Spießrutenlauf im Bistum Regensburg

Ins Genick gewichst

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Wenn ein erwachsener Mann den Kopf eines Kindes zwischen die Beine nimmt, stöhnend seinen Penis am Genick des Kindes reibt, während er ihm gleichzeitig auf den nackten Hintern schlägt, dann ist das kein sexueller Missbrauch. Das Stöhnen kann nämlich von der Anstrengung beim Verprügeln kommen.

Absurd? Grotesk? Bizarr? Mag sein – aber so sieht es das Bistum Regensburg, bzw. ein vom Bistum beauftragter Nürnberger Rechtsanwalt.

Am gestrigen Mittwoch hat das BR-Magazin „Kontrovers“ unseren Bericht zum Serienbrief der Diözese an mehrere Missbrauchsopfer aufgegriffen und tatsächlich hat das Bistum dabei so etwas wie eine Stellungnahme abgegeben.

Retraumatisieren statt retraumatisieren

Warum schreibt man den Opfern keine persönlichen Briefe? Das könne eine Retraumatisierung auslösen, meint das Bistum.

Warum veröffentlicht man keine konkreten Zahlen zu Missbrauchsfällen? Das diene dem Schutz der Opfer, meint das Bistum.

Und weil man im Bistum Regensburg so etwas eben vermeiden will – Retraumatisierung, eine Verletzung der Betroffenen – verschickt man stattdessen wortgleiche Serienbriefe, in denen die Schilderungen der Opfer als nicht nachvollziehbar bezeichnet werden.

Bei dem heute 61jährigen Herrmann Schuster (Name geändert) löste dieses Schreiben einen Nervenkollaps aus. Er musste sich in stationäre therapeutische Behandlung begeben.

Ein zweiter Betroffener, Udo Kaiser, verfiel für mehrere Wochen in tiefe Depression.

Landläufig nennt man das Retraumatisierung.

Sexueller Missbrauch ist kein sexueller Missbrauch

In dem Serienbrief verweist man Opfer an einen Nürnberger Rechtsanwalt, der ihnen, so sie denn überhaupt noch die Kraft zu einem solchen Gespräch haben, erklärt, weshalb sexueller Missbrauch kein sexueller Missbrauch ist – siehe oben.

Das Interesse überregionaler Medien (Lokale Medien, etwa die Mittelbayerische Zeitung, griffen das Thema nicht auf, obwohl sich Opfer auch an sie gewandt hatten.) löste innerhalb des Bistums ein recht geschäftiges Treiben aus.

Herrmann Schuster wurde als Kind in der Domspatzen-Vorschule in Ettertzhausen vergewaltigt und misshandelt. Er wandte sich nach ersten Gesprächen noch mehrmals an die Missbrauchsbeauftragte Dr. Birgit Böhm – zuletzt kurz vor Weihnachten – und bat um Kontaktaufnahme. Die ging auf Tauchstation, antwortete nicht mehr. Im Januar erhielt Schuster den Serienbrief, der ihn zum Lügner abstempelt.

Erst am 3. April, nachdem der Bayerische Rundfunk zu recherchieren begonnen und Anfragen an das Bistum gestellt hatte, schrieb Böhm, eine ausgebildete Traumatherapeutin, eine kurze E-Mail an Schuster und bot ihrerseits Kontakt an, weil sie „mitbekommen“ habe, dass der Brief für ihn eine „solch große Belastung“ geworden sei.

Hindernisparcour für Missbrauchsopfer

Man fragt sich, wie viele Steine die Diözese Regensburg Missbrauchsopfern in den Weg legt?

Schuster etwa hatte bereits 2006 einen Brief geschrieben, in dem er seine Gewalterfahrungen schilderte. Der verschwand in der Schublade.

Als der „Missbrauchsskandal“ sich 2010 auf dem Höhepunkt befand, wandte sich Schuster an die nun eingesetzte Missbrauchsbeauftragte. Es gab Gespräche. Ansonsten keine Reaktion.

2011 legte die Deutsche Bischofskonferenz eine Entschädigungsregelung auf den Tisch. Opfer sollten schildern, was ihnen widerfahren ist, eine eidesstattliche Versicherung abgeben und – nach Prüfung der Anträge durch eine zentrale Kommission der Bischofskonferenz – unkompliziert entschädigt werden.

Schuster stellte einen Antrag, hörte über Monate nichts und erhielt schließlich besagten Serienbrief, mit dem Hinweis, sich doch an den Nürnberger Rechtsanwalt des Bistums zu wenden, um Näheres über die Ablehnungsgründe zu erfahren.

Die Kraft dafür fand Schuster nicht mehr. Aber ein anderer, Udo Kaiser, ging auch diesen Schritt.

Warum seine Schilderungen „nicht nachzuvollziehen“ sind und eine „Anerkennung des erlittenen Leids“ dem Bistum als „nicht gerechtfertigt“ erscheint, konnte man – siehe oben – nun in der Reportage von Kontrovers erfahren.

Das Stöhnen und Schwitzen eines Priesters, der sich am Genick eines Jungen einen runterholt, kann eben auch vom Verprügeln kommen.

Das Opfer ist die Kirche

Ganz nebenbei kam dann noch heraus, dass die Diözese Regensburg die Anträge von Kaiser und Schuster nicht an die Kommission der Deutschen Bischofskonferenz weitergeleitet hat. Aus Mangel an „Plausibilität“.

Wie viele von dieser Praxis, die der BR als „Im Zweifel gegen die Opfer“ beschreibt, betroffen sind, dazu macht das Bistum keinerlei Angaben. Generell verlassen keinerlei Zahlen und Fakten die Mauern des bischöflichen Ordinariats. Das diene, wie bereits erwähnt, eben dem Opferschutz. Schließlich will man in Regensburg ja niemanden durch all zu viel Offenheit retraumatisieren.

„Das Vorgehen in allen deutschen Bistümern sollte immer davon geleitet sein, dass der Sorge um die Opfer Priorität eingeräumt wird“, erklärt die Deutsche Bischofskonferenz gegenüber dem Bayerischen Fernsehen.

Insofern handelt Regensburg nur folgerichtig: In keiner anderen Diözese wird die katholischer Kirche vom zuständigen Bischof derart zum Opfer übler Medienkampagnen und ungerechtfertigter Vorwürfe hochstilisiert.

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Kommentare (63)

  • Angelika Oetken

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    Es ist nun wirklich an der Zeit, dass Deutschland sich an Irland, den Niederlanden und anderen Staaten orientiert und zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit der RKK eine unabhängige Kommission einsetzt.

    Ich bin nicht religiös geprägt und kann deshalb die Auseinandersetzungen mit dem Thema aus einer gewissen Distanz heraus beurteilen.

    Mein Fazit: weder die breite Öffentlichkeit, noch die Opfer sollten in die Hoffnung verfallen, bei den Verantwortlichen der RKK so etwas wie echtes Bedauern, Engagement oder opfergerechte Überlegungen zu finden.

    Wo doch nicht mal die PR diesen Leuten so richtig gelingt (siehe z.B. Bischof Ackermann).

    Seine Verlautbarungen sind sehr leicht als Geschwafel zu identifizieren.

