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In der Türkei wird ihm "Verunglimpfung des Türkentums vorgeworfen": Buchautor Murat Çakir. Foto: as

In der Türkei wird ihm „Verunglimpfung des Türkentums vorgeworfen“: Buchautor Murat Çakir. Foto: as

Mit Hetze und Rassismus in türkischsprachigen Medien in Deutschland beschäftigte sich am Mittwoch Buchautor Murat Çakir. Der als Integrationsprojekt verbrämten Zeitschrift Regensburg Haber bescheinigt Çakir deutliche Parteinahme für die AKP und türkischen Nationalismus.

Murat Çakir macht keinen Hehl aus seiner Haltung. „Parteiisch, aus einer klar linken Perspektive“ werde sein Vortrag sein, kündigt der Buchautor und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen an, als er am Mittwoch das Publikum begrüßt. Mit „Hetze und Rassismus in den türkischen Medien Deutschlands“ will sich der 55jährige am Mittwoch auf Einladung des Arbeitskreises für ausländische Arbeitnehmer (a.a.a.) und des Internationalen Kultur- und Solidaritätsvereins (IKS) beschäftigen. Eventuell anwesende Verfassungs- und Staatsschützer sollten sich doch bitte zu Wort melden, bittet er. „Ich würde gerne mit ihnen darüber diskutieren, warum der offene Rassismus in türkischsprachigen Medien nicht von ihnen verfolgt wird.“

So einfach geht's!

Regensburg Haber: Wolbergs untersagt weitere Konflikte

Ein „Vermittler“ oder auch „Mittler“ ist, das sagt uns der Duden, „jemand, der vermittelnd zwischen verschiedenen Personen, Parteien o. Ä. auftritt“. Und so liest sich die Überschrift, unter der Oberbürgermeister Joachim Wolbergs am heutigen Donnerstag eine Pressemitteilung verschicken hat lassen, durchaus erfreulich: „’Unterschiedliche Meinungen sachlich vertreten‘ – OB Wolbergs als Vermittler“.

Nach Vorwürfen gegen Zeitschrift "Regensburg Haber"

Stadt zieht Werbeanzeigen für angebliches Integrationsprojekt zurück

Nach den Vorwürfen gegen Regensburg Haber wird es vorerst keine Werbeanzeigen und redaktionellen Beiträge der Stadt für die deutsch-türkische Zeitschrift mehr geben. Die Landtagsabgeordnete Margit Wild ist baff von den Aussagen der Zeitschrift zum Völkermord an den Armeniern. Auch der Geschäftsmann Haritun Sarik, Opfer einer Facebook-Attacke von Regensburg Haber, meldet sich nun zu Wort.

Vorwürfe gegen "Regensburg Haber"

„Ergebnis erfolgreicher Integration“ oder „Wolf im Schafspelz“?

Deutsche und türkische Texte, prominente Autoren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und der Anspruch, Völkerverständigung fördern zu wollen – die Zeitschrift „Regensburg Haber“ wird gern als Beispiel für gelungene Integration hervorgehoben. Veröffentlichungen der Redaktion im Internet wecken daran erhebliche Zweifel. Dort wird unter anderem der Geschäftsmann Haritun Sarik attackiert und vom „angeblichen Völkermord an den Armeniern“ geschrieben.

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