Forschungsprojekt zu Missbrauch gescheitert

„Ein Vertrag mit der Kirche ist nichts wert“

Das Forschungsprojekt zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist gescheitert. Der von der Deutschen Bischofskonferenz beauftragte Kriminologe erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kirche. Offenbar wird dabei ein wesentliches Dilemma der Bischofskonferenz: Sie kann solche Forschungsaufträge nicht ernsthaft vergeben. Es steht jedem Bischof frei, sich zu verweigern. Und das Beispiel Regensburg macht deutlich: Hier wurde bislang nicht aufgeklärt, sondern Aufklärung verhindert. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und ohne Konsequenzen.

"Jeder Bischof kann sich querstellen." Die Deutsche Bischofskonferenz (hier bei der Frühjahrstagung in Regensburg). Foto: Archiv/ Staudinger

„Jeder Bischof kann sich querstellen.“ Die Deutsche Bischofskonferenz (hier bei der Frühjahrstagung in Regensburg). Foto: Archiv/ Staudinger

Aus und vorbei: Die vor eineinhalb Jahren groß angekündigte wissenschaftliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist vorerst gescheitert. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat den entsprechenden Vertrag mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen am heutigen Mittwoch „aus wichtigem Grund und mit sofortiger Wirkung“ gekündigt. Man suche nun nach einem „neuen Vertragspartner“. Eine nähere Begründung wird nicht gegeben. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der DBK, spricht lediglich davon, dass das Vertrauensverhältnis mit Institutsleiter Dr. Christian Pfeiffer „zerrüttet“ sei. Das kann man wohl so ausdrücken. Pfeiffer sollte im Rahmen des bis 2014 laufenden Forschungsprojekts umfassende Aufarbeitung betreiben. In neun Bistümern sollten die Personalakten seit 1945, in den übrigen 18 seit dem Jahr 2000 ausgewertet werden. Doch es gab erhebliche Widerstände. Zunächst vom erzkonservativem „Netzwerk katholischer Priester“, das Ängste um den Datenschutz als Begründung vorschob. Gespräche, um diese Bedenken auszuräumen verliefen erfolglos.

Vorwürfe: Zensur, Aktenvernichtung, Schweigeverpflichtung

Am Dienstag machte Pfeiffer seinem Ärger öffentlich Luft. Gegenüber dem Deutschlandradio spricht er von Zensurversuchen, die im Rahmen eines neuen Vertrags unternommen worden seien. „Alle Texte hätten zuerst der Kirche zur Genehmigung vorgelegt werden müssen“, so der Kriminologe. Gegebenenfalls sollte demnach auch die Veröffentlichung untersagt werden können. Auch bei der Auswahl von Mitarbeitern habe die Kirche mitreden wollen. Darüber hinaus gebe es Hinweise, dass in mehreren Diözesen Akten vernichtet worden seien. „Im direkten Gespräch wurde mir das angekündigt, wenn wir nicht bereit sind, eine Schweigevereinbarung über all das, was hier gelaufen ist, zu unterzeichnen, dann würde es eben zur Kündigung kommen“, so Pfeiffer gegenüber dem Deutschlandradio.

Regensburger Version der Wahrheit

Der heftigste Gegenwind kam laut Pfeiffer insbesondere aus den Diözesen München und Regensburg. Das Bistum Regensburg hat dies – selbstverständlich – dementiert. Man sei nicht eigenmächtig aus dem Forschungsprojekt ausgestiegen, so Pressesprecher Clemens Neck gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Die Verantwortung trage die DBK. Eine recht eigenwillige Interpretation der Realität. Tatsächlich ist das Bistum Regensburg (im Verbund mit München und Dresden) Pfeiffer zufolge bereits Mitte 2012 aus dem Projekt ausgestiegen. Seitdem lag es auf Eis. Mehrere Mitarbeiter kündigten. Doch wie will die Diözese Regensburg eigentlich bei etwas aussteigen, in das sie niemals eingestiegen ist?

Regensburg: Kein Missbrauchsbericht

Ein Aufklärungs- oder Aufarbeitungswille war hier zu keiner Zeit zu erkennen. Und auch wenn man das Verhalten in anderen Diözesen ebenfalls kritisieren kann, so ist das Vorgehen der bislang Verantwortlichen in Regensburg beispiellos.

Wiegelte Missbrauchsopfer mit Serienbriefen ab: Michael Fuchs. Foto: Archiv/ Staudinger

Wiegelte Missbrauchsopfer mit Serienbriefen ab: Michael Fuchs. Foto: Archiv/ Staudinger

Einen Bericht zu den Missbrauchsfällen – so wie es in in fast allen anderen deutschen Bistümern gibt – wurde in Regensburg nie vorgelegt. Trotz gegenteiliger Ankündigungen. Ein „Zwischenbericht“ aus dem Jahr 2011, zu dessen Vorstellung nur handverlesene Medienvertreter geladen wurden (unter anderem die Nachrichtenagenturen dpa und dapd blieben außen vor), verdient diesen Namen nicht.

Regensburg: Serienbriefe und ein Rechtsanwalt

Es gibt keinen einzigen bekannte Fall, in dem die Diözese Regensburg Entschädigungen an Missbrauchsopfer gezahlt hätte, wie sie die Deutsche Bischofskonferenz vorsieht. Es ist auch nicht bekannt, ob die Diözese Regensburg auch nur einen Fall – so wie vorgesehen – jemals zur Prüfung an die DBK weitergeleitet hat. Stattdessen hat das Bistum Opfer, die sich an die Missbrauchsbeauftragte Dr. Birgit Böhm – eine seit Jahren bei der Kirche abhängig beschäftigte und damit alles andere als unabhängige Psychologin – gewandt hatten, via Serienbrief zu Lügnern gestempelt. Unter anderem heißt es darin:

„Wir konnten (…) Ihre Aussagen zur Frage eines sexuellen Missbrauchs nicht nachvollziehen. Eine Leistung in Anerkennung von erlittenem Leid erscheint vor diesem Hintergrund nicht gerechtfertigt.“

Verantwortlich für das Schreiben, das in mindestens zwei Fällen psychische Zusammenbrüche bei den Betroffenen ausgelöst hat, zeichnet Generalvikar Michael Fuchs. In Nürnberg hat die Diözese zudem einen Rechtsanwalt damit beauftragt, besonders hartnäckige Opfer unter bizarren Begründungen zu erklären, weshalb sexueller Missbrauch kein sexueller Missbrauch sein soll.

DBK lehnt Verantwortung ab

Die Deutsche Bischofskonferenz schweigt zu alledem. Verantwortlich für all dies sei allein die Diözese Regensburg. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, mit welcher Berechtigung die DBK glaubt, Forschungsaufträge zu vergeben, die die Mitarbeit aller Diözesen erfordern würden. „Ein Vertrag mit der Kirche ist nichts wert“, resümiert dazu Kriminologe Pfeiffer gegenüber dem ARD-Morgenmagazin. „Man muss mit jedem einzelnen Bischof einen Vertrag abschließen, weil jeder für sich genommen frei darin ist, sich trotz der Zusage seines Verbandes quer zu stellen.“ Pfeiffer will nun an seinem Institut in Eigenregie mit der Forschungsarbeit fortfahren und bittet Missbrauchsopfer, sich dort zu melden und anonymisierte Fragebögen zu beantworten.

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Kommentare (47)

  • Gondrino

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    Was soll man dazu noch sagen? Mir tun die bisherigen und zukünftigen Opfer Leid. Und der Rechtsstaat und die Politik schauen zu.

