SOZIALES SCHAUFENSTER

CSU-Chef Rieger legt Amt nieder – Nachfolger Gugau?

gugau_arminSeit Montag macht die Nachricht in der Regensburger CSU die Runde: Bei der Neuwahl des Kreisvorstands am 16. Mai wird Franz Rieger nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Der Landtagsabgeordnete legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Nachfolger soll der 37jährige Armin Gugau werden. Gugau bestätigte am Dienstag entsprechende Gerüchte. „Ich bin der Wunschnachfolger von Herrn Rieger und habe auch im Kreisvorstand überwältigenden Zuspruch erhalten.“ Rieger werde ihn als Stellvertreter unterstützen. Bleibt nur noch die Wahl am 16. Mai zu überstehen. Hier scheinen die Zeichen weniger auf Versöhnung, denn auf Sturm zu stehen. CSU-Fraktionschef Christian Schlegl hat sich bereits darüber beschwert, dass der Termin nicht mit ihm abgestimmt worden sei. Er selbst hat offenbar an diesem Tag keine Zeit. Ebenso für Zündstoff sorgen dürfte die Tatsache, dass Riegers Wunschkandidat Gugau zu jenen vier CSU-Stadträten zählt, die nicht der Fraktion angehören. Gugau war im Verbund mit den Stadträten Hans Renter und Hans Melzl der Fraktion nicht beigetreten, nachdem JU-Chefin Martina Dräxlmaier die Aufnahme in die Fraktion verweigert worden war (mehr dazu). Eine Forderung ist damit bereits klar: „Einen Ausgleich zwischen den beiden Lagern kann es nur geben, wenn alle CSU-Stadträte der Fraktion angehören“, so Gugau. Es könne nicht sein, „dass sich eine Seite vor der anderen erniedrigt“. Im Gegenzug gebe es bereits länger das Angebot, Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Bürgermeister Gerhard Weber im Kreisvorstand kooptieren zu lassen. Darüber hinaus werde Rieger in den kommenden Tagen mehrere Gespräche mit Mitgliedern des „Schaidinger-Lagers“ führen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im künftigen Kreisvorstand abzuklopfen. Dabei befindet er sich in einer komfortablen Ausgangsposition: Wenigstens 70 der 120 Delegierten, die am 16. Mai den neuen Kreisvorstand wählen, stehen auf Seiten von Franz Rieger und dürften damit auch seinem Wunschkandidaten Armin Gugau die Stange halten. Eines macht Gugau im Gespräch mit regensburg-digital.de aber bereits im Vorfeld klar: „Für eine paritätische Besetzung des neuen Kreisvorstands mit Angehörigen beider Lager gibt es keine Mehrheit.“ anzeige1
Print Friendly, PDF & Email

Trackback von deiner Website.

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (40)

  • Rate Dein Begehren

    |

    Herr Hofmaier sollte doch bitte auch bedenken, dass die Parteifreunde Schaidinger, Weber und Betz nicht korrekt Beiträge abführten. Untreue? Durch die Wahl von Dr. Rieger war die Rechnungslegung offen. War dies der Grund einen Rieger zu verhindern?? Fragen über Fragen. Es wird in der CSU erst dann Ruhe sein, wenn Schaidinger und sein immer kleiner werdendes Lager für immer in der politischen Versenkung abgetreten sind.

    Bei der Gelegenheit sollte der Herr Spesensammler sich fragen lassen müssen, ob er früher voll seiner Beitragspflicht nachkam. Beim Jet mehr als fraglich!!!

  • Ratisbonicus

    |

    Es ist wohl der Gipfel der Menschenverachtung jemanden eine schwehre Erkrankung als Versagen vorzuwerfen.
    Natürlich ist Herr Hofmaier ein Urgestein der Regensburger CSU, aber in vorliegendem Fall zeigt sich das auch Gestein irgendwann zu bröseln beginnt. Und hier rieselt der Kalk nicht mehr leise…!

  • ehemaliges CSU Mitglied

    |

    Schaidinger und fast alle Stadträte rauswerfen ist genau der richtige Weg. Wir brauchen keine Volkspartei CSU. 10 bis 15% Wählerstimmen reichen locker. Und Ortsvorsitzender darf nur werden, wer verspricht, dass er bestimmt keine Veranstaltungen organisiert. Dann gehört die CSU endlich denen, die hier im Forum so deutlich zeigen, dass sie nur eine echte Qualifikation haben: Sie können perfekt beleidigen und über andere Leute herziehen! Ein dreifach hoch auf die künftige CSU. Da wird es wohl am Ende doch noch eine neue Bürgerliste geben müssen, damit alle normalen bürgerlichen Wähler eine echte Alternative haben.

