Großeinsatz

Razzia im Schimmerlos: „Schlag gegen Rauschgiftszene“ oder Schlag ins Wasser?

Mit einem Großaufgebot rückte die Regensburger Polizei am Wochenende zur Drogenrazzia im Club Schimmerlos an. Dass es tatsächlich ein „Schlag gegen die Rauschgiftszene“ war, lässt sich anhand der bislang veröffentlichten Informationen nicht erkennen.

Mit einem Großaufgebot führte die Polizei von Freitag auf Samstag eine Drogenrazzia im Schimmerlos durch. Foto: Staudinger

Dazu, wie groß der „Fang“ nun genau ist, den man bei einer Drogenrazzia im Club Schimmerlos am Domplatz am Wochenende gemacht hat, lässt sich die Polizei bislang nicht in die Karten schauen. Man mache dazu „aufgrund laufender Ermittlungsverfahren derzeit keine Angaben“, heißt es auf Nachfrage. Nur so viel erfährt man: Bei den sichergestellten Betäubungsmitteln handle es sich „zum einen größtenteils um ‘harte’ Drogen verschiedenster Art“. Ein Sprecher nennt konkret Kokain, Amphetamin, Crystal und XTC. Zum anderen seien es „weiche“ Drogen wie Cannabisprodukte gewesen.

WERBUNG

Der Aufwand, den das Polizeipräsidium Oberpfalz dafür ins Werk setzte, war in jedem Fall erheblich. In der Nacht von Freitag auf Samstag, etwa gegen 0.30 Uhr, rückte man mit 150 Beamten und Drogenspürhunden auf dem Domplatz an.

Clubbertreiber sieht sich zu Unrecht am Pranger

Sämtliche Ein- und Ausgänge wurden abgeriegelt und eine „Zeltstraße“ aufgebaut, durch die sämtliche Gäste geschleust wurden, um sie zu kontrollieren. Polizeikräfte aus der ganzen Oberpfalz sowie von der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurden demnach für diesen Einsatz zusammengezogen.

Bis kurz vor fünf dauerte die Aktion. „Der Club konnte an diesem Abend nicht mehr öffnen“, ärgert sich Geschäftsführer Christian ‘Momo’ Malik. Der sieht das Schimmerlos zu Unrecht als Drogenumschlagplatz an den Pranger gestellt und bezeichnet es als „völlig überzogen“, dass einzelne Gäste teils mit Kabelbindern gefesselt abgeführt wurden.

„Es ist bei uns, wie in allen anderen Clubs auch, verboten Drogen mitzuführen und/oder zu konsumieren“, so Malik. Das Sicherheitspersonal sei angewiesen, verdächtige Personen besonders zu kontrollieren, bereits beim Einlass als auch im Clubs selbst. „Bei einer vollen Diskothek ist es jedoch nicht auszuschließen, dass Einzelpersonen illegale Substanzen mit sich führen.“ Man distanziere sich ausdrücklich von Drogenmissbrauch. Das Schimmerlos versuche, „seine Besucher bestmöglich davor zu schützen“.

Gut gefüllter Club, 25 Verfahren

Der Club war laut Malik zu Beginn der Razzia bereits „gut gefüllt“. Vor diesem Hintergrund hören sich die Ermittlungsverfahren gegen 25 Personen und vier Wohnungsdurchsuchungen, die von der Polizeiinspektion als Ausfluss der Kontrollen angeführt werden, nicht nach sonderlich viel an – zumal unklar ist, um welche Mengen es geht.

Das Schimmerlos sei „aufgrund polizeilicher Feststellungen und diverser Berichte in sozialen Medien in Zusammenhang mit illegalen Betäubungsmitteln“ in den Fokus der Polizeiinspektion Süd gerückt, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Bereits vor der Corona-Pandemie habe es immer wieder Hinweise gegeben, dass gerade hier Drogen im Umlauf und „massiv gehandelt und konsumiert“ worden seien, so Polizeioberrat Bernhard Huber, stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Regensburg Süd, gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung.

Weiter offensive Maßnahmen angekündigt

Ob dabei tatsächlich ein „Schlag gegen die Rauschgiftszene“ gelungen ist, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt, oder ob es eher ein „Schlag ins Wasser“ war, bei dem es vor allem Drogenkonsumenten und weniger Dealer erwischt hat, bleibt mangels genauer Angaben über die aufgefundene Menge an Drogen bislang offen. Polizeioberrat Huber sah am Einsatzabend zumindest den Verdacht, „dass hier viele Drogen im Umlauf sind“, bestätigt.

In einer Pressemitteilung vom Sonntag erklären Polizei und Staatsanwaltschaft, dass man mit der Aktion „ein deutliches Zeichen gegen den Rauschgifthandel und den Konsum illegaler Drogen in und um Regensburg“ gesetzt habe und auch „künftig offensiv mit weiteren Maßnahmen im Bereich der Drogenszene ermitteln“ werde.

Print Friendly, PDF & Email

SUPPORT

Ist dir unabhängiger Journalismus etwas wert?

Dann unterstütze unsere Arbeit!
Einmalig oder mit einer regelmäßigen Spende!

Per PayPal:
Per Überweisung oder Dauerauftrag:

 

Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14 7509 0000 0000 0633 63
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (55)

  • Spartacus

    |

    Cannabis ist ein Genussmittel genauso wie Alkohol und Tabak, skandalös dass so etwas n knappes Jahr vor der Legalisierung noch verfolgt wird, so schlimm kann der Personalmangel bei Polizei und Justiz dann wohl nicht sein wie immer suggeriert wird.

  • Ottmar

    |

    Peinlich, Polizei.

  • Sepp

    |

    Der Konsum aller(!) Substanzen gehört endlich entkriminalisiert und ein breites Drug checking Verfahren für die Konsumenten eingeführt! Wissenschaftlich erwiesen weniger gefährliche Drogen als Alkohol wie Cannabis oder Ecstasy gehören legal verkauft!
    Dieser ganze auf Propaganda, Lügen und Ideologie „Kampf gegen die Drogen“ ist sowas von überholt. Ich empfinde Fremdenscham wenn ein Polizeioberat im Jahr 2022 spricht wie wenn 1950 wäre.

  • Maria

    |

    Ist schon Wahnsinn, seit ca 100 Jahren probiert man die „Strategie“ durch Repression und Verfolgung Drogen zu bekämpfen und trotzdem steigt der Konsum sogenannter „illegaler“ Drogen stringent an und man macht trotzdem genauso weiter? Gut die Ampel geht jetzt den minimal Schritt endlich Cannabis zu legalisieren, wobei da natürlich in erster Linie finanzielle Interessen und inzwischen auch eine riesige Lobby dahintersteht.
    Insbesondere Bayern führt ja sogut wie jedes Jahr die Statistik der meisten Drogentoten pro Einwohner in Deutschland an, schon ein Schlag ins Gesicht für jeden Angehörigen von einem Personaloberat markige Sprüche wie „Schlag gegen die Rauschgiftszene“ zu hören, es wäre sinnvoller einige Stellen seiner Behörde zu kürzen und sie stattdessen in Stadtteilprojekte, Suchtberatung oder wie schon genannt „Drug- Checking“ zu investieren, am besten fängt man mit seiner Stelle gleich an.

  • Mr. B.

    |

    Im Kommentar schreiben mal wieder viele Ahnungslose!!!
    Wünsche Ihnen nicht, dass Sie einmal ein drogensüchtiges Kind haben!!!
    Leider melden sich hier eigentlich keine Eltern, die betroffen sind!

  • Daniela

    |

    @ Mr. B.

    Vollste Zustimmung.

    Die Damen und Herren, die hier lauthals die Legalisierung von Drogen propagieren, haben sicher noch nie einen Drogensüchtigen im Entzug erlebt. Sie haben noch nie gesehen, wie sich junge Menschen das Hirn, mit Chrystal Meth und anderen Drogen “zerbombt” haben. Hoffnungsvolle junge Menschen mit Abi, im Studium…., die nach Drogenkonsum nicht mehr zum Buchstabieren in der Lage waren, …

    Auch mit Alkohol kann man sich ins Delir saufen, bewusstlos auf der Straße liegen bleiben und in einer Pfütze ertrinken. Oder im Winter mal eben erfrieren…

    Leute, Leute umsonst ist das Zeug nicht verboten!

  • Patrick

    |

    War selbst mit dabei und fand die Aktion mehr als übertrieben…

  • Spartacus

    |

    @ Daniela und Mr. B.

    Daten, Zahlen, Studien?
    Oder nur Stammtisch Propaganda die man seit 100 Jahren erzählt und inzwischen alle widerlegt sind.

    Ich hab welche, Portugal vor 20 Jahren Nummer 1 an Drogentoten in Europa, hat 2001 alle (!) Drogen entkriminalisiert. Und siehe da während Portugal während der Kriminalisierung zwischen 1980- 1990, 350 Drogentote im Schnitt hatte, 2019, nach der Entkriminalisierung aller (!) Drogen, 63 Tote! Und nicht nur das, sogar der Allgemeine Drogenkonsum ist seit der Entkriminalisierung rückläufig.
    Was wirkt scheinbar besser? Wer ist empirisch belegt scheinbar ahnungslos Mr. B ?
    Menschen die ein Drogensüchtiges Kind haben, haben eine größere Chance dass es überlebt in Portugal als in Bayern! Und wissen sie Warum? Weil in Portugal den Menschen geholfen wird und sie nicht in einem Club durchsucht, mit Kabelbindern gefesselt und ggf. sogar noch in den Knast kommen!

