Kommentar

Über Gebühr unverschämt

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morgen1Die Pressemitteilung zur heutigen Sitzung des Verwaltungsrats hätte die Sparkasse sich besser gespart.

Folgt man der Pressemitteilung der Vorsitzenden Tanja Schweiger zur heutigen Sitzung des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg, dann verlangt das Kreditinstitut offenbar horrende Bearbeitungsgebühren.

Zwar wird in besagter Mitteilung nicht eine einzige Zahl genannt. Es wird auch – mit Verweis auf das Bankgeheimnis – nicht explizit auf den fragwürdigen Tretzel-Kredit eingegangen, dessentwegen man sich traf. Ebenso wird verschleiert, dass es nicht Medienberichte sind, welche die Sparkasse ins Zwielicht bringen, sondern dass wegen des auffällig günstigen Dispos für Tretzel Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen, die das Kreditinstitut zurecht in einem solchen Licht erscheinen lassen.

„Weitere Preisbestandteile“

Aber: Immerhin erfährt man zwischen all den nichtssagenden und informationsfreien Sätzen, dass der Sparkassen-Vorstand bei der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats „insbesondere erläutert“ habe, „dass viele Kredite in der Branche neben dem reinen nominalen Zins weitere Preisbestandteile – z.B. Bearbeitungsgebühren – haben, so dass die effektive Verzinsung dann deutlich über dem nominalen Zins liegt“.

„Deutlich über dem nominalen Zins“ also. Dazu hilft vielleicht ein kleines Rechenbeispiel.

Plus 0,1 Prozent = 4.500 Euro Gebühren

Dem derzeit inhaftierten Bauträger Volker Tretzel soll ein Dispokredit von 4,5 Millionen Euro zu einem, nennen wir ihn mal: nominalen Zins von 0,6 Prozent gewährt worden sein. Das klingt unschlagbar günstig, aber schließlich gibt es ja – laut Sparkassen-Vorstand – noch jene „weiteren Preisbestandteile und Gebühren, welche dann zu einer ganz anderen Zinslast führen sollen.

0,1 Prozent von 4,5 Millionen wären 4.500 Euro. Um die 0,6 Prozent jährliche Zinslast für Tretzel geringfügig – sagen wir mal um 0,4 auf 1,0 Prozent – zu erhöhen, müssten Gebühren von 18.000 Euro fällig geworden sein – pro Laufzeitjahr wohlgemerkt.

160.000 Kunden als Schutzschild

„Deutlich über dem nominalen Zins“ von 0,6 Prozent wäre allerdings eine Zinslast um die neun Prozent. Das sind zumindest die Kreditkonditionen, die (laut einer Erhebung der Stiftung Warentest) für das Gros der „über 160.000 Kunden“ der Sparkasse Regensburg gelten, hinter denen sich die Verwaltungsratsvorsitzende Schweiger und mit ihr der gesamte Sparkassen-Vorstand mit Verweis auf das Bankgeheimnis in ihrer unverschämten Pressemitteilung verstecken.

Und wenn am Ende davon die Rede ist, dass die Sparkasse „die Ermittlungsbehörden durch eine vollständige und umfängliche Zusammenarbeit“ unterstützen werde, dann kann man nur hoffen, dass jene Ermittlungsbehörden sich davon nicht einlullen lassen.

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Kommentare (43)

  • spider49

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    Kam wohl nicht das gewünschte Ergebnis heraus? Das ist aber jetzt ärgerlich ;-)

  • Jahnsinnig

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    Wenn unsere Landräten etwas anderes machen soll als freundlich lächeln, was sie übrigens sehr gut kann, ist sie mit der Situation völlig überfordert .
    Es ist einfach unsensibel so ein Statement rauszulassen.
    Dass der Kredit an sich so sicherlich in Ordnung geht es bei dem Vermögen von Tretzel wohl vertretbar. Natürlich bleibt ein fader Beigeschmack. Auch beim braunen Brutus der wild um sich tritt und Schiebung wittert.
    Alles in bester Ordnung?

  • Pattirift

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    Na, das passt doch wunderbar. Das System biegt sich seine Struktur hin. Solche Rechenübungen werden wir noch mehr serviert bekommen, in der nächsten Zeit. „Preis“frage: Glaubt die Landrätin selbst auch, wie lächerlich ihre Mathematik ist?

  • Rerich

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    Ich bin selbst Sparkassenkunde, morgen fang ich an zu wechseln, bin von den 17 Schließungen als Kunde betroffen. Was die Landrätin verkündet, ist schlichtweg ein Saustall und eine Verarschung die seines gleichen sucht. Der ganze Vorgang muß vom BaFin durchleuchtet werden, wenn es zutrifft Dispo ohne Sicherheiten, dann muss die Bank die Sicherheit mit Kernkapital stellen. Für mich stellt sich auch die Frage, wer wählt denn diese “ Blinden“ unkundigen Verwaltungsräte????

