SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 2. August 2016

Kommentar zur Dombesetzung und den Folgen

Wenn der Kampf von Geflüchteten zum Egotrip verkommt

Isen Asanovski im Gespräch mit einer "besorgten Bürgerin". Foto: Michael Bothner

Isen Asanovski im Gespräch mit einer „besorgten Bürgerin“. Foto: Michael Bothner

Die ehemaligen Dombesetzer haben den Asanovski-Brüdern das Vertrauen entzogen. Ohnehin bleibt der Eindruck, dass die Betroffenen als Schwungmasse missbraucht wurden, um die „Marke“ Romano Jekipe zu pushen.

Von Stefan Aigner

Am vergangenen Sonntag fanden bayernweit in mehreren Städten Demonstrationen der Kampagne „No Deportation, Nowhere“ statt. Auch in Regensburg kamen etwa 70 Personen zusammen, um gegen die aktuelle Asylpolitik der bayerischen Regierung zu protestieren. Diese zeichnet sich insbesondere durch die seit Herbst 2015 eingerichteten „Abschiebelager“ in Bamberg und Ingolstadt aus. In diesen sollen Menschen aus sogenannten „sicheren“ Herkunftsstaaten „konzentriert“ (offizieller Wortlaut im Umverteilungsbescheid der Regierungsbehörden) werden, um so eine leichtere Abschiebung gewährleisten zu können.

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