  • walter

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    Jetzt kommt es doch wieder ans Tageslicht, was die kath. Kirche für eine verschworene, intrigante und verlogene Sippe ist, Die wollen doch gar nicht, dass schwerste Straftaten ihrer Angehörigen ans Tageslicht kommen. Jeder andere Bürger würde für ein solches Verbrechen hinter Gittern landen und das für nicht zu geringe Zeit. Die können nur eines: Lügen, dass sich die Balken biegen, Abhängige schänden und Spenden sammeln und! natürlich die „frohe Botschaft“ verkünden. Sie nehmen sich vom Leben das, was sie wollen und gehen straffrei aus, weil sie ja von oben gedeckt werden. Was ist eigentlich mit dem Schicksal der Opfer und dem Gewissen der vielen ordentlichen Ordensleute, die sich tagtäglich für andere aufopfern? Man kann diese Leute nur als üblen Abschaum der Menschheit bezeichnen, ein Krebsgeschwür, das vernichtet werden muss! Mich packt da nur das fassungslose Entsetzen.

  • Unser “kriminologisches Forschungsprojekt” « Michaels Bilderbogen

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    […] Nun ist es also heraus: die Deutsche Bischofskonferenz wird das “kriminologische Forschungsprojekt zum Thema sexueller Missbrauch” nicht mehr unter der Federführung von Prof. Dr. Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen fortführen, sondern sich einen neuen Partner suchen. Ich dachte sowieso: da haben sich die zwei richtigen getroffen. Einmal die Würdenträger der Kirche, die gerne bestätigt sehen möchten, dass alles doch gar nicht schlimm sei, beschränkt auf einige wenige Einzeltäter, wie sie, vielleicht sogar noch häufiger, überall in der Bevölkerung vorkommen. Zum anderen ein Professor, der schon öfter durch seine eigentümlichen und unwissenschaftlichen Methoden aufgefallen ist, zum Beispiel in einer Untersuchung über sexuelle Gewalt, in der Mütter als Täterinnen gar nicht erst vorkommen. […]

  • Michael

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    Was mich freut: bei diesem Thema ist kein verschämtes Schweigen mehr in den Medien, kein „Das passt nicht in unser redaktionelles Umfeld“ oder „In unserem Sendeschema ist dafür kein Raum“. Die Journalisten und Redakteure sind hellhörig geworden, und der Beitrag hier ist einer der besten, die ich bis jetzt gelesen habe, sachlich und informativ. Danke!

  • W.Müller

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    Verehrter Walter
    Sie haben es mit wenigen Worten perfekt ausgedrückt.
    Die Kirche will nur Eines:
    Vertuschen, niemals zahlen
    Geld nur für die Machterhaltung der Katholischen Kirche und niemals für die von den christlichen Kinderfickern zerstörten Kinder.
    Ein Hohn der Spruch aus der Bibel“ Lasset die Kindlein zu mir kommen“ viele geile Pfaffen warten schon, sogar im Beichtstuhl wurden Kinder missbraucht. Der größte Witz dabei, die Pfarrer treten immer als Seelsorger auf und haben somit Zugang direkt zu ihren Opfern.
    Auf Netzwerk B hat Norbert Dennef ein Forum geschändeter Menschen gegründet, da werden sie aus erster Hand informiert über die Leiden von Betroffenen.
    Was unternimmt eigentlich der neue Regensburger Bischof in der Sache Kindsmissbrauch und Zahlungen an Betroffene. Wahrscheinlich ist er lediglich der verlängerte Arm und Befehlsempfänger von Ludwig Müller, der niemals zahlen will, nur vertuschen,nur kassieren und vor Gericht auf Staatskosten streiten will . In USA haben selbst die Jesuiten( Elite der katholischen Kirche) über 450 Millionen $ bezahlen müssen und sind nur mit einigen Tricks
    der gänzlichen Pleite entgangen. Erst wenn sie austreten, haben sie Etwas gegen diese maffiöse Sekte getan, deren Einfluss hauptsächlich aus der Anzahl ihrer Mitglieder besteht, deren Stimmen für die Parteien interessant sind. Werden sie nicht mitschuldig, treten sie schnell aus, sie tun etwas Gutes für unsere Kinder und Erhalt unserer Meinungsfreiheit.
    W.Müller

  • Kath. Kirche hat fertig

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    Der Hauptschriftleiter dieses Blogs hat es, im Gegensatz zu manchen der KommentatorInnen zu diesem Blog – Dauerthema mal wieder erfaßt: „… ein wesentliches Dilemma der“ Deutschen „Bischofskonferenz wird offenbar: Sie kann solche Forschungsaufträge nicht ernsthaft vergeben. Es steht jedem Bischof frei, sich zu verweigern“.
    Genau so ist es.
    Schließlich existiert in der „juridischen Kirche“ seit dem unbedeutenden Zeitraum von mindestens 1.900 Jahren ein dynamisches Eigenrecht basierend auf dem bewährten römischen Recht – man mag dazu stehen, wie man will.
    Dieses kanonische Recht gilt auch für den gerne einen Faschingsprinzen gegeben habenden Kardinal vom Mittelrhein, ein Bischof aus einer anderen Metropolitandiözese und den für-Alles-und-Jedes-Verständnishaber aus dem Markgräfler-Land: CIC 1983, Can 381 § 1; Cann 447, 450, 455 hier insbesondere §§ 1 u. 4; dies nur als beispielsweise mögliche Rechtsvorschriften.
    Abgesehen davon gelten für alle von diesem „Forschungsauftrag“ betroffenen Kleriker, da auch sie Menschen im Sinne des von den hiesigen Blog-KommentatorInnen gerne bemühten Grundgesetzes sind, die grundrechtlichen Garantien des Persönlichkeitsschutzes.
    Man sieht, auch wenn man presserummelhafte „Forschungsaufträge“ vergibt, sollte man nie vergessen, vorher das Hirn einzuschalten, selbst wenn dieses rot oder violett birettiert ist.

  • Veronika

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    Na, da scheint die „Firma“ ja mittlerweile wie in Sachen „R-Digital“ vorgehen zu wollen. So jedenfalls seit gestern 18.00 Uhr kath.net, dass die DBK (oder ists der VDD?) gegen Pfeiffer rechtliche Schritte eingeleitet hat.
    Was soll eigentlich die Sache mit DBK und VDD? Ist die DBK der Ver……ngsverband, während der VDD das Wirtschaftliche regelt. Ich kenne nur eine heilige, katholische und apostolische Kirche, die mir immer fremder wird.
    Natürlich musste Regensburg intervenieren und zugleich dementieren, schliesslich hat ja Eure Regensburger Heiligkeit bis zum BVerfG „geklagt“, um dann – Gott sei Dank gibt es einen profanen Staat mit entspr. Justiz – zu verlieren.
    Mit Pfeiffer scheinen die sich aber jetzt völlig verkalkuliert zu haben. Da dürfte es Gegenwind aus nahezu der gesamten bundesdeutschen Jurisprudenz geben, denn im Mittelalter (wie es der aktuelle Papst gerne hätte) sind wir noch lange nicht angelangt.

  • Bernd Neumann-Henneberg

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    Der Kommentar wurde gelöscht.

  • Thomas Kovacs

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    Wann wird man es endlich verstehen daß die Bischofskonferenz kein Kollektives Führungsorgan ist das über den Bischöfen steht ? Herr Pfeifer sagte es gestern richtig er hätte mit jeder Diözese einen Vertrag machen müssen Die BK kann keinen Bischof zu etwas zwingen

  • G.S.

