Schulter und ächtet sie, und in 10 Jahren könnt ihr euch dann aufregen, warum Au in der Hallertau eigentlich so viel friedfertigere Flüchtlinge hat als euer ach so schönes Kaff…

    Wie man das nicht verstehen kann, ist mir völlig schleierhaft.

  • Danke, Donaustauf

    |

    @ Philipp 20.11.2012, 23:04h

    Sie schämen sich, einer von den Donaustaufern zu sein? Sie könnten im Boden versinken?
    Also, schämen ist zu wenig; das kann sich jederIn in Donaustauf!
    Aber, im Boden versinken, da sollten Sie drüber nachdenken – aber nur mit der linken Hirnhälfte.

    Das mit dem im-Boden-versinken sollten Sie ernsthaft erwägen und mit großem Medienspektakel auch versuchen: in Donaustauf im Boden versinken und in Au in der Hallertau im Asylantenbespaßungszentrum wieder auftauchen, das wär’s, das brächte Quote.
    Versuchen Sie’s mal, wenn’s klappt, dann könnten Sie dort bleiben im für Sie schönen Au in der Hallertau, mancher Donaustaufer bräuchte sich dann vielleicht wegen Ihnen weniger zu schämen.

  • Philipp

    |

    Nun schämt man sich also schon für einen „Nestbeschmutzer“, die Fremden gegenüber aufgeschlossen ist, und das auch von anderen erwartet.

    Merken Sie wirklich nicht, in welches Horn Sie hier stoßen?

  • Regina

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    @Philipp

    Ich befürchte, die Einwände der Donaustaufer bestehen absolut zu Recht.

    Man weiß halt einfach nicht, was man auf diese Art und Weise so „importiert“. Welche Gesinnung diese Menschen haben und inwieweit sie vorhaben ihren Nationalismus, ihren Rassismus und irgendwelche archaischen und primitiven religiösen Ansichten (z B. aus dem Islam) sie hier auszuleben gedenken. Ich nehme an, Du bist noch sehr jung und etwas naiv. Es ist eben nicht unsere Aufgabe, diesen Menschen den Puderzucker in den Hintern zu blasen, in der Hoffnung dass sie dann auch lieb und nett zu uns sein werden und sich an unsere Gesetze und unsere erreichten zivilisatorischen Gepflogenheiten halten. Und ich sage Dir jetzt noch was – auch wenn Du das jetzt noch nicht nachvollziehen kannst, viele dieser Menschen kommen eben aus einer TOTALITÄREN Struktur, die in ihren HERKUNFTSKULTUREN herrscht. Und da kann es eben sein, dass sie auch hier versuchen werden, teils verwahrloste und brutal-aggressive Verhaltensweisen an den Tag zu legen. (In der Asyl-Zeit, wird man sich natürlich noch zu benehmen wissen). Unsere Gesellschaft ist einfach viel zu tolerant und völlig arglos – es hat ja alles bisher gut funktioniert. Auch wenn Du das noch nicht mitbekommen hast, das beginnt sich bereits zu rächen, wenn Du Dir die jüngsten Vorfälle durch diese islam-faschistischen Tot-Treter ansiehst. Gerade der Islam ist eine hochgefährliche faschistische Ideologie, die einen religiös verbrämten Rassismus pflegt. Da hapert es eben ganz gewaltig mit den Menschenrechten (und JA – auch Frauenrechte sind Menschenrechte)! Geh Du doch mal z. B. in irgendein islamisches Land als Christ und bitte um Asyl, das würde ich dann gerne sehen! Schau Dir außerdem doch mal an, wie unsere Gefängnisse so belegt sind! Du brauchst nicht zu meinen, dass hier jeder, der bei uns einwandert, mit unserer beschaulichen Friedlichkeit und einem Justizsystem, das auf Resozialisation und Deeskalation ausgerichtet ist , auch klar kommt. Prinzipiell geht es hier auch um Macht und entsprechende, auffällig gewordene Migrantenkreise haben das voll und ganz begriffen und provozieren. Die wissen eben, in unserem Rechtssystem passiert ihnen nicht viel. Mit dieser Art von Blindheit liefern wir uns aber ALLEN machthungrigen und despotischen Menschen aus……. erst recht aber jenen, die den Verzicht auf Machtausübung (ständig verzeihen und vergeben und ja „gutmenschlich“ sein, damit mich ja jeder mag und sich nicht für mich schämen muss…) als Schwäche ansehen.

