SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 27. Januar 2022

Die CSU spricht von einer „unendlichen, ärgerlichen Geschichte“, die Grünen werfen der CSU „skandalöses“ Verhalten vor. Doch die Vorlage, die Bildungsreferent Hermann Hage dem Bildungsausschuss vorlegen will, hört sich gar nicht schlecht an – auch wenn die Diskussion über den Umgang mit belasteten Straßennamen schon recht lange dauert.

Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: 2015 wurde die Josef-Engert-Straße umbenannt. Er war ein glühender Antisemit und NS-Propagandist. Foto: Archiv/wr

Das Thema ist alt. Vor ziemlich genau sechs Jahren, Anfang 2016 (man kann auch weiter zurückgehen, doch dazu später mehr), hatten sich Bildungsreferent Hermann Hage und der städtische Gedenkbeauftragte Raphael Birnstiel klar positioniert: Ein damals noch in Entstehung begriffenes Konzept für eine Gedenk- und Erinnerungskultur in Regensburg müsse auch den Umgang mit Straßennamen, vornehmlich solchen aus der NS-Zeit, thematisieren.

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