Interview mit Jürgen Huber

„Ich bin kein Künstler mehr, aber Bürgermeister ist auch geil.“

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Der Job? „Geil.“ Das Gerede vom Schneechaos? „Affektiertes Getue.“ Die Stadtbahn? „Kein Mehrheitsthema in der Koalition.“ Die Grünen-Fraktion? „Mein Glückshafen.“ Die gescheiterte Landesgartenschau? „Traurig bin ich schon.“ Ein Interview mit Bürgermeister Jürgen Huber.

„...richtige Politik und zwar im Sinne von Hanna Ahrendt und nicht von Hans Schaidinger.“ Bürgermeister Jürgen Huber. Foto: as

„…richtige Politik und zwar im Sinne von Hannah Ahrendt und nicht von Hans Schaidinger.“ Bürgermeister Jürgen Huber. Foto: as

Hallo Herr Huber. Vergangene Woche mussten Sie eines Ihrer Lieblingsprojekte beerdigen. Aus der Landesgartenschau wird nichts, weil das Fürstenhaus nicht verkaufen will. War es ein Fehler, sich so schnell ausschließlich auf diesen Standort festzulegen?

Nein. Der Standort war genau richtig. Das mag jetzt blöd klingen, aber mich hat die Landesgartenschau nur sekundär interessiert. Mir war es vor allem wichtig, ein Konzept für die Entwicklung und Anbindung der dortigen Fläche zu bekommen. Das liegt jetzt vor und wird demnächst im Stadtrat vorgestellt. Natürlich wäre die Landesgartenschau am Pürkelgut ein Meilenstein gewesen, aber wenn die Fürstin sich hartleibig zeigt, dann müssen wir eben warten. Ich gehe davon aus, dass das irgendwann ein Park werden wird. Und genau deshalb war auch dieser Standort genau der richtige: In diesem Viertel haben wir den höchsten Bedarf an Ökogerechtigkeit in der ganzen Stadt. Im Osten wird in den nächsten Jahren am meisten Stadtentwicklung stattfinden, dort wird am meisten gebaut werden, dort werden die meisten neuen Quartiere entstehen. Die müssen auch eine neue Qualität bekommen. Dort werden Grünflächen gebraucht, die zu Fuß erreichbar sind. Dort braucht es optisches Grün, klimatisches Grün, akustisches Grün – in der Landshuter Straße gibt es die höchste Lärmbelastung. Hier sind die Verkehrs-Hotspots. Da muss man den Menschen auch mal etwas Gutes tun. Die Leute im Kasernenviertel haben schon viel geleistet und ausgehalten und die haben so etwas auch verdient. Das Projekt ist ja nicht komplett gestorben. Der Oberbürgermeister hat gesagt, wir können uns zu einem späteren Zeitpunkt nochmal bewerben.

Man wird aber irgendeine Verhandlungsmasse brauchen, um die Fläche vom Fürstenhaus zu bekommen.

Ja, oder die Zeiten ändern sich. Es muss ja nicht alles so bleiben, wie es jetzt ist. Ich war bei den Verhandlungen nicht dabei und war vom Ergebnis dann doch sehr enttäuscht. Zunächst hatte die Fürstin noch gesagt, sie fände die Idee toll und würde das gerne unterstützen.

„Skandalisierbar ist bei meinen Themen oft überhaupt nix.“

Sehen Sie das vorläufige Scheitern des Projekts auch als persönliche Niederlage?

Na ja. Traurig bin ich schon darüber. Und ich dachte tatsächlich, dass die Schenkung des Alleengürtels durch Fürst Anselm nicht das letzte Mal gewesen sein müsste, dass sich das fürstliche Haus generös zeigt. Aber die haben das Thema für sich vorerst nicht identifiziert. Wir werden das aber weiter verfolgen. Ich werde versuchen, so viel wie möglich von dem, was dazu gehört, voranzutreiben. Die Anbindung der Fläche an andere Bereiche, die Durchgängigkeit. Und irgendwann ergibt sich dann schon wieder eine Gelegenheit.

Die Landesgartenschau wäre aber ein schönes Thema gewesen, um öffentlichkeitswirksam zu zeigen, dass die Grünen an der Regierung beteiligt sind und dass Regensburg einen grünen Bürgermeister hat. Hat sich denn dadurch etwas an der Politik in Regensburg geändert? Wo wird denn die Beteiligung der Grünen konkret sichtbar?

"Hartleibig": Die Verhandlungen zwischen OB und Fürstenhaus sind gescheitert. Foto: Archiv/ Staudinger

„Hartleibig“: Die Verhandlungen zwischen OB und Fürstenhaus sind gescheitert. Foto: Archiv/ Staudinger

Das ist schon so eine Frage… Ich werde zwei Mal drauf antworten. Um es mal so auszudrücken: Das ist mir wurscht. Ich möchte gerne andere Politik machen, ohne dieses Lagerdenken, dieses ideologische Abgleichen. Das ist zwar manchmal notwendig, um sich zu orientieren, um zu wissen, wie man mit jemandem umgeht und was man erwarten kann, aber am Ende ist es in der Kommunalpolitik nicht so wichtig. Natürlich haben wir einen Oberbürgermeister, der beim Thema Flüchtlinge sehr gut aufgestellt ist. Natürlich, weil er Sozialdemokrat ist und kein konservativer Jammerlappen, der Arbeitsverweigerung an den Tag legt. Aber am Ende gibt es auch einen Sozialdemokraten, der bei dem Thema nicht gut funktioniert und ein Landrat im Bayerischen Wald ist CSUler und macht seinen Job gut. Das gibt es eben auch. Das ist entscheidender.

Wir haben auch in der letzten Stadtratsperiode, als ich noch in der Opposition war, 95 Prozent aller Entscheidungen einstimmig gefällt, weil es die Expertise der Verwaltung gab und man den Eindruck hatte: Das ist richtig. So bringt man im Sinne der Menschen etwas vorwärts. Und das hat nichts mit Parteipolitik zu tun. Das ist meine erste Antwort: Mir wurscht.

Und die zweite? Sie wollen doch trotzdem als Partei oder Politiker mit Ihren Zielen und Erfolgen wahrgenommen werden, oder nicht?

Natürlich. Da bin ich wie jeder andere Mensch auch. Wenn ich glaube, dass ich etwas richtig gemacht habe, dann will ich auch, dass das gesehen wird. Insofern habe ich Interesse daran, dass das gelegentlich kommuniziert und publiziert wird. Und dafür brauchen wir die Medien. Da kommt aber ein Problem dazu, das die Medien selber haben: Sie verkaufen eine Ware. Die Mittelbayerische will gelesen werden, Sie wollen gelesen werden und TVA will, dass man ihr Programm einschaltet. Und dann ist es eben häufig so, dass Nachrichten nur dann interessant sind, wenn etwas skandalisierbar ist. Und skandalisierbar ist bei meinen Themen oft überhaupt nix.

„Ich glaube schon, dass sich der Wind gedreht hat.“

Dann erzählen Sie mal. Ganz ohne Skandal.