    Nein – man hat es mit einer Institution zu tun, in der Übergriffigkeit schon rein aus dem religiösen Kult heraus angelegt ist und in der dieselben Aufstiegsprinzipien herrschen wie überall sonst auch.

    Übergriffigkeit ist schließlich nicht umsonst ein Erfolgsprinzip.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit

  • Sir Sonderling

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    Es ist aber auch schlimm: immer wieder wird die arme Geistlichkeit Opfer von bösen Knaben, die sie zu sexuellen Handlungen verführen.
    Man sollte die Knaben umso mehr bestrafen, denn wie kann sich so ein armer heiliger Mann dagegen schützen, er weiß ja nichts über Sexualität (ausser dass „es“ verboten ist).
    Da bleibt nichts als die Notzucht, denn der geistliche Mann gerät ja völlig unverschuldet in Not.
    Böse Kinder, Opfer Kirche – so schauts aus!!

  • Matthias

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    Wenn das Bistum Regensburg die Missbrauchsfälle selbst aufklärt, dann ist das Ergebnis das gleiche, als würde die Mafia ihre Morde selbst aufklären dürfen… alle unschuldig…

  • mkveits

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    In der PM Nr: 127 vom 19. April 2012 spricht Bayerns Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (iZm Kauders aktueller Einlassung) von der „christlich-abendländisch
    geprägten Werteordnung in Deutschland“.

    Fragen stellen sich von alleine:

    Wie gedenkt das Regensburger Bistum dieser regelmäßig auch in Sonntagsreden gepriesenen Werteordnung gerecht zu werden?

    Was ist zu tun, wenn das Reden nicht dem Handeln entspricht und umgekehrt?

    Wie löst man ein Bistum auf?

    Wann übernehmen die Gläubigen und wie geschieht das?

    KONFUZIUS
    „Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“

  • mwz

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    Soll man dazu echt noch etwas Gescheites sagen, bzw. die Diözese noch verstehen können? Ich denke nicht!

  • Richard Heigl

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    Diesen Anwalt würde man doch gern einmal kennenlernen.

  • w.michael

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    Ich hoffe inbrünstig, dass dieser Despot von Bischof an Pfingsten nach Rom verschickt und unsere geliebte Stadt von ihm erlöst wird. Meiner Meinung nach ist er derjenige, der Missbrauchsopfer peinigt und quält. Hat er sich schon einmal überlegt, was in diesen Menschen vorgeht? Er ist doch unser großer Seelenhirte!!?? Weiß er eigentlich, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, dass die Inquisition, deren Chef er vermutlich und hoffentlich bald wird, in unserer Welt nichts mehr zu suchen hat? Der Himmel möge dieser wunderbaren Stadt einen wahren und ehrlichen Oberhirten bescheren, denn das hat Regensburg ehrlich verdient. Der Bischof ist der wahre Verhinderer der Aufklärung über die Missbrauchsfälle. Siehe den besorgten Brief seines Amtskollegen. Wer denkt eigentlich an die Opfer und die Leiden, die sie durchgemacht haben und dies heute leider noch tun??? Eine wahre Schande für das ehrwürdige Regensburger Bistum und unsere geliebte Stadt.

  • Maurus

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    Vielen Dank Herr Aigner für diese Stellungnahme!

    Ich bin einfach nur sprachlos.
    Wie kann sich eine Missbrauchsbeauftragte der Diözese, also Frau Böhm, so zum Handwerkszeug eines ignoranten und menschlicher Empathie in keiner Weise zugänglichen Herrn Müllers machen?
    Ich bin sprachlos.
    Der Berufsethos dieser „Therapeutin“ kapituliert anscheinend
    vor der Erwartungshaltung ihres Dienstherren.

    Für die Opfer ist diese Vorgehensweise des Bistums nicht nur retraumatisierend, es ist Seelenmord.

    Herr Aigner, Sie haben sich zum Verteidiger dieser Betroffenen gemacht, meine Hochachtung!

  • Veronika

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    @w.michael : Ist das „Verschicken nach Rom“ wirklich Ihre ernsthafte Meinung? Glauben Sie, dass sich dann etwas ändern wird? Wohl eher wird sich dann das Ganze verhärten und Regensburg wegen zwei prominenter Personen zur „heiligen Diözese ohne Makel“ erklärt werden. Besser wäre es, diesen Bischof da zu behalten, und die erwarteten Rücktritt dieses Papstes abzuwarten. Der Rücktritt kommt, mit Sicherheit bald!

  • Veronika

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    Auch von mir besten Dank für die Darstellung Herr Aigner!
    @Maurus: Frau Böhm ist keine „Therapeutin“, sie ist Rechtsanwältin und damit „Organ der Rechtspflege“. Vielleicht sollte man mal die Rechtsanwaltskammer oder die Frau Justizministerin Dr. utriusque (Profan- und Kirchenrecht) Merk mit dieser Sache befassen? Schaden könnte es nicht!

  • Die Beobachterin

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    Regensburg verliert durch die Unmenschlichkeit immer mehr an Würde und Glanz…

    Die katholische Kirche wird unglaubwürdig, zu einer kalten Institution….

    Wer mal eine Retraumatisierung mitgemacht hat (ich habe sowas mehr 3 mal müssen) – geht durch die Hölle und kann dann dankbar sein, wenn er noch am Leben ist und dankbar ist, wenn er wieder ins Leben zurückfindet.

    Ein Herr Bischof und seine Helfer, wie auch die Täter würden es nicht überleben, da sie jetzt schon vor Angst davonrennen. Die wahren starken Menschen sind, die sowas überlebt haben, nicht Menschen, die blablabla predigen und es sich nix tut…

    Mich hat das Bistum in anderer Form als Betroffene enttäuscht, da mein Täter ein weltlicher war – und der Weg zurück ins Leben fast mein ganzes Leben gedauert hat…

    Perspektiven brauchen Betroffene – nicht ein Uebermass an Leid! OHNE Hoffnung ist das Leben vieler Betroffenen sinnlos! Wer hat das verdient und zu spüren wertlos zu sein?

    Wenn die „Täterinstitutionen“ unfähig sind, den Menschen ins Leben zurückzuhelfen, sind andere mutige Menschen gefragt.
    Vielleicht würden dann die Institutionen aufwachen wenn sie merken, dass sie an Attraktivität und Glaubwürdigkeit verloren haben…. aber dann ist es eh schon zu spät – wie jetzt… aber dann würden hoffentlich einige Kinder, Frauen und Männer verschont werden!

    Leid ist eine Gradwanderung – Leid durch Menschen zugefügt ist dann eine Zumutung, wenn man den Weg ins Leben nicht mehr findet und daran verzweifelt….

    Sowas kann jeden treffen! Als Kind erfahren prägt es das GANZE LEBEN! Als Erwachsener weiss man, was man plötzlich verloren hat.
    Während der, der es in der Kindheit erfahren hat, gar nicht weiss und spürt was er verloren hat, da sich verloren hat und so die WELT.

    Was das Bistum macht sind Machtspiele auf „Gesetzesebene“ damit sie nicht hinschauen müssen. Also schützen Gesetze Täter.
    Machtspiele zu Lasten Schwächerer ist Unmenschlich und hat mit dem Christentum überhaupt nix zu tun. Ausser mit dem Ego der….

