Wellers Ansichten

Aufstrebender städtischer Straßenkehrer beim Verfüllen des Sommerlochs…

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Kommentare (2)

  • Bernd Henneberg

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    Zum Thema Straßenkehrer gibt es einen, der über allen steht: Teddy Kollek! Oberbürgermeister von Jerusalem, der von sich selbst immer sagte: Ich bin der erste Straßenkehrer von Jerusalem. Ob sich der Schädi(n)ger zu so einer Aussage aufraffen könnte? Glaube ich nicht.

  • Veits M.

    |

    An Michael Endes Roman MOMO sei erinnert. Darin spielt auch der Straßenkehrer Beppo eine beachtenswerte Rolle. Bei Wiki heißt es hierzu:

    „Beppo Straßenkehrer der andere beste Freund Momos, ein geduldiger Straßenkehrer, der so lange überlegt, bis er eine Antwort gibt, dass die meisten Menschen schon vergessen haben, was sie wissen wollten. Denn seiner Meinung nach ist das meiste Leid auf der Erde darauf zurückzuführen, dass Menschen unüberlegte Dinge sagen. Von ihm stammt auch der berühmte Tipp, statt das Ende der langen Straße zu beachten immer nur das nächste Stück zu sehen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Momo

    Der Regensburger Stadtentwicklungsprozess, der bekanntlich nur mühsam den Geboten der Nachhaltigkeit folgt, könnte sich auch an Beppos Grundsätzen orientieren – vor dem Hintergrund des von und mit der Bürgerschaft beschlossenen REGENSBURG-PLAN 2005:

    Arbeiten Sie wie Beppo der Straßenfeger

    Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich.
    Man denkt, die ist so schrecklich lang;
    das kann man niemals schaffen, denkt man.
    Und dann fängt man an, sich zu eilen.

    Und man eilt sich immer mehr.
    Jedes Mal, wenn man aufblickt,
    sieht man, dass es gar nicht weniger wird,
    was noch vor einem liegt.

    Und man strengt sich noch mehr an,
    man kriegt es mit der Angst,
    und zum Schluss ist man ganz außer Puste
    und kann nicht mehr.

    Und die Straße liegt immer noch vor einem.

    So darf man es nicht machen.
    Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

    Man muss nur an den nächsten Schritt denken,
    an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich.
    Und immer wieder nur an den nächsten.

    Dann macht es Freude; das ist wichtig,
    dann macht man seine Sache gut.
    Und so soll es sein.

    (Aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende)

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