    Hier die Quellen:
    https://www.deutschlandfunknova.de/amp/beitrag/drogen-portugal-sieht-liberale-drogenpolitik-als-erfolg-an

    https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html

    https://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/geschichte_portugals/portugal-drogenpolitik-100.amp

  • Radler33

    |

    @ Mr. B. volle Zustimmung. Über mache Kommentare kann man nur den Kopf schütteln.

    @Spartacus: “Cannabis ist ein Genussmittel genauso wie Alkohol und Tabak, skandalös dass so etwas n knappes Jahr vor der Legalisierung noch verfolgt wird.”

    Andere Sichtweise: “Alkohol und Tabak sind süchtig machende, gesundheitsschädliche Drogen, genauso wie Cannabis. Skandalös, das so etwas noch völlig legal ist.” Die sichtweise wirkt natürlich extrem in einer Gesellschaft, deren Freizeitgestaltung sich nicht selten irgendwie um Alkoholkonsum dreht. Wobei ich persönlich von den 3 genannten Cannabis noch am harmlosesten finde.

    @Maria
    “Ist schon Wahnsinn, seit ca 100 Jahren probiert man die „Strategie“ durch Repression und Verfolgung Drogen zu bekämpfen und trotzdem steigt der Konsum sogenannter „illegaler“ Drogen stringent an und man macht trotzdem genauso weiter?”

    Analogie: “Ist schon Wahnsinn, seit ca 500 Jahren probiert man die “Strategie” durch Repression und Verfolgung Steuerhinterziehung zu bekämpfen und trotzdem steigt das Volumen “illegalem” Steuerbetrugs stringent an und man macht trotzdem genauso weiter?” Jo, weg mit den blöden Gesetzten und dem Staat!

    @Sepp
    “Dieser ganze auf Propaganda, Lügen und Ideologie „Kampf gegen die Drogen“ ist sowas von überholt. Ich empfinde Fremdenscham wenn ein Polizeioberat im Jahr 2022 spricht wie wenn 1950 wäre.”
    Sie haben offensichtlich noch nie damit beschäftigt, wie kaputt sich Menschen durch Drogen machen. Bei Estacy geht’s nicht nur um Partygänger, auch überforderte Mütter mit kleinen Kindern zerstören sich dadurch selbst. Man will ja im Wettbewerb der Nachbarschaft “wer ist die beste Mutter” nicht hinten anstehen (leider kein Witz).

    @Aigner: “Razzia im Schimmerlos: „Schlag gegen Rauschgiftszene“ oder Schlag ins Wasser?”
    Analogie: “Blitzmarathon: Von 123999 Fahrzeugen nur 54 zu schnell unterwegs. War die Geschwindigkeitskontrolle ein Schlag ins Wasser?”.

    LeuteLeute!!!

  • Radler33

    |

    @Spartacus: So wie das in Portgugal gemacht wird, wäre ich sofort dabei!

    Was die machen ist aber KEINE Legalisierung, sondern eine Entkriminalisierung! Den Leuten wird geholfen, sie werden “zum Arzt geschickt” (ich nehme an, dass sie den Arztbesuch dann auch nachweisen müssen). Die bei der Polizei und Gefängniszellen frei gewordenen Kapazitäten werden zum Bekämpfen der grossen Drogenfische genutzt. Das ist etwas völlig anderes als eine “Legalisierung”, wie Sie es sich im 1.Post sich herbei gesehnt haben.

  • Radler33

    |

    @Mr. B.
    “Leider melden sich hier eigentlich keine Eltern, die betroffen sind!”
    s.u.

    @Spartacus:
    “Daten, Zahlen, Studien?” Das klingt immer sehr schlau und überlegen, als ob derjenige, der nicht mit irgendwelchen URLs um sich wirft, automatisch nicht recht hat.

    Alleine im sozialen Umfeld meiner Töchter (inzwischen volljährig) sind 2 Mädchen innerhalb 1 JAhres an und wegen Drogenkonsum gestorben. In Regensburg. Mir reicht das an “Zahlen”, um Dorgenkonsum (damit meine ich auch Alkohol) zumindest als sehr ernstes Problem zu sehen. Vor allem bei Menschen im besten “Partyalter”.

  • Stammtisch

    |

    @Radler33 / Mr. B. / Daniela
    Es ist unlauter, wie Sie den Gegner der derzeitigen Drogenpolitik unterstellen, die Situation bezüglich der Drogentoten gutzuheißen, das Gegenteil ist doch der Fall.

    Etwas weniger Erregung würde einer sachlichen Diskussion ebenfalls gut tun.

    Desweiteren: anekdorische Evidenz ersetzt keine Fakten und auch Quellenangaben haben noch keiner Argumentation geschadet.

    Im Sinne einer (hoffentlich auch von Ihnen erwünschten) Diskussionskultur oberhalb des Stammtischniveaus bitte ich Sie freundlichst, die obigen Punkte zu beherzigen.

  • Spartacus

    |

    @Radler33

    Ich spreche mich für die längst überfällige Legalisierung von Cannabis aus, verbunden mit einer intensiven Aufklärungskampagne über alle Drogen, vorallem Alkohol und Tabak durch die frei gewordene Mitteln welche man sich durch sinnfreie Polizei Einsätze und Justiz einspart.
    Zusätzlich bin ich für ein absolutes Werbeverbot von Alkohol, dazu zählt auch wenn eine Oberbürgermeisterin öffentlichkeitswirksam ein Fass anzapft und nen Maßkrug hochstemmt und dafür Applaus bekommt während der Kiffer neben dem Zelt ne Anzeige und ggf. sogar noch ne Hausdurchsuchung. Diese Doppelmoral regt mich in diesem Bundesland nämlich unfassbar auf!

    “Daten, Zahlen, Studien?” Das klingt immer sehr schlau und überlegen, als ob derjenige, der nicht mit irgendwelchen URLs um sich wirft, automatisch nicht recht hat.„

    Doch genau dass tun Daten und Empirie, sie beweisen dass man Recht hat und der anderer Unrecht. Wissenschaft. Daten und Zahlen lügen nicht. Bayern hatte im Jahr 2017, 308 Drogentote und führte damit mit Abstand die Statistik im Deutschland an, obwohl es das repressivste Vorgehen von Seiten der Polizei und Justiz in Deutschland hat. Im Vergleich zu anderen Bundesländern eben keine Konsumräume anbietet sondern eben auf Abschreckung und Strafe.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37339/umfrage/drogentote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/

    In Deutschland gab es im Jahr 2019, 1398 Drogentote, dazu im Vergleich zu Portugal wie erwähnt 63. Sie können dass jetzt selbst auf die Bevölkerung umrechnen dann werden sie sehen dass es eben nicht auf persönliche Erlebnisse wie die ihrigen ankommt wer recht hat.
    Es tut mir sehr leid dass in ihrem direkten Umfeld Menschen wegen Drogenkonsum gestorben sind, ich bin jedoch absolut überzeugt, die Datenlage spricht auch absolut dafür, dass kein einziger Drogentoter durch eine Razzia im Schimmerlos oder „künftige offensive Maßnahmen auf die Szene“ verhindert wird! Ich befürchte das Gegenteil ist der Fall, man drängt die Menschen noch mehr in dunkle Ecken wo kein Security Mitarbeiter steht der nen Notarzt rufen kann, wo kein Drug checking stattfindet und sich sonst was reingepfiffen wird und wo kein Hilfsangebot da ist sondern nur Bluthunde in Uniform die denken sie hätten irgendjemanden in dieser Gesellschaft damit geholfen wenn sie einem mündigen Bürger seine Tüte Drogen wegnehmen!

  • Dieter

    |

    Ja, man kann die Entkriminalisierung oder Legalisierung so oder so sehen.
    Beim “Schimmerlos” sollte einen allerdings eine Razzia nun wirklich nicht wundern. Der Geschäftsführer sagt, was er jetzt sagen muss, aber ehrlich ist das natürlich nicht. Und es ist natürlich auch nicht die erste Razzia dieser Art in Regensburg, sowas gibt es doch jedes Jahr.

    Mich würde interessieren, ob auch Drogentests bei jedem gemacht wurden und ob die Razzia auch in der Geschäftsräumen des Clubs war.

  • Spartacus

    |

    @Dieter

    Warum sollen Drogentests gemacht werden? Konsum jeglicher Substanzen ist in Deutschland straffrei solange man nicht Auto/Rad o.ä. fährt!

  • Radler33

    |

    @Spartacus Danke für die Ausführungen, im Grunde genommen sind wir ähnlicher Ansicht darüber, wie mit Drogenkonsumenten umgegangen werden sollte. Ihr 1. Post hat ein anderes Bild abgegeben. Meine persönlichen Erfahrungen will ich auch nicht als Beleg für irgend etwas verstanden wissen, sondern als Begründung, warum ich gegen eine unkontrollierte, schlichte Legalisierung wie bei Alkohol bin.

  • Mr. B.

    |

    Zu Spartacus
    13. Juni 2022 um 21:07 | #
    Würde mich mal sehr interessieren, warum Sie noch in diesem Land leben?
    Gute soziale Sicherheit, Drogenkonsum alleine und nur zu Hause??????
    Hoffentlich, brauchen Sie die “Bluthunde” nicht mal für sich, weil Sie Hilfe brauchen!!!!!

  • Alex.B

    |

    Auf der einen Seite sehen wir, dass trotz Kriminalisierung viel konsumiert wird.