    Darum lerne zu unterscheiden was ist wahr und was ist nur ein Spiel. Wer mit Menschen spielt nimmt sie auch nicht ernst und hat gar nix verstanden.
    Und das sind studierte Menschen, aber nicht der Menschlichkeit, sondern Schriften aus dem Mittelalter und noch weiter…

    Das Bistum zerbricht so lange teures Porzellan, bis von oben dann was geändert wird, da es sein „Schein“Bild verliert und zur Wahrheit zurückfinden muss… die die Menschen auch akzeptieren…. also ein Dammbruch ist gefragt!

    Gute Nacht und herzliche Grüsse

    Die Beobachterin

    Betroffene sexualisierter Gewalt aus der Kindheit und Ueberlebende.

  • Maurus

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    Liebe Veronika,
    Die Missbraucsbeauftragte der Diözese Regensburg heißt
    Dr. Birgit Böhm.
    Sie ist Psychotherapeutin in eigener Praxis am Hochweg, hatanscheinend eine zusätzliche Weiterbildung zur
    „Traumatherapie“ gemacht und arbeitet wohl einen Tag in der Woche in der kath. Ehe und Familienberatung in Kehlheim.

  • Die Beobachterin

    |

    Hart gesagt, dem Bistum ist es egal, wie es den Opfern geht, und sie stuft Leiden gesetzlich ab, was ein Kind, dem sowas widerfahren ist und jahrzehntelang nachwirkt NICHT kann, weil wir MENSCHEN sind und keine Maschinen oder Gesetzesbücher.
    Darum könenn wir nur menschlich reagieren, was den Herrschaften des Bistums abhanden gekommen ist!
    Durch die Anzahl der Posts, zeigt sich hier, es GIBT Menschen hier, die menschlich sind, auch wenn die, von denen es gewünscht ist, nicht mehr sind.

    Und das hat dann wieder eine Rückwirkung aufs Bistum.

    So trägt jeder die Konsequenzen, die er meint zu tragen.
    Das Bistum hat sich für Unglaubwürdigkeit und Abwendung der Menschen von ihr entschieden, wenn vielleicht auch nicht bewusst. In den Menschen geht auf jeden Fall was ab.

    Darum auch das Signal und Zeichen, es geht immer was, wenn auch nicht das, was wir erst wollen.

    Ich danke dem Mut der beiden Männer so öffentlich und klar zu ihrem Schicksal zu stehen und zu sich und seinen Gefühlen und Erlebnissen, das ist menschlich eine hohe Qualität und zeuge Ihnen meine Hochachtung.

    Denn als Opfer besteht stets die Gefahr – selbst zum Täter zu werden an sich selbst oder anderen und wenn das ohne schwere Konsquenzen gelingt zu verarbeiten – auch so bei mir, dann ist das eine Lebensleistung, auch wenn dies nicht andere wahrnehmen können.

    Mensch zu sein und Mensch zu bleiben und weiter zu werden ist, das zählt.

    Herzliche Grüsse

    Die Beobachterin

  • Michael Dietz

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    Und als wäre das alles nicht schon eklig genug: nein, die Kirche schweigt zu allem, kein Aufschrei, kein Erschrecken, nichts. Alles läuft weiter, als wäre nichts geschehen. Es wird zwar in dem aktuellen Bericht (auch im BR) etwas der Eindruck erweckt, als beschränkten sich diese Fälle auf das Bistum Regensburg, aber es betrifft die ganze Institution. Schon die Wahl eines Bischof Ackermann zum „Missbrauchsbeautragten“ kennzeichnet diesen grundsätzlichen Unwillen zur Veränderung, besonders wenn er seiner Ahnungslosigkeit zum Thema Missbrauch in Interviews und Texten so überdeutlich Ausdruck verleiht.
    Es gibt in dieser Institution kein Entgegenkommen den Opfern gegenüber, keine Einsicht, keinerlei Schuldbewusstsein, höchstens ein eifriges Verleugnen, Vertuschen und Kleinreden. Und offiziell ein paar geheuchelte lauwarme Worte, das war’s dann. Der Missbrauch geht weiter.
    Schlimm. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich als Kind zu solchen Männern ehrfurchtsvoll aufgeschaut habe („Priester, heilige Männer“), dann schaudert es mich.

  • Veronika

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    @maurus:
    Danke und Entschuldigung! Irgendwo hatte ich gelesen, dass diese Frau Rechtsanwältin wäre. Hat die auch irgendwas mit der Kath. Erwachsenenbildung in Kehlheim, oder der Kirche sonst zu tun? Also wenn die keine RAin, sondern Psychotherapeutin ist, stellen sich mir sowieso Fragen genug.

  • w.michael

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    Liebe Veronika,
    ich bin mir klar darüber, dass ein „Verschicken“ dieses Ignoranten, Verschleierers und Despoten nach Rom den bedauernswerten Opfern keine Genugtuung bringen wird. Glauben Sie aber allen Ernstes, dass ein Abdanken des Despoten in Rom für Regensburg eine erträgliche Lösung wäre? Warum? Sind Sie so vermessen, zu glauben, dass ein neuer Papst in der Lage ist, den Opfern zum inneren Frieden zu verhelfen? Wer wählt ihn denn? Doch wieder eine eingeschworene linientreue Klüngelclique, die nie zulassen würde, dass die „heilige kath. Kirche“ Schaden, bes. in finanzieller Hinsicht, nimmt. Ich selbst bin sehr ratlos, wie diese Nuss zu knacken ist. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass Müller aus Regensburg verschwinden muss, um weiteren Schaden von unseren ehrlichen Katholiken fern zu halten. Wenn auch die armen Opfer wieder leer ausgehen. Ratlosigkeit ist angesagt. Wir können uns die Köpfe heiß schreiben, aber gegen diese verschworene Bande werden wir wohl nicht viel ausrichten können. Leider „Gottes“!
    Walter

  • w.michael

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    Liebe Beobachterin,
    mit großer Betroffenheit habe ich Ihren Beitrag gelesen und bedauere Sie und Ihr Schicksal zutiefst!

    Ihre Meinung bez. des Regensburger Bistums teile ich voll und ganz.
    Deshalb bin ich der Meinung,dass in unserer Stadt nur dann eine Erneuerung stattfinden kann, wenn dieser Menschenverächter, Despot und Hardliner von Oberhaupt endlich verschwindet.
    Wie ich hörte, soll ein sehr honoriger Anwärter auf seine Nachfolge zur Verfügung stehen. Vielleicht klappts dann mit einer Besinnung der Oberen und einer Umkehr zum Wohl der vielen ehrlichen Katholiken im Bistum.
    Leider sehe ich schwarz für die bedauernswerten Opfer, denen nicht einmal Gehör verschafft wurde. Dann noch Mittäter, die sich schwere Schuld aufgeladen haben, womit ich nicht leben könnte. In meinen Augen scheint es aber äußerst schwierig, ja fast nicht möglich, diese verschworene Bande auszuhebeln. Sie entziehen sich einfach durch Schweigen und allenfalls Beschwichtigungen unter fadenscheinigen Ausreden jeglichen Zugriffs.

