SOZIALES SCHAUFENSTER

Gutachten

Taxis sollen weniger werden – und die Fahrten deutlich teurer

18 Taxis weniger und eine Fahrpreiserhöhung um bis zu 43 Prozent – so sieht der Vorschlag eines Gutachters aus, der im Auftrag der Stadt Regensburg die Situation des Taxigewerbes untersucht hat.

Die Auftragslage steigt stetig, ebenso die Umsätze, wenngleich auf niedrigem Niveau, und die Gewinnzuwächse liegen über den Kostensteigerungen – dennoch ist das Ergebnis des „Gutachtens zur Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes in der Stadt Regensburg“ eindeutig: Es gebe „Anzeichen einer gegenwärtigen und künftigen Bedrohung der Funktionsfähigkeit des Gewerbes“. Und deshalb müsse man handeln.

Gutachten veröffentlicht, aber nicht öffentlich bekannt

Die knapp 100 Seiten umfassende Untersuchung des Rostocker Unternehmensberaters Dr. Burkhard Saß ist bereits seit Ende April fertig. Im Stadtrat diskutiert wurde sie zwar bislang noch nicht, doch man findet sie seit geraumer Zeit auf den Internetseiten der Stadt Regensburg. Für Fahrgäste, die zu gewissen Stoßzeiten schon länger auf ihr Taxi gewartet haben, dürfte das wesentliche Ergebnis überraschend sein: Demnach gibt es zu viele Taxis in Regensburg.

Statt wie bislang 178 Fahrzeuge, verteilt auf 92 Einzelunternehmen, sollen es nach den Vorstellungen des Gutachters künftig nur noch 160 sein. So wenig Taxis gab es zuletzt vor rund 25 Jahren. 2014 waren es noch 198 in Regensburg.

„Unternehmer erzielen Einkünfte im Niedriglohnsektor“

Zum Nachlesen

Das Gutachten als PDF

Als wesentlichen Grund für die Begrenzung der Taxikonzessionen, die von der Stadt erteilt werden, nennt Saß unzureichende Umsätze und „die gleichbleibend unzulängliche Gewinnsituation der Betriebe“. Konkret habe ein Fahrzeug zwischen 2013 und 2016 jährlich einen durchschnittlichen Nettogewinn von 15.400 Euro abgeworfen. Vor allem in den Jahren 2015 und 16 gab es deutliche Zuwächse – Tendenz steigend. Im Jahr 2016 waren es 16.700 Euro. Bei knapp zwei Taxis (1,9) pro Betrieb lag damit der durchschnittliche Unternehmensgewinn 2016 bei 31.200 Euro.

Aber: „Von diesen Gewinnen müssen die Unternehmer, sofern nicht Freibeträge wirken, Einkommens- und Gewerbesteuer abführen, Rücklagen für das Gewerbe bilden, unternehmerische Risiken tragen, ihren privaten Lebensunterhalt, ihre laufende Sozialversicherung und die Altersvorsorge abdecken“, so der Gutachter. „Der Gewinn entspricht Arbeitgeberlohnkosten für die eigene Fahrtätigkeit sowie für den Unternehmerlohn. Die Unternehmer selbst erzielen damit Einkünfte im Niedriglohnsektor.“

Keine Fahrt mehr unter zehn Euro

Flankierend zur Reduzierung der Taxikonzessionen schlägt der Gutachter deshalb zusätzlich eine deutliche Preiserhöhung vor. Demnach soll der bisherige Grundpreis von 3,20 Euro auf fünf Euro angehoben werden, pro Kilometer sollen 2,50 für die ersten fünf Kilometer fällig werden, ab dann 2,20 Euro. Bisher sind es 1,80 Euro. Grundsätzlich solle der Mindestpreis einer Taxifahrt künftig bei zehn Euro (bisher 3,40 Euro) liegen. Alles in allem ergäbe sich damit eine Erhöhung des bisherigen Tarifs um bis zu 43,2 Prozent.

Damit geht Burkhard Saß sogar noch über den von ihm eingeführten Vorschlag des Gewerbes, (mutmaßlich der Genossenschaft, das geht aus dem Gutachten nicht eindeutig hervor) hinaus, der ebenfalls eine Anhebung der Tarife fordert, allerdings lediglich um 27,5 Prozent.

Nicht alles klingt schlüssig

Nicht alle Ausführungen des Gutachters klingen schlüssig. So setzt er beispielsweise bei der Taxidichte – Einwohner pro Taxi – die Zahl der Taxis im Jahr 2018 an, vergleicht diese aber mit der Einwohnerzahl von 2016, ausschließlich Erstwohnsitze. Damit kommt Saß auf eine Dichte von 835 Einwohnern pro Taxi, die er als Anzeichen einer Bedrohung des Gewerbes einstuft. Nähme man die Gesamtbevölkerung Regensburg im Jahr 2018 käme man deutlich über 900 Einwohner pro Taxi.

