SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 28. September 2016

War Schmid nur der Schmidl?

Bürgermeister oder Unterschriftenautomat?

Im Prozess gegen den früheren Bürgermeister der Gemeinde Wenzenbach zeichnet sich weiter ab, dass Josef Schmid alles unbesehen unterschrieb, was ihm vorgelegt wurde. Zumindest scheint das seine Verteidigungsstrategie zu sein.

"Es geht nicht um die orthografische Schönheit." Hinweis von Richter Alexander Guth zu Josef Schmids Unterschriftsgebahren. Foto: as

„Es geht nicht um die orthografische Schönheit.“ Hinweis von Richter Alexander Guth zu Josef Schmids Unterschriftsgebahren. Foto: as

„Man könnte sich auch die Frage stellen, wozu der Bürgermeister überhaupt unterschreiben muss.“ Am Mittwoch sieht sich Richter Dr. Alexander Guth wieder einmal zu einer etwas süffisanten Bemerkung veranlasst. Gerade läuft die Zeugenvernehmung des früheren Bauamtsleiters der Gemeinde Wenzenbach. Hans Martin S., heute CSU Bürgermeister in einer Landkreisgemeinde, hat soeben ausführlich geschildert, warum sein früherer Chef, Ex-Bürgermeister Josef Schmid (Freie Wähler), gar nicht überprüfen hätte können, ob das, was ihm er als Bauamtsleiter zur Unterschrift vorlegte, rechtlich so in Ordnung war oder nicht. „Er hat ja von der Materie gar nicht das Wissen gehabt. Vom Rechtlichen hat er das, was ich gemacht habe, nicht verstanden.“

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01