    Es sind halt über Jahrhunderte eingeübte und stets verbesserte Praktiken.

    Mir tun nur die schwer belasteten Opfer und die Katholiken, die ihren Glauben ehrlich leben, wahnsinnig leid.

    Wissen Sie einen Ausweg?
    Ich rätsle, finde aber nur einen eventuellen Anfang.
    MÜLLER MUSS WEG!

    Walter

  • Michael

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    Man fragt sich warum eine Organisation deren Mitglieder so mit Kindern umgeht nicht bestraft oder gar verboten wird. Mitglieder dieser *** zahlen dazu auch noch Steuern die durch das zuständige Fa eingetrieben werden. Wo bleiben die Wiedergutmachungen in Milionenhöhe für die Opfer? Wo bleiben die Haftstrafen für Täter mit Sicherungsverwahrung?

    Was ein Glück das ich letztes Jahr aus dieser fragwürdigen Organisation ausgestiegen bin……. einen Glauben habe ich aber trotzdem, dazu brauche ich aber keinen fragwürdigen Verein, der seine seriosität schon bereits im Mittelalter verloren hat…….

    Gruss

  • Die Beobachterin

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    Lieber Walter,

    ich danke Ihnen für Ihren Beitrag an mich, der mich berührte. Und ich danke Ihnen für Ihr Mitgefühl.

    Seit meiner Traumatherapie und Aufarbeitung habe ich gelernt, den Tätern NICHT mehr zuviel ENERGIE zu geben, durch Aufmerksamkeit, durch Wut und Schmerz, sondern dies zu transformieren und loszulassen.

    Der Mann, der mir als Kind meine Kindheit von einem Moment auf den anderen zerstört hat, den konnte ich eh nie angehen, identifizieren durfte ich ihn noch und das ganze traumatisierende Theater bei der Polizei der 70-er Jahre. Meine Familie hat dann meine Traumasymptome 30 Jahre gut tabuisiert und negiert, da ich in meinem Suchen und Aufdecken nicht nachgelassen haben, mussten sie dann nach gut 30 Jahren und meiner letzten Retraumatisierung Stellung nehmen und erst dann bekam ich noch kompetentere Hilfe und schaffte dann den Rest. Von meiner Mutter erfuhr ich, dass es ein entlaufener Pädophiler einer Klinik war…. ich denke meine Eltern hatten damals Angst vor einem Prozess und aus dem Land, aus dem ich komme, werden Täter auch so geschützt, dass Akten von Verbrechen nach 15 Jahren vernichtet werden und als ich soweit war, hatte ich keine Handhabe mehr.

    Opfer-Betroffene müssen lernen, wie ich es auch lernte und nun weiss, dass das der Weg ist, sich davon BEFREIEN! Für sich und seine eigene Gesundheit.
    Wenn wir auf die Veränderungen der Täter warten, sind wir schwerkrank und ohne Hoffnung, da bei denen KEIN Leidensdruck herrscht und so auch KEIN Wille was zu verändern. Und die katholische Kirche gehört zu einem starren, verhärteten Koloss, da beisst man sich nur die Zähne aus, mehr nicht und das sind die einfach nicht WERT!
    Unser Wert darf wegen Tätern und Täterorganisationen nicht gemindert werden und wenn diese es tun, dann sind sie nicht glaubwürdig und respektvoll und verlangen eine rigorose Grenze!

    Wenn sich was verändern soll, dann indem man sich innerlich oder auch äusserlich abwendet, BEWUSST.
    Denn wenn die Täter/Täterorganisationen keine Energie mehr von uns erhalten, keine Aufmerksamkeit, dann werden sie irgendwann OHNE Zuschauer dastehen….

    Mein Wohlergehen in jeglicher Form ist jetzt mein Augenmerk.
    Ich habe noch soviel zu lernen, bin aber ENDLICH im Leben und das zählt, das andere wird sich finden, da hier die Norm und Zeit eh ausgehebelt ist…

    Darum wünsche ich mir, dass sich Menschen den Menschen zuwenden, damit die Menschlichkeit wachsen kann und sich weiter ausbreitet – so fliessen Kräfte und positive Energien dorthin wo sie helfen und allen dienen können…

    Herzliche Grüsse

    Jacqueline

  • W.Müller

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    Verehrte Forenteilnehmer (innen) Ihre Beiträge sind derart wirklichkeitsnah und authentisch, dass man sie als Buch oder Streitschrift über die Missetaten der katholischen Kirche Anfang des 3.Jahrtausend veröffentlichen müsste. (zur Ergänzung des Hexenhammer etc.)
    Herrn Aigner ist es zu verdanken, dass er den Mut hat, derartige unglaubliche Themen in der Diözese Regensburg, die sich vor wenigen Jahren noch voll unter der Herrschaft der katholischen Kirche befand, an die Öffentlichkeit zu bringen. Es ist nur allzu verständlich, dass Bichof Ludwig Müller, der sich inzwischen als Obervertuscher der katholischen Kirche einen Namen gemacht hat, solche Presseinformationen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterbinden will. Er geht sogar so weit, dies als Missbrauch der Pressefreiheit, die er von seiner Kanzel aus ex cathedra in voller Unfehlbarkeit bestimmen will, zu verdammen. Es muss für ihn eine ungeheuere Demütigung sein, wenn er von Schmidt Salomon angezeigt, bei derartigen Versuchen bei hohen Gerichtsinstanzen kläglich unterliegt. Offensichtlich sind bei ihm noch die Gedankengänge aus der Inquisition vorhanden zur Reinhaltung der christlichen Lehre mit Feuer und Schwert. In Rom sind dafür noch Plätze frei und hohe Aufstiegschangen.
    Das Problem von Bischof Müller besteht darin, dass er sich keinerlei Schuld bewusst ist, weil das, was er jetzt vertuscht, von der katholischen Kirche seit 2000 Jahren praktiziert wird. Offensichtlich bezeichnet er den Missbrauch von Kindern als langjäriges Gewohnheitsrecht der katholischen Kirche, der nicht strafbar ist.
    Lassen wir es nicht zu, dass unsere mühsam erkämpfte Demokratie von autoritären Organisationen wie die katholische Kirche oder Islam beschädigt wird.
    Päpstliche Zitate:
    „Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg.
    (Papst Pius XII. Seligsprechung geplant von Joseph Ratzinger)

    ‚Ich liebe Deutschland jetzt noch mehr.‘
    (Papst Pius XII, nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch deutsche Einheiten)

    Der große Tag X ist nahe, der Tag des Einmarsches in die Sowjetunion.
    (Papst Pius XII.)

    Treten sie aus, jede Stimme ist wichtig, um diese undemokratische Sekte zu stoppen.
    W.Müller

  • w.michael

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    Liebe Jacqueline,

    nach Ihrer heutigen Nachricht und der Schilderung Ihres Schicksals bin ich noch weit mehr betroffen und entsetzt. Ich brauchte einige Stunden, um Ihre Mail zu verkraften. Wie tief sind eigentlich die Abgründe, in die ein Mensch abgleiten kann? Ich bin völlig fassungslos!