    Auf der anderen Seite sehen wir, dass es Menschen gibt die garkeine Substanzen konsumieren. Also auch nicht die Substanzen, die erlaubt sind. Es gibt also offensichtlich andere entscheidere Faktoren, die dazu führen, dass Menschen weniger/garnicht konsumieren. Wenn das Ziel also ”wäre” weniger Konsumenten zu ”schaffen”, dann müsste hier systematisch analysiert werden, welche Faktoren dazu führen das Menschen garkeine Substanzen konsumieren und diese dann gezielt gefördern. Aber das wird nicht gemacht. Die Drogenpolitik erzeugt selbst bei Menschen die nichts mit Substanzen zu schaffen haben, also diese weder konsumieren noch verkaufen zu einem Vertrauensverlust in die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein unserer Politik.
    Genau jene, die gegen Drogen wettern (Repressionisten) haben einen radikalen Gegentrend provoziert der das gegenteilige Extrem fordert (komerzielle Legalisierung) und sind hauptverantwortlich für das Problem das sie kritisieren.

    Wir haben eine 2/3 Merhheit für die Entkriminalisierung von Cannabis (was nicht automatisch heißt das es eine Mehrheit für die komerzielle Legalisierung gibt). Diese 2/3 Mehrheit in der Bevölkerung haben wir schon seit über 8 Jahren. Das Cannabisverbot ist eine Missachtung der Demokratie. Die ”Legalisierungsparteien” bieten den Bürgern nur eine ”extreme komerzielle Legalisierung” an, die momentan noch nicht Mehrheitsfähig ist. Deshalb kann das Bundesverfassungsgericht auch nicht das Cannabisverbot kippen, da es nicht weiß, welche Neuregelung dann in kraft setzt. Wenn sie den Bürgern nur zwei ”extreme Wege” anbieten, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis sich diese für einen dieser beiden Extremen entscheiden werden. Es gibt so viele Dokumentationen über ”Drogen als Medizin” aber die Hardcore-pseudokonservativen (Konservativ=bewahrend / Immer mehr Drogentote=pseudokonservativ) von der CSU (die immer sehr heißt auf das Amt des Drogenbeauftragten waren um Konkurenten auszustechen) opfern lieber Menschenleben, dessen Tod vermeidbar wäre nur ihre ”Schwarz-Weiß-Ideologie” (Alkohol=Gut / Cannabis=Ein gefährliches Rauschgift) aufrecht zu erhalten, die sie dann selber in einem besseren Licht darstellt. Das passiert mittels ”Deutungshoheit” und ”Wordingtricks” und das hat nichts mit evidenzbasierter Wissenschaft zu tun. Beispiele für Deutungshoheit: ”Alle Ausländer sind schlecht”, ”Die Jugend ist faul” , ”Cannabis ist ein gefährliches Rauschgift” , ”Die Juden sind an allem Schuld”. Beispiele für ”Wordingtricks”: ”Alkohol=Genussmittel/Grundnahrungsmittel”, ”Psychopharmaka und Schmerzmittel=Medizin” , ”Cannabis=ein gefährliches Rauschgift das Psychosen auslöst”. Obwohl alles Substanzen sind, dessen Gefahren einschätzbar sind, wird die eine Substanz glorifitiert (Alkohol) wärend die andere verteufelt wird (Cannabis). Stellen sie sich mal vor, die Legalisierungsparteien würden wärend ihrem Wahlkampf auf der Tribüne bei ihren Reden eine Bong(Wasserpfeife) oder eine Joint hochhalten. Genau das macht die CSU mit Bier. Das ist verrückt. Die Zielgruppe der CSU sind wie im Namen schon steht ”Christen”, weil diese eine große Gruppe sind und man diese ansprechen will. Das ist ein typischer Etikettenschwindel. Vergleichen sie mal die Nonnen im Frauenkloster (die wirklich wahrhaftig und rechtschaffend sind) mit dem Politikern der CSU. Da liegen Unterwelten dazwichen. Die CSU hat nichts mit christlichen Werten zu tun. Im Gegenteil. Marginalisierung mittels Kriminalisierung und Nächstenliebe sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Dazu kommt noch das die Kriminalisierung die Krankheitsverläufe von jenen, die eigentlich eher Probleme mit dem Konsum haben ungünstig beeinflusst. Z.B Wenn ein paranoider Cannabiskonsument zusätzlich noch ”verfolgt” wird oder keine Auswahl bei der Substanz hat und dann zwangsweiße eine gestreckte Sorte oder eine überzüchtete Sorte konsumieren muss. Eine ärztlich kontrollierte Abgabe von Cannabis an Abhängige wie es bei Alkohol und Diamorphin(Heroin) gemacht wird hätte den Leuten sehr geholfen. Der Eigenanbau und Clubs ohne den Verkauf zu erlaben hätte viele die nach einer Legalisierung von Cannabis schreien politisch befriedet. Die Entkriminalisierung wurde politisch verschleppt damit der komerziellen Legalisierung (Big Money) nicht der Wind aus den Segeln genommen wird. Diejenigen die Cannabis aus medizinischen Gründen brauchen schreien nähmlich am lautesten nach Legalisierung. Die aktuelle medizinische Verschreibung ist praktisch eine ”Legalisierung für Wohlhabende”. Es gibt genug Menschen die ohne eine Diagnose zu haben an ein Rezept kommen und sich die privaten Rezepte auch leisten können. Die wirklich kranken Menschen, schaffen es garnicht sich Cannabis zu organisieren.

    Menschenfeindliche Parteien wie CSU/CDU/AFK geben zwar immer vor das es bei der Repression darum ginge ”Menschen zu schützen” doch gemessen am Ergebnis (steigende Todesfälle) glaube ich das nicht mehr.

    Das einzige wirklich messbare Ergebiss das unsere Drogenpolitik verursacht sind ”Lenkeffekte”. Viele Substanzen werden Verboten, Tabak wird jedes Jahr teurer aber Alkohol bleibt legal, überall verfügbar und immer billig. Kein Wunder das sich so viele jeden Tag für ein ”Feierabendbierchen” (Verharmlosung durch Verniedlichung) entscheiden, wenn sie für das Konsumieren einer anderen Substanz kriminalisiert werden. Es gleicht einer ”Missionierung”. Das erinnert an Drogendealer, die versuchen ihre Konkurenz auszustechen.

    Die CSU hat soviel Mist gebaut, dass viele richtig emotional und teilweise beleidigend werden. Aber das hat auch wirklich sehr lange und viele vermeidbare ”Drogentoten” gedauert, bis die Menschen mal den Dampf ablassen. Die Drogenpolitik der Union ist ein Hohn gegenüber den Todesopfern und deren Hinterbliebenen. Wer diese Menschen wählt, statt seine Wahlstimme ungültig zu machen (ungültige Stimmen zählen wärend das ”nicht-wählen” nicht mitgezählt werden und den Parteien so mehr Prozente erreichen) macht sich nicht gerade ehre und sollte sich kritisch hinterfragen warum er bereit ist anderen so heftigen Schaden zuzufügen.

    PS: Wenn sie Alkohol und/oder Tabak konsumieren und sich dennoch als ”drogenjungfräulich” sehen, dann machen sie sich selber etwas vor und sind Opfer von genau diesen ”Deutungs und Wording-Tricks”.

    ”Ich rauche zwar und trinke ab und zu mal ein Wein aber mit ”Drogen” hatte ich nie etwas zu tun” – bildungsferner Bürger.

  • Daniela

    |

    ‘ Hintergrund: Schätzungen des Gebrauchs von Tabak, Alkohol, illegalen Drogen und psychoaktiven Medikamenten sowie von substanzbezogenen Störungen ermöglichen es, soziale und gesundheitliche Folgen des Substanzkonsums beurteilen zu können.

    Methode: Datengrundlage ist der Epidemiologische Suchtsurvey (ESA) 2018. Die Stichprobe aus der deutschen Erwachsenenbevölkerung umfasste n = 9 267 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren (Antwortrate 42 %). Die Prävalenzschätzungen wurden ausgehend von 51 544 494 Personen auf die Wohnbevölkerung hochgerechnet.

    Ergebnisse: In den letzten 30 Tagen vor der Befragung hatten 71,6 % der Befragten (36,9 Millionen [Mio.]) Alkohol und 28,0 % (14,4 Mio.) Tabak konsumiert. Den Gebrauch von E-Zigaretten berichteten 4,0 % und 0,8 % nutzten „heat-not-burn“-Produkte. Unter den illegalen Drogen wurde Cannabis (12-Monats-Prävalenz) mit 7,1 % (3,7 Mio. Personen) am häufigsten konsumiert, gefolgt von Amphetaminen (1,2 %; 619 000). Die Gebrauchsprävalenz nichtverordneter Analgetika (31,4 %) war deutlich höher als die vom Arzt verordneter Analgetika (17,5 %, gesamt 26,0 Mio.), sie wurden im Vergleich zu anderen Medikamenten jedoch seltener täglich genutzt. Mindestens eine Abhängigkeitsdiagnose (12-Monats-Prävalenz) wiesen 13,5 % der Stichprobe auf (7,0 Mio.).

    Schlussfolgerung: Substanzkonsum und der Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten sind in der deutschen Allgemeinbevölkerung weit verbreitet. Substanzbezogene Störungen stellen eine erhebliche Belastung für die Gesellschaft dar, wobei die Belastung durch den Konsum legaler Substanzen die Belastung durch illegale Substanzen übersteigt. ‘ (Auszug Dt. Ärzte BL. 35-36 /2019)

    Soweit zu den Zahlen. Entkriminalisiert und legal sind Alkohol und Tabak.