  • zikadensäge

    |

    @regina:

    der islam ist nach unseren westlichen maßstäben weder eine religion, noch in irgendeiner form dem frieden, bzw. der menschheit nützlich, ganz im gegenteil! keine frage.

    aber dieses thema gehört nicht in diese diskussion hier.

    nicht alle asylbewerber sind muslime und die, die strenggläubige islamisten sind, haben, sofern sie echte asylbewerber sind, in einem auffangdomizil bei uns auch erstmal anderes zu tun als hier die sharia zu installieren. was sie später machen, mag eine berechtigte frage sein, die nur zu häufig unter den tisch fällt, aber zunächst sollte man nicht alle flüchtlinge, die bei uns aufschlagen als häkelhäubchen-, bart- und nachthemdtragende frauenschläger, bombenleger und handabhacker ansehen oder unterschwellig beschreiben.

    es darf keinen generalverdacht geben.

    aber es darf im konkreten fall nach einer verbesserung der unterbringung, bzw. einer vernünftigen belegung der vorhandenen räumlichkeiten getrachtet werden, was einerseits die asylbewerber vor einer zu angespannten situation schützt und was andererseits auch die anwohner wieder entspannen kann.

    und das geschieht ja in donaustauf zur zeit.

  • ANM

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    Peinlich, Leute, deren gesprochenes Deutsch für Menschen oberhalb der Mainlinie kaum verständlich ist, schwafeln ihre Vorurteile gegenüber Ausländern vor. Hoffentlich kommt das Asylibewerberheim, dann werden einige vielleicht mal etwas über Ausländer lernen. Die hier geäußerte Hetze gegen den Islam („faschistische Ideologie“) ist nur noch peinlich. Aber gegen das ZIEM in München wird ja auch mit denselben „Argumenten“ polemisiert.

  • zikadensäge

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    oh, bitte, anm!

    bringen sie (ein anderes mal) hervor, was sie zugunsten des islams gerne formulieren möchten!

    faschistoide ideologie trifft den charakter dieser weltanschauung in den augen vieler europäer ziemlich gut.

    aber ein disput in dieser angelegenheit sollte nicht unter diesem thema erfolgen.

    hier geht es um asylanten. wir haben eine pflicht, ein gesetz und eine moralische grundhaltung, die das asylrecht nicht in frage stellen darf.

    ebenso haben wir als gesellschaft die verpflichtung, belange, befürchtungen, vorurteile und sorgen (berechtigt oder nicht) derer, in deren umfeld ein auffanglager installiert wird, zu respektieren.

    wenn wir hier aufeinander einschlagen und uns als „nazis“ und „deutschland verrecke“ – fronten charakterisieren, bringt uns das vielleicht spass – den flüchtlingen bringt es: nichts.

  • norbert e. wirner

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    ähm, lieber ANM: was soll das mit der mainlinie?

    finde ich ziemlich unverschämt, so einen spruch.

    das hier ist Regensburg-Digital.

    „Osnabrück-Digital“ schwafelt noch ganz anders, aber ich pöbel die da oben deshalb auch nicht mal eben an.

