Heimspiel – die Dritte!

Am Donnerstag ist das Regensburger Filmfest „Heimspiel“ in seine dritte Runde gestartet. Bis zum 16. November sind wieder die besten deutschen Filme des Jahres samt einigen Regisseuren, Schauspielern, Kameramännern etc. im Kino des Andreasstadels zu sehen. Als besonderes Highlight stehen in diesem Jahr die Werkschau von Casting-Directorin Simone Bär sowie Werke von Roland Klick auf dem Programm. „Um uns herum, aus unserer Mitte heraus entsteht Kino von Weltformat, das ausgerechnet in der Heimat nicht immer das entsprechende Forum erhält.“ Diesem Phänomen will das Team von „Heimspiel“ um Festivalleiter Sascha Keilholz entgegen wirken. „Heimspiel“ 2011 bleibt seinem Konzept also treu – warum auch nicht, der Erfolg der letzten beiden Jahre gibt Recht. So laufen auch dieses Mal ausschließlich Filme aus dem deutschsprachigem Raum auf der Kinoleinwand, die in Regensburg sonst kaum Beachtung erhalten. Umso schöner für die Besucher, denn eine Filmpremiere gehört hier ebenso dazu wie die Möglichkeit, sich mit Filmemachern direkt auszutauschen. Mit Simone Bär wird zum ersten Mal eine Casting-Directorin gewürdigt, nachdem in den vergangenen zwei Auflagen eine Werkschau der Regisseure Christian Petzold und Dominik Graf im Mittelpunkt stand. Simone Bär, unter anderem zuständig für die Besetzung von Filmen wie „Der Vorleser“, „Wer ist Hanna?“, „Inglourious Basterds“, steht in der diesjährigen Ausgabe neben einem der deutschen Regisseure der 60er und 70er Jahre, Roland Klick („Deadlock“, „Jimmy Orpheus“) im Mittelpunkt. Beide lassen es sich nicht nehmen, persönlich zum Regensburger Filmfest zu kommen. So wird Bär am Samstag, 12., und Klick am Sonntag, 13. November, persönlich anwesend sein. In der diesjährigen Auflage gibt es neben den Highlights aber auch andere Neuigkeiten. So gibt es heuer auch ein Filmprogramm für Kinder und Jugendliche. Sie können am Sonntag, 13. November, die Filme „Wintertochter“ und „Die Konferenz der Tiere“ genießen. Außerdem werden dieses Jahr auch Kurzfilme mit ins Programm genommen. 35 Termine stehen insgesamt auf dem Programm, jeder einzelne sicherlich sehenswert, auf jeden Fall aber für jeden Geschmack etwas dabei. So erwartet die Zuschauer bei „Der Kameramörder“ Spannung pur, ein besonderes Schmankerl ist „Halt auf freier Strecke“ oder für diejenigen, die es außergewöhnlich mögen, ist sicherlich „Brownian Movement“ zu empfehlen. Weiter Informationen: http://heimspiel-filmfest.de/

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