Als 2014 das letzte Gutachten zum Taxigewerbe veröffentlicht wurde hatte die Stadt Regensburg, namentlich der damalige Chef des Ordnungsamts Alfred Santfort, zudem gegenüber der Mittelbayerischen Zeitung betont, dass die Taxidichte pro Einwohner in Regensburg nicht wirklich von Bedeutung sei. „Hier spielen auch die Fahrten für Touristen und die vom Bahnhof in Hotels eine Rolle.“

Zu wenig Fahrer

Auffällig ist auch, dass die Schlussfolgerungen des Gutachters zum Teil im direkten Widerspruch mit den – von ihm ebenfalls dokumentierten – Forderungen der Branche stehen. Demnach beklagen die Unternehmer Personalmangel, der Vorstand der Genossenschaft fordert vom TÜV, dass die Ortskenntnisprüfung leichter werde, um für mehr Fahrer zu sorgen. Es wirkt also nicht so, also ob die Unternehmer selbst die Auftragslage schlecht einschätzen würden, sondern Probleme damit haben, Fahrer zu finden, um alle Schichten abzudecken.

Tatsächlich wirkt die Zahl von 254 angestellten Fahrern, davon lediglich 155 in Vollzeit (plus den 92 Betriebsinhabern) eher niedrig, um eine Auslastung aller Schichten bei 178 Taxis zu gewährleisten. Die durchschnittliche Einsatzzeit eines Taxis in Regensburg liegt bei nur zwölf Stunden täglich. Anders ausgedrückt: Viele Taxis, für die eine Konzession erteilt wurde, sind die meiste Zeit nicht im Einsatz.

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Kommentare (38)

  • Tom Oberberger

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    Das muss der selbe Gutachter sein der einst der Deutschen Bahn empfahl, dass man Strecken still legen, den Fahrpreis erhöhen und nix investieren soll.
    Selten etwas dümmeres gelesen. Es ist schon jetzt sehr schwer ein Taxi zu bekommen und Bestellfahrten für Alte und Kranke werden von manchen gar nicht angenommen, oder funktionieren nicht.
    Für eine wachsende Stadt wie Regensburg sowas zu empfehlen, lässt einen vermuten, dass das Gutachten von Uber bezahlt wurde.
    Es ist aber leider zu befürchten, dass im Saal der Ahnungslosen (Plenarsaal des neuen Rathauses) sowas auch noch ernst genommen wird.

  • R.G.

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    Fehlt nur noch, dass man nur mit BitCoins zahlen darf.
    Rechtlich fände ich es höchst erstaunlich, wenn Regensburg eigene Grundkosten pro Taxifahrt von €10 durchbrächte.

    Meine Vermutung: Solche Maßnahmen wären zusammen mit hohen Mietpreisen prima geeignet, ganze Bevölkerungsgruppen aus der Stadt zu drängen. Gentrifizierung im Turbo-Durchgang.

    Uber ist leider keine Alternative für kranke und ältere Menschen, die einfach nicht die Hardware oder den Nerv für Online-Bestellungen und veränderliche Preise haben.

  • Mr. T.

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    Hauptsache, der Gutachter hat sauber was verdient. Total bescheuert! Die Taxler werden schon selber wissen, was sie verlangen müssen und wie viel Taxis sie einsetzen müssen.
    Die Stadt sollte sich lieber mal drum kümmern, die Taxler auf ihre Beförderungspflicht hinzuweisen. Wann man am Bahnhof mit zwei Koffern aussteigt und in die Keplerstrasse will, braucht man schon sehr viel Glück, um einen zu finden, der fährt. Die warten lieber auf die nächste Fahrt nach Neutraubling.

  • Ida Reinhardt

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    Ich kann dies voll bestätigen Taxi für Behinderte sind schwer zu bestellen. Die Busse sind sowieso nicht brauchbar, weil meist zu voll und fahren die Haltestellen nicht bis zum Bordstein an, sind dadurch auch für Rollatoren nicht geeignet, Behindertenrampe wird bei R. meistens nicht ausgefahren, usw

  • MaSlos

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    Noch weniger Taxis? Geht’s noch??
    Fr. & Sa. Abend keine Chance auf ein Taxi in der Stadt, außer per Zufall!
    Unter der Woche auch schon öfters ab 19h kein Taxi bekommen.
    Wenn ein (Taxi)unternehmer mit seinem Einkommen nicht klar kommt dann muss er halt zu machen (& die Taxikonzessionen zurückgeben).
    PS: Die „Freundlichkeit“ der Taxizentrale ist ebenfalls unter aller Sau!

  • Meier mit "ei"

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    Ich glaube auch, dass der Gutachter ein Lobbyist von Uber ist!
    Regensburg lässt sich wirklich alles abjagen!
    Erst die Grundstücke billiger verhökern und jetzt die Taxler rausschmeißen!
    Was wird das wohl, wenn die Freudenstein kommen würde? Eine aus dem Verkehrsministerium! Welches Tafelsilber wird da angelangt?

  • joey

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    nicht auf die CSU schimpfen! Scheuer wollte die Taxis ja liberalisieren. Zwar war auch das in der gedachten Geschwindigkeit nicht schlau, mit besseren Übergangsfristen könnte man den Markt das machen lassen, was sonst auch immer passiert ist: günstigere Preise, effizientere Strukturen. Die Preise sollten von den Unternehmen selbst gefunden werden, wie bei Brezen und Butter auch.