    Fast 35 Jahre war ich im Lehrberuf für Grund und Hauptschulen tätig, war mit meinen Kindern im Schullandheim und auf Wandertagen, hätte aber niemals auch nur im Traum daran gedacht, eines der mir anvertrauten Geschöpfe anzufassen.

    Bestien, die unschuldigen Kindern solch ein Trauma zufügen, gehören sofort an die nächste Laterne gehängt.
    In diesem Fall bin ich als recht konservativ eingestellter Mensch ein Verfechter der sofortigen Todesstrafe!
    Und Institutionen, die solche Verbrecher schützen, gehören schlichtweg VERBOTEN!
    Es gibt auch in der kath. Kirchen so viele ehrlich ihren Glauben lebende Menschen, die täglich im Dienst dieser Menschenverächter treu und brav ihren Dienst tun, gerade sie werden im Grund mit Füßen getreten, während die Verbrecher in ihren Reihen beschützt werden. SCHANDE!!!
    Ich würde mich so gerne einmal mit Ihnen persönlich unterhalten, da ich noch nie ein Opfer kennen lernen durfte, um meine Meinung verfestigen zu können. Ich will und muß es aus dem Mund eines Betroffenen hören.

    Ich habe so großes Mitleid und Mitgefühl mit Ihnen und all den unbekannten Opfern. Es tut nur weh!

    Leider bin ich nach wie vor ratlos, wie man diese verschworene Bande in ihren purpurnen Gewändern aushebeln kann. Wenn es jemand weiß… ich bin sofort dabei!
    In diesem Sinn wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen weitere Fortschritte und Genesung von diesen Traumata.

    Walter

  • Meine lieben SH-Piraten... | pantoffelpunk

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    […] Vereiningung finanziert wird, die ausschließlich den Zweck hat, Glauben zu praktizieren und systematisch Kinder zu vergewaltigen, ist der Zentralrat der Juden in Deutschland jenseits des praktizierten Glaubens eine wichtige […]

  • Die Beobachterin

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    Quelle Bild online, eben gefunden:

    Pfarrer behindern Missbrauchs-Aufarbeitung

    Hannover – Bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche stößt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen auf Widerstand. Das berichtet der „Spiegel”. Viele Pfarrer fürchteten offenbar, dass bei der Weitergabe von Personalakten an die Wissenschaftler vertrauliche Daten an die Öffentlichkeit gerieten. Ein Treffen zwischen Institutsleiter Christian Pfeiffer und den aufgebrachten Pfarrern endete ergebnislos. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte das Institut aus Hannover im vergangenen Sommer beauftragt, die Personalakten der Kirche in einem dreijährigen Forschungsprojekt auf Missbrauchsfälle zu untersuchen. Bisher hätten die Bistümer Hildesheim und Trier die Akten zur Verfügung gestellt, hieß es. „Inwieweit die anderen 25 Diözesen ihre Personalakten übergeben, ist aber immer noch nicht ganz geklärt.”

    Wie sich die Diozöse von Regensburg verhalten wird ist ja irgendwie klar….. ohne Worte!

    Lieber Walter,

    ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

    Bitte berufen Sie sich auf den Austausch hier, im realen Leben, möchte ich gerne das Leben leben und mein Leben nach vorne leben und mich nur falls nötig (Aemter) damit befassen, was bisher mein Leben belastet hat.

    Ich bin ganz bewusst gegen die Todesstrafe, auch bei sexualisierter Gewalt. DA Gewalt, die Gewalt erzeugt nicht die Lösung ist.

    Wenn die Selbstbestimmung eingschränkt ist, egal von was, wem oder wo, gibt mir das zu denken und ich nehme mir die Wahlfreiheit, dann für sowas nicht zu sein.
    Auch habe ich gelernt, dass nicht jegliche Hilfe eine gute ist, wie sie zum Beispiel die katholische Kirche anbietet, da sie klein hält, in einer ungesunden Abhängigkeit und Loyalität hält – das hat mich Befreiung und Genesung nix zu tun.

    Auch unterstütze ich die Initiative von Norbert Denef für die Aufhebung der Verjährungsfristen und für ein selbstbestimmtes Leben für Opfer-Betroffenen und für kompetente Hilfen für sie.

    Walter ich spüre bei Ihnen Kampf und Wut, wohl darüber, was es für Menschen gibt und wie der Menschliche Abgrund ist.

    Mir ist wichtig für was sich einzusetzen, nicht dagegen. Ein Dagegen ist immer ein Kampf und ein sich verstricken in was, das bindet und unfrei macht.

    Für das Leben, für Selbstbestimmung und Freiheit für Opferbetroffene setzt Kräfte frei und Kreativität, sich dieser Herausforderung zu stellen.
    Da ich sehe ich den Weg, meinen Weg.

    Es wird einen Weg, die katholische Kirche zu knacken, der aber viel Geduld und Ausdauer verlangt, da diese sich auf 2000 Jahre berufen…. Tradition.

    Andere Wege, die denen die Leute wegholen, da ein „Kampf“ nix damit zu tun hat, was Jesus Christus uns gelehrt hat, dass gelebte Mitmenschlichkeit und Solidarität – mehr Grenzen und Ketten sprengen wird, wie die nach Theologie (kopfgesteuert) verlangten Gebote und Verbote verlangen…

    Einen schönen Sonntag Abend.

    Herzliche Grüsse

    Jacqueline

  • Die Beobachterin

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    Hallo zusammen,

    heute nachmittag kam eine Doku bei Lexi TV über das Thema “Trauma”. Sehr sehenswert! Bitte über die Mediathek ansehen, da auch Doku über Kinder, bei denen erfolgreich Traumatherapien durchgeführt wurden. Sowie die Info, die ich schon wusste, sowohl bei MisshandlungsOpfern, wie bei Opfern von sexualisierter Gewalt sind im GEHIRN Veränderungen sichtbar! Also Körperverletzung – so dass das Ammenmärchen nur über die Psychoschiene abgefertigt zu werden, haltlos ist! Und bei Retraumatisierungen, die wohl nicht behandelt werden, eine Verstärkung erlebt wird… und so auch sichtbar…

    http://www.mdr.de/lexi-tv/Trauma102.html

    http://programm.ard.de/TV/daserste/wie-kinder-wieder-lachen-lernen/eid_281066223088552

    Wichtige Infos.

    Herzliche Grüsse

    Jacqueline

  • Veronika

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    @w.michael:

    Lieber Walter,
    ich danke Ihnen für die Zusatzkommentierung, bin aber immer noch der Überzeugung, dass ein Abgang des Regensburger Bischofs nach Rom keine Besserung bringen wird. Will man ganz böse denken, dass könnte man mittlerweile sogar glauben, dass man ursprünglich sogar diesen Williamson nach Regensburg hat bringen wollen. Ich bin zwar nicht sehr gut informiert, aber wer sollte Müller in Regensburg beerben? Besteht nicht vielmehr die Gefahr, dass hier dann so lange ein verwaister Bischofsstuhl bestehen bleibt, bis Gras über die Sache gewachsen ist? Mit einem neuen Papst dürfte die Sache für Europa „gegessen“ sein, denn die Europäer haben zu lange den Papst gestellt. Der nächste Papst dürfte aus Afrika oder Asien kommen, und damit gewaltige Änderungen nach sich ziehen. Einige bin ich mit Ihnen, dass die besten Zeiten der Kath. Kirche, zumindest in Deutschland vorüber sind. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis diese den Bankrott erklären muss.

