SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Die Linke’

Linke nominiert OB-Kandidatin und Stadtratsliste

Freihoffer beerbt Spieß

Am Wochenende hat auch die Partei Die Linke ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt und Stadträtin Irmgard Freihoffer als Oberbürgermeisterkandidatin nominiert. Freihoffer folgt in dieser Funktion dem Noch-Stadtrat und langjährigem Aushängeschild der Regensburger Linkspartei, Richard Spieß. Dieser hatte die Partei vor knapp einem Jahr verlassen und kandidiert nicht mehr. Freihoffer fordert unter anderem, städtische Grundstücke überhaupt nicht mehr an Investoren zu vergeben und motorisierten Individualverkehr in der Stadt „drastisch zurückzufahren“ bei gleichzeitiger Sicherstellung der Mobilität.

Die Linke bei ihrer Aufstellungsversammlung mit OB-Kandidatin Irmgard Freihoffer in der Mitte. Links neben ihr: Lukas Harbauer (Platz 2) und Sarah Hundt (Platz 3). Foto: Baumgärtner

„Inhaltliche Arbeit ist in den letzten Jahren zu kurz gekommen“, beschreibt Listenkandidat Lukas Harbauer (Platz 2) mit einigermaßen milden Worten die Tatsache, dass die Regensburger Linke zuletzt in der Öffentlichkeit kaum wahrnehmbar war. Wenn die Partei überhaupt in die Schlagzeilen geriet, dann etwa durch die von Querelen begleitete Abwahl des gesamten Vorstands im Jahr 2017 oder den Parteiaustritt ihres langjährigen Aushängeschilds und seit 2014 Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Richard Spieß.

Altlast aus der Ära Schaidinger

Zulasten der Mieter, zugunsten eines Investors: Stadt schlug Wohnungsschnäppchen aus

128 GBW-Wohnungen hätte die Stadt Regensburg Ende 2013 kaufen können. Doch mit der Begründung „nicht wirtschaftlich“ wurde auf das Vorkaufsrecht verzichtet. Der Käufer hat nun binnen zwei Jahren fette Gewinne gemacht und die Mieten wurden deutlich erhöht. Am Mittwoch bringen die Linken das Thema in den Stadtrat. Protokoll einer dubiosen Entscheidung.

Interview mit Katja Kipping

„Das Hauptziel der Regierenden ist der eigene Machterhalt“

Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei „Die Linke”, hat eine Debatte über Feminismus nach Regensburg gelockt. Ein Interview mit der 37jährigen, die sich selbst als „Marxistin im Werden” versteht und im Bundestag immer wieder eine eklatante Ungleichverteilung des Wohlstands in Deutschland anprangert. Als Dresdnerin ist sie besonders betroffen von der rechten Bewegung namens „Pegida”.

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