Abschlussbericht des Domspatzen-Aufklärers

„Ein Dreiklang aus Gewalt, Angst und Hilflosigkeit“

Print page

Rechtsanwalt Ulrich Weber hat seinen Abschlussbericht zu Gewalt und Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen vorgelegt. Er geht von mindestens 547 Opfern aus. Verantwortung dafür trage auch der frühere Domkapellmeister Georg Ratzinger.

Ulrich Weber stellte am Dienstag das Ergebnis seiner zweijährigen Arbeit vor. Foto: Werner

Ulrich Weber stellte am Dienstag das Ergebnis seiner zweijährigen Arbeit vor. Foto: Werner

„Was also ist die Wahrheit? Ich glaube, dass es so viele Wahrheiten wie Domspatzen gibt und dass es vermessen wäre zu glauben, dass sich der erlebte Schrecken in der Anzahl von Schlägen und durchschnittlichen Penetrationen pro Schuljahr messen lässt. Das Böse zeichnet sich durch Qualität und Effizienz aus, nicht durch seine Quantität: Gewalt und Missbrauch waren über Jahrzehnte präsent, in der Erziehung der Domspatzen fest integriert, aber nicht jeder Schüler wurde Opfer eines sexuellen Übergriffes oder mit der Rute bearbeitet. Das war auch nicht nötig, um ein Regime des Schreckens zu errichten: Die Angst in den Herzen von Kindern manifestiert sich auch, wenn man Zeuge der Gewalttätigkeiten und Demütigungen anderer wird.“

Es ist nur eines von über 2.000 Zitaten, die Rechtsanwalt Ulrich Weber in seinen 440 Seiten starken Abschlussbericht zu Gewalt und Missbrauch an Einrichtungen der Regensburger Domspatzen einfließen ließ. Und seine erste Einschätzung – bei einem ersten Zwischenbericht war Weber von rund 700 Betroffenen ausgegangen – hat sich weitgehend bestätigt: Seit 1945 stufen Weber und seine Mitarbeiter 547 Opfer als „hoch plausibel“ ein, 500 von ihnen waren demnach Opfer körperlicher, 67 sexueller Gewalt. Angesichts einer Dunkelziffer habe er von seinen früheren Äußerungen nichts zurückzunehmen, so Weber.

Bis 1992 durchgängig Vorfälle körperlicher Gewalt

Der Schwerpunkt der körperlichen Gewalt liege in den 60er und 70er Jahren, wobei bis 1992 „durchgängig von Vorfällen körperlicher Gewalt berichtet wird.“

Als einen Hauptgrund für die Geschehnisse bezeichnet Weber, dass das gesamte Erziehungssystem auf den Erfolg des Chores ausgerichtet gewesen sei. Diesem Ziel seien sowohl schulische wie auch allgemeine Erziehungsziele untergeordnet worden. „Der Dreiklang aus Gewalt, Angst und Hilflosigkeit sollte dazu dienen, den Willen der Schüler zu brechen und ihnen Persönlichkeit und Individualität zu nehmen“, so Webers Formulierung. „Dies diente dem Erreichen von maximaler Disziplin und Leistungsfähigkeit für chorische Erfolge.“

Zusätzlich zu diesen allgemeinen habe es darüber hinaus individuelle Tatmotive gegeben. Insgesamt identifiziert der Bericht 49 Beschuldigte, neun von ihnen wurden sexuell übergriffig. Heraus ragt dabei unter anderem der langjährige Direktor der Domspatzen-Vorschule in Etterzhausen Johann Meier, zu dem es zahlreiche Schilderungen von körperlicher und sexueller Gewalt gibt, aber, so Weber: „An der Gewalt waren über die Bereiche Schule, Chor, Musikgymnasium und Internat hinweg sehr viele Angestellte aktiv beteiligt.“

„Zu allen Zeiten verboten und strafbar“

Dabei räumt Weber auch mit der Mär auf, dass solche Erziehungsmethoden allgemein üblich gewesen seien. „Die beschriebenen Vorfälle körperlicher Gewalt waren zu allen Zeiten im Berichtszeitraum mit wenigen Ausnahmen verboten und strafbar“, so sein deutliches Fazit.

Eine klare Mitverantwortung dafür sieht Weber unter anderem beim früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger. Er habe über die körperliche Gewalt Bescheid gewusst, aber weggeschaut und sei nicht eingeschritten. Es sei nicht geklärt, ob Ratzinger von sexueller Gewalt gewusst habe. In der Gesamtschau spricht Weber von einer „Kultur des Schweigens“. Nahezu alle Verantwortungsträger bei den Domspatzen hätten zumindest ein „Halbwissen“ von den Vorfällen gehabt, jedoch wenig Interesse gezeigt. Der Schutz der Institution sei im Vordergrund gestanden, Opferschicksale seien ignoriert, Beschuldigte teilweise geschützt worden.