  • Der Augen Auf Mann

    |

    “Nomen est omen“ schreibt das CSU Mitglied am 07. Mai 2009, 14:11 Uhr.
    Das ist ja treffend.
    Die gestrige Heimatzeitung entwickelt sich immer mehr zum Schaidinger-Lager-Propagandablatt.
    So etwas darf nicht unkommentiert sehen bleiben. Wenn schon die nicht so politische Bevölkerung, die hier eher nicht zahlreich anzutreffen ist, verschaukelt werden soll, dann sollten die hier anwesenden zumindest mit Fakten versorgt sein.
    Nomen est omen
    Böcken, von Blöcken?
    Spaltet Gugau Regensburger CSU endgültig?
    Wer so titelt hat nichts gutes im Sinn. „Geblöcke“ sage ich hierzu.
    Gugau -auf eigenen Wunsch- der Fraktion nicht angehört? Die Frau Martina Dräxlmeier wurde ausgeschlossen. Einer für Alle, Alle für Einen. Das sind Charakterzüge die in der heutigen CSU von Schaidinger, Weber und Schlegl und Konsorten mit Füßen getreten wurde. Wie kämen sonst auch 7für08 heraus und nicht wie es sich für Teamsportler gehört 50für 08. Wurde schon einmal geblöckt das Herr Schaidiger alle Meinungen zulässt und sehr diskussionsfreudig ist, so es sich ausschließlich um seine Meinungen handelt?
    nomen atque omen
    Schlegl, ein Werkzeug mit dem man böses anrichten kann.
    Gerade er, der Schlegl befürchtet: „Gugau hat sich als Scharfmacher positioniert. Mit ihm wäre eine Aussöhnung unmöglich“
    An anderer Stelle lässt der Noch-Fraktionsvorsitzende die Böcken schreiben: Die Wahl Gugaus würde den tiefen Riss in der Regensburger CSU zementieren. Ist nicht er für den tiefen Riss gesamtverantwortlich? Erinnern wir uns an Platz 17 der Stadtratsliste. Weber und Schaidinger versuchten ihm des Machterhalts wegen rein zu waschen und das mit dem Wissen seiner braunen Vergangenheit? Deckte er deswegen den Weber mit der Argumentation der Flatrate? Den Amts- und Sekritärinnenmissbrauch stellte weder er noch das Heimatpropagandablatt rügend fest.
    nomen atque omen
    Weber, einer der der Netze, Netzwerke webt, ggf. spinnt?
    Spricht von einer „geheimen Staatsaktion die nicht auf die Einheit der CSU, sondern auf die Zementierung der Spaltung „ abziele. Rieger habe versprochen die Partei wieder zu einen, aber in diese Richtung wenig unternommen.
    Herr Dr. Rieger sagte, er werden sich für die Einigung der CSU einsetzen und das er für beide Seiten ein Ohr offen habe.
    Weber weiß genau wie Herr Dr. Rieger von der Schaidinger-Seite vorgeführt wurde, feiger weise wurde ihm sprichwörtlich immer in den Rücken geschossen und Weber selbst war oft genug Akteur.
    Nun stellen sich Schlegl und Weber versöhnlich, sie hätten wiederholt ihre Gesprächsbereitschaft angeboten, versicherten sie. Der Weber sagt dann, „auf Ihm sei keiner zugegangen“.
    Ich jedoch sah kein einziges offenes Zugehen dieser Herren, jedoch des öfteren wie versucht wurde Herrn Rieger etwas aufzuoktroyieren.
    Herr Weber schämen Sie sich nicht von geheimen Staatsaktion zu sprechen? Sie waren es der in geheimer Mission, hinter dem Rücken eines amtierenden Ortsvorsitzenden, amtsmissbrauchend CSU Mitglieder angerufen hat. Nicht als Privatperson, sondern als Bürgermeister. Nebenbei bemerkt haben sie hierbei eine weisungsgebundene Sekretärin für ihre privaten hinterlistigen Beweggründe missbraucht.
    nomen atque omen