    Jetzt versuche irgendjemand eine Entwicklung zu prognostizieren, wenn weitere Drogen (abhängig machende Substanzen) legalisiert werden würden.

    Opiade usw. bsw. werden bei der Schmerzbehandlung legal, wenn auch streng kontrolliert, eingesetzt.

    Bei Nikotin streiten so manche Geister noch, ob es sich hierbei um eine stoffgebundene Sucht handelt.

    Bleiben wir also bei den stoffgebundene Süchten. Dazu auch zählend Alkohol.

    Auto fahren dürfen/ sollten Sie bei Konsum aller Substanzen vermeiden. Dies betrifft auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, wird eindringlich darauf hingewiesen.

    Was aber passiert, wenn im Drogenrausch Straftaten begangen werden? Dazu gehören auch Straftaten im Alkoholrausch!

    Wer nach Legalisierung von Drogen ruft, sollte in letzter Konsequenz auch die gesellschaftlichen Konsequenzen bedenken. Betrachte man wieder den legalen Konsum von Alkohol!

    Was also bedeutet Entkriminalisierung von Drogenabhängigkeit, wenn auch Alkohol eine abhängig machende Substanz darstellt? Bestimmte Substanzen sind bereits völlig legal, manche haben das Zeug zum Kulturgut!

    Wer wollte jetzt noch von Repression der Süchtigen sprechen?

  • Altstadtkid

    |

    Wenn die Polizei um 00:30 ins Schimmerlos geht ist klar dass sie nicht viel finden.Da werden noch die Gläser vorgespühlt und das Stroboskop getestet.Das Ding hat bis 6:00 offen (Wie immer die das auch geschafft haben).Müssen sehr gute Connections zum Ordnungsamt haben……

  • Uwe420

    |

    Kommentar gelöscht. Unbelegte Gerüchte mit strafrechtlich relevanten Vorwürfen werden nicht veröffentlicht.

  • Lützenkirchen

    |

    Razzia im Schimmerlos hat in Regensburg Tradition. weiß zufällig wer, ob das ein Jubiläums-datum war ? vielleicht 25-jähriges ? is ja schon ne Zeit her, als das Schimmerlos noch in den ehrwürdigen Gewölben des Sudhauses residierte..

    zur Drogen/Legalisierungsdiskussion: so weit wie ein Mitkommentator würde ich nicht gehen, dass ich dafür plädieren würde, XTC frei verkäuflich zu machen. die Gefahren einer psychischen Abhängigkeit, sollte bei einem Stoff, der euphorisierend und empathogen wirkt, nicht unterschätzt werden. Aber in Sachen Drogenpolitik könnte sich Deutschland von Portugal tatsächlich eine Scheibe abschneiden. Sinnvolle Drogenprävention besteht nicht aus erhobenen Zeigefinger und “dududu, Drogen sind ganz doll böse”-Mahnungen, sondern aus Aufklärung über Wirkweise, Abhängigkeitspotential, Gebrauchsform(en) , Gefahren bei Mischkonsum, soziokultureller Kontext, etc. sprich: Der Fokus sollte weg von dem unerreichbaren ( zwar hehren, aber utopischen ) Ziel, durch Präventionsmassnahmen junge Menschen vom Konsum solcher Substanzen abzuhalten, liegen, als mehr hin zu einem pragmatischen Umgang damit- sprich: wir können euch eh nicht daran hindern, dass ihr euch das Zeug einklinkt, aber macht´s wenigstens informiert.

  • joey

    |

    Die Maß ist das Maß aller Dinge – z.B. wenn sie zu einem opulenten Essen und über einen ganzen Abend getrunken wird. In einer kulturellen Einbettung im Sinne von “guten Sitten” geht der Konsum von Drogen theoretisch. Ein ordentlicher Bayer sauft sich nicht zu.

    Leider hat das auch in “guter alter Zeit” in Bayern nicht funktioniert und auch in Afghanistan gibt es Junkies, die ihren Konsum mit Prostitution finanzieren. Das ist das ewige Problem, das man nicht nur im ehem. CSU Land mit Verbot bekämpfen wollte, Stichwort Opiumkriege.

    Suchtgefahren müssen rechtzeitig und drastisch gezeigt werden. “Das tut man nicht” gehören ebenfalls stärker in den Wertmaßstab, dann hört sich auch das lärmende Gesaufe am Wöhrd auf. Wer trotzdem “alles probiert” ist irgendwie selber schuld und kommt in die Hölle. Ja, Drogensucht ist offensichtlich eine Hölle, das gehört halt klar gesagt. Toulouse Lautrec, Janis Joplin etc haben es ja auch nicht lang überlebt.

  • Mr. T.

    |

    joey, es wäre schön, wenn Menschen in der Lage wären, Risiken halbwegs richtig einzuschätzen. Aber das können sie nicht.
    Auf der einen Seite hoffen sie jede Woche auf den Jackpot im Lotto, obwohl es wahrscheinlicher ist, dass sie der Blitz am Abort trifft. Auf der anderen meinen sie, beim Überkonsum von Genussmitteln kugelsicher zu sein, und nicht zur Mehrheit zu gehören, die es nicht schadlos übersteht.

  • Leser7

    |

    @Spartacus
    Ihre Statistik wirkt auf den ersten Blick plausibel; nur sind leider Ihre Schlüsse falsch. Berücksichtigt man die Einwohnerzahlen der Bundesländer, ergibt sich ein völlig anderes Bild: Bayern liegt bei den Todesfällen pro 100.000 Einwohnern auf Rang 7 der Länder. Immer noch schlimm genug. Dennoch ist ihre Behauptung, Bayern habe trotz restriktiver Drogenpolitik die schlechtesten Zahlen, falsch.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1056642/umfrage/durchschnittliche-anzahl-von-drogentoten-nach-bundeslaendern/

  • Spartacus

    |

    @Leser7

    Da haben Sie recht! Vielen Dank für die Richtigstellung, da muss mir in der Emotion ein Fehler unterlaufen sein, tut mir leid!
    Im Vergleich zu Portugal stimmen die Zahlen aber und das ist ja letztendlich der deutlichere Vergleich da hier eben eine Eindeutig andere Drogenpolitik als in Deutschland und insbesondere in Bayern verfolgt wird. Auch Tschechien geht diese Strategie übrigens seit einigen Jahren nur sogar noch etwas weiter, dort ist eine festgelegte Mengen aller Drogen also auch bsp. Heroin oder Kokain legal.
    Auch in Sachen Substitution gehen sämtliche Länder bsp. die Schweiz zum Teil seit Jahrzehnten einen progressiven Weg indem man bsp. Heron (Desomorphin) direkt an Abhängige abgibt und nicht den absolut sinnlosen Versuch über Methadon geht.
    Deutschland ist insgesamt was diese Thematik angeht Jahrzehnte zurück und wenn ich die Phrasen des Polizeioberats lese weiß ich auch warum und befürchte dass sie da in den nächsten 20 Jahren auch nur sehr schleppend die Moderne durchsetzen wird.

  • joey

    |

    @Mr.T.
    Ja, da haben Sie völlig Recht.
    Wer es selber nicht checkt, weil er zu jung ist (also Kinder) oder weil er zu schwach ist, braucht halt Führung durch Vorbilder, die selbst Disziplin und Verantwortung zeigen. Ach, das wäre ja konservativ.

  • Daniela

    |

    Ich finde es schon bedenklich, dass ca. 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren den Versuch mit Cannabis angeben.

    Leider haben wir im Bereich der Psychiatrie dies auch schon bestätigt erhalten. Bei Gesprächen gaben Jugendliche an, erste Versuche mit Cannabis ab dem 12. Lebensjahr gehabt zu haben. Ähnliche Ergebnisse bei Alkoholkonsum. Dies obwohl beide Substanzen in diesem Alter überhaupt nicht zugänglich sein dürften. Jetzt besteht bei uns die Befürchtung, wenn Kinder und Jugendliche schon vor Volljährigkeit an diese Substanzen kommen, wie sieht es aus, wenn es frei verfügbar ist?

    Ich bin auch der Überzeugung, dass nicht volljährige Jugendliche überhaupt abschätzen könnten, wie hoch das Risiko vom Substanzmittel versuchen bis zur Abhängigkeit ist. Geschweige, dass sie umfassend informiert sind, welche gesundheitliche Schäden sie damit in Kauf nehmen.

    Der Grad ist sehr schmal.

    Wir haben leider auch in der Verwandtschaft mit erleben müssen, wie Drogenabhängigkeit entsteht und wie machtlos Eltern dem gegenüber stehen. Trotz Entzug, Entwöhnung, immer und immer wieder Rückfall. Kurz zur Geschichte. Angefangen Alkohol ab dem 14 Lebensjahr, ab dem 16. Lebensjahr erste Versuche mit Cannabis. Danach Amphetamine. Es war am Schluss alles dabei. Schwere Drogenpsychosen inbegriffen. Verstorbenen mit nicht einmal 30.

    Man möge mir meine Haltung ggü. der Legalisierung von Cannabis nachsehen. Ich kann das nicht so locker sehen.

