Missbrauchsbericht der Diözese Regensburg: Von Offenheit keine Spur

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Des Bischofs oberster Öffentlichkeitsarbeiter: Clemens Neck. Der heute von ihm vorgestellte Zwischenbericht zu sexuellem Missbrauch in der Diözese schürt weiter Misstrauen. Foto: Archiv

Wie ein glaubwürdiger Bericht zu sexuellem Missbrauch und der damit einhergehenden Vertuschung innerhalb der katholischen Kirche aussehen kann, hat im Dezember 2010 die Erzdiözese München und Freising demonstriert.

Eine unabhängige Rechtsanwaltskanzlei sichtete dort über 13.000 Akten und stellte diesen Bericht mit deutlichen und klaren Aussagen unter Anwesenheit von Erzbischof Reinhard Marx den versammelten Medien vor. Auf der Internetseite der Erzdiözese ist diese Pressekonferenz ausführlich dokumentiert, unter anderem findet sich dort ein ausführliches Statement von Rechtsanwältin Marion Westphal als Video. Ein Beispiel dafür, wie man sich weiter unglaubwürdig macht, lieferte am heutigen Mittwoch – keine 150 Kilometer von München entfernt – die Diözese Regensburg. Über ein Jahr hat es hier gedauert, bis gerade einmal 1.500 rund 2.500 Akten – ausschließlich durch kirchliche Mitarbeiter – gesichtet wurden. Und das präsentierte Ergebnis ist nicht geeignet, Vertrauen zu wecken.

Nur ausgwählte Medien geladen

Zu dem „Zwischenbericht“ am Mittwoch waren nur ausgewählte Journalisten geladen – unter anderem die Nachrichtenagenturen dpa und dapd blieben außen vor, ebenso der lokale Radiosender Charivari. Der Regensburger Bischof glänzte durch Abwesenheit. Das sechsseitige Papier (hier komplett als pdf), das von der bischöflichen Pressestelle auf Anfrage verschickt wird, hat mit ehrlicher Aufklärung nur wenig zu tun. Einzig die darin enthaltene Entschuldigung bei den Opfern mag man der Diözese zugute halten.

In 65 Jahren: zehn Täter, 78 Opfer

Das Papier spricht für den Zeitraum zwischen 1945 und 2010 von zehn Tätern und 78 minderjährigen Opfern sexueller Gewalt. Wo, wann und in welchem Ausmaß dies stattgefunden hat, wird verschwiegen. All die genannten Fälle sind laut Angaben der Diözese bereits juristisch aufgearbeitet; aktuell ermittle die Staatsanwaltschaft noch in einem Fall gegen einen Geistlichen aus dem Bistum. „Im Hinblick auf sexuellen Missbrauch fanden sich in den Akten keine neuen Hinweise, die nicht schon juristisch verfolgt worden wären“, heißt es in der Presseaussendung. Fälle, die nicht juristisch aufgearbeitet wurden, scheint es demnach im Bistum Regensburg nie gegeben zu haben. Das mag man glauben oder auch nicht. Die Zahl der Täter und Opfer wird noch auf derselben Seite in Relation zu der Gesamtzahl aller Geistlichen in diesen 65 Jahren gesetzt. Eine Relativierung, die man bereits aus der Vergangenheit, aus Predigten und sonstigen öffentlichen Äußerungen des Regensburger Bischofs kennt.

Keine genauen Angaben

Zahlen darüber, wie viele Opfer sich bei der Diözese gemeldet haben, gibt es – auch auf Nachfrage – nicht. Auskunft darüber, wie lange die kircheninternen Untersuchungen noch dauern sollen – Fehlanzeige. Eine Erklärung, welche strukturellen Defizite in der Diözese zu der sexuellen Gewalt führen konnten – keine Aussage. Angaben zur Verantwortung dafür, dass mehrere Fälle jahrelang unter der Decke blieben – keine Silbe. Ein Eingeständnis von Fehlern? Welche Fehler denn?, scheint einem das Papier zu antworten.