  • Medienbeauftragter

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    Meines Wissens sind diese „unkundigen Verwaltungsräte“ (ich stimme Ihnen inhaltlich zu!) quasi per Satzung da drin:
    Sechs aus der Stadtpolitik (OB plus 2 weitere SPDler plus 2 CSUler plus 1x FDP), sechs aus der Landkreispolitik (Landrätin plus 5 weitere Parteiproporznutznießer) sowie vier Räte aus der Wirtschaft (und diese vier werden vermutlich von der 12 Parteiproporznutznießern in vertrauter Runde ausgeklüngelt.

  • Medienbeauftragter

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    PS: Prinzipiell ist gegen die satzungsgemäße Verwaltungsrats-Auswahl ja auch nichts zu sagen. Die Sparkassen sind eine öffentlich-rechtliche Institution, deren Tätigkeit dem Bürger (Klein- und Großsparer, regionale/lokale Wirtschaft etc.) zugute kommen soll und die mit Profit arbeiten soll (weil dieser Profit ja über die diversen Sponsorings und auch über günstige Zinsen wieder an die Bürger zurückfließt).
    — ABER: Wenn es so komplett fehl läuft wie hier in Regensburg (und offenbar auch anderswo), dass also die Sparkassen vor allem zum Selbstbedienungsladen für die oberen 10.000 verkommen sind, wird eben gegen die Sparkassensatzung ganz klar verstoßen: Die Sparkassen dienen dann eben nicht mehr JEDEM Bürger, sondern nur noch einigen wenigen…

  • Lutherer

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    Bedauerlich ist doch, dass der Mist schon so lange läuft. Offensichtlich über 18 Jahre schon. Es ist zum aus der Haut fahren, dass offensichtlich doch ein oben und unten besteht. Da oben die Freibiergesichter die vorgeben mit ihnen übertragener Verantwortung sprich Macht verantwortungsvoll umzugehen und da unten die, die keine Ahnung haben und auch im Status ihrer Idiotie gefälligst verharren sollen. Aber die ganze Geschichte um die Spenden und die ganzen Folgegeschichten offenbaren doch, dass ehrlich noch am längsten währt: sitzen doch andere, wenn nicht alle aber vielleicht die richtigen in Uhaft. Es besteht jedoch Anlass zu glauben, dass Regensburg kein Einzel- oder Sonderfall im Bereich der Korruption selbst, sondern nur ein Einzelfall im Bereich der Ermittlung solcher Korruption ist. Mir war, ist und bleibt speiübel.

  • Frida

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    Sehr geehrter Herr Rerich,
    Die wählen sich natürlich selbst:-))

  • joey

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    die Landrätin hätte ja zu Amtsantritt aufräumen können, schließlich ist sie gewählt worden, damit sich was ändert.

    Irgendwas hat sie bewogen, am System teilzunehmen.
    Bitte ermitteln.

  • Bruder Berthold

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    Es ist unfassbar, dass nach all den bereits veröffentlichten Tatsachen die Polit- und Finanzelite noch immer an ihren Netzen weiterstrickt. Ohne schlechtes Gewissen offenbar, und ohne dabei Rot zu werden. Es ist widerwärtig, was ich Tag für Tag lesen muss, und für mich ist klar: Diese Kaste gehört abgeschafft.
    Der geforderte Zinssatz bringt an die 27.000 Zinsen im Jahr, der reguläre mit 10% und mehr bringt 450.000 Euro. So eine Differenz ist nicht zu rechtfertigen. Die Sparkasse MUSS das korrigieren. Einen anderen Weg gibt es nicht. Sie muss auch offenlegen, wer noch alles von solchen Zinsen profitiert.
    Heute hat das Bundesverfassungsgericht den Bausparern ihre 4% Sparzinsen gestrichen. DAS sind die wahren Verhältnisse in diesem Land. Und dann kommt der Schummel-Schulz, der Mauschel-Martin, auch noch daher. Es ist widerlich.
    Ein Hartz-4 Bezieher bekommt 5,– Euro mehr im Monat, ein Tretzel 40.000,–. Man kann es nicht oft genug wiederholen.

  • HamburgerGastleser

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    Sieht aus wie der ganz normale kommunale Filz, in dem irgendwann jeder jedem etwas durchsticht und das „System“ sich so verfestigt (verfilzt), dass den Mitläufern und Abnickern (die sind immer dabei) das restliche Unrechtsbewußtsein von den Akteuren (die sind auch immer dabei und profitieren am meisten) mit viel Hartleibigkeit und der einen oder anderen Drohung ausgeredet wird…

    Fest versprochen: Das finden Sie überall, in jeder Kommune. In Regensburg ist das System, zumindest ein Teil davon (!), jetzt mal aufgefallen, woanders geht es einfach weiter. Bleiben Sie dran, es lohnt sich.