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    „“ Man hat Angst vor der großen Wahrheit „“

    Ich finde dass da die BK zum Thema wirklich einen sehr sehr großen Fehler gemacht hat.
    Anscheinend hat der Kriminologe Christian Pfeiffer zum Thema “ Knabenliebe , Homosexualität – Bisexualität oder der Pädophilie in der Kath. Kirche, so sehr ins Nest gestochen. Anscheinend haben die alle so sehr Angst vor dieser großen Wahrheit.

    http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kindesmissbrauch-in-der-kirche-angst-vor-den-nackten-fakten/7608466.html

    Auch bei den Regensburger Domspatzen wurden damals kleine Jungen missbraucht , vergewaltigt , oder einer brachialen Gewalt ausgesetzt. Wie sollen wir Opfer mit dem erlebten von damals eben heute richtig abschließen können, wenn die kath. Kirche heute nach so langer Zeit, auch das Bistum in Regensburg , in keinster Weise diese Themen heute wirklich richtig ansprechen oder auch bearbeiten – Aufarbeiten – möchte. Viele kleine damalige
    Schutzbefohlene wurden ( auch ) nur benutzt ,deren Eltern ums Geld gebracht, viele damalige Jungen wurden einer brachialen Gewalt ausgesetzt und uns wurde die Kindheit damals genommen ,wir wurden unter dem Deckmantel der kath. Kirche so erzogen. Für mich sind das heute nach so langer Zeit derartige Körperverletzungen.
    Leute , vielen vielen ehemalige Etterzhausener Jungen wurde damals die Zukunft genommen und leben heute nach vielen Jahrzehnten immer noch mit dieser derartigen brachialen erlebten Gewalt – heute und einen jeden Tag.

    http://www.tv-etterzhausen.de/DOMSPATZ.PDF

    Auch kann ich dem ehemaligen “ Domspatzen Alexander Probst “ nur beipflichten – er war damals auch in dieser eigenständigen Stiftung Etterzhausen , der
    Elitevorschule der Regensburger Domspatzen – später in auch in Regensburg im Internat.

    http://www.tv-etterzhausen.de/DOMSPATZ.PDF

    ….““ Schon wieder versucht die katholische Kirche zu vertuschen und die ganze Sache auszusitzen, bis es keinen mehr interessiert.““…

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/kirche-stoppt-studie-zum-missbrauch/867442/kirche-stoppt-studie-zum-missbrauch.html#867442

    Ein Fass ohne Boden , und die wollen alle Themen vielleicht absitzen oder auch nur das Gras darüber wachsen lassen.

    Der neue Bischof in Regensburg wird demnächst viel Arbeit haben und bestimmt auch neue Besen einsetzen.

  • grace

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    @ Bernd Neumann-Henneberg
    chemische oder physische kastration (entfernung des penis) -wie auch die entfernung der hoden- ist bei sexualtätern bei weitem nicht immer erfolgreich.
    es geht den tätern perverser gewalttaten ja nicht nur um die befriedigung des geschlechtstriebes, sondern v.a. um die ausübung von totaler macht und die erniedrigung des opfers.

  • Rudolf Gaßenhuber

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    @Walter
    Ich teile Ihre Empörung: wir sehen hier schreiendes Leid und Unrecht. Aber in Ihren Bildern gehen Sie zu weit: „… diese Leute … ein Krebsgeschwür, das vernichtet werden muss!“ Das ist zuviel. Eine Institution kann man als Geschwür bezeichnen, aber nicht die Menschen.

  • Oje...

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    „Wann wird man es endlich verstehen daß die Bischofskonferenz kein Kollektives Führungsorgan ist das über den Bischöfen steht ? (…) Die BK kann keinen Bischof zu etwas zwingen“

    Aber der Herr Ratzinger könnte dies durchaus. Bloß: er macht es offensichtlich nicht. Was wiederum zeigt, wie bigott und scheinheilig die (in diesem Fall katholische) christliche Kirche ist, die sich ja Menschen- und Nächstenliebe GANZ GROSS auf ihre Fahnen schreibt, bei jedem Ernstfall jedoch total versagt.

  • Georg Auer

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    Änderung des letzten Abschnitts meines bisherigen kath. Glaubensbekenntnisses in ein reines und wahres christliches Glaubensbekenntnis:

    „Ich glaube an Gott,
    den Vater, den Allmächtigen,
    den Schöpfer des Himmels und der Erde.

    Und an Jesus Christus,
    seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
    …… usw.

    Ich glaube an den Heiligen Geist,
    Mittler göttlicher Wahrheit vom Vater zum Sohn
    und vom Sohn zu allen Menschen als Kinder Gottes.
    Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen,
    Vergebung der Sünden,
    Auferstehung der Toten
    und das ewige Leben.
    Amen“

    Diese meine – eigenwillige – Änderung des katholischen Glaubensbekenntnisses bedeutet, dass ich als Folge der unwürdigen – niederträchtigen – Behandlung meines Missbrauchsfalles durch die rk. Kirche nicht mehr an die heilige katholische und apostolische Kirche glaube.
    Diese ist nur eine Institution (Firma), welche sich ausschließlich von den rk. Kirchenmitgliedern aushalten (Kirchensteuer) läßt. Denn der weltliche Mammon Geld, Macht und Herrschaft steht ihnen viel näher als der ferne und unsichtbare Gott, der nur Sinn macht für alle besitzlosen und armen Menschen.

    Das jetzige Verhalten der rk. Kirche in Bezug der Aufarbeitung von „sexuellen Missbrauch in der Kirche“ zeigt deutlich auf, dass sich die allermeisten rk. Kleriker sich schon als Heilige der hl. kath. Kirche sehen und sich dem weltlichen Schmutz (Missbrauchsopfer) erwehren müssen.

    Deshalb jetzt mein Appel an alle Mit-Missbrauchsopfer der rk. Kirche:
    Kriecht endlich alle aus Euren dunklen Verliesen der Depression und Hoffnungslosigkeit, indem ihr alle Euch öffentlich als Missbrauchsopfer der rk. Kirche zeigt und Zeugnis davon ablegt. Denn nur durch das öffentliche Bekenntnis aller kirchlichen Missbrauchsopfer ist ein Sinneswandel in dieser Angelegenheit in der rk. Kirche erst möglich. Erzählt Eure Geschichte des Missbrauchs offen aus und legt endlich alle falsche Scham und Furcht hierüber ab, die man Euch in falscher Absicht ins Herz eingepflanzt hat.

    Ich selbst wurde als 8. bis 12.jähriger Knabe in zwei rk. Kinderheimen über mehrere Jahre sexuell missbraucht, zuerst von einem kath. Erzieher (Regensburger Domspatzen-Vorschule in Etterzhausen) und anschließend im nächsten Kinderheim beim wöchentlichen Bade von einer Nonne (kath. Kinderheim Bonbruck/Ndb.).