Allgemeinplätze und PR

Die Missbrauchsbeauftragte Dr. Birgit Böhm, durch ihre Anstellung bei der katholischen Jugendfürsorge in einem bedenklichen Abhängigkeitsverhältnis von der Diözese, ergeht sich stattdessen mit blumiger und schamhafter Sprache in Allgemeinplätzen. Sie lobt ihre eigene Arbeit und wirbt (wie schon vor einem Jahr) um das Vertrauen der Opfer: „Ich glaube, dass es mittlerweile schon viele Menschen gibt, denen unsere Arbeit weitergeholfen hat. Sie haben innere Ruhe gewonnen und konnten eine schwere Last los werden.“ Gerade einmal sieben Zeilen widmet die Diözese dem Punkt „Prävention“. Und hier scheint alles zum Besten zu stehen: „Eine systematische Prävention sexuellen Missbrauchs gehört bereits seit einer Reihe von Jahren zum Profil und Qualitätsmerkmal vieler katholischer Einrichtungen im Bistum Regensburg“, lautet das PR-Statement. Auskunft darüber, wie diese „systematische Prävention“ aussieht gibt es nicht.

Unprofessionell und verschlossen

Eine unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit ist noch der geringste Vorwurf, den sich die Diözese Regensburg nach dieser Pressekonferenz gefallen lassen muss. Allerdings ist das ein Problem der Diözese, die damit weiter dazu beiträgt, ihre eigene Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Schwerwiegender ist es dagegen, dass man in Regensburg – über ein Jahr, nachdem der Missbrauchsskandal hier zu einer ersten, ebenfalls wenig vertrauenerweckenden Pressekonferenz geführt hatte – nach wie vor darauf setzt, zu verharmlosen und zu verschweigen. Nachtrag: Auf der Internetseite der Diözese wurde der Zwischenbericht bislang nicht veröffentlicht. Ebenso wurde mindestens ein älterer Eintrag zu den Missbrauchsfällen in der Diözese von der Homepage gelöscht.

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Kommentare (23)

  • peter sturm

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    „Über ein Jahr hat es hier gedauert, bis gerade einmal 1.500 Akten – ausschließlich durch kirchliche Mitarbeiter – gesichtet wurden.“

    es dauert wahrscheinlich deshalb so lange, weil in regensburg mehr akten vernichtet werden müssen als in münchen.
    frau marion westphal hat diese praxis in ihrem, sehr beeindruckenden, bericht ausdrücklich moniert.
    unbedingt ansehen: http://www.erzbistum-muenchen.de/Page013710.aspx

  • Helmut Matias

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    Ihr seid naiv!
    Selbstverständlich werden Infos solange zurückgehalten bis die „armen“ kath. Täter gestorben, oder die Taten verjährt sind. So ist es halt in der kath. Kirche.
    Dafür betet unser Papst doch für die armen Japaner, ob denen das hilft?? Reicht das denn euch nicht?? MfG

  • herbert

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    Tja, da hat sich der Einkauf von Herrn Neck und die Unsummen, die dem Kirchensteuerzahler aus der Tasche gezogen werden um ihm und seiner Familie einen adäquaten Lebensstandart zu bieten, ja mal richtig gelohnt!

  • Feldmarschall

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    Nicht so gehässig, die Gemahlin des Pressesprechers zahlt sicherlich auch was zur Haushaltskasse dazu. Dank meiner Nichte, welche die “ Englischen“ besucht, weiß ich, dass Frau Neck ganz ganz zufällig dort unterrichtet. Vielleicht sollte Herr Aigner einmal nachrecherchieren, ob diese Stelle überhaupt ausgeschrieben war. ..

    Wieviele arbeitslose Junglehrer gibt es eigentlich in Bayern? Weiß das jemand?