  • Dubh

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    @ Regina

    „Man weiß halt einfach nicht, was man auf diese Art und Weise so „importiert“. Welche Gesinnung diese Menschen haben und inwieweit sie vorhaben ihren Nationalismus, ihren Rassismus und irgendwelche archaischen und primitiven religiösen Ansichten (z B. aus dem Islam) sie hier auszuleben gedenken.“

    Dafür kennt man Ihre Gesinnung jetzt aufs trefflichste.
    SIE zeigen ihren Rassismus und Nationalismus ja ganz offen.
    Sollten Sie Christ sein gehören Sie – Ihrer eigenen Auffassung nach – einer noch archaischeren und primitiveren Religion an, da noch ein paar hundert Jahre älter, allerdings mit den exakt gleichen Wurzeln, die der Islam hat.

    Allerdings pflegt man hier in der Gegend ganz andere, viel ältere Bräuche mit keltischen Wurzeln, aber die zu kennen sind sie offenbar nicht „biobairisch“ genug.

  • Immanuel K. Anti

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    Da Veronika dankenswerterweise einen Link zur Homepage von Donaustauf gepostet hat, kann ich die ganze Aufregung wirklich nicht ganz nachvollziehen.
    Es gibt eine Bücherei, Sportplätze und „In über 40 Vereinen findet man schnell Anschluss und sicherlich für jeden das passende Angebot.“
    Wenn sich die Leute bei dieser tollen Infrastruktur nicht ruckzuck integrieren lassen, dann muss es irgendwie am Willen mangeln, oder? Pro Verein ein Asylbewerber und schon kennt jeder jeden…

    Ich gebe zu, ich höre immer wieder, Asylbewerber würden nur in unser Gesundheitssystem einwandern wollen. Angenommen, die Asylanten rotten sich im Donaustaufer DAK-Bewegungspark zusammen, um so einen größeren Keil zwischen die gesetzlich und privat versicherten Bevölkerungsteile zu treiben: DAS wäre etwas anderes!!!

  • Vorurteile, Angebote und ein Asylant im Anzug | Regensburg Digital

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    […] hatte sich lange gesträubt, nach Donaustauf zu kommen. Erst nachdem eine Marktratssitzung in der Gemeinde regelrecht eskaliert war – der zukünftige Betreiber der Unterkunft, Karl Schützmeier, wurde lautstark beschimpft, ein […]

  • Ajulo Miransa

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    Ich habe Donaustauf im Wettbewerb für die xenophobste Gemeinde Deutschlands vorgeschlagen. Je nachdem, wie sich die Dinge entwickeln, könnte sogar Platz 1 drin sein. Vordere Ränge sind aber sicher.

    Hilft sicher dem Tourismus ;)

  • Eleonore

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    @ Regina: Ihre Versuche hier populistisch Meinung zu machen, sind lächerlich.

    Vielen Dank Bert . Ich bin ganz Ihrer Meinung!

    Eleonore

  • Regina

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    @Eleonore: das ist nicht populistisch, das ist problemorientiert, denn in unseren Qualitätsmedien wird nicht wahrheitsgemäss berichtet, sondern viel vertuscht.

    @Bert: freut mich, dass da die Richter so durchgegriffen haben. Die hier laufen schon wieder frei rum:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/neukoelln-bewaehrungsstrafe-nach-sexuellem-missbrauch-wirft-fragen-auf/7505196.html

    Na ja, da hatte der Richter wohl Angst. – Tja, mit dem Islam hat halt wieder das Totalitäre Einzug in unsere Gesellschaft gehalten!

    Und ja, ICH BIN wachsam!

  • Bert

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    @Regina, alte Hetzerin!

    Sie widersprechen sich noch in Ihrer eigenen Logik. Die Medien berichten nicht über etwas, was Sie aus den Medien zitieren. Wo liegt da der Denkfehler?

    Am wachsamsten sollten Sie gegenüber Ihrer eigenen Dummheit und Ihrem latenten Rassismus sein. Nur so als Tipp.

  • depardu

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine persönlichen Beleidigungen und nicht drei Pseudonyme gleichzeitig.

  • schimpanski

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine persönlichen Beleidigungen.

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