Fuchs: „Wir haben Fehler gemacht.“

Bei ersten Versuchen der Aufarbeitung 2010 trage der damalige Bischof Gerhard Ludwig Müller „eine klare Verantwortung für die strategischen, organisatorischen und kommunikativen Schwächen“. Solche Schwächen habe es auch bei der Personalbesetzung und der Verteilung von Verantwortlichkeiten gegeben. Mit einer näheren Betrachtung von Müllers Rolle hält sich der Bericht ansonsten zurück.

Eines betont Weber zum Abschluss: Bei den heutigen Domspatzen seien die Schwachstellen, die Gewaltanwendung erheblich begünstigten, behoben. Heute existiere dort eine zeitgemäße Pädagogik und es gebe zielgerichtete Präventionskonzepte.

Generalvikar Michael Fuchs, der unter Müller lange als Hauptverantwortlicher für die Aufarbeitung galt und unter anderem für demütigende Serienbriefe an Missbrauchsopfer verantwortlich zeichnet, räumt in einer ersten Stellungnahme wenig später ein, dass man Fehler gemacht, aber „immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“ habe.

Generalvikar Michael Fuchs: "Nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt." Foto: Werner

Generalvikar Michael Fuchs: „Nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“ Foto: Werner

Es verwundert dabei kaum, dass Fuchs auch im Namen von Bischof Rudolf Voderholzer bei den Betroffenen dafür bedankt, dass man schließlich den nun vollzogenen Weg der Aufklärung habe gehen können. Tatsächlich wäre das ohne die Gesprächsbereitschaft der Gruppe um Michael Sieber, Peter Schmitt, Udo Kaiser, Peter Müller und Alexander Probst nicht möglich gewesen. Dass Fuchs auch, wie er sagt, glaubt auch für Kardinal Müller sprechen zu können, wenn er diesen Dank ausspricht, nimmt ihm von den anwesenden Betroffenen wohl kaum einer ab.

„Man muss verzeihen können.“

Kaiser, der bei den Domspatzen selbst Opfer von Gewalt und Missbrauch wurde, zeigte sich gegenüber regensburg-digital erleichtert und erfreut über die aktuellen Entwicklungen. „Ich werde immer Domspatz bleiben und mir ist es wichtig mit dem Haus befriedet zu sein“, so der 68jährige. „Früher habe ich schon das Kotzen bekommen, wenn ich die Domtürme von Weitem gesehen habe.“ Das sei mittlerweile anders. Man habe einen gemeinsamen Weg zur Aufarbeitung beschritten.

Erst vor wenigen Wochen sei er zu einer Diskussionsveranstaltung mit Schülern am Domspatzen-Gymnasium eingeladen gewesen. „Und ich war überrascht, wie gut informiert und interessiert sie waren.“ Auch frühere Veröffentlichungen auf den Internetseiten der Domspatzen hätten sich die Schüler entschuldigt. „Man muss lernen, zu verzeihen“, sagt Kaiser, der ungeachtet dessen hofft, dass die Rolle von Kardinal Müller bei der anfänglichen (Nicht-)Aufklärung im Rahmen der noch ausstehenden historischen Untersuchung noch „gebührend beleuchtet wird“.

Trackback von deiner Website.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (47)

  • GSA-TD

    |

    Nach der Aufklärung des ursprünglichen Missbrauchsskandals ist nunmehr die Zeit gekommen, den anschließenden Vertuschungsskandal unter die Lupe zu nehmen.

  • Der General

    |

    Kommentar gelöscht. Keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe.

  • Lothgaßler

    |

    Neben der Schulleitung der Domspatzen gabs auch noch die Schulaufsicht bei der Regierung der Oberpfalz. Mich würde schon interessieren, ob die was davon wussten. Für mich unvorstellbar, dass die Schulaufsicht gar nichts mitbekommen hat. Und falls das so war, dann müsste das Konsequenzen für den weiteren Schulbetrieb haben, denn dann hätte die Schulleitung wohl Informationen verfälscht oder verschleiert, welche die Schulaufsicht benötigt hätte, um Schaden für die Schüler abzuwenden.
    Oder hat man wieder alle Augen zugedrückt, der Kirche wegen, weil ein „Ober“ wieder einen „Unter“ gestochen hat, weil mit der Zeit eh alles verjährt, weil das Schicksal vieler Schüler nichts ist im Vergleich zum Ruf der „Domspatzen“? Was für ein Versagen!

  • aucheinehemaliger

    |

    Scheiß Kaff!!!