  • B.F.

    |

    Sorry, aber wer sich für Drogen ausspricht hat keine Ahnung was dieses Kraut mit einem Menschen macht. Eigentlich können das nur Abhängige sein, die sich für ein “legal “entscheiden !! Haben wir nicht genug Unfallverursacher, die unter Alkohol oder Drogen im Strassenverkehr stehen? Ach ja , die haben Peanuts geschluckt.

  • Auch a Regensburger

    |

    Verkehrsunfalltote durch Alkoholeneinfluß 2000 ca. 1000. Dies hat 20 Jahrelang kontinunierlich abgenommen und 2020 waren es dann nur ca. 200.

    Zum Glück gehen die Menschen heute viel viel verantwortungsbewusster mit dem Thema, fahrtüchtig ins Auto zu steigen, um.

    B.F. mein Eindruck von vielen Kommentatoren ist, dass diese überhauptkeine Ahnung haben was Sie schreiben. Da fällt mir aus meiner Jugend ein Schwank ein. In dem kleinen Dorf in dem ich aufgewchsen bin, gab es einen sagen wir mal “Alternativen”. Der war dann auch im ganzen Dorf gebrandmarkt. Nennen wir Ihn Maier Sepp. Das Dorf war sich einig, der spritzt Haschisch.
    P.s. im meinen Dorf waren früher 4 Wirsthäuser. Hätte sich der Sepp halt jeden Tag besoffen, dann wäre alles gut gewesen (@Joey: die konservativen Vorbilder von früher leben hoch).

    Allegemein nur von Drogen zu sprechen oder zu diskutieren zeigt schon, dass bei vielen Diskutanten kein Hintergrundwissen vorhanden ist. Es gibt weiche, es gibt harte Drogen. Jede Droge wirkt anders. Es gibt physische und psychische Abhängigkeiten und jeder Drige hat hier ein anderse Potential. Die Drogen mit den verhärendsten Schäden für den Menschen sind Arzeneimittel, Alkohol und Tabak. Allesamt harte Drogen. Warum wir gerade einige weiche und wesentlich weniger gefährliche Drogen mit einem riesen Aufwand verfolgen, ist eben eine bescheuerte Drogenpolitik. Das Beispiel Portugal (und vieler anderer Länder) zeigt, dass eine moderne und zeitgemäße Drogenpolitik anders geht und am Schluß seinen Bürger am besten schützt.

    P.S. Daniela: Zuerst sind die Probleme da. Dann kommen Alk/Drogen. Wenn ein 14 jähriger zum Saufen anfängt muss davor schon Einiges schiefgelaufen sein und es konnte nie auf die Hilfeschreie passend reagiert werden.

  • Monetäre Kriterien

    |

    Bei aller Liebe zur Diskussion, wird mir ein Aspekt gänzlich unterschlagen: die Empfänglichkeit für bewusstseinsverändernde Substanzen.

    Hierzu könnten meines Erachtens Psychologen mit Wissen und entsprechenden Erfahrungen einen sinnvollen Beitrag leisten!!

    Ich habe keine Zahlen (gesucht) und versuche mich in einer freien Deutung der Frage, was Menschen (Jugendliche) empfänglich für Alternativen zu den legalen Drogen, wie Alkohol, Tabak, Zucker, macht.

    Dabei werde ich den Verdacht nicht los, auch das Elternhaus und eben die gesamte Gesellschaft hat etwas damit zu tun. Wenn z.B. der Bierdimpfl-Vater mit den Sichtweisen des Opas und überhaupt viel Gschaftlerei (nicht evidenzbasiert;) das Familiengeschehen bestimmt. Und dann die Kinder irgendwann feststellen, wie fake das alles ist und einfach nicht dagegen ankommen. Sei es mit Zahlen, Fakten oder sonstigem logischen Argumentationsgedöns. Und sie realisieren, dass ihnen jahrelang ins Hirn geschissen wurde – wer möchte es ihnen da verwehren, wenn sie sich ihren Kopf mal kräftig durchpusten möchten…

    Leider sind viele dabei zu unvorsichtig. Das mag an mangelnder Aufklärung liegen – aber vielleicht auch daran, dass der Aufklärung kein Glauben geschenkt wird. Hier kommt der Bumerang zurück. Ich denke nicht, dass Drogenkonsum einfach nur mit der Verfügbarkeit einher geht.

    Ich selbst kenne z.B. auch Orientierungslosigkeit in einer Welt, in der von allerhand positiven Dingen (bio, öko, nachhaltig) schwadroniert wird, aber man ohnmächtig zu handeln/gestalten ist (es nicht nur glaubt zu sein).

    Nebenbei bemerkt ist Verbotenes ohnehin interessant.

    Und wenn etwas vom Gesetzgeber her verboten, sprich illegal, ist, dann folgt es mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Doktrin, also der Linie, die die herrschende Klasse fährt, um beispielsweise das Volk von der Straße fern oder einfach nur dumm zu halten. Man darf nicht glauben, dass man uns nur das beste und uns schützen will vor den Gefahren, die in der dunklen Drogenunterwelt lauern.

  • Daniela

    |

    @ Auch a Regensburger

    ‘PS. Daniela: Zuerst sind die Probleme da. Dann kommen Alk/Drogen. Wenn ein 14 jähriger zum Saufen anfängt muss davor schon Einiges schiefgelaufen sein und es konnte nie auf die Hilfeschreie passend reagiert werden.’

    Sie müssen es ja wissen, was Vorurteile sind. Natürlich stammen alle drogenabhängigen Jugendlichen aus zerrütteten oder anders nicht funktionierenden Familien? Oder, wie war dies zu verstehen?
    Mein Gott, wie platt ist das denn?

    Ich möchte jetzt nicht auf Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen eingehen, Ihnen Ihrer hoffnungslos veralteten Anschauung nichts von Gruppenzwang und Gruppendynamik im jugendlichen Alter erzählen wollen. Was ich Ihnen aber sagen möchte, erzählen Sie Ihre Sichtweise einmal Eltern drogenabhängiger Kinder aus den verschiedensten Bildungsschichten, Kulturkreisen, Einkommensschichten… .

    Machen Sie es sich nicht zu einfach! Drogen sind abhängig machende Substanzen. Es genügt mit unter ein einmaliger Gebrauch! Und was bitte sind weiche Drogen?

    Und da Sie ebenfalls Alkohol dazu zählen, wenden Sie sich bitte an die Politik! Wenn Kindern und Jugendlichen allöffentlich vorgegaukelt wird, wie viel Freude es doch macht mit Freunden, der Familie usw. beschwingt Sämtliches an Alkohol konsumieren zu können, na dann…

    Anschließend sprechen wir noch über die vielen Medikamentenabhangigen aller Altersstufen…

  • Auch a Regensburger

    |

    Daniela, zu zerrüttenden Familien. Nö. Hat mit den klassischen Familienverhältnissen eher nichts zu tun, wenn nur indirekt. Kann das Kindes eines DAX Vorstandes sein. Vater nie da, Mutter eigentlich mit Famielienmanagement überfordert. Kann ein Kind von Max und Berta Mustermann sein, wo einer der beiden an Deppression leidet. Oder ein Kind hat, dass mit dem allgemeinem Schulalltag nicht gut klarkommt, aber trotzdem jeden Tag von 8-16 Uhr hin muss und permanent aneckt oder gemobbed wird. Kann einfach ein sensibles Kind sein, dass über die Scheidung der Eltern nicht hinwegkommt. Usw….nicht dass ich hier in ein falsches Licht gerückt werde.

    Sucht ist ein komplexes Thema. Es gibt rein aus der Veranlagung sucht empfänglichere Chraktäre und weniger empfängliche. Es gibt tausende Arten von Suchten die zu Problemen führen können. Ein krankhafter Putzteufel wird unter Umständen niemals dauerhaft einen Partner finden.

    Als Gesellschaft erlauben wir uns zum Glück das persönliche Recht Genussmittel zu konsumieren. Dies ist und soll auch nach meiner Meinung so sein, reguliert. Aber aktuell ist es unlogisch, sinnfrei und gegen den wissenschaftlichen Kentnissstand sowie Erfahrungswerte anderer Länder.

    Bitte googeln sie mal harte drogen, weiche drogen. Sie werden erschüttert sein.

  • Daniela

    |

    @Auch a Regensburger

    Gewiss, gewiss… Aber erklären Sie mir einmal, warum ich in einem Biergarten gefragt wurde, warum ich nicht wenigstens ein Radler trinke, man doch im Biergarten sei. Ich wollte halt nicht! Angesichts einer 5 minütigen Diskussion, stellte fast abschließend eine Frau fest, man solle mich doch jetzt in Ruhe lassen, vielleicht sei ich ein trockener Alkoholiker…

    Kann mir bitte jemand erklären, warum man im Biergarten Bier trinken sollte? Weil es Biergarten heißt? Weil es zum guten Ton gehört? Vor allem, wenn es künftig Coffee Shop mit Cannabis Ecke gibt, werde ich dann auch gefragt, warum ich keinen Joint rauche, wo man doch in einem Coffee Shop sei?

    Ich denke Verbotenes hat die Eigenschaft, dass man es scheut, weil es illegal ist. Sehen Sie verboten ist so Vieles, Raub, Diebstahl, Mord…, Vielleicht machen Menschen es deshalb nicht, weil es verboten ist und unter Strafe steht. Vielleicht sind prozentual die Alkoholabhängigen in der massiven Überzahl zu den Heroinabhängigen weil eben Alkohol rund um die Uhr zu erreichen ist, Heroin aber eben nicht, weil verboten. Alles, was legal ist, schreckt nicht mehr ab! Ist ganz einfach so. Und wir werden von Babyschuhen an, sozialisiert mit gut und schlecht, erlaubt und nicht erlaubt!