  • Mr. T

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    Weiß denn irgendjemand, wie die Konditionen für einen 4,5 Millionen-Kredit bei – das nehmen wir hier mal an – hervorragender Bonität bei anderen Sparkassen und Banken sind? Sicherlich wohl anders als beim Kleinkredit für den normalen Ottobürger. Ich hab leider keine Ahnung davon.
    Zum transparenztechnischen Offenbarungseid der Landrätin möchte ich lieber keine Worte verlieren …

  • mkveits

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    Faktenselektion, um die Erzählung so zu gestalten, dass sie den sog. Eliten passt

    Die Bürgerschaft soll manipuliert werden. Wie das die Landrätin versucht? Ihre „Rahmenerzählung“ wird so lange entlang der „Fakten selektiert“, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. „Leider“ diesmal ein „Rohrkrepierer“:

    Es gibt aus Gründen des Rechts keine zulässigen Bearbeitungsgebühren.

    Ist es nicht Zeit für eine große Demonstration, die vor dem Alten Rathaus ihre Schlusskundgebung haben sollte?

    Zitat:
    Dabei lassen sich zwei Arten unterscheiden: eine eher kurzfristig angelegte und eine sehr langfristig angelegte. Ich werde sie als Aktualindoktrination und Tiefenindoktrination
    bezeichnen. Die Aktualindoktrination vollzieht sich bei der alltäglichen Aufnahme tagesaktueller Nachrichten. Sie zielt darauf, eine Rahmenerzählung für die täglichen politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse zu vermitteln, die mit der Sicht der Eliten übereinstimmt, und auf diese Weise ein gesellschaftliches Weltbild zu erzeugen und zu stabilisieren. Und sie zielt darauf, Fakten, die diese ideologische Rahmenerzählung gefährden könnten, durch eine geeignete Faktenselektion und durch eine geeignete De-Kontextualisierung und Re-Kontextualisierung ‚unsichtbar‘ zu machen – sie also aus ihrem tatsächlichen Sinnzusammenhang zu reißen und sie in einen behaupteten Sinnzusammenhang zu stellen, der sie ihrer politischen Brisanz entkleidet und mit der Sicht der Eliten übereinstimmt.“
    Quelle: Rainer Mausfeld, Seite 17 (von 39), die zu lesen sich wirklich lohnen
    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/170220_Mausfeld_Die-Angst-der-Machteliten-vor-dem-Volk.pdf

  • reminder

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    @Bruder Berthold:

    Die von Ihnen kritisierte ‚Kaste‘ scheint ja grundsätzlich in der Lage zu sein, jedes neue Mitglied sofort recht gründlich zu absorbieren/assimilieren. Es hilft also wohl nichts bzw. nicht allein, die ‚Kaste‘ irgendwie abzuschaffen. Solang die Aufsicht und die Spielregeln in diesem Zusammenhang nicht verschärft werden, dürfte es schließlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich eine neue, nicht weniger fragwürdige ‚Kaste‘ bildet. Die würde sich dann früher oder später auch nicht anders (vielleicht sogar schlimmer) aufführen. Kann man sehr gut an jenen Staaten beobachten, die alte Diktatoren/korrupte Eliten zwar in irgendwelchen ‚Revolutionen‘ hinweggefegt haben. Allerdings nur, um sie dann durch neue Diktatoren/korrupte Eliten zu ersetzen.

    Machtmissbrauch und Korruption entsteht nicht zuletzt deshalb, weil jemand die Gelegenheit dazu hat und sich ihm zu wenige wirksam in den Weg stellen bzw. zu viele ihn – aus welchen Gründen auch immer – gewähren lassen.

    Als jemand, der sich mit seinem Pseudonym auf kirchliche Traditionen bezieht, sollte Ihnen das doch nicht neu sein. Und in ihrem Pseudonym steckt ja vielleicht auch schon ein Teil der Lösung: So wie der einzelne Mönch eingebunden ist in eine klösterliche Gemeinschaft – die ihn einerseits stützt, aber auch kontrolliert – so müssten viele Ämter, Posten und Mandate besser eingebunden und der sozialen Kontrolle ausgesetzt sein. Und im Prinzip sind sie das ja auch oft. Nur haben die Kontrolleure (wir Bürger) offenbar kein besonders großes Interesse, ihre Kontrollaufgaben ernsthaft wahrzunehmen.

    Wenn dann aber was daneben geht, ist das Geschrei groß. Nur ist die Bereitschaft, sich dann auch aktiv dafür einzusetzen, dass es wieder besser wird, in der Regel leider nicht ganz so groß.

    Und hier hätten Sie in der Nachfolge des Berthold von Regensburg doch eine schöne Aufgabe: So wie Ihr Namenspatron seinerzeit zur inneren Umkehr und Buße wortgewaltig aufgerufen hat, könnten Sie doch auch zu entsprechendem bürgerlichem Engagement aufrufen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn wir dabei auf Sie zählen könnten.