  • alf alstein

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    Das ist ja mal wieder das typische Verhalten der katholitischen Kirche. Wie gehabt heuchlerisch hinterhältig, verlogen, kriminell – der (schändlichen) Tradition immer schön verpflichtet!
    Wenn, die seit Gründungszeit mit Massenmorden, Folterexzessen, Vergewaltigungen und allem anderen (halb-)kriminellen Machenschaften, welche noch bis in die heutige Zeit reichen, Organisation nicht endlich auf dem Pfad des ‚Guten‘ und das VOLLständig kommt, dann muß sie sich eben Kritik gefallen lassen!
    Der alte Katholikenblödsinn von Beichte und dann alles ‚Sauber‘, auf zur nächsten Schandtat/Verbrechen ist wohl schon seit langer Zeit nicht mehr „en Vouge“!
    Und solche eine, für mich Verbrecherorganisation (ein Mörder bleibt ein Mörder, die Mafia bleibt Mafia – auch wenn sie plötzlich nicht mehr mordet) wird noch vom Staat per Gesetz nicht nur geschützt, sondern auch mit Zwangseintreibungsgeldern (Kirchensteuer) unterstützt.
    Nicht einmal jetzt so ehrlich zu sein, aufgedeckte Schandtaten an zuerkennen, offen zuklären und die Medien an der Aufdeckung teilhaben, zumindest davon wahrheitsgemäss berichten zulassen, dass zeugt von immernoch vorhandenen krimineller Energie!
    Man kann auch sagen kollektive Mittäterschaft.
    Ich wünsche Herrn St. Aigner viel Erfolg!

  • Helmut Matias

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    Kann denn Hr. Clemens Neck sagen was er glaubt, was er meint zu glauben, was er glauben muss, was er wirklich weiss? Er wird nun mal mit den Kirchensteuergeldern bezahlt. Das ist 1.Klasse, so einen PR-Referenten bräuchte Fr. Merkel derzeit. Weshalb bezahlt eigentlich Bischof Müller (BM) CN aus seinem nicht?
    Das alles sitzt BM aus.
    MfG

  • Feldmarschall

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    1. Klasse? Nur weil etwas viel Geld kostet, muss es nicht unbedingt gut sein. Ich sehe nicht, dass Herr Neck dem Bischof was gebracht hat. Oder ist der Bischof jetzt irgendwie beliebter?

    Habe mir mal den „Peru-Blog“ auf der Bistumshomepage angesehen und das dazugehöroge Video am Anfang. Da frage ich mich: Wieso muss der Sprecher des Bischofs (für das Gehalt!) bei so einer Aktion noch 20 andere Leute mitnehmen, die ihn bei der Berichterstattung „unterstützen“, schafft er das nicht alleine???

  • luna schneck

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    Herr Neck ist ein sehr edler Mensch, fordert er doch arme Opfer auf sich der Kirche vertrauensvoll zu öffnen. Nun ich habe dies vor nicht allzu langer Zeit getan. Habe der Kirche mitgeteilt, dass ein Pfarrer der derzeit hier in einer Landkreispfarrei munter vor sich hin predigt, ein hochgradiges Aggressionsproblem hat. Ich ein Opfer von ihm war mit etlichen Hämatomen, Prellungen. Trauma.
    Ratet mal liebe Leute, es hat nicht lange gedauert und ich hatte ein übels Drohschreiben von einem Rechtsanwalt am Hals. Ich dürfe solche Lügen nicht mehr verbreiten sonst hätte ich mit Konsequenzen zu rechnen. Als Gewaltopfer ist man ziemlich am Boden. Auf Anraten von Ärzten sollte ich dringend eine Therapie machen, doch dazu zahlt man einiges dazu, das Geld habe ich nicht. Ich hab auch kein Geld für Rechtsanwälte wie die katholische Kirche.
    Zudem hat Herr Neck, der Wahrheitsliebende, auf der Diözesanseite sofort verbreiten lassen, dass meine Anschuldigungen haltlos seien und „diese Frau“ der Diözese seit Langem bekannt sei. Ich kenne Herrn Neck nicht, hatte bis dahin auch sonst niemanden dort gekannt.
    Danke liebe Kirche. Der Pfarrer ist halt noch nicht tot. Sonst könnte man ja heuchlerisch darauf eingehen. Die Geschichte bezieht sich auf das gesamte Jahr 2008. 2010 gab es Gespräche mit den“ hohen“ Herren der Diözese und Psychologin. Dort hat man sich aber nur für das Sexleben des Pfarrers interessiert.
    Ob er gewaltätig wa,r wurde er nicht gefragt. Ich konnte heimgehen. Der Pfarrer arbeitet nach wie vor ohne Konsequenzen.
    Bei Sex wird der Pfarrer gefeuert, Frauen verprügeln kann er gerne, das juckt niemanden. Vielleicht wenn er mal tot ist.
    Wieviel schlimmer muss es noch sexuellen Missbrauchsopfern gehen, die ihre Kindheit verloren haben.