  • Sir Sonderling

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    Da prangt er, in all seiner scheinheiligen Pracht:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/berufskleidung-ausstellung-kleider-machen-leute-von-herlinde-koelbl-fotostrecke-81934-5.html

    Gut zu wissen, dass der eitle Pfau nach seinem eigenen Glauben bereits fast alles verspielt hat – denn ist nicht die „SUPERBIA“ (Eitelkeit, Hochmut) die erste der sieben Todsünden?
    Da heisst es: Reue und Demut zeigen, lieber Herr Bischof……Sparifankerl schürt schon fleissig ein, für Sie!

  • FloJo

    |

    …. in all seiner scheinheiligen Pracht ….

    ….. wir haben damals in Etterzhausen für diese Institution den Kopf hingehalten!
    ….. heute noch so langer Zeit werden wir als Lügner hingestellt…
    ….. der Herr Bsichof hat sich bis heute bei den damaligen Opfern immer noch nicht entschuldigt!

    ….. einer der Gründe warum die Verhältnisse in Etterzhausen so sein mussten…

    http://www.intern-at.de/internat-schule/internat-schule1/
    …………………………………………………………………………………….
    ….. Kindesmissbrauch beginnt mit Backpfeifen zuhause …..

    Bis in die 80er-Jahre hinein galt in beiden Teilen Deutschlands die elterliche Prügelstrafe als probates Erziehungsmittel. Die pädagogischen Grundlagen stammten noch aus dem Dritten Reich.
    Von Cosima Lutz

    http://www.welt.de/kultur/history/article106216716/Kindesmissbrauch-beginnt-mit-Backpfeifen-zuhause.html

    Ingrid Müller-Münch:
    „Die geprügelte Generation.
    Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen“.
    (Klett-Cotta, Stuttgart. 284 S., 19,95 €.
    ISBN 978-3608946802)

  • G.A.

    |

    Jawohl! Etterzhausen war für mich die Hölle auf Erden. Damit meine ich meinen Aufenthalt im Jahre 1961 in der Vorschule der Regensburger Domspatzen. Wie oft wünschte ich mir einfach tot zu sein, in der Zeit meines Aufenthalts dort. Die Hölle wurde uns Knaben dort damals zur alltäglichen Realität. Jawohl! Die Vorschule der Regensburger Domspatzen war ein Knaben-KZ, ein Relikt noch aus der kath. Kastratentratition früherer Jahrhunderte. Hier wurde und Knaben durch grausame Prügelorgien jegliche persönliche Integrität aus dem Leibe geschlagen und und aller Selbstwert durch menschenverachtende Demütigungsrituale (öfftl. Zurschaustellung mit urinnassem Betttuch über dem Kopf) geraubt. Da wurden sogar infolge mehrfachem schweren sexuellen Missbrauchs von Buben deren Kinderseele gemordet (Dysthymie), denn nur der missbrauchte (kastrierte) Knabe behält für immer seine Sopranstimme; das heiß: er bleibt auf Lebenszeit Kind. Und dies alles geschah unter der Obhut der kath. Kirche,der Mutter Kirche, welche immer vorgibt, ihre Kinder vor allem Bösen zu beschützen. Aber ich wusste damals schon, als Direktor Meier einmal während der Morgenmesse Messkelch und Altsrkreuz nach und Buben warf, in diesem Knabeninternat regiert Satan persönlich mit seinen höllischen Dienern (Präfekten). Jawohl! Ich glaube dass es eine Hölle gibt. Sie war mir tägliche Realität während meines Aufenthalts 1961 in der Vorschule der Regensburger Domspstzen in Etterzhsusen. „Du armselige Katholische Kirche. Gott möge Dir gnädig sein!“. Ein ehemaliger Domspatz.

  • G.A.

    |

    …….. Jawohl! Der Trick mit den Zäpfchen ist auch mir von Etterzhausen her sehr bekannt.
    (siehe SPIEGEL ONLINE PANORAMA – „Pater L. und die Zäpfchen“).

  • FloJo

    |

    @ G.A.

    Die Hölle auf Erden !!!

    Ja so habe ich meine Zeit damals in Etterzhausen auch erlebt. Meine Meinung ist aber auch
    dass heute nach so langer Zeit
    viele viele Etterzhausener
    eben ein Großteil der damaligen Bevölkerung
    eben auch von diesen Missständen wussten!
    Auch haben die damaligen Hausärzte bestimmt
    auch davon gewusst
    was der Internatsdirektor Johann Meier damals alles mit den Jungen angestellt hat.
    Speziell bei so vielen Ohrenverletzungen hätten die damaligen Ärzte schon einmal mehr zur Polizei gehen mü+ssen!
    Für mich ist das eine unterlassene Hilfeleistung!
    Aber es wurde geschwiegen und geschwiegen!
    Sagt man gegen die Kirche etwas?
    G.A. wünsche Dir alles Gute und heute eine schöne Zeit!
    Wenn Du mal Zeit hast, dann maile mich bitte an.
    cu …
    FloJo425@yahoo.com

  • Rufus

    |

    Sehr geehrer Herr Neck ,
    Pressesprecher vom Bistum Regensburg;

    Vor langer Zeit sprachen “ Sie “ von den Untaten , die in
    Etterzhausen der Vorschule der Regensburger Domspatzen alle passiert sein sollen.

    Warum werden die damaligen Opfer jetzt als Lügner
    hingestellt ?

    Zu der „gottgegebenen Würde“ der Kinder , so wie Sie unten auch schon schrieben , möchte ich mich nicht dazu äußern!

    Und wenn Sie noch behaupten, dass Sie eine Gerechtigkeit für die Opfer wollen , dann würde ich bitte Vorschlagen, dass das Bistum Regensburg heute auch mit den damaligen Opfern einen würdevollen Umgang pflegt!

    http://www.tv-etterzhausen.de/DOMSPATZ.PDF

    …………………………………………………………………………………

    ….es stand auch schon in der Zeitung….

    Aber geht es um die Domspatzen, kämpft er mit den Tränen. „Es war Angst, Terror und Charakterbrechung“, sagt er. „Du kannst als Kind ja nicht einmal bewerten, ob das, was du erlebst, vielleicht einfach normal ist.“
    Psychologen sprechen von einem Schweigekartell. Es kann in geschlossenen Institutionen entstehen, in denen es ein Machtgefälle und keine Kontrollmechanismen gibt. Die Opfer begehren nicht auf, sondern leiden still, weil sie nicht wissen, wie sie die Situation einschätzen sollen. Verängstigt und verschämt beobachten sie, was die anderen tun. Und weil die das Gleiche tun, schweigen alle. Wem sollten wir es denn sagen, fragen viele Ehemalige.

    ………………………………………………………………………………….