  • hutzelwutzel

    |

    @aucheinehemaliger:
    Bitte etwas hochtrabender. Da reicht ein Wort „Provinz“. ;-)

    Gott sei Dank ist das jetzt vorüber. Warum diese Aufklärung GLM nicht leisten wollte, steht in den Sternen. So viel Anstrengung hätte es ihn nicht gekostet, und schlechter wäre er auch nicht da gestanden wie jetzt.
    Denke eher, dass er nicht durfte, denn so eine Aufarbeitung bedingt die Zustimmung auch des Domkapitels und der restlichen ortskirchlichen Höheren.

    Man dachte es – in Regensburg und der Oberpfalz durchaus möglich – vergessen machen zu können. Die MZ berichtet einfach nicht, Regensburg-Digital.de ist – sorry – zu „klein“ um das zu leisten, und … die Politik hatte schon seit ehedem kein Interesse an solchen Dingen.

    Außerdem ärgert mich, dass der „Chef“ (Schorsch Ratzinger) jetzt schuldig sein soll. Denkt doch mal an dessen damaligen Oberhirten und, dass die Mißbrauchsdinge Mitte der 1940er Jahre begonnen haben sollen.
    Könnte es nicht auch sein, dass beide Ratzinger’s lange Zeit wirklich nicht wußten was da läuft, weil diejenigen welche die Dinge „trieben“ anderweitig unentbehrlich waren?

  • Coffin Corner

    |

    Eine Nabelschau selbstgerechter Pfaffen ist diese Pressekonferenz, mehr nicht.
    Unerträglich wie da gelogen wird.
    Warum hat Herr Müller seinerzeit Journalisten verklagt und Opfer von der Kanzel beschimpft, wenn er doch so aufklären wollte.

  • R.B.

    |

    Der Regensburger Generalvikar Herr Michael Fuchs bat um Entschuldigung.
    BITTE zeigen sie Charakter und treten sie von Ihrem Posten zurück. Nur so ist auch Ihre Entschuldigung heute auch etwas Wert.

    http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-1158570.html

  • Herbert Turetschek

    |

    Wann kommt der gesamte Bericht und wo ist er zu finden?

  • Stefan Aigner

    |

    @Herbert Turetschek

    Das steht fett im grauen Kasten im Text.

  • Rosalia Genoveva

    |

    ; )
    Meiner Seel, jetza erleben wir doch noch, wie der Generalvikar Fuchs die ERSTE STUFE erklimmt, er spricht öffentlich eine schicke Reue aus.

    Nachher müssen wir mit einer rasant erledigten zweiten Stufe rechnen, mit der völligen Umkehr, weil es ihm wirklich LEID tut.
    Ganz gwiss schreibt der glei heut Nacht noch mitfühlende Briefe an alle Ansuchenden, wo nämlich ein gutes Wort ewig schon von alle fehlt.

    Und nachher wirds ihn rumreissen vor lauter Wiedergutmachung.
    Ganz schwindlig wird ihm werden vor lauter Ehrlichkeit und Gradheit beim Lindern der Folgen.

    Der Bischof wird den Generalvikar als Vorbild nehmen und alles im Sinn von die armen Buben von damals RICHTIG machen.

    Im ganzen deutschen Sprachraum wird man anfangen, so wie die zwei, als Geistlicher zuerst Mensch zu sein.

    Nacher, wenn das gschehn ist, wird einer bei ber Kirchentür reinschlupfen, der hat zwangsweis an Bogen drumrum machen müssn, wegen die grauslichen Sachen was gschehn sind.
    Veräppeln kann er sich selba, da braucht er keine KIrche dazu, hat er bis jetzt gmeint.
    Der Typ kommt aus Nazareth.

  • Stadtlaus

    |

    Provinzkaff: In isi wer drin ist! Paßt doch.

  • Matthias Beth

    |

    Nach den Erkenntnissen, ist rechtlich zu prüfen, ob man nicht als als Katholik und Kirchensteuerzahler, damit Vereinsmitglied, eigenltich unbewusst Mitglied einer kriminellen Vereinigung war und ist.

  • Herbert Turetschek

    |

    @Stefan Aigner
    Danke :)

  • ex-katholik

    |

    Was hilft, die wunden der verletzten Menschen zu heilen?
    Wenn die noch lebenden Täter und ihre Komplizen beim vertuschen Auge in Auge mit den Verletzten bekennen, dass sie auch nur arme, ,fehlbare, Würstchen sind.
    Insofern ist der ,Abschluss-Bericht, für mich nur ein Auftaktbericht, falls die Kirche wirklich heilen helfen will.