    Ich erwarte das neue Drohbriefchen. Liebe Leute ich lass es euch dann lesen.
    LG U.

  • W.Müller

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    Der Auftritt des Pressesprechers Neck, warum spricht der Bischof in dieser wichtigen Angelegenheit nicht selbst, offensichtlich ist sie für ihn nicht wichtig sondern nur peinlich.
    Was hier geboten wird ist Vertuschung mit System. Bei Frau Luna Schneck wird das bewährte System der Einschüchterung, Bedrohung und das noch subtilere System des Lächerlich-machens angewendet. Genau dies hat auch der Haudraufbischof Mixa bis zuletzt angewandt, verteidigt bis zuletzt vom Bischof L.Müller Regensburg. Die Zeuginnen in der Causa Mixa hatten allerdings die Unterstützung der einflußreichen Süddeutschen Zeitung und konnten ihre eidesstattlichen Erklärungen unbeeinflusst abgeben, mit denen Bischof Mixa der mehrfachen Lüge überführt wurde (zusätzlich kamen weitere Fakten hinzu) mit denen Mixa endlich entfernt werden konnte. Damit sind auch die unglaublichen Äußerungen( bis zum Vorwurf des Missbrauch der Pressefreiheit ) des Bischofs L. Müller gegen diese Zeitung erklärlich.
    Die Menschen und Medien in Regensburg empfinden die Abwicklung des Herrn Neck als reine Provokation ( siehe Beiträge auf dieser Seite) und man sollte den Level für die gläubigen Schafe nicht zu niedrig ansetzen um ihnen derartige Vertuschungskampagnien zuzumuten.
    Bedenken sie, die Vertuscher sind mindestens so schlimm wie die geilen katholischen Missbraucher, denen ganz einfach die Eier abgeschnitten gehören, damit sie endlich ihr abgelegtes Keuschheitsgelübde erfüllen können und unsere Kinder vor ihnen geschützt werden.
    Keine Gnade für die Kinderficker mehr auch Beichten hilft nicht mehr.

    W.Müller

  • alf.einstein

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    LUNA SCNECK <<<
    Warum stellst Du nicht sofort Anzeige gegen diesen ….. (ich schreibs lieber nicht)?
    Strafanzeigen kosten NICHTS!
    Wenn Du es irgendwie beweisen kannst (Zeugen, andere welche dies auch erlebt haben, Behandlungs-Aerzte, etc.), dann solltes Du es nicht beruhen lassen!
    Bestimmt gibt es auch in deiner Sadt/Gemeinde eine Frauen-Beauftragte/Gleichberechtigungs-/Gleichstellungs-Beauftragte oder Gewerkschaft, oder …, dort kannst Du auch zumindest Hilfe zur Weiterhilfe bekommen.
    Solch ein ….. (s.o.), darf man nicht "entkommen" lassen!
    Viel Glück !!

  • Corelli

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    „Gott ist überall“,
    sprach der Pfarrer und schob sein Suchgerät noch ein Stück tiefer in den Ministrantenarsch.

  • neuhamsterdam

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    „Wo, wann und in welchem Ausmaß dies stattgefunden hat, wird verschwiegen.“

    Du sollst dir kein Bild machen, steht geschrieben.