    Wenn man das Auto reduzieren möchte, muß man Alternativen schaffen.

  • Giesinger

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    Wer braucht eigentlich teuere „Unternehmensberater“?

    Gute Unternehmer sicher nicht, auch wenn die Berater einen Doktor-Titel haben.

  • Matthias Beth

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    Der Gutachter stammt vermutlich aus dem Osten Deutschlands und ist der Planwirtschaft der damaligen DDR verbunden! Anders kann man den Unsinn den er als Ergebnis präsentiert nicht einordnen. In Deutschland dachte ich bis heute gibt es eine soziale Marktwirtschaft, die über Angebot und Nachfrage den Preis regelt, hier die Kosten und Anzhal der Taxis. Wenn ein Taxiunternehmer sein Gewerbe als unwirtschaftlich einstuft, dann sollte er sich ein anderes für ihn wirtschaflticheres Betätigungsfeld suchen.
    Es ist aber leider zu befürchten, dass im Stadtrat, wo die Ahnungslosen, hier Stadträte, die angeblich die Bürger vertreten, diesen Unsinn in dem Gutachten auch noch glauben!

  • Alex

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    So ein Schmarrn… Samstag Nachmittag hab ich 45 Minuten auf mein Taxi gewartet, und letzten Dienstag, auch Nachmittags, waren es auch 30 Minuten !! Wir brauchen mehr Taxis, und nicht weniger!

  • Michael

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    Das ist ein Witz. Sowohl den Taxifahrern als auch den Fahrgästen täte es gut, die Preise deutlich zu senken. Dadurch gäbe es mehr Fahrten und weniger Standzeiten (= mehr Umsatz pro Stunde). Vielleicht sogar auf Dauer weniger private Autos. Zumindest würde sich der ein oder andere überlegen, mit dem Taxi in die Stadt zu fahren, statt Parkgebühren.

    Obwohl ich Fahrten absetzen kann und manche sogar vom Kunden bezahlt werden, vermeide ich Taxifahrten, so lange es nicht stark regnet, schleppe lieber meine Trolley durch die holprigen Straßen der Altstadt. Ich wohne in der Altstadt und trotzdem zahle ich für eine Fahrt zum/vom Hbf zwischen 7 und 10 Euro (abgesehen von der teils unakzeptablen Wartezeit). Für den Preis einer Hin- und Rückfahrt kann ich mir ja schon fast einen Leihwagen nehmen (gibt’s ab ca. 26 € pro Tag).

    Übrigens: Taxifahrten in NYC kosten laut einem Vergleich halb so viel wie in München (München hat ungefähr das Preisniveau von Regensburg). Dort lohnt sich Taxifahren für Fahrer und Fahrgäste. In Deutschland sind Taxifahrten mit am teuersten auf der Welt.

  • Hartnäckig

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    mit ein wenig gesundem Menschenverstand kann man erkennen, was in Regensburg der Fall ist.
    Allein die Tatsache für Offenkundiges einen Gutachter zu beauftragen, spricht Bände.
    Muss man sich da noch über die „Gutachteritis“ bei den Bundesministerien wundern ?

  • Bernd

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    @Matthias Beth, 8. August 2019 um 22:30

    Was Sie wollen, ist also nicht die „soziale“ Marktwirtschaft, sondern nur die Marktwirtschaft, im Grunde statt Taxis die Uber-Variante. Von Computeralgorithmen zum Wettkampf gezwungene Autofahrer/innen-Marionetten, die im Kampf um die Kund/innen belohnt und bestraft werden. Macht die Masse der Uber-Fahrer/innen in einem „guten“ Jahr als Selbständige/r die erwähnten 2.600 Euro im Monat VOR Steuern und Abzügen und Rücklagen (und vollem Risiko)?

    „Wenn ein Taxiunternehmer sein Gewerbe als unwirtschaftlich einstuft, dann sollte er sich ein anderes für ihn wirtschaflticheres Betätigungsfeld suchen.“

    Wenn in 10 oder 20 Jahren die autonomen Fahrzeugflotten eingeführt sind, werden Dienstleistungen wie Krankentransporte, Beförderung von Rollstuhlfahrer/innen oder Unterstützung beim Schleppen schwerer Koffer genau die Nische sein, die einige wenige dann besetzen. Gegen eine ordentliche Servicegebühr dann natürlich.

  • Lothgaßler

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    Die Zukunft liegt ohnehin in fahrerlosen Fahrzeugen (Dank 5G funktiert das in Zukunft sicher super, außer aufm Land und in Funklöchern) und Flugtaxis (so die Visionen) und damit brauchts keine Taxis mehr. Das Beamen wird auch erfunden (habe ich schön öfters bei Raumschiff Enterprise gesehen) und der Verkehrsminister hat dazu sicher schon eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, bei den Walt-Disney-Studios.
    Uber macht gerade wieder Schlagzeilen mit Rekordverlusten, und der bangen Frage, ob überhaupt jemals Gewinne erwirtschaftet werde (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/uber-verlust-rekord-1.4558290). Das ist also eine Geschäftsidee, die wir in Deutschland leider wieder verschlafen haben.
    Ich habe gerade eine Vision: Ich sehe Pferdekutschen (Elektropferde) und Amazon-Drohnen, die Amazon-Prime-Kunden am Schlafittchen packen und mitnehmen (aber wohin?).