    Hier nun ein Teil meiner Geschichte von meinem Heimaufenthalt in der Vorschule der Regensburger Domspatzen zu Etterzhausen, welche ich an 19.11.1993 in mein Tagebuch niederschrieb:

    Etterzhausen

    Im März 1961 (Fastenzeit) in der Heimschule der Regensburger Domspatzen zu Etterzhausen.
    Grau bricht ein die Morgendämmerung in den Schlafsaal und ich erwache schweißgebadet aus einem furchtbaren Alptraum. Kälte Schweißtropfen Rinnen mir von der Stirn. Mich friert plötzlich und ich bemerke erst jetzt, dass mein Bett und mein Schlafanzug ganz nass sind. Ich habe heute Nacht wiederum ins Bett gemacht. Mich überkommt große Panik und ich beginne leise zu weinen, sodass die beiden neben mir schlafenden Buben aber davon wach werden. Stumm und mitleidig schauen sie zu mir. In panischer Angst springe ich aus dem Bett und ziehe meinen tropfnassen Schlafanzug aus, so dass ich nackt im Schlafraum stehe, wo nun auch durch mein jetzt heftiges Weinen die anderen Zimmergenossen wach werden und mich mit furchterfüllten Kinderaugen anstarren.Nackt lege ich mich wieder ins nasse Bett, meinen urinnassen Schlafanzug mit unter die Decke nehmend und warte jetzt voller Angst auf das Schrillen der Morgenglocke. Es ist soweit, die Glocke schreit noch lauter als sonst. Ich bleibe wie gelähmt im Bett liegen, da schon alle meine Heimgenossen aufgestanden sind und sich zum Waschraum begeben. Mein Kopf schwirrt als läge ich mitten in einem Bienenhaus und ich bin auch jetzt noch zu keiner Bewegung fähig. Plötzlich betritt der Heimerzieher den Schlafraum und hält den von allen Kindern so gefürchteten Zuchtstock in der Hand. Ich liege immer noch regungslos im Bett und der Erzieher stellt sich vor mir breitbeinig auf, den Stock mit seinen beiden Händen haltend. Er schreit mich an: “ Raus aus den Federn, aber etwas flott!“ Ganz betäubt krieche ich aus dem Bett und stehe nackt vor den Füßen des Erziehers und beginne wieder an zu weinen. Der Heimaufseher schaut an mir herunter, schaut auf das Bett und dann wieder auf meine Blöße. Plötzlich brüllt er mich an und sein Zuchtstock saust gleichzeitig auf meinen Leib nieder: „Du Saubär, du elendiger Faulpelz, strohdumm sein und zu faul zum pieseln zur Toilette zu gehen! Bürscherl, nun werde ich bei dir andere Saiten aufziehen!“ und sein Stock klatscht ein paar mal auf meinen Rücken und Po nieder. Dann läßt er den Stock auf den Boden fallen, packt mich mit der Hand an den Haaren und zerrt mein Gesicht zum urinfeuchten Betttuch und Schlafanzug und reibt mir damit mein Gesicht ab. Ein langes Röcheln entströmt dabei meiner Kehle dem dann ein leises Wimmern folgt. Plötzlich, mich immer noch an meinen Haaren haltend, reißt der Erzieher mich hoch und befiehlt mir, mich jetzt im Waschraum zu waschen und schreit mir beim Hinausgehen noch nach: „Du Saubär gehörst sowieso hier nicht her, ich werde dem Direktor hierüber Meldung machen!“ Wie in Trance wasche ich mich und kleide mich anschließend an und begebe mich gleich einem Schlafwandler zur Kapelle, wo jeden Morgen zuerst Messe gefeiert wird und
    anschließend wir Kinder im Speisesaal dann erst unser spärliches Frühstück einnehmen durften. Denn eine unter den vielen anderen Heimregeln lautete: Mit vollem Magen lässt sich nicht gut Lernen und Singen! Nach dem Frühstück beginnt der Schulunterricht in dem heimeigenen Klassenzimmer. Lethargisch folge ich den Ausführungen des Lehrers bis ich auf einmal bewusstlos vom Stuhl falle. Als ich wieder zu Sinnen komme, hält mich der Lehrer fest an den Schultern und spricht zu mir: “ Georg, du bist krank?“ Lautlos nicke ich mit meinem Kopf. Der Lehrer fragt mich darauf wieder: „Kannst du aufstehen und allein zum Heimaufseher gehen?“ Wieder nicke ich ohne einen Laut von mir zu geben. Ich verlasse das Klassenzimmer, gehe aber nicht zum Zimmer des Präfekten, sondern zurück in den Schlafraum und setze mich dort auf mein immer noch nasses Bett und starre mit irrem Blick zum Fenster hinaus. Plötzlich geht die Schlafzimmertür auf und der Heimaufseher steht wieder vor mir. Er packt mich grob an meinem Pulloverärmel und zieht mich hinter sich her zum Zimmer des Direktors. Er klopft an dessen Tür bis dann ein strenges „Herein!“ ertönt. Der Erzieher und ich betreten mit einem „Gelobt sei Jesus Christus“ auf den Lippen das Direktorat, worin hinter einem massiven und großen Schreibtisch der Direktor saß. Der Direktor erwiderte den gesagten Gottesgruß mit einem „in Ewigkeit! Amen“ und befahl uns zu setzen. Der Direktor stand hinter seinem Schreibtisch auf, ging auf mich zu und blickte dann mit seinen stahlgrauen Augen streng auf mich herab und redete mit kalter Stimme zu mit: „Der Präfekt hat mir schon berichtet, dass du selbst zu faul bist zur Toilette zu gehen und jede Nacht ins Bett machst. Da bei die bisher alle Maßregeln nichts fruchteten, werden wir heute an dir ein Exempel durchführen, dass du niemals mehr in deinem Leben vergessen sollst, denn sonst verdirbst du uns mit deiner boshaften Faulheit und Bockigkeit noch die anderen Kinder hier. Sieh mich gefälligst an, du nichtsnutziger Wurm!“ schreit er mich zuletzt an und schlug mich dabei mit seiner flachen Hand hart ins Gesicht. „Das Mittagessen ist zur Strafe für dich heute gestrichen!“ Und zum Präfekten gewandt, sprach er weiter zu diesem: „Sorgen sie dafür, dass das verdorbene Früchtchen nachmittags und abends nichts mehr zu trinken bekommt, vielleicht hilft das doch noch und jetzt schaffen sie mir dieses nutzlose Subjekt aus den Augen!“ und ging wieder hinter seinen Schreibtisch zurück. Der Präfekt packt mich wieder am Arm und zieht mich mit einem laut sprechenden „Gelobt sei Jesus Christus!“ wieder aus dem Direktorat hinaus. Im langen Heimgang herrscht er mich dann mit böser Stimme mich an, hier auf ihn zu warten. Nach kurzer Zeit kommt er dann schon zurück, mein urinbeflecktes Betttuch in der Hand haltend. Danach forderte er mich auf ihm zum Heimspielplatz zu folgen, der gleichzeitig auch als Schulpausehof diente. Gerade zu dieser Zeit war große Pause und alle Heimkinder waren dort versammelt und spielten und rauften lärmend miteinander. Dort angelangt, befiehlt der Präfekt den anderen Kindern um mich einen Kreis zu bilden. Mir selbst befahl er, während der ganzen Pause hier stehen zu bleiben und keinen Schritt zu tun, sonst bekäme ich heute nochmal seinen Stock zu spüren. Daraufhin stülpte er mir das urinbefleckte Bettlacken über meinen Kopf, so dass ich davon ganz eingehüllt war und forderte dann die Kinder um mich auf, mich wegen meines Bettnässens zu verspotten. Einige davon beginnen hierauf mich mit Faust- und Beinhieben heftig zu traktieren und schreien dabei laut durcheinander: „Georg, sage mir, wer hat dich geschlagen! Du Bettpissler! Du Bettbrunzer!“ Ganz erstarrt zu Stein, lasse ich alle Demütigungen von Schlägen und Spottrufen über mich ergehen. Plötzlich erklingt die Schulglocke und zeigt das Ende der Pause an. Alle Kinder laufen lärmend zurück ins Klassenzimmer und ich stehe nun allein und frierend noch auf den Spielplatz.Ich weiß nicht mehr wie lange ich dort noch stand. Ich hatte keine Empfindung mehr für Zeit noch für Raum und mein ganzer Körper war mir auf einmal selbst ganz fremd. An Abend vor dem Zubettgehen wurde ich nochmals vom Erzieher ins Direktorat gebracht. Dort sagte der Direktor dann zu mir: „Bub, ich habe heute mit deiner Mutter telefoniert und ihr empfohlen, dich bald heimzuholen. Denn hier bei den Regensburger Domspatzen bist du auf jeden Fall total fehl am Platz und nimmst einem anderen begabten Kind nur den Platz weg.“ Danach legte ich mich an diesem Tag ohne Mittagessen und ohne etwas getrunken zu haben ins Bett, aber ich verspürte sowieso keinen Hunger noch Durst. Im Bett liegend sehe ich mich wieder auf dem Spielplatz stehen mit dem urinbefleckten Bettuch über meinen Kopf und höre im Einschlafen nochmals alle Spottrufe der anderen Kinder: „Bettseuchler! Bettbrunzer! Sag mir, wer hat dich geschlagen!“ Am nächsten Morgen erwachte ich. Mein Bett war wieder nass. Es berührte mich nicht mehr, denn meine Seele war tot.