Ich habe mich eben vorhin mit Fachleuten im Landratsamt getroffen, um mich über Holzbau zu informieren. Holz ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Da krieg ich richtig CO2 weg, ich tu was für das Klima, für die regionale Wirtschaft, die Wertschöpfung vor Ort, das Erscheinungsbild von Regensburg – insgesamt für die Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen. Und das ist nicht unpolitisch. Das ist richtige Politik und zwar im Sinne von Hannah Ahrendt und nicht von Hans Schaidinger.

Dann reden wir doch einfach von ökologisch sinnvoller Politik. Was haben Sie als Bürgermeister, die Grünen oder gerne auch die Stadtregierung zum Beispiel auf den Weg gebracht? Wo ist der Unterschied zur letzten Stadtregierung?

Beim Energienutzungsplan zum Beispiel. Der ist in der letzten Stadtratsperiode unter Hans Schaidinger beschlossen worden, aber der Unterschied dürfte sein, dass ich das 100prozentig ernst nehme und abarbeite. Ich habe vor drei oder vier Jahren zum ersten Mal einen Antrag zur Elektromobilität gestellt. Damals bin ich noch mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Mittlerweile sind wir in Bayern Spitzenreiter bei dem Thema. Und da geht es dann um CO2-Einsparung, Technologie und Arbeitsplätze. Wir haben in Regensburg Firmen wie AVL und Continental. Bei AVL, einem weltweit agierenden Konzern aus Graz, ist Regensburg sogar die Zentrale für Elektromobilität.

Dazu braucht es gute Bedingungen und für die sorgen wir. Zum Beispiel, was entsprechende Fahrzeuge betrifft. Da fangen wir gerade mit den Altstadtbussen an, weil wir das am schnellsten umsetzen und realisieren können. Das geht dann weiter zu elektrifiziertem ÖPNV, Elektroautos, E-Bikes. Und ich glaube schon, auch wenn sich das schwer messen lassen wird, dass sich der Wind in Regensburg in den letzten eineinhalb Jahren gewaltig gedreht hat. Das sieht man allein daran, dass die CSU mich auf diesem Gebiet mit Biegen und Brechen zu übertreffen versucht und grüner sein will als die Grünen. Natürlich können sie es nicht, weil es nie ihr Thema war und weil sie es auch nicht mit Herzblut und Überzeugung machen, sondern bloß als Schaufensteraktion. Und dann fordern sie Sachen die Unsinn sind und bei denen ihr Verkehrsminister in Berlin genau das Gegenteil sagt.

„Die Stadtbahn ist kein Mehrheitsthema in der Koalition.“

Ein wichtiges Thema der Grünen war und ist aber seit Jahrzehnten die Stadtbahn. Da hat man zur Zeit den Eindruck, dass gar nichts mehr voran geht. Es wird geprüft und geprüft und geprüft…

Am Ende dieser sechs Jahre werden wir vielleicht nur ein paar Schritte in Richtung Stadtbahn schaffen und es wird noch keine fertigen Züge geben. Das hat aber auch mit Faktoren zu tun, auf die wir keinen Einfluss haben. Einer davon ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Das läuft 2019 aus und bis heute gibt es keine Fortschreibung. Dieses Gesetz ist aber die wichtigste Fördermöglichkeit, um den ÖPNV und vor allem den schienengebundenen zu finanzieren. Zur Zeit werden quasi nirgends Straßenbahnen, U-Bahnen oder dergleichen gebaut, weil wenn man nicht weiß, was nach 2019 – wenn das Gesetz ausläuft – kommt. Es gibt einen Riesenstau. Laut Bundeskanzlerin soll es zwar demnächst kommen, aber es weiß keiner wie es aussehen wird. Und bei einer Stadtbahn Regensburg in der Form wie ich sie mir vorstelle und die einen berechenbaren volkswirtschaftlichen Nutzen hätte – zunächst mal eine Achse von Nord nach Süd – kommen wir auf eine Investitionssumme von 300 bis 350 Millionen. Das geht auch in einer Stadt, die viele Einnahmen hat, nur mit Bundes- und Landesförderung und die ist im Moment nur sehr schwierig darstellbar.

Ist es vor diesem Hintergrund dann überhaupt sinnvoll, etwas zu prüfen – wenn man nicht weiß, ob und wie viel Förderung es geben wird?

Wir wollten die neue Prüfung im Koalitionsvertrag und da geht es jetzt mit neuen Parametern als in der Vergangenheit um den volkswirtschaftlichen Nutzen. Und den gibt es. In anderen Städten stiegen die Fahrgastzahlung durch die Einführung eines schienengebundenen ÖPNV um mindestens 30 oder 40 Prozent, oft gibt es sogar eine Verdoppelung. Das ist Fakt. Wenn wir das in der Prüfung mit drin haben, haben wir am Ende auch genaue Zahlen darüber, wie weit eine Nord-Süd-Achse funktioniert. Vielleicht kommen wir bis nach Wenzenbach, worüber sich der dortige Bürgermeister Sebastian Koch sehr freuen würde oder nach Neutraubling, wo der Bürgermeister die Trassen freihält. Die Akzeptanz ist da. Aber ich weiß auch, dass alle, die an dieser Trasse wohnen würden, hinterher potentielle Kläger sein können. Das ist ein enormer Prozess, bis so etwas durchgesetzt werden kann. Allein die Bürgerbeteiligung wird aufwendigst und gigantisch sein.

Stadtbahn: „Richard Spieß macht es sich schon sehr leicht.“

Die Befürchtung, bei Gegnern auch innerhalb der Koalition mag es eine Hoffnung sein, dass der Stadtbahn jetzt – gerade unter Beteiligung der Grünen – das Totenglöcklein geläutet wird, ist also unbegründet?

Richard Spieß (Fraktionschef der Linken im Stadtrat, Anm. d. Red.) hat mich mehrfach öffentlich kritisiert, weil bei der Stadtbahn nichts vorangehen würde. Das ist sein gutes Recht, das trübt auch unser persönliches Verhältnis nicht. Aber Richard Spieß macht es sich schon sehr leicht. Wenn die Linken mit in die Koalition gegangen wären, hätte ich bessere Karten beim Thema Stadtbahn. Dann gäbe es einen anderen Koalitionspartner, der lieber mit dem Auto fährt, vielleicht nicht. Das gehört zur Wahrheit schon dazu.

Huber über Richard Spieß: "Wenn er mit in die Koalition gegangen wäre,  Foto: Stadt Regensburg

Huber über Richard Spieß: „Wenn er mit in die Koalition gegangen wäre, hätte ich bessere Karten bei der Stadtbahn.“ Foto: Stadt Regensburg

Die Grünen haben die Verantwortung übernommen und sind in die Koalition gegangen mit diesem Thema, das aber kein Mehrheitsthema in dieser Koalition ist. Ich finde Befürworter bei der SPD oder bei den Freien Wählern, aber ich habe noch nicht automatisch eine Mehrheit. In der Bevölkerung gibt es viele, die dafür, aber in dem Moment, wo die Trasse an ihrem Haus vorbei führt, sofort dagegen sind. Das ist alles nicht so einfach. Ich betreibe dieses Thema so gut ich kann. Wenn am Ende nichts oder zu wenig rauskäme, dann kann man mir vorwerfen, ich hätte es nicht hingekriegt. Den Vorwurf, dass ich dieses Thema der Grünen nicht engagiert vorantreiben würde, den weise ich zurück. Das ist das Bohren von ganz dicken Brettern und da muss man mir zugestehen, dass ich eine gewisse Zeit brauche.