  • Pattirifft

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    Es wäre im Übrigen aufschlussreich, zu wissen, wie hoch die Aufwandsvergütungen sind, die jede/r Verwaltungsrat/rätin der Sparkasse bekommt. Dieses Thema wird in der heutigen MZ nur ganz unauffällig erwähnt. Eine Andeutung war aber doch zu lesen: Nürnberg leistet sich den größten Verwaltungsrat mit 27 Mitgliedern und zahlt dafür 699.000 Euro. Ein schöner Nebenverdienst wird es auch in Regensburg sein — sicherlich nicht in Schaidingerschen Dimensionen — dennoch sind die Tantiemen wohl der Grund, warum ein Herr Hartl partout in dem Verwaltungsrat bleiben möchte. Welche Leistungen damit honoriert werden, ist eine weitere Frage.

  • Jahnsinnig

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    Wolbergs und Hartl bingen zuerst einen Geschäftsführer bei der Stadtbau unter, der im Gegensatz zu Wolbergs was glernt hat, dann einen technischen Leiter dann Tretzel im Aufsichtsorgan bei der Sparkasse, wo er sich 4,5 MIO zu 0,6% leiht? Dann noch das Geschwafel von Bearbeitungsgebühren, das allerdings von der Sparkasse kommt.
    Wie reagiert denn die Sparkasse auf die Bonitätsverschlechterung von Tretzel?

  • Lothgaßler

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    @Mr. T.: Erst einmal zur Kreditform, denn dabei soll es sich um einen Kontokorrentkredit gehandelt haben. Bei diesem Kredit darf man entsprechend „überziehen“ und dann nach Lust und Laune abstottern. Aufgrund der höheren Kreditzinsen liegt ein zügiges Abstottern allerdings im vitalen Interesse des Kreditnehmers. Bei 0,6% Zins ist das aber kein Thema mehr. Zum Zins: Was ein vermeintlich gut beleumundeter relativ Umsatz- und vermutlich renditestarker Unternehmer zahlen muss, keine Ahnung. Sicher nicht die 8 bis knapp 10% der Kleinunternehmer. Wenn ein Gründungskredit (der sollte günstig sein, die Kreditsummen sind idR. aber deutlich niedriger), abgesichert durch die KfW, bei 1,4 – 2,x % liegt, dann sollte man sich daran orientieren. Recht viel günstiger wirds für die Großen nicht mehr sein.

  • Norbert Steiner

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    Ich hätte nur zu gerne gewusst, welche Kredite zu welchen Konditionen in der Zeit von Schaidinger von der Sparkasse (vielleicht und insbes. zu Zeiten des berühmten Herrn Zantopp) an welche Freunderl und auch an Schaidinger selbst ausgereicht wurden.

  • hutzelwutzel

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    @Pattirift:

    Da dürfen wir sicher sein, dass sich das „System“ seine Sachen „hinbiegt“.

    Glaubt noch jemand, dass hier in Bayern jemals etwas sauber geklärt wird, wenn fast überall Leute drinsitzen, die von diesem „System“ profitieren.
    Vorschlag (auch an die Staatsanwaltschaft): Landesfremde, vielleicht sogar bundesfremde Ermittler damit betrauen. Die müssen gar keine Dienstreisen machen, sondern können sich übers Internet in die notwendigen System einloggen, und da die Suchprogramme – beste Algorithmen die man auch hierzulande kennt aber bewußt nicht nutzt – laufen lassen. Die Ergebnisse kann man dann sogar über GooglePrint ferndrucken, und wenn es sein muß öffentlich auf einen Großbildschirm auf dem Domsplatz beamen. Daneben gleich die Gesichter der Delinquenten mit dem zu erwartenden Strafmaß. Das wärs doch, und die Demokratie wäre wieder etwas mehr „gerettet“.

  • hutzelwutzel

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    Vielleicht hat das ja längst jemand gemacht, und präsentiert dann das Ergebnis, wenn es den vermeintlich „Oberen“ am Wenigsten paßt, und die „normale Aufklärung“ abgeschlossen erscheint? ;-)

    Wie soll schon Sokrates gesagt haben: „Oida ouden eidos“ ;-), und relativierte damit in nie wieder derart getroffener Weise seine eigene Aussage.

  • Wolfgang Kuhn

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    Ich war nach dem Studienabschluss in R – zugegebenermaßen Ende der 70er Jahre – einige Zeit bei der damaligen Regensburger Filiale der Bayerischen Vereinsbank tätig. Ich glaube nicht, dass sich gewisse Grundsätze des Bankwesens so abgrundtief geändert haben. Über die Pressemitteilung der Regensburger Sparkasse – meine Frau ist dort (noch) Kunde und auch von den Zweigstellen-Schließungen betroffen – kann man daher nicht einmal mehr lachen. Die Frau Landrätin hat sich mit ihrer Unterschrift unter die Pressemitteilung der Sparkasse wohl keinen Gefallen getan…

  • Hans

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    Nicht soviel rumspekulieren. 10% sind Mondzahlen.