    Der Heimdirektor sollte recht behalten. Ich habe sein Exempel an mir nie vergessen.

    Ein ehemaliger Domspatz

  • Mathilde Vietze

    |

    Bei denen, die in der Amtskirche das Sagen haben, wundert
    mich dieses Vorgehen keinesfalls.
    Eigentlich müßten die Verantwortlichen ja alles daran set-
    zen, die Spreu vom Weizen zu trennen, um das ramponierte
    Ansehen der Amtskirche wieder zu heilen. Aber offenbar
    haben da einige so viele Leichen im Keller, daß sie eine
    Heidenangst vor der Öffentlichkeit haben.
    Bei der rückständigen Sexualmoral der katholischen Amts-
    kirche ist doch klar, daß vor allem sexuell verklemmte
    Männer sich in diesem Klima wohlfühlen.
    Und dann heißt es scheinheilig „die versexte Welt ist schuld
    an dem Dilemma!“
    Die Probleme sind hausgemacht.

  • Gerhard Maria Vorderholzer-Müller

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    Opfer müssen verzichten können.

  • walter michael

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    Der Kommentar wurde gelöscht.

  • Oje...

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    „Opfer müssen verzichten können.“

    Har-har, der ist gut!!! (hart an der Grenze zum Makabren)

  • Unterstellung

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    Die gleichen Leute, die hier und jetzt schimpfen , sind wahrscheinlich die gleichen Leute, die gegen Wegsperrung und für Fußfesseln bei Triebtätern sind…

  • walter michael

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    Rudolf Gaßenhuber

    Ihre Kritik erschein mir unberechtigt. Natürlich ist das zu vernichtende Krebsgeschwür, sie wird aber leider durch diese Leute verkörpert. Wo liegt der Unterschied? Wenn wir die ganze Kirche als Krebsgeschwür bezeichnen, wäre das ein himmelschreiendes Unrecht an all den Priestern und Ordenseuten, die verantwortungsbewuß mit Ihrer Berufung umgehen und sich für sehr viele Mitmenschen täglich „alle Haxen“ ausrennen.

  • norbert e. wirner

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    dieser professor pfeiffer ist ja ein interessantes kerlchen mit noch interessanteren theorien.

    aber vielleicht ist so ein bohrwurm garnicht schlecht in der sache. immerhin förderte er ja in anderen fällen eine menge bohrmehl ans tageslicht, das -man kann ja seine persönlichen schlussfolgerungen auch ausblenden- für sich schon aufschlussreich ist.

    seltsam aber, dass man ihn überhaupt beauftragt hat. war man denn nicht ausreichend über die arbeitsweise und thesenvielfalt und -freudigkeit des ermittlers informiert?

    oder (verschwörungstheorie) wurde man sich über die bezahlung am ende nicht einig, was zu einer untreue ggü. dem eigenem auftraggeber führte?

    jedenfalls ist jetzt endgültig für die breite allgemeinheit einiges derart geheimnisvoll formuliert und aufgeblasen worden, dass die kirche nicht so einfach den vorhang mehr davorziehen kann.

    hoffentlich kein blendwerk…

  • Flo

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    Nie habe ich sie mir so sehr gewünscht wie gerade jetzt, diese höhere Gerechtigkeit, von der Sie so gerne predigen.

    Und noch nie habe ich so genau gewusst, wo ich Sie dann nicht treffen werde.

  • Fr.Streng

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    Ich bin entsetzt über die großmauligen Sprücheklopfer, die hier von Krebsgeschwür-Entfernung und Kastration anderer träumen. Was bildet ihr euch überhaupt ein, dergleichen öffentlich raus kotzen zu müssen. Fresst eure faschistoide Kotze am besten wieder.

  • Veronika

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    Ich weiss, ich bin spät dran, aber mich würde mal interessieren, wie die Röm.-Kath. Kirche in Deutschland so aufgebaut ist. Da agiert mal der Vatikan (mit einem seiner Referate/ Dikasterien), dann der VDD (Verband der Diözesen Deutschlands), dann die DBK (Deutsche Bischofskonferenz, deren Oberhaupt man seltenst persönlich erlebt). Dann ist Dr. Langendörfer SJ mal Geschäftsführer des VDD, dann wieder mal Sekretär der DBK. Schliesslich gibt es noch die Bayerische Bischofskonferenz, den nur einigen von allen Diözesen gehörenden Weltbild-Konzern, den wiederum nur einigen gehörenden Vivat-/ St. Benno-Verlag, dann die Caritas – Bund, die Caritas – diözesan, dann … Wieviele Geschäftszweige, die natürlich alle einzeln für sich Fördermittel von EU, Bund und Land einheimsen, gibt es denn noch, und wo ist hier Jesus Christus???

    Schliesslich beruft man sich, wenn es um staatliche Besoldung geht, immer gerne auf Einzelkonkordate, die Anfang des 20 Jhdt.’s geschlossen, nur für einzelne Bundesländer gelten. Das sog. „Reichskonkordat v. Juli 1933“, welches wohl das Wichtigste ist, und gegen welches die Röm.-Kath. Kirche deutscher Provenienz nunmehr andauernd verstösst, (Was eine sofortige Aufkündigung dieses völkerrechtlichen Vertrages möglich machen würde!) wird nicht genannt.

  • grace

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    @Fr.Streng sagte am 10. Januar 2013 um 18:19 Uhr :

    warum sind sie denn sooo empfindlich?
    immerhin steht ja im AT sowas wie auge um auge…

    btw., es gibt ja die ganz cleveren (mit einer grossen lobby), die emsig die ansicht verbreiten, die perversen täter statt der kinder seien die eigentlichen opfer und von diesen auf hinterkünftig kindlich-gemeine art verführt und bestialisch geschändet worden.

    fragens doch mal einen RA, was die im knast mit kinderfickern anstellen.

    einem bestohlenen kann man die sache zurückgeben,
    einem geschändeten kind die seele zurückgeben?

    zum schluss die frage:
    sind kinderficker therapierbar?

    es gäbe genug, worüber sie sich aufregen könnten.
    z.b. dass die kirche schon wieder die abmahn-keule schwingt, …..

  • Maurus

    |

    Stellt euch einmal vor, Erzbischof Ratzinger der Diözese München / Freising hat bewusst einen Pädophilen gedeckt.

    Er hat ihn versetzt. Das ist Fakt.

    Ein Erzbischof G.L.Müller ist nun dort angekommen, wo er immer hinwollte.

    Er log, als er im Fall des pädophilen Pfarrers von Georgenberg erklärte, dass im Vorfeld keine einschlägigen Hinweise im Ordinariat eingegangen wären.