Grünen-Streit: „Ich kleb an meinem Sessel? Ja, geht’s noch?“

Sie sprechen von Vorwürfen. Innerhalb der Grünen gab es heftige Vorwürfe aus dem Kreisverband gegen die Fraktion: schlechte Kommunikation, zu wenig grüne Politik im Stadtrat. Bei den Koalitionsverhandlungen habe man sich über den Tisch ziehen lassen, hieß es auch. Es gab eine denkwürdige Kreisversammlung, bei der die Fraktion mit einigen Unterstützern den Kreisvorstand abwählen lassen wollte.

Den Koalitionsvertrag haben wir in einer Kreisversammlung einstimmig abgesegnet. Da waren auch diejenigen dabei, die später als unsere Gegner und Kritiker in Erscheinung getreten sind. Lager waren da nicht zu sehen. Da ging es um Inhalte. Sie waren ja bei dieser Auseinandersetzung und den Wahlen selbst dabei. Von einer Seite wurde gefordert, wir sollten Ross und Reiter nennen und es gab eine andere Seite, die sagte: Wir wollen in die Zukunft blicken. Ich habe niemanden angeklagt. Ich habe niemandem vorgeworfen, Mist gebaut zu haben und habe niemanden infrage gestellt, außer der Vorsitzenden (Judith Werner, Anm. d. Red.). Die wollte ich abwählen, weil sie in einem Prozess der Kommunikation vorher keinerlei Anstalten gemacht hat, zu einer Lösung zu kommen. Die Grüne Fraktion ist sehr kommunikativ. Das ist mein Glückshafen. Die fünf Leute, die da beieinander sind, die sind unschlagbar. Die können sehr gut miteinander umgehen, obwohl ganz unterschiedliche Leute mit ganz unterschiedlichen Ambitionen dabei sind. Jüngere und ältere, Strippenzieher von jeher und Leute, die alles neu lernen müssen. Alle sind bereit, sich aufeinander einzulassen.

Das "reinigende Gewitter" bei der Kreisversammlung: Bürgermeister Huber und die zurückgetretene Vorsitzende Judith Werner beim Gespräch vor der Tür. Fotos: as

Das „reinigende Gewitter“ bei der Kreisversammlung: Bürgermeister Huber und die zurückgetretene Vorsitzende Judith Werner beim Gespräch vor der Tür. Fotos: as

Wenn ich das in einer anderen Struktur nicht finde, dann muss ich mir Gedanken machen. Und dann trage ich diese Gedanken vor. Wenn die nicht auf Wiederhall stoßen, dann muss ich irgendwo die Reißleine ziehen. Ich will niemanden beschädigen. Wenn derjenige oder diejenige zu der Einsicht gekommen wäre, andere Möglichkeiten wahrzunehmen, dann wäre es ohne dieses Gewitter gegangen. Aber das ging eben nicht. Den Machtkampf habe nicht ich begonnen. Ich habe daran auch kein Interesse. Aber mir wurde dann vorgeworfen, von Leuten, mit denen ich noch nie ein Wort gewechselt habe, ich würde an meinem Sessel kleben. Nach eineinhalb Jahren? Ja geht’s noch? Ich bin für sechs Jahre als Bürgermeister gewählt – im Übrigen vom Stadtrat und nicht von den Grünen. Man sollte sich genau anschauen, wer sich da äußert und wie sie sich äußern und ob sie bei anderer Gelegenheit das erfüllen, was sie von anderen fordern.

Wie ist jetzt der Stand? Sie haben nach dieser Kreisversammlung, bei der die Abwahl scheiterte, von einem reinigendem Gewitter gesprochen. Der Posten der Stadtverbandsvorsitzenden ist aber immer noch vakant.

Das ist Aufgabe des neuen Vorstands. Da muss sich Stefan Christoph jetzt mal dahinter klemmen. Er ist der gewählte Vorstand.

„Wir haben nur fünf von 50 Stadträten.“

Hat dieses Gewitter dann überhaupt irgendetwas gereinigt? Hat sich das Klima verbessert?

Ich glaube schon. Man hat es an dem Abend gesehen. Da waren alle sehr angestrengt und es war nicht zu verheimlichen, was los ist. Aber das ist Demokratie, auch diese Auseinandersetzung. Und ich hatte das Gefühl: Ok. Das war jetzt eine harte Nummer. Aber jetzt geht es besser. Und es geht auch besser. Ich denke, Stefan (Christoph, Anm. d. Red.) muss sich jetzt kümmern und das ernst nehmen. Erste Pflicht eines Vorsitzenden ist es zunächst einmal, die Leute zusammenzuhalten. Man kann keine politischen Erfolge erzielen, wenn jeder in eine andere Richtung rennt. Das heißt: Man muss Abmachungen treffen und sich auf gemeinsame Ziele einigen.

Was meinen Sie mit „Leute zusammenhalten“? Den Kreisverband zusammenhalten? Kreisverband und Fraktion wieder zueinander bringen?

Wir arbeiten doch für dieselben Ziele. Wir haben ein Wahlprogramm aufgesetzt, das ich maßgeblich mitgeschrieben habe. Daran halte ich mich, in Abwägung mit der Situation, die ich vorfinde. Ich kann mir nicht irgendetwas wünschen und bekomme es dann. Ich muss es durchsetzen. Bei manchen Sachen kommt es, weil es uns zugestanden wird. Bei anderen Sachen muss ich kämpfen und lang bohren und Verbündete suchen. Das ist in einer Demokratie, wo die Mehrheit entscheidet, ein normaler Prozess: Man wirbt für seine Ziele und Ideen. Problematisch wird es, wenn mir jemand nicht mehr glauben würde, dass ich mich an grüner Politik orientiere. Und den möchte ich kennenlernen. Ich mache nämlich nichts anderes. Ich gönne mir aber, es so zu gestalten, wie ich als Person meine, es machen zu können. Wir arbeiten den Koalitionsvertrag jetzt ab. Dass ich mich nicht immer durchsetzen kann, mag man mir vorwerfen, aber wir haben nur fünf von 50 Stadträten. Das ist die Macht, die ich habe. Meine Fraktion. Nicht die grüne Partei, sondern die gewählten Stadträte. Und wenn jetzt jemand denkt, er wäre da besser als jemand, der im Stadtrat sitzt, dann ist das sein Problem. Gewählt wurden andere.

„Mein erster Gang war zu Klemens Unger, um klar machen: Wir sind jetzt in einem Team.“

Der Koalitionsvertrag soll jetzt fortgeschrieben werden. Das ist eher unüblich. Die Lesart, die offiziell von vielen in der Koalition verbreitet wird, ist jene, dass man schon so viel geschafft habe und sich jetzt eben neue Ziele setzen müsse. Eine andere ist, auch vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen bei den Grünen, dass die kleinen Koalitionspartner jetzt Dinge brauchen, um sich besser und wahrnehmbarer profilieren zu können.