    Hypothekenzinsen liegen unter 1%. Der Skandal mag darin bestehen, dass man eine Kontoüberziehung bzw. einen variabel abtragbaren Kredit dem gleich setzt. Wenn sie Tretzel aber (vllt. Grund ihres Wissens und anderer Grundschuldeinträge) für solvent halten mags auch mal ohne neuen Grundbucheintrag gehen.

    Übrigens hatte ich auch mal einen 4-stelligen Kredit für ne PV ohne jegliche Sicherheit zu 2,5%. Damals war der Zins viel höher als heute.

    Ob der Tretzel auch solvent bleibt ist jetzt natürlich auch die Frage. Der einziges Hinweis auf eine Begünstigung sind derzeit die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Frei nach dem Motto „da wird schon was dran sein“.

  • Wolfgang Kuhn

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    Angesichts der Situation an den Kapitalmärkten schlage ich der Sparkasse R vor, den nächsten Kredit/das nächste Darlehen an Herrn T. zu bspw. minus einem Prozent auszuleihen. Dann braucht die Sparkasse nicht bspw. drei Prozent Strafzins an die EZB/Bundesbank bezahlen, sondern zahlt an Herrn T. nur ein Prozent! Absurd? Bei Kommunen (z.B. Essen) läuft das schon so. Und zu „Hans“: Wenn Herr T. Gesamtsicherheiten in ausreichender Höhe hinterlegt hatte, dann wäre ja auch dieser besagte Kredit besichert gewesen. Den Medien (u.a. BR) zufolge war er das aber nicht. Und 4,5 Mio. sind auch für ein Bankinstitut wie die Sparkasse R nicht gerade „ein Pappenstiel“. Im Übrigen bitte ich, mir mit zu teilen, wo es solche sensationellen Kredite bzw. Darlehen „ohne jegliche Sicherheit“ gibt.

  • mkveits

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    Dispo-Zinsen – untere Grenzen
    http://www.finanztip.de/girokonto/dispozinsen/
    @Hans
    Vergessen Sie nicht die rechtlichen Grundlagen einer dem Gemeinwohl verpflichteten Sparkasse – @Brennsuppn hat trefflich dargelegt – ganz geerdet.

    Was laut der Landrätin vermeintlich üblich ist, ist noch lange nicht auf rationale, d.h. rechtlich geregelte Weise ordnungsgemäß bestimmt.

    @ Norbert Steiner verlangt zurecht Transparenz in Altkredite, die sich die „Familie“ in der Vergangenheit üblichweise womöglich „gönnte“ – das machte diese ggf. noch lange nicht wegen ihrer Anzahl regelkonform.

    Vielleicht hülfe ein kleiner „Rundflug“ über das Geschehen mit Zwischenlandung beim Faschingstreiben am So. in Diesenbach … ??

  • Grimaldi

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    Habe vor vier Jahren einen Baukredit bei Sparkasse Rgb. beantragt, sollte 2% über marktüblichen Zins bezahlen, da ich getilgten Grundschuldeintrag bereits auf SPK.Rgb hatte. Grund: Bei einer anderen Bank habe ich Kosten für einen neuen Grundbucheintrag.
    Ich wechselte zur SPK Kelheim und mußte dafür ca. 400 Euro Bearbeitungsgebühr an SPK Rgb bezahlen.
    So holt sich die Sparkasse das Geld von Kleinen.

  • mkveits

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    @ Wolfgang Kuhn
    Mit Ihrem Hinweis auf den Dispo-Kredit „ohne jegliche Sicherheit“ weisen Sie im Grunde indirekt darauf hin, dass die GEFAHR DES VERMÖGENSSCHADENS grundsätzlich Tatbestandsmerkmal von Straftatbeständen (Betrug/Untreue) werden kann. Das hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt.

    Hierzu ein Zitat:
    Das Bundesverfassungsgericht, das sich in einer Verfassungsbeschwerde mit dem Gefährdungsschaden bei einer Verurteilung wegen Untreue auseinandersetzen musste, betonte, dass die Figur des Gefährdungsschadens mit dem Bestimmtheitsgebot in einem Spannungsverhältnis stehe.[122] Dennoch sei sie grundsätzlich mit der Verfassung zu vereinbaren, da sich in einer Marktwirtschaft auch Zukunftserwartungen wertbildend auswirken können.[123] Die Annahme eines Gefährdungsschadens erfordere aber, dass sich ein konkret bezifferbarer Betrag als Vermögensnachteil bestimmen lässt, der aus der Gefährdung resultiert.[124][125]
    Quelle: Rechtsprechung Fußnoten über https://de.wikipedia.org/wiki/Betrug_(Deutschland)