    Warum wird sich eigentlich über den Termin 16.05.2009 so aufgeregt? Für jede Person, ob da oder dort, gibt es doch Stellvertreter. Wer weiß welche Vorteile es hat wenn wir Delegierten die Monologe eines Schaidingers nicht zum zehnten mal hören müssen. Diese teilweise falsch dargestellten Errungenschaften und das Weglassen der Untaten störte mich schon immer. Auch die respektlose Behandlung anders denkender Demokraten wird von vielen Delegierten als unerträglich empfunden. Die Herren Dünninger, Cerull, Riepl und viele andere, auch in der eigenen Partei, können ein Lied davon singen.
    Summa Summarum könnte also tatsächlich eine ordentliche CSU Kreisvertreterversammlung stattfinden. Zur Verdeutlichung, die Abkürzung heißt Christlich Soziale Union und nicht Chaotischer Schaidinger Unsinn.

  • F-Berger

    |

    In Kanal 8 spricht Schlegl von gewissen Erfolgen von Herrn Dr. Franz Rieger. Was hier „gewisse“ zu bedeuten hat ist schwer nachvollziehbar. Schlegl bringt nun Frau Betz ins Spiel. Ich bin gespannt ob Sie in dieses Rennen geht? Für den Posten geeignet halte ich Sie jedoch nicht. Sie musste nicht wegen des schlechten Abschneidens der CSU weichen. Sie hatte um vieles mehr Stimmen als Weber. Weber dürfte so viel wissen, dass es bei einem Bruch mit ihm für einen Schaidinger sehr eng werden könnte? Natürlich ist das Mutmaßlich, bei den Beiträgen sah man jedoch die Spitze des Eisberges. Das ist das noch praktizierte Demokratieverständnis der großen Parteien in Regensburg und noch hängt der Hut an der Garderobe.

    Auszug aus Kanal 8

    Fraktionsvorsitzender Schlegl sagte, dass Rieger zuletzt gewisse Erfolge bei der Einigung der Partei erreicht habe. I
    Als mögliche Gegenkandidatin zu Gugau brachte der Fraktionschef unter anderen die frühere Regensburger Bürgermeisterin Petra Betz ins Gespräch. Betz musste vor einem Jahr ihren Posten als hauptamtliche Bürgermeisterin wegen des schlechten Abschneidens der CSU bei den Kommunalwahlen räumen.

    http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1780&showNews=435798

  • Die Schlange

    |

    Lieber Parabol,
    wenn es mir als Schlange hülfe, langsumpfige Unterstützung steigbügelhalterisch in Anspruch zu nehmen, wäre ich trotzdem nicht des Hetzeneggers Sancho Pansa, weil der ja schon vor seinem schlechten Torverhältnis als „illoyal“ geoutet war. Ansonsten bitte nächstesmal anhand einer Fabel etwas aufzeigen, weil da viel mehr Ratten und Schmeißfliegen aus Glorias Tiergarten süßlich herumkreuchen.

  • Uwe Fritz

    |

    Liebe Schlange,
    wie käme man sonst an solche Posten? Das ist ganz einfach. Es gibt eine gewisse Anzahl von Mitgliedern in allen Vereinen. Diese Mitglieder geben der Frau oder den Mann den Sie am meisten vertrauen ihre Stimme. Es ist sowieso sehr schade das nur ein geringer Prozentsatz der Bürger Politik aktiv gestaltet. Andere gehen angeln oder Fußball spielen. Spielführer wird wer der großes Vertrauen bei der Mannschaft geniest.
    Dann gibt es noch Eigenschaften wie Moral und Sitte oder Fairness und Ehrlichkeit und viele weitere Tugenden.
    Sie sind doch schon gereift indem Sie die Ratten und Schmeißfliegen erkannt haben. Glorias Tiergarten kenne ich nun nicht. Auch sollten wir nicht büßen gehen müssen, dafür haben sich schon andere in die erste Reihe gedrängt. Später wird die Heimatzeitung von verdienten Opfern berichten, aber wollen wir der Zukunft nicht vorgreifen.

  • Die Schlange

    |

    Hallo Abwehrspieler,
    Schriftsteller und Journalisten als Ratten und Schmeißfliegen zu bezeichnen, hat eher in ihrer christsozialen Mannschaft Tradition, soll also nicht als Reifegrad für mich herhalten müssen. Den Tiergarten nicht zu kennen, wo der ehemalige nationalsozialistische Führungsoffizier Strauß wie eine Eiche gefällt wurde, zeugt auch nicht gerade von Traditionsbewußtsein. So, und nun wird aber auf Politik verzichtet, um die Millionen fürs neue Jahn-Stadion und den Schutz vor gewaltbereit-pubertierenden Fans reinzuarbeiten.