Das ist lustig. Der Oberbürgermeister behauptet immer, wir Kleinen hätten uns in allem durchgesetzt. Aber nein. Weder die eine, noch die andere Lesart stimmt. Ich habe den Vorschlag für eine Fortschreibung schon vor längerer Zeit gemacht. Jetzt geht es auf die Initiative des Oberbürgermeisters zurück. Wir haben meiner Meinung nach tatsächlich viele Felder abgearbeitet. Jetzt müssten wir alles, was neu kommt einzeln diskutieren. Ich meine, das wäre anstrengender als wenn man sich konzentriert zusammensetzt, einen Kassensturz macht und die Arbeit für die nächsten zwei Jahren absteckt und abspricht. Diese Fortschreibung muss man wirklich nicht überinterpretieren.

In Ihrer Zeit als Stadtrat haben Sie sich vor allem zu Kulturpolitik geäußert. Das war Ihr Thema. Damals haben Sie zum Beispiel auch Kulturreferent Klemens Unger scharf angegriffen. Diese Zeiten sind jetzt als Umweltreferent wohl vorbei. Was für ein Verhältnis haben Sie zu Klemens Unger?

Lange im Fokus von Hubers Kritik, jetzt im selben Team: Kulturreferent Unger. Foto: Archiv/ Staudinger

Lange im Fokus von Hubers Kritik, jetzt im selben Team: Kulturreferent Unger. Foto: Archiv/ Staudinger

Wenn ich in einem Team spiele, dann entscheide ich mich, ob ich will oder nicht. Und wenn ich das Dress einer Mannschaft überziehe, dann spiele ich auf das gegnerische Tor und nicht auf das eigene. Ich bin keiner, der in der Regierung Opposition macht. Das ist nicht mein Ding. Ich arbeite mit allen loyal zusammen. Das gilt auch für Klemens Unger. Mein erster Gang war zu ihm, um klar machen: Wir sind jetzt in einem Team. Von mir kommt jetzt keine Störung. Nur wenn man gemeinsam arbeitet, kann man erfolgreich sein und die Politik ist so gut wie die Verwaltung. Wenn Politik und Verwaltung nicht zusammenarbeiten, dann wird es schwierig. Ich habe auch meine Konflikte, aber ich habe meistens allerbeste Erfahrungen gemacht. Die Verwaltung ist ein Riesenapparat mit unterschiedlichen Leuten, wie überall, aber insgesamt gibt es ausreichend viele, ich sag mal, warmherzige Menschen, mit denen man ganz normal reden kann.

Sie haben als Stadtrat auch immer betont, dass sie gleichzeitig Künstler sind. Ist der Bürgermeister Huber auch noch Künstler?

Nein. Ich bin jetzt kein Künstler mehr. Der macht Pause. Das ist manchmal schade. Vor kurzem habe ich eine Ausstellung eröffnet und da sind schon einige Gefühle hochgekommen. Aber, wenn ich das mal so leger ausdrücken darf: Es ist auch geil hier. Es ist ein geiler Job, Bürgermeister in Regensburg zu sein. Auch wenn ich manchmal an meine physischen Grenzen komme. Als ich im Landratsamt war, um mich über Holz als Baustoff zu informieren, haben sich die Leute dort gefreut, dass sich jemand interessiert und etwas mit anschieben will. Das macht mir Spaß. Da wird man gelobt. Da tut man was Gutes. Und es ist unglaublich, was ich in den letzten eineinhalb Jahren gelernt habe. Das ist mehr als in den letzten 20.

„Das ist die Natur. Im Winter schneit es. Im Sommer scheint die Sonne.“

Ein Interview mit dem zuständigen Bürgermeister kann nicht ohne eine Frage nach dem Winterdienst auskommen. Als es geschneit hat, sind bereits erste Stimmen laut geworden, die von einem Schneechaos und schlecht geräumten Straßen gesprochen haben.

Das ist eine vollkommene Chimäre. Die geistert rum wie irgendein Untoter. Dabei gibt es doch kein wirkliches Problem.

Schlagen bei Ihnen denn keine Beschwerden auf?

SchneepflugDoch, aber: Als wieder das Schneechaos – man denkt sich ja nicht mal ein anderes Wort aus – ausgebrochen ist, war ich gerade in Englmar. Da waren die Straßen zunächst noch schwarz, dann begann es zu schneien und es hat nicht mehr aufgehört. Nach drei Tagen bin ich wieder heimgefahren und da war noch kein einziges Mal geräumt, auch die Bundesstraße nicht. Da hat sich niemand aufgeregt. Da ist man das gewohnt. Das ist die Natur. Im Winter schneit es. Im Sommer scheint die Sonne. Ich bin schon der Meinung, dass wir über den gesetzlich notwendigen Auftrag hinaus sicher stellen müssen, dass die Leute von A nach B kommen – nicht nur zur Arbeit, sondern auch einfach zum Kaffeetrinken in die Stadt. Das ist unsere Pflicht. Aber was da manchmal so rumgeistert ist affektiertes Getue, von den meisten nur hochgepuscht und gar nicht wirklich ernst genommen. Natürlich gibt es auch mal Probleme. Die gibt es aber immer. Darum muss man sich dann auch kümmern. Aber ich bin nachts mal mitgefahren und dann sieht man: Wir räumen nachts um vier Straßen, wo am Ende nur eine Garageneinfahrt ist.

Laut Gesetzgeber müssten wir nur übergeordnete Straßen und gefährliche Stellen räumen. Damit wären wir rechtlich gesehen auf der sicheren Seite. Aber wir gehen darüber hinaus. Wir wollen dafür sorgen, dass in der Stadt der Verkehr möglichst gut rollt. Aber Winter ist eben nicht Sommer. Ich war bei der Bayerischen Versicherungskammer bei einem Seminar zum Thema Winterdienst. Da waren Sachbearbeiter, Abteilungs- und Amtsleiter aus ganz Bayern. Und da hab ich schon blöd geschaut, als die mir erzählt haben, dass es eine so hysterisierte Diskussion wie in Regensburg in ganz Bayern nicht gibt. Auch nicht in Kommunen, wo weit weniger getan wird, weil die sich das gar nicht leisten können.

Danke für das Gespräch.

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Kommentare (31)

  • Else Schmitt

    |

    Träumestadt? ich werde den Verdacht nicht los, dass Regensburg unter seinen Möglichkeiten regiert wird?

  • Eduardo

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    Der falsche Mann am richtigen Platz?
    OB Wolbergs muss ohnedies die gesamte Aufgabe ALLEINE schultern.