    Ja klar!
    Sie mussten doch die Akten vernichten.

    Ein Papst als Vertuscher, der

    Glaubenspräfekt ein Lügner ?

  • grace

    |

    um missverständnisse zu vermeiden:
    „fragens doch mal einen RA, was die im knast mit kinderfickern anstellen.“

    mit ,,die“ sind natürlich die mithäftlinge gemeint, sonst niemand.

  • walter

    |

    Fr. Streng,
    ist Ihnen bewußt, in welcher unverständlichen Diktion und mit welch dummer Orthografie sie sich an die Öffentlichkeit trauen? Bevor sie sich solch anmaßenden Beleidigungen und Anschuldigungen bedienen, wäre es vielleicht angebracht, zuerst einmal über die eigenen Äußerungen nach zu denken oder- wieder nüchtern zu werden!

  • Bernd Neumann-Henneberg

    |

    Schau schau, Beitrag gelöscht?!

  • Maurus

    |

    Welcher Beitrag?

    Er ist sicherlich interessant!

  • Kriminologe pfeift auf katholische Klagedrohung | Regensburg Digital

    |

    […] habe lauthals gelacht“, beschreibt Michael Sieber seine Reaktion auf das geplatzte Forschungsprojekt zur Aufklärung sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kir…. Wie berichtet ,hat die Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch den 2011 vereinbarten […]

  • Veronika

    |

    @Bernd Neumann-Henneberg:
    Mein Beitrag, eher wohl „meine Beiträge“, oder? Waren die diesmal wirklich so schlimm? Wäre diesmal übrigens das erste Mal gewesen, dass hier einer meiner Beiträge gelöscht wurde, ging aber – so ich erinnere – um das höchste Amt und die Probleme, welche die gesamte RKK treffen könnten. Nun gut, muss nicht sein, dies hier so explizit auszubreiten/ ausgebreitet zu wissen. Die hohen Herren zu R. wissen schon was gemeint ist, und die wissen auch, wo es in Kürze – Der Fall Pfeiffer jetzt brachte das Fass zum Überlaufen – richtiggehend Holzsammlungen für Scheiterhaufen geben dürfte.

  • Veronika

    |

    T’schuldigung übrigens an die Redaktion! Es war nicht beabsichtigt, durch meine Kommentierung eine neue inquisitorische Massnahme aus der Niedermünstergasse zu bewirken.

  • Unterstellung

    |

    Vernonika, nimm dich nicht so wichtig, man braucht nur weit genug runter zu scrollen, dann sieht man, welcher Beitrag gelöscht wurde…

  • W.Müller

    |

    Walter
    Verehrter Walter
    Wieder einmal versuchen sie mit überzeugenden Worten die Frau Streng (nomen est omen) zu überzeugen. Bedenken sie jedoch, derart vom Glauben oder Glaubenswahn besessene Menschen wie Frau Sreng sind für Argumente, so überzeugend sie auch sein mögen, völlig immun. Sie erfüllen das bedingungslos, was die katholische Kirche kompromisslos fordert: „Alles für wahr halten, was die heilige Katholische Kirche verkündet, ohne jegliches eigenes Nachdenken“, inwieweit deren Dogmen vernünftig und glaubhaft sein können. Dies hat zudem noch den Vorteil, dass diese Menschen völlig verlernen, eigenständig zu denken und eigenständig zu handeln. Sie werden damit zum idealen Mitglied der katholischen Kirche, sie werden ein Schaf oder agnus dei, dem dümmsten aller Tiere, das sich klaglos melken, sich seine Wolle scheren lässt und am Ende sich noch klaglos zur Schlachtbank führen lässt. Dies läuft Alles unter dem Sammelbegriff „ christliche Demut“. Dies lernt man nur wenn man von Kindheit an, massivst indoktriniert wird. Deshalb wurden Kinder früher in den Klosterschulen mit Indoktrination, Angst vor Hölle und Teufel, so wie es in USA noch heute praktiziert wird, unvorstellbar gequält und zum perfekten Schaf erzogen. Josef Ratzinger hat in einer früheren Predigt verkündigt:“ Der Gläubige ist ein einfacher Mensch, die Aufgabe der Bischöfe und Priester ist, diese Gläubigen vom Einfluss Intellektueller fern zu halten“. Dieses Ideal erfüllte sich in den Katholischen Klöstern mit wochenlangen Schweigeterror, Hungerterror, Selbstgeißelungen und anderen perversen Maßnahmen um den Menschen ihre Selbstachtung zu nehmen und sie zu demütigen. Zum Glück sind nur noch einige ganz Dämliche bereit, sich diesen Terror, noch dazu im Namen des Herren anzutun.Dieser ergötzt sich offensichtlich an den Missbrauchshandlungen seiner Diener an Kindern und denkt nicht dran einzugreifen und ihre Penise verfaulen zu lassen.
    Bei Bischof Müller kam noch seine wichtigste Forderung dazu: „Absoluter Gehorsam und totale Unterwerfung“ den hat er in seiner Umgebung kompromisslos durchgeführt und jegliches Mitspracherecht Anderer innerhalb der Diözese Regensburg strikt unterbunden. In einem früheren Forum entschuldigte ihn ein Schreiber damit: Er musste erst mal Ordnung in der herunter gewirtschafteten Diözese Regensburg schaffen Ha-Ha. Die Hälfte der Priester würde sofort die Katholische Kirche verlassen, wenn sie die Möglichkeit hätten, einen Beruf auszuüben und Geld zu verdienen um eine Familie zu ernähren, da für Seelsorge kein Bedarf ist, sind sie untrennbar mit ihrem einzigen Brotgeber verbunden und wessen Brot man isst, dessen Lied man singt, beherzigen sie tapfer und singen es krampfhaft von den Kanzeln ihrer Protzkirchen. Diejenigen Pfarrer, die schon Kinder haben( es gibt schon sehr viele), werden von der Kirche ständig massivst unter Druck gesetzt.
    Offensichtlich fühlt sich Frau Streng der agnus dei Gruppe zugehörig und hat keinerlei Verständnis für jegliche Kritik an der Katholischen Kirche und da sie glaubt mal in den Himmel zu kommen, (dabei ist der Himmel für die Schlauen schon hier auf Erden) kämpft sie ständig tapfer dafür, so wie es die ganz Dummen, die Islamisten tun, die glauben, wenn sie ihre Sprengstoffgürtel zünden und viele Ungläubige umbringen, dass sie zu den 75 versprochenen Jungfrauen kommen, die nur auf sie warten um ohne Ende mit ihnen zu schnackseln . Bisher konnten sie dies nur mit Ziegen und Schafen praktizieren, wie es mit den Nachtsichtgeräten der Drohnen von Afghanistan auf die Monitore in USA übertragen wird, zum Gaudium der Soldaten von der Drohnensteuerung. Da auf die Katholiken nur eine Jungfrau wartet, Mutter Theresa, werden bei uns kaum Sprengstoffgürtel gezündet.
    vielen Dank für die überwältigen Reaktion der Forumsteilnehmer auf die kriminellen Vorgänge dieser Organisation. In dieser Sache beißen sie auf Granit
    W.Müller