  • Mündige Bürgerin

    |

    Lieber Robert Meier, auch wenn Sie Prof. Dr.
    Tonio Walter nicht mögen, aber der hat es wahr-
    lich nicht nötig, in einen Topf mit möglichen
    Karrieresüchtigen geworfen zu werden. Was
    ist den schon ein Stadtratsposten gegenüber
    der Stellung eines Professors. Also,künftig ein bißchen aufpassen, wenn Sie ernst ge-
    nommen werden wollen. In der Bibel steht:
    Deine Sprache verrät Dich!

  • rentner

    |

    Hallo Rat Dein Begehren,
    Sie haben vollkommen Recht wenn Sie Herrn Hof-
    meier einen Spesensammler nennen.
    Außerdem ist der Jet der größte Brotzeit u.
    Freibier-Politker aller Zeiten in der Stadt
    gewesen. Denn wenn Eröffnung bzw. Öffnung
    einer Tomaten- oder Bismarkheringdose gewesen
    ist oder ein Freibier egal welchen Namen das
    hatte, war er immer dabei u. war in jedem Foto
    mit ganzer Grösse präsent, Hauptsache umsonst.
    Ein ganz grosser in dieser Filz u. ….. Partei.
    Mann kann doch einen Herrn Rieger nicht vorwerfen, seine momentanen gesundheitlichen
    Probleme vorzuschieben um nicht anzutreten als
    Kreisvorsitzender. Das ist menschenverachtend-
    einfach sehr, sehr schwachsinnig.

  • masterofdesaster

    |

    Es ist wirklich erstaunlich, was sich diese vulgären Freibier – Visagen, die ihre eigene Partei und die öffentliche Hand nach Strich und Faden ausgeplündert und beschissen haben, alles trauen.

    Es ist schon klar, warum die sich über den Wahltermin ärgern. Wenn die Städtepartnerschaftlichen Vertreter kommen, gibt es um 12 Uhr im Herzogssaal ein riesen Essen, und diese Leute würden eher Oma ihr klein Häuschen (samt Oma) verscherbeln bevor sie eine Gelegenheit auslassen, sich auf Kosten des Steuerzahlers vollzustopfen und vollaufen zu lassen.

    Interessant, wie man eine Städtepartnerschaft „massgeblich gestalten“ kann, ohne auch nur ein Wort der französischen Sprache zu beherrschen. Bis auf „Restaurant“ und vielleicht auch noch „Bordell“, wer weiss.

  • Seehofer

    |

    Bei aller Neutralität muss doch festgehalten werden, dass man den Spesenguru Hofmaier hochkantig aus der Partei wirft. Er, der seine ganze wirtschaftliche Grundlage seiner Parteizugehörigkeit verdankt und nur durch Tricky zu seinen Ämtern kam, sollte anstandshalber die CSU verlassen. Da gab es doch den Spruch in etwa „Friedrich (Viehbacher)Du musst den Rudi (BezRat Winkler) zur Aufgabe des Mandates bewegen. Ich brauche das Geld zum Bauen……Und so kam es auch. CSU Freunde stellt den Antrag auf Ausschluß.Danke!

