Bürgerverein Regensburg Nord: Norbert Hauner übernimmt Vorsitz

Pressemitteilung des Bürgerverein Regensburg Nord: Norbert Hauner übernimmt Vorsitz von Klaus Rappert Norbert Hauner ist neuer Vorsitzender des Bürgervereins Regensburg Nord e.V. (BRN). Bei der turnusgemäßen Vorstandsneuwahl am vergangenen Mittwoch in der „Arberhütte“ wurde er einstimmig als Nachfolger von Stadtrat Klaus Rappert gewählt, der nicht mehr für die Vereinsspitze kandidierte. Bei der von etwa 40 BRN-Mitgliedern besuchten Mitgliederversammlung blickte der bisherige Vorsitzende zunächst auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Rappert erinnerte an zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, bei denen Lebensqualität und Politik für den Stadtnorden im Mittelpunkt standen, von den jährlich durchgeführten Bürgergesprächen bis hin zur gemeinsamen Veranstaltung mit ADFC und VCD zum Radverkehr im Oktober. Daneben führte der Verein als kulturelle Veranstaltungen Führungen und Fahrten durch. Insgesamt konnte Rappert darstellen, dass der Verein in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich eine öffentliche Veranstaltung pro Monat angeboten hat. Er freute sich, dass alle Veranstaltungen gut besucht waren. Zudem hielt sich der BRN an das Prinzip der Überparteilichkeit; neben zahlreichen Veranstaltungen ohne Beteiligung von Parteivertretern waren auch nahezu alle im Regensburger Stadtrat vertretenen Parteien am Programm des BRN beteiligt. So konnte Günther Riepl (FW) sein Tunnelprojekt im BRN vorstellen und Christian Schlegl (CSU) aktuelle Politik für den Stadtnorden besprochen, während Margit Wild (SPD) zahlreiche BRN-Mitglieder in den Bayerischen Landtag einlud und Horst Meierhofer (FDP) Fahrten zum Deutschen Bundestag zur Verfügung stellte. Abschließend berichtete Rappert über vor kurzem eingegangene Antworten von Oberbürgermeister Schaidinger auf zahlreiche vom BRN weitergeleitete Bürgeranliegen (dazu wird sich der BRN gesondert äußern). Rappert richtete der Versammlung schließlich die Grüße des Ehrenvorsitzenden Helmut Meier aus. Meier konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen; er ist aber hinter den Kulissen nach wie vor in der Vereinsführung sehr aktiv und unterstützte die Vorstandsarbeit in den vergangenen Jahren vor allem bei der Organisation und Vorbereitung der Stadtteilzeitung und der öffentlichen Veranstaltungen. Bei den Neuwahlen trat Rappert nicht mehr als erster Vorsitzender an, was er mit seiner vor einem Jahr übernommenen Funktion als Stadtrat begründete. „Als Vorsitzender des BRN ist es meine Aufgabe, Probleme im Stadtnorden zu benennen und gegenüber der Stadt, also vor allem dem Oberbürgermeister und dem Stadtrat, zu vertreten. Als Stadtrat bin ich dagegen derjenige, der für die Politik der Stadt mitverantwortlich ist und sie auch manchmal verteidigen muss. Das passt nicht richtig zusammen“. Er erklärte sich aber bereit, weiter im Vorstand mitzuarbeiten, um die Kontinuität der Vereinsarbeit zu sichern. Als Nachfolger schlug er Norbert Hauner vor, bisher Schriftführer des BRN. Hauner stellt in einer kurzen Vorstellung dar, dass er als ehemaliger Stadtrat kein aktuelles Problem mehr mit einer Doppelfunktion habe, dafür aber so gut vernetzt sei, dass er Anliegen des Stadtnordens effektiv vertreten könne. Er wurde anschließend unter der Wahlleitung von Stadtrat Ludwig Artinger und Stadtrat a.D. Fritz Melzl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rappert wurde ebenfalls einstimmig zu einem der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, in gleicher Funktion neben ihm wie bisher Ludwig Hein und Klaus Theml. Als Schatzmeister wurde Max Ottlinger ebenso wie sein Stellvertreter Josef Karl bestimmt. Neue Schriftführerin ist Elisabeth Humbs; als Stellvertreter wurde Thomas Thurow bestätigt. Im Beirat sitzen Irmtraut Wittmann, Günther Heuschneider, Günter Killian, Alfred Pangerl, Rudi Prösl, Franz Steinbauer und Karl-Heinz Wegscheid. Das Amt der Revisoren übernehmen Horst Bindig und Manfred Haschke. Im Anschluss an die Neuwahlen sprach Horst Bindig als Ältester und Ehrwürdigster der Anwesenden dem scheidenden ersten Vorsitzenden den Dank aller Anwesenden aus. Hauner schloss die Veranstaltung mit einem kurzen Ausblick auf die kommende Tätigkeit und die nächsten Veranstaltungen. Er werde die bisherige Arbeit weiterführen und wichtige übergreifende Belange des Stadtnordens thematisieren. So sei wieder ein Bürgergespräch im Februar geplant. Zunächst werde es aber noch in diesem Jahr eine neue Ausgabe der bekannten Stadtteilzeitung des BRN geben; darin würden die Bürger des Stadtnordens wieder kostenlos sowohl über aktuelle Entwicklungen im Stadtnorden wie auch über die Neuerungen im Verein informiert.

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Kommentare (1)

  • mkveits

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    Eine der großen Aufgaben von Norbert Hauner dürfte es u.a. sein, das vielfältige Bürgerengagment wirkkräftig zu vernetzen – also via einer Art „Holdung“ (siehe Wien) die Initiativen und Vereine informatorisch zusammenzubringen, um die „Schlagkraft“ gegen die Unbillen der normativen Kraft des lokalen Faktischen zu erhöhen.

    http://www.wien.gv.at/menschen/integration/grundlagen/vernetzung/

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