  • W.Müller

    |

    Verehrter Walter
    Wieder einmal versuchen sie überzeugenden Worten die Frau Streng (nomen est omen) zu überzeugen. Bedenken sie jedoch, derart vom Glauben oder Glaubenswahn besessene Menschen wie Frau Sreng sind für Argumente, so überzeugend sie auch sein mögen, völlig immun. Sie erfüllen das bedingungslos, was die katholische Kirche unbedingt fordert: „Alles für wahr halten, was die heilige Katholische Kirche verkündet, ohne jegliches Nachdenken“, inwieweit es vernünftig und glaubhaft sein kann. Dies hat zudem noch den Vorteil, dass diese Menschen völlig verlernen, eigenständig zu denken und eigenständig zu handeln. Sie werden damit zum idealen Mitglied der katholischen Kirche, sie werden ein Schaf oder agnus dei, dem dümmsten aller Tiere, das sich klaglos melken, sich seine Wolle scheren lässt und am Ende sich noch klaglos zur Schlachtbank führen lässt. Dies läuft Alles unter dem Sammelbegriff „ christliche Demut“. Dies lernt man nur wenn man von Kindheit an, massivst indoktriniert wird. Deshalb wurden Kinder früher in den Klosterschulen mit Indoktrination, Angst vor Hölle und Teufel, so wie es in USA noch heute praktiziert wird, unvorstellbar gequält und zum perfekten Schaf erzogen. Josef Ratzinger hat in einer früheren Predigt verkündigt:“ Der Gläubige ist ein einfacher Mensch, die Aufgabe der Bischöfe und Priester ist, diese Gläubigen vom Einfluss Intellektueller fern zu halten“. Dieses Ideal erfüllte sich in den Katholischen Klöstern mit wochenlangen Schweigeterror, Hungerterror, Selbstgeißelungen und anderen perversen Maßnahmen um den Menschen ihre Selbstachtung zu nehmen und sie zu demütigen. Zum Glück sind nur noch einige ganz Dämliche bereit, sich diesen Terror noch dazu im Namen des Herren anzutun.Dieser ergötzt sich offensichtlich an den Missbrauchshandlungen seiner Diener an Kindern und denkt nicht dran einzugreifen und ihre Penise verfaulen zu lassen.
    Bei Bischof Müller kam noch seine wichtigste Forderung dazu: Absoluter Gehorsam und totale Unterwerfung“ den hat er in seiner Umgebung kompromisslos durchgeführt und jegliches Mitspracherecht Anderer innerhalb der Diözese Regensburg strikt unterbunden. In einem früheren Forum entschuldigte ihn ein Schreiber damit: Er musste erst mal Ordnung in der herunter gewirtschafteten Diözese Regensburg schaffen Ha-Ha. Die Hälfte der Priester würden sofort die Katholische Kirche verlassen, wenn sie die Möglichkeit hätten, einen Beruf auszuüben um eine Familie zu ernähren, da für Seelsorge kein Bedarf ist, sind sie untrennbar mit ihrem einzigen Brotgeber verbunden und wessen Brot man isst, dessen Lied man singt, beherzigen sie tapfer und singen es krampfhaft von den Kanzeln ihrer Protzkirchen. Diejenigen Pfarrer, die schon Kinder haben( es gibt schon sehr viele), werden von der Kirche ständig massivst unter Druck gesetzt.
    Offensichtlich fühlt sich Frau Streng der agnus dei Gruppe zugehörig und hat keinerlei Verständnis für jegliche Kritik an der Katholischen Kirche und da sie glaubt mal in den Himmel zu kommen, (dabei ist der Himmel für die Schlauen schon hier auf Erden) kämpft sie tapfer dafür, so wie es die ganz Dummen, die Islamisten tun, die glauben, wenn sie ihre Sprengstoffgürtel zünden und viele Ungläubige umbringen, dass sie zu den 75 versprochenen Jungfrauen kommen, die nur auf sie warten um ohne Ende mit ihnen schnackseln zu können. Bisher konnten sie es nur mit Ziegen und Schafen praktizieren, wie es mit den Nachtsichtgeräten der Drohnen von Afghanistan auf die Monitore in USA übertragen wird, zum Gaudium der Soldaten für die Drohnensteuerung. Da auf die Katholiken nur eine Jungfrau wartet, Mutter Theresa, werden bei uns kaum Sprengstoffgürtel gezündet.
    vielen Dank für die überwältigen Reaktion der Forumsteilnehmer
    gegen Missbrauch und Vertuschung der katholischen Kirche
    W.Müller

  • walter

    |

    Liebe(r) W. Müller,
    Ihre Meinung teile ich ohne Einschränkung. Hat aber nicht schon Jesus gepredigt, Unrecht und Selbstgerechtigkeit anzuprangern?(Wer von euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein……) Solch himmelschreiendes Unrecht und solche selbstgefällige Eigenjustiz können wir nich Betroffenen doch nicht sehenden Auges hinnehmen. Das wäre in meinen Augen eine schwere Sünde gegen göttlichen Willen. WIR MÜSSEN UNS SCHÜTZEND VOR DIE OPFER STELLEN!!! Diese gnadenlosen Banditen gehören in den Knast und nicht auf die Kanzel.Sie predigen Wasser und trinken selber Wein! Wir aber reden immer von den Tätern, Verbrechern, denken wir aber auch genug an die wehrlisen Opfer? Wer sich jedoch aus freiem Willen dem Diktat dieser menschenverachtenden Kirche begiebt, hat sich entschieden, und wir sollten ihn seinen Weg gehen lassen. Wir aber sollten nicht zulassen, dass sich diese bigottischen Traumtänzer in Dinge einmischen, von denen sie offerbar die bereits blinden Augen noch mehr verschließen. DENKEN WIR AN DIE OPFER! Aber wie können wir ihnen helfen??? Die Justiz scheint taub zu sein. Noch nie wurde ein Bischof vor den Kadi gezogen z.B. wegen der Verschleierung einer Straftat, oder? Es scheint eindeutig zweierlei Maß angelegt zu werden. Die Politik hat offenbar noch immer zu große Angst vor der immer mehr schwindenden Macht der Kirche (Siehe Austritte und nur noch spärlich gefüllte Kirchen). Leute wacht auf und erhebt euch gegen diese Knechtschaft!!!

  • Fr.Streng

    |

    @ W. Müller @ Walter und die anderen Sprücheklopfer

    Nochmals zum Mitschreiben: Was ich in religiöser Hinsicht glaube oder nicht glaube geht sie erstens überhaupt nichts an und zweitens sollten Sie ihre Spekulationen und Projektionen bzgl. meiner Person für sich behalten: Niemand hat ein Interesse an ihren Ergüssen, sie blamieren sich bloß mit ihren abstrusen Unterstellungen (agnus die etc.).
    Wenn auf RD Sprüche kommen wie „Man kann diese Leute nur als üblen Abschaum der Menschheit bezeichnen, ein Krebsgeschwür, das vernichtet werden muss!“ ist es höchste Zeit sich über die Vernichtungsphantasien der Kommentatoren aufzuregen.
    Wer von Kastration seiner weltanschaulichen Gegner träumt hat m.E. auf diesem Forum nichts verloren.

  • Veronika

    |

    @Unterstellung: Danke, war nicht so gemeint. ;-)

    Doch, Verträge mit der Kirche sind schon was wert, siehe:
    „Treueeid der Bischöfe „in die Hand des Reichsstatthalters“: „Vor Gott und auf die Heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, dem Deutschen Reich und dem Lande… Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.“ (Artikel 16 – Reichskonkordat). Nach diesem Konkordat, und nicht nach dem in dieses H-Konkordat integriertem Bayerischen Konkordat von 1924 schwört jeder deutsche Bischofsanwärter auch „seinen Klerus die Regierung achten zu lassen“.. Ergibt sich daraus nicht eine „Weisungsbefugnis“ gegenüber des Bischofs, die diesen verpflichtet, dafür zu sorgen dass keine Kinder missbraucht?
    Ich denke schon!