  • gustl

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    Selten habe ich so viele belanglose Antworten auf dem Niveau eines naiven Kindes gelesen. Kurz vor dem Tod aus Langeweile musste ich von dem geilen Befinden eines Politikers lesen, dem seine politische Basis egal ist, weil es so viel Laune macht, nun mit Fachleuten ein Team zu sein und auf Augenhöhe angekommen zu sein. Das Beste aber kommt zum Schluss, als ich feststellen musste, dass Huber jetzt auf dem Olymp der Erkenntnis angekommen ist und den schlauen Satz prägend von sich gab: „Natürlich gibt es auch mal Probleme. Die gibt es aber immer. Darum muss man sich dann auch kümmern.“
    Na Herr Huber, dann weiter so im Angesicht der eigenen Bedeutungslosigkeit.

  • Regensburger

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    Es ist traurig aber WAHR. Aus einem Künstler ist ein Politiker. Herr Huber hat mit „seiner“ Umwandlung viele Freunde aber auch viele Wähler verloren. Sein politischer Einstieg ist ihm im Kopf gestiegen, und er hat der Kampfgeist besonders in der Kulturpolitik der Stadt verraten. „Jetzt sind wir in einem Boot.“ Wie bedauerlich ist diese Aussage. Mit den Wölfen heulen und eigene „Genossen“ fressen, sind das die Grundlagen der heutign e Politik? Joschka Fischer auch ein „Grüner Politiker“ hat erst mit Steinen gegen die Polizisten geworfen und später war er ein Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Danke.

  • joey

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    „haben sich die Leute dort gefreut, dass sich jemand interessiert und etwas mit anschieben will. Das macht mir Spaß. Da wird man gelobt.“
    Ja, das macht Spaß, wenn einem auch mal nachgeschleimt wird, oder?

    Lob ist dann wertvoll, wenn es echt ist. Wenn man sich 10 Jahre nach (!) seiner Amtszeit noch jemand positiv an ihn erinnert, darf er es Lob nennen. Helmut Schmidt und Genscher haben das geschafft, Schröder und Kohl sicher nicht. Joschka wird sicher auch nicht gelobt, aber Respekt hat er wegen sehr gutem politischen Taktieren und dem schnellsten möglichen Rückzug aus der Politik.

    Lobt wer Christa Meier? Oder die Anderen?

  • Lothgaßler

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    Wir leben nun mal in einer Demokratie, deren Wahlrecht dazu führt, dass auch Künstler in politische Ämter gewählt werden. Ein Künstler muss nicht besser sein als ein Jurist, Arzt, Wirt bzw. Bühnengeschäftsführer, eine Hausfrau bzw. ein Hausmann oder ein Arbeitsloser. Also alles im „grünen Bereich“ bei Hr. Huber. Insgesamt klingt er mir aber ein wenig so, als wolle er in seinem Amt eher nicht zuviel anschieben. Auch scheint er seine Partei auf einen engen Kreis einzudampfen und doch ein Denken als „auserwählter inner-circle vs. den Rest“ zu pflegen: „…Die Grüne Fraktion ist sehr kommunikativ. Das ist mein Glückshafen. Die fünf Leute, die da beieinander sind, die sind unschlagbar…“
    Klar findet Huber seinen Job geil, so einen „Job“ bekommt er nur in der Politik. Bezahlung und Anforderung stehen in einem doch sehr freundlichen Verhältnis. Herr Huber hat erkannt, dass ihn die Grünen nicht in diesen Job gewählt haben, sondern der Stadtrat. Nur damit das klar ist: Die Bürger haben ihn auch nicht in diesen Job hineingewählt.

  • Luchs

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    Immerhin hat man jetzt mal was von ihm gehört: „Von mir kommt jetzt keine Störung…“ . Ernstzunehmend politisch wahrzunehmen war er bis jetzt ja nicht. Gartenzwergschau.

  • Energiewender

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    Antwort & Fragespiel?
    Als gebürtiger Regensburger habe ich die Stadt niemals zuvor mit soviel umweltrelevanter Politik im Wirken erlebt.
    (Siehe Energieberichte der Stadt Ausgaben 2010 und 2014 mit ihrem kümmerlichen Gesamt rgebnissen)
    Der wichtige Satz: „(…) etwas Gutes tun“ Seit Dez.2015, COP21, Paris ist Umweltschutz Völkerrecht und -plicht. Bei den vielen Außenterminen habe ich H. erlebt, wie er diese Dinge endlich in Regensburg nach vorne bringt, sich einsetzt und eine neue Qualität mit der Schnittstelle Landkreis erwachsen lässt.
    Gelingt es Regensburg nach Jahrzehnten von versäumnissen zu einer grünen Stadt zu transformieren (Feinstaub, Erneuerbare, Grünflächen, Verkehr und Heizen) wird der Name Huber künftig gesetzt sein.
    Unsere Zukunftsfähigkeit wird nur damit gesichert. Fragen zum Schneeräumen verkommt dagegen zur Banalität. Kunst (politisch) ist am Puls der Zeit zu sein.
    Gemeinwohl, Kultur und Umwelt sind untrennbar.

  • Dieter

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    Bis auf ein paar unsinnige Schnellschüsse ist Huber mir noch nicht sonderlich positiv aufgefallen.
    Eine ziemlich unsinnige da unwirksame Umweltzone, die utopische eMobilität und die gescheiterte Gartenschau.
    Das Thema Schneeräumung wird wie gewohnt arrogant heruntergespielt. Als Vielfahrer kann ich zumindest sagen, dass es in umliegenden Gemeinden deutlich besser funktioniert. Nachts wird sowieso seit Jahren nicht mehr geräumt, sondern erst wenn der Busverkehr morgens startet. Ehrlicher wäre zu sagen, dass man einfach nicht mehr Geld dafür ausgeben will, denn das ist der entscheidende Faktor.

    Abschließend: Ein erwachsener Mann, der seinen Beruf “geil“ findet? Das würde mir schon bei meinem Metzger, Hausarzt oder Banker seltsam und albern vorkommen. Bei Politikern ist diese Fungeneration wohl sympthomatisch – Politik als Selbstzweck und Selbstbeweihräucherung und nicht als Berufung und Pflichterfüllung. Wehner oder Schmidt würden sich im Grab umdrehen.

  • Tom

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    Kommentar gelöscht. Inhaltliche Kritik gern, persönliche Angriffe und Unterstellungen nein.

  • Mathilde.Vietze

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    Jetzt haben sich die – anonymen – Kommentatoren
    an Wolbergs abgearbeitet – jetzt ist Huber dran.