    Pressesprecher Neck bat die Opfer

    „stellvertretend für die Täter“

    im Namen des Bistums

    um Verzeihung für die „pädagogisch verbrämte Körperverletzung“. In den vergangenen Wochen seien dem Bistum erschütternde Fälle von körperlicher Misshandlung angezeigt worden, die im Widerspruch zu der „gottgegebenen Würde der Kinder und der christlich geprägten Pädagogik“ stünden.

    Als eines der Zentren körperlicher und seelischer Demütigung kristallisierte sich die ehemalige Grundschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen und ab 1981 Pielenhofen (Kreis Regensburg) heraus. „Tiefgreifende Gewalterlebnisse, Demütigungen, bewusste Ungerechtigkeit und erlebte Gewalt an Mitschülern“ seien hier an der Tagesordnung gewesen. Die Schüler hätten sich in der Vorschule der Domspatzen verlassen, ausgeliefert und entwürdigt gefühlt, sagte Neck. Dazu kam: „Sie konnten sich niemandem anvertrauen“. Auch die positiven Stimmen, die das Bistum zu Etterzhausen erreicht hätten, „können das Leid der Opfer nicht mindern“.

    ………………………………………………………………………………….

  • G.A.

    |

    FloJo – Die Hölle auf Erden

    Danke für Dein Mail.
    Meine Erlebnisse im Horrorinternat der Domspatzen in Etterzhausen habe ich dem Bistum durch Frau Dr. Böhm ausführlich offenbart. Am Anfang war ich noch voller Vertrauen gegenüber der Missbrauchsbeauftragten. Aber man hat uns Opfer ganz schön verarscht. So sehe ich eigentlich keine Möglichkeit und Handhabe mehr, gegen die Verlogenheit und Scheinheiligkeit der Institution kath. Kirche wirksam vorgehen zu können, so lange ein jedes Missbrauchsopfer von körperlicher Züchtigung und sexuellem Missbrauch nur als Einzelperson weiterhin agiert. Das ist wie bei einem Fußballspiel, wo man ein Spiel eigentlich nur als Mannschaft gewinnen kann, und selbst wenn man dann doch verliert, die gemeinsame Niederlage doch viel weniger aber den Einzelnen dann schmerzt. Um doch noch zu unserem Entschädigungsrecht für erlittenes Leid zu gelangen, müssten alle Domspatzenopfer in Zukunft gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten und zu einer gemeinsamen Sache machen mit Unterstützung der öffentlichen Medien. Aber ich fürchte, da werden sich nicht viele finden lassen, da die meisten infolge ihres erlittenen seelischen Leids längst resigniert haben. Und gerade diesen Aspekt spielt das Bistum für Schadensbegrenzung oder Missbrauchsleugnung schamlos aus. Man hätte schon 2010 die ganze Missbrauchsaufarbeitung, betreffend des Bistum Regensburg, einem unabhängigen psychologischen Arbeitsteam übergeben müssen. Ob dies überhaupt noch möglich ist, da habe ich meine Zweifel. Aber ich selbst bleibe am Ball und kämpfe weiter. Vielleicht kann man doch noch eine Mannschaft zustande bringen, die gemeinsam um ihren Recht-Sieg weiter kämpft.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!

  • Heidi Dettinger

    |

    Es geht und ging Kirchen und Staat bei den Skandalen von Vergewaltigungen von Kleinkindern, Kindern, Säuglingen, bei den Aufdeckungen von Folter und Zwangsarbeit IMMER nur um zwei Dinge:

    Gesicht wahren!
    Geld sparen!

    Alles andere – Entschuldigungen, „Entschädigung“, tränenerstickte Stimme, auf dem Bauch liegende Bischöfe, ein „bekümmert“ dreinschauender Papst – waren Augenwischerei!

    Dennoch und entgegen aller anders lautenden Prognosen bin ich der Meinung, dass man die Macht der Kirchen knacken kann. Und muss!

    Ein Ansatz ist der von der Giordano-Bruno-Stiftung, ihren klugen Mitgliedern und Sprechern und unterschiedlichen Kampagnen.

    Ein weiterer sind die Kirchenaustritte, die sich weiterhin häufen.

    Aber auch wir – ehemalige Heimkinder, vergewaltigte und gedemütigte Kinder – leisten unseren Teil zu Brechung der Kirchengewalt mit der Öffentlichkeit, die wir herstellen und dem Mut, den wir dabei beweisen!

  • Veronika

    |

    Vergelt’s Gott! Aktuellen Meldungen zufolge
    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/BR-Bischof-Mueller-bleibt-wohl-doch-in-Regensburg;art1172,114703
    kann nun auch in der Diözese Regensburg endlich angegangen werden, einen Abschlussbericht über die Missbrauchsfälle zu fertigen. Da wird noch einige Aufklärung vonnöten sein.
    Diese neueste Äusserung von S.E.
    http://www.kath.net/detail.php?id=36646
    ist aber wirklich ein Fehlgriff besonderer Güte. Es ist meiner Meinung nach wirklich z.K..

  • FloJo

    |

    REGIONALE ANLAUF- UND BERATUNGSSTELLE FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER IN BAYERN
    …………………………………………………………………………………
    http://www.blja.bayern.de/heimkinder.html
    ………………………………………………………………………………….

    Zwei Jahre telefonische Anlaufstelle für von sexueller Gewalt Betroffene

    Seit dem Start der telefonischen Anlaufstelle der ehemaligen Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung im Mai 2010 sind rund 24.000 Anrufe und 3.500 Briefe eingegangen.
    ……………………………………………………………………………………
    http://attalan.wordpress.com/
    ……………………………………………………………………………………

  • Die Beobachterin

    |

    Bereits seit gestern spuckt in den Medien rum, dass Bischof Gerhard Müller nach Rom geht, seit heute ist es offiziell.

    Nun wünsche ich den Opfer-Betroffenen, dass ein neuer Bischof kommt, der mit IHNEN und der Sache menschlicher, respektvoller und achtsamer, sowie sachlicher und lösungsorientierter damit umgeht.

    Damit auch hier in Regensburg bei den Betroffenen endlich die Aufarbeitung beginnen kann und die Wunden heilen dürfen.

    Mit grosser Solidarität

    Die Beobachterin

  • Herr Müller ist befördert worden | Regensburg Digital

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    […] diesen Umstand vor Ort zu thematisieren, wagt am Montag keiner. Geschweige denn, darüber zu reden, dass wohl kein Bischof kaltherziger mit Missbrauchsopfern umgegangen ist wie der hier Gelobhudelte und sein Führungsstab, der sich da vorne feiern lässt und über […]

  • walter

    |

    Endlich haben wir diesen miesen Verächter jeglicher Menschenrechte los! Es kann nur eine Gnade für die von ihm entmachteten Pfarrgemeinderäte und die von Geistlichen geschundenen, missbrachten und und auf verbrecherische Art entwürdigten Menschen sein!!!
    Endlich ist er weg und unsere Stadt kann nur auf einen neuen Oberhirten hoffen, der würdiger mit den ihm anvertrauten Gläubigen umgeht und den Opfern die ihnen zustehende Genugtuung jedweder Art zukommen lässt.
    Wäre Müller im Mittelalter auf diesen Thron im Vatikan gehoben worden….., wer weiß, wie viele tausen unschuldiger Leute dann auf dem Scheiterhaufen galandet wären!!!
    Ich weiß, dass ich die Ausdrücke, die mir für diesen Unmenschen einfallen nicht veröffentlichen darf, aber jeder, der diesen Brief liest, müsste es sich denken können, welche Bezeichnungen mir für ihn auf der Zunge liegen.
    AB NACH ROM!!! Dir weinen sicher nur Günstlinge nach.
    VERSCHWINDE ENDLICH, DU DECKER VON KINDERSCHÄNDERN!