  • Veronika

    |

    @Kreuzknappe: Kann man durchaus so sehen, das mit Pfeiffer! Man kann sich aber auch fragen, warum dann die nahezu „allwissende deutsche Bischofskonferenz“, und noch noch „allwissendere“ mit Abermillionen Euro Vermögen ausgestattete Bayerische Bischofskoferenz gerade Pfeiffer genommen hat. Warum hat man beispielsweise keinen, nicht einer christl. Kirche angehörigen Kriminologen damit betraut?

    Genau!
    Weil man wusste und nun noch besser weiss, dass die Wahrheit ans Tageslicht muss, und diese Wahrheit – je länger man mit der Kundgabe abwartet – die Existenz der Röm.-Kath. Kirche ruiniert. Zwei Jahre hat man hier schon verzögert. Mehr als ein weiteres Jahr wird nicht ins Land gehen, bevor der ganze S..st.ll ans Licht kommt. Dann sind auch bislang unbescholtene Bischöfe und Priester der Vertuschung verdächtig anzusehen.

  • Georg Auer

    |

    @Gerhard Maria Vorderholzer-Müller:
    „Opfer müssen verzichten können.“

    Werter Herr G.M. Vordetholzer-Müller, Sie verwechseln in der Missbrauchsaffäre der rk. Kirche den Kausal-Zusammenhang zwischen Verursacher (Personal der rk. Kirche) und den Auswirkungen (Suizid und Depression) und der irreversiblen Schädigung (Dysthymie, Neurosen, Phobien) bei Opfern von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch. Denn würden Sie diesen Zusammenhang kennen, würden Sie nicht so einen schwachsinnigen Kommentar verfassen, der so dann ein gemeiner Tiefschlag gegen die Opfer von sexueller Gewalt in der rk. Kirche ist.

    Wenn Ihnen das aber guttut, dann toben Sie sich weiterhin nur aus, damit noch deutlicher zutage tritt, welch Geisteskind Sie sind. Oder bei späterer Einsicht, verzichten Sie zukünftig aber auf weitere Belehrungen an die Missbrauchsopfer der rk. Kirche.

    Warum vergibt das Bistum Regensburg eigentlich nicht einen eigenen Forschungsauftrag zum Thema “ Sexueller Missbrauch in der Kirche“ an die hiesige Universität, wo es ja seit einiger Zeit schon ein eigenes Forschungszentrum für Pädophilie gibt?
    http://www.uni-regensburg.de/…paedophilie/...

    Ein ehemaliger Domspatz

  • Georg Auer

    |

    MZ 14.01.13 mz-Web.de
    Sexueller Missbrauch
    «Katholische Kirche steht unter gewissem Zugzwang»
    http://www.mz-web.de/…/ContentServer?...

    Hat die rk. Kirche Angst vor der Wahrheit, der sie sich sonst in allen Dingen verpflichtet weiß?
    Ich glaube ja, so diese ans Tageslicht gekommene Wahrheit über sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in kirchlichen Kinderheimen und katholischen Schulinternaten in den letzten fünf Jahrzehnten die Glaubwürdigkeit der rk. Kirche schwer beschädigt -wenn nicht gar für immer dann verloren – hat.
    Das Schiff der rk. Kirche droht zu kentern, so die Fracht „Sexueller Missbrauch in der Kirche“ im untersten Laderaum des Schiffs als tonnenschwere Mühlsteine-Last das Kirchenschiff in Schräglage gebracht hat. Jetzt versucht man ungesehen diese Last über Bord zu werfen. Aber diese vielen Sünden-Mühlsteine sind selbst für die stärksten Kirchen-Schiffsbesatzungskräfte zu schwer, um sie lautlos und ungesehen noch von Bord hieven zu können. Lieber geht man dann selbst von Bord und wechselt zu einem neuen Schiffseigner (wie der ehemalige Bischof G.L. Müller als Kapitän vom Donauschiff Bistums Regensburg von Bord ging, um auf der römischen Kirchengaleere Vatikan als neuer Käpt’n anzuheuern).

    Tagebucheintrag vom 25 01.2012

    Missbrauchsentschädigungsleistung

    Gestern, nach acht Monaten, bekam ich vom Bistum Regensburg auf meinen letztjährigen Antrag auf Anerkennungsleistung für meinen in der Kindheit erlittenen sexuellen Missbrauch und extremer körperlicher Züchtigungen und Demütigungen durch Erziehungspersonen kirchlicher Internate einen schriftlichen Bescheid zugesandt.
    Gut sechs Jahre ist es nun her, dass ich zum ersten Mal mich in einen Brief an die Heimleitung der Regensburger Domspatzen wandte, worin ich meinen damals erlittenen sexuellen Missbrauch und übermäßiger körperlicher Züchtigungen zur Sprache brachte. Erst nach vier Jahren auf diesen Brief kontaktierte man mich erst in dieser meiner als Kind erlittenen Angelegenheit.
    Und jetzt bekomme ich wieder erst nach acht Monaten auf meinen Entschädigungsantrag für mein unsäglich erduldetes Leid, welches mir als Kind durch Kirchenpersonal angetan wurde, einen abschlägigen Bescheid zugeschickt.

    „Ach du armselige römisch katholische Kirche! Wie schamlos entehrst du zuerst deine eigenen Glaubenskinder. Bisher warst du immer noch die Mutter meines Glaubens und all meiner Hoffnung. Aber ich will dich nicht mehr als meine Mutter des Glaubens anerkennen, so du mich weiterhin noch schlägst, wo ich Trost und Mitgefühl von dir erwartete; so sich doch – als ich noch unschuldig Kind war – ein Glaubensvater (Internatspräfekt) und eine Glaubensmutter (Nonne) deiner Kirche sich sexuell an mir einst vergangen haben und so meine kindlich Unschuld zuschanden machten. Mit diesen, ihrem sündigen Tun legten sie mir ins Herz eine giftige Viper und raubten mir meinen kindlichen Glauben an Gott.
    Ach du arme römisch katholische Kirche. Auch du schlägst jeden Tag Jesus Christus neu ans Kreuz durch deinen Hochmut und durch deine Vermessenheit und Verwegenheit gegenüber Gott selbst und gegenüber deinen unterwürfigen und naiven Glaubensbrüdern und -Schwestern. So ist auch deine öffentlich gezeigte Barmherzigkeit gegenüber den Armen und Schwachen nur leeres Geschwätz und dein öffentlich gezeigter Habitus der Demut nur Heuchelei.
    Du glaubst, nur du bist im Besitz des wahren Glaubens. Du wähnst dich allein in der wahren Nachfolge Christi zu sein. Nein! Jeder anständige Atheist ist frommer und in der Gottsuche ehrlicher als du. Du gleichst dem Pharisäer, welcher Gott seinen Dank ausspricht, da er nicht so ist wie die Sünder.
    „Der Pharisäer stand und betete bei sich selber: Ich danke dir Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner; ich fasste zweimal in der Woche, und gebe den Zehnten von allem, dass ich habe. (Lukas 18, 9-14)“
    Ab heute habe ich aus meinem Glaubensbekenntnis den Beisatz „Ich glaube an die Heilige katholische Kirche“ gestrichen. Diesen Gebetssatz werde ich in Zukunft nicht mehr in den Mund nehmen.
    Du arme römisch katholische Kirche. Dir schenke ich keinen Glauben mehr, so du meinen Glauben an den barmherzigen und liebenden Gott mir als Kind schon zuschanden machtest.
    Deine Falschheit und Lüge führt den Menschen nur in die Irre und stiehlt selbst den Kindern das lebendige Wasser des Glaubens an Gott und nimmt ihnen das Vertrauen in die Menschen.“

    Ein ehemaliger Domspatz

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