    Der letzte Satz des Zitats mag aufgrund der aktuellen Ereignisse um Herrn T. gar nicht auf dem „Mond“ liegen. Für diesen heute (noch?) theoretischen Fall – träte aus dem angeblich nicht besicherten Dispo-Kredit ein Vermögensnachteil/-schaden zulasten der Sparkasse infolge der Vermögensgefährdung/Nichtbesicherung ein – würde sich die StA wohl Gedanken im Zusammenhang mit dem Tatbestand des § 266 StGB machen. Dessen Absatz 2 weist hin auf § 263 Absatz 3 StGB und sagt daher, dass es die Untreue auch in einem besonders schweren Fall gibt . https://dejure.org/gesetze/StGB/266.html

    @Herrn Grimaldi
    Legen Sie doch diesen Link der Bank vor und fragen nach, ob man Ihnen die Bearbeitungsgebühr für Ihren Verbraucherkredit freiwillig zurückzahlt.
    http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/

  • Hans

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    @Nachfragende

    Es war a grat die Sparkasse gewesen bei mir :D

    Die Banken kriegen das Geld quasi umsonst. 1% und weniger ist nicht unüblich. 0,73% bei 5 Jahren Laufzeit gibts gar im Internet – aber da sicher nicht ohne Sicherheiten.

    Über Tretzels Konditionen (Laufzeit?) ist ja nichts bekannt. Die Sicherheit wird man als gegeben betrachtet haben. Vermutlich leider zurecht.

    Mich stört eigentlich mehr, dass so etwas überhaupt legal ist: Mit ehrlicher Arbeit seiner Hände und dem Erlös von Omas Häuschen wird man kaum in die Möglichkeit kommen das Geld der Sparkasse für sich „arbeiten“ zu lassen und somit beim nächsten Millionen-Krediterl noch besser da zu stehen.

    Will sagen: Kann ja alles rechtlich sogar einwandfrei gewesen sein. Da müßte man wohl entsprechende Gesetze geschaffen werden.

    Wieso wollen die Grünen eigentlich nur die Manager begrenzen und nicht die Immobilienhaie & Aktionäre?

  • Lothgaßler

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    @Hans: „Nicht soviel rumspekulieren. 10% sind Mondzahlen.“
    Für einen Kontokorrentkredit eines Geschäftskontos nicht unbedingt. Ein Kontokorrentkredit ist im Ansatz ein Kurzläufer, und somit etwas anderes als ein langlaufender Kredit, und auch etwas anderes als ein Gründungskredit. Natürlich bestimmen langjährige Geschäftsbeziehungen (das war bei Tretzel aber scheinbar nicht vorbehaltlos so, er soll etwas von dem Geld auf ein VR-Konto überwiesen haben?!) und das übliche Guthaben auf den Konten den Zins. Ein Großer zahl immer weniger als ein Kleiner.

  • hutzelwutzel

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    @mkveits:

    Herzlichen Dank für die wirklich nützlichen Hinweise. Da muß ich jetzt sogar selbst mal sehen, was ich da in einer eigenen Sache machen kann.
    ——————————-
    Die Elite hat Angst vor dem Volk? Yes, mit Sicherheit, und es wird immer enger auf der Welt. Wie es aussieht können die nicht mal mehr in die USA flüchten, nach Trump. ;-)

    @HamburgerGastleser:

    Sehe ich auch so, und ich denke, dass die Sache jetzt noch viel größere Kreise ziehen wird.
    Wir befinden uns in der Zeit, in der es um Alles geht. Sollte die Demokratie weiteren Schaden nehmen, in Deutschland, wird uns das Ausland sehr fest an der Hand nehmen. Wir haben leider eine Staatsgeschichte die nicht so geklärt ist, dass man uns in Deutschland nicht wieder was Ungeheuerliches zutrauen würde. ;-(

  • Lutherer

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    Das wirklich ekelhafte an dieser Sache ist doch, dass in dem Verwaltungsrat, der über den Kredit entschieden hat, genau die saßen, gegen die wegen Bestechlichkeit ermittelt wird und die teilweise in U-Haft sitzen. Der Zusammenhang hat vielleicht keine juristische Dimension, wie uns die Landrätin glauben macht, aber vielmehr eine politische und moralische Dimension. Hier geht es weniger um günstige Zinsen sondern vielmehr um das Ausmaß dessen, was durch die Parteispenden für die Beteiligten möglich gemacht wurde. Bei richtiger Einschätzung der eigenen Kenntnisse hätte der Wolbergs nie einem Kredit für Tretzel zustimmen dürfen. Allein das mögliche Einfrieren der Gelder auf Grund möglicher Ermittlungen wegen Wirtschaftskriminalität hätte doch die Alarmsignale laut werden lassen müssen. Da mag man die Fehleinschätzung anführen, was aber zu einem absolut unsinnigen Schluss führen wird. Zu sagen: „wenn Wolbergs kriminell gewesen wäre, dann hätte er das bestimmt nicht gemacht“ beißt sich in den Schwanz. Ich zumindest kaufe dem ganzen Pfuhl um den OB und den Hartl die angeblichen Fehleinschätzungen hinsichtlich der Legalität und Illegalität ihres handeln nicht mehr ab. Dafür gibt es inzwischen zuviel auf dem Tisch. Angefangen mit den Spenden, der Weitergabe von Ausschreibungskriterien, einer Vergabe von Bauarealen, das Unterdrucksetzen mit der Androhung, nichts mehr für den SSV Jahn zu geben, der angebliche günstige Erwerb einer Wohnung durch nahe Verwandte, die Renovierung eines Hauses, die Berufung in den Sparkassenverwaltungsrat usw.. Und alles was man zu der Motivation hört ist, dass der eine zu stürmisch oder zu impulsiv (Wolbergs) und der andere zu Unwissend schlicht zu Inkompetent (Hartl) gewesen sei. Faßet euch an den Kopf und rufet voll Freude „Kürbis gedeihe!“ Es war schlicht die GIER die das alles ermöglichte!
    Hinzu kommt, dass sich die Sparkasse durch das ganze Schmierentheater wahrscheinlich in vielfacher Sicht selbst geschadet hat. Welcher Bauträger außer Tretzel (der im Übrigen bei der Volksbank ist) will denn noch eine Finanzierung eines Großprojektes durch die Sparkasse machen, wenn er genau weiß, dass der Tretzel als Konkurrent die Konditionen kennt. Nochmal: Kürbis gedeihe!
    Mir bleibt übel wegen dieser ganzen dummen, unintelligenten Bauernschläue!

