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Der Feinsender, 076 – Hol den Vorschlaghammer!

Denkmäler und Brunnen gibt es in Regensburg wie Sand am Meer. Zeit, dass sich der Feinsender ihrer annimmt. Ausgabe 076 verspricht Kultur pur.

Der Feinsender, Ausgabe 076 – Hol den Vorschlaghammer! Bild: om/ld.

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Kommentare (5)

  • dünnster Künstler

    |

    zu Stadtmarketing, Imageproduktion, platter Kunst im öffentl. Raum und Gedenkkultur:

    Mit welchen Bedeutungen wird die Stadt üblicherweise überschrieben oder gar gegen Engagement imprägmiert? Siehe hierzu auch das Konzept für Erinnerungskultur von Dr. Jörg Skriebeleit, Prof. Dr. Mark Spoerer, Dr. Heike Wolter, in dem in der Einleitung: „Städtische Identitäten und symbolische Stadträume“ u.a. von einer „eindimensionale(n) städtische(n) Selbstbeschreibung“ die Rede ist.
    europabrunnendeckel.de/download/vollcornform/Konzeption_Ausschuss_Juli2018-1.pdf

    Gedenkkultur im Bahnhofsumfeld? Zwangsarbeit, Deportationen, Bunkerbau auf jüdischem Friedhof (ebendo am Kornmarkt).

    Interessant wäre auch ein Arbeiten an den regensburger Obelisken, Helden- und Kriegerdenkmälern mittels Ergänzungen, Prothesen, Extentions…
    z.B. http://offsite.kulturserver-graz.at/projekte/685

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Beim Denkmal „Ort der friedlichen Begegnung „Misrach““ von Dani Karavan am Neupfarrplatz handelt es sich um eine sog. Dienstleistungsskulptur: Die hierarchisch aufsteigende und abweisende Sockelpyramide auf der eine wichtige Persönlichkeit überhöht dargestellt ist wird umgedreht; Das Denkmal lädt dazu ein betreten und genutzt zu werden, z.B. zum Sitzen. Im Zentrum steht die Gemeinschaft. Der Ort funktioniert gut.

    ((((Meine Extention 2012 dazu: STOLPERSCHWELLE für den Refugeestreik http://jakob-friedl.de/?p=2701 und Verlängerung der Säulenstümpfe zum KEP´f-Modellieren ( (vergl.: http://europabrunnendeckel.de/?p=3028 ))

    Die Blumeneumel vor dem Caravan Kunstwerk haben mich 2011 zu einer Partitur für und Bleumeneumel und 20 paar Springerstiefel inspiriert… Kübelposition und Tonhöhe.
    Letztendlich habe ich jedoch nur gemeinsam mit Anja Lemke einen der Kübel auf das Säulenstumpfmaß skaliert nachgebaut. Wir nannten den Rundschrank „COWORKER“, weil dort immer das Essen für die Helfer angerichtet war: http://europabrunnendeckel.de/download/buz/atelierbuzzl1_kl/DSC01747.jpg hier nur halb mit Blume im Bild: http://europabrunnendeckel.de/download/buz/atelierbuzzl1_kl/DSC02316.jpg hier die Caravan Kunstwerk_Modelierextentions wieder zurück im öffentlichen Innenraum der Art BuZZ`l: http://europabrunnendeckel.de/download/buz/atelierbuzzl1_kl/DSC03425.jpg))))

    Dann gäbe es da noch die sog. Eventualitätenplattform; betreute unbetreute, dauerhafte und temporäre…. funktionierende, floppende, einfach gestrickte, sich trotzdem behauptende und geniale. z.B. der Teppich für ein z.B. studentisches Puplikum als Möglichkeitsraum. Ein Trend aus den 90ern.
    uswusf….