  • Magno

    |

    „Als er einmal beim Duschen das Handtuch vergaß, hat Herr H. einen Knoten hineingemacht, es durchnässt und es ihm sodann ins Gesicht und auf den Körper geschlagen. Die Kinder sind routinemäßig beim Auslauf ins Gesicht geschlagen worden.“175……….. Oder wir glaubten…… wie bei den Nazionalsozialisten … Inder Dusche..kam statt Wasser Gas…….. .. Diese beiden Zitate sind Ausdruck, es ist was schreckliches passiert. Der Abschlussbericht ist umfangreich, jedoch hat dieser Lücken. Er ist moderat kritisch in seiner Ausführung. Jedoch sehe ich weniger die Feindschaft zwischen Kirche und den Betroffenen, sondern dass 1 Teil absolut mit den damaligen Erziehungsmethoden kohärent ist. Der 2 fährt die Linie des Bischofs Voderholzer. Der Teil 3 findet den Bericht zu geschönt und sind mit den Anerkennungsleistungen nicht zufrieden. Nun zu den Teil Nr. 1 die solche Strafmaßnahmen bagtelisieren….: Es mag richtig sein, dass Die Erziehungsmethoden damals viel mit Gewalt zu tun hatten. Jedoch gab es schon zu dieser Zeit ein Grundgesetz, eine Bayrische Verfassung. In diesen Papieren steht geschrieben, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Also, sind Kinder keine Menschen? Das Recht auf Eigentüm. Dürfen Kinder keinen Besitz haben, nur weil sie Kinder sind????Und weil es nur…Kinder waren gilt das Post und Briefheheimnis nicht? Nur weil es die Zeit einfach so brachte und es so üblich war. War dann die Shoa legitim, einfach weil die Nazis an der Macht waren????? Die Shoa war das schlimmste Verbrechen der Menschheit jedoch vermag ich einen Vergleich zu ziehen, da wenn diese Verbrechen an Kindern Alltag seiner Zeit waren…. Wer wegsieht, bagatellisiert stimmt den Aufbau von Diktaturen zu!,!,

  • aucheinehemaliger

    |

    Kaff ist ein Synonym für Domspatzen. Wird von allen “Insidern“ seit Generationen so genannt. Und womit? Mit Recht!
    Scheiß Kaff!!!

  • hutzelwutzel

    |

    Wie aus massiven Schlägen von G.R. Ohrfeigen werden:
    http://kath.net/news/60311

    Wie ein Ex-Glaubenspräfekt und Ex-Bischof dessen Unterlassungen
    erklären will:
    http://kath.net/news/60323

    Wie ein Ex-Glaubenspräfekt und Ex-Bischof noch einmal gegen den ganzen Vatikan nachtritt:
    http://kath.net/news/60326

    Nachdem der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun nun endlich im Unruhestand angelangt ist, scheint ihm GLM bei kath.net entsprechend nachzufolgen.
    Nur gut, dass für GLM kein Avignon in Sicht ist. ;-)

  • Ernst Seler

    |

    als sich 1985 während des Elternabends das große Kruzifix vor dem Sitzplatz der Tochter fand, erkannte ich den wesentlichen Schwach Punkt „katholischer“ Erziehung. Die weitere Entwicklung ist bekannt. Nach 33 Jahren ist nun neben der psychischen „Gewalt Erziehung“ der Zusammenhang zwischen physischer und psychischer Gewalt offenbar. –
    Dieser Tage fand ein Rechtsgespräch mit Richter Täuschl am Sozialgericht Regensburg statt. Am Ende ein längerer lateinischer Spruch. Auf den Hinweis bin kein Lateiner:
    „Shit happens“.
    Irgendwie ist das ein „Markenzeichen“ für Regensburg?!
    (Die Dame des Jobcenters reagierte ganz nervös, als ich dem Richter sagte, werde das zitieren, meine Ehefrau um einen Kuli bat. Der Richter betonte nochmals „Shit happens“.
    Papst Franziskus löst die verkrusteten Strukturen auf. Vielleicht wußte der deutsche Papst, in der Zukunft wird sein Bruder „Schläger“ genannt?! Der Rücktritt wird immer verständlicher! –

  • mkv

    |

    „Denkt an die Schwarzen Socken!“
    Albrecht Müller, über das Schweigen der Union und deren einseitiges Erinnern
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39237#more-39237

    Dazu:

    „Einmal wurde er daraufhin vom Direktor M. aus der Reihe gerissen und vor aller Augen mit dem Rohrstock dermaßen verprügelt, dass er sich dabei in die Hose machte und der Urin ihm aus der kurzen Lederhose rann.“
    FAZ

  • Mr. T

    |

    Warum wird bei Schorschi Ratzi immer noch euphemistisch von Wegschauen gesprochen ,wo doch längst feststeht, dass er auch ordentlich hingelangt hat ?

  • Stefan Aigner

    |

    Eine detaillierte Analyse des Berichts liefern wir in einigen Tagen.