  • Landkreisbewohner

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    Hallo Mr. T.
    Bezüglich der Konditionen in dieser Größenordnung, kann ich Ihnen bestätigen, dass bankübergreifend bei Top-Bonitäten maximal bis 1,5% Zins durchsetzbar ist (Kontokorrentkredit auf Euribor-Basis).
    Dies ist leider aktuell am Markt für gute Bonitäten und diese Größenordnungen an der Tagesordnung.
    Zu meiner Ausbildungszeit habe ich mal beim Bankbetriebswirt gelernt, dass eine Bank nachhaltig eine Zinsspanne von 2,5% benötigt, um alle internen Kosten decken zu können.
    Da dies in der aktuellen Zinslandschaft nicht mehr geht, ist die Sparkasse gezwungen Filialen zu schließen.
    Der Zins für H. Tretzel an sich ist billig jedoch vertretbar.
    Was meiner Meinung nach „Stinkt“ ist die Ausreichung an Ihn als Verwaltungsrat auf „Veranlassung“ des OB.
    Als Amtsinhaber darf ich dies nicht machen. Dafür gibt es Kontrollgremien (trifft Sie, liebe Frau Schweiger).
    Wäre Herr Tretzel nicht als Verwaltungsratsmitglied gekommen und hätte der OB „wie geschrieben“ nicht „befürwortet“, wäre evtl. die gleiche oder ziemlich ähnliche Kondition zustande gekommen.

  • joey

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    selbst wenn es nur um Feinheiten geht: die Sache Regensburg stinkt und man muß nun den Stall komplett ausmisten, um alle Stinknester zu finden. In einer gründlichen Reinigung ist dann auch ein nur kleiner Vorteil an einen Beschuldigten schon ein Problem. Egal, ob nun 0,1 Prozent besserer Zins oder ein Prozent günstigere Wohnung für irgendwen.
    Wo soll die Grenze sein? Das war auch schon bei der Supermarktangestellten die Frage, die 60ct Bons verwertet hat,…

    Ein Ex OB Schaidinger kriegt zusätzlich zu seiner fürstlichen Pension ein Beratergehalt, das nicht durch entsprechende Berufsqualifikation gedeckt ist. Die Hintergründe sind nach wie vor unklar. Es stinkt also noch in Regensburg.

    „Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat heute glaubhaft versichert“ – „glaubhaft“: damit hat Schweiger ihr politisches Todesurteil unterschrieben, falls da trotzdem was rauskommt. Wenn gesucht wird, findet sich oft noch ein anderer Dreck, den man gar nicht gesucht hat. Es muß wohl auch noch gesucht werden, weil viele das Gefühl haben, daß es noch stinkt.

  • Regensburger

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    Alles ist im Ordnung und die Sparkasse, behandelt natürlich seine Kunden Alle gleich.
    (Nach der Kommentar des Sparkasse Vorstandes)
    Als ich für die Verlagskosten meines Buches einen Kredit von 3.000 Euro bei der Sparkasse Regensburg beauftragte, weil ich fast 30 Jahren ein Kunde bin, hat mir nach langen Verzögerungen die Kreditabteilung der Sparkasse einen Privatkredit bewilligt.
    Weil ich keine Sicherheit gehabt habe, hat mit die Sparkasse diesen Kredit mit (Marktüblichen Konditionen) gegeben. 6,770 v.H. Sollzinssatz bis Ende der Laufzeit und den 6,98 v.H. effektiver Jahreszins. Vielleicht kriege ich meine Überzahlung von 0,6 % auf die Zinsen von der Sparkasse zurück?

  • hutzelwutzel

    |

    @Lutherer:

    Wer sagt denn, dass Wolbergs diesem – und vielleicht ähnlichen Krediten? – ganz freiwillig, nur dem Gewissen verpflichtet – zugestimmt hatte?
    Politisch ist viel möglich, z. B. auch, dass sich Tretzel sonst aus Regensburg zurückgezogen (zumindest damit gedroht) hätte, und die ganzen schönen Filetstücke entweder aus London verwaltet, der Stadt nur noch die notwendigsten Abgaben abgeführt, oder an irgendwelche Weltfremden verkauft hätte.
    Dann wäre Regensburg von hier auf jetzt zum totalen Provinzkaff verkommen, da Tretzel vielleicht auch bei den anderen Immo-Unternehmen mitbeteiligt sein könnte.

  • Lutherer

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    @hutzelwutzel: dann wäre es eben so! Ach ja – warum sitzen die beiden in U-Haft? Ach ja wegen der Rechtsstaatlichkeit. Und neben dem Tretzel gibt es hunderte andere, die genauso gut sind wie dieser. Bauträgerei ist nun wirklich kein Hexenwerk.

  • hutzelwutzel

    |

    @Lutherer:
    Danke für die Antwort! Hatte ich geschrieben, dass ich T. als besonders intelligent oder Bauträger*innen für eine besonders hochgebildete Spezies halte?
    ————
    Jemanden in U-Haft bringen ist nich schwer, bei der bayerischen Justiz scheint dies sogar sehr einfach zu sein. Nein, ich halte nicht viel von einem Justizsystem welches politisch beeinflusst werden kann, und – wie mittlerweile auch einige Recherchegruppen erkannt zu haben scheinen – bei „Übernahme“ des politischen Systems wieder so enden könnte wie wir es nie mehr haben wollen.

    Was zeigte uns die Vergangenheit um Gerold T., Otto W., die Amigos, neuere Skandale, und auch noch die Sache „Mollath“?
    Mir zeigte dies, dass hier gewaltig was schief läuft, und zwar so gewaltig, dass hier dringend Änderung geboten ist, weil sonst die Demokratie nur noch in gedruckten Aufsätzen existiert.
    Um wieviele Skandale wissen wir gar nicht, weil diese gar nicht aus den politischen Räumen rauskommen?

    Wieviele Leute mögen in Bayern – dem Bundesland mit den meisten Suiziden – schon Suizid begangen haben, weil alle diese Dinge deren Leben zerstörten?

    Geld arbeitet nicht, und wer Geld für sich arbeiten lässt, lässt den nicht (so viel) Geld Besitzenden die Arbeit tun, die sie/ er eigentlich tun müsste.

    Scheinbar aber sind die Leser*innen von Regensburg-Digital.de, wenigestens aber die Kommentierenden die einzigen Leute der Region die sich hier Gedanken machen (dürfen), und welchen nicht wenige Dinge auf den Keks gehen.

  • Mr. T

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    Danke für die Info, Landkreisbewohner. Ich hab mir schon gedacht, dass man das nicht mit einem Dispo für unsereinen vergleichen kann.

  • peter

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    kurze zwischenfrage (o.T)
    der „bayrische heimatminister“ söder hat die gbw A.G. sinnlos verscheuert.
    zu dem preiss, der für die wohnungen gezahlt wurden, hätten tausende mieter SEHR GERNE ihre wohnung gekauft, aber das war „politisch nicht gewollt“
    wer klagt da an

    … nö nö, was spezlwitschaft betrifft, sind die regensburger nach wie vor kleine lichter

    (wessen anwaltssozietät verteidigte die dame in der spielzeugautoaffäre?………….)

  • Hartnäckig

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    hmm, wenn die Sparkasse ihren Verwaltungsräten Vorzugskonditionen bei Krediten eingeräumt hat, dann ist das doch ein geldwerter Vorteil.
    Müssen nicht geldwerte Vorteile versteuert werden ?
    Wurden diese geldwerte Vorteile versteuert ?
    Unsere politische Oberkaste ( die Unterkaste schafft es ja nicht in den Verwaltungsrat ) wird doch nicht auch ein wenig illegal Steuern gespart haben ?

  • melle

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    Ein Fall, der mal richtig schön illustriert, dass es eben doch Gesetze braucht. Obwohl die Stammtische, Trumps und Le Pens tagaus tagein gegen Normen, Juristerei und Bürokratie wettern.
    Organkredite müssten eben verboten werden. Vollständig. Jeder kann sich dann frei entscheiden, ob er Verwaltungsrat oder sonstiger Bankfunktionär sein oder einen Kredit haben will. Und schon wär die Welt (insoweit) in Ordnung.

  • Tretzel-Kredit ist Thema im Landtag » Regensburg Digital

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    […] eine von der aktuellen Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Landrätin Tanja Schweiger, verantwortete Pressemitteilung, die mehr verschleiert, als sie erklärt und deren Tenor man zusammenfassen kann mit: Es ist alles in Ordnung, aber wir sagen nicht […]

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