Die Eurokrise – Ursachen, Bekämpfung, Folgen

Die Eurokrise – Ursachen, Bekämpfung, Folgen Politikwissenschaftler analysiert aktuelle Entwicklung Die EU steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Die schwerwiegenden Probleme um den Euro gefährden auch die Existenz der Union in ihrer bisherigen Form. Die Macht in der EU geht zunehmend von Brüssel auf Berlin über; Kanzlerin Merkel ist die dominierende Figur in Europa geworden. In diesem Zusammenhang geht Prof. Dr. Stephan Bierling vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg in seiner Vorlesungsreihe „Brennpunkte der Weltpolitik“ nun der Frage nach, wie es zur Euro-Krise kam und warum sie schon solange schwelt und bisher nicht wirksam bekämpft werden konnte. In seinem Vortrag „Die Eurokrise – Ursachen, Bekämpfung, Folgen“ am Dienstag, den 22. November 2011, um 16.15 Uhr im Hörsaal H 2 auf dem Campus der Universität Regensburg zeigt Bierling: Angesichts der Handlungsunfähigkeit der Politik braucht es den „Big Bang“ der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei könnte die „European Financial Stability Facility“ (EFSF) zur Bank mit unbegrenztem Zugriff auf EZB-Gelder erklärt werden. Die Pfadabhängigkeit der bisherigen Fehlentscheidungen und die Dynamik der Krise treibe Europa nach Einschätzung von Bierling in diese Richtung. „Teuer wird jede Rettung, aber diese wird eine Generationenaufgabe“, so Bierling. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei.

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