    Und natürlich verstoffwechseln Männer in der Regel Alkohol anders als Frauen, vertragen 10 bis 12 mg reinen Alkohol, bei Frauen ist das wesentlich weniger. Warum gibt es trotz allem weniger alkoholabhangige Frauen? (Reine Statistiken.)

    Wegen der Charaktere?

    Mir sind Ihre Erklärungen alle zu einseitig, wenn Sie wissen, was ich meine.

    Aber vielleicht sind Sie nur der Prototyp eines Stahlharten, den ganz einfach Nichts aus den Schuhen Haut. Der niemals vom Leben angestochen wird?

    Abhängig machende Substanzen machen abhängig!
    Nur beispielsweise.
    Ob Sie sich nun besaufen, weil das Kind verstarb und Sie in Selbstzerwürfniss zerfleichend zur Flasche greifen und abhängig werden. Ihre Frau stattdessen versucht sich medikamentös in Dauertiefschlaf zu versetzen und dabei medikamentenabhängig wird.

    Ob ein Manager Kokain schnupft, um im Dauerlauf ständig gut drauf zu sein…

    Letztendlich sind Auslöser und Person uninteressant, alle drei abhängig am Ende…

    Aber wer ist am Ende dran schuld?

    Das miserable Elternhaus, der anspruchsvolle Job, die eigene Persönlichkeit, die Gesellschaft, dass Sie abhängig wurden?

    Nein, die Substanz! Die an die sich der Körper gewöhnt und immer mehr verlangt…

    Aber nix für ungut…, Man darf auch unterschiedliche Meinungen zu abhängig machenden Substanzen haben.

  • Hthik

    |

    @Alex.B 14. Juni 2022 um 00:01

    “Hardcore-pseudokonservativen (Konservativ=bewahrend / Immer mehr Drogentote=pseudokonservativ) von der CSU”

    Es ist noch nicht einmal eine harte Linie, denn die wäre, wir geben die Drogen frei, um die Bevölkerung vor Beschaffungs- und organisierter Kriminalität zu schützen. Die Junkies sind für sich selbstverantwortlich. Man würde jedem eine sofortige Therapie garantieren und sagen, hier ist dein Therapieplatz, aber wenn Du das nicht selbst willst, bitteschön geh hin und richte dich zugrunde. Solange Du keinen außer dir selbst schädigst, kannst Du machen, was Du willst. Daran glauben wir. Freiheit statt Sozialismus.

  • Hthik

    |

    @Daniela 15. Juni 2022 um 11:24

    “Sie müssen es ja wissen, was Vorurteile sind. Natürlich stammen alle drogenabhängigen Jugendlichen aus zerrütteten oder anders nicht funktionierenden Familien? Oder, wie war dies zu verstehen?”

    Es geht schlicht darum, was man mit welchen Maßnahmen erreichen kann. Niemand behauptet hier, er habe die Silberkugel, die jegliche substanzbasierte Sucht sofort für immer beseitigt.

    “… Gruppenzwang und Gruppendynamik …”

    Das sind eben veränderliche Dinge. Daher scheint es doch nicht von vornherein aussichtslos da etwas verändern zu wollen, oder?

    “Drogen sind abhängig machende Substanzen. Es genügt mit unter ein einmaliger Gebrauch! Und was bitte sind weiche Drogen?”

    Eine sinnvolle Definition könnte zum Beispiel sein, dass eine Droge umso härter ist, je kürzer der Konsumzeitraum ist, der physische Abhängigkeit auslöst. Das ist doch Ihr besonders Anliegen dachte ich: dass jemand experimentierfreudig da rein rutscht und schon nach einer oder wenigen Versuchen weitermachen muss, nicht weil er ständig high sein will, sondern weil ihn die Entzugssymptome dazu zwingen. Aus dieser Sicht wäre es sinnvoll im obigen Sinne weiche Drogen eher zu tolerieren.

    “Und da Sie ebenfalls Alkohol dazu zählen, wenden Sie sich bitte an die Politik!”

    Soll “Beschwer dich nicht hier, wende dich an die Politik” ein konstruktiver Hinweis sein? Das Problem ist, dass hier diskutiert wird, während die Politiker nur darauf warten, dass ihnen jemand sagt, was sie tun sollen? Echt? Wissen Sie wieviele der hier Diskutierenden immer wieder versucht haben auf den verschiedensten Weg politisch etwas zu erreichen, aber sich permanent den Schädel eingerannt haben, weil es eben keine Rolle spielt, wie gut Ihre Argumente sind, wenn die Mächtigen einfach nicht wollen.

    “Wenn Kindern und Jugendlichen allöffentlich vorgegaukelt wird, …”

    Kindern und Jugendlichen wird vorgegaukelt, dass wir in einer rationalen Gesellschaft leben, in der man auf friedlichem Weg, eben mit guten Argumenten alles erreichen kann. Wenn die anfangen zu durchschauen, dass das Kapital sie nur als Arbeitskräfte will, gibt es nicht so mehr viele Wege. Sie können es nicht aushalten und werden religiös. Sie wollen wenigstens noch mal einen draufzumachen, bevor der Sargdeckel zufällt: culture of instant gratification. Die anderen suchen nach anderen Einflussmöglichkeiten. Sie kleben sich auf die Straße. Scheint hier auch nicht sehr begeistert aufgenommen zu werden.

    “Anschließend sprechen wir noch über die vielen Medikamentenabhangigen aller Altersstufen…”

    Insbesondere die Alten. Was haben die zu befürchten, wenn sie XTC nehmen, außer dass ihr restliches Leben subjektiv erträglicher wird?

  • Catherine

    |

    Prinzipiell wäre ich für ein Verbot aller Drogen inklusive Alkohol und Tabak. Früher war das noch richtig störend (und schädlich), bevor es in der Gastronomie Rauchverbot gab. Da durften alle Gäste passiv Rauchen.

    Tabak ist übrigens keine in erste Linie psychische Abhängigkeit. Der psychische Faktor kommt nur erschwerend zur körperliche Abhängigkeit hinzu und ist bei Nikotin stark ausgeprägt, weil viele Raucher Konsumrituale haben und die Droge stark in den Alltag integriert ist.

    Bei der Canabis-Legalisierung muss man anhand von Daten aus den USA, wo das schon probiert wird, schließen, dass die Gefahren des Konsums dadurch für Minderjährige verringert werden. Die Zahl minderjähriger Cannabis-Nutzer ging durch die Legalisierung von Cannabis in den USA zurück, weil es weniger illegale Händler gibt. Auch steigt die Qualität des Rauschgifts und gefährliche Zusätze wie synthetische Cannabinoide, mit denen die Droge von illegalen Händlern versetzt wird fallen weg.

    Letztlich muss man bei Drogen auf Eigenverantwortung und Aufklärung setzen. Mit Druck funktioniert das nicht. Und der Konsum muss aus dem Dunkelfeld raus, damit man ihn reglementieren kann. Ob das dann die bessere Drogenpolitik ist sieht man erst, wenn man es ausprobiert hat. Deutschland ist nicht die USA und auch kein anderes Land. Unsere Kultur und die rechtlichen Rahmenbedingungen sind individuell. Da können die gleichen Maßnahmen unterschiedliche Effekte haben. Es gibt aber Hinweise, dass eine liberale Drogenpolitik besser ist. Es müssen aber weiterhin nicht Nutzer vor den Nachteilen durch Nutzer geschätzt werden. Also keine Drogen im Straßenverkehr und in wichtigen Berufen (am besten 0 Promille Grenze) usw.

  • Daniela

    |

    @Hthik

    Ich nehme Ihre wohlwollende Kritik mit in den Feiertag.

    Ich verspreche Ihnen über die Option nach zu denken, für die Politik eine sinnvolle Lösung für das Suchtmittel Alkohol vor zu schlagen.

    Könnte ja gehen, betrachte man die Kampagne gegen Tabak!

    Auf jede Flasche mit alkoholhaltigen Getränken solle ein breiter roter Balken. Auf dem zu lesen steht. Alkohol kann süchtig machen! Bei dauerhaften Konsum können Sie sich das Kleinhirn, die Leber… irreversibel schädigen. Werbung gibt’s natürlich auch nicht mehr. Das “O’zapft ist!” auf der Wiesn fällt aus! … Keine sich zu prostenden Politiker mehr auf öffentlichen Veranstaltungen!

    Ach, eine Frage habe ich dann doch noch. Glauben Sie ernsthaft, dass es den Alten das Leben subjektiv erträglicher macht, wenn diese von Medikamenten abhängig sind, die sie sich nicht mehr selbst besorgen können? Ich gehe eher davon aus, dass dies ein kleines Späßchen von Ihnen war. Den Rotstift hat im übrigen der budgetgebremste Hausarzt in der Hand.

    Wobei wir nun zu einem Ihrer persönlichen Lieblingsthemen kommen. Gesellschaft und Kapital.

    Die Kosten für die Gesellschaft, die Solidargemeinschaft der Versicherten. Wenn die Krankenkasse nach dem 2. bis 3. Versuch einen Drogenabhängigen mitteilt, nein Entwöhnung gibt’s nicht mehr, allerhöchstens 2 – 5 tägigen stationären Entzug.

    Und ab welchem Alter wollen wir Kinder soweit stärken, dass diese sich jedem Gruppenzwang bedingungslos entgegen stellen und jegliche Gruppendynamik für sich ausschließen können?