  • Jürgen

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    „Else Schmitt“ / „Eduardo“ / „gustl“ / „Regensburger“ / „joey“ / „Lothgaßler“ / „Luchs“:
    Na euch kann man es auch nichts recht machen. Hätte er gesagt dass er nur die absolut grüne Politik verfolgt, hättet ihr ihm Engstirnigkeit und Parteipolitik vorgeworfen. Ich habe hier das Gefühl dass gerade Kritiker noch nie in die Kommunalpolitik geschnuppert haben und hier mehr oder weniger nur mittels Zeitungswissen über jemanden richten. Ich glaube Huber hätte alles Beliebige sagen können, ihr hättet ihm einen Strick daraus gedreht.
    Das was Huber von sich gegeben hat ist, mit dem notwendigen Hintergrundwissen, nachvollziehbar. Natürlich wird er Unger nicht pausenlos beschießen. Er wird aber sicherlich innerhalb der Koalition sein Fachwissen im Bereich Kunst und Kultur einbringen können. Viele vergessen, dass die Politik immer ein „Mannschaftssport“ und keine „Egotrip“ ist. Es macht Huber symphytisch wenn er nicht mit dem Holzhammer seine Vorstellungen durchsetzen möchte sondern, wie in der Politik üblich, seinen Einfluss, die ihm seine jetzige Position verschafft, geschickt einsetzt. Das nennt man demokratische Politik. Zumal die Grünen gerade mal 5 von 50 Sitzen haben. Wir können also mit ca. 10% grüne Politik rechnen. Wer mehr möchte, muss künftig Grün wählen.
    Wie es „Energiewender“ bereits erwähnt hat, geschieht bereits sehr viel. Große Dinge brauchen einfach viel Zeit. In der Kommunalpolitik darf man nicht vergessen, dass man in den ersten 6 Jahren erst mal die Beschlüsse seines Vorgängers umsetzt. Die darauf folgenden 6 Jahre sind dann zum Gestalten da.
    Huber findet seinen Beruf geil, weil er sich selber nicht als typischen Bürgermeister sieht. Er möchte damit ausdrücken, dass er immer noch der Gleiche ist wie zuvor. Hätte er sich anders gebaren, also mehr den Künstler oder mehr den Bürgermeister gezeigt, wäre die Kritik genau anders herum ausgefallen. Wer es besser kann, kann sich bei der nächsten Wahl ja wählen lassen.
    Wir brauchen Künstler in der Politik. Oder anders ausgedrückt, wir brauchen weniger Beamte, Lehrer und so genannte „Wirtschaftsexperten“ und „Rechtsanwälte / Juristen“.

  • joey

    |

    @Mathilde.Vietze
    Das Pseudonym ist ein Segen und Fluch zugleich. Gegen den Fluch kann man ja was machen (Moderation), Meinungsfreiheit ist keine Beleidigungsfreiheit.
    Wenn nur Klarnamen möglich wären, würde Huber nur noch „gelobt“, da käme er aus dem „Spaß“ ja gar nicht mehr heraus. Vielleicht liest er ja auch hier und interessiert sich für echte Meinungen und lacht manchmal über sich selbst? Wer Bürgermeister wird, muß vieles aushalten können, oft hat man ja selber schon viel ausgeteilt. Fairerweise muß man dazu sagen, daß dies nicht immer leicht ist, ja eine gewisse Ehre haben Politiker (in Amt oder Opposition) verdient. Die sie ja auch als Ehrengäste bei allen möglichen Anlässen kriegen.

    Vielleicht heißen sie ja auch nicht Mathilde Vietze, sondern Kunigunde von Turm und Taxi und mischen sich hier unters Volk? Nun, wir glauben Ihnen mal…-) Dann auch Ihnen Dank für Ihre Diskussionsbeiträge – Meinungsaustausch in Ehre und Anstand, wie wir es von Ihnen gewohnt sind.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „joey“ – Sie werden sich wundern: Ich heiße tatsächlich
    Mathilde Vietze und – ich lade Sie gerne auf ein Glas Wein
    ein, falls Sie sich davon überzeugen wollen.
    Außerdem: Ich glaube kaum, daß jemand, der nicht anonym
    schreibt, den Herrn Bürgermeister nur mit Lobeshymnen
    überziehen würde. Das würde dem aber auch wirklich gar
    nichts nutzen. Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute
    und – das mit der Einladung auf ein Glas Wein war ernst
    gemeint.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu Jürgen: Ich habe selten eine so guten und zutreffenden
    Kommentar gelesen wie Ihren zu diesem Thema. Vielen
    Dank auch und Ihnen alles Gute.

  • Felix

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    Schade, dass Bürgermeister Huber die „Bodenhaftung“ verloren hat. So wie auch wir Radfahrer. Ja. die ( übergeordneten ) Straßen sind geräumt. Der Schnee ist – wie gewohnt – auf die Radwege geschoben worden. Und selbst etliche Tage nach dem „Schneechaos“ sind viele Radwege schlichtweg nicht befahrbar.
    Das waren noch Zeiten, als die „Grünen“ Fahrrad fuhren. Wären sie damals in der Regierung gewesen, hätten sie sich sicher für geräumte Radwege eingesetzt. Aber der moderne Bürgermeister von heute fährt nicht Fahrrad, sondern ein ( vom Steuerzahler finanziertes ) Elektroauto. Darf ich ein wenig am ökologischen Feigenblatt kratzen: Musste es gleich ein 170 PS Auto sein?

  • blauäugig

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    Frau Vietze, ist denn Jürgen nicht auch ziemlich anonym? Warum loben Sie ihn?
    Wenn ein Jürgen den Herrn Huber lobt, ist es vielleicht ein Jürgen Huber.

  • Jürgen

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    @ Felix:
    Ich verstehe den Ärger. Ich benutze die Radwege in Regensburg seit über 10 Jahren bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Räumen wäre das Mindeste was man verlangen könnte. Zu mindestens wäre ich dafür dass man nach dem „großen Schneefall“ die Radwege ordentlich räumt.
    Grundsätzlich finde ich das Thema Winterdienst immer etwas zu hoch aufgehängt um über die Qualität eines Politikers zu urteilen. Da gibt es weit wichtigere Themen.

  • Jürgen

    |

    @Joey: Die Mathilde Vietze ist echt. Und wie echt die ist! Ich denke sie ist bei genügend öffentlichen Veranstaltungen anzutreffen damit du dir persönlich ein Bild von ihr machen kannst.

  • gustl

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Stefan Aigner

    |

    @blauäugig Es ist ein anderer Jürgen. So viel kann ich sagen.

  • Jürgen

    |

    @blauäugig:
    Ich werde selten gelobt. Bitte gönnen Sie mir das. ;-)
    Jürgen Trittin, Jürgen Mistol und Jürgen Huber. Scheint eine Art Voraussetzung zu sein um bei den Grünen mitzumischen, aber ich bin weder bei den Grünen noch teile ich einen der drei Nachnahmen mit diesen Herren.
    Ich finde einfach manche Abkanzelungen hier albern und habe dies zum Ausdruck gebracht und an Hand meiner weiter zurückliegenden kommunalpolitischen „Erfahrungen“ habe ich versucht dies mit Argumenten zu untermauern.
    Ich finde, es gibt schönere Vornahmen, aber so heiße ich halt.

  • Radlertölpel

    |

    Was geschah in der Öffentlichen gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen und des Kulturausschusses
    Di, 19.01.2016: um 15:45 Uhr: Bodensprenkleranlage?
    im Sitzungssaal des Neues Rathaus
    einziger Tagesordnungspunkt:

    Ehemaliger Europabrunnen am Ernst-Reuter-Platz; Fertigstellung als bodenebener Brunnen mit künstlerischer Gestaltung, Sitzgelegenheiten und Informationseinrichtungen (?Römerrastplatz?)

