SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Pürkelgut’

Das Interesse der Stadt Regensburg am Schloss Pürkelgut hält sich in engen Grenzen. Von einem Vorkaufsrecht der Stadt geht man ohnehin nicht aus. Auch gebe es nicht den finanziellen Spielraum, um einen Erwerb ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Interessant wären ohnehin andere Flächen und die gehören Thurn und Taxis.

Das Areal ums Pürkelgut würde die Stadt wohl kaufen, das marode Schloss eher nicht. Foto: Wikipedia/ Johanning

Die Stadt Regensburg hat keinerlei Ambitionen, das marode Schloss Pürkelgut zu kaufen. Entsprechende Forderungen sind laut geworden, nachdem bekannt wurde, dass der berühmt-berüchtigte „Autobahn-Tierarzt“ Roland Fechter darüber mit Vertretern des „Immobilien Zentrum Regensburg“ (IZ) verhandelt, namentlich mit Thomas Dietlmeier und Ulrich Berger (unser Bericht). Über zwei Gesellschaften, die Schloss Pürkelgut GmbH & Co KG bzw. die Pürkelgut GmbH & Co KG, halten die beiden Schloss, Gehöft und die unmittelbar dazugehörigen Flächen – insgesamt etwa 4,9 Hektar.

Deal mit dem Fürstenhaus

„Fällung von bis zu 30 Bäumen inakzeptabel“

Die Basis der Regensburger Grünen macht Druck. „Eine mögliche Fällung von bis zu 30 Bäumen im Schlosspark für den Bau einer Parkgarage ist für den Grünenvorstand inakzeptabel“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbands. Die Baugenehmigung für die Garage ist Bestandteil des geplanten Millionendeals mit dem Fürstenhaus.

Stadt will Pürkelgut kaufen

Millionendeal mit Licht und Schatten

Durch einen Millionendeal mit dem Fürstenhaus will die Stadt nicht nur die Ansiedlung eines BMW-Logistikzentrums befördern, sondern sich auch das Pürkelgut-Areal für die Landesgartenschau sichern. Zu den Zugeständnissen, die dem Haus Thurn und Taxis dabei gemacht werden, gehört auch die Baugenehmigung für eine Parkgarage im Alleengürtel. Rund 30 Bäume müssen dafür gefällt werden – vor acht Jahren wurden rund 5.000 Unterschriften gesammelt, um dieses Vorhaben zu verhindern.

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