    Wie viel Identifikation des einzelnen Menschen mit Gruppen und Verbänden wollen wir unterbinden?

    Alles erst einmal Rhetorik?

    Wir haben keine Silberkugel, wie wahr. Und Cannabis ist im leichtesten Fall nur ein vorübergehender Rausch!

    Aber warum benötigen Menschen einen Rausch? Mit welchen Mitteln herbei geführt erst einmal neben sächlich. Ich kann ganz ohne Alkohol und Sonstiges richtig gut abfeiern, Gaudi haben. Ich brauche es noch nicht einmal um gesellig zu sein, geschweige vor, während oder nach einem guten Essen. … Ich brauche es aber auch nicht, wenn mir das Leben Knüppel zwischen die Beine wirft. …

    Was macht mich also anders als viele oder alle Menschen? Ich sehe mich nicht gezwungen anderen meine Lebenshaltung auf zu zwingen. Akzeptiere aber gleichzeitig, dass es geschriebene und ungeschriebene Regeln im miteinander geben muss.

    Und jetzt wünsche ich einen schönen Abend und ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Selbstreflektion.

  • Hthik

    |

    @Daniela 15. Juni 2022 um 21:04

    “Glauben Sie ernsthaft, dass es den Alten das Leben subjektiv erträglicher macht, wenn diese von Medikamenten abhängig sind, die sie sich nicht mehr selbst besorgen können?”

    Eben nicht. Deswegen sollen dies verordenbar sein.

    “Ich gehe eher davon aus, dass dies ein kleines Späßchen von Ihnen war.”

    Ausnahmsweise nicht.

    “Den Rotstift hat im übrigen der budgetgebremste Hausarzt in der Hand.”

    as auch. Andererseirs werden Psychopharmaka aber auch großzügig zur Pflegeerleichterung oder gar zur Simulierung einer stärkeren Behinderung um einen höheren Pflegegrad zu erreichen.

    Und dann gibt es nich das:

    “Ohne fremde Hilfe könne der Kläger keinerlei Medikamente zu sich nehmen. Dem Pflegepersonal sei es jedoch verwehrt, ihm auf seinen Wunsch irgendein Medikament zu verabreichen, welches nicht zuvor von einem Arzt verschrieben worden sei, selbst wenn es nicht verschreibungspflichtig sei. So sei es dem Kläger nicht möglich,bei akutem Bedarf auf eigene Verantwortung etwa eine nicht verschreibungspflichtige Kopfschmerztablette, einen Hustensaft,etc. einzunehmen.”
    SG Wiesbaden, S 14 SO 29/08, 10.11.2010

    Da scheint der Bierzelthit “Morgn hamma Schädelweh, Schädelweh is schee!” als Trost leicht deplatziert.

    “Wobei wir nun zu einem Ihrer persönlichen Lieblingsthemen kommen. Gesellschaft und Kapital.”

    Ich muss das wohl besser vertuschen, dass ich eigentlich nur ein Thema hab.

    “Die Kosten für die Gesellschaft, die Solidargemeinschaft der Versicherten. Wenn die Krankenkasse nach dem 2. bis 3. Versuch einen Drogenabhängigen mitteilt, nein Entwöhnung gibt’s nicht mehr, allerhöchstens 2 – 5 tägigen stationären Entzug.”

    Daher meine Forderung an alle, die Härte gegen Drogen zeigen wollen: nur mit einem ordentlichen Therapieangebot.

    “Wie viel Identifikation des einzelnen Menschen mit Gruppen und Verbänden wollen wir unterbinden?”

    Wir wollen nur, das er das nicht muss, nicht, dass er das nicht kann. Er soll befähigt werden, selbst eine informierte Entscheidung zu treffen. Bis dahin stimme ich de Neoliberalen zu, nur mit dem Unterscgieden, dass er befähigt werden muss, dass also nicht naturgegeben ist, und dass die Randbedongung eine freie Entscheidung ermöglichen müssen. In Anlehnung an Anatole France ,uss Freiheit mehr Wahlmöglichkeiten bieten, als die Wahl sich zu Tode zu arbeiten oder unter der Brücke zu schlafen.

    “Aber warum benötigen Menschen einen Rausch”

    Lapidar könnte es eine evolutionäre Fehlanpassung sein. Und Gott der Herr sprach, Du sollst nicht an den Botenstoffen in deinem Gehirn rumschraubn.

  • Daniela

    |

    @Hthik 16.06.2022 21:44 Uhr

    Die ärztliche Verordnung von Betäubungsmittel jeglicher Art gibt es bereits. Es gibt Medikamente zu Hauf, die die Bewusstseinslage verändern. Und da ist wirklich alles dabei.
    Und diese Medikamente werden trotz abhängig machender Wirkung, teils ziemlich locker verabreicht.
    Diese Medikamente werden nicht ohne ärztliche Verordnung abgegeben, ob nun in stationären oder ambulanter Versorgung. Aber eben zur Behandlung bei medizinischer Notwendigkeit.

    In stationären Einrichtungen werden vom pflegerisch tätigen Personal i.a.R. auch nur ärztlich verordnet Medikamente abgegeben, bis hin zur Bedarfsmedikation. Zudem dürfen Patienten auch ihre eigenen Medikamente vorhalten. Allerdings wird dadurch die Einnahmesicherheit in Frage gestellt. Zudem gibt es noch einen juristischen Hintergrund für die Affinität zum Verbot der Eigensubstition durch Patienten. Wie will man denn nach gesundheitlichen

    Schaden aus einander halten, ob die Überdosis durch die professionelle Behandlung oder den Patienten herbei geführt wurde?

    Persönliche Freiheit hat also einen hohen Preis, den Preis des Eigenverantwortlichen. Eigenverantwortung, die unsere Gesellschaft bislang nicht gelernt hat. Ausnahmslos wird nach schuldig gesucht, wenn etwas schief läuft. Also reglementiert der Staat, so gut er kann.

    Es besteht doch immer die Möglichkeit, das Krankenhaus auf eigenen Wunsch zu verlassen, wenn man mit der Behandlungsstrategie nicht einverstanden ist. Man übernimmt halt nur selbst die Verantwortung. Einzig die Ausnahme, bei Personen, die sich nicht selbst rechtlich vertreten können.

    Sie sehen, die vielgerühmte Freiheit endet genau dann, wenn es um Eigenverantwortung geht.

    Wenn man also, nehmen wir den Begriff Rauschmittel, Rauschmittel legalisiert, wie entwickelt sich die allgemeine Haltung zur Haftung durch die Solidargemeinschaft? Sprich, die Solidargemeinschaft übernimmt dann alle Kosten zur Therapie?

    Nur einmal, um auf zu zeigen, welche Diskussion sich im Nachgang einer Legalisierung ergeben könnten. Wer zahlt den die hohen Kosten, die eine langjährige Therapie mit sich bringen?

    Die Solidargemeinschaft der Versicherten, oder der Staat, der die Steuern hierfür kassiert?

    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass aber so ziemlich alle wettern würden, wenn die Beiträge zu Pflichtversicherungen ohne Ende steigen würden.

    Bei der Frage zur Legalisierung von Rauschmitteln muss gleichzeitig die Frage nach der Finanzierung und Kostenübernahme durch die Solidargemeinschaft gestellt sein!

    Am Ende würden nicht Süchtige erwarten, dass die Süchtigen ihre Kosten für Behandlung und Therapie selbst übernehmen?!

    Als Beispiel:
    Oder am besten, wir schreiben gleich auf jede Bierflasche. Wenn Sie alkoholhaltige Getränke konsumieren, müssen Sie für Folgeschäden, die Sie durch den Konsum von Alkohol erwerben können, selbst aufkommen.

  • Auch a Regensburger

    |

    Daniela,

    Schmeißens doch nach jedem Stückerl kuchen oder Schokolade ein 50gerl in Ihr Soldaritätssparschwein zur Deckung der allgemeinem Kosten die Sie als Individum erzeugt haben. Zucker schadet. Das Sparschweim stellens dann auch bei Ihrem Chef hin, der solle doch bitte auch was geben, da der Sitzarbeitsplatz Kosten für “Rückendbehandlungen” auslöst. Im Auto habens dann auch eins stehen. Kosten allgemein Gesundheitheit und Umwelt.

    Gehe davon aus Sie sind bei FFF dabei und treten dafür ein, dass die Kosten denen aufgetragen werden die es gemacht haben und machen und nicht von einer Jugend und deren Kinder getragen werden müssen.

    Aber vielleicht hilft ja später der regelmässige Kaffee im Coffeeshop was.

  • Daniela

    |

    @Auch a Regensburger

    Der Chef zahlt doch schon mit ein. Bei privat, wie gesetzlich Versicherten.

    Ansonsten mein Zuckerverbrauch ist relativ übersichtlich. Das Sparschwein dick gefüllt, weil ich mir den Suchtmittelgebrauch weitestgehend nicht leisten will.

    Ansonsten weiß ich jetzt gerade nicht, wie man von dieser Thematik auf die fff kommt?!

    Wie war das mit Birne und Apfel und deren Vergleich?

    Oder höre ich eben gerade den leisen Ruf nach ” Übernehme doch Du Verantwortung!” ?

    Rein rhetorisch: Warum hören wir beide nicht auf zu atmen?

  • Hthik

    |

    @Daniela 17. Juni 2022 um 11:20

    “Der Chef zahlt doch schon mit ein.”