  • Barbara Junghans

    |

    Neulich war ich auf einer Veranstaltung und kam mit einer Dame ins Gespräch, die mich glauben machen wollte, dass unser allseits verehrter Herr Ober doch so viel für die Stadt getan habe. Mag sein, dass das früher so war. Seit mehr als 2 Jahren reiht sich allerdings ein Desaster ans andere: Stadtbau-Skandal, Donaumarkt-Affaire (kann mir mal jemand erklären, warum man erst ein Gelände verkauft und es dann zum überhöhten Preis zurückkauft?) Stadthalle: Geld sinnlos verpulvert für Werbemaßnahmen zugunsten eines Standortes, den die Bürger nicht wollen. Geplante Investitionen von 657 000 Euro in das Stadion einer Randsportart, für die sich, weiß der Teufel, kaum jemand interessiert – aber der 1. Vorsitzende gehört ja zu den 7 willfährigen Giftzwergen und muß daher belohnt werden. Parkhaus Dauchauplatz wird „in Regie“ saniert – da lachen sich die damit befaßten Baufirmen ins Fäustchen, weil sie Zeit und damit Geld verschwenden dürfen.
    Daß Frau Freudenstein an so günstiger Stelle auf der Wahlliste erschien verdankt sie doch auch nur der Tatsache, dass sie mit dem Bayerischen Rundfunk „verheiratet ist“, von dem sich der OB eine gute Presse erwartet.
    „Kronprinz“ Schlegls Verstrickungen in braune Kreise wurde sorgfältig unter den Teppich gekehrt. Er selbst fraß Kreide und gab an, er sei als Jüngling von Fürst zu braunem Gedankengut verleitet worden. Man mag zu Fürst stehen, wie man will (meine Haltung ist durchaus kritisch!), aber ich frage mich, wieso es für Schlegl eine „Amnestie“ gab (oder sollte ich es besser „Amnesie“ nennen) und für Fürst nicht. Darüber hinaus hat der OB wochenlang den Bürgern vorgegaukelt, er werde Beweise für dessen Rechtslastigkeit vorlegen. Auf diese Beweise wartet der Bürger bis heute! Und das Gerichtsurteil war ein Witz: Bildung eines subversiven Netzwerkes – haha – und wie nenne man das, was die Schaidinger Clique (Schlegl, Weber, Betz und Konsorten) treiben?
    Der systematische Rufmord an Dr. Rieger hat ja auch Methode. Wie hätte der, bitteschön, die Partei einen einen und befrieden können, wenn die Schaidinger-Clique das konsequent hintertreibt? Und jetzt prügelt man noch auf ihn ein und stellt seine guten Absichten in Frage.
    Und der liebend gern in der Zeitung präsente „Jet“ („Rentner“ nannte ihn so treffend einen Brotzeit- und Freibier-Politiker)springt auf diesen fahrenden Zug auf und profiliert sich mal wieder in der Presse mit Hilfe eines Offenen Briefes – da kann einem wirklich das Kotzen kommen! Leider kann man nicht die ganze Bande ausräuchern, aber so lange solche Figuren in der CSU den Ton angeben, kann man die Partei nicht mehr wählen.
    Leider haben das, wie o.a. Dame, noch nicht genügend Leute erkannt und sie nicht bei der Wahl aus ihren Ämtern katapultiert.

  • zeitweg

    |

    Und warum hat unser Freibier-, Spesen- und Schlammschlachtspezialist mit seinen glänzenden Französischkenntnissen (ouioui!) “30 Jahre hinweg diese Partnerschaft gefördert und geprägt”?

    Weil er ein schlechtes Gewissen hat, – weil er nämlich die “französischen Freunde” brüskiert hat, – weil er als Galionsfigur seiner Stadtamhofer Vereinsfreunde für die franzosenfeindliche und geschichtsfälschende Inschrift am Pylonentor mitverantwortlich ist.

    Und sein Freund Unger hat willfährig die Gelegenheit ergriffen, den Franzosen eins auszuwischen, indem er die strittige Gedenk-Inschrift nach Art der alten Pharaonen gleich auf ewige(?) Zeit ins denkmalgeschützte Objekt ritzen ließ.

    Was hat dieser Kulturreferent nur für ein Verständnis von Erinnerungskultur? Er ist eifrig und ausdauernd bemüht, durch Geschichtsklitterung Gräben zu vertiefen, statt das historische Geschehen zum Anlass zu nehmen, den europäischen Gedanken mal wirklich mit vermittelbaren Inhalten füllen, die sich so anschaulich aus den Ereignissen von 1809 in Regensburg ableiten ließen. Kleine Gemeinden wie Schierling/Eggmühl haben das eindrucksvoll auf die Reihe gekriegt.

    Doch das ist ein ganz anderes Thema, das unseren Spezialisten wohl kaum berühren wird.
    Hauptsache, er hat mit Napoleon medienwirksam
    angestoßen und ihn wenig später am Pylonentor vorgeführt!

  • Spectant

    |

    Hofmeier hat sich durch seine bodenlosen Aussagen selbst gerichtet. Eigentlich kann er einem fast etwas leid tun und man sollte für mehr Reflexionsvermögen beten…

Kommentieren

Ich bestätige, dass die hier von mir eingegebenen persönlichen Daten auf regensburg-digital.de bis auf Widerruf gespeichert werden dürfen.

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01