  • Kyrie eleison!

    |

    Die Regensburger Dreifaltigkeit!

  • Angelika Oetken

    |

    Methode „Sparfuchs“:

    „Die Erfahrung mit Missbrauchsopfern lehre ihn, führt Pater Zollner im Interview mit Radio Vatikan aus, dass das Gespräch mit Verantwortungsträgern eine heilende Wirkung habe, von der viel Gutes ausgehe: „Die Betroffenen von Missbrauch wünschen in erster Linie, dass sie angehört werden. Das ist das Allererste und Allerwichtigste, und für manche auch so wichtig, dass sie darüber hinaus andere Dinge wie Therapien oder Entschädigungszahlungen für sich selbst gar nicht wirklich als eine entscheidende Geste ansehen – sondern es dabei belassen, wenn sie wirklich einmal angehört werden. Das ist etwas, was ich jedem Bischof oder Provinzial bei den Fortbildungen, die ich immer wieder halte, sage und sehr ans Herz lege.“
    http://de.radiovaticana.va/news/2017/07/19/pater_zollner_missbrauchsopfer_brauchen_das_gespr%C3%A4ch/1325893

    Wahrscheinlich muss ein Vatikanischer Beauftragter so etwas sagen. Auch wenn er es vermutlich besser weiß. Aus diesem Grund tun die mir mittlerweile (fast) alle leid.

    Man beachte im Artikel den letzten Satz: „Er ist auch für die Bundesregierung in Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs beratend tätig. „

  • GSA-TD

    |

    Frau Oetken, vielen Dank für den Link von dtoday.
    Nach dieser Aussage des Domkapellmeisters Büchner wird wohl kaum noch jemand glauben, dass andere noch aktive Verantwortungsträger bei den Domspatzen ebenfalls nicht davon gewusst haben. Da hilft auch C. Hartmanns unablässiges „hier ist ein top Gymnasium“ nicht. Interessant dabei ist, dass er selbst unter Domkapellmeister Ratzinger Domspatz war. Von den Vorfällen will er angeblich nichts gewusst haben. Schon komisch…

  • Rosalia Genovea

    |

    Der Bonifaz !

    Gestern hat er schon geprophezeit, dass ab heute die Kirche voll von immer schon dagewesenen Abibijaga sein wird.

    ABer
    Ich
    BIn
    JA
    Ganz
    Anders

    Auf die haben die Betroffenen grad noch gwartet, auf die ganzen Geistlichen, was des Thema jetzt nach der Pressekonferenz zur Selbstdarstellung nutzen. Mit einem feinen Trostwort oder mit Exterzitien to go oder sonst irgeneinem heilenden Quark mit Geschmacksverstärker im Gepäck.

    Vor lauter Heiligenschein müss ma heute in der Nacht wahrscheinlich bei der Polizei anrufen, sie solln die virtuelle Lichtreklame abdrehn, weil des blendt sonst zu stark beim Schlafen!

  • Angelika Oetken

    |

    @GSA-TD,

    wenn Kinder oder Jugendliche in einem Missbrauchsgefüge leben, aber von den Übergriffen (scheinbar) nichts mitbekommen, dann wirkt das auf Menschen, die so etwas nicht selbst erlebt haben befremdlich. Aber das Phänomen ist verbreitet. Auch ich kenne es aus eigener Erfahrung. Alice Miller hat vor vielen Jahren einen Klassiker dazu veröffentlicht: „Du sollst nichts merken“.

    Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, sprach heute in einem Interview von einem „System der Angst“ http://de.radiovaticana.va/news/2017/07/19/missbrauchsexperte_r%C3%B6rig_zu_domspatzen_%E2%80%9Esystem_der_angst_/1325903

    Aber es ist nicht nur Angst allein, sondern eine Mischung aus mehreren starken Wirkfaktoren, die schlussendlich in einer Kultur der Übergriffigkeit, des Verrats und der Ignoranz münden, so wie das Team Weber es im Abschlussbericht beschrieben hat. Da es sich um ein implizites Regelwerk handelt, also eines, das innerhalb der sozialen Gruppe, die es pflegt unausgesprochen bleibt, ist es für die dazu Gehörenden nicht nur schwer, das zu erkennen, sondern auch sehr (zeit-)aufwändig, sich davon zu lösen. Heranwachsende sind noch sehr prägsam und formbar. Sie müssten als Erwachsene einen Teil ihres Welt- und Selbstverständnisses auf den Kopf stellen und umkrempeln, wollten sie sich vom destruktiven Gefüge und seinen fragwürdigen Werten distanzieren.