  • Veronika

    |

    @walter: Bitte nicht so herzlos aggressiv!
    Sie haben im Grunde genommen Recht, aber es scheint das System zu sein, und da kann ein Bischof nicht raus, ausser er verleugnet sich selbst. Sie werden sehen, „besser“ wird es nicht, auch nicht mit einem anderen Bischof, denn Bischof wird man scheinbar nur, wenn man diesen Teil seiner Gedankensphäre ad acta legt. Dazu hat man vom einfachen Priester bis zum Bischofsamt jede Menge Zeit.

  • Domspatzen gründen Missbrauchs-Archiv | Regensburg Digital

    |

    […] Ihre Schilderungen, die sie eidesstattlich versichert haben, seien „nicht nachvollziehbar“ heißt es darin. Zur Begründung werden die Betroffenen an einen Nürnberger Rechtsanwalt verwiesen. Der erklärt Missbrauchsopfern dann zum Beispiel mit winkeladvokatischen Begründungen, dass es gar nicht so schlimm sei, wenn ein erwachsener Mann einem Kind buchstäblich ins Genick wic…. […]

  • Großinquisitors Abschied | Regensburg Digital

    |

    […] gibt es Serienbriefe, retraumatisierte Opfer und Rechtsanwälte, die eigens dafür engagiert wurden, diese Opfer abzubügeln. Glücklich im Kreis seiner Anhänger: Großinquisitor […]

  • Eleonore

    |

    @ Veronika:
    Herzlos aggressiv sind hier nur die Kinderschänder! Nicht der, der vor Ihnen schrieb.

    Hier wird eine Täter-Opfer-Vermixung hochstilisiert.

    Als ich von diesem Nürnberger Anwalt gelesen habe, ist mir kurz übel geworden. Die Wahrheit so zu verdrehen, da muß man schon sehr rosarote Karnickelaugen haben oder sehr gut gezahlt werden …..

    Frau Böhm hat sich da zum bezahlten Knecht einer Kirche machen lassen, die ihr reinweißes Outfit behalten möchte : „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“ ….. ist der Tenor der – angeblich gewünschten – Aufklärungskampagne.

    Sie wird auch benutzt und merkt es nicht mal …..

    Es bräuchte da schon sehr starke und – seelisch – unbestechliche Persönlichkeiten, die dem mächtigen Sog dieser verlogenen Institution entgegenhalten können.

  • isabella mori (@moritherapy)

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    im zusammenhang mit der neuesten nachricht von papst benedikt ueber die gleichgeschechtliche ehen dachte ich mir, es waere doch ganz interessant, zu erfahren, was mit georg ratzinger’s skandal passiert ist. auf englisch konnte ich ueberhaupt nichts finden, das ueber 2010 hinausgeht (ich lebe in kanada und wollte meinen social media freunden davon erzaehlen). auf deutsch konnte ich nur diese seite hier finden. bravo, dass sie weiterhin hierueber berichten!

  • Ein „unabhängiger Berater“? | Regensburg Digital

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    […] Beispielhaft dafür ist jener Serienbrief, in dem Missbrauchsopfer der Lüge bezichtigt („Wir kön…. Die Missbrauchsbeauftragte selbst erhielt die entsprechenden Schreiben lediglich in Kopie zur Kenntnisnahme. Verfasser war Generalvikar Michael Fuchs. Böhm selbst hatte sich, noch kurz vor ihrem Tod, bei einem der Empfänger dafür entschuldigt, dass dieses Schreiben „zu einer so großen Belastung“ für ihn geworden sei. […]

  • Heuchler, Lügner, Kinderprügler | Regensburg Digital

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    […] An dieser Haltung hat sich in der so dankbaren Diözese Regensburg bis heute nichts geändert. Am Sonntag gibt ein selig lächelnder Generalvikar Michael Fuchs den Zeremonienmeister. Jener Fuchs, der die Serienbriefe unterzeichnete, mit denen Missbrauchsopfer en Gros abgefertigt und der Lüge bezich… […]

  • Missbrauchsbeauftragter bekam Zahlen vorgelegt » Regensburg Digital

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    […] Einer von ihnen musste sich im Jahr 2012 durch einen von der Diözese beauftragten Anwalt erklären l…, dass es kein sexueller Missbrauch sei, wenn ein erwachsener Mann den Kopf eines Kindes zwischen die Beine nimmt, stöhnend seinen Penis am Genick des Kindes reibt, während er ihm gleichzeitig auf den nackten Hintern schlägt. Das Stöhnen könne nämlich von der Anstrengung beim Verprügeln kommen. […]

  • Mit John Wayne gegen Missbrauchsopfer » Regensburg Digital

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    […] auf seiner Homepage mit John Wayne (!) verglich, „verantworten kann“? Zum Beispiel – wir haben darüber berichtet – Folgendes: Wenn ein erwachsener Mann den Kopf eines Kindes zwischen die Beine nimmt, stöhnend […]

  • Ralf Bart

    |

    Ein Vorgang den alle deutschen großen Kirchen gleichermaßen „leben“^^

    Wir organisieren uns dagegen, um aufzuklären, zu veröffentlichen, zu helfen und für eine wirkliche Entschädigung zu kämpfen.
    So bietet der Verein zB. Erzieherschulen/FH`s/Unis Gesprächspartner an, die mit den angehenden Erziehern darüber sprechen was passiert ist, wie es passieren konnte und welche Mechanismen nicht funktioniert haben. Weiter auch mitzuteilen welche verherende Schäden ihre Fehler hinterlassen können.Wer könnte das besser als die Opfer selbst.
    Weiter versuchen wir ehemaligen beim OEG Verfahren ( Opferentschädigungsgesetz) zu unterstützen und arbeiten hierfür mit einem Rechtsanwalt und einem Neurologen/Psychologen zusammen. Die Menschen helfen den Opfern selbst dann, wenn keine Möglichkeit besteht dieses zu finanzieren. ( Anmerkung: Es müßte mehr von diesen Menschen geben.)
    Weiter macht der Verein sich auch Gedanken darüber wie man Opfern helfen kann wenn sie alt sind und hilfe bedürfen. Nichts wäre traumatischer für diese Menschen wieder in ein Heim eingewiesen zu werden.

    Dafür haben wir das Projekt „Leben im Alter“ für Ehemalige und Opfer entwickelt und es offiziell bei der Evangelischen Kirche/Diakonie, mit Bitte um Unterstützung, eingereicht. Sie prüfen nun schon seit einem Jahr.

    Wenn Sie diese Arbeit unterstützen wollen : http://www.veh-ev.eu/

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