    Das kann man sehen, wie man will. In jedem Fall ist es Geld, dass der AN den AG kostet, aber nicht anderweitig für sich ausgeben kann. Den AN-Anteil einseitig steigen zu lassen, ist en Trick des Kapitals, den Lohn zu kürzen.

  • Daniela

    |

    @Hthik

    “Den AN-Anteil einseitig steigen zu lassen, ist en Trick des Kapitals, den Lohn zu kürzen.”

    Das kann man auch sehen, wie man will. In erster Linie ist es eine Änderung, die der Gesetzgeber vorgeschrieben hat. Also unsere gewählten Volksvertreter haben mitgewirkt. Diese Änderung jetzt alleinig dem Kapital unterjubeln zu wollen…, Naja!

    Wie sage ich immer, ihr wollt soziale Sicherheit, ihr wollt sozialen Frieden, aber ihr wählt die anderen.

    Tut aber bedingt nur etwas zum Thema.

  • Hthik

    |

    @Daniela 17. Juni 2022 um 07:24

    “Die ärztliche Verordnung von Betäubungsmittel jeglicher Art gibt es bereits. Es gibt Medikamente zu Hauf, die die Bewusstseinslage verändern.”

    Nicht genügend. Die Anzahl der Präparate sagt wenig über die der Wirkstoffegruppen. Wir brauchen neue Wirkstoffe, gerade auch um Nebenwirkungen im Einzelfall umschiffen zu können. Zur Erinnerung: XTC ist bekanntlich aufgrund profunder Erkenntnisse verboten.

    “Es besteht doch immer die Möglichkeit, das Krankenhaus auf eigenen Wunsch zu verlassen, wenn man mit der Behandlungsstrategie nicht einverstanden ist.”

    Oh heilige Naivität! Sie kriegen nichtmal erklärt, welche neue Pille das da ist. Weiß ich nicht. Hat die Nachtschwester eingeräumt. Hat der Doktor so verordnet. Nein, der hat jetzt keine Zeit. Das ist die Realität.

    “Sprich, die Solidargemeinschaft übernimmt dann alle Kosten zur Therapie?”

    Es gibt bereits eine Branntweinsteuer. Die kann man erhöhen ohne dass der geringste bürokratische Mehraufwand anfällt.

    “Am Ende würden nicht Süchtige erwarten, dass die Süchtigen ihre Kosten für Behandlung und Therapie selbst übernehmen?!”

    Ich kann nicht begründen, warum § 52 Abs 2 SGB V nur was gegen “nicht indizierte ästhetische Operation, eine Tätowierung oder ein Piercing” hat.

  • Mr. T.

    |

    Dass Drogen jegliehcer Art eher schädlich sind, darüber sind wir uns doch eigentlich einig. Auch, dass die Dosis das Gift macht. Genauso wie, dass verschiedene Drogen unterschiedliche Gefahren und Wirkungen haben. Die einen machen körperlich krank, die anderen machen abhängig, wieder andere machen die Birne weich usw.

    Aber wenn es hier um eine “Legalisierung” wie auch immer geht, geht es in erster Linie um eine Entkriminalisierung. Das heißt, dass man nicht mehr Risenprobleme bekommt und gerichtsmassig wird, wenn man mit 10 Gramm Marihuana, 3 XTC-Tabeletten oder einer Prise Kokain erwischt wird. Das heißt nicht, dass man damit nadeln darf und es an jeder Ecke zu bekommen ist. Das heißt allenfalls, dass eine Abgabe kontrolliert erfolgt. Also der Wirkstoffgehalt und die Herkunft gesichert sind. Das wird dann wohl auch besser geregelt als die bislang nahezu frei verkäuflichen Drogen, wie Alkohol oder Tabak.

  • Hthik

    |

    @Daniela 17. Juni 2022 um 15:26

    “Diese Änderung jetzt alleinig dem Kapital unterjubeln zu wollen…, Naja!”

    Gewöhnlich stellt man bei der Schuldsuche auf das bewußte Agens an. Schuld ist der besoffene oder ehrgeizige Kapitän, nicht der Eisberg, der im Weg war, oder das Wasser unterm Bug, obwohl es entscheidend dafür war, dass das Schiff überhaupt versinken konnte.

    “Wie sage ich immer, ihr wollt soziale Sicherheit, ihr wollt sozialen Frieden, aber ihr wählt die anderen.”

    Richtig, aber das sind nicht nur Täter, sondern auch die Opfer systematischer Falschinformation und Verblödung.

    Oh sh*t! Jetzt hab ich vergessen irgendwo “Kapital” zu schreiben. Das wird Putin nicht gefa… Oh doch. Alles bestens. Auf den Schreck brauch ich jetzt aber erstmal einen Schnaps.

  • Daniela

    |

    @Hthik

    Es war mir, wie oft, eine Freude, Ihre Informationen zu lesen, und mit Ihnen Ansichten zu erörtern.

    Und damit Sie nicht zu viel Schnaps brauchen, schreibe ich für Sie,…
    Kapital, Kapital, Kapital…

  • Daniela

    |

    @ Mr. T.

    Ich denke, dass Personen deshalb so gezielt polizeilich befragt werden, falls diese mit einem Joint, einer XTC, einer Linie Kokain erwischt werden, weil man vielleicht vom Konsumenten an die Dealer kommen will.

    Aber wie gesagt, ist eine Mutmaßung. Ich kann leider über Razzia und polizeiliche Feststellungen nicht viel berichten oder beitragen. Mich erwischt man noch nicht einmal mit Alkohol, da ich nicht konsumiere. Wir haben nur zu oft mit den Opfern des schädlichen Substanzgebrauch von Drogen jeglicher Art zu tun. Leider.

  • Mr. T.

    |

    Daniela, es geht ja nicht nur um die intensive Befragung, es geht darum, dass gegen alle, die mit einer Minimenge Drogen, die klar für den eigenen Konsum sind, erwischt werden, ein Strafverfahren eingeleitet wird. Wenn man gegen andere vorgeht, die mit größeren Mengen erwischt werden, und mutmaßlich damit handeln (das Wort habe ich übrigens mit meinem Vertipper “nadeln” oben gemeint), ist das absolut in Ordnung. Die Dealer sind die Kriminellen, nicht die Konsumenten. Und das Dealen wäre bei sämtlichen Plänen zur “Legalisierung” weiter unter Strafe.

  • Daniela

    |

    @Mr. T.

    Der Konsum von Drogen ist erst einmal nicht strafbar.

    Jedoch der Besitz, die Herstellung, der Handel…

    Jetzt verstehe ich das so, man kann als Konsument nicht legal in den Besitz der Drogen kommen, also gehen diese auch nicht in den Besitz des Konsumenten über. Damit bleiben die Drogen Besitz des Dealers. Der Konsument meiner Meinung nach straffrei. Defacto müsste das Ermittlungsverfahren eingestellt werden. Aber das ist nur meine Rechtsmeinung. Das das anders laufen kann, wenn man einen größeren Vorrat bei sich hat, kann ich mir schon vorstellen.

  • Mr. T.

    |

    Daniela, die Realität zeigt, dass die übliche Praxis anders ist, als ihre Rechtsmeinung. Speziell in Bayern kann die Drogenmenge, mit der ein Konsument erwischt wird, quasi gar nicht klein genug sein, um einem Strafverfahren zu entgehen. Im allerbesten Fall wird es eigestellt, mindestens gegen eine empfindliche Geldauflage.

  • Daniela

    |

    @ Mr.T.

    Wie ich bereits erwähnte, habe ich meine Rechtsmeinung, die allerdings theoretischer Natur ist.

    Auch weiß ich, dass Cannabis durchaus zur Schmerlzinderung eingesetzt werden kann. Und ich weiß auch, dass zugängliche (ärztliche Verordnung) Medikamente zur Schmerlinderung teilweise ein erheblich höheres Suchtpotenzial bieten. Insofern würde ich auch zustimmen, dass Cannabis als Schmerzmedizin verordnet und angewendet kann. Dann wird sowohl die Qualität, als auch Quantität überwacht. Israel ist da ziemlich vorne weg, was die Schmerzbehandlung mit Cannabis angeht.

    Jedoch Cannabis als frei verkäufliches Genussmittel? Braucht es das wirklich?

    Da die Mengen für den Eigengebrauch tatsächlich sehr variieren zwischen den einzelnen Bundesländern und nicht nur in Folge dessen auch die Strafverfolgung, könnten Sie mich durchaus davon überzeugen, dass eine bundeseinheitliche Regelung der Eigenbedarfs Menge und der Grundsatz, ab wann überhaupt Strafverfolgung stattfinden sollte, bundeseinheitlich sei. Damit wäre der Eigenbedarf/ Konsum entkriminalisiert. Da aber Herstellung, Anbau, Einfuhr, Handel… weiter unter Strafe stehen, bewegen wir uns im Kreis.

    Verstehen Sie, was ich meine?

  • Paul

    |

    Servus

    Alle Menschen sind ja vernünftig….

    Schaut euch die 7 Millarden Menschen auf der Welt an ;-))

    Was gibts zu diskutieren….?

    Why you drink and drive

    Wenn you can smoke and Flyer?

    :-))

  • Mr. B.

    |

    Keine Aufregung und keine Sorge! Der Herr Joschka in Brüssel und der Herr Lauterbach bei uns besorgen euch bis nächstes Jahr das Gift! Die Lobby
    Wird siegen, was sonst!!!

Kommentare sind deaktiviert

 
drin