    Wer wie die meisten der Funktionsträger der Domspatzen dem System lebenslang eng verbunden war, hat doch gar nicht die Gelegenheit, einen Abstand einzunehmen, der ausreicht, um die Knackpunkte zu erkennen. Und ich persönlich bin der Meinung, dass es ohne psychotraumatologische Hilfe kaum möglich ist, sich auf eine gesunde Art vom Missbrauchskontext zu lösen. Nimmt man selbst dabei keinen Schaden, dann befällt er die Angehörigen. Oft sind es eigene Kinder oder welche, für die man verantwortlich ist. Das bezeichnet man als transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen.
    Ursula Enders von Zartbitter e.V. spricht von der „traumatisierten Institution“. Auch die braucht Behandlung. Es gibt auf die therapeutische Begleitung von Organisationen spezialisierte Fachleute. Beim Aloisiuskolleg tut sich gerade etwas und ich bin zuversichtlich, dass diese Schule es schaffen wird, sich der Vergangenheit zu stellen und sie aufzuarbeiten. Bei den Domspatzen bin ich in der Hinsicht noch skeptisch.

    VG
    Angelika Oetken

  • Rosalia Genoveva

    |

    Der
    @Mr. T hat gfragt

    „Warum wird bei Schorschi Ratzi immer noch euphemistisch von Wegschauen gesprochen ,wo doch längst feststeht, dass er auch ordentlich hingelangt hat ?“

    Eine theoretische Antwort wüsste ich schon.
    Wenn wer recht viel Übung im Zulangen hätt, tät er schon blind treffen können.
    Blind treffen könnt er aber nur, wenn er mindestens wegschaun täte beim Abwatschen.

    So gsehn passt es schon zusammen.
    Jetzt ist die Zeit der kirchlichen Sprachakrobatik.

  • mkv

    |

    Weitere Aufklärung verlangt

    Anders als die „Heimatzeitung“ (´Die Schlachten sind geschlagen`) stellt sich die Frage von alleine, warum das aktuelle Aufklärungsgeschehen nur bis 1990 angelegt war. Mittlerweile sind 27 Jahre ins Land gezogen.

    Weiters schreibt WIR SIND KIRCHE:
    „Wir sind Kirche fordert die Regensburger Bistumsleitung auf, in gleicher Qualität wie den Aufklärungsprozess für die Domspatzen auch einen Aufklärungsprozess zu Fällen sexueller Gewalt durch Seelsorger in Gemeinden und anderen Einrichtungen im Bistum einzuleiten. Der vom Bistum unter Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erteilte Untersuchungsauftrag an den Rechtsanwalt galt nur den Domspatzen. Wie der Abschlussbericht über die Domspatzen deutlich macht, wurde bis 2014 sexuelle, physische und soziale Gewalt nur unter dem Aspekt des Einzelfalles behandelt. Aber auch durch Priester in der Seelsorge ausgeübte sexuelle Gewalt muss unter gleichen Bedingungen ausgewertet werden; denn auch Ordinariate und kirchliche Hierarchien stellen geschlossene Systeme dar, die diese Form der Gewaltübergriffe ermöglicht und viel zu lange vertuscht haben.“
    http://www.kirchenvolksbewegung.de/?id=128&id_entry=6693

    Aus den Leitlinien der DBK:
    „Auch in Deutschland gibt es sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche. Diese Vergehen haben einen zerstörerischen Charakter gegenüber Kindern und Jugendlichen. Sie verletzen deren Würde und Integrität tief. Die Opfer werden in ihrer Entwicklung schwer geschädigt, bei ihnen und bei ihren Angehörigen wird großes Leid ausgelöst. Wenn ein Geistlicher sich an einem Kind oder Jugendlichen vergeht, verdunkelt er auch die christliche Botschaft und die Glaubwürdigkeit der Kirche und fügt der kirchlichen Gemeinschaft schweren Schaden zu. Sexueller Missbrauch Minderjähriger ist darum nicht nur nach staatlichem Recht,
    sondern auch in der kirchlichen Rechtsordnung eine Straftat.“
    https://www.wir-sind-kirche.de/?id=311&id_entry=977&out=pdf

    Ich habe schon vor 10 Jahren die Frage nach der Verantwortung von GLM gestellt. Ein mutige Leitung der Staatsanwaltschaft, diese Fakten zu prüfen, fand sich nicht …

    Trifft dieser Satz zu?
    „Kein Mensch steht über dem Gesetz, die Kirche schon“
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39242

  • Mr. T

    |

    Ah Rosalia Genoveva, jetzt weiß ich auch warum sein Augenlicht so verkümmert ist weil er es ja gar nicht mehr gebraucht hat …

  • Coffin Corner

    |

    @Hutzelwutzel:

    Das „höfische Gehabe“ und „subalterne Getue“ vor dem Papst (Zu Deutsch: Die Arschkriecherei), die Müller in dem kath.net-Artikel geisselt, hat er für sich selbst in Regensburg doch immer eingefordert, oder irre ich mich da ?