  • dünnster Künstler

    |

    Ein paar Worte zur ebenfalls in der Sendung angerissenen Ausstellung „Impact“ im K&G Verein:

    (https://www.kunst-und-gewerbeverein.de/programm/programm-einzelansicht/article/ausstellung-impact.html)

    !!! Die eingeladenen, bzw. vom Immobilien_Zentrum gecasteten Künstler wußten nicht einmal wo sich das Baugebiet für „Wohnen am Kunstpark“ befindet !!! * hier: https://www.regensburg-digital.de/?s=lerag

    Das Regensburger Provinzpuplikum lässt sich von den von den Kuratoren ausgewählten Arbeiten (die zumindesten seitens der Künstlerinnen nicht wissentlich in Zusammenhang mit dem Projekt stehen) blenden. Den eingeladen Jung-Künstlerinnen darf es wurst sein, sie sind ausgewählt, haben eine Ausstellung, Fahrtgeld wird bezahlt, einen Batzen Taschengeld gibts drauf. Ein Jahr später wird das belangloseste Kunstwerk zurechtgebogen und realisiert. Nein Regensburg ist nicht Koppenhagen…

    Diese Ausstellung zum Immobilienzentrums_Bauprojekt „Impact“ zu nennen erschien mir zunächst ganz schön dreist; da dieser Begriff noch vor 10 Jahren eher mit gesellschaftskritischem Aktivismus in Verbindung stand:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Freunde_des_Wohlstands

    „Impact“ erscheint wie eine Persiflage auf die Persiflage…. (Die Freunde des Wohlstands machten mit „sozial Impact“ einen auf extra Chick… nun machen ?wir? es ihnen völlig humorlos nach…)

    „sozial Impact“ so hieß der Verein, der in Linz die Subversivmesse organisierte, wo sich auch der Fvfu-uüiUF.e.V. gründete: https://www.linz09.at/de/projekt-2106344/subversiv_messe.html (Messe für Gegenkultur & Widerstandstechnologie.
    Die Chance für den Widerstandsstandort Linz!)

    Nun soziale Kunst ist im Zeiten des Urban Anything (eine treffliche Wortschöpfung von mir, umfasst alle als hipp empfohlenen Patentrezepte für harmlose Kreativität junger Menschen), des Stadtmarketings für die eigenen Bürgerinnen und der „nonconform“en Bürgerbeteiligung von oben auch nicht mehr das, was sie einmal war….
    An dieser Stelle ein kleiner dérive 2009 mit der Forschungsgruppe f: http://www.forschungsgruppe-f.net/archive/index.html

    Vorreiter bei der Appropriation des stadtforschenden Diskurses war das http://www.bmwguggenheimlab.org/ Hey, aber nachdem das BMW-LAB alle relevanten Wörter und Trends rund um den Globus gesammelt hat, ließe sich doch nun eigentlich auch im Provinzoberzentrum gut reden, z.B. über “ Architectural Restoratio
    n“!

    *Übrigens das benachbarte Boschgelände in der Guerickestraße, wo 30 Jahre lang einen Flohmarkt gab, steht seit es die Stadt vor 2 Jahren erworben hat komplett ungenutzt leer… (Baubeginn für das Urbane Gebiet??) Nichteinmal die Bürgerbeteiligungsagentur aus Nürnberg, die das soziale Stadt Projekt Innerer Südosten betreut hat das Areal auf dem Schirm ( da kann man noch so viele Markierungsnadeln in den Stadtplan stecken…). Ich finde des es bezeichnend, wie wenig Wert bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen beigemessen wird.

  • dünnster Künstler

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    nochmals zu „IMPACT !“ / Auswirkung – der Begriff kann auch konsequent weitergedacht werden: „Der Begriff der Konsequenz ist in der Kunst heute dringlicher denn je, denn er begreift die Kunst nicht nur von ihren Produkten und deren Verwertungen her, sondern auch als Gefüge von Handlungen – von Handlungen mit Konsequenz(en).“ https://www.adbk-nuernberg.de/diskurs/symposien/die-konsequenz-en-der-kunst/

  • dünnster Künstler

    |

    nochmals zu „IMPACT !“ / Auswirkung – der Begriff kann auch weitergedacht werden: „Der Begriff der Konsequenz ist in der Kunst heute dringlicher denn je, denn er begreift die Kunst nicht nur von ihren Produkten und deren Verwertungen her, sondern auch als Gefüge von Handlungen – von Handlungen mit Konsequenz(en).“ https://www.adbk-nuernberg.de/diskurs/symposien/die-konsequenz-en-der-kunst/

  • Giesinger

    |

    Vielleicht als Anregung für Modl (wohl weniger für David) „Der Spritzbrunnenaufdreher“

    Ist uralt, aber schon mindestens so unterhaltsam, wie eine Feinsender-Ausgabe.

    https://soundcloud.com/karlvalentin/der-spritzbrunnenaufdreher

    (Am Viktualienmarkt steht der schöne Karl Valentin Brunnen.)

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