    Früher war das „damit kommst du in alle Zeitungen hinein“ ein ernstzunehmendes Argument dafür, dies und jenes zu unterlassen. Heutzutage scheint man von den Opfern zu verlangen, gerne in den noch zusätzlich allgegenwärtigen Medien erscheinen zu wollen, um noch mehr und noch genauer überinformiert zu werden.

    „Eine unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit ist noch der geringste Vorwurf, den sich die Diözese Regensburg nach dieser Pressekonferenz gefallen lassen muss. Allerdings ist das ein Problem der Diözese, die damit weiter dazu beiträgt, ihre eigene Glaubwürdigkeit zu beschädigen.“

    Derlei Bewertungsmasstäbe interessieren doch nur die Welt. Oder den Spiegel.

    Wobei anzumerken ist, dass der Begriff „Welt“ in spirituellen Kreisen eh negativ besetzt ist und es drängt sich der Eindruck auf, dass da Leute aneinander vorbeireden, obwohl die gleichen Worte benutzt werden.

  • Veronika

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    @luna.schneck:

    Ich bedauere, was Ihnen hier geschehen ist, wenn es Ihnen wohl auch nicht viel helfen wird, wenn ich dies schreibe. Aber sich „der Kirche öffnen“, in einem solchen Fall alles zu beichten, ist nicht unbedingt die beste Idee, wie Sie ja selbst bereits feststellen konnten. Den Brief des Herrn Neck, könnten Sie aber – entsprechend anonymisiert – veröffentlichen lassen. Dann wäre wenigstens einmal deutlich, wie hier „gearbeitet“ wird, bzw. mit welchen Methoden eine Diözesanleitung zu „wirken“ gedenkt. Noch besser wäre natürlich, eine Kopie dieses Briefes an die Apostolische Nuntiatur nach Berlin (www.nuntiatur.de) zu senden, und um Stellungnahme zu ersuchen. Ich denke nicht, dass man dort derselben Meinung wie die Diözese Regensburg sein wird.
    Strafanzeigen werden hier gegen den Pfarrer nicht viel helfen, aber vielleicht versuchen Sie es einmal über bekannte Organisationen und Institutionen, welche der Röm.-Kath. Kirche nicht (so) wohlgesonnen sind. Sie wissen ja: Konkurrenz belebt das Geschäft, und wer sich mit dem Titel „Kirche“ aufführt, als wäre sie/ er ein Wirtschaftsunternehmen, wird sich hier dem „Wettbewerb“ stellen müssen.

  • Veronika

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    GLM muss es ja „aussitzen“, schliesslich ist ihm der Weg in den Vatikan trotz bester Beziehungen „ad multos annos“ versperrt, und er weiss ja im Gegensatz zu anderen, noch lebenden, längst im Ruhestand befindlichen, aber immer noch diözesan mitmischenden „höheren“ Geistlichen nicht, was hier noch alles im Keller rumort. Ein WB Dr. Flügel hat sich wohl deshalb nicht in der Regensburger Bischofskruft im Dom beerdigen lassen, weil nur wenige Meter davon das „Schwimmbad mit Gegenstromanlage“ im Keller des Palais vorhanden ist. Hatte wohl berechtigte Angst noch im Tod überschwemmt zu werden.