  • R.B.

    |

    Domspatzenbericht entlastet Georg Ratzinger
    http://www.kath.net/news/60345

    ALSO gehts noch…
    DER Domkapellmeister Georg Ratzinger war über Jahrzehnte mit den beiden Stiftungen Etterzhausen und Regensburg verbandelt. Der Ratzinger wusste alles. Vom Geld, der Wirtschaftlichkeit, dem Kuratorium und dem Internatsdirektor J.M. ( siehe auch Bericht vom Kritischen Netzwerk ) -von Wolfgang Blaschka..

    Der Chef wusste über Jahrzehnte alles, auch zum Thema Gewaltorgien wusste er alles.
    VIELE Buben erzählten dem Chef alles über Etterzhausen und dem Internatsdirektor J.M.

    http://kritisches-netzwerk.de/forum/vergewaltigungen-und-pruegelstrafen-bei-den-regensburger-domspatzen

    http://kritisches-netzwerk.de/forum/monsignore-kirchlich-entsorgt-bistum-regensburg-fragt-der-vatikan-antwortet
    http://kritisches-netzwerk.de/forum/das-weihnachtswunder-von-regensburg-domspatzen-bringen-etwas-licht-ins-dunkel-des-doms

  • Mr. T

    |

    Interessanter Artikel von R. B. Hesemann leidet sicher unter Zwangsneurosen. Er will nichts verharmlosen, tut es aber immer wieder. Eine Art Advocatus Diaboli Tourette.

  • Rosalia Genoveva

    |

    @Mr. T.

    Wie ich von die Früheren Schüler glesen hab, wie launenhaft der Papstbruder gwesen sein soll, hab ich mir schon denkt, dass der eun unguter Mensch war.

    Aber seit der Verteidigungsrede vom Hesemann kommt mir vor, der Papstbruder war viel garstiger zu die Buben, als was ich bisher net einmal schlecht träumen hätt können.

    Ich bin schon neugierig, wer noch aller mit Verteidigungsreden aus die dunklen KIrchenecken rauskriechen wird, und uns verzähln mag, was vor 1968 normal gwesen sein soll.

    Wo doch dort wo es vor

  • Rosalia Genoveva

    |

    @Mr. T.

    Wie ich von die früheren Schüler glesen hab, wie launenhaft der Papstbruder gwesen sein soll, hab ich mir schon denkt, dass der ein oft unguter Mensch war.

    Aber seit der Verteidigungsrede vom Hesemann kommt mir vor, der Papstbruder war viel garstiger zu die Buben, als was ich mir bisher net einmal schlecht träumen hätt können.

    Ich bin schon neugierig, wer noch aller mit Beschönigungen aus die dunklen KIrchenecken rauskriechen wird, und uns verzähln mag, was alles vor 1968 normal gwesen sein soll.

    Wo doch sogar dort, wo es normal war auf Kinder hinzuhaun, jeder damals schon gwusst hat, dass der was das macht, normal nicht in Ordnung ist.

    Meiner Seel, manche Leut denken sich rückwirkend was zur Normalität, dass man sich wünschen tut, die bräuchten einen Waffenschein vorm Reden!

    (Der Fazi und ich wetten jetzt, wer sich als Nächster als Verteidiger der Prügelkirche blamiert.)

  • Angelika Oetken

    |

    „Der Bischof erneuerte seine Bitte, daran mitzuhelfen, dass alle, die in anderen kirchlichen Einrichtungen Opfer von Misshandlungen oder sexueller Gewalt geworden seien und sich bisher nicht gemeldet hätten, den Mut aufbringen mögen, „sich uns anzuvertrauen. Wir wollen, dass sie Anerkennung und Gerechtigkeit erfahren, und ihnen geholfen wird.“‘
    http://religion.orf.at/stories/2856474/

    Wenn es um vergleichsweise banale Dinge geht, darf man einzelnen Menschen oder Institutionen bedenkenlos vertrauen. Kindern steht es sogar an, Erwachsenen grundsätzlich Vertrauen zu schenken, sofern die kollektiv in der Lage sind, in ihrem Verantwortungsbereich für Sicherheit, Schutz und ggf. Hilfe zu sorgen. Was passiert, wenn dies nicht gewährleistet ist, sehen wir ja anhand dessen, was im vorliegenden Abschlussbericht beschrieben wird.

    Allen Missbrauchsopfern und Mitbetroffenen, die mit dem Gedanken spielen, sich zu offenbaren, kann ich nur dringend raten, sich vorher an eine Fachberatungsstelle zu wenden. Im Falle von institutionellen Opfern natürlich an eine von der betreffenden Institution unabhängige. Neben psychosozialen, sind auch rechtliche Fragen zu klären, Stichwort „Schutz der Persönlichkeitsrechte“. Informationen und Adressen gibt es auf der Homepage des UBSKM, („Beauftragter Missbrauch“).

