JU fordert: Die Stadt Regensburg muss alles tun, um das Museum zur bayerischen Geschichte nicht zu gefährden!

Die Junge Union Regensburg reagiert mit Unverständnis auf die neuesten Entwicklungen am Donaumarkt hinsichtlich des Museums zur bayerischen Geschichte. Die Jungpolitiker sehen die Stadt Regensburg in der Pflicht, alles dafür zu tun, dass Regensburgs Bewerbung für das Museum zur bayerischen Geschichte keinesfalls gefährdet wird. „Die Stadt Regensburg hat im Ringen um das Museum zur bayerischen Geschichte sehr gute Karten“, betont der JU-Kreisvorsitzende Michael Lehner. Er verweist dabei auch auf das Engagement des CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Franz Rieger. Seit inzwischen drei Jahren setzt sich MdL Dr. Rieger in München dafür ein, dass das Museum nach Regensburg kommt und konnte sich dafür die Unterstützung von Staatsministerin Emilia Müller und seiner Oberpfälzer Abgeordnetenkollegen sichern. „Warum wird unsere gute Ausgangsposition jetzt so aufs auf Spiel gesetzt?“ fragt sich Lehner. Die JU vermutet hier auch einen Versuch, Druck auf die Initiatoren des Bürgerbegehrens aufzubauen, um so einen drohenden Bürgerentscheid zu stoppen. „Dass dadurch ein falscher und folgenschwerer Eindruck in München entstehen könnte, wird hierbei anscheinend außer Acht gelassen“, merkt der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Markus Jobst an. „So nimmt man fahrlässig in Kauf, dass die jahrelange Arbeit unseres Landtagsabgeordneten gefährdet wird und Regensburg eine einmalige Chance verpasst.“ In diesem Zusammenhang erinnert die Junge Union Regensburg auch daran, dass sie bereits 2010 angeregt hatte, das Museum zur bayerischen Geschichte im Präsidialpalais am Bismarckplatz zu verwirklichen. Von Seiten der Stadt wurde dies damals abgelehnt mit der Begründung, dass die Chancen, dass Regensburg den Zuschlag für das Museum erhalten würde, gleich null wären. Mittlerweile hat sich das als eine, vielleicht beabsichtigte, Fehleinschätzung herausgestellt. Denn so konnte die Stadt den Weg für das Haus der Musik im Präsidialpalais ebnen. Nicht zuletzt gäbe es aber auch am Donaumarkt mehrere gute Möglichkeiten, das Museum zur bayerischen Geschichte zu realisieren. Neben einem Neubau könnte das Museum ja auch im bereits bestehenden Österreicher Stadel untergebracht werden, so die Junge Union Regensburg. So wäre die Bewerbung Regensburgs für das Museum nicht vom Ausgang eines Bürgerentscheids über die Gestaltung des Donaumarkts abhängig. Regensburg, 10. November 2011 Michael Lehner Kreisvorsitzender

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Kommentare (2)

  • Matthias Beth

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    Es ist das Recht der Bürger mit einem Bürgerbegehren Einfluß auf Entscheidungen der Stadtverwaltung zu nehmen. Anders als bei diesem vom OB inizierten Kampanie „Jetzt oder Nie“, gmeint ist die Stadthalle am Donaumarkt.

    Ubrigens wurde der CSU-OB Viehbacher abgewählt nach einem Donaumarkt-Stadthallen-Wahlkampf , der damalige CSU-Wahlkampfleiter war Hans Schaidinger!.

    Gruß

    Matthias Beth

  • domiNO

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    Wer wenn nicht Lehner gefährdet das Museum? Er ist es doch, der Zusammenhänge zu konstruieren versucht, wofür sogar wieder das Haus der Musik herhalten soll!.

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