Sieht Regensburg glücklichen Zeiten entgegen?

Zeit des Stillstands. So werden – von der politischen Konkurrenz – die Regierungsjahre von SPD-Oberbürgermeisterin Christa Meier bezeichnet. Dynamik hingegen wird ihrem Nachfolger Hans Schaidinger zugeschrieben. Dessen letzte Amtsperiode könnte nun gleichfalls zu einer „Zeit des Stillstands” werden. Mittlerweile braucht er neun Stimmen – außerhalb seiner Partei –, um eine entscheidungsfähige Mehrheit zustande zu bringen. Erster Ansprechpartner ist natürlich die SPD. Die hat elf Stimmen. Ob die – gesetzt dem Fall, man einigt sich – alle „auf Linie” sind, der CSU einen Bürgermeister-Posten gewähren und sich dem „Abnicker-Gremium” anschließen? So hat Hans Melzl die CSU-Fraktion genannt, der er nun den Rücken gekehrt hat. Sieht Regensburg glücklichen Zeiten entgegen? Apropos Melzl – was macht der jetzt eigentlich? Und was machen Gugau, Renter und Dräxlmeier? Bilden die eine eigene Fraktion? Dafür braucht’s drei. Bleibt eine(r) übrig. Geht der zur CSB, hat auch die eine eigene Fraktion. Die wird dann wohl auch ein „C” im Namen führen. Langsam bekommen die Christsozialen einen etwas sektiererhaften Beigeschmack. Es droht erneut eine „Zeit des Stillstands”. Die erscheint dann nicht in den Geschichtsbüchern. Über Zeiten, die nicht in den Geschichtsbüchern erscheinen, hat Dürrenmatt einmal geschrieben, dass es die glücklichsten für die Menschheit waren. Denken Sie also positiv! …(ent)spannende Lektüre!

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Kommentare (1)

  • Barbara Junghans

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    Die Zweit des Stillstands hält bereits seit 2 Jahren an – leider haben es die wahlberechtigten Bürger nicht rechtzeitig gemerkt, denn der Herr Schaidinger hat ihnen ja immer wieder in die Ohren gesäuselt, wie toll er seinen Job macht und wie wunderbar sich Regensburg in seiner Ägide entwickelt hat.
    Seit 2 Jahren betreibt er allerdings nicht viel Anderes als Machterhalt und die Ausschaltung jedes einzelnen, der ihm in diesem Punkt in die Quere kommen könnte.
    Sein „Abnicker-Gremium“, wie Herr Melzl es so treffend nannte, unterstützt ihn dabei eifrig – vermutlich nicht so ganz uneigennützig. Denn – siehe Baseball-Stadion – erhalten kleine (1-Millionen-)Geschenke die Freundschaft.

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