  • Mathilde Vietze

    |

    Auch wenn der abgehalfterte Groß-Inquisitor Müller noch
    so mediengeil seine Krokodilstränen vergißt, wird er doch
    nicht verhindern können, daß die Sauereien restlos auf-
    gedeckt werden. Daran haben auch eine ganze Reihe von
    Leuten, denen das Ansehen der Kirche am Herzen liegt,
    großes Interesse. Jetzt kann auch Müller nichts mehr ver-
    decken oder vertuschen.

  • Mr. T

    |

    Ach, Frau Vietze, so rosarot wie Sie das sehen, ist es leider nicht. Müller war nicht der einzige in der katholischen Kirche, der da der Aufklärung massiv im Wege gestanden ist. Die anderen, die sich jetzt bewegen, bewegen sich auch nur so weit, wie sie unbedingt müssen. „Restlos aufgedeckt“ wird das nie werden. Nur das unvermeidliche – wie schon immer bei dieser Institution.

  • Herbert Turetschek

    |

    Herr Voderholzer entschuldigt sich, das lese ich gerade! Aber, warum schreibt mit dann Generalvikar Fuchs und nicht Bischof Voderholzer? Warum will ich wissen – Herr Voderholzer hat doch mit mir reden wollen, so habe ich gelesen, aber scheinbar doch nicht. Warum schickt er mir keinen Brief in dem steht „es tut mir Leid, was damals geschah“, damit wäre alles erledigt. Bin ich so daneben? Bin ich ein Lügner, so wie ich immer bezeichnet werde. Ich möchte einen Schlussstrich ziehen. Bitte Herr Voderholzer entschuldigen Sie sich – aber jetzt geht es wieder von vorne los… http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/voderholzer-hirtenbrief-domspatzen-100.html

  • Rosalia Genoveva

    |

    Sehr gehrter Herr Turetschek!

    Sie Pechvogel!
    Mit einer gewissen Einstellung gschaut, wäre es für manche ganz ungschickt, mit Ihnen freundlich zu tun.

    Weil dann könnten sich die von der Kirche niemals nicht mehr von einem Turetschek verfolgt fühlen, dass er der Kirche nur ans Säckel wollen tut…

  • Angelika Oetken

    |

    https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2017-07-24/missbrauchsbeauftragter-der-bundesregierung-kritisiert-kirche

    Wird Herr Rörig jetzt etwa von diesen uns nur all zu gut bekannten Teilen der Katholischen Kirche auch als „Kirchenfeind“ abgestempelt, weil er berechtigte Kritik äußert? Falls ja, wäre das doch das beste Argument, um diesem einigen unserer demokratischen Grundregeln widerstrebenden Verein die Lizenz zu entziehen! Die können sich ja einen neuen Investor suchen und noch mal ganz von vorn beginnen ;-)

  • Angelika Oetken

    |

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.missbrauchsskandal-korntal-gewalt-war-eine-staendige-bedrohung.abb8676f-c085-41ad-b116-2624fdf64f7c.html

    Ähnlichkeiten kein Zufall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Prof. Hafeneger und KollegInnen die gleiche Entdeckung machen wird wie Ulrich Weber und sein Team. So wie viele andere MissbrauchsaufklärerInnen auch, wenn sie die Berichte der Betroffenen sorgfältig auswerten: der Zweck der Gewalt und des Missbrauchs war nicht, eine Strafe für Regelverstöße darzustellen, sondern ganz normales kindliches Verhalten wurde zur Normüberschreitung erklärt, um einen Vorwand dafür zu haben, das Opfer misshandeln und missbrauchen zu können.

    In Korntal, in Etterzhausen, in Ettal, am Aloisiuskolleg, in Torgau und an vielen anderen Orten, an denen Kindern von Erwachsenen das Leben zur Hölle auf Erden gemacht wurde, ging es um systematischen, kollektiven, sadistischen Kindesmissbrauch.

  • Anmerkungen zum Domspatzen-Abschlussbericht » Regensburg Digital

    |

    […] Der neulich veröffentlichte Abschlussbericht von Rechtsanwalt Ulrich Weber („Vorfälle von Gewalt… hat die Debattenlage in Regensburg wesentlich verändert. Seine sehr reichhaltige Materialfülle und wichtigen Ergebnisse sind von wegweisender Bedeutung und dürften das diffamierende Gerede, die öffentliche auftretende Betroffenen seien vor allem Kirchenfeinde, geldgierige Figuren und oder Trittbrettfahrer, zumindest eindämmen. […]

Kommentieren