    Hier ein Offener Brief an Regensburger Stadtrat und Parteien, die Bodensprenkleranlage und den Römerrastplatz betreffend.
    http://europabrunnendeckel.de/download/Offener_Brief_Euro_Bodensprenkler_17_1_2016.pdf
    und dazu noch das Informationsblatt mit einer weiteren „Expertise“
    und links zu den Planungsunterlagen:
    http://europabrunnendeckel.de/download/presseinf_Brief_Euro_Bodensprenkler_2016.pdf

    siehe auch: http://www.regensburg-digital.de/das-jahr-der-offenen-briefe/31122015/#comment-343972

    Weitere Meinungen in der MZ vom 21.1.:
    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=22356&redir=%2Fregion%2Fregensburg-stadt-nachrichten%2Fwasserspiele-fuer-eine-halbe-million-euro-21179-art1332131%2Ehtml

    Die Grünen unterstützten in der vergangenen Stadtratsperiode als Oppositionspartei öffentlichkeitswirksam Initiativen zur künstlerischen Nutzung des Europabrunnens, für einen Wettbewerb und die Diskussion meiner Konzepte und gegen eine Bodensprenkleranlage. Hoffentlich war das ihrerseits keine „Schaufensterpolitik“, sondern nach bestem Gewissen ernst gemeint. Die Anträge wurden damals jeweils ohne große Diskussion von der großen Koalition abgeschmettert.

    Grünen Antrag 2011,
    weil es mit dem Europabrunnendeckelprojekt des Fvfu-uüiUF.e.V. Kunstvereins nicht weiterging und meine Konzepte mit Fördermitteln Künstler zur Weiterentwicklung des Ortes einzuladen von der Verwaltung ignoriert wurden:
    http://europabrunnendeckel.de/download/jurgenhuberantrag/AntragEuropabrunnen.pdf

    Grünen Antrag 2013
    als Hans Schaidinger das Tiefbauamt beauftragte Pläne für eine angeblich billige (150 000€) Bodensprenkleranlage erarbeiten zu lassen, alleine die Machbarkeitsstudie hat wie sich 2014 herausgestellt 95 000€ gekostet, während der Kostenvoranschlag für die Bodensprenkleranlage incl Römertourismuskonzept nun mit 530 000€ genauso teuer ist wie der Haushaltsposten des ursprünglich geplanten Europabrunnens. (die Bodensprenkleranlage ist nun 2016 Hauptbestand-Teil des aktuellen Römerrastplatzkonzeptes über das am 29.1. im Stadtrat abgestimmt wird)

    2013 forderten Die Grünen einen Kunstwettbewerb:
    http://www.gruene-stadtrat-regensburg.de/userspace/BY/rat_regensburg/Dateien/Antraege_2011/13-07-30_Europabrunnen.pdf

    Zeitgleich dazu verfasste ich 2013 in Absprache mit Jürgen Huber eine Petition an den Hoffnungsträger und damals 3.OB Wolbergs, Ich hoffe Wolli sieht das heute nicht als Last und Hinderniss sondern fühlt sich weiterhin als Hoffnungsträger geehrt und nimmt den Diskussionsbeitrag zur Kenntnis und lässt sich von weiteren Seiten beraten (*siehe unten Kosten der Sozialen Maschine Seite 3)

    Heute, in der Regierungs-Koaltition scheinen die Grünen allerdings jede Lösung zu befürworten und abzunicken, die den Brunnenbecken und damit verbunden die Möglichkeiten für eine künstlerische Entwicklung des Ortes entweder zuschüttet (2Trees) oder für genausoviel Geld wie der Europabrunnen gekostet hätte zu betoniert (Bodensprenkleranlage). Über andere Möglichkeiten die sie selbst gegen die aktuellen Pläne favorisierten verlieren sie kein Wort mehr.

    Werden die Grünen Ihrer Rolle gerecht? ….Ich denke, sie wären als Grüne, wie viele andere auch in der Spd und eventuell sogar bei der CSU eigentlich froh, wenn dort etwas Auseinandersetzung statt Gedankenlose Steuergeldverschwendung passieren würde. Haben wir es hier also mit besonders klugen Politstrategen und Taktikern zu tun, die den Karren mit dem Schaidingermist geschickt Schritt für in den Graben manövrieren um kostengünstig Gestaltungsspielraum zu schaffen oder doch nur mit alzheimergeplagten und korrupten Dumpfbacken die ihre Ideale und ihre Entscheidungsfreiheit der „politischen Macht“ opfern?
    Es wird sich zeigen. Meine deutlichen Worte sollen ermutigen und nicht verschrecken, Ich hoffe das kommt an.

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    (*unten)Hier auf Seite 3 ein exemplarisches Nutzungs Konzept von 2013 (parallel zum Grünen Antrag in Absprache mit Jürgen Huber), bei dem ich die den alten Haushaltsposten Europabrunnen incl. geschätzten Unterhlatskosten auf ein 15 Jahre laufendes permanentes Kunstprojekt umgerechnet habe. Bitte versteht es nicht falsch: Die viel frequentierte Brunnenanlage ist zweifellos für stadtforschende Künstler und engagierte Architekten auch ganz ohne Fördergelder und Subventionen interessant genug um qualitativ hochwertig genutzt und weiterentwickelt zu werden.
    das Konzept ist auch nur ein Beispiel, andere werden sich anderes Ausdenken, wenn das freie Denken ersteinmal gewünscht ist.
    http://europabrunnendeckel.de/download/hirn/petitionstext_2013_Europabrunnendeckelprojekt.pdf

    Alleine die 2013 von der Vorgängerregierung in Auftrag gegebenen Pläne für die Bodensprenkleranlage haben jedoch schon 95 000€ gekostet. Wie sich im Frühling 2014 herausgestellt hat, ist die ursprünglich als billig angepriesene Bodensprenkleranlage genauso teuer wie der Posten der ursprünglich geplanten Europabrunnen. Nachdem Bgm. Huber 9 Monate später im Januar 2015 den Vorschlag machte die vermeindlich vergammelte Brunnenanlage für 70 000€ schleifen und dort 2 Bäume in Substrat zu pflanzen, wurde schließlich vom Tiefbauamt für ???? € ( 10 000€ ???) ein brauchbarer neuer Deckel mit Zugangsklappe bei einer Zimmerei in Auftrag gegeben. Die Stadtregierung tastet sich vorsichtig scheiternd in Richtung freier Europabrunnendeckel-Kunstwettbewerb.

    zurück zum Thema:

    Das Wetter ist mir wurst. Schnee find ich geil.
    Vielleicht schreibt ja der Grüne Jürgen Huber selbst ab und an einen anonymen Kommentar als Singvogel oder Biber… Wir wissen es nicht. Schöne Grüße.