  • luna schneck

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    Hallo, ich habe Anzeige erstattet, musste zur Kripo, dort wurde ich verhört wie ein Verbrecher, man sagte mir haben sie keine Angst wir helfen ihnen. Ich hab Fotos von meinen Hämatomen, eine eingetretene Schlafzimmertür (durch ihn) die zertrümmert ist. Ich war damals bei meinem Hausarzt, völlig traumatisiert, er sah meine Hämatome am Körper, sah meinen Zustand und sagt, nachdem er erfahren hatte, wer der Verursacher meiner Verletzungen war, überlegen sie sich welchen Aufruhr dies in der Pfarrei hier verursacht, wenn sie ihn anzeigen. Ich fuhr nach Hause, fühlte mich nochmals verprügelt war komplett verunsichert. Dieser Arzt hat mich nochmal zerstört. heute weiß ich, dass ein Arzt sowas melden müsste. Eigentlich sollte ich ihn auch anzeigen, heute sagt er: ach, machen sie halt ne Therapie, dann passts ja wieder.
    Der Pfarrer streitet alles ab, ich bin die Verrückte. Er kann gut schauspielern, siehe Mixa. Das Verfahren wurde eingestellt, Aussage gegen Aussage,dabei bin ich nicht die Erste.
    Übrigens bei uns zuhause wurde nicht geprügelt, ich kenne das also nicht.
    Neck und Co freut diese Entwicklung. Es hat mich von denen nie ernstlich jemand gefragt wies mir geht. Frau Dr. Böhm berufsmässig.
    Aber Herr Neck und Co, dieser Pfarrer ist und bleibt weiterhin gewalttätig. Er ist auch einer dieser Charaktere in der Kirche, kommt aus landwirtschaftlichen Verhältnissen, starke boshafte Mutter, starke Mutterbeziehung- und Abhängigkeit, ein schwacher Mensch der sich permanent erpressen lässt. Für die Kirche leicht vormbar, leicht zu unterdrücken. Ein Mensch mit vielen Gesichtern.

  • Kurzer Einspruch

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    Irgendwas stimmt an der Geschichte nicht. Sollte sich das ganze tatsächlich so abgespielt haben (was ich nicht bezweifeln möchte!!!) stehen einem eine Menge Rechtsmittel zur Verfügung. Und ich muss ehrlich sagen, wir wäre es auch scheissegal was das für einen Aufruhr in der Pfarrei geben könnte. Wenn da jemand prügelt (und dabei ist es egal ob ein Pfarrer oder ein anderer) dann ist es von öffentlichem Interesse das derjenige zur Rechenschaft gezogen wird. Ich glaub auch nicht, dass die Polizei oder die Staatsanwaltschaft derzeit vor den Kirchen kuschen (was man an sehr vielen Verfahren sieht, nicht alle sind öffentlich, aber man kann sich ja mal schlau machen was da derzeit abgeht… eine Menge). Im Gegenteil: die stehen selbst unter Druck da anständig zu ermitteln. Daher kommt mir der ganze Post ein bisschen komisch vor. Wenn Sie tatsächlich was machen möchten und auch Beweise haben, dann würde ich nicht aufgeben!

  • Helmut Matias

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    Was stimmt an dieser Geschichte nicht? Ich weis es auch nicht. Aber: Wer seine „Geschichte“ so schreibt, bei der (dem) stimmt mindestens die Hälfte. Weshalb hat denn BM, oder sein verlängerter Arm Hr. Clemens Neck nicht widersprochen?
    Ich bin ein Christ, glaube an Gott, aber nicht an BM. MfG

  • „Ein Vertrag mit der Kirche ist nichts wert“ | Regensburg Digital

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    […] Einen Bericht zu den Missbrauchsfällen – so wie es in in fast allen anderen deutschen Bistümern gibt – wurde in Regensburg nie vorgelegt. Trotz gegenteiliger Ankündigungen. Ein „Zwischenbericht“ aus dem Jahr 2011, zu dessen Vorstellung nur handverlesene Medienvertreter… […]

  • Missbrauch bei den „Domspatzen“ unter Theobald Schrems | Regensburg Digital

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    […] Im März 2011 präsentierte das Regensburger Ordinariat einer handverlesenen Gruppe von Journalisten… Man habe die Personalakten von 2.315 Geistlichen, Diakonen, Religionslehrern und Referenten aus den letzten 65 Jahren nach gerichtsmassigen Vorgängen durchforstet. Zwar ist dem Bericht die Rede von andauernden Ermittlungen gegen drei Geistliche und von zehn (nicht näher genannten) strafrechtlich belangten Diözesan-Geistlichen bzw. ihren 78 minderjährigen Opfern. Die ein Jahr zuvor präsentierten Vorfälle in den Domspatzeninternaten kamen darin aber nicht mehr (erkennbar) vor, diesbezügliche Nachfragen wurden abgewehrt. […]

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