  • jojo

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    Wie oft habe ich mich geärgert, in Regensburg kein Taxi zu bekommen bzw. ewig zu warten. Insbesondere abends und am Wochenende. Ein Drama!

    Die Taxizentrale ist katastrophal schlecht erreichbar und dann in der Regel unfreundlich, Gott sei Dank braucht man sie seit einiger Zeit nicht mehr dank der taxi.eu App – die leider aber für viele Ältere/Gebrechliche Menschen keine Alternative ist.

    Ich kann nachvollziehen, dass die Taxiunternehmen mit den Fahrpreisen nur knapp über die Runden kommen. Für eine für mich typische Fahrt in Regensburg (Wohnung-Innenstadt, Firma-Bahnhof) zahle ich unter 10.-, das Taxi ist mit Anfahrt und eigentlicher Fahrt aber je nach Verkehrssituation 20 Minuten unterwegs. Wenn es gut läuft und ein Taxi das 3 mal pro Stunde schafft, sind das 30.- Brutto Umsatz/Std. – dass man davon seine Kosten nur schwer bestreiten kann liegt auf der Hand. Nachts lohnt es sich meist noch weniger (und die Gefahr, dass einem Besoffene das Auto vollk… ist nicht zu vernachlässigen) wie mir schon viele Fahrer erzählt haben – deswegen bekommt man nachts noch schwerer ein Taxi, weil sich z.B. 100.- Euro Umsatz für eine komplette Nachtschicht einfach nicht rentieren. Da lassen die meisten Taxibetriebe ihre Autos nachts lieber stehen.

    Für mich ist eine Taxifahrt ein Luxusprodukt, das ich mir gönne, wenn ich von Haustür zu Haustür muss, Gepäck dabei habe oder wenn es mal pressiert. Ansonsten ist der Bus oder das Radl die zu bevorzugende Alternative. Allerdings ist das Taxi ab 3 Personen nicht teurer als der Bus – was ich für den deutlichen Komfort-Vorteil so gesehen ganz schön billig finde.

    Ich gehöre also zu denjenigen, die gerne bereit sind, etwas mehr zu bezahlen fürs Taxifahren in Regensburg. Aber dafür hätte ich bitte gerne auch eine bessere Verfügbarkeit.

  • Thik

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    @Mr. T. 8. August 2019 um 19:28
    „Die Taxler werden schon selber wissen, was sie verlangen müssen und wie viel Taxis sie einsetzen müssen.“

    Ersteres legt aber die Stadt fest, da nutzt das Wissen nichts. Zweiteres ist gerade das Problem. Der angestellte Taxifahrer kostet Mindestlohn, auch wenn er nur im Taxi sitzt und kein Geld einbringt. Also wird zu Zeiten, in denen geringe Auslastung zu erwarten ist, erst gar nichts angeboten.

    Die Alternative ist das System Uber. Zu einem genügend hohen Preis findet sich schon einer, der fährt. Es ist ja nicht so, dass der große Disruptor Uber da eine geniale Idee hatte, die das Gewerbe umkrempeln wird. Einfach zu sagen „Ich überlasse das dem Markt“ ist das Gegenteil von eine Idee haben, denn der Markt bildet sich automatisch. Das sollte hier aber durch die Einbeziehung der Taxler als Teil des ÖPNV ja gerade vermieden werden.

    „Die Stadt sollte sich lieber mal drum kümmern, die Taxler auf ihre Beförderungspflicht hinzuweisen.“

    Dazu muss sich ersteinmal der Kunde unter Angabe der Konzessionsnummer und Zeit bei der Stadt beschweren. Die Nummer ist normalerweise sichtbar am Taxi angebracht, ansonsten dürfte auch das Kennzeichen reichen. Übrigens bezieht sich die Beförderungspflicht auf das einzelne Taxi. Die Wahl liegt beim Kunden. Wer also ein Taxi auswählt, vom Fahrer aber auf ein anderes verwiesen wird, sollte diesen an diese Individualbindung erinnern. Man kann sich dann hierüber beschweren, auch wenn man nachgibt und unter Protest ein anders Taxi wählt. Das macht natürlich Arbeit und Ärger, aber das ist, wie ein reguliertes System funktioniert.

  • Thik

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    @Matthias Beth 8. August 2019 um 22:30
    „Der Gutachter stammt vermutlich aus dem Osten Deutschlands und ist der Planwirtschaft der damaligen DDR verbunden!“

    Taxikonzessionen sind keine Erfindung des Politbüros der SED und der Markt ist keine Erfindung von Uber.

    „In Deutschland dachte ich bis heute gibt es eine soziale Marktwirtschaft, die über Angebot und Nachfrage den Preis regelt, …“

    Teilweise. Ich erinnere an ein Schlagwort. „Systemrelevant“

    „Wenn ein Taxiunternehmer sein Gewerbe als unwirtschaftlich einstuft, dann sollte er sich ein anderes für ihn wirtschaflticheres Betätigungsfeld suchen.“

    So ist es ja. Das hilft denjenigen, die sich beschweren, dass sie über 30 Minuten auf ein Taxi warten müssen auch nicht weiter.

