SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 6. September 2010

Kasperltheater? Ob es das wohl geben würde auf der Bildungschipkarte, die Ursula von der Leyen vor geraumer Zeit ins Gespräch gebracht hat? Christoph Maltz, Macher des Kasperltheaters Larifari, sieht seine Produktionen, die er allsonntäglich im Café Vitus auf die Bühne bringt durchaus als Bildungsangebot. „Mit dem Kasperl lernen die Kinder ein besseres Durchsetzungsvermögen, die Sprache wird erworben und benützt. Außerdem ist die Suche nach einem Happy End ist zentrales Element menschlicher Kultur.“ Abwarten, ob und was aus dem Vorschlag der Bundesarbeitsministerin wird, will er nicht. Dafür hat er jetzt selbst eine „Kinderkulturkarte“ herausgebracht, die es kostenlos bei ihm gibt (Kontakt) und mit der es ermäßigten Eintritt bei den Vorführungen mit Kasperl Pritschenell und Co gibt. „Nachweise muss mir dafür niemand vorlegen. Ich vertraue auf die Ehrlichkeit meines Publikums.“ Seit 1993 bringt Maltz zusammen mit seinem Kompagnon Sebastian Haimerl Spannendes, Freches, Märchenhaftes und Lehrreiches auf die Puppenbühne. Und während Maltz‘ Produktionen für Erwachsene zur Lokalpolitik auf der „Regensburger Würschtlbühne“ berühmt-berüchtigt sind und die Prominenz so Einiges schweigend einstecken muss, dürfen die Kinder beim Theater Larifari selber mitmischen. Sie sollen dem Kasperl helfen, ihn warnen und beschützen. „Wir wollen das Selbstvertrauen und die Phantasie stärken und den Kindern vermitteln“, sagt Maltz. „Auch in der vermeintlich schlimmsten Situation gibt es Mittel und Wege, damit doch alles gut ausgeht – mit Witz und Verstand.“ Am kommenden Sonntag startet das Kasperltheater Larifari in die neue Saison – von der Kinderkulturkarte ist die lokale Prominenz übrigens schon jetzt begeistert …
„Pfiffige Idee! Warum ist mir das nicht eingefallen?“
„Kasperltheater? Dafür ist doch die CSU zuständig.“
„Hallelujah! Lasset die Kindlein zu ihm kommen.“

Keine Umweltzone in Regensburg

Rot, grün oder gelb sind sie – die Feinstaubplaketten, die zum Befahren einer Umweltzone berechtigen. Dieselfahrzeuge und Pkws ohne geregelten Katalysator sollen so aus Städten verbannt werden, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Knapp 50 Städte in Deutschland haben eine solche Umweltzone eingeführt. Und das war – so sieht es jedenfalls ein vor drei Jahren gefasster, […]

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