Archiv für 15. Februar 2019

Das RVV-Liniennetz in der Kritik

Regensburg: verkannte ÖPNV-Spielwiese?

Das Hauptaugenmerk dieses Artikels liegt auf der Publikation eines alternativen ÖPNV-Netzlinienplans für Regensburg. Ein gebürtiger Regensburger, so alt wie der RVV selbst, erklärt weshalb er dessen Liniennetz für eine Fehlplanung hält und bietet eine diskussionswürdige Alternative an.

Gastbeitrag von Tomas Winkelbauer

„Ich habe in Regensburg-Stadt und im Landkreis gewohnt, kam auch mal in den Genuss eines Studententickets, aber Stadtbusfahren hat sich selten gelohnt und noch seltener Spaß gemacht. Das Fahrrad war meist die flexiblere Alternative. Der Knotenpunkt Albertstraße zögert viele Fahrten unnötig hinaus. Aushängefahrpläne lesen und umsteigen gelingt oft nur mit Routine. Insgesamt lässt dieses Sternnetz einen durchdachten Eindruck vermissen, der die Ticketpreise rechtfertigen würde.“

Fragwürdige Rolle bei "Arisierungen"

Stadtverwaltung überprüft Ehrenbürger Walter Boll

Im städtischen Diskurs gilt er als ehrenwerter und unbescholtener Mann, als „Boll-Werk“ gegen den Ungeist der Nazis und als Bewahrer der Altstadt: Walter Boll, unter anderem Kulturdezernent, Leiter der Ostdeutschen Galerie, des Stadtarchiv und des Amtes für Denkmalpflege. Seine Rolle während der NS-Zeit wird meist mit den „Zeitumständen“ entschuldigt. Recherchen der Autorin Waltraud Bierwirth zeichnen ein deutlich anderes Bild, vor allem von Bolls Mitwirken bei der „Arisierung“ jüdischen Eigentums. Ein Vortrag im Runtingersaal machte selbst Stadtheimatpfleger Werner Chrobak fast sprachlos.

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