  • Thik

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    @Michael 9. August 2019 um 08:54
    „Übrigens: Taxifahrten in NYC kosten laut einem Vergleich halb so viel wie in München (München hat ungefähr das Preisniveau von Regensburg).“

    Man könnte angestellte Taxifahrer generell von der Sozialversicherungspflicht befreien, das dürfte die Kosten auch stark senken. Werden die alt oder krank, gibt es ja das Sozialamt. Make R great again.

  • Giesinger

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    Wenn man in einer kleinen Großstadt, wie Regensburg für eine Fahrt vom Hauptbahnhof zur Innenstadt (die man eigentlich auch laufen könnte) als Taxler gerade 10 Euro einnimmt, dann verstehe ich das Dilemma.

    In Giesing/Au/Haidhausen habe ich eigentlich noch nie länger, als 5 Minuten auf ein Taxi gewartet. Ich rufe aber auch meist direkt am Taxistand an. Aber in der Zentrale sind die auch sehr korrekt.

    Ausnahmezustand in Regensburg ist glaube ich Sylvester.
    Da habe vor ca. 25 Jahren nur aufgrund meiner resoluten, hübschen Begleitung ein Taxi ergattert.
    Sofort haben sich alle möglichen Menschen darauf gestürzt.
    Aber der Taxifahrer war cool und sehr höflich, und hat die anderen alle rausgeschmissen.

    30 oder 45 Minuten Wartezeit sind natürlich schon der Hammer!

  • Progel

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    Viele Einzelkonzessionäre (Taxibesitzer) scheuen das Risiko eines angestellten Fahrers,
    da hierzu die sehr teure Taxi-Vollkasko-Versicherung an Kosten dazukäme und oftmals ein Konflikt mit der Mindestlohn-Regelung auftritt. Zudem ist die steuerliche Erfassung der Umsätze mittlerweile präziser, was die früher häufig anzutreffenden Tricksereien bei Beschäftigungsverhältnissen deutlich erschwert.

  • Dieter

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    Als Kenner der Branche muss ich Jojo und Thik loben, wenigstens 2 die Ahnung haben.

    Wer Uber gut findet, der ist eindeutig ein Opfer der Lobbyismus-Gehirnwäsche geworden. Es zeigt, dass diese aber gut funktioniert.

    Uber macht bei 11,3 Milliarden $ Umsatz 1,8 Milliarden Verluste.
    Uber kann dann das zumindest eine zeitlang dank Investoren wie Google und Goldman Sachs schultern – um langfristig Gewinn zu machen, müsste man eine Preissteigerung von mindestens 20% erheben, eher 25. Bis 16% Preissteigerung wäre man auf Null und damit im Schnitt ca. so teuer
    wie ein Taxi -> Uber ist in der Startphase billiger, später teurer als ein Taxi.

    Außerdem soll für Uber keine Betriebs-, Beförderungs-, und Tarifpflicht gelten, anders als für Taxis. (Jährliche Eichung und TÜV, gewerbliche KfZ Versicherung, regelmäßige Gesundheitheitsprüfung der Fahrer noch ausgelassen)
    D.h. man pickt sich bei den Fahrten die Rosinen und lukrativen Zeiten raus, kann jede Fahrt ablehnen und die Preise stündlich anpassen. Zu Stoßzeiten kann ein Uber auch mal das doppelte oder dreifache kosten, mancherorts ist da schon Realität.
    Gibt es dort keine oder kaum mehr Taxis dank Uber, heisst es „friss oder geh“.

    Wer hier, nach der Promophase, erwartet, dass Uber billiger oder zuverlässiger als Taxis sein wird, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das ist ein Multi-Miliarden Dollar Konzern, der seine Investoren bedienen muss.

    Als Info: Dem Taxi-Unternehmer bleiben von einer Fahrt die ein Angestellter macht, 10-15%. Mehr geht nicht. An den größten Fixkosten wie Lohn und Sprit kommt niemand vorbei. Reparaturen und Versicherungen noch ausser von.

    Wer billiger ist, ist künstlich billiger und/oder betrügt beim Lohn, den Steuern oder Sozialabgaben.

    In New York hat Uber regelmäßig den Mindestlohn unterboten, aktuell werden dort auch keine Uber oder Lyft mehr zugelassen. Der immense Schaden für die Taxi Branche ist aber wohl kaum umkehrbar.

    Und um mit einem weiteren Märchen aufzuräumen: Die Uber Fahrer sind nicht selbständig oder fahren hobbymäßig.
    Das sind normale Angestellte eines Quasi-Mietwagenunternehmens.

  • joey

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    @Dieter
    klar, die Kosten für einen Benz mit Spezialausstattung sind hoch.
    Geht’s auch mit weniger? Kein Taxameter, sondern eine Zonenkarte (ähnlich wie beim sonstigen ÖPNV), ein billigeres Fahrzeug… die Gäste sitzen vom Bahnhof zur Altstadt doch nur wenige Minuten drin!

