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Archiv für 20. Februar 2019

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Details zu zwei weiteren Anklagen gegen Joachim Wolbergs mitgeteilt. Es geht um drei Fälle der Vorteilsannahme und einen Fall von Bestechlichkeit. Wolbergs selbst hatte eine der beiden Anklagen vergangene Woche via Facebook selbst öffentlich gemacht.

Bei der Anklage wegen Bestechlichkeit geht es offenbar um Änderungen am Bebauungsplan für die Fläche des REWE-Centers beim Candis-Viertel. Foto: pm

Knapp zwei Wochen nachdem Joachim Wolbergs eine dritte Anklage gegen sich und die Gebrüder Schmack öffentlich gemacht hatte, hat die Staatsanwaltschaft diese – ohne Namen zu nennen – bestätigt und Details zu einer weiteren, der vierten Anklage genannt, in die ein Unternehmen aus Mittelfranken involviert ist. Während es bei den Unternehmern Ferdinand und Martin Schmack um drei Fälle der Vorteilsgewährung bzw. Vorteilsannahme geht, lautet die Anklage im Fall des ehemaligen Mitgeschäftsführers des mittelfränkischen Unternehmens auf Bestechung bzw. Bestechlichkeit. Ferdinand Schmack wird von der Staatsanwaltschaft in diesem Fall zudem der Mittäterschaft beschuldigt.

Tag 41 im Wolbergs-Prozess

Eine wiedergefundene Gesprächsnotiz und Kröten für die Sparkasse

Eigentlich ist ab dieser Woche der Themenkomplex „Sparkasse“ beim Regensburger Korruptionsprozess am Landgericht Regensburg gegen Joachim Wolbergs, Volker Tretzel, Norbert Hartl und dem ehemaligen BTT-Geschäftsführer Franz W. angesetzt, doch einmal mehr ging es am Dienstag ausführlich um den Verkauf des städtischen Nibelungenkasernenareals an das Bauteam Tretzel (BTT). Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt, nahm bereits zum zweiten Mal im Zeugenstand Platz (diesmal mit Rechtsbeistand) und musste sich etlichen Fragen, nicht nur zur Sparkasse, sondern eben auch zur Nibelungenkaserne und der Rolle seiner Aufsichtsbehörde im Zuge der Ermittlungen, stellen.

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