  • Herta Lauenstein

    |

    ‚Jürgen‘ scheint mir nicht ‚eine Art Voraussetzung zu sein um bei den Grünen mitzumischen‘.
    Den gibts bei den Regensburger Schwarzen genauso wie in Radio, TV oder sonst wo. Ich glaube es hängt eher bei manchen mit-im-Mittelpunkt-stehen oder vielleicht mit familiärer Polit-Tradition zusammen. Aber vielleicht liegts auch nur daran das es vor Jahrzehnten ein sehr beliebter Name war und Schorsch ein bisschen bäuerlich anmutete.
    http://www.beliebte-vornamen.de/4896-juergen.htm

  • lederstrumpf

    |

    Hier geht es doch nicht um eine Charakterfrage oder Äußerlichkeiten. Die kompetentesten, talentiertesten Personen mit Fachwissen sollten gewählt werden. Qualifizierte Menschen stehen offensichtlich nicht zur Verfügung. Der Wähler kann, wenn er denn will, aus dem vorhandenem Angebot wählen. Nur in der Politik sind derartige Karrieresprünge möglich. Niemand aus der Wirtschaft würde z.B. eine Hausfrau oder einen Kunstmaler per Wahl zum Bankdirektor der Deutschen Bank befördern.

  • Radlertölpel

    |

    @Jürgen Huber:
    „…richtige Politik und zwar im Sinne von Hannah Ahrendt und nicht von Hans Schaidinger.“

    Worthülsen?

    Ich empfehle eine Sendereihe über soziale Architektur im Deutschlandfunk:
    Angefangen mit: „Die Stadt planen (1/4)Die Stadt in der Schönheitsfalle“
    http://www.deutschlandfunk.de/die-stadt-planen-1-4-die-stadt-in-der-schoenheitsfalle.1184.de.html?dram:article_id=337485

    Wie passt den ideologiekritischer Diskurs mit der Realpolitik von „2Trees“ oder der „Römerrastplatz_Bodensprenkleranlage“ zusammen die den architektonischen und sozialen Gestaltungsspielraum zubetoniert und nur einen weiteren gegen Partizipation imprägmierten Stadtraum schafft?
    Genau das ist ja die Fortsetzung der konservativen Schaidinger Politik. Warum kein freier Ideenwettbewerb um den Ort? Warum kein experimentelle Ausprobieren und Erkunden in der Öffentlichkeit? (Wie noch vor nicht allzulanger Zeit von den Grünen eingefordert?)

    Die Tourismusf-Bodensprenklerpläne sind so fern jeder krtitischen Analyse wie nur irgendwie möglich. Hier werden leichtfertig Steuergelder verschwendet um den öffentlichen Raum und die kritische und konstruktive Debatte darum beispielhaft zu kastrieren.

    Die weitere Verflachung des öffentlichen Raums, der kein Verhandlungsort für die Bevölkerung mehr ist, sondern nur ein von oben konstruiertes Klichee der Stadt abbildet, rächt sich letztendlich in den rechtsradikalen Debatten derjenigen, die ohnehin nichts zu melden haben…..

    Stadtgestaltung noch reizarmer. Eine Form von „Symbolischer Gewalt“ úm es mit „Pierre Bourdieu“ zu sagen. Ein Limes in den Köpfen.

    „…richtige Politik und zwar im Sinne von Hannah Ahrendt und nicht von Hans Schaidinger.“ das klingt gut, in der Realität wird von der Stadtregierung am Europabrunnen am exakten Gegenteil gearbeitet.

    Was ist aus den Intentionen der Grünen von 2011 und 2012 geworden? (Anträge der Grünen siehe oben) Ausgangslage ist weiterhin exakt die selben. Die politischen Interessen haben sich gewandelt. Warum nur, frage ich die Grünen und warte auf eine Antwort.

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Ps: Ein großes Lob an Benedikt Suttner von der ÖDP, der sich inhaltlich informiert und stets eine sehr gute und sachliche Arbeit im Stadtrat macht –

    keine Schaufensterpolitik –

    Ich hoffe der Stadtrat kommt in dieser Sache zur Vernunft und lässt Architektur- Kunst- und Sozialarbeits-Theoretikern öffentlich über den Ort beraten – für Lau;
    denn die unter und überirdische Europabrunnendeckelanlage kann ein Anknüpfungspunkte für Engagement sein. (..das gerade hier allerdings nicht gefragt ist, da zu relevant.) Erfahrungsproduktion durch Experimentieren und Beobachten vor Ort! Qualität statt „jetzt passiert endlich was“ (die größmögliche Dummheit).
    Man stelle sich vor, wie sich der Europabrunnen in den letzten 5 Jahren entwickeln hätte können, wenn dort Künstler, Hacker, Architekten, Sozialarbeiter, Bürger, Skater… kontinuierlich und täglich Verbesserungen vornehmen hätten dürfen.

    <>

  • Zen-Jürgen

    |

    Du solltest dich von der Europabrunnendeckelanlage frei machen. Im Kopf.

  • Radlertölpel

    |

    @ zen Jürgen: Macht die Köpfe schön frei von störendem Gestaltungsspielraum.Taucht mit den Koalitionären 9 Monate in Schweigegelübte ein
    und überrascht sie immer wieder mit scheinbar dringlichen
    Überraschungs-Beschlußvorlagen, z.B. für die Schleifung der Anlage mit „2 Trees“ oder die attraktiv erscheinende Zubetonierung mit dem Bodensprenkler- Römerrastplatz. Diese Pläne hält die Verwaltung praktischerwese im Vorfeld stehts unter Verschluss, damit die Köpfe schön frei davon bleiben und das richtige Denken dann im richtigen Augenblick den einzigen und rechten Weg findet. Wenn es sein muß, behauptet wieder besseres Wissen die Europabrunnendeckel-Anlage sei vergammelt. Scheut euch nicht zu schwindeln! Es dient einem guten Zweck: Der Befreiung der Regensburger Köpfe von der Gedanken generierenden Europabrunnendeckelanlage. Redet nicht über unnötige Möglichkeiten, klammert sie aus, isoliert sie und trennt sie vom Diskurs ab. Macht all die guten Räte vergessen, das hilft beim Regieren. Vergesst euer Gelaber von gestern. Lasst alle Hoffnungen fahren, sie haben keine Chance. Akzeptiert den Lauf der Dinge, es handelt sich um höhere Gewalt. Europabrunnendeckelanlage – kein Gedanke, kein Wort, keine Realität! Es ist doch alles eins. Alles ist gut. Bodensprenkleranlage fühlt sich warm an. Hirnoperation geglückt.

  • CSU attackiert Jürgen Huber » Regensburg Digital

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    […] Nach einem offenen und ausführlichen Interview, das wir mit Bürgermeister Jürgen Huber geführt h…, sieht sich die Regensburger CSU zu einem Rundumschlag gegen ihn als Umweltbürgermeister im Speziellen und die Grünen im Allgemeinen veranlasst. Schon in der Vergangenheit hatte die CSU regelmäßig gegen den (neben den Freien Wählern) größten der kleinen Koalitionspartner gestichelt – mit Wortmeldungen im Stadtrat und entsprechenden Anträgen – etwa zur früher von der CSU stets verpönten Umweltzone oder zur nach wie vor in der Gutachten-Phase befindlichen Stadtbahn. […]

  • Koalition ringt um Sozialwohnungsquote » Regensburg Digital

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