    In einer Marktwirtschaft gibt es Angebote für Leute, die sich Premium leisten wollen und Leute, die mit weniger auskommen. Vielleicht möchte jemand gezielt nur mit Ökostrom transportiert werden und jemand anders gar mit einer Rikscha? Marktwirtschaft setzt Kreativität frei. „Frei“(!)

    Daß es überhaupt Taxilizenzen gibt, ist Blödsinn. Es gibt ja auch keine Bäckereilizenzen, jeder kann eine aufmachen. Alle müssen sich an die Gesetze halten, z.B. gegen ökosoziales Dumping. Wenn sich Bäckereien nicht mehr rentieren, wird es kein Brot mehr geben… das wäre wirklich schlimmer als eine Krise der Taxiunternehmen. Ist aber nie passiert.

  • Lol

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    @ dieter

    gut will ich mal so hinnehmen.

    Es wäre allerdings noch besser wenn Sie mir sagen könnten, warum es immer weniger Taxis gibt, bei immer mehr Regensburgern (und die viel gescholtenen Uber Mietwagen gibt es ja nicht), die Preise steigen (wenn wohl auch im Rahmen) und die Standzeiten (hier nicht Wartezeiten) der Taxis bei 50% liegen ?

    Marktwirtschaftliches oder Gewinnorientiertes Denken scheint da nicht stark vertreten zu sein.

    Kurz gesagt, ohne Sie beleidigen zu wollen, das scheint mir auch viel Jammern auf hohem Niveau zu sein.

  • Mr. T.

    |

    Die Kosten für einen Taxi-Benz sind gar nicht so wild. Ich hab ganz schön gestaunt, als mir ein Taxler gesagt hat, wie er den Benz kauft. Andere Marken geben teilweise noch ganz andere Rabatte, um in den Markt zu kommen. Trotzdem ist das Geschäft alles andere als einfach. Weder für Unternehmer, noch für Fahrer.
    Und wenn es die Uber-Schwarztaxler-Rosinenpicker noch auf den Markt schaffen, wirds ganz eng. Es ist schon grundsätzlich richtig, dass der Markt mit Taxilizenzen und -scheinen etwas geschützt wird.

  • Barnie Geröllheimer

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    Das mit der Lizenz ist schon gut so. Das hält die Qualität der Dienstleistung hoch. Erschreckend ist allerdings der Gewinn pro Taxi. Der selbstfahrende Unternehmer hat bei einem 8h Tag gerade mal 18,50 Stundenlohn und muß den AG-Anteil der Sozialversicherung davon auch noch zahlen. Tatsächlich fährt /steht der Taxler wahrscheinlich 12 h. Wahrscheinlich wird das Taxigewerbe mit dem zunehmenden Ausbau des ÖPNV wohl noch unattraktiver werden. Erst recht wenn kostenlos. Aus dieser Sicht ist eine Reduzierung schon richtig. Das regelt der Markt dann schon.

  • jojo

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    @ Dieter

    danke fürs Lob – aber ich habe keine Ahnung vom Taxigewerbe, nur gesunden Menschenverstand.

    Da Sie aber offensichtlich Taxler sind oder der Szene zumindest nahe stehen: Wenn das Taxigewerbe denkt, die Kunden würden wegen des Preises zu Uber wechseln, irrt es sich.
    Es geht um Komfort und Verfügbarkeit. Ich habe in München, Berlin, Düsseldorf und in den USA Uber bereits mehrfach genutzt. Warum? Die App ist genial und funktioniert und die Fahrzeuge sind in der Regel deutlich neuer und gepflegter als Taxis (besonders in den USA sind Taxis häufig ganz schön abgeranzt…).
    in Düsseldorf gibt es einen Taxi-Festpreis Flughafen-Messe (zuletzt 20.- ). Als mir an der Messe vor einigen Wochen das letzte Taxi vor der Nase weg geschnappt wurde meinte der Fahrer „das Nächste kommt gleich“. Als nach 10 min. immer noch kein Taxi da war, habe ich Uber bemüht und 3 Minuten später saß ich im Auto. Dafür habe ich 21,50 bezahlt – also mehr als für ein Taxi, aber ich habe streßfrei meinen Flieger erreicht.

    Den meisten Fahrgästen kommt es sicher nicht auf den letzten Euro an, aber sie wollen schnell und zuverlässig von A nach B befördert werden. Ob das nun ein Taxi erledigt oder Uber oder sonstwer ist erstmal egal. Ob ein Anbieter dabei Verluste macht oder eine traditionelle Branche kaputt geht ist den Fahrgästen komplett egal. Den Leuten ist doch auch egal, dass Amazon mit seinem operativen Geschäft (dem Warenhandel) Verluste schreibt und gleichzeitig alte Strukturen (den mittelständischen Einzelhandel) zerstört. Sie kaufen dort, weil es einfach gut funktioniert.

    Wenn das Taxigewerbe denkt, durch weitere Verknappung und massive Preiserhöhung seine Gewinne steigern zu können, ist es sicher auf dem Holzweg.
    Wie wäre es stattdessen mit besserem Service, besserer Freundlichkeit (Taxizentrale!), besserer Erreichbarkeit, besserer Verfügbarkeit? All dies würde mittelbar zum Erfolg beitragen und dann auch eine moderate Preiserhöhung rechtfertigen. Dann brauchen wir auch nicht unbedingt Uber in Regensburg. Sollte dagegen der vom Gutachten empfohlene Weg eingeschlagen werden, wird sich Uber als freundliche, moderne, zuverlässige und vor allem kundenorientierte Alternative früher oder später auch in Regensburg etablieren.

  • Dieter

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    @all
    Das sind einige Sachen zu denen man detaillierter Stellung nehmen könnte – allerdings sprengt das hier absolut den Rahmen.

    @Stefan Aigner: Vielleicht wäre mal eine Art Hintergrundbericht interessant?

  • Giovanni Bavarese

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    @joey:
    Der Punkt mit den Bäckerlizenzen gefällt mir, wenn man mal drüber nachdenkt gibt es in Regensburg kaum mehr richtige Bäcker. Die meisten sind Filialen und backen nur noch auf, viel Aufbackzeug gibt es auch in den Supermärkten. Nennt mir doch ein paar Betriebe, die übrig geblieben sind! Hier hat der Markt sein Werk vollbracht, die Qualität ist sicher gesunken, das Handwerk stirbt weg.
    (Dagegen gibt es auf Dörfern im Umland eben schon noch Bäcker, dort können sie sich länger halten.)

    Provokativ: Mit den von Ihnen angesprochenen Bäckerlizenzen wär das vielleicht nicht passiert.

  • joey

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    @Giovanni Bavarese
    Jeder darf in Regensburg Brot verkaufen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß es in Regensburg nur Aufback Brot gäbe. (Ich bin ja im Umland).

    Es gibt Bäckereien in Städten, die mit Qualität höhere Preise durchsetzen. Das ist halt was wert. Beispiel die mehrfach preisgekrönte Bäckerei Steinleitner aus Straubing https://www.baeckerei-steinleitner.de/die-brotmacher.html

    In der DDR gab es eine staatlich organisierte Versorgung und festgesetzte Preise. Qualität wurde immer schlechter und am Ende auch Mangel an allem.

    Eigentlich regelt der offene Markt selber, was in welcher Menge gebraucht wird und was wieviel kosten darf. Was der Markt nicht macht, aber trotzdem wichtig ist, ist dann Kommunalaufgabe. Eigentlich könnte der RVV auch Taxis betreiben.

  • Karl Berndt

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    Es geht im wesentlichen ob der Taxler sich den ‚Broterwerb’ mit dem Taxameter noch leisten kann. Aber was soll dann die Werbung über ein sauteuer erworbenes Brot für das man 100 km fahren muß? Vielleicht mit dem Taxi! CO2 Ausstoß rd. 16kg. Mahlzeit.

  • Günther Herzig

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    …….des Lied ich sing. Ich wüsste aber auch gerne, wen der sogenannte Gutachter mit seinem Stuss bedienen will.

  • joey

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    @Karl Bernt
    nein, nur ein Beispiel, wie an einem Markt ohne Lizenzen und Gebührenordnungen Qualität auskömmlich funktioniert.

  • Thik

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    @jojo 9. August 2019 um 18:12

    „Es geht um Komfort und Verfügbarkeit. … Dafür habe ich 21,50 bezahlt – also mehr als für ein Taxi, aber ich habe streßfrei meinen Flieger erreicht.“

    Es setzt jeder die Marke anders, wo er bereit – oder auch in der Lage – ist, für mehr Komfort und Verfügbarkeit mehr zu zahlen. Nun sind die Uber-Fahrer auch nicht dumm und versuchen aus dem Marktdruck das Beste herauszuholen https://wjla.com/news/local/uber-and-lyft-drivers-fares-at-reagan-national
    Natürlich ist Uber ganz kundenorientiert und teilt mit, dass das nicht erlaubt ist und technische Maßnahmen dagegen ergriffen werden. Man sieht hier sehr schön, wie der „freie Markt“ im Kern meist eine Illusion ist. Es gibt weiterhin Vorschriften und exekutives Handeln diese durchzusetzen, nur machen das nicht mehr der Gesetzgeber, Verordnungsgeber, Aufsichtsbehörden und Polizei, sondern ein internationaler Konzern.

    „Ob ein Anbieter dabei Verluste macht oder eine traditionelle Branche kaputt geht ist den Fahrgästen komplett egal. Den Leuten ist doch auch egal, dass Amazon mit seinem operativen Geschäft (dem Warenhandel) Verluste schreibt und gleichzeitig alte Strukturen (den mittelständischen Einzelhandel) zerstört.“

    Ich bin auch ein Leut und mir ist das nicht egal. Dass es aber vielleicht zuviele Leute gibt, denen es egal ist, spricht ja genau dafür, dass es Gesetze geben soll, die dieses gesamtgesellschaftlich negative Handeln beschränken.

    Ist jemand schon einmal auf die Idee gekommen, beispielsweise die Gesetze gegen Sozialbetrug abzuschaffen, mit der Begründung, dass die Leute nun mal so sind? Es ist ihnen eben einfach egal, dass das Geld, das sie bekommen aus Steuermitteln aufgebracht werden muss. Die wollen halt Stütze beziehen und gleichzeitig schwarzarbeiten. Ist so. Da kann man nichts machen.

    Im Übrigen ist speziell von Uber bekannt, dass sie aktiv versuchen ihre widerrechtlichen Aktivitäten vor Kontrollen zu verbergen. https://www.nytimes.com/2017/03/03/technology/uber-greyball-program-evade-authorities.html So etwas bezeichnet man als Anzeichen hoher krimineller Energie. Will man diesen Leuten die Verantwortung für einen wesentlichen Teil der gesellschaftlichen Mobilität übertragen?

    In einem modernen Verkehrskonzept ist der Individualverkehr zu reduzieren. Das Taxi ist hier derzeit der Lückenfüller für diejenigen Fahrten, bei denen aus den verschiedensten Gründen individueller Transport erforderlich ist. Ich halte es überhaupt nicht für wünschenswert, dass Taxis besonders attraktiv sind.

  • U.Z.

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    Liebe Leser ich habe mir hier eure Kommentare alle mal durchgelesen und bin beeindruckt wie wenig die hier angegebene Kommentare doch tatsächlich einen Einblick in das in Regensburg etablierte Taxi Wesen haben Punkt ich selbst bin Unternehmer hier in Regensburg und warte zeitweise eine bis eineinhalb Stunden auf einen Fahrgast bei einem normalem Schichtbetrieb fahre ich zwischen 12 Uhr und 14 Uhr Stunden selbst einen Fahrer kann ich mir nicht leisten da diese gerade mal die Betriebskosten deckt aber keinen Umsatz einfährt. Auch Betriebe in denen die hier ihre Meinung kund getan haben ihrer Arbeit nachgehen können sich glücklich schätzen dass diese Betriebe mit Gewinn arbeiten und somit auch eure Löhne bezahlen können. Wenn hier wie mir auch mir selbst bekannt ist da ich bereits selbst eine halbe Stunde auf ein Taxi gewartet habe das möchte ich nicht bestreiten der eine oder andere sich eben so geärgert hat und warten musste hat das leider nichts mit der taxidichte zu tun sondern damit dass unsere Zentrale bei dir ich nicht angeschlossen bin einfach die Situation Aufträge weiterzugeben nicht bewältigt. Ansonsten geht es fast jedem Fahrer genau wie auch mir mit den Wartezeiten Punkt wenn man nun von einer durchschnittlichen Fahrt von 8 bis 10 € ausgeht und diese pro Schicht mit ca 10 Fahrten addiert kann sich jeder errechnen wie hoch der tägliche Umsatz nicht der Gewinn zu erreichen ist. Wenn jemand genauere Auskünfte darüber haben möchte kann er sich gerne an mich wenden und ich werde dann auch wahrheitsgemäß antworten jedoch möchte ich euch bitten bevor weitere Kommentare mit zu wenig Taxen zu hohen Preisen oder ähnlichem kommen einfach mal nachzudenken was es damit auf sich hat Punkt selbstverständlich ist auch mir wohl bekannt dass ein mindest Fahrpreis von 10 € eine Investition ist. Von den Taxler angestoßen wurde ein mindest Fahrpreis von 9 € inklusive eine Reichweite von 2 km und einem staffeltarif von 2,20 € bis 2,10 € betroffen wären davon hauptsächlich Fahrgäste mit so kurzen Strecken die man wirklich noch gehen kann. Als Beispiel kann ich hier anführen eine Fahrstrecke vom Bahnhof Regensburg zum Domplatz kostet hier bereits um die 6,40 € bis 6,60 € also bitte nicht erst schimpfen sondern vorher überlegen ich stehe euch gerne zur Verfügung danke.

  • R.G.

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    Wieviel Fahrten mit € 6,60 könnten sie in einer Stunde machen, wenn es mehrere, dafür kleinere Taxistandplätze gäbe, sodass man sich nicht weit hinten in eine Reihe wartender Kollegen stellen müsste?

    Stehen Sie für Apothekenbesorgungen zur Verfügung?

    Haben sie sich schon bei Arztpraxen gesagt, dass sie Patienten freundlich als behilflicher Taxifahrer zur Verfügung stehen, sowie Rollator und Rollstühl gerne einladen? Behilflich sein bedeutet, bezahlte Stehzeiten zur Fahrzeit addieren zu dürfen.

    Es besteht sicherlich größerer Bedarf an kürzeren Fahrten, als an Strecken ab € 10.

  • U.Z.

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    Bevor sie jetzt hier ausfallen werden und meinen ich weiß nicht wovon ich rede dann schauen Sie sich meine Webseite an Regensburg Taxi Online e k ich bin durchaus mit fünf Sternen bewertet und durchaus in der Lage höflich und zuvorkommend zu agieren auch hier würde ich mich nicht dazu herunterlassen Sie jetzt von der Seite an zu reden denn ihre Meinung mag sich ja wichtig sein aber überlegen Sie bitte was sie sagen und wie Sie es sagen

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