SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 30. August 2016

Dubiose Machenschaften eines Betreuers

Millionenvermögen in Panama-Konstrukt verschoben

Ein zweistelliges Vermögen verschwindet in einem dubiosen Stiftungskonstrukt - doch die Staatsanwaltschaft interessiert das nicht.

Ein zweistelliges Vermögen verschwindet in einem dubiosen Stiftungskonstrukt, die Fakten liegen alle auf dem Tisch – doch die Staatsanwaltschaft interessiert das nicht.

Über zehn Millionen Euro verschwanden von dem Schweizer Bankkonto einer sehr vermögenden Münchner Geschäftsfrau und landeten in einem Stiftungskonstrukt, das an eine Geschichte aus den Panama-Papers erinnert. Direktor jener Stiftung ist Walter K., erst langjähriger Steuerberater, dann gesetzlicher Betreuer der Dame, die er ins Heim stecken ließ. Die Staatsanwaltschaft scheint der Fall nicht zu interessieren.

Ihr Steuerberater sei der Einzige, dem sie vertraue, soll die damals 84jährige Margareta B. gesagt haben, als sie 2001 von einem Arzt gefragt wurde, wer denn für sie die Betreuung übernehmen könne. Die vermögende ehemalige Inhaberin eines exklusiven Modesalons war nach einem körperlichen Zusammenbruch völlig dehydriert in ihrem Haus gefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dort wurde bei ihr eine Alzheimer-Erkrankung diagnostiziert und wenig später vom Amtsgericht München eine umfassende Betreuung